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29. Juli 2010
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Eben vom Verleger den Umschlag für "Der Fels der schwarzen Götter" bekommen. Cover und Klappentext sind okay, das Bild sieht einfach umwerfend aus, von mir also grünes Licht. Noch zwei Infos für Leute, die "Der Fels der schwarzen Götter" bestellen wollen: Das Buch hat die ISBN 978-3-938065-64-8 und kostet 13,95 Euro.
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29. Juli 2010
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Mein neuer Roman "Die Falkin" erscheint demnächst in der Reihe "Aegirs Flotte" im Arcanum-Verlag. Inzwischen ist der Klappentext fertig: "Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Die Reihe startet Ende dieses Monats mit "Lokis Fluch" von Thomas Vaucher. Bisher sind zehn Titel geplant. Der konkrete Erscheinungstermin der "Falkin" steht noch nicht fest. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit: www.arcanum-fantasy.de. |
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23. Juli 2010
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| Eben habe ich den Vertrag vom Arcanum-Verlag und die lektorierte Fassung meines Kurzromans "Die Falkin" bekommen. Die Geschichte, die sich locker an die germanische Mythologie anlehnt, handelt von der Walküre Valkrys, die ausgerechnet am Tag von Ragnarök ihren ersten Flugeinsatz hat. Zusammen mit Odins Zweitgeborenem Widar muss sie sich in der zerstörten Welt Midgard durchschlagen und nach dem Erbe des offenbar etwas weltfremden Wanengottes Freyer suchen. Die Geschichte erscheint als Heftroman in der neuen Serie "Midgard - Aegirs Flotte" im Arcanum Fantasy Verlag. |
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20. Juli 2010
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Rena Larfs Lesung aus meiner "Darthula" ist jetzt im Online-Archiv von "1000 Mikes" zu finden. Nachhören könnt ihr die Sendung hier: http://de.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=162231
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17. Juli 2010
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Eine neue Rezension zu "Das ist unser Ernst!" Ralf Bodemann schreibt: "Eine seltene Liebeserklärung von Autoren an ihren Verleger. Eine gelungene Hommage, die Ernst auch verdient hat. Ungewöhnlich die gute Zusammenarbeit zwischen den Autoren, die ihre Einzelbeiträge gut in eine Rahmenhandlung einpassten. Dank auch an Simone Edelberg vom Wortkuss-Verlag, die sich bereit erkärte, dieses launige Buch zu verlegen." Die komplette Rezension ist unter http://ralvieh.kulando.de/post/2010/07/14/lesefutter-juni-2010#9 zu finden. |
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8. Juli 2010
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Nicht verpassen: Rena Larf liest aus meinem Roman "Darthula, Tochter der Nebel" vor: 20. Juli, ab 10 Uhr, im Fantasychannel auf "1000 Mikes". Mehr Infos unter: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=44520 |
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5. Juli 2010
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Mein Kurzroman "Die Falkin" ist angenommen: Die Geschichte entstand als Beitrag zur Ausschreibung "Aegirs Flotte" des Arcanum-Verlags. Es geht um eine Walküre, die ausgerechnet am Tag von Ragnarök ihren ersten Einsatz hat und sich zusammen mit Odins Sohn Widar in einer zerstörten Welt durchschlagen muss. Die Serie wird nach Auskunft des Verlags Ende des Monats starten und folgende Kurzromane beinhalten: "Odins Weisen" von Tanja Rast "Fafnirs Erbe" von Marco Wehrens "Heimdalls Vermächtnis" von Thomas Vaucher "Schwestern des Schicksals" von Arndt Waßmann "Widar" von Petra Hartmann "Auf verschlungenen Pfaden" von Bettina Ferbus "Lokis Fluch" von Thomas Vaucher "Thorgrim Vidarson" von Michael Bauer "Das Erbe Yggdrasils" von Nathalie Gnann "Der Splitter" von Stefan Obermayr Den Anfang wird "Lokis Fluch" von Thomas Vaucher machen. |
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29. Juni 2010
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| Update in der Bordbibliothek: Mein Roman "Darthula" wurde eingestellt, außerdem findet ihr dort jetzt Rezensionen zum Buch und als Bonusmaterial meine Übersetzung der literarischen Vorlage. |
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27. Juni 2010
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Dieses Wochenende habe ich viel gelesen: Erst bekam ich von meiner Agentin die ersten 50 lektorierten Seiten von "Nessa und die verschwundene Seepocke", danach von Ernst Wurdack die ersten 61 Seiten von "Der Fels der schwarzen Götter" in der Druckfassung. Beide Male habe ich keine welterschütternden Klopfer mehr gefunden. Ein Nachtrag zum "Fels": Das Buch wird laut Verleger insgesamt 240 Seiten haben und rechtzeitig zum Buchmesse-Con erscheinen. Gut so. Und ein Nachtrag zum Meermädchen-Roman: Ihr habt euch nicht verlesen, Nestis heißt in der neuen Version Nessa. Das ist einfacher für den jugendlichen Leser. Jetzt muss sich bloß noch die alte Autorin umgewöhnen ;-) |
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23. Juni 2010
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Im Herbst erscheint mein neuer Roman "Der Fels der schwarzen Götter". Das Cover ist bereits fertig - ein echter Wurdack. Der Klappentext dazu: "Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich. Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ... Petra Hartmann, Jahrgang 1970, lebt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politik und promovierte mit einer Arbeit über Theodor Mundt (1808 – 1861). Die ausgebildete Redakteurin arbeitete sieben Jahre lang für eine Tageszeitung und ist jetzt freie Journalistin und Autorin. Infos: www.petrahartmann.de" Zur Verlagsvorschau: http://62.75.219.232/shop2/index.php?user=ernstwurdack&weiteres=1 |
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22. Juni 2010
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"Darthula" ist der heutige Lesetipp auf "Lady's Lit": Außer einer Rezension von Emila Jones gibt es auch eine Verlosung, bei der ihr ein signiertes Exemplar meines Romans gewinnen könnt. Schaut einfach mal rein unter: http://andromache.twoday.net/stories/6391697/ |
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21. Juni 2010
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Ich habe für meinen Meermädchen-Roman "Nestis und die verschwundene Seepocke" eine Agentin gefunden: Ab jetzt regelt Anja Koeseling von der Agentur Scriptzz das Verhandlungstechnische, Rechtliche und Finanzielle. Verlagsanfragen bitte unter www.scriptzz.de. |
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8. Juni 2010
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Eine neue Rezension zur "Darthula": Elvira Lauscher nennt den Kurzroman in ihrer Besprechung auf Suite101 ein "atmosphärisches Heldenepos". Sie kommt zu folgendem Urteil:"Petra Hartmann gelingt es, den Fantasy-Kurzroman atmosphärisch dicht zu erzählen. Als Leser ist man mit dabei, mit allen Sinnen hineingezogen in dieses andere Land: „Es roch nach Salz und feuchter Luft, nach verwesenden Algen und totem Fisch, nach Freiheit und Tod.“ Und auch die wilde Fahrt über das Meer, als Darthula gemeinsam mit ihrem Geliebten Nathos und seinen Brüdern fliehen will, ist atmosphärisch dicht erzählt. Die knapp fünfzig Seiten des Kurzromans sind spannend geschrieben und schnell verschlungen. Man wird hineingezogen in dieses andere Land und die ganz eigene Atmosphäre des Romans. Da verzeiht man auch gerne die manchmal zu schwach skizzierten Charaktere der Figuren, die im Sinne des epochalen Stoffes zurücktreten. Dass die Geschichte kein wirklich gutes Ende nimmt und es vorwiegend um Schlachten, Tod und Verderben geht, ist in sich schlüssig und passt zu der ganzen Atmosphäre des Buches, in dem Darthula als schöne und edle Heldin herausleuchtet." Die komplette Besprechung findet ihr unter: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/darthula-von-petra-hartmann-ein-atmosphaerisches-heldenepos?sms_ss=email |
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4. Juni 2010
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Eine schöne Erfolgsmeldung von einer Autorenkollegin: Chris Lind / Linda C. Decker, die in meinen Märchen-Anthologien „Drachenstarker Feenzauber“ und „Wovon träumt der Mond?“ vertreten ist, hat ihren ersten Roman veröffentlicht: Christiane Lind: Die Geliebte des Sarazenen: Wagnisse der Liebe. Worum es geht: Eine Frau zwischen Orient und Okzident. Braunschweig zur Zeit der Kreuzzüge: Die junge Leonore von Calven begibt sich auf Wallfahrt nach Jerusalem. Was niemand weiß: Leonore trägt ihr Pilgergewand nur zum Schein. Der wahre Grund ihrer Reise muss verborgen bleiben. Viele Gefahren lauern auf dem Weg in die Heilige Stadt. Doch die junge Frau findet hilfsbereite Gefährten - und sie ist nicht die Einzige, die ein Geheimnis hütet ... Als Leonores Leben bedroht wird, rettet sie der Karawanenführer Nadim. Durch ihn taucht sie ein in eine faszinierende fremde Welt. Aber der Friede im Heiligen Land ist zerbrechlich. Und Leonore muss sich der Frage stellen, ob eine Christin einen Sarazenen lieben darf. Der Roman ist im Buchhandel erhältlich. Herzlichen Glückwunsch an Chris. Toll, dass du es geschafft hast. Infos: http://www.rowohlt.de/buch/Christiane_Lind_Die_Geliebte_des_Sarazenen.04062010.2805955.html |
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1. Juni 2010
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Wer ich bin, was ich mit Büchern mache und wie das Internet meine Arbeit verändert ...? Ich habe den Fragebogen von "Ich mach was mit Büchern" ausgefüllt. Hier könnt ihr meine Antworten lesen und erfahrt obendrein noch etwas über mein allererstes "Manuskript": http://tinyurl.com/39b7j25 |
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31. Mai 2010
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In der "Elfenschrift" ist eine neue Rezension zu meinem Roman "Darthula" erschienen. Ulrike Stegemann schreibt: "Auch wenn mich der Name „Darthula“ zuerst an einen altbekannten Blutsauger erinnerte, hat diese Geschichte absolut nichts mit Vampiren zu tun. Vielmehr steckt dahinter eine sagengleiche Erzählung à la Troja. Der mächtige König Caibar hat Prinzessin Darthula zu seiner Braut auserkoren. Doch die ist nicht nur schön, sondern auch stolz. Sie denkt gar nicht daran, dem eingebildeten Hünen gefällig zu sein. Sie schlägt seinen Antrag aus und weckt damit seinen Zorn. Er verlässt den Hof von Darthulas Familie, nur um kurze Zeit später zurückzukehren und diesen mit seiner gewaltigen Armee zu überrennen. Alles, was er übrig lässt, sind Tod und Elend – und Darthula, als einzige Überlebende ihrer Familie. Sie flieht mit ihrem Geliebten übers Meer. Doch es dauert nicht lange, ehe es zur alles entscheidenden Gegenüberstellung kommt. Petra Hartmann hat sich schon immer darauf verstanden, den Leser in ihre fantastischen Welten zu entführen. Sie erzählt von Helden und Bösewichten und von einer Frau, die nicht nur tatenlos daneben steht, sondern selbst in den Kampf eingreift. Auch wenn die Geschichte etwas tragisch daher kommt, überzeugt sie durch den hervorragenden Schreibstil der Autorin. Um Missverständnissen vorzubeugen, sei erwähnt, dass es sich bei „Darthula“ um den zweiten Band aus der Reihe „Weltenwanderer“ des Arcanum Fantasy Verlages handelt. Dies sind keine Romane in Taschenbuchform, sondern eigenständige Novellen, aufgemacht in stabilem Heftformat. Gute Unterhaltung für zwischendurch und günstig im Preis." Erschienen in: Elfenschrift, Ausgabe 26, Juni 2010. Das Heft kann für 2,50 Euro (+1 Euro für Porto und Verpackung) auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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28. Mai 2010: Lesung in Minden
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Beim Mindener Literaturfest ziehen Nearith, Bergbarbaren und movennische Hexenbesen in den "Hamburger Hof" ein. Das Lesespektakel, bei dem die Stadt von Literatur übersprudeln soll, wird vom 29. Oktober bis zum 1. November gefeiert. Nach Auskunft der Organisatorin Birgit Oldenburg werden an diesen Tagen über 70 Autoren aus verschiedenen Genres zu hören sein. Ich lese am Sonnabend, 30. November, im Hamburger Hof, und zwar im Programmteil "Leserampe IV - SF und Fantasy". Die Uhrzeit steht noch nicht genau fest, irgendwann zwischen 18 und 21 Uhr werde ich eine movennische halbe Stunde gestalten, und es ist auch Zeit für Fragen der Zuhörer eingeplant - also, liebe Zuhörer, denkt euch schon mal etwas aus. (Fragen nach meinem Gewicht werden nicht beantwortet.) Im Gepäck haben werde ich den dann voraussichtlich bereits erschienen Roman "Der Fels der schwarzen Götter", den dritten Band meiner Movenna-Reihe. Wahrscheinlich werde ich auch die "Darthula" mitnehmen. Außer mir lesen in dieser Programmabteilung Achim Köppen aus Kirchlengen, Sven Klöpping aus Gernsbach im Schwarzwald und Julia Sander aus Hannover. Bisher habe ich noch keinen der Kollegen kennen gelernt, ich bin sehr gespannt auf ihre Lesungen und hoffe, dass ich an dem Tag noch weitere interessante Darbietungen hören kann. |
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19. Mai 2010
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Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist online. Aus meiner Feder sind im Heft ein Bericht zum Ernstbuch und ein Interview mit der Verlegerin Simone Edelberg enthalten. Außerdem hat mir Ulrike Stegemann eine Rezension zu meinem Roman "Darthula" angekündigt, und ich habe ein Exemplar des Büchleins für eine Verlosung gestiftet. Ausgabe 26 des kleinen feinen Literaturheftchens erscheint Anfang Juni 2010. Das Cover-Bild stammt von Ralph Haselberger. Das Heft steht unter dem Motto: "Alles fauler Zauber?!" und enthält ein Künstlerporträt über die "Apokalyptischen Schreiber", einen Artikel von Bianca Schläger und weitere Textbeiträge von Thomas Backus, Ilona Bicker, Daniel Plaßmann und Mark-Denis Leitner, außerdem einen Werkstattbericht von Janine Höcker sowie Illustrationen von Ralph Haselberger und Christel Scheja, dazu die Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Vorbestellungen unter info@elfenschrift.de (Kostenpunkt: 2,50 Euro zzgl. 1,00 Euro für Porto und Versand - innerhalb Deutschlands). |
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16. Mai 2010
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Eine Lesung aus meinem Roman "Darthula" gibt es am 20. Juli auf 1000 Mikes: Rena Larf wird der Geschichte ab 10 Uhr Leben einhauchen. Ich bin schon gespannt darauf. Die Vorschau findet ihr hier: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=44520
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14. Mai 2010
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| 80 Autoren und Leute, die es werden wollen, drei Referenten, kulinarische Überraschungen für Nicht-Süddeutsche, dazu Lesungen aus Fantasy-Romanen, Kurzgeschichten und der eigenen Lyrik-Produktion, vor allem aber viele Gespräche mit alten und neuen Freunden - das Nürnberger Autorentreffen ist inzwischen eine Tradition, und die meisten Teilnehmer sind überzeugte "Wiederholungstäter". Meinen Bericht über das Treffen findet ihr hier: http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann/index.php?showentry=4201 |
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13. Mai 2010
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| Rena Larfs Lesung mit meinen Märchen "Angelbär und Zappelzwerg" und "Das Märchen von der Gleichgültigkeit" sind ab jetzt im Online-Archiv von "1000 Mikes" zu finden. Hören könnt ihr die Radio-Sendung hier: http://de.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=142445 |
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5. Mai 2010
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Nicht vergessen: Nächste Woche gibt es ein Radioprogramm mit Angelbären, Zapelzwergen und Kabbelfischen aus meiner Feder: Rena Larf, die traumhafte Märchenstimme vom Webradio "1000 Mikes" lädt in den Märchengarten ein. Am 13. Mai liest sie meine Geschichten "Angelbär und Zappelzwerg" (aus dem legendären Storyolympiade "Spezial"-Buch "Märchenzauber") und "Das Märchen von der Gleichgültigkeit" (aus "Mystische Märchen", hrsg. v. Ursula Schmid-Spreer) vor. Mehr Infos zur Sendung gibt es hier: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=36972 |
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1. Mai 2010, aus meinem Tagebuch
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Schade, dass ich kein Werbefilm-Macher bin. Manchmal fallen mir so schöne Spots ein, die wohl nie gedreht werden ... Dieser hier wird wohl daran scheitern, dass der Hauptdarsteller etwas teuer ist ;-) Eine vierköpfige Familie beim Mittagessen: Vater, Mutter, hübsche blonde Teenie-Tochter, kleiner Junge vom Typ Intellektueller mit großen runden Brillengläsern ... Plötzlich klopft es an der Tür. Nein, es klopft nicht, es donnert regelrecht, sodass das ganze Haus erzittert und das Geschirr auf dem Tisch klirrt. Vorsichtig öffnet der Vater die Tür einen Spalt breit. Davor steht ein riesiger Elefant mit sorgenvoll gerunzelter Stirn und leidendem Gesichtsausdruck. Der fragt mit tiefer Benjamin-Blümchen-Stimme: „Entschuldigung, dürfte ich bitte einmal Ihre Toilette benutzen?" Heftiger Protest von Seiten der Eltern. Befürchtung: Er wird die ganze Schüssel auseinandersprengen bei seinem Gewicht. Aber der kleine Junge (mit großen runden Augen hinter den Brillengläsern) ist ganz begeistert von dem Elefanten und sagt freundlich: „Klar, passt schon.“ Der Elefant drängelt sich also am Vater vorbei, schiebt sich über den Flur, dass die Wände ächzen, und quetscht sich ins Badezimmer. Man hört beängstigend Geräusche. Schließlich die Spülung. Die Tür geht auf. Der Elefant sagt: „Dankeschön“ und stapft davon. Die Kamera zeigt die Toilette, unzerstört und glänzend wie frisch geputzt. Auf dem Bildschirm erscheinen die Worte: „Brille: Fielmann“ |
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27. April 2010
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Die zweite Rezension zur "Darthula" ist erschienen. Maren Frank schreibt: "Darthula ist Prinzessin von Selama, einem kleinen Königreich in den Nebellanden. Cairbar, König eines der anderen reiche, wirbt um sie. Doch Darthula hat gute Gründe, ihn abzuweisen; zum einen gehört ihr Herz bereits einem anderen, zum anderen weiß sie, dass Cairbar ein Widerling ist. Wie niederträchtig er wirklich ist, stellt sich dann auch kurz darauf heraus, denn Cairbar beginnt einen Krieg gegen Selama. Hilflos muss Darthula zusehen, wie geliebte Menschen im Hagel der Pfeile fallen. Ihr selbst bleibt schließlich nur die Flucht, doch Cairbar gibt nicht auf. Er setzt alles daran, Darthula endlich zu besitzen ... An Petra Hartmanns Heftroman fällt zuerst einmal das sehr stimmungsvolle und schöne Cover auf. Der Roman ist geheftet, im A5-Format und lässt sich so gut in die Hand nehmen und auch prima mitnehmen. Die Geschichte wird flott erzählt, es ist von Anfang an recht viel Tempo drin, was ein klein wenig auf Kosten der Figuren geht. Dies ist aber auch dem recht geringen Umfang geschuldet und stört nicht weiter. Das Ende stellt dann eine ziemliche Überraschung dar, ist aber sehr gelungen und gibt der Geschichte etwas Rundes. So ist „Darthula“ ein netter kleiner Fantasy-Lesehappen für Zwischendurch, der vor allem jenen Lesern gefallen wird, die atmosphärische Fantasy mit Kriegen und Kämpfen mögen. Neben dem Schlachtengetümmel gibt es aber auch sehr schön eingeflochtene Szenen vom Leben in Selama, den Festen und den Gesängen der Barden. Zum Original-Artikel: http://buecher-lesen.blog.de/2010/04/27/darthula-petra-hartmann-8464706/ |
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21. April 2010
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Die erste Rezension zu meinem Roman "Darthula" ist erschienen. Christel Scheja schreibt in den Phantastiknews: Die 1970 geborene Journalistin Petra Hartmann hat sich schriftstellerisch dem phantastischen Genre zugewandt. Vor allem Märchen und Fantasy für Jugendliche und Erwachsene haben es ihr angetan. Ihr neustes Werk, die Novelle "Darthula", entstand für einen Kurzroman-Wettbewerb. Weil so viele interessante Beiträge eintrafen, entschied man sich im Arcanum Verlag, einige der Geschichten zusätzlich in einer eigenen Heftromanreihe unter dem Titel "Weltenwanderer" herauszugeben. In den Nebellanden geht es vielleicht rau und ungestüm zu, aber bisher herrschte Frieden und Freundschaft zwischen den meisten der unzähligen kleinen Königreiche, die man immer wieder in Festen und Zusammenkünften feiert. Bei einer solchen Gelegenheit wirbt der mächtige König Cairbar um die schöne und stolze Prinzessin Darthula von Selama, doch diese weist ihn höflich, aber entschieden zurück, da sie ihr Herz bereits einem anderen geschenkt hat. Erbost über die Zurückweisung - und vielleicht auch aus Machtgier -, erklärt Cairbar von Temora dem kleinen Reich den Krieg und überzieht es bald mit Feuer und Schwert. Darthula muss miterleben, wie ihr Bruder Truthil und die jungen Krieger fallen, schließlich auch der Rest des Reiches. Sie wird von Cairbar gefangengenommen. Am Ende bleibt ihr nur die Flucht in den Tod ... Doch genau das ist der Anfang einer abenteuerlichen Reise mit ihrem Geliebten und seinen Brüdern. "Darthula" ist ein kleines, aber fein durchkomponiertes Heldenepos, das ein wenig an die keltisch-nordischen Sagen und Legenden erinnert, in denen es auch mutige Prinzessinnen gab, welche nicht dazu bereit waren, sich in das klassische Schicksal der Frauen besiegter Reiche zu fügen und viel lieber einen anderen Weg wählten, um Herrin über ihr Leben zu bleiben. Vielleicht ist die Geschichte für den erfahrenen Leser vorhersehbar, aber sie wird sehr stimmig und atmosphärisch erzählt. Durch immer wieder in die abenteuerliche Handlung eingeflochtene Details erweckt die Autorin die Welt und ihre Bewohner zum Leben und macht sie vorstellbar, erinnert sehr deutlich daran, das Krieg und Kampf auch eine andere Seite haben. Daher kann man ruhig einmal einen Blick in "Darthula" wagen, vor allem wenn man tragisch-epische Fantasy mag." Zum Original-Artikel geht es hier lang: http://tinyurl.com/y3emab2 |
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13. April 2010
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Dieses Jahr gilt die Ausrede "Weihnachten kommt immer so plötzlich" nicht: Mein Weihnachtshörbuch "Weihnachten im Schneeland" ist ab jetzt zu haben. "Der Reserveweihnachtsmann", "Die Weihnachtseisenbahn", "Eine Handvoll Weihnachtssand" und "Paulchen mit den blauen Augen" warten auf euch: http://www.action-verlag.de/unser-programm/buchdetail/buch/weihnachten-im-schneeland-petra-hartmann.html
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12. April 2010
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Mein Zwischenruf "Ach, Sie schreiben auch ...?" ist auf www.literra.info erschienen. Es geht um Leute, die früher sehr schöne Deutschaufsätze geschrieben haben. Die Illustration schuf Crossvalley Smith. http://www.literra.info/artikel/artikel.php?id=68 |
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9. April 2010
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Erik Schreiber schreibt im "Phantastischen Bücherbrief" über "Balladen und Bänkelsänger": "Einen Band herauszugeben, der sich mit Fantasy und Mystik beschäftigt ist in der heutigen Zeit schon Gang und Gäbe. Einen Band mit Gedichten und Balladen erscheint dennoch sehr mutig. Das Buch selbst ist relativ dünn ausgefallen, es fanden sich wohl nicht sehr viele Autorinnen und Autoren, die den Sprung von einer Kurzgeschichte zu einem Gedicht wagten. Es reicht ja auch nicht aus, dass sich die Zeilen reimen, sie sollen in sich doch auch eine Geschichte erzählen. Ich erwartete an dieser Stelle natürlich keinen neuen Friedrich Schiller. Das Buch bietet mit den Autoren Wolfgang Uster, Michael Dignal, Ingo Laabs, Michael Zeidler, Arndt Waßmann, Barbara Siwik, Marco Ansing, Charlotte Erpenbeck, Tina Alba, Angelika Diem, Sabrina Zill, Mortimer M. Müller, Linda Budinger, Maja Ilisch, Paul Tobias Dahlmann, Kira Silberstern, Manfred Lafrentz, Robert Heracles, Petra Hartmann, Kathrin Ludwig und Esther Schmidt einundzwanzig mutige Personen, die sich an das schwierige Thema heran wagten. Mit zweiunddreissig Beiträgen wurde der Band sehr abwechslungsreich gestaltet. Über Gedichte, Versmass, Reime und ähnliches liesse sich sehr viel sagen, doch möchte ich daran keine Kritik üben. An manchen Stellen hapert es, wenn man es laut liest, doch bleibt das Gedicht und die Ballade ein gelungenes Werk. Einige der Namen kenne ich von Kurzgeschichten und freue mich, auf die Ausflüge dieser Damen und Herren in den Bereich des gereimten Wortes. Andere Namen sind mir unbekannt und erinnern mich eher an Pseudonyme. Der schmale Band ist preiswert, lesenswert und vor allem empfehlenswert. Ich kann ihn durchaus empfehlen. Die Zeit der Gedichte scheint schon lange vorbei. Mit diesem Band könnten sie, zumindest in der Phantastik vielleicht wieder aufleben. Dem Herausgeber Jens Salzmann gratuliere ich zu seinem Band der innerhalb der Reihe MYSTISCHE SCHRIFTEN erschien. Ich drücke ihm die Daumen, dass das Buch die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient." Quelle: http://www.homomagi.de/buecherbrief/536-buecherbrief-maerz-2010.pdf |
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9. April 2010
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Im "Phantastischen Bücherbrief" ist eine Rezension zur Anthologie "Das ist unser Ernst!" erschienen. Erik Schreiber sagt: "Dies sind die Geschichten des Ernst Wurdack. Ernst ist ein sehr umtriebiger Mann, der mit seinem Verlag bereits vielen Menschen zu einer Veröffentlichung verholfen hat. Jetzt helfen ihm seine Autorinnen und Autoren zu einem gewissen Ruhm, denn wer kann schon sagen, der Held in vierundzwanzig Erzählungen zu sein? Jede dieser Geschichten erschien im Wurdackverlag in einer Kurzgeschichte oder in einem Roman. So ist es nicht nur interessant zu sehen, wie sich Ernst, oft gar nicht so ernst, durch die Handlung schlägt. Gleichzeitig ist es für einen Kenner der Erzählungen ein wunderbares wiedererkennen mit den Helden der Geschichten. Henry Bieneck lässt Ernst zu einem EMPFANG anreisen, wobei die einladende Gesellschaft ein nettes Wortspiel darstellt. Er bekommt ein Buch, dieses Buch, in die Hand und möchte sich damit beschäftigen. Dabei gerät er in eine Geschichte nach der anderen. Der Auftakt ist gut gelungen sowie der Übergang in die nächste Geschichte. Michael Mühlehner adelt Ernst und befördert ihn zum LORD WURDAG. Allerdings findet sich Ernst sehr schnell in einer Seeschlacht wieder. Das Kaperschiff Isabel ist plötzlich sein Standort. Gefährlich und pulverdampfgeschwängert. Aber nicht lange, denn Maike Schneider entführt ihn in die Geschichte ISABELLAS ERSTER VERSUCH - DIE FORMEL DES LEBENS. Er gerät dabei in ein Ritual. Ernst van Wurdack als Verleger in einem Buch nicht von ihm verlegt. Doch schon entführt ihn Tatjana Stöckler zu einem MONSTER IM APFELBAUM. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Ernst hier, Ernst da, Ernst in Haft, ich meine Ernsthaft und humorvoll. Eine phantastische Reise durch Bücher aus dem Wurdackverlag. Amüsant zu lesen und sehr zu empfehlen, auch wenn vieles nur von den sogenannten "Insidern" verstanden wird. Martin Witzgall ist zu beglückwünschen für die Idee und die Umsetzung und der vielen Phantasten, die sich beteiligten. Mein lieber Ernst. Wer solche Freunde hat, ist nur zu beglückwünschen. Ich hoffe Du hast viel Freude an dem Buch. Bilder von der Übergabe, im Internet zu sehen, zeugen zumindest von einer gelungenen Überraschung." Quelle: http://www.homomagi.de/buecherbrief/536-buecherbrief-maerz-2010.pdf |
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8. April 2010
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Hurra! Heute kam das Päckchen mit meinen Exemplaren: "Darthula" ist da und sieht echt schnuckelig aus. Wer ein signiertes Exemplar haben möchte - ich halte den Stift schon gezückt ;-) Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel. Ein ossianischer Roman. Dortmund: Arcanum-Verlag, 2010. 52 Seiten - ISBN 978-3-939139-32-4. Euro 4,95. |
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6. April 2010
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Die "Phantastik News" berichten über "Das ist unser Ernst!". In dem Artikel heißt es: "Ein Buch für Ernst Wurdack – dieser Gedanke ließ die Organisatoren und Autoren der Storyolympiade nicht mehr los, als sich der Verleger und Mitbegründer des Wettbewerbs im vergangenen Jahr aus dem Team verabschiedete. Unter dem beziehungsreichen Titel "Das ist unser Ernst!" liegt jetzt nach über einem Jahr Arbeit die Anthologie vor und wurde dem Titelhelden bei einer kleinen Feierstunde in München übergeben. Das im Münchner WortKuss Verlag erschienene Buch enthält 22 Geschichten von Autoren der Storyolympiade und langjährigen Weggefährten Wurdacks, die in ihren Storys einen sehr persönlichen Blick auf den Verleger werfen. Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt: Wurdack wird auf einen Ball eingeladen und bekommt dort ein Buch in die Hand gedrückt, wird plötzlich in die Geschichte hineingesogen und stürzt in eine Odyssee durch die unterschiedlichen Welten, aus denen er bereits Romane und Kurzgeschichten gedruckt hat. Mal taucht er unverhofft im Argona-Universum des Autors Armin Rößler auf, mal landet er im Land der Drachen von Melanie Metzenthin, begegnet Gestalten aus dem Roman "Der eiserne Thron", die von Heidrun Jänchen und Andrea Tillmanns erneut heraufbeschworen wurden, ist blinder Passagier im Raumschiff von Petra Vennekohls Helden Arit oder entsteigt in der Hexenküche in Petra Hartmanns Welt Movenna einem alten Zauberbuch. Aber auch über Vorlieben und Abneigungen des Verlegers erfährt man so einiges, zum Beispiel als der Weltenreisende in einem Märchen von Susanne Schnitzler plötzlich in Verzweiflung ausbricht und erstmal radikal alle schwülstigen Adjektive wegstreicht, oder als sich der Verleger auf dem Bildschirm von Jörg Olbrich in eine nervige Word-Büroklammer verwandelt und fragt: "Anscheinend möchtest du einen Roman schreiben. Brauchst du Hilfe?" Wurdack reist durch Pampelmusien, das Reich der Unterirdischen, die Welt der Familie Dragovan aus "Die Formel des Lebens" und erlebt weitere Szenarien aus den Anthologien der Reihe "Pandaimonium". Nicht fehlen durfte auch eine Reminiszenz an die leichtbekleidete Amazone auf dem Cover der Anthologie "Der Griff nach der Macht", die nun dem Verleger und Coverkünstler gehörig den Kopf wäscht ob ihres zu knappen Outfits. Schon beim ersten Blick ins Buch brach Wurdack in Gelächter aus – er hatte Anspielungen entdeckt, die selbst dem Herausgeber Martin Witzgall verborgen geblieben waren." Zum Artikel: http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=98:erschienen-qdas-ist-unser-ernstq&catid=36:literatur&Itemid=56 |
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2. April 2010
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Neue Rezension zu "Das ist unser Ernst!" auf amazon.de. Maren Frank schreibt: "Dieses Buch ist im doppelten Sinne keine gewöhnliche Anthologie. Zum einen schließen die einzelnen Kurzgeschichten so aneinander an, dass man es wie einen Roman lesen kann. Zum anderen ist es ein Dankeschön an den Verleger Ernst Wurdack. Ihn und die in diesem Buch erwähnten Geschichten gibt es also wirklich. Dennoch ist das Buch alles andere als nur für Insider interessant. Auch wer von Ernst Wurdack, seinem Verlag und jenen Büchern noch nie etwas gehört hat, wird sicherlich Spaß an den Geschichten haben." Die komplette Rezension: http://www.amazon.de/product-reviews/3942026031/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1 |
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31. März 2010
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Erschienen: Mein neuer Roman "Darthula" ist da. Der Klappentext: "Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Kairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ... Darthula von Petra Hartmann ist der zweite Band der Reihe „Weltenwanderer“. Werden Sie zu einem Wanderer zwischen den Welten und lassen Sie sich verzaubern von der Vielfalt der unterschiedlichen Einblicke, von dem Ideenreichtum der Autorinnen und Autoren!" Petra Hartmann: Darthula. Dortmund: Arcanum-Verlag, 2010. 52 Seiten - ISBN 978-3-939139-32-4. Euro 4,95. |
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28. März 2010
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Heute habe ich zum ersten Mal das Cover zu meinem Roman "Darthula, Tochter der Nebel" gesehen. Ist es nicht schön? Das Buch erscheint Ende des Monats in der Reihe "Weltenwanderer" des Arcanum-Verlags. Wer ein wenig zum Hintergrund der Geschichte erfahren möchte, erhält in meinem Blog Einblicke in das alte ossianische Kleinepos: http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann/index.php?showentry=4067
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27. März 2010
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Wer als Fantasy-Autor unter Mittelalter-Fachleute gerät, muss sich warm anziehen: Mein Artikel "Oh, was bin ich verrucht ..." berichtet von einer Recherche zu meinem Roman "Der Fels der schwarzen Götter", für die ich in einem Forum für Mediävisten und Mittelalterfans Rat gesucht habe. Die Illustration dazu schuf Crossvalley Smith: http://www.literra.info/artikel/artikel.php?id=67
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25. März 2010
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Neue Rezension zum Ernstbuch: In der "Eule" (Schülerzeitung am Ludwig-Georg-Gymnasium, Darmstadt) schreibt Diana I. Franze: "Das ist unser Ernst!" – DER Geheimtipp Kurze, miteinander verwobene Geschichten zum Ablachen aus allen Kategorien der Phantastik, rund um den Verlagsgründer Ernst Wurdack, das ist – unser Ernst! Eigentlich nicht zum Verkauf gedacht, sondern als Geschenk an ihren Verleger, haben die erfolgreichen Autoren der Story-Olympiade ein einzigartiges Werk geschaffen, das in Internet-Foren als DER Geheimtipp überhaupt gehandelt wird und schon jetzt für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert ist. Auch ich bekam beim Lesen vor Lachen fast keine Luft mehr ... Alles beginnt damit, dass Ernst zu einem Empfang geladen wird. Hier soll er überraschend sein neuestes Buch vorstellen – das aber gar nicht von ihm stammt! Als er jedoch aus Neugier zu lesen beginnt, versinkt er buchstäblich darin und findet sich in einer fantastischen Seeschlacht wieder! Ganz durch Zufall rettet er jemandem das Leben … Kaum hat er jedoch ein Abenteuer überstanden, bringt ihn dieses Buch in die nächste Geschichte. Jede Episode kommt ihm seltsam bekannt vor – kein Wunder, denn er hat sie ja selbst verlegt. Die Kurzgeschichtensammlung hat mir sehr gefallen und ich kann sie wirklich nur jedem empfehlen. Das Buch ist leider nicht im Buchhandel vorrätig, man muss es sich bestellen. (Diese Woche erschienen in der "Eule - Die Schülerzeitung am LGG" (Ludwig-Georg-Gymnasium in Darmstadt, Ausgabe 1/2010, ISSN 1619-3148, Auflage 400!) |
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16. März 2010
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Mein Artikel "Wie kann man nur Varelian heißen?" ist jetzt auf literra.info erschienen. Die Illustration mit der "Lady Winnetou" stammt von Crossvalley Smith: http://www.literra.info/artikel/artikel.php?id=66 |
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13. März 2010
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Neu im Blog: "Wie kann man nur Varelian heißen?" Eine Betrachtung über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php?autocom=blog&req=showblog&blogid=70 |
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10. März 2010
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| Die Bordbibliothek ist wieder auf dem neuesten Stand. Es wurden die Anthologien "Balladen und Bänkelsänger" und "Das ist unser Ernst!" sowie zahlreiche Rezensionen zu "Wenn die Biiken brennen" eingestellt. Außerdem ist meine Veröffentlichungsliste aktualisiert worden. |
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8. März 2010, aus meinem Tagebuch
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Manchmal sollte man ja gar nicht hinhören, wenn sich Halbstarke unterhalten. Aber als das Wort "Fahrschule" fällt, spitze ich doch die Ohren. Immerhin, dieses Bildungsinstitut habe ich selbst besucht. Und einen Abschluss habe ich auch: rosa und mit Passfoto, jawohl. Also, da sitzen diese beiden muskulösen Typen am Nebentisch in der Kneipe, und der eine, der jüngere, meint verzweifelt: "Das mit dem Rückwärts-Einparken, das ist schon verdammt kompliziert." "Ach", beruhigt ihn der andere und grinst schief zu mir herüber, "als Mann kann man das lernen. Nur Frauen kapieren das nicht." Männer sind echt das Allerletzte, habe ich gedacht, bin wütend rausgerannt und habe mich hinters Steuer geklemmt. Irgendwann werde ich es diesem miesen Chauvi schon zeigen, habe ich mir vorgenommen. Irgendwann, wenn mich keiner beobachtet, werde ich das mal ausprobieren, dieses Rückwärts-Einparken. |
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7. März 2010
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Eine neue Rezension zum Ernstbuch gibt es in "Janetts Meinung" unter http://www.janetts-meinung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1476:das-ist-unser-ernst-von-martin-witzgall&catid=42:fantasy&Itemid=106
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7. März 2010
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Rena Larf, die traumhafte Märchenstimme vom Webradio "1000 Mikes" lädt in den Märchengarten ein. Am 13. Mai liest sie meine Geschichten "Angelbär und Zappelzwerg" (aus dem legendären Storyolympiade "Spezial"-Buch "Märchenzauber") und "Das Märchen von der Gleichgültigkeit" (aus "Mystische Märchen", hrsg. v. Ursula Schmid-Spreer)vor. Mehr Infos zur Sendung gibt es hier: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=36972 |
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1. März 2010
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Die neue Elfenschrift ist da. In dem Heft widme ich mich einem der bekanntesten Teufel und erzähle, warum Mephistopheles in Wirklichkeit eine tragische Gestalt ist. Außerdem ist in der aktuellen Ausgabe meine Rezension zum Roman "Dämonen über Luxemburg" von Charlotte Engmann enthalten. Das Heft steht unter dem Motto "Engel & Teufel". Aus dem Inhalt: Künstlerportraits / Interviews mit Manuela P. Forst, Sandra Henke und Andy Lettau, Artikel von Petra Hartmann und Kerstin Dirks, weitere Textbeiträge von Josef Herzog, Mark-Denis Leitner, Andrea Grochla, B.M. Veruca und Peter Hoeft, Grafiken/Illustrationen von Michael Stegemann, Manuela P. Forst, Manfred Lafrentz und Christel Scheja Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Infos und Bestellungen: www.elfenschrift.de |
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20. Februar 2010
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| Neu im Blog: Mein Interview mit Simone Edelberg, der Verlegerin von "Das ist unser Ernst!" über Verleger, Druckereien, Autoren und ein ganz besonderes Buch: http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann/index.php?showentry=3999 |
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20. Februar 2010
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Die erste Rezension zu "Das ist unser Ernst!" ist im "Geisterspiegel" erschienen. Darin schreibt Wolfgang Brandt: "Die Kurzgeschichten in »Das ist unser Ernst!« sprechen für sich selbst, ergänzen sich. Dem Autorenteam ist dies hervorragend gelungen. Die Autoren greifen die Story ihres Vorgängers auf, ohne diese allzu sehr zu wiederholen. Es sind kleine Facetten und Nuancen, die den jeweiligen Opener bilden und »Das ist unser Ernst!« als Ganzes erscheinen lassen. Fazit: »Das ist unser Ernst!« ist ein exzellenter Phantastik-Genremix, der zu keiner Zeit übertrieben oder langweilig erscheint und so manches Lächeln hervorruft. Die Kurzgeschichtensammlung ist eine Verbeugung all jener Autoren gegenüber den Leistungen des Verlegers Ernst Wurdack. Prädikat: Besonders empfehlenswert und reif für den DPP. Die komplette Rezension: http://www.geisterspiegel.de/background/rezis/anthologien/das_ist_unser_ernst.html |
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19. Februar 2010
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Jetzt erschienen: "Das ist unser Ernst!" - ein Buch das eigentlich nur auf einen Leser zugeschnitten ist: 22 Storyolympioniken haben sich in einem konspirativen Unterforum der Geschichtenweber getroffen und ein Dankeschön-Buch für Ernst Wurdack zusammengestellt, der nach zehn Jahren die Organisation der Storyolympiade abgegeben hat. Ich bin mit einer Geschichte namens "Pfefferkuchen" dabei, die in Movenna spielt und eine Vorgeschichte zu dem Abenteuer "Die Krone Eirikirs" ("Geschichten aus Movenna") erzählt. Der Klappentext: "Bücher sind sein Leben! Doch als der Verleger Ernst Wurdack bei einer Preisverleihung im wahrsten Sinne des Wortes in einem Buch versinkt, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise durch zauberhafte und unglaubliche Geschichten. Und merkwürdig, jede der Erzählungen kommt ihm auffällig bekannt vor … Die Glückwunschanthologie der Story-Olympioniken ist nicht nur ein Dankeschön an den engagierten Verleger Ernst Wurdack, sondern auch ein rundum fesselndes, phantastisches Lesevergnügen!" Mit dabei: Henry Bienek: Der Empfang, Michael Mühlehner: Lord Wurdag, Maike Schneider: Isabellas erster Versuch, Tatjana Stöckler: Das Monster im Apfelbaum, Petra Vennekohl: Fast ein Shakespeare, Frank Lauenroth: State of mind, Jörg Olbrich: Der digitale Er(n)sthelfer, Luigi Bleifuß: Der Griff nach dem Arsch, Armin Rößler: Was Ernst immer schon über Argonomen und Meurg wissen wollte, Heidrun Jänchen: Von Socken und Suppen, Nadine Muriel: Medusenzauber, Anja Labussek: Danse macabre reloaded, Olaf Trint: Baby Pan und die Vampire, Petra Hartmann: Pfefferkuchen, Susanne Schnitzler: Dornröschen im Trog, Dieter Schmitt: Der Berghammer, Andrea Tillmanns: Von Zwergen und Menschen, Claudia Hornung: Wurdagg unterirdisch, Melanie Metzenthin: Der bärtige Drache, Timo Bader: Die Formel des Schreibens, Oliver Hohlstein: Ernst in Pampelmusien, Martin Witzgall: Ende in Sicht, Henry Bienek: Was lange gärt wird endlich Bier oder: Ein Ende für Ernst. Buch-Info: "Das ist unser Ernst!" Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. 128 S. ISBN-13: 978-3-942026-02-4 (Softcover), 978-3-942026-03-1 (Hardcover). Preis: 12,90 Euro (Softcover), 24,90 Euro (Hardcover) |
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18. Februar 2010
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Mein Gedicht "Die ganze lange Nacht" aus der Fantasy-Lyrik-Anthologie "Balladen und Bänkelsänger" könnt ihr jetzt auf www.literra.info finden. Die visionäre Illustration dazu schuf Andrä Martyna: http://www.literra.info/buecher/leseprobe.php?id=561 |
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14. Februar 2010
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Mein Artikel "Mephistopheles - ein tragischer Teufel" erscheint in der nächsten Elfenschrift. Außerdem könnt ihr in der Ausgabe meine Rezension zu Charlotte Engmanns Roman "Dämonen über Luxemburg" lesen. Ausgabe 25 des kleinen, feinen Literaturheftches erscheint Anfang März. Das Cover-Bild stammt von Manuela P. Forst. Das Heft widmet sich dem Thema "Engel & Teufel". Aus dem Inhalt: Künstlerportraits / Interviews mit Manuela P. Forst, Sandra Henke und Andy Lettau, Artikel von Petra Hartmann und Kerstin Dirks, weitere Textbeiträge von Josef Herzog, Mark-Denis Leitner, Andrea Grochla, B.M. Veruca und Peter Hoeft, Grafiken/Illustrationen von Michael Stegemann, Manuela P. Forst, Manfred Lafrentz und Christel Scheja Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Infos und Bestellungen: www.elfenschrift.de |
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11. Februar 2010
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Der Klappentext für meinen Roman "Darthula" ist fertig: "Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Kairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ..." Der Roman erscheint im März im Arcanum-Verlag und gehört zu den ersten drei Titeln der Reihe "Weltenwanderer", die insgesamt 18 Kurzromane umfasst. Es handelt sich übrigens um keine Serie, sondern um 18 völlig selbstständige, unter einander nicht verbundene Geschichten, die vor rund einem Jahr als Beiträge zu einem Wettbewerb des Verlags eingereicht wurden. |
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8. Februar 2010
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| Elektropost von Bartholomäus Figatowski: Ja, es wird eine neue Auflage von "Wenn die Biiken brennen" geben. Das ist schön, die Anthologie hat's wirklich verdient. |
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5. Februar 2010
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Die Anthologie "Wenn die Biiken brennen" ist nach nur neun Monaten vergriffen. Schade eigentlich. Aber schön, dass sie so schnell wegging. Das Buch enthielt unter anderem mein Helgoland-Märchen mit der Meerjungfrau Nestis. Der Verlag 71 schreibt auf seiner Homepage, das Buch sei "z. Zt." vergriffen. Da hoffe ich mal auf eine Zweitauflage ... |
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1. Februar 2010
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Wer mal in die Fantasy-Lyrik-Anthologie "Balladen und Bänkelsänger" reinschnuppern möchte, findet jetzt auf der Homepage des Arcanum-Verlags einige Leseproben. Mein Gedicht "Die ganze lange Nacht" könnt ihr euch hier anschaun: http://www.arcanum-fantasy-verlag.de/content/images/stories/download/petra_hartmann.pdf |
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20. Januar 2010
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Twitter macht Spaß - aber 140 Zeichen sind manchmal zu wenig: Ich bin jetzt doch unter die Blogger gegangen. Unter http://tinyurl.com/petrasweblog findet ihr künftig Rezensionen zu Büchern und Hörbüchern, Gedanken über alles mögliche und unmögliche und den einen oder anderen Hintergrundtext zum aktuellen Movenna-Roman. Schaut doch mal vorbei. Die Lang-Adresse lautet: http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann |
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16. Januar 2010
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Hier könnt ihr schon einmal das Cover zu "Weihnachten im Schneeland" bewundern. Das Hörbuch gibt es entweder kostenlos (mit Werbung) oder zum Preis von 5,95 Euro (werbefrei). Es hat die ISBN: 9878-86210-066-8. Die Laufzeit beträgt etwa eine Stunde, das Manuskript umfasste rund 30 Seiten. Reinhören könnt ihr hier: http://www.action-verlag.de/unser-programm/buchdetail/?tx_sfbooks_pi1%5BshowUid%5D=54&cHash=e5abb13946 |
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12. Januar 2010
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Eben den Vertrag für mein Weihnachtshörbuch erhalten. Es heißt "Weihnachten im Schneeland" und erscheint im Oktober 2010 im Action-Verlag. |
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12. Januar 2010
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| Und noch ein Weltraumtrip, diesmal einer der ganz anderen Art: Eoin Colfer setzt Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis" fort. Ich fand's nicht so toll. Warum ich "Und übrigens noch was" nicht für den größten Knaller seit dem Urknall halte, steht hier: http://buecher-science-fiction-klassiker.suite101.de/article.cfm/eoin_colfer_setzt_douglas_adams_anhalter_fort |
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10. Januar 2010
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Die letzten Tage habe ich an Bord eines Diskusschiffs verbracht und bin durch uralte schwarzweiße Zukunftsvisionen geglitten ... Ich hatte das Raumschiff Orion im CD-Player. Wie der Trip war und was ich von der neuen Hörspielbox halte, könnt ihr hier nachlesen: http://hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/raumschiff_orion_im_cdplayer |
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3. Januar 2010
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Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid gut reingekommen ins neue Jahr. Für mich war 2009 ein sehr arbeitsreiches Jahr: Ich habe insgesamt vier Romane geschrieben, von denen der letzte in der Silvesternacht fertig geworden ist. Zeit, etwas zu verschnaufen und nach vorn zu schauen. Was bringt das neue Jahr? Drei Erscheinungstermine kann ich schon mal ankündigen: Im 1. Quartal 2010 erscheint mein Kurzroman "Darthula, Tochter der Nebel" im Arcanum-Verlag. Im dritten Quartal dieses Jahres kommt "Der Fels der schwarzen Götter" als dritter Band der Movenna-Reihe im Wurdack-Verlag heraus. Und die Fans meiner Weihnachtsmärchen können sich auf ein Weihnachts-Hörbuch im Action-Verlag freuen, das ab Oktober zu haben ist: Die Schauspielerin Karen Sünder hat "Der Reserveweihnachtsmann", "Die Weihnachtseisenbahn", "Eine Handvoll Weihnachtssand" und "Paulchen mit den blauen Augen" eingesprochen. Und Simon Daum steuerte zauberhafte Musik dazu bei. |
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23. Dezember 2009
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| Der Baum ist im Ständer, die Geschenke verpackt, die letzte Weihnachtspost ist geschrieben und abgeschickt - jetzt kann es Weihnachten werden. Ich wünsche euch allen ein frohes Fest. Lasst es euch gutgehen und nehmt euch einfach ein bisschen Zeit zum Durchatmen. Weihnachten ist schön, wenn man erstmal die letzten Einkäufe hinter sich hat ;-) |
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19. Dezember 2009
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| Charlotte Engmanns Anthologie "Zwölf Zauberzeichen" ist das bisher schönste Buch aus der "Edition Blauer Drache". Hier steht, was ich von den Zauberzeichen halte: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/charlotte_engmann_zwoelf_zauberzeichen |
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18. Dezember 2009
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| Als ich den Sommer über mit Begeisterung "meine" Dachse in Wald und Feld beobachtet habe, wusste ich noch nicht, dass Meister Grimbart zum "Wildtier des Jahres 2010" ausgerufen werden würde. Jetzt nehme ich die Ernennung zum Anlass, ein Porträt dieses liebenswerten und unverwechselbaren Gesellen zu veröffentlichen: http://raubtiere.suite101.de/article.cfm/der_dachs_wildtier_des_jahres_2010 |
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8. Dezember 2009
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| Fertig: Heute habe ich den letzten Satz meines Romans "Der Fels der schwarzen Götter" geschrieben. Der dritte Band der Movenna-Reihe wird voraussichtlich im dritten Quartal 2010 im Wurdack-Verlag erscheinen. Ich mache mich jetzt an die Feinarbeiten, poliere kräftig nach und hoffe, dass ich das Manuskript noch vor Jahresende abschicken kann. |
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6. Dezember 2009
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| Weil ich gerade meine ???-Sammlung zur Hand habe: Hier meine Meinung zur 134. Folge - "Der tote Mönch": http://krimi-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/die_drei_hoerspiel_der_tote_moench |
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5. Dezember 2009
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Ab heute zu haben: Die Fantasy-Lyrik-Anthologie "Balladen und Bänkelsänger" im Arcanum-Verlag. Das Buch, in dem ich mich mit der Ballade "Die ganze lange Nacht" verewigt habe, enthält phantastische Gedichte von 21 Autoren, hat 86 Seiten, kostet 7,90 Euro und trägt die ISBN ISBN: 978-3-939139-10-2 Mehr Infos und Bestellungen: http://www.arcanum-fantasy-verlag.de/cms/index.php?artikel=402 |
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4. Dezember 2009
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Ich oute mich mal als "Cassettenkind": Habe gerade die neue ???-Folge "Fluch des Piraten" gehört und musste dazu einfach etwas sagen. Hier mein Senf dazu: http://krimi-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/die_drei_hoerspiel_fluch_des_piraten |
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3. Dezember 2009
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| Heute habe ich mit gespitzen Ohren vor dem Computer gesessen und Renas Lesung mit meinen Weihnachtsmärchen gehört. Wer die Sendung nicht live mitverfolgt hat, findet sie jetzt im Archiv von 1000 Mikes:http://www.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=86302 |
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2. Dezember 2009
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Morgen ist Märchentag: Rena Larf liest meine Weihnachtsmärchen vor: 3. Dezember, 10 Uhr, auf Radio 1000 Mikes im Märchenkanal. Wer noch nie mit einer Weihnachtseisenbahn gefahren ist, wer nicht weiß, dass man den Stern von Betlehem kidnappen und erpressen kann, wer miterleben will, wie der Weihnachtsmann 500 000 Kubikmeter Sand mit seinem Schlitten ausliefert, oder wer einfach einmal einen waschechten Weihnachtselefanten bei der Arbeit beobachten möchte, sollte sich diese Sendung in keinem Fall entgehen lassen. http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=20881 |
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2. Dezember 2009
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Neil Gaiman und sein "Graveyard-Buch" haben viele Fans. Ich war nicht ganz so begeistert. Hier meine Rezension zum Hörbuch (gesprochen von Jens Wawrczeck): http://kinder-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/neil_gaiman_das_graveyardhoerbuch |
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1. Dezember 2009
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| Eine Hommage an Hansrudi Wäscher, den Schöpfer von Sigurd, Nick, Falk & Co ist mir kürzlich im Comicshop meines Vertrauens in die Hände gefallen. Hier kommt mein Senf zu dem Album "Wäscher - Pionier der Comics": http://tinyurl.com/yhxzhu9 |
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1. Dezember 2009
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Heute erschienen: Die neue Elfenschrift zum Thema "Hexenliebe". Ich widme mich in einem Artikel der historischen "Hexe" Sidonia von Borcke, die angeblich ein gesamtes Herzogsgeschlecht ausgerottet hat. Außerdem findet ihr darin ein Künstlerportrait mit Athena /Regine Rost und Eugenia Beraz, Kurzgeschichten von Gabriele Eder, Paula Sanker, Claudia Toman und Sarah Gerszat, einen LARP-Artikel von Arne Hoppmann, ein Interview mit Gudrun Hirche vom Hexentorverlag, Grafiken/Illustrationen von Regine Rost, Christel Scheja, Manfred Lafrentz und Michael Stegemann, die Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr. Das Heft kann für 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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1. Dezember 2009
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Email vom Arcanum-Verlag: Die Fantasy-Lyrik-Antho "Balladen und Bänkelsänger" kommt am 4. Dezember raus. Ich bin mit einem Wirtshauslied dabei. In "Die ganze lange Nacht" wäscht die moralische Jungfer Edelschön ihrem Hans Liederjahn ganz gewaltig den Kopf wegen einer durchzechten Nacht. Mehr Infos: www.arcanum-fantasy.de |
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21. November 2009
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| Linda Budingers Jugend-Fantasy-Roman "Die Nebelburg" hat mir gut gefallen. Hier meine Rezension dazu: http://tinyurl.com/yg9rwsr |
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16. November 2009
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Elektropost vom Arcanum-Verlag: Die "Balladen und Bänkelsänger" sind jetzt in der Druckerei. Die Fantasy-Lyrik-Anthologie erscheint im Dezember. Ich bin mit dem Gedicht "Die ganze lange Nacht" vertreten. "Balladen und Bänkelsänger - Mystische Schriften 4", hat die ISBN: 978-3-939139-10-2, enthält ca. 86 Seiten und kostet 7,90 Euro. Infos und Bestellung: www.arcanum-fantasy.de |
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15. November 2009
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Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist jetzt komplett. Ausgabe 24 erscheint Anfang Dezember 2009. Das Cover-Bild stammt von Regine Rost. Das Heft steht unter dem Motto: Hexenliebe. Aus dem Inhalt: Künstlerportrait mit Athena / Regine Rost und Eugenia Beraz, Artikel von Petra Hartmann, Kurzgeschichten von Gabriele Eder, Paula Sanker, Claudia Toman und Sarah Gerszat, LARP-Artikel von Arne Hoppmann, Interview mit Gudrun Hirche vom Hexentorverlag, Grafiken/Illustrationen von Regine Rost, Christel Scheja, Manfred Lafrentz und Michael Stegemann, Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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13. November 2009
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Wollt ihr mal etwas wirklich bitterböses lesen? Mein Buchtipp: Regina Schlehecks Kurzgeschichtensammlung "Klappe zu - Balg tot". Hier meine Rezi dazu: http://tinyurl.com/ydezecc |
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11. November 2009
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| Achtung: Meine Email-Adresse hartmann.holle@t-online.de ist nicht mehr gültig. Ich bin aber weiterhin über die Flaschenpost und über die im Impressum angegebene Mailadresse zu erreichen. |
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9. November 2009
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Die Vorschau zum Buch "Das ist unser Ernst!" ist online. Mit dem eigens für Ernst Wurdack gestalteten Buch sagen die Autoren der Storyolympiade ihrem langjährigen Organisator "Dankeschön" für die viele Arbeit. Ich bin mit der Movenna-Story "Pfefferkuchen" dabei. Infos unter http://wortkussverlag.wordpress.com/buecher/ |
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9. November 2009
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Charlotte Engmanns Anthologie "Dreizehn Blutstropfen" ist erschienen. Was ich davon halte, könnt ihr hier nachlesen: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/charlotte_engmann_anthologie_13_blutstropfen |
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7. November 2009
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Die beiden neuen Mark-Brandis-Bände im Wurdackverlag sind erschienen. Einen fand ich grottig, einen einfach großartig. Hier mein Senf zu "Vorstoß zum Uranus": http://buecher-science-fiction-klassiker.suite101.de/article.cfm/mark_brandis_roman_vorstoss_zum_uranus und hier steht, was ich von "Operation Sonnenfracht" halte: http://buecher-science-fiction-klassiker.suite101.de/article.cfm/mark_brandis_roman_operation_sonnenfracht |
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6. November 2009
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Auf www.geisterspiegel.de ist eine neue Rezension zur Anthologie "Wenn die Biiken brennen", in der mein Helgoländer Weihnachtsmärchen um die Meerjungfrau Nestis enthalten ist, erschienen. Darin heißt es: "In »Wenn die Biiken brennen« findet man Gruseliges, Düsteres, Schauriges, Unterhaltsames, Irreales - doch lässt sich zum Beispiel in der Story »Weihnachtssand für Helgoland« von Petra Hartmann ein Augenzwinkern und Lächeln wirklich nicht vermeiden." Das Fazit des Geisterspiegels: "Der Herausgeber Bartholomäus Figatowski hat für die Anthologie »Wenn die Biiken brennen« eine brillante Auswahl an Kurzgeschichten getroffen. Jede Story steht für sich selbst, drückt in vielfältiger Hinsicht die Liebe des jeweiligen Autors zu Schleswig-Holstein aus. Die ausgewählten Kurzgeschichten ergänzen sich untereinander und geben dem Leser einen kleinen, interessanten Einblick in die Mythen und Sagen des nördlichsten Bundeslandes." Die komplette Besprechung findet ihr unter http://www.geisterspiegel.de/background/rezis/anthologien/wenn_die_biiken_brennen.html |
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6. November 2009
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Die Vorschau für die Fantasy-Lyrik-Anthologie im Arcanum-Verlag ist jetzt online. Das Buch, in dem ich mit dem Gedicht "Die ganze lange Nacht" vertreten bin, heißt: "Balladen und Bänkelsänger – Mystische Schriften 4", hat die ISBN: 978-3-939139-10-2, enthält ca. 86 Seiten und kostet 7,90 Euro. Es soll im Dezember erscheinen. Inhalt: Die ganze lange Nacht – Petra Hartmann, In einem Mantel blau und golden – Manfred Lafrentz, Sieben Sterne – Manfred Lafrentz, Dämmerung – Linda Budinger, Unheimliches Spiegelkabinett – Linda Budinger, Die Wandlung – Wolfgang Uster, Das Lied vom bösen Herzen – Michael Dignal, Vom fernen lichten Land – Ingo Laabs, Das verschenkte Herz – Ingo Laabs, Handrun der Tapfere – Michael Zeidler, Ein Hobbit ging in den Keller – Michael Zeidler, Der Harfner der Hölle – Arndt Waßmann, Hartwin der Sänger – Kira Silberstern, Die Nornen – Barbara Siwik, Römischer Zeitreisender – Barbara Siwik, Das Haar von Ritter Kunibert – Marco Ansing, Der Flaschengeist – Marco Ansing, Der Werwolf – Marco Ansing, Die Gaukler sind in der Stadt – Marco Ansing, Ehrbare Piraten – Marco Ansing, Sein oder Schein – Marco Ansing, Ritter-Ballade – Marco Ansing, Windzeit – Charlotte Erpenbeck, Traurig Wasser – Robert Heracles, Fluch von Godwald – Tina Alba, Abspann – Kathrin Ludwig, Walzer für den letzten Ork – Kathrin Ludwig, Morgentau – Paul Tobias Dahlmann, Der Jäger – Esther Schmidt, Schuld und Sühne – Maja Ilisch, Heldenpflicht – Angelika Diem, Des Menschen Fluch – Sabrina Zill, Knochenknackers Rüttelreim – Mortimer Müller. |
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4. November 2009
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Das Cover für die Dezember-Elfenschrift ist schon online. Ich bin in dem Heft zum Thema "Hexenliebe" mit dem Aufsatz "Liebesspielverderberin" vertreten und widme mich darin der historischen "Hexe" Sidonia von Borcke, die ein komplettes Herzogsgeschlecht mit Unfruchtbarkeit geschlagen und ausgerottet haben soll. Zur Elfenschrift-Vorschau: http://tinyurl.com/ygzfcuo |
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4. November 2009
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| Eine Entdeckung in meinem CD-Player: "Die Stimmen der Tiere. Europa" - eine faszinierende Lauschsafari durch die einheimische Tierwelt von der Ruderwanze über die Maulwurfsgrille bis hin zum Star, der ein Auto nachmacht. Hier meine Rezension dazu: http://sach-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/so_klingen_maulwurf_wolfsspinne_und_ruderwanze |
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2. November 2009
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Mein Hörbuchtipp der Woche ist "Titanic" von Maja Nielsen. Hier meine Rezension dazu: http://sach-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/maja_nielson_titanicuntergang_als_hoerabenteuer |
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1. November 2009
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Ich bin wieder da von der Odyssee - und Dank der Bahn war's diesmal eine richtige Odyssee. Viel gelernt unterwegs. Z.B., dass Salzgitter-Ringelheim weiter hinterm Mond liegt als Sillium. 45 Minuten ohne Windschutz bei Minus 1 Grad warten ... Ich hätte Lust, den Schaltermenschen, der mir die Tour zusammengestellt hat, wegen "fahrlässiger Körperverletzumg" zu verklagen. Die Lesung selbst war klein aber fein. Wir konnten jedem einzelnen Hörer noch persönlich erklären, was wir uns bei unseren Texten gedacht haben. Ich las eine Nestis-Geschichte (ja, die aus den "Biiken") vor, danach "Wie kann man nur Varelian heißen?" und einen ersten Auszug aus "Der Fels der schwarzen Götter". Es war nett, mal wieder mit Oliver Hohlstein zu plaudern (ein Jahr ist's her). Außerdem habe ich Christian Kathan endlich live kennen gelernt (Twitterkollege) und durfte gleich zum William Voltz Award gratulieren. Zuletzt hat sich ein Wegelagerer namens Hugendubel mit meiner Reisekasse aus dem Staub gemacht, nachdem er mich mit Büchern bedroht hatte ;) |
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24. Oktober 2009
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| Das neue Hörspiel aus der Mark-Brandis-Reihe heißt "Testakte Kolibri" und hat mich geradezu umgehauen. Hier mein Testbericht dazu: http://hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/mark_brandis_hoerspiel_testakte_kolibri |
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19. Oktober 2009
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| Charlotte Engmanns neuer Roman "Die Gralsdienerin" ist erschienen. Hier meine Rezension dazu: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/charlotte_engmann_roman_die_gralsdienerin |
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14. Oktober 2009
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Rena Larf lädt ein zur Weihnachtsmärchenlesung: Am 3. Dezember trägt sie auf www.1000mikes.de meine Geschichten "Die Weihnachtseisenbahn", "Eine Handvoll Weihnachtssand" und "Paulchen mit den blauen Augen" vor. Los geht es um 10 Uhr. Unbedingt reinhören auf: http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=20881 |
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13. Oktober 2009
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| Die neue Folge von Elea Eluanda ist draußen. Hier mein Senf dazu: http://kinder-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/elea_eluanda_hoerspiel_zechy_in_der_krise |
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11. Oktober 2009
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| Elektropost vom Arcanum-Verlag: Meine Ballade "Die ganze lange Nacht" wurde aufgenommen in die Anthologie "Mystische Schriften IV", die sich dem Thema Balladen und Bänkelsänger widmet. Das Buch soll im Dezember 2009 erscheinen. Ich freue mich schon drauf. |
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10. Oktober 2009
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| Eine meiner Lieblings-SF-Serien ist "Mark Brandis". Was ich vom neuen Hörspiel "Aufstand der Roboter" halte, könnt ihr hier nachlesen: http://hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/mark_brandis_hoerspiel_aufstand_der_roboter |
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30. September 2009
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| Wer wissen will, wie mir der neue DSA-Roman "Eiswolf" von Linda Budinger gefallen hat, findet hier meine Rezension dazu: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/linda_budinger_eiswolf |
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28. September 2009
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| Heute hatte ich den unterschriebenen Vertrag von Arcanum im Briefkasten. Prima, dann ist mit "Darthula" ja jetzt alles unter Dach und Fach. Der Kurzroman nach einem ossianischen Gesang soll im ersten Quartal 2010 erscheinen. Bin schon sehr gespannt darauf. "Der Fels der schwarzen Götter", der dritte Band meiner Fantasy-Serie aus dem Land Movenna, wird dann im dritten Quartal 2010 herauskommen. |
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25. September 2009
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| So, jetzt funktioniert mein Gästebuch wieder. Ich freue mich auf Freunde, die sich darin verewigen wollen. |
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22. September 2009
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| Widerwärtig: Seit gestern haut mir irgend ein Sex-Robot mein Gästebuch mit seinem Dreck voll. Etwa 70 Einträge mussten gelöscht werden. Traurig, dass dabei auch Einträge von Freunden und Kollegen verloren gegangen sind. Das Gästebuch ist erstmal deaktiviert. Voraussichtlich gibt es morgen ein neues, abschaumgesichertes. |
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21. September 2010
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Gerade meinen Vertrag beim Arcanum-Verlag unterschrieben: Der Roman "Darthula, Tochter der Nebel" erscheint im ersten Quartal 2010 in der neuen Heftromanreihe des Verlags. Insgesamt sind bisher 16 Bände für die Reihe vorgesehen. |
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17. September 2009
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| Theodor Mundts "Madonna" - das Hauptwerk meines Leib- und Magenautors - ist in einer Neuausgabe bei Zenodot erschienen. Was ich von dem Bucht und der Aufmachung halte, könnt hier hier lesen: http://romantik-biedermeier-poetischer-realismus.suite101.de/article.cfm/theodor_mundts_verbotene_madonna |
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17. September 2009
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| Heute ist meine erste Rezension auf Suite101 erschienen: Dantes "Göttliche Komödie" ist schon ein ganz schöner Brocken. Wer sich den spröden Klassiker lieber bequem als Hörbuch zu Gemüte führen möchte, kann jetzt die Ausgabe des Hörbuch-Verlags, gesprochen von Rolf Boysen, genießen und mit dem Meister durch Hölle, Fegefeuer und Himmel wandern. Allerdings ist dem Reiseführer durch das Jenseits an einigen Stellen nicht über den Weg zu trauen. Ich sage euch wo. Und zwar hier: http://hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/dantes_hoellenfahrt_als_sechsstuendige_lesereise |
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15. September 2009
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Meine Geschichte "Bärentanz und Silbervogel" ist heute auf www.literra.info erschienen. Eine meiner ganz seltenen Science-Fiction-Storys. Außerirdische Echsenwesen und ein Clan menschlicher Bärenjäger treffen auf einer urzeitlichen Erde aufeinander. Laserstrahlen gegen Schamanenlieder - was ist stärker? Die Illustration stammt von Crossvalley Smith. Die Geschichte könnt ihr hier nachlesen: http://www.literra.info/kurzgeschichten/short_story.php?id=272
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15. September 2009
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| Heute ist in der Deister-Leine-Zeitung ein großer Artikel über meine Lesung in Deinsen erschienen. Der Text wird demnächst in meine Bordbibliothek gestellt. |
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13. September 2009
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| Mein Roman "Darthula" wird voraussichtlich demnächst im Arcanum-Verlag erscheinen. Die Geschichte kam im Kurzroman-Wettbewerb des Verlags von über 180 Einsendungen unter die letzten 15. Den ersten Platz belegte "Weißblatt" von Peter Hohmann. Herzlichen Glückwunsch an den Autor! Der Verlag möchte aber auch meinen Beitrag haben und ihn als Heftroman herausbringen. |
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13. September 2009
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Die Lesung in Deinsen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die dortige Bibliothek feierte ihr einjähriges Bestehen, ein sehr schöner, gemütlicher Leseraum. Als ein Holzkünstler der Gemeinde seine neuen Krippenfiguren stiftete, war ich fast versucht, mein Programm umzuwerfen und ein paar Weihnachtsgeschichten vorzulesen. Aber dann trug ich doch lieber meine Märchen über die "Rache der Heinzelmännchen", das "Schiff für Hinnerk Himmelblau" und die "Prinzessin aus dem Kaugummiautomaten" vor. Den Kindern hat's gefallen. Und den ca. 30 Erwachsenen offenbar auch. Außerdem schaute ich mir den alten Wehrturm (ca. 1150) an und kletterte hinauf zu den Glocken. Beeindruckendes Uhrwerk. |
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8. September 2009
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Eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen". Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW meint: "Die Geschichte "Weihnachtssand für Helgoland" von Petra Hartmann hebt sich überraschend von den restlichen mythischen Geschichten ab: Bei einem gewaltigen Orkantief werden große Teile des Nordstrandes weggebrochen, niemand aus der Unterwasserwelt weiß Rat. Doch die kleine Meerjungfrau Nestis hat einen Plan, und obwohl sie dafür von allen ausgelacht wird, wünscht sie sich kurzerhand vom Weihnachtsmann fünfhunderttausend Kubikmeter Sand. Die Meeresbewohner staunen nicht schlecht, als am Weihnachtsabend der Weihnachtsmann tatsächlich eine große Ladung Sand bringt. Petra Hartmann erzählt mit viel Humor und kindlicher Naivität und versetzt den Leser geschickt in seine eigene Kindheit zurück." Die komplette Rezension unter: http://www.verlag71.de/verlageinundsiebzig/buecher/regionales/biiken.php |
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6. September 2009
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| Ordne gerade meine Texte für die Lesung in Deinsen (Gronau). Ich lese am "Tag des offenen Denkmals" (Sonntag, 13. September), ab 15.30 Uhr in der Bibliothek Märchen zum Thema "Kleines Volk" vor. Mit dabei sind Kobolde, Zappelzwerge, seekranke Klabautermänner, zornige Heinzelmännchen und vielleicht noch eine winzig kleine Prinzessin ... |
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27. August 2009
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So sieht es aus, das Cover des neuen TextArt-Magazins. Von mir ist ein Aufsatz mit dem Titel "Die Kunst der Kurzmeldung" darin. Eine kleine Rückbesinnung auf meine journalistischen Wurzeln ... Das Heft kostet 4,40 Euro und ist im Zeitschriftenhandel oder unter http://textartmagazin.eomis.de/ erhältlich.
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24. August 2009
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Die neue Elfenschrift ist da: Heft 23 steht unter dem Motto: "Majestäten und Untertanen". Von mir ist ein Aufsatz mit dem Titel: "Kaiser, König, Kanzler - oder gar kein Herrscher?" darin, der sich mit den Herrschaftsformen in Fantasy-Klassikern befasst. Das Cover-Bild stammt von Michael Stegemann. Aus dem Inhalt: Künstlerportrait mit Susanne und Norbert Hayduk sowie mit Marlies Eifert, Textbeiträge von Marlies Eifert, Christine Dorn, Mortimer M. Müller, Josef Herzog, Friederike Stein, Christian Künne und Andrea Tillmanns, Grafiken/Illustrationen von Michael Stegemann, Manuela P. Forst,DoroFee und Manfred Lafrentz Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Zu bestellen auf www.elfenschrift.de. |
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13. August 2009
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Mein Kurzroman "Darthula" ist in der Endausscheidung des Romanwettbewerbs im Arcanum-Verlag gelandet. Außer mir sind noch 14 andere Autoren im Rennen. Drückt mir die Daumen. Laut Mail von Arcanum waren es über 180 Romane. Oh mein Gott, das mussten die beiden in der kurzen Zeit alles lesen. Und dazu die Gedichte für die Fantasy-Lyrik-Anthologie. Mehr Infos unter: www.arcanum-fantasy.de |
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13. August 2009
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Im Forum des TextArt-Magazins steht schon die Vorschau für das neue Heft. Angekündigt werden: "Praxis: Hier haben wir etwas Schönes über die Kunst, seine Leser zu quälen (nicht wie Ihr denkt, sondern ANGENEHM quälen). Außerdem gibts was über Journalismus und Kurzgeschichten schreiben. Die Autorin Ulrike Dietmann, die Ihr schon vom Heldenreisen-Artikel aus der Ausgabe 1/2009 und aus unserem Forum kennt, hat einen Erfahrungsbericht geschrieben, in dem es um "Schreiben mit Pferden" geht. Ich war auch überrascht, als ich das zuerst gelesen habe. Ihr werdet Euch wundern! Interviews gibt es mit der Lyrikern Sigrid Lichtenberg und dem englischen Science-Fiction-Autor Stephen Baxter. Ihr seht: Ich achte immer auf Kontraste. Darüber hinaus gehen wir der Frage nach, wie schreibende Frauen in Geschichte und Gegenwart ihre Tätigkeit mit der Rolle als Frau zusammenbringen, wie man "Geschenke aus Worten" machen kann (es berichtet die Oldenburger Texterin Laelia Kaderas, die so das im Auftrag macht), wir erfahren etwas über ein besonderes Schreibprojekt aus Wiesbaden -und dann gibts natürlich die Werkstatt, Lehrbücher ... " Das "was über Journalismus", das bin ich. Und auf die anderen Texte bin ich auch gespannt. Das Heft erscheint Anfang September. |
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12. August 2009
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Ernst Wurdack hat heute Movenna III in die Vorschau auf seiner Verlagsseite gestellt. Das Buch soll im 3. Quartal 2010 erscheinen. Als Titel haben wir uns jetzt auf "Der Fels der schwarzen Götter" geeinigt. Schaut einfach ab und zu unter www.wurdackverlag.de rein für neue Infos. Oder natürlich hier. |
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11. August 2009
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Manche Dinge muss man einfach mal ausprobieren. Ich habe heute meine ersten Gehversuche auf Twitter unternommen. Eigentlich gar nicht so schlimm ;) Schaut doch mal rein unter www.twitter.com/PetraHartmann. |
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9. August 2009
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Gedichte "passieren" mir ja eher selten. Umso mehr freue ich mich, dass jetzt zwei meiner Balladen in die Endauswahl für die Fantasy-Lyrik-Anthologie des Arcanum-Verlags gekommen sind. Das Thema für die "Mystischen Schriften IV" lautete "Balladen und Bänkelsänger". Ich hatte eine Sage aus dem Land Movenna mit dem Titel "Der Untergang der Stadt Venta" und einen eher burlesken Kneipensong, "Die ganze lange Nacht", eingereicht. Insgesamt sind über 170 Beiträge beim Verlag eingegangen. Die Anthologie wird voraussichtlich 2010 erscheinen. Lyrik herauszugeben - das ist schon für "realistische Literatur" mehr als ein Wagnis. Daher bewundere ich den Mut und überhaupt die Idee, ein Buch mit Fantasy-Lyrik zu machen, ganz besonders und drücke den beiden Verlegern beide Daumen. Mehr Infos zum Projekt gibt es unter www.arcanum-fantasy.de. |
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7. August 2009
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Die Vorschau zur neuen Elfenschrift ist online. Ausgabe 23 erscheint Anfang September und widmet sich dem Thema "Majestäten & Untertanen". Das Cover-Bild schuf Michael Stegemann. Von mir ist ein Artikel über Herrscher und Regierungsformen in Fantasy-Klassikern enthalten. Außerdem gibt es im Heft ein Künstlerportrait mit Susanne und Norbert Hayduk sowie mit Marlies Eifert, Textbeiträge von Marlies Eifert, Christine Dorn, Mortimer M. Müller, Josef Herzog, Friederike Stein, Christian Künne und Andrea Tillmanns, Grafiken/Illustrationen von Michael Stegemann, Manuela P. Forst, DoroFee und Manfred Lafrentz, die Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Zu bestellen auf www.elfenschrift.de. |
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4. August 2009
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Auf www.phantastik-news.de ist eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen" erschienen. Darin schreibt Christel Scheja: "Geister und Schatten umgeben die Protagonisten, die die wildromantische Landschaft einfach nur genießen wollen oder in ihr leben, doch ihre Gesichter sind so vielfältig wie die Geschichten. Mag die eine humorvoll und augenzwinkernd auf menschlichen Schwächen herum reiten, die andere lässt dafür schaudern und schlucken. Denn auch wenn die Begegnung mit dem Übernatürlichen glimpflich bleibt, so behalten die Menschen doch eine besondere Erinnerung zurück. Die Auswahl der Texte ist jedenfalls gelungen und sehr vielfältig, so dass jeder seine Favoriten finden kann und nicht ganz von der Anthologie enttäuscht ist. Man merkt, dass die Autoren mit Begeisterung und dem richtigen Gefühl für die vielen Gesichter Schleswig-Holsteins an die Arbeit gegangen sind und durchaus Unterschiede heraus gearbeitet haben. Weil auch der phantastische Aspekt bei den meisten Erzählungen gut durchdacht und stimmig mit den Mythen und Sagen der Region verbunden worden sind, kann man voll und ganz sagen, dass die Anthologie „Wenn die Biiken brennen“ ihrem Anspruch mehr als gerecht wird." Die komplette Rezension findet ihr unter: http://www.phantastik-news.de/modules.php?name=Reviews&rop=showcontent&id=3248 |
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3. August 2009
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Mein Aufsatz "Kaiser, König, Kanzler - oder gar kein Herrscher?" ist in der nächsten Elfenschrift zu lesen. Ich befasse mich darin mit den Regierungsformen bekannter Fantasywelten wie Mittelerde, Narnia oder Märchenmond. Ausgabe 23 erscheint Anfang September. Das Heft hat das Thema: "Majestäten & Untertanen" und kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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20. Juli 2009
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Meine Geschichte "Bärentanz und Silbervogel" erscheint demnächst auf www.literra.info. Alisha Bionda schreibt, sie habe die Story für den 15.9. vorprogrammiert. Es handelt sich um eine meiner gaaanz seltenen Science-Fiction-Storys. Es kommen Außerirdische, Raumschiffe und Sterne darin vor - und ein Steinzeit-Schamane, der sich mit dem Bärenzauber auskennt. |
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14. Juli 2009
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Mein Aufsatz "Die Kunst der Kurzmeldung" erscheint in der September-Ausgabe des TextArt-Magazins. Sehr hilfreich für jeden, der einmal in einer Zeitungsredaktion arbeiten möchte. Infos zum Heft und zur aktuellen Ausgabe findet ihr unter http://textartmagazin.eomis.de |
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12. Juli 2009, Lesung in Deinsen
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Deinsen bei Gronau ist mein nächster Lesungsort: Ich bin von der dortigen Kirchengemeinde zum "Tag des offenen Denkmals" (Sonntag, 13. September) eingeladen worden. Ab 15.30 Uhr könnt ihr mich in der Bibliothek antreffen - mich und einige Kobolde, Zappelzwerge, seekranke Klabautermänner, zornige Heinzelmännchen und vielleicht noch eine winzig kleine Prinzessin ... |
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6. Juli 2009
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Noch eine Rezension zu den "Biiken", diesmal im Fördeflüsterer. Anna-Kathrin Gellner schreibt: "Erklärlich ist nichts – spannend dagegen schon. Der Herausgeber Bartholomäus Figatowski spricht von einem literarischen Streifzug zwischen den Meeren und den Zeiten und betont, dass trotz der ausschweifenden Phantastik die Geschichten nie die Perspektive auf die Situation des modernen Menschen, seine Antriebe, Sehnsüchte und Widersprüche, verlieren. Die Autoren verbindet allesamt ihre Liebe zu Schleswig-Holstein – egal ob sie dort leben oder dort einfach gern ihren Urlaub verbringen. Daher ist diese Anthologie vor allem für Liebhaber des Nordens gedacht und für die, die ihre Heimat mal aus einer ganz anderen Perspektive sehen wollen.". Die komplette Rezension findet ihr unter: http://foerdefluesterer.de/Artikel/News/Rettung-von-Geisterhand.1446.html |
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6. Juli 2009
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Im Nordseewolf-Magazin findet sich heute eine Rezension zu "Wenn die Biiken brennen". Darin heißt es: "In dieser Anthologie, herausgegeben von Bartholomäus Figatowski, erwarten den Leser 17 phantastische, mystische, gruselige Kurzgeschichten aus Schleswig-Holstein. Die Märchen, Sagen, Grusel- und Sci-Fi-Geschichten spielen an unterschiedlichen Orten des nördlichsten Bundeslandes. So reist der Leser auf die Nordseeinseln Amrum, Föhr, nach Flensburg und besucht sogar die sagenumwobene Stadt Rungholt, die dem Untergang geweiht ist. Hier wird jeder Nordsee-Fan seine Lieblingsgeschichte finden und sich entweder im Strandkorb oder aber im Winter vor dem Kamin angenehm gruseln und eintauchen in die phantastische Welt Schleswig-Holsteins. [...] Einige der Autoren wie Petra Hartmann und Claus Beese haben sich schon durch Romane und verschiedene Auszeichnungen einen Namen gemacht. Herausgeber Bartholomäus Figatowski (geb. 1976) ist Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung und seit 2004 freier Verlagslektor. In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit dem Thema der kinder- und jugendliterarischen Science-Fiction." Die komplette Rezension findet ihr unter: http://www.nordseewolf.de/magazin/06-07-2009/wenn-die-biiken-brennen-bartholomaus-figatowski-hrsg/ |
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4. Juli 2009
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Heute fand ich im Briefkasten mein Belegexemplar der neuen "phantastisch!". In dem Heft blicke ich zurück auf zehn Jahre Storyolympiade, auf Wettbewerbe, phantastische Geschichten, Erfolge, Fehlschläge und überhaupt ein abenteuerliches Jahrzehnt. Das Heft "phantastisch! neues aus anderen Welten" Nummer 35 hat 68 Seiten, trägt die ISSN 1616-8437 und kann zum Preis von 4,90 Euro auf www.phantastisch.net bestellt werden. Viel Spaß beim Lesen! |
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27. Juni 2009, aus meinem Tagebuch
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Unglaublich - diese Frau glaubt wirklich, sie kann sich alles erlauben. Mitten im Springer Wisentgehege sitzt eine junge Mutter auf der Bank, hat das T-Shirt dezent angehoben und stillt ihr Baby. Vorwurfsvolle Blicke streifen sie, aber Mutter und Kind lassen sich nicht stören. Dem Kleinen schmeckt es auch offensichtlich. Nun gut, in dem Alter kann man noch nicht erwarten, dass jemand lesen kann. Aber dass die Mutter sich ausgerechnet vor dem grünen Schild mit der Aufschrift "Strenges Fütterungsverbot" hinsetzen musste, das ist schon ein starkes Stück, oder? |
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26. Juni 2009
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Eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen". Rudolf van Nahl schreibt auf www.alliteratus.com: Wer auf Grund des Buchtitels glaubt, etwa mehr über den nordfriesichen Brauch des Biikebrennens zu erfahren, sieht sich enttäuscht. Selbst die Titelgeschichte sagt nichts Näheres darüber aus, als dass am 21. Februar in den Küstenregionen der Nordsee am Abend große Feuer angezündet werden. Dieses Buch ist eine Anthologie von siebzehn „phantastischen Geschichten aus Schleswig-Holstein“ (so der Untertitel), die alle einen Hauch von Unwirklichkeit enthalten, mal mehr oder weniger in den Vordergrund der Erzählung gerückt. Man könnte sie Spukgeschichten nennen, angesiedelt in einer Realität der Jetztzeit. Verlag und Herausgeber haben sich bemüht, siebzehn Erzählungen etwa gleicher Art in diesem Band zu vereinen. Hervorgegangen ist diese Geschichtensammlung aus einem vom Verlag veranstalteten Erzählwettbewerb. Der Herausgeber hatte eine glückliche Hand, solche Erzählungen aus dem Wettbewerb auszuwählen, in denen neben der banalen Wirklichkeit etwas Unheimliches, nicht Erklärbares, Bedrohliches eine Rolle spielt. Selbst ein so harmlos klingender Titel wie „Das Tagebuch meiner Großtante“ birgt innerhalb der Erzählung Rätselhaftes und sogar Gefährliches, in einer Weise, das für die Beteiligten nicht vorhersehbar ist. Es sind siebzehn Geschichten von den Küsten Schleswig-Holsteins, wobei sowohl die Nordsee als auch die Ostsee eine nicht unwichtige Rolle spielen. Die in den Erzählungen angegebenen Orte sind bis auf wenige Ausnahmen in der Regel real existierende Orte, die auch beim Namen genannt werden, wie zum Beispiel Morsum auf Sylt, Utersum auf Föhr oder das Holstentor in Lübeck. Deshalb wirkt das Irreale, was sich dort ereignet, umso erstaunlicher. Das Bedrückende mancher Geschichten wird durch das offenkundig Irrationale der Handlung gemildert, so dass das Interesse, auch die anderen im Buch enthaltenen Erzählungen zu lesen, bleibt. [...]" Die komplette Rezension unter: http://www.alliteratus.com/pdf/tb_jl_ferien_2009.pdf |
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20. Juni 2009
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Heute ist in der Neuen Deister-Zeitung ein Artikel über das Buch "Wenn die Biiken brennen" erschienen. Darin heißt es: "Maritimes vom Deister: Gleich zwei in Springe bekannte Schriftsteller haben mit ihren Geschichten den Einzug in das neue Schleswig-Holstein-Lesebuch "Wenn die Biiken brennen" geschafft. Petra Hartmann und Claus Beese gehören zu den insgesamt 17 Autoren der Anthologie, die Märchen, moderne Sagen, Gruselgeschichten, aber auch Science-Fiction-Storys über das nördlichste Bundesland in sich vereinigt. Hartmann ist 39 Jahre alt, promovierte Literaturwissenschaftlerin und Journalistin. Sie veröffentlichte bisher sieben Bücher, darunter auch zwei Fantasy-Romane. Für ihre Arbeit wurde sie im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet. Ihr Beitrag zum neuen Buch ist das Märchen "Weihnachtssand für Helgoland", das sie 2007 erstmals in der Bennigser Bibliothek und auf dem Springer Weihnachtsmarkt vortrug. Beese, geboren 1955 in Bennigsen, lebt inzwischen in Bremen und arbeitet dort abei einem Energieversorger. In seiner Freizeit schreibt er Bücher über das Segeln und abenteuerliche Törns mit dem Motorboot, aber auch Geschichten über Elfen und Klabautermänner. Er hat bisher fünf Bücher veröffentlicht. In der Geschichte "Das Zeitfenster" beschreibt er das Zusammentreffenden eines Anglers aus der Zukunft mit einem Wikingerschiff, dessen Besatzung in der Nähe der frühmittelaterlichen Stadt Haithabu einen Handelsfahrer überfällt. Infos zum Buch: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. 12,90 Euro." (www.ndz.de) |
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19. Juni 2009
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"Zehn Jahre Storyolympiade" - Zeit für eine erste Bilanz des Wettbewerbs: Für die Zeitschrift "phantastisch!" habe ich einen Aufsatz über ein olympisches Jahrzehnt voller phantastischer Geschichten geschrieben. "phantastisch!" Nr. 35 ist ab Juli 2009 erhältlich. Das Heft hat die ISSN 1616-8437. Es hat 68 Seiten und ein umwerfendes Vierfarb-Cover von David von Bassewitz. Inhalt: Carsten Kuhr: Interview mit Matthew Rilley; Susanne Picard: Interview mit Claudia Kern; Nicole Rensmann: Interview mit Bernd Rümmelein; Johannes Rüster: phantastisch! leben: Babyturnen; Christian Hoffmann: Beinahe unsere Welt: Thomas Pynchon; Olaf Kemmler: Wie viel Science verträgt die Fiction? – Teil 3; Petra Hartmann: 10 Jahre Storyolympiade; Nicole Rensmann: Corpus Delicti in Utopia – Juli Zeh im Porträt; Christian Endres: J. G. Ballard – Ein Nachruf; Jochen Adam: Die Osten-Ard-Saga; Achim Schnurrer: Klassiker der phantastischen Literatur: Jean Paul -Teil 1; Phantastische Nachrichten zusammengestellt von Horst Illmer; Rezensionen; Carsten Polzin: Meilensteine des phantastischen Films: »Die Delegation« sowie Storys von Frank G. Gerigk (»Die Geschichte vom Ogel«) und Heidrun Jänchen (»Im dreizehnten Stock«). Das Heft kann auf der Seite www.phantastisch.net bestellt werden. |
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15. Juni 2009
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Im Fantasy-Forum ist eine neue Rezension von Warin zu "Wenn die Biiken brennen" erschienen. Darin heißt es: "Wenn die Biiken brennen" entführt uns an vertraute Plätze im schönen Schleswig-Holstein, nach Sylt, Pellworm, Westerhever oder an die Kieler Förde. Aber nicht Urlaubsstimmung steht im Vordergrund, sondern das gepflegte Hervorrufen einer Gänsehaut. [...] Ein Großteil der Geschichten ist aus der Ich-Perspektive verfasst, Erzählungen von Wiedergängern und Geistern sind ein wenig in der Überhand, so dass man sich über eine niedliche Idee wie den "Weihnachtssand für Helgoland" um so mehr freut. Fazit: Eine unterhaltsame Lektüre, ideal für den nächsten Urlaub in Schleswig-Holstein oder die Vorfreude darauf." Die komplette Rezension findet ihr unter: http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=2591 |
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15. Juni 2009, aus meinem Tagebuch
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Ein Urlaub in Dänemark kann so schön sein. Wenn man nicht unbedingt meine Freundin Svenja dabei an der Backe hätte. Und wenn ich vorher nicht so maßlos mit meinen dänischen Sprachkünsten angegeben hätte ... Stellt euch vor, es ist ein wunderschöner Juninachmittag, strahlender Sonnenschein über Kopenhagen, lauter fröhlich gestimmte Menschen um euch herum, und die Verkäuferin im Geschäft lächelt so freundlich, dass ich tatsächlich allen meinen Mut zusammennehme. Ich öffne also den Mund und frage in fließendem Dänisch: "Hvad koster det?" "Na, dat kann ich auch!", plustert sich da Svenja neben mir auf und fragt burschikos: "Wat kost'n dat?" Ich bin lange nicht mehr so knallrot angelaufen wie an diesem Tag. |
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8. Juni 2009
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Update in der Bordbibliothek: Die Bücher "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" und "Wenn die Biiken brennen" wurden eingestellt. Außerdem gibt es zwei Rezensionen zu den "Biiken" und eine über das Märchenbuch "Wovon träumt der Mond?" zum Lesen. |
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4. Juni 2009
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Eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen". Horst Illmer schreibt auf "Temporamores" und amazon.de: "Erwartungsgemäß beschäftigen sich die Geschichten viel mit den Naturgewalten Meer und Sturmwind, spielen auf dem nur schwach besiedelten »meerumschlungenen« Festland oder auf den einsamen Inseln und haben der nordischen Sagenwelt und der klassischen Gespenstergeschichte mehr zu verdanken als aktuellen Trends der Science Fiction oder Fantasy. So begegneten mir unter anderem sprechenden Möwen, uralte Wassermänner und ewigjunge Meerjungfrauen - und aus der Titelstory von Verena Wolf habe ich erfahren, was es mit den Amrumer »Biikefeuern« für eine Bewandtnis hat. Die überwiegend sehr kurzen Erzählungen konzentrieren sich zumeist auf eine Idee oder Aussage, sind häufig sehr düster - fast immer ist auch »schlechtes« Wetter - und gruselig-unterhaltsam. Genau das Richtige für einen Tag am Strand, wenn die Sonne scheint und man ein paar Minuten entspannen will." Komplett nachzulesen unter: http://www.amazon.de/Wenn-Biiken-brennen-Phantastische-Schleswig-Holstein/dp/3928905767/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1244122933&sr=8-1 |
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30. Mai 2009
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Heute steckte die neue Elfenschrift in meinem Briefkasten. Das Heft, das unter anderem meinen Aufsatz über Erzählerfiguren im Märchen enthält, hat 40 Seiten, ist reich illustriert und bietet Geschichten, Interviews und mehr rund um das Thema "Die Geschichtenerfinder". Außerdem wird darin die neue Schleswig-Holstein-Anthologie "Wenn die Biiken brennen" vorgestellt, in der ich mit einem Helgoland-Märchen vertreten bin. Die Elfenschrift kann zum Preis von 2,50 Euro auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werden. Übrigens: Wer die Geschichten aus der Elfenschrift einmal vorgelesen bekommen möchte, sollte am 7. Juli im Fantasy-Channel zuhören. Ab 10 Uhr liest Rena Larf aus dem aktuellen Heft vor: www.1000mikes.com/show/fantasy_channel1 |
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25. Mai 2009
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Es gibt eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen" bei amazon.de. Darin heißt es über mein Helgoland-Märchen: "Eine Geschichte hebt sich wohltuend von dem mystischen Touch der anderen ab, man wird in seine Kindheit zurückversetzt und wartet gespannt mit der Meerjungfrauenprinzessin auf den Weihnachtsmann. Ein wirklich bezaubernde Geschichte, aus der die Freude und der Glaube an den Weihnachtsmann und an Wunder nur so heraussprudelt. Man wird in eine zauberhafte Unterwasserwelt versetzt, aus der man eigentlich gar nicht wieder auftauchen möchte." Der komplette Text ist zu finden unter http://www.amazon.de/Wenn-Biiken-brennen-Phantastische-Schleswig-Holstein/dp/3928905767/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1243284284&sr=8-1 |
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25. Mai 2009
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Die Vorschau zur neuen Elfenschrift ist online: Ausgabe 22 enthält einen Aufsatz von mir zum Thema "Erzähler-Figuren in Märchen". Außerdem finden sich in dem Heft, das unter dem Motto "Die Geschichtenerfinder" steht, Porträts der Künstler und Autoren Sina Geiß, Andrea Tillmanns, Annette Eickert, Ruth M. Fuchs und Erik Schreiber. Der UlrichBurger-Verlag stellt sich vor. Es gibt Textbeiträge von Sina Geiß, Volkmar Kuhnle, Fabienne Siegmund, Michael Pick, Sabine Völkel, Marius Kuhle, Rena Larf und Mark-Denis Leitner. Grafiken und Illustrationen steuerte * Sina Geiß, Christel Scheja und Michael Stegemann bei. Außerdem gibt es die Bücher-Ecke und Ausschreibungstipps. Das Cover stammt von Sina Geiß. Das Heft erscheint Anfang Juni 2009 und kann unter www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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24. Mai 2009
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Marburg hat was, keine Frage. Ein kleiner, feiner Con mit vielen phantastischen Begegnungen und tollen Lesungen. Ich war jetzt zum dritten Mal da, und es hat jedesmal eine Riesenspaß gemacht. Charlotte Engmann, Andrea Tillmanns und ich hatten auf unserem Tisch die neuesten Erzeugnisse der Phantastik Girls aufgebaut. Zwischen vss-Verlag und der Welt der Geschichten hatten wir einen guten Standort und nette Nachbarn mit empfehlenswertem Lesestoff. Ich hatte meine Kiste mit "Wenn die Biiken brennen" ausgebracht - und bin auch bis auf mein Leseexemplar alle Bücher losgeworden. Schleswig-Holstein ist als Reiseziel offenbar sehr beliebt. Dazu hatte wohl auch beigetragen, dass ich mir nicht nehmen ließ, auf unserer Lesung mein Helgoland-Märchen vorzutragen. Naja, wenn Charlie schon eine "fun-tastische Lesung" ankündigt, dann kann man auch ruhig ein Weihnachtsmärchen auspacken. Außerdem trug ich ein paar spitze Bemerkungen über die Namensgebung in Fantasy-Romanen und die bösen Kommentare von fachfremden Lesern bei. Charlie wurde natürlich wieder begleitet von ihrem Lieblingsvampir Michail, der bei Luthers Thesenanschlag tatkräftig Heimwerker-Hilfe leistete, und las außerdem eine Zwergengeschichte vor, die ausgesprochen "kurz"weilig war. Frühmorgens hatte sie schon zusammen mit Andea eine Lesung bestritten, in der Andrea ihren neuen Roman "Hinter den Schatten" präsentierte. Ein Highlight für mich war die Lesestunde der "Apokalyptischen Schreiber": Hier habe ich gelernt, warum man in Schlachtereien für Ratten lieber Schokoköder auslegen sollte (sofern man keinen Lehrling als Köder zur Hand hat) und warum man Kindern niemals drohen sollte: "Ich zähle bis drei ..." Sehr schön war auch die letzte Lesung des Abends: Spontan ließen sich die Erst- und die Drittplatzierte des Marburg-Awards breitschlagen, ihre Siegerstorys vorzutragen: Bettina Ferbus hatte mit einer extrem schwarzhumorigen Geschichte über eine Mumie die Jury gespalten, und war so "nur" auf dem dritten Platz gelandet. Doch das Publikum bog sich vor Lachen, als der weltfremde Professor den vermeintlichen illegalen Immigranten in dem Sarkophag entdeckte und ihm die Binden abreißen wollte. Sehr ernst und sensibel dagegen kam der mit dem ersten Platz ausgezeichnete Beitrag von Chris Schlicht daher. Sie erzählte von einem Rabenmenschen, der von einem Assassinenführer als Totenbefrager missbraucht wird. Zwischen dem Sohn des Mörder-Hauptmanns und dem Mischwesen entspinnt sich eine zarte Gefühlsbindung ... |
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20. Mai 2009
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Die Bücherkisten sind bereits gepackt, am Sonnabend geht es nach Marburg. Ich werde außer meinem neuesten Werk, dem Helgolandmärchen aus "Wenn die Biiken brennen", auch ein Paket von Ulrike Stegemanns "Elfenschriften" mitbringen und natürlich jede Menge anderen Lesestoff. Wer Lust hat, mich zu treffen, findet mich am Stand der Phantastik Girls. Und ihr seid herzlich eingeladen zu unserer "Fun-tastischen Lesung" (der Titel stammt von Charlotte Engmann) um 18 Uhr. Infos und Anfahrtsbeschreibung: www.marburg-con.de. |
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19. Mai 2009
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| Noch eine Lesungsankündigung: Oliver Hohlstein und ich planen wieder eine literarische Stunde für den Odyssee-Con in Berlin. Wir werden am Sonnabend, 31. Oktober, etwas zum Con-Thema "Zwielicht beitragen. |
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8. Mai 2009
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| Sehen wir uns auf dem Marburg-Con? Am 23. Mai bin ich dort am Stand der Phantastik Girls vertreten. Wir haben auch eine Lesung geplant. Näheres zum Con und eine Anfahrtsbeschreibung gibt es unter www.marburg-con.de. |
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24. April 2009
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Heute brachte die Postbotin ein Paket vom Verlag 71 aus Plön: "Wenn die Biiken brennen" ist erschienen, ein Taschenbuch mit phantastischen Geschichten aus Schleswig-Holstein. Das Buch gefällt mir sehr gut und liegt gut in der Hand. Von mir ist - passend zur nach-österlichen Zeit - ein Weihnachtsmärchen enthalten: "Weihnachtssand für Helgoland" entstand im Dezember 2007, als Sturmtief Tilo die Helgoländer Düne verwüstet und große Teile des Nordstrands ins Meer gerissen hatte. Seejungfrau Nestis ist entsetzt, der Kronrat hilflos, doch eine Hoffnung gibt es noch. Und so schreibt Nestis einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann und wünscht sich 500 000 Kubikmeter Sand ... "Wenn die Biiken brennen", hrsg. v. Bartholomäus Figatowski, enthält siebzehn bislang unveröffentlichte Geschichten von Claus Beese, Jonas-Philipp Dallmann, Conny Franken, Martin Gregor-Ax, Petra Hartmann, Jule Jenders, Karl-Otto Kaminski, Rolf Kamradek, Manfred Lafrentz, Chris Lind, Judith Merchant, Kai Riedemann, Rainer Schorm, Nadja Sennewald, Jörg Weigand, Karla Weigand und Verena Wolf. ISBN: 978-3-928905-76-3. Seitenzahl: 200. Verarbeitung: Broschur, 4-farbiger Umschlag. Preis: 12,90 Euro. Zu bestellen auf www.verlag71.de, unter hartmann.holle@web.de oder im Buchhandel. |
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23. April 2009
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| Renas Märchenlesung ist jetzt online. Hört doch mal rein unter http://www.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=30728 |
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22. April 2009
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Nicht vergessen: Morgen um 10 Uhr beginnt im "Märchengarten" eine Radiosendung mit meinen Geschichten. Rena Larf liest "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau", "Die Rache der Heinzelmännchen" und "Die Prinzessin aus dem Kaugummiautomaten" vor: http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=9490 |
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21. April 2009, aus meinem Tagebuch
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| Herrlich, so ein Nachmittag im Solebad. Am Ende setze ich mich in das kleine, warme Sprudelbad, räkele mich auf der Bank und lasse mich von dem Wasser aus den Düsen so richtig massieren. Hier will ich gar nicht wieder weggehen. Bis ich einen Gesprächsfetzen von zwei alten Damen aufschnappe, die mir gegenübersitzen. "Ach, ist das herrlich", meint die eine. "Ja", pflichtet die andere bei, "jetzt gehen endlich mal meine Geschwüre auf." So schnell wie an diesem Tag bin ich noch nie aus dem Becken gesprungen. |
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20. April 2009
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| Heute ist die neue Ausgabe des "Tempest" erschienen. Darin findet ihr unter anderem den zweiten Teil meines Aufsatzes über journalistisches Schreiben und typische Anfängerfehler. Wer den Newsletter noch nicht bekommt, kann ihn kostenlos unter www.autorenforum.de abonnieren. |
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11. April 2009, aus meinem Tagebuch
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| Die kleine Julia hat die Qual der Wahl. Sie steht im Schreibwarengeschäft und versucht, die schönsten Einladungskarten für ihre Geburtstagsfeier zu finden. Endlich entscheidet sie sich für ein Päckchen blaue Klappkarten in Elefantenform. "Lädst du mich denn auch ein zu deinem Geburtstag?", versucht die Verkäuferin mit dem Mädchen zu flirten. Da kommt sie bei Julia aber an die falsche Adresse. "Nee", sagt sie empört. "Ich muss schon viel zu viele Erwachsene einladen!" |
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22. März 2009
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Ohren auf: Rena Larf plant eine Radiosendung mit meinen Märchen. Die 30-minütige Sendung läuft am 23. April im "Märchengarten" auf "1000 Mikes". Los geht es um 10 Uhr. Der Beitrag trägt den Titel: "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau". Außer meinem gleichnamigen Märchen aus dem Wurdack-Buch "Immer diese Kobolde!" wird Rena auch "Die Rache der Heinzelmännchen" (Aus: "Das geteilte Königreich", Lerato-Verlag) und "Die Prinzessin aus dem Kaugummiautomaten" ("Noch mehr Gute Nacht Geschichten", Wurdack) vorlesen. Ich freu mich schon drauf. Die Sendung fidet ihr unter http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=9490 |
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20. März 2009
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| Heute ist der neue "Tempest" erschienen. Darin findet sich der erste Teil meines kleinen Schreibkurses "Journalistisches Schreiben für Einsteiger - Typische Anfängerfehler und wie sie vermieden werden können". Teil zwei erscheint im nächsten Monat. Den Tempest könnt ihr auf der Seite www.autorenforum.de kostenlos abonnieren. |
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18. März 2009
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Die Post war da: Heute ist das Paket mit meinen Belegexemplaren für mein neues Buch angekommen. Es gefällt mir sehr gut, und ich habe beim ersten Reinschauen auch noch keinen Druckfehler gefunden. Das Buch "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" (ursprünglich: "Jungdeutsche Studien") ist im Ibidem-Verlag erschienen und sollte spätestens nächste Woche überall im Buchhandel zu haben sein. Der Klappentext: "Das Junge Deutschland - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte. Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr Markenzeichen - ihren Stil - zu bewahren." Das 164-seitige Buch hat die ISBN 978-3-89821-958-7 und kostet 24,90 Euro. |
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10. März 2009
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Auf Suite101.de ist eine neue Rezension zum Märchenbuch "Wovon träumt der Mond?" erschienen. Was die Autorin Monika Hermeling schreibt, könnt ihr hier nachlesen: http://landwirtschaft-forstwirtschaft.suite101.de/article.cfm/rezension_wovon_traeumt_der_mond |
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28. Februar 2009
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Ab heute ist die neue Elfenschrift erhältlich. Das Heft steht unter dem Motto "Elfenstaub und Märchenzauber". Ich habe dazu einen Artikel über Elfen beigetragen, in dem ich den eigenartigen spitzohrigen Wesen von ihrem ersten Auftreten in der Edda als "Alfen" bis hin zur High-Tech-Untergrund-Polizei in Eoin Colfers Artemis-Fowl-Bänden nachspüre. Außerdem bietet das Heft Künstlerportraits mit Charlotte Engmann und Tanja Meurer, Textbeiträge von Friederike Stein, Karina Richter, W. Berner, Simone Edelberg, Josef Herzog, Thomas Backus, Charlotte Engmann und Christel Scheja sowie Grafiken/Illustrationen von Nadja Iljina, Manuela P. Forst und Michael Stegemann, eine Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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27. Februar 2009
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Heute habe ich zum letzten Mal mein Märchen "Weihnachtssand für Helgoland" Korrektur gelesen. Hoffentlich habe ich alle Ecken und Kanten gefunden und ausgebügelt. Ich freue mich schon auf die Schleswig-Holstein-Anthologie "Wenn die Biiken brennen", die im April im Plöner Verlag 71 (www.verlag71.de) erscheinen wird. Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen. |
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26. Februar 2009
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Endspurt für die Schleswig-Holstein-Anthologie: Das Buch, in dem auch mein Helgoland-Märchen erscheint, ist, wie der Herausgeber Bartholomäus Figatowski mitteilt, nunmehr von Herrn Duwe vom Verlag 71 gesetzt worden und wird auf der Verlagshomepage angekündigt: http://www.verlag71.de/verlageinundsiebzig/buecher/regionales/biiken.php. Die atmosphärische Illustration für das Cover hat der Grafiker Rainer Schorm zur Verfügung gestellt, der in der Anthologie auch als Autor vertreten ist. Verena Wolfs Geschichte "Wenn die Biiken brennen" lieferte den Titel für das ganze Buch. Die Anthologie wird knapp 200 Seiten umfassen - in der alten Verlagsankündigung sind es noch 136 Seiten - und 12,90 EUR kosten. Die ISBN lautet: 978-3-928905-76-3. Erscheinungstermin ist April 2009. |
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20. Februar 2009
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| Die Vorschau zur neuen Elfenschrift, in der auch ein Elfen-Artikel von mir erscheint, ist jetzt online. Ausgabe 21 erscheint Anfang März 2009 und widmet sich dem Thema "Elfenstaub und Märchenzauber. Inhalt: Künstlerportraits mit Charlotte Engmann und Tanja Meurer, Elfen-Artikel von Petra Hartmann, weitere Textbeiträge von Friederike Stein, Karina Richter, W. Berner, Simone Edelberg, Josef Herzog, Thomas Backus, Charlotte Engmann und Christel Scheja, Grafiken/Illustrationen von Nadja Iljina, Manuela P. Forst und Michael Stegemann, Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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11. Februar 2009
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Das Cover für die neue Elfenschrift ist online. Ausgabe 21 erscheint Anfang März 2009. Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Das Heft widmet dich dem Thema: Elfenstaub und Märchenzauber. Von mir ist ein Artikel über Alfen, Elfen und Elben enthalten. Zu bestellen zum Preis von 2,50 Euro unter www.elfenschrift.de. |
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10. Februar 2009
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Heute habe ich die Druckfreigabe für mein neues Buch "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" erteilt. Auch das Cover ist jetzt fertig. Das Buch erscheint voraussichtlich im März im ibidem-Verlag, hat 164 Seiten und trägt die ISBN 978-3-89821-958-7. Es kostet 24,90 Euro. |
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6. Februar 2009
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Meine Geschichte "Auf den Schwingen der Elim" ist inzwischen bei www.literra.info online gegangen. Ich beteilige mich damit an dem Projekt "Text for Art", das Alisha Bionda ins Leben gerufen hat. Das Bild stammt von der Künstlerin Gaby Hylla und war tatsächlich ausgesprochen inspirierend. Schaut doch einmal herein unter: http://www.literra.info/kurzgeschichten/short_story.php?id=229 |
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2. Februar 2009
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| Update in der Bordbibliothek: Die beiden Bücher "Weihnachten mit der Elfenschrift" und "Wovon träumt der Mond?" wurden eingepflegt. Außerdem sind jetzt mein Lebenslauf und meine Veröffentlichungsliste auf dem neuesten Stand. |
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1. Februar 2009
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Mein Aufsatz "Über Alfen, Elben und Elfen" erscheint in der nächsten Elfenschrift. Das Heft ist voraussichtlich Anfang März zu haben und steht unter dem Motto: "Elfenstaub und Märchenzauber". Mehr Infos und Bestellungen unter www.elfenschrift.de. |
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31. Januar 2009
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Die Arbeiten an meinem neuen Buch "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" gehen dem Ende zu. Der Klappentext ist schon fertig: „Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte. Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren." Das Buch hat die ISBN 978-3-89821-958-7, kostet 24,90 euro und wird demnächst beim Ibidem-Verlag erscheinen. |
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18. Januar 2009
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Elektropost von Alisha Bionda: Sie teilt mit, dass meine Geschichte "Auf den Schwingen der Elim" am 5. Februar erscheinen wird. Wer Lust hat, meine Fantasy-Story über arrogante Engelswesen und einen von Hybris ergriffenen Fußgänger lesen will, ist herzlich auf die Seite www.literra.info eingeladen. |
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16. Januar 2009
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Heute habe ich die ersten Cover-Vorschläge für mein neues Buch bekommen. Mein Favorit ist der blaue Entwurf, es gibt aber auch Varianten in Rot, Weiß und Weiß-Orange. Ich grübele noch ein wenig. Das Buch "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" soll im Frühjahr im Ibidem-Verlag erscheinen. |
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8. Januar 2009, Lesung
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Ich lese am 15. Januar auf einer Veranstaltung des Vereins "Mentor - die Leselernhelfer" aus meinem Buch "Ein Prinz für Movenna" vor. „Mentor – die Leselernhelfer Hannover e.V.“ ist ein landesweit erfolgreiches Projekt für Lese- und Sprachförderung. Förderungsbedürftige Kinder zwischen 8 und 16 Jahren treffen sich wöchentlich mit ihren persönlichen MentorInnen, die ehrenamtlich für die gute Sache arbeiten. Dieses System hat auch in Springe bereits Früchte getragen: Zur Zeit unterstützen 48 MentorInnen 55 Kinder an 7 Schulen im Springer Stadtgebiet Für viele der betreuten Kinder ist es jedoch nicht selbstverständlich, ein eigenes Buch zu besitzen. Die Beziehung zum Lesen wird durch den Besitz von eigenen Büchern jedoch entscheidend gestärkt. Der Verein Mentor in Springe hat nun für eine Bücherspende - bestehend aus einer großen Anzahl von Exemplaren meiner Bücher "Drachenstarker Feenzauber" und "Ein Prinz für Movenna" - das Unternehmen AWD gewonnen, dessen Stiftung "Kinderhilfe" dieses Projekt stützt. Die AWD-Stiftung unterstützt Kinder, die in ihren Existenz- und Entwicklungschancen ohne solche Hilfe nachhaltig beeinträchtigt sind. Unternehmensvertreter werden anwesend sein, um die Bücherspende den Leselernhelfern für ihre Lesekinder zu übergeben. Die Übergabe mit Lesung beginnt um 17 Uhr in der Aula der Grundschule „Hinter der Burg“ in Springe. |
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2. Januar 2009, aus meinem Tagebuch
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Unglaublich, was es in diesem Kosmetik-Geschäft für Unmengen an Badezusätzen gibt: Salz aus dem Toten Meer, kombiniert mit Olivenöl. Drachensprudelbad für Kinder und kleine Drachen, das knistert und zischt wie Brausepulver. Rosenöl und Lavendel. Und so ziemlich alles, was man sonst eher in den Mund als in die Wanne steckt: Vanille, Brombeer, Himbeer, Erdbeer, Orange, Apfel-Zimt, Kokos. Und dann entdecke ich tatsächlich ein edles Fläschchen, das mir Badeträume in Schokolade verspricht. Schokolade macht glücklich, denke ich mir, ich kann es einfach nicht stehenlassen. Peinlich wurde es allerdings, als die kleine Julia mich gestern Morgen besuchte und natürlich prompt ins Badezimmer spaziert kam. Nachdenklich musterte sie die abfließende braune Flüssigkeit und blickte dann an mir hoch. "Sag mal, Petra", fragte sie zweifelnd, "wann warst du eigentlich das letzte Mal in der Badewanne ...?" |
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26. Dezember 2008
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| Heute habe ich den Klappentext für meine "Jungdeutschen Studien" überarbeitet, die nächstes Jahr unter dem Titel "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" im Ibidem-Verlag erscheinen sollen. Außerdem habe ich noch ein wenig an meiner Kurzbiographie feilen müssen. Laut Zeitplan des Verlages soll ich Anfang des neuen Jahres die Druckfahnen erhalten. Dann ist wieder Korrekturlesen angesagt. |
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25. Dezember 2008
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Heute war ich fleißig und habe einem Artikel über journalistisches Schreiben und typische Anfängerfehler den letzten Schliff gegeben. Der Text wird voraussichtlich als Zweiteiler in der März- und April-Ausgabe des "Tempest" erscheinen. Wer den kostenlosen Newsletter noch nicht erhält, kann ihn auf der Seite www.autorenforum.de abonnieren. |
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23. Dezember 2008, aus meinem Tagebuch
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| Julias Cousin Leon ist immer noch erschüttert. Der Kleine steht vollkommen neben sich und macht ein Gesicht, als würde er gleich in Tränen ausbrechen. Eben haben ihm seine Eltern gebeichtet, dass es gar keinen Weihnachtsmann gibt. Ich habe noch nie im Leben ein Kind gesehen, das so schockiert war. Nein, das mit dem Weihnachtsmann, das kann er schon verschmerzen, versichert er tapfer. Und dann bricht es aus ihm hervor: "Aber dass mich meine Eltern so angelogen haben ..." Morgen Abend bei der Bescherung werde ich meine Eltern einmal ganz herzlich knuddeln als Dankeschön dafür, dass sie mir ihre Geschenke immer offen und ehrlich überreicht haben. Fröhliche Weihnachten! |
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18. Dezember 2008
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Die NDZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von der Lesung in Bennigsen. Katharina Peter schrieb darüber: "Elefant Paulchen schlittert in die Katastrophe/ Bennigsen (kata). Das hatte sich Paulchen schon immer gewünscht: Einmal eine ganz große Rolle an Weihnachten spielen. Da kommt der Streik der Rentiere ganz recht. Doch weil Paulchen ein etwas tollpatschiger Elefant ist, endet die Schlittenfahrt mit dem Weihnachtsmann in einer mittleren Katastrophe. Während Autorin Petra Hartmann beim Weihnachtslesen des RvB-Fördervereins die elf kleinen Zuhörer, die gestern in die Bennigser Bibliothek gekommen waren mit ihrer eigenen Geschichte "Paulchen mit den blauen Augen" zum Lachen brachte und in ihren Bann zog, schnappten sich ihre zwei Vorlese-Mitstreiterinnen Margit Wittkugel und Gisela Scharsack Klassiker wie "Hilfe, die Erdmanns kommen" und Geschichten von Astrid Lindgren." © Neue Deister-Zeitung, 18.12.2008 |
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14. Dezember 2008
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Meine Geschichte "Das Märchen von der verzauberten Straßenlaterne" könnt ihr jetzt auf www.literra.info nachlesen. Surft einfach mal vorbei: http://www.literra.info/kurzgeschichten/short_story.php?id=202 |
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14. Dezember 2008: Zwei Lesungen
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| Für die nächste Woche stehen mir zwei Lesungen bevor: Am Mittwoch, 17. Dezember, bin ich beim Rudolf-von-Bennigsen-Förderverein zu hören. Die Lesung beginnt um 16 Uhr. Der Verein hat die Grundschulkinder in die Bibliothek im Bahnhofsgebäude eingeladen. Und am Donnerstag, 18. Dezember, lese ich in der Springer Stadtbibliothek den Kindern etwas vor. Los geht es um 15 Uhr. Mit dabei ist auf alle Fälle mein neues Weihnachtsmärchen: "Paulchen mit den blauen Augen." |
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10. Dezember 2008
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| Eine Benefiz-Lesung für "KinderLeben", das ambulante Kinderhospiz in Hamburg: Rena Larf liest am 13.12. ab 17 Uhr in den Räumen des Hospizes am Eidelstedter Marktplatz. Zum Programm gehört auch mein Märchen "Die Weihnachtseisenbahn". Unter dem Titel „ Und auf einmal riecht’s nach Himmel...“ entführt Rena Larf die Gäste der Lesung stimmungsvoll in das bevorstehende Weihnachtsfest. Der komplette Erlös der Veranstaltung kommt KinderLeben, Hamburgs erstem ambulanten Kinderhospiz für todkranke Kinder mit sozialen und therapeutischen Einrichtungen für die ganze Familie, zugute. Eintritt: € 15 (inklusive Bratapfel, Gebäck, Getränke und Lesung) Reservierungen ab sofort unter: KinderLeben • Ambulantes Kinderhospiz Hamburg e.V. Alte Elbgaustrasse 14 22523 Hamburg Tel.: 040 / 35 56 37 75 Fax: 040 / 390 02 35 E-Mail: info@hamburg-kinderleben.de. Die Lesung wird live auf http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=5968 gesendet. |
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10. Dezember 2008
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"Wovon träumt der Mond?" könnt ihr jetzt auch hören: Rena Larf widmet unserem Märchenbuch eine Sendung in ihrem Online-Radioprogramm "Der Märchengarten". Die Sendung läuft am Donnerstag, 11. Dezember, von 10:45 bis 11:15 Uhr. Hört einfach mal rein unter http://www.1000mikes.com/show/der_maerchengarten (Und wer nicht live dabei ist, kann die Sendung auch später noch auf der Seite finden ;)) |
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8. Dezember 2008, aus meinem Tagebuch
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| „Kannst du dir vorstellen, was Julia angestellt hat!“, schimpft meine Nachbarin. „Sie hat mir die ganze Kühltruhe mit Schnee vollgeschaufelt. Angeblich sollte das ein Weihnachtsgeschenk sein …“ Ich erröte. Zugegeben, ich hatte vor zwei Wochen gesagt, dass ich mir weiße Weihnachten wünsche. Ärgerlich, wenn unromantische Mütter einem jede Weihnachtsüberraschung verderben. Darum werde ich ihr auch ganz bestimmt nicht erzählen, dass ich mir noch einen Schneeball für Julia eingefroren habe – als Osterüberraschung. |
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1. Dezember 2008, aus meinem Tagebuch
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| Manche Weihnachtserinnerungen prägen für das ganze Leben: Nie werde ich die Tränen meiner Mutter vergessen, als einmal am Heiligen Abend unsere Tannenbaumspitze zerbrach. Noch im Jahr darauf glaubte ich, dass das Schlimmste auf der Welt ein Weihnachtsbaum ohne so ein glänzendes gläsernes Wunderding sei. Zu der Zeit sollten wir in der Grundschule unsere Wunschzettel schreiben. Ich weiß noch ganz genau, wie komisch mich unser alter Schuldirektor angeguckt hat, als er auf meinem Blatt nur die Worte „Wasserpistole“ und „Tannenbaumspitze“ las. Spätestens da wird sich bei ihm wohl der Gedanke verfestigt haben, ich sei etwas verschroben. Aber sagen Sie selbst: So ein Tannenbaum ohne Spitze, das ist doch nichts, oder? |
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27. November 2008
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Neues zur Schleswig-Holstein-Anthologie: Meine Geschichte "Eine Handvoll Weihnachtssand" heißt jetzt "Weihnachtssand für Helgoland". Sie wird voraussichtlich im April 2009 erscheinen. Das Buch trägt den Titel "Wenn die Biiken brennen". Es wird herausgegeben von Bartholomäus Figatowski. ISBN: 978-3-928905-76-3, Seitenzahl: ca. 136, Verarbeitung: Broschur, 4-farbiger Umschlag, Preis: 12,90 Euro. Eine Anthologie mit phantastischen Kurzgeschichten aus Schleswig-Holstein. Die landschaftliche Schönheit und das kulturelle Erbe Schleswig-Holsteins bieten viele Anreize. »Die Geschichten zeigen ein mythenumwobenes Bild des nördlichsten Bundeslandes«, sagt Bartholomäus Figatowski, Literaturwissenschaftler und Herausgeber der Anthologie. Unter anderem: ... die Geschichte der Biikenfeuer auf Amrum, die zwei unerwartete Gäste aus dem Meer anlocken. ... die Geschichte eines Föhrurlaubers, der einen geheimnisvollen Anhalter mitnimmt. ... die Geschichte eines Ehepaares, das Sylt besucht und dem Wiedergänger eines Kindes begegnet, das in der Vergangenheit in einen Damm eingemauert wurde. ... und noch ein Dutzend Geschichten mehr. Folgende Autorinnen und Autoren sind im Buch vertreten: Claus Beese, Jonas-Philipp Dallmann, Conny Franken, Martin Gregor-Ax, Petra Hartmann, Jule Jenders, Karl-Otto Kaminski, Rolf Kamradek, Manfred Lafrentz, Chris Lind, Judith Merchant, Kai Riedemann, Rainer Schorm, Nadja Sennewald, Jörg Weigand, Karla Weigand, Verena Wolf. Vorbestellungen: www.verlag71.de. |
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24. November 2008
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Mein neues Buch über das Junge Deutschland ist auf der Zielgeraden. Jetzt habe ich vom Verlag den fertig eingerichteten Text bekommen und muss nur noch einmal ganz kritisch darüberlesen. Der Titel steht bereits fest: "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension. Die verbotenen jungdeutschen Autoren nach 1835". Der Text hat 164 Seiten und wird nächstes Jahr im Ibidem-Verlag erscheinen. |
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24. November 2008
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Neu erschienen: "Weihnachten mit der Elfenschrift". Die Anthologie, die von Ulrike Stegemann herausgegeben wurde, enthält meine Weihnachtsmärchen "Der Reserveweihnachtsmann" und "Die Weihnachtseisenbahn". Die weihnachtliche Kurzgeschichten-Sammlung hat die ISBN 978-3-8370-7096-5. Das Buch hat 84 Seiten und kann zum Preis von 6,80 Euro bei BoD, Libri oder amazon bestellt werden - oder mit Widmung durch eine Mail an info@elfenschrift.de. Der Klappentext: "Eine Zauberfee und ein Troll streiten sich darum, wer an Weihnachten die Geschenke bringen darf. Ein Waisenjunge schließt Freundschaft mit einem verlassenen Hund. Eine Krüppeltanne verwandelt sich in einen traumhaften Weihnachtsbaum. Und der Weihnachtsmann bricht sich das Bein und bestimmt den Osterhasen zu seiner Vertretung ... das alles und mehr erzählen die Autorinnen in diesem zauberhaften Weihnachtsbuch." Autoren: Ulrike Stegemann, Elke Meyer, Rena Larf, Petra Hartmann, Fabienne Siegmund, Anita Aeppli, Nelli Henke, Kerri & Ulli. Künstler: Tina Müllner, Michael Stegemann. |
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24. November 2008
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Neu erschienen: Das Märchenbuch "Wovon träumt der Mond?", das ich zusammen mit Judith Ott herausgegeben habe, ist ab jetzt zum Preis von 12,95 Euro zu haben. Das Taschenbuch hat die ISBN 978-3-938065-37-2, ist im Buchhandel erhältlich und kann unter www.wurdackverlag.de bestellt werden. Der Klappentext: "Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben." |
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24. November 2008
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Ich bin aus dem Urlaub wieder da. Ich habe drei Wochen Schreibferien auf Helgoland verbracht, habe mir den Wind um die Nase wehen lassen, 17 Tintenpatronen leergeschrieben, die ersten 84 Seiten meines neuen Romans verfasst, außerdem drei Briefe für die Serie "Lotte und Jan" zu Papier gebracht und ein neues Weihnachtsmärchen erfunden. Der Urlaub hat sich also rundum gelohnt. |
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31. Oktober 2008
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| So, das Manuskript für meine "Jungdeutschen Studien" ist in trockenen Tüchern. Gestern Nacht habe ich das Manuskript an den Ibidem-Verlag gemailt. Ein paar Ideen für einen Titel habe ich auch schon ... |
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27. Oktober 2008, aus meinem Tagebuch
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| Falkner im Wisentgehege – ein Traumjob für viele. Allerdings, als Ministerpräsident Christian Wulff sich die Flugvorführung im Falkenhof anschaute, da hätte ich um nichts in der Welt in der Haut von Kristof Schreiber stecken mögen. Der junge Mann tauchte plötzlich auf dem Dach des Falkenhofs auf und sollte eigentlich nur die gewaltige Seeadlerdame Edda in Empfang nehmen. Haben Sie schon einmal einen Leibwächter gesehen, wenn er nervös wird? „Den Typ da oben bitte nicht vom Dach knallen, das ist der Falkner und kein Attentäter“, warnte Wisentgehege-Leiter Thomas Hennig zum Glück rechtzeitig. Nein, ich lieber werde doch kein Falkner. Da bringe ich lieber meinem Wellensittich bei, dass er auf meinem Finger sitzt. |
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24. Oktober 2008
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Meine Geschichte "Das Märchen von der verzauberten Straßenlaterne" erscheint demnächst auf www.literra.info. Es geht um einen arroganten Zauberer namens "Magus der Einzigartige" und um den kleinen Zauberhans, der wegen Magus seine Karriere aufgeben und umschulen musste. Jahre später kommt es in einer Silvesternacht an einer Straßenlaterne zum Showdown - und zu einer äußerst fiesen Rache. Alisha Bionda mailte: "Ich habe deine verzauberte Laterne für den 9.12. vorprogrammiert." Schaut einfach mal rein. |
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23. Oktober 2008
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Wer noch nicht weiß, was er seinen Freunden und Verwandten zu Weihnachten schenken soll, dem empfehle ich das Weihnachtsbuch der Elfenschrift. Von mir sind die Märchen "Der Reserve-Weihnachtsmann" und "Die Weihnachtseisenbahn" enthalten. Das Buch heißt: "Weihnachten mit der Elfenschrift", wurde herausgegeben von Ulrike Stegemann, hat die ISBN 978-3-8370-7096-5 und ist bei Books on Demand in Noderstedt erschienen. Es hat 84 Seiten und kostet 6,80 Euro. Inhalt: "Eine Zauberfee und ein Troll streiten sich darum, wer an Weihnachten die Geschenke bringen darf. Ein Waisenjunge schließt Freundschaft mit einem verlassenen Hund. Eine Krüppeltanne verwandelt sich in einen traumhaften Weihnachtsbaum. Und der Weihnachtsmann bricht sich das Bein und bestimmt den Osterhasen zu seiner Vertretung ... das alles und mehr erzählen die Autorinnen Ulrike Stegemann, Elke Meyer, Rena Larf, Petra Hartmann, Fabienne Siegmund, Anita Aeppli, Nelli Henke und Kerri & Ulli in diesem zauberhaften Weihnachtsbuch." Für die Illustrationen sorgten die Künstler Tina Müllner und Michael Stegemann. |
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19. Oktober 2008, Bericht vom Buchmesse-Con
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Es hat geklappt! Gestern Abend hieß es tatsächlich: "Der Gewinner ist - "Drachenstarker Feenzauber!" Ihr glaubt gar nicht, wie mir das Herz gebubbert hat, als ich die Treppe zur Bühne hochgegangen bin. Ich habe nur gedacht: Jetzt bloß nicht stolpern und plötzlich vor Dirk van den Boom auf dem Boden liegen ... |
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Die Laudatio auf unser Buch hat Eric Schreiber gehalten. Er hat aber nicht viel gesagt, nur den Titel genannt, gratuliert und mir die Trophäe in die Hand gedrückt. Es handelt sich um eine Art Steinquader (Marmor?) in den Maßen 7,5 x 7,5 x 3 Zentimeter, auf dem eine längliche, rechteckige, goldschimmernde Metallplatte aufragt. Darauf ist eine etwas kleinere silberne Platte aufgeklebt. Eingeprägt ist darauf in Goldbuchstaben: "Deutscher Phantastik-Preis 2008 Beste Kurzgeschichten-Sammlung Petra Hartmann (Hrsg.): Drachenstarker Feenzauber". Das Teil ist ziemlich schwer. Man hat schon das Gefühl, ein ganz ordentliches Gewicht in der Hand zu halten. Ich habe es eben nachgewogen: 630 Gramm, das sind knapp zweieinhalb Feenzauber-Bände. |
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Sehen tut man auf dieser Bühne so gut wie nichts. Der Publikumsraum liegt im Dunkel, und ein paar heftige Scheinwerfer sind genau auf das Gesicht des Preisträgers gerichtet. Ich stammelte meinen Dank an den Verleger und die Autoren ins Mikrofon, bedankte mich auch bei unseren Lesern und vor allem unseren Wählern, wies dezent darauf hin, dass wir schon die vierte Auflage erreicht haben und kündigte für November schon mal den Folgeband "Wovon träumt |
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Ein paar von euch durfte ich gestern persönlich kennen lernen. Es war schön, einmal die Gesichter sehen, die hinter den Geschichten stecken. Mit einigen Autoren haben wir danach noch Fotos mit Preis und Buch für die Presse gemacht.
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Besonders schön war, als sich herausstellte, dass wir gleich zwei Preisträger in unseren Reihen haben: Regina Schleheck ("Laura Schlüsselkind") hat nämlich auch den Preis für das beste Hörspiel erhalten. Sie ist die Autorin von "Mark Brandis: Bordbuch Delta VII" (Ich hatte gerade zwei Wochen vorher das Buch gelesen und bin sofort ein Fan der Serie geworden).
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Außerdem habe ich mich gefreut, dass mein "Wurdack-Kollege" Jörg Olbrich den Preis für die beste Kurzgeschichte erhalten hat(Pandaimonion VIII: "Die Formel des Lebens").
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Der Tag im Bürgerhaus in Frankfurt-Dreieich war sehr schön. Für mich war es der dritte Buchmesse-Con, und ich habe mir fest vorgenommen, auch im nächsten Jahr wieder da zu sein. Als Schreiber steht man ja sonstim "normalen" Leben immer ziemlich allein da - aber hier kann man ratsächlich auf Gleichgesinnte treffen ;)
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| Feenzauber war am Stand des Wurdack-Verlags zu haben und am Stand der Phantastik Girls. Mit den Girls hatte ich an dem Nachmittag noch eine Lesung im Raum "Hangardeck", die mit 25 Zuhörern ganz gut besucht war. Ich habe zusammen mit Christel Scheja ("Raumkreuzer Ikarus"), Charlotte Engmann("Liederkreis des Todes") und Andrea Tillmanns ("Erik im Land der Drachen") gelesen. Und nachdem Kris und Charlie ihre blutigen Gemetzel vorgetragen hatten, fand ich, es sei mal Zeit für etwas Niedliches und las aus "Ein Prinz für Movenna" meinen "Raubwürger" vor. |
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Leider hatte ich keine Zeit, die Lesungen der Kollegen zu besuchen (Entschuldigung, Gus). Die "Apokalyptischen Schreiber", die "Vampirschlampen" und natürlich die Wurdack-SF-Lesung hätte ich schon gern gehört.
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Die Verleihung war gegen 20.30 Uhr zu Ende, dann räumten wir langsam unsere Stände ab. Das Konzert danach habe ich nicht mehr erlebt. Ich lud meine kleine Schwester Yvonne als Dankeschön fürs Fotoschießen und für die Standbetreuung noch zu einem Menü bei MC D' ein, dann ging es auf die Autobahn. Kurz vor 2 Uhr sind wir wieder in Sillium angekommen.
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14. Oktober 2008, Lesung
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Sehen wir uns auf dem BuchmesseCon? Ich bin am Sonntag, 18. Oktober, am Stand der "Phantastik Girls" in Frankfurt-Dreieich vertreten. Klar, ich hoffe ja auch darauf, dass ich den Deutschen-Phantastik-Preis für "Drachenstarker Feenzauber" bekomme. Außerdem planen wir eine Lesung, die um 16 Uhr beginnen soll. Ich werde voraussichtlich aus Movenna II vorlesen. Hier der Ankündigungstext: "Horror, Grusel, aber auch Märchenhaftes und Humorvolles bieten die Phantastik Girls: Charlotte Engmann, Christel Scheja , Andrea Tillmanns und Petra Hartmann lesen aus ihren Werken vor. Charlotte Engmann wird ihren neuen Horror-Roman „Liederkreis des Todes“ (Hary Productions) vorstellen. Die Autorin wurde 1971 in Neuss geboren. Sie wuchs in Erftstadt-Liblar auf. Nach dem Abitur studierte sie einige Semester Germanistik, Anglistik und Geschichte an der Universität zu Köln. Danach absolvierte sie eine Ausbildung zur Verlagskauffrau. 1997 zog sie nach Köln, wo sie heute noch lebt, schreibt und arbeitet. Bisher hat sie sechs Bücher veröffentlicht. Info: www.charlotte-engmann.de. Andrea Tillmanns hat gerade ihren Fantasy-Roman „Erik im Land der Drachen“ veröffentlicht. Sie wurde 1972 in Grevenbroich geboren und lebt nun in Würselen. Im "Brotberuf" ist sie Diplom-Physikerin. 2003 Erschien ihr Debütroman „Der eiserner Thron“ (zusammen mit Heidrun Jänchen und Christian Savoy), außerdem erschienen zwei Taschenhefte im Crago-Verlag und ein Kinderbuch „Tiere rund um unser Haus“. Info: www.andreatillmanns.de. Christel Scheja lebt in Solingen und wurde bekannt durch ihre DSA-Romane „Katzenspuren“ und „Das magische Erbe“. Sie studierte in Paderborn und Mathematik, ehe sie zur Datenverarbeitungskauffrau umschulte. Die vielseitige Autorin, die mit der „Legendensänger-Edition“ seit 1988 eines der langlebigsten Fanzines herausgibt, ist auch in der Science Fiction („Raumkreuzer Ikarus“) zu Hause und veröffentlichte im vergangenen Jahr zusammen mit Charlotte Engmann den Fantasy-Roman „Sturmbrecher“.Info: www.legendensaenger.privat.t-online.de. Petra Hartmann, Jahrgang 1970, lebt in Sillium und Springe. Die Literaturwissenschaftlerin und Journalistin ist Redakteurin einer Tageszeitung. Sie veröffentlichte die Fantasy-Romanen „Geschichten aus Movenna“ und „Ein Prinz für Movenna“ und ist Herausgeberin zweier Märchen-Anthologien im Wurdack-Verlag: „Drachenstarker Feenzauber“ ist nominiert für den Deutschen Phantastik-Preis als beste Anthologie des Jahres 2007; „Wovon träumt der Mond?“ erscheint voraussichtlich im November 2008. Info: www.petrahartmann.de." Mehr Infos auf der Seite www.buchmessecon.info. |
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12. Oktober 2008, aus meinem Tagebuch
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Die kleine Julia hat Geburtstag, und das schönste Geschenk von allen kommt diesmal von der Großmutter: eine Wasserpistole mit Zielfernrohr und Riesentank. Unglaublich, wie zielsicher das Mädchen ist. In der guten Stube ist kaum ein Fleckchen vor ihr sicher. „Mutter, ich kann wirklich nicht verstehen, wie du ihr so etwas schenken konntest“, empört sich Julias Mama und blickt die Großmutter streng an. „Hast du denn ganz vergessen, wie du dich damals geärgert hast, als ich mit meiner Wasserpistole in der Wohnung gespielt habe?“ „Nein“, lächelt die alte Frau weise. „Nein, das habe ich nicht vergessen.“ |
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5. Oktober 2008
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Das Buch "Wovon träumt der Mond?" nimmt langsam Gestalt an. Rechtzeitig zum Wochenende habe ich den Buchblock zugemailt bekommen. Judith Ott, Matthias Herkle, Ernst Wurdack und ich geben uns Mühe, auch noch die letzten Druckfehler aufzuspüren. Wenn alles klappt, wird das Buch wie geplant Ende November erscheinen können. |
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4. Oktober 2008
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Die vierte Auflage von "Drachenstarker Feenzauber" ist da. Das Märchenbuch kann unter www.wurdackverlag.de oder unter hartmann.holle@web.de bestellt werden. Die Anthologie ist für den "Deutschen Phantastik-Preis" nominiert, der am 18. Oktober auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich verliehen wird. Drückt die Daumen, dass wir es schaffen ;)
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18. September 2008
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Heute bekam ich einen Anruf vom Ibidem-Verlag: Sie haben mein neues Manuskript akzeptiert. In ein paar Monaten wird in dem Verlag mein Buch über das Junge Deutschland erscheinen. Nur über einen knackigen Titel muss ich mir noch Gedanken machen. "Jungdeutsche Studien" klingt noch arg akademisch und staubtrocken. Fällt euch etwas besseres ein? |
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17. September 2008
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Es wird eine neue Auflage zum Buch "Drachenstarker Feenzauber" geben. Die Märchenenthologie ist für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert. Klar, dass wir auf dem Buchmessecon am 18. Oktober nicht ohne Bücher dastehen wollen. Wer sich schon ein Exemplar der vierten Auflage sichern möchte, kann das Buch unter www.wurdackverlag.de bestellen.
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16. September 2008
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Heute morgen habe ich mit gespitzen Ohren vor dem Computer gesessen und gestaunt: Rena Larf las im Fantasy-Channel aus "Ein Prinz für Movenna" und "Geschichten aus Movenna" vor. Wow - Rena kann's einfach! Wer die Sendung noch nicht gehört hat, sollte unbedingt auf http://www.1000mikes.com/show/fantasy_channel_1 vorbeisurfen und reinhören. |
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14. September 2008, aus meinem Tagebuch
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| „Ich gehe heute Abend zum Springer Weinfest“, sagte ich zu der kleinen Julia. So traurig hat mich meine Nachbarstochter noch niemals angesehen wie in diesem Moment. Dann kommt sie zu mir, nimmt mich ganz lieb in den Arm und drückt mich fest an sich. „Was ist denn los?“, wundere ich mich. „Weißt du was“, schlägt sie endlich vor, „wenn du ausgeweint hast, dann kommst du noch rüber zu uns, und dann feiern wir zusammen ein Lachfest, ja?“ |
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13. September 2008, aus meinem Tagebuch
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| Jenni, die Dackeldame im Haus gegenüber, hat Welpen bekommen. Seitdem ist die kleine Julia kaum von dem Körbchen mit den wuseligen Hundebabys wegzukriegen. Und irgendwann stellt sie natürlich die Frage, wie die kleinen Hundebabys denn in die Mama überhaupt reingekommen sind. „Naja“, druckst ihre Mutter herum, „der Waldi und die Jenni, die haben sich halt sehr lieb …“ Ein Aufklärungsunterricht aus der Dackelperspektive folgt, und langsam kapiert Julia. „Sag mal“, fragt sie mit großen Augen, „wenn ich ganz lieb zu dem Leon bin – kriege ich dann auch einen kleinen Dackel?“ |
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11. September 2008
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Auf eine Notiz in der WAZ zum Buch "Drachenstarker Feenzauber" hat mich Chris Lind hingewiesen. Das Blatt schrieb: „Die Gelsenkirchener Autorin Chris Lind ist für den Deutschen Fantastik-Preis für Literatur „Drachenstarker Feenzauber" nominiert. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober in Frankfurt vergeben. Das Talent schickte seine Geschichte „Der Sommer des Elefanten" an die Jury. Einsendetermin war der 31. August." (WAZ, Lokales am 1.09.2008) *seufz*
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3. September 2008
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Auch die dritte Auflage von "Drachenstarker Feenzauber" ist ausverkauft. Ich hoffe, dass es bald eine vierte geben wird. Ein paar Exemplare habe ich noch zu Hause gebunkert. Wer also ein Märchenbuch haben möchte, kann zwischenzeitlich auch unter hartmann.holle@web.de eines bestellen.
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3. September 2008
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Die neue Elfenschrift ist erschienen. Das Heft steht unter dem Motto: "Schattenseiten". Darin enthalten ist mein Artikel "Schattenseele - Seelenschatten". Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Weiterhin sind enthalten: Künstlerportraits mit Nadja Iljina, Timo Denz und Fabienne Siegmund. Bericht über den Colonia Con von Volkmar Kuhnle. Weitere Textbeiträge von Mortimer M. Müller, Thomas Backus, Katja Leonhardt, Nadine Hamers, Sabine Völkel und Christel Scheja. Grafiken/Illustrationen von Nadja Iljina, Christel Scheja, Tina Müllner, Nina Behrmann und Michael Stegemann. Bücher-Ecke, Infos, Ausschreibungstipps und mehr ... Die 19. Elfenschrift kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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31. August 2008, aus meinem Tagebuch
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Kaum zu glauben, was das Rote Kreuz der Region alles kann: Katastrophenschutz, Reiter, Hundeführer, Taucher, Walking- und Yoga-Übungsleiterinnen, Köche und Rettungssanitäter stellten sich am Gründungstag des Regions-DRK vor. „Ich vermisse eigentlich nur noch eine Bergwacht“, merkte Stephan Weil, der Oberbürgermeister von Hannover an. Immerhin habe die Region ja mit dem Deister ein ganz beachtliches Gebirge aufzuweisen. Die Idee hat etwas Bestechendes. Ich kann es mir jedenfalls sehr gut vorstellen: Ein heißer Sommertag, Windstille, brütende Hitze, eine vollkommen unsportliche NDZ-Redakteurin am Ende ihre Kräfte, sie sinkt am Wegrand nieder, ihr schwinden die Sinne. Doch plötzlich fährt ihr eine raue, feuchte Zunge übers Gesicht. Sie blickt auf: Vor ihr steht ein riesiger Bernhardiner mit großen treuen Augen – und mit einem Fässchen eisgekühlter Cola am Halsband. Ja, liebe Rotkreuzler, gebt uns endlich eine Bergwacht am Deister. |
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28. August 2008
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Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet über Barbara Siwik und das Buch "Drachenstarker Feenzauber". Hier der Artikel: "Nominiert für den Phantastik-Preis/ Märchen der Braunsbedraer Autorin Barbara Siwik in Anthologie veröffentlicht - Publikum entscheidet/ erstellt 27.08.08, 17:32h, aktualisiert 27.08.08, 20:45h/Braunsbedra/MZ/dd. Die Braunsbedraer Autorin Barbara Siwik hat die Chance auf den Deutschen Phantastik-Preis. Sie ist mit ihrem Märchen "Die Ausreißerin" nämlich maßgeblich beteiligt am Erfolg des Buches "Drachenstarker Feenzauber", das jetzt als "Beste Anthologie 2007" für diese Auszeichnung nominiert wurde. Das teilt die Herausgeberin des Werkes, Petra Hartmann, mit. Der Deutsche Phantastik-Preis ist eine der angesehensten Auszeichnungen für deutschsprachige Autoren der Genres Science-Fiction, Fantasy oder eben auch Märchen. Er wird jährlich vergeben von den Lesern des Internet-Portals Phantastik-News und ist der einzige Publikumspreis im Bereich der deutschsprachigen Phantastik. Die Abstimmung läuft noch bis zum 31. August. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober auf der Buchmesse in Frankfurt / Main verliehen. Barbara Siwik leitete viele Jahre die Stadtbibliothek Merseburg und ist heute im Ruhestand. Sie kann bereits auf einige Veröffentlichungen in Anthologien verweisen, schreibt Gedichte, Erzählungen, Märchen und Kinderliteratur. Vergangenes Jahr veröffentlichte die 69-Jährige gemeinsam mit Wolfgang Reuter satirische Gedichte im Buch "High-matt-Land" (die MZ berichtete). In ihrem "Ausreißer"-Märchen erzählt Barbara Siwik von einer Prinzessin, die keine Lust hat, sich mit einem wildfremden Prinzen verheiraten zu lassen. Das selbstbewusste Königskind greift in die Staatskasse, läuft weg und findet als Gehilfe bei einem der seltenen ehrlichen Anwälte des Landes Unterschlupf. Als sie ihrem Vater schließlich den Advokaten als neuen Schwiegersohn präsentiert, ist der nicht sehr erbaut... Herausgeberin der Märchensammlung "Drachenstarker Feenzauber" ist Petra Hartmann. Die 38-jährige Journalistin hatte für das Buch die Qual der Wahl unter mehr als 170 Einsendungen, wie aus ihrer Pressenotiz hervorgeht. Offensichtlich hatte sie dabei ein glückliches Händchen: Das Buch "Drachenstarker Feenzauber", das 51 Autoren im Alter von zwölf bis 76 Jahren vereinigt, ist 2007 im Wurdack-Verlag erschienen und inzwischen bereits in der dritten Auflage zu haben. Berichtet wird darin über verschiedene Öko-, Büro-, Todes- und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen. Die Herausgeberin, die inzwischen zwei Fantasy-Romane über das magische Land "Movenna" veröffentlicht hat, gab übrigens vor neun Jahren selbst ihr literarisches Debüt in den Märchen- und Phantastik-Anthologien des Verlegers Ernst Wurdack. Buch "Drachenstarker Feenzauber", ISBN 3-938065-28-1, Preis: 10,95 Euro. Link: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1219676806987 Der Artikel erschien auch im Naumburger Tageblatt: 'http://www.naumburger-tageblatt.de/artikel?id=1219676806987' |
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27. August 2008
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Der Sauerlandkurier berichtet über Eleonore Nickolay und den "Drachenstarken Feenzauber". Hier der Text: "Auszeichnung für "Die Fee"? Brilon, 27.08.2008/ Eleonore Nickolay hat die Chance auf den Deutschen Phantastik-Preis. Die Autorin aus Brilon war mit ihrem Märchen "Die Fee " maßgeblich beteiligt am Erfolg des Buches "Drachenstarker Feenzauber", das jetzt als "Beste Anthologie 2007" für die Auszeichnung nominiert wurde. Der Deutsche Phantastik-Preis ist eine der angesehensten Auszeichnungen für deutschsprachige Autoren der Genres Science Fiction, Fantasy oder eben auch Märchen. Er wird jährlich vergeben von den Lesern des Internet-Portals Phantastik-News und ist der einzige Publikumspreis im Bereich der deutschsprachigen Phantastik. Die Abstimmung läuft noch bis zum 31. August auf der Homepage www.deutscher-phantastik-preis.de. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich verliehen. Eleonore Nickolay wurde am 24. April 1957 in Koblenz geboren. Sie arbeitet als Lehrerin in der Erwachsenenbildung, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Eleonore Nickolay ist Mitglied des Literarischen Fördervereins Brilon und der Christine-Koch-Gesellschaft, Arnsberg. In ihrem Feenmärchen erzählt sie von einer todkranken alten Frau, an deren Sterbebett plötzlich eine Zauberfee erscheint. Ein neues Leben verspricht sie der Kranken — allerdings müsse die Frau jemanden bestimmen, der ersatzweise für sie sterben solle. Herausgeberin der Märchensammlung "Drachenstarker Feenzauber" ist Petra Hartmann aus Sillium (bei Hildesheim). Die 38-jährige Journalistin hatte für das Buch die Qual der Wahl unter mehr als 170 Einsendungen." Link: http://www.sauerlandkurier.de/auszeichnung-fuer-die-fee-sauerlandkurier_kat121_id63193.html |
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20. August 2008, Hörtipp
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Rena Larf stellt movennische Abenteuer auf dem Fantasy-Channel vor. Wer hören möchte, wie Renas traumhafte Stimme die Hexe Furunkula Warzenkraish, den jungen Heldenschüler Raubwürger und den Königssohn Wulfric zum Leben erweckt, sollte die Lesung auf http://www.1000mikes.com/show/fantasy_channel_1 nicht verpassen. Die Sendung am Freitag, 16. September, 10.30 bis 11 Uhr stellt die Geschichten "Furunkula Warzenkraish", "Raubwürger" und "Föj lächelt" aus den Büchern "Geschichten aus Movenna" und "Ein Prinz für Movenna" vor. Übrigens: 1000MIKES wurde nominiert als Preisträger des Wettbewerbs Wege ins Netz 2008 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. "Digitale Integration" ist das Leitmotiv des hoch angesehenen Wettbewerbs, der dieses Jahr zum fünften Mal stattfindet und in sieben Kategorien "beispielhafte Initiativen und Projekte" auszeichnet, "die mehr Menschen für das Internet und seine Möglichkeiten begeistern". http://blog.1000mikes.com/ |
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20. August 2008
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Die Vorschau der neuen "Elfenschrift" ist online. Ausgabe 19 erscheint Anfang September 2008. Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Das Heft hat das Thema: Schattenseiten. Aus dem Inhalt: Künstlerportraits mit Nadja Iljina, Timo Denz und Fabienne Siegmund. Schatten-Artikel von Petra Hartmann. Bericht über den Colonia Con von Volkmar Kuhnle. Weitere Textbeiträge von Mortimer M. Müller, Thomas Backus, Katja Leonhardt, Nadine Hamers, Sabine Völkel und Christel Scheja. Grafiken/Illustrationen von Nadja Iljina, Christel Scheja, Tina Müllner, Nina Behrmann und Michael Stegemann. Bücher-Ecke, Infos, Ausschreibungstipps und mehr ... Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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18. August 2008
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In der Leine-Deister-Zeitung ist am Sonnabend folgender Artikel über das Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" erschienen: "Feenzauber" als beste Anthologie nominiert./ Gronauer Autorin Elvira Reck greift nach dem Deutschen Phantastik-Preis. Gronau. Märchenhexe Ira Garlic (Elvira Reck) hat die Chance auf den Deutschen Phantastik-Preis. Die Gronauerin war mit ihrem Öko-Märchen „Wie die Schneefee den Winter rettet“ maßgeblich beteiligt am Erfolg des Buches „Drachenstarker Feenzauber“, das jetzt als „Beste Anthologie 2007“ für die Auszeichnung nominiert wurde. Der Deutsche Phantastik-Preis ist eine der angesehensten Auszeichnungen für deutschsprachige Autoren der Genres Science Fiction, Fantasy, oder eben auch Märchen. Er wird jährlich vergeben von den Lesern des Internet-Magazins Phantastik-News und ist der einzige Publikumspreis im Bereich der deutschsprachigen Phantastik. Die Abstimmung läuft noch bis zum 31. August auf der Homepage www.deutscher-phantastik-preis.de. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich verliehen. Die Gronauerin schrieb über Naturzerstörung und Klimawandel – und dennoch in einem bezaubernd märchenhaften Tonfall. Die Autorin ist 1963 geboren, verheiratet und Mutter einer Tochter. Sie machte bereits durch zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und durch zwei Romane auf sich aufmerksam. Im Internet ist sie unter www.elvirareck.de zu finden, und als Märchenhexe „Ira Garlic“ besucht sie Kindergärten, Schulen und Basare. Herausgeberin der Märchensammlung ist Petra Hartmann aus Springe. Die 38-jährige Journalistin hatte für das Buch die Qual der Wahl unter mehr als 170 Einsendungen. Der Erfolg bestätigt, dass sie dabei ein glückliches Händchen hatte: Das Buch „Drachenstarker Feenzauber“, das 51 Autoren im Alter von 12 bis 76 Jahren vereinigt, ist Ende November 2007 im Wurdack-Verlag erschienen und inzwischen bereits in der dritten Auflage zu haben. Berichtet wird über Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen. |
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15. August 2008
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Ich habe die letzten Korrekturarbeiten an meinem Artikel "So kommt euer Buch in die Zeitung" erledigt. Der Text soll in der Oktoberausgabe des Newsletters "Tempest" in der Sparte "Autorenwissen" erscheinen. Der Newsletter ist kostenlos und wird jeweils am 20. des Monats verschickt. Wer ihn noch nicht erhält, kann ihn unter www.autorenforum.de abonnieren. Der Artikel ist hervorgegangen aus einem Beitrag zum Thema "Wie Lokaljournalisten ticken" für das inzwischen leider verstorbene Forum der Story-Olympiade. Kürzlich habe ich das Thema noch einmal von Grund auf neu bearbeitet und zu einem "Chrash-Kurs Lokaljournalismus" für den Romanautoren-Stammtisch umgearbeitet. Jetzt könnt ihr im Tempest die leicht gekürzte und etwas aufpolierte Version lesen. |
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14. August 2008
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Mein Artikel "Schattenseele - Seelenschatten" wird in der nächsten "Elfenschrift" erscheinen. Das Septemberheft hat das Thema: "Schattenseiten". Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Die 19. Elfenschrift ist ab September zu haben und kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden.
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13. August 2008
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In der Deister-Leine-Zeitung ist heute ein Artiklel über "Drachenstarker Feenzauber" erschienen. Darin heißt es: "Egestorfer Autorin greift nach dem Deutschen Phantastik-Preis / "Drachenstarker Feenzauber" von Gerda Winter als beste Anthologie nominiert / Egestorf (wk). Gerda Winter hat die Chance auf den Deutschen Phantastik-Preis. Die 70-jährige gebürtige Egestorferin war mit ihrem Märchen "Madere Hal" maßgeblich beteiligt am Erfolg des Buches "Drachenstarker Feenzauber", das jetzt als "Beste Anthologie 2007" für die Auszeichnung nominiert wurde. Der Deutsche Phantastik-Preis ist eine der angesehensten Auszeichnungen für deutschsprachige Autoren der Genres Science Fiction, Fantasy, oder eben auch Märchen. Er wird jährlich vergeben von den Lesern des Internet-Portals Phantastik-News und ist der einzige Publikumspreis im Bereich der deutschsprachigen Phantastik. Die Abstimmung läuft noch bis zum 31. August aufder Homepage www.deutscher-phantastik-preis.de. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich verliehen. Für "Madere Hal" ließ sich Gerda Winter, die jetzt in Hannover lebt, von orientalischen Märchen inspirieren, die sie durch ihren afghanischen Lebensgefährten kennenlernte. Es handelt sich um eine traurige und stellenweise bitterböse Geschichte um eine junge, rechtlose Frau, die ihren Mann verlässt und fortan als wahnsinniger Waldgeist in der Wildnis lebt und Männer tötet. Gerda Winter wurde am 10. November 1937 in Egestorf geboren. Sie ist geschieden und hat zwei Kinder. Seit 2004 nimmt sie an Schreibwerkstätten, Lyrik- und Märchenworkshops teil. Sie veröffentlichte ihre Werke in zwei Anthologien in der Literareon Lyrik-Bibliothek, Band III und IV, ist Mitglied der Gruppe "FederTräume" und absolvierte mehrere Lesungen. Sie stellte sich auch in der "Plattenkiste" des NDR Radio Niedersachsen vor. Herausgeberin der Märchensammlung ist Petra Hartmann aus Springe. Die 38-jährige Journalistin hatte für das Buch die Qual der Wahl unter mehr als 170 Einsendungen. Der Erfolg bestätigt, dass sie dabei ein glückliches Händchen hatte: Das Buch "Drachenstarker Feenzauber", das 51 Autoren im Alter von 12 bis 76 Jahren vereinigt, ist Ende November 2007 im Wurdack-Verlag erschienen und inzwischen bereits in der dritten Auflage zu haben. Berichtet wird über Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen. Die Herausgeberin, die inzwischen zwei Fantasy-Romaneüber das magische Land "Movenna" veröffentlicht hat, hatte vor neun Jahren selbst ihr literarisches Debüt in den Märchen- und Phantastik-Anthologien des Verlegers Ernst Wurdack. Petra Hartmann (Herausgeberin): Drachenstarker Feenzauber. 198 Seiten. ISBN 3-938065-28-1. Das Buch kostet 10,95 Euro. © Deister-Leine-Zeitung, 13.08.2008 |
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11. August 2008
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Fertig: Gestern Nacht habe ich das Märchenmanuskript zusammengesetzt und die 41 Mondmärchen an den Verleger Ernst Wurdack geschickt. Damit ist für Judith Ott und mich die schwierigste Etappe des Buches bewältigt. Ernst macht sich jetzt an die Satzarbeiten. Wenn alles planmäßig läuft, wird "Wovon träumt der Mond?" im November erscheinen. Vorbestellungen: www.wurdackverlag.de.
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10. August 2007, Conbericht
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Der Sonnabend auf dem Odyssee-Con: Das Publikum bei unserer Lesung war klein, aber sehr interessiert. Wir hatten acht Zuhörer, davon zwei ganz kleine, die auch tatsächlich bis zum Schluss sitzen geblieben sind. Oliver war ja in der glücklichen Position, dass er sich als Doppelt-Nominierter vorstellen konnte: Er ist in beiden Wurdack-Anthologien, die für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert sind, vertreten - "Drachenstarker Feenzauber" und "Die Formel des Lebens". Da wir zwei sehr kleine Zuhörer hatten, warfen wir das "Erdprogramm" um und starteten erstmal mit Märchen. Oliver las "Die Fee" (aus "Drachenstarker Feenzauber") und "Finn und der Zwerg" (aus "Immer diese Kobolde vor"). Aus dem Koboldsbuch las ich mein Märchen "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau". Als wir die Kleinen bespielt hatten, legte ich dann doch noch etwas "Irdisches" vor: "König Surbolds Grab" aus "Movenna I". Und Oliver bot eine gekürzte Version von "Der Steinprinz" dar, einer zauberhaften, aber grausamen Liebesgeschichte ohne Happy End. Den Schluss machte ich dann mit der schrecklichen, bohlenverdächtigen und allseits gefürchteten Gesangsdarbietung von "Furunkula Warzenkraisch" aus "Movenna II". Sonst habe ich noch in einen Workshop der Rollenspieler reingeschaut. Ich weiß jetzt, warum Shadowrunner alle mehr oder weniger paranoid sind und dass man als Spielleiter die Rolle des verschwundenen Sohnes des Königs nicht unbedingt am ersten Tag auf einen Spieler übertragen darf, der am letzten Tag gar nicht mehr da ist. Der Nudelsalat war lecker, der gefürchtet-geliebte Feuertopf stand diesmal nicht auf der Speisekarte. Nächstes Jahr wird das Thema wahrscheinlich "Zwielicht" sein. |
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7. August 2008, aus meinem Tagebuch
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| „Du, Petra, wie alt bis du eigentlich?“, fragt mich die kleine Julia arglos. Ihr Cousin Leon schaut sie entsetzt an. Dann zupft er sie am Arm und flüstert vorwurfsvoll: „Julia, das darf man alte Frauen nicht fragen. Das ist nämlich sehr unhöflich.“ Die Kavaliere der alten Schule sterben offenbar nicht aus. |
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5. August 2008: Lesung auf der Odyssee
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Oliver Hohlstein und ich lesen am Samstag, 9. August, auf dem Odyssee-Con in Berlin. Wir haben uns - passend zum Con-Thema - eine Lesung rund um das Motto "Erde" zusammengestellt. Los geht es um 14 Uhr. Wir lesen im Haus der Jugend "Albert Schweitzer", Am Eichgarten 14, 12167 Berlin. Das Haus der Jugend befindet sich direkt am Stadtpark Steglitz. Mehr zur "Odyssee" unter www.odyssee-con.de. |
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28. Juli 2008
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Am Wochenende sind wieder ziemlich viele Mondmärchen von unseren Autoren überarbeitet zurück gekommen. Bisher sind 32 von 42 Märchen "abgesegnet". Die Satzarbeiten sollen Mitte August beginnen, wie liegen also ganz gut in der Zeit. Wenn alles klappt, kann "Wovon träumt der Mond?" im November erscheinen. |
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28. Juli 2008, aus meinem Tagebuch
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| „Petra, kannst du schon bis Hundert zählen? Ich kann schon bis Hundert zählen, willst du mal hören, wie ich bis Hundert zählen kann?“ Ich nicke gottergeben und mache mich auf einen sehr langen Vortrag der kleinen Julia gefasst. Allerdings – sie hat nicht mit ihrem Cousin Leon gerechnet, der just in diesem Moment alle Zahlen hersagen will, die er schon kennt: „Sieben, eins, zwei acht, elf, neun!“, quäkt der Kleine stolz dazwischen, und spätestens, als sie bei 25 angekommen ist, hat sich Julia so verhaspelt, das sie nicht mehr weiter weiß. „Das war ganz toll“, lobe ich aufmunternd. „Und Leon, du kannst das ja auch schon richtig gut für dein Alter.“ Julia schaut mich mit einem vernichtenden Blick an. „Gut?“, schnaubt sie verächtlich. „Der hat doch bloß Telefonnummern gesagt!“ |
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25. Juli 2008
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Ich fasse es nicht: Da bietet jemand tatsächlich die Erstauflage von "Drachenstarker Feenzauber" für 31,50 Euro bei amazon.de an, Zustand: "gebraucht, gut". Ist das jetzt ein Zeichen, dass das Buch endlich Kultstatus erlangt hat? Wer nicht ganz so viel hinblättern möchte, kann sich auch für schlappe 10,95 Euro die Drittauflage bei www.wurdackverlag.de bestellen. Und wer dem Buch etwas Gutes tun möchte, kann uns gern seine Stimme beim "Deutschen Phantastikpreis" geben. Wir sind nominiert in der Kategorie "Beste Original-Anthologie" und können jede Hilfe gebrauchen, die wir kriegen können. Bitte helft uns und surft mal vorbei auf www.deutscher-phantastik-preis.de. Dankeschön! |
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21. Juli 2008
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Manchmal liebe ich meinen Beruf ;) Stellt euch vor, ihr seid gerade aus dem Urlaub zurück, wacht frühmorgens vom Handyklingeln auf, und eine Stimme sagt: "Frau Hartmann, Sie müssen heute nach Norderney fliegen." Die Familie Luhm aus Alvesrode hat bei Hit-Radio Antenne einen Flug zur Insel gewonnen, und ich durfte mitfliegen und die Bilder machen. Leider hat es nicht geklappt mit meinem Vorsatz, mich später an Bord des Plattbodenschiffs "Verandering" als blinder Pasagier zu verstecken und einfach dazubleiben. Ich bin also brav wieder zurück in den Hubschrauber geklettert, gegen 19.30 Uhr in die NDZ-Redaktion zurückgekehrt und habe eine 4/5-Seite über die vier Glückspilze geschrieben. Ach, ich könnte grün und gelb werden vor Neid. |
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20. Juli 2008
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Eine Woche Urlaub, die es in sich hatte: Ich habe die Hälfte der Zeit in der Landesbibliothek in Hannover verbracht und ansonsten sehr viel geschrieben: Ein Aufsatz über Heinrich Heine und einer über den Zusammenhang von Schatten und Seelen in der Glaubens- und Aberglaubenswelt verschiedener Völker sind entstanden. Danach habe ich einen Vortrag über Pressearbeit für Autoren überarbeitet, den ich vor zwei Wochen beim Roman-Stammtisch in Hannover gehalten habe. Gestern bin ich noch einmal mit sehr spitzem Rotstift über mein Helgoland-Märchen "Eine Handvoll Weihnachtssand" gegangen. Bartholomäus Figatowski vom Verlag 71 in Plön hat den Text dankenswerterweise von oben bis unten mit Verbesserungsideen angereichert. Das Märchen soll in einer Anthologie über das phantastische Bundesland Schleswig-Holstein erscheinen. Außerdem habe ich in dieser Woche die letzten lektorierten Texte für die Anthologie "Wovon träumt der Mond?" verschickt. Die Märchensammlung, die Judith Ott und ich herausgeben, soll Ende November im Wurdack-Verlag erscheinen. Bisher haben bereits 21 der 42 Autoren ihre lektorierten Texte abgesegnet. Wir gehen davon aus, dass wir unseren Zeitplan einhalten und Mitte August mit den Satzarbeiten beginnen können. |
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4. Juli 2008
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Die dritte Auflage des Märchenbuchs "Drachenstarker Feenzauber" ist bald wieder zu haben. Das Buch soll am 21. Juli ausgeliefert werden. Bestellungen sind unter www.wurdackverlag.de oder bei mir möglich. Und wer dem Buch etwas Gutes tun will: Die Anthologie ist nominiert für den Deutschen Phantastik-Preis und braucht jede Stimme. Bitte stimmt für uns ab unter www.deutscher-phantastik-preis.de. Vielen Dank! |
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18. Juni 2008
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Die Märchen-Anthologie "Drachenstarker Feenzauber" ist für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert worden. Wer wie ich glaubt, dass das Buch klasse ist, kann uns helfen und uns seine Stimme geben: http://www.deutscher-phantastik-preis.de. Ich freue mich über jede Stimme. Herzlichen Dank! |
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17. Juni 2008
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| Wer mich einmal als Andrea-Tillmanns-Fachfrau hören möchte, der kann mich auf der Seite www.zeilen-sprung.de finden. Ich gebe Christoph Huppert für die Radiosendung Paperback ein Interview über das Buch "Erik im Land der Drachen". |
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13. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
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| Die kleine Julia fühlt sich schon richtig groß. Zumindest wenn sie ihrem noch kleineren Cousin Leon das Wisentgehege erklärt. „Das da sind Wisente, die heißen so, weil sie Wiesen fressen“, gibt sie munter an. „Und das da sind Wildschweine, die darf man nicht mit Kastanien füttern, das steht da auf dem Schild“, spielt sie ihre schon ganz ordentlichen Lesekünste aus. Leon nickt eifrig. „Und das da?“ Julia stutzt. „Das sind Wölfe“, flüstert sie. „Die Erwachsenen reden nicht so gern darüber, aber ich glaube, die fressen Rotkäppchen …“ |
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11. Juni 2008
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| Die Bordbibliothek ist jetzt auf dem neuesten Stand: Es sind eine ganze Menge Presse-Artikel zum Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" eingestellt worden. |
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11. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
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| Die kleine Julia kommt mir freudestrahlend entgegengerannt und verliert dabei fast ihren übergroßen Hut aus Zeitungspapier. „Guck mal“, sagt sie stolz und baut sich vor mir auf wie ein kleiner Napoleon, „heute hast du aber eine schöne Zeitung gemacht.“ So ein kleines Lob zur rechten Zeit, das freut einen Menschen doch. |
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10. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
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| Für Arbeit gibt es Geld, das hat die kleine Julia schon kapiert. „Was kriege ich dafür?“, fragt sie daher auch sofort geschäftstüchtig, als ihre Mutter sie zum Geschirrabtrocknen auffordert. „Was du dafür kriegst?“, ist die Mutter empört. „Was bekomme ich denn? Ich putze, koche, wasche deine Sachen, räume die Wohnung auf, bügele, kaufe ein, fahre dich zur Schule, helfe dir bei den Hausaufgaben, erzähle dir Gute-Nacht-Geschichten, binde dir die Schuhe zu – und was bekomme ich dafür? Nichts!“ „Doch“, entgegnet Julia ungerührt. „Du bekommst Kindergeld.“ Wo sie Recht hat, hat sie Recht. |
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8. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
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Lukas hat sich zum Geburtstag eine Autorennbahn gewünscht. Im Geiste sieht er sich schon wie ein kleiner Schumi seine Runden drehen. Leon ist erst im nächsten Monat dran und hätte lieber eine elektrische Eisenbahn mit Doppelkreuzweiche und vielen kleinen Häuschen und Bäumen und einem Tunnel. „Und was wünscht du dir?“, fragen sie die kleine Julia. Die strahlt über das ganze Gesicht: „Ich wünsche mir eine elektrische U-Bahn“, verkündet sie triumphierend. Wie gut, dass sie mich noch nicht eingeladen hat. |
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4. Juni 2008
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Das Cover für unser neues Märchenbuch ist schon fertig: Im November 2008 soll es erscheinen. Die Titelillustration stammt von Matthias Herkle, die Covergestaltung liegt in den Händen von Ernst Wurdack. Informationen zum Buch: "Wovon träumt der Mond?". Märchen. Herausgegeben von Petra Hartmann & Judith Ott. Taschenbuch. ISBN 3-938065-37-0. Zu bestellen unter www.wurdackverlag.de. |
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2. Juni 2008
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| Heute hatte ich Besuch von Christoph Huppert von "Radio Aktiv". Er wollte wissen, was ich als "Fantasy-Expertin" von Andrea Tillmanns' Fantasy-Roman "Erik im Land der Drachen" halte. Das Interview wird morgen um 9.30 Uhr in der Reihe "Paperbacks" auf Radio Aktiv zu hören sein und voraussichtlich am Wochenende auf Radio Flora. |
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2. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
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| Entsetzlich: Großtante Waltraud kommt zu Besuch. Schon seit Stunden werden Ida und Julia von ihrer Mutter dazu angehalten, ihre Zimmer aufzuräumen. Julia weiß schon genau, wie der Besuch ablaufen wird: „Als erstes sagt sie: ‚Mein Gott, Julia, was bist du groß geworden‘, garantiert“, mault Julia, die den Spruch inzwischen auswendig kann. Und dann wird das arme Kind umarmt und abgeknutscht. Buäh! Da, schon fährt das Taxi vor, und die furchtbare Verwandte entsteigt dem Fahrzeug. Julias Gesicht nimmt einen gespannten Ausdruck an. „Mein Gott, Julia, was bist du groß geworden!“, ruft der Gast schon vom weitem. Und Julia reckt die Arme und triumphiert, dass es auch die ganze Straße hören kann: „Ich bin ein Hellseher!“ |
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30. Mai 2008
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Die Juni-Ausgabe der Elfenschrift ist erschienen. Das Heft hat das Thema "Träume und Vorahnungen". Von mir ist unter dem Titel "Die ältesten Träume" ein Aufsatz über Träume und Traumdeutung im Gilgamesch-Epos, in der ilias und in der biblischen Josephsgeschichte enthalten. Bestellungen per Mail unter info@elfenschrift.de. Kostenpunkt: 2,50 Euro zzgl. 1 Euro für Porto und Versand. |
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29. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
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| Julia und ihr Freund Lukas sitzen im Garten und fachsimpeln über die Fußball-Europameisterschaft. Ich als bekennender Nichtsportler und absoluter Fußball-Ignorant will mich möglichst schnell verdrücken. Aber ich bleibe doch stehen als ich folgenden bemerkenswerten Wortwechsel höre: „Ich find‘s ja schade, dass die Brasilianer nicht dabei sind“, meint Julia. „Wieso?“, fragt Lukas. „Haben die sich nicht qualifiziert?“ Zumindest mit dem Erdball kenne ich mich noch besser aus, wie tröstlich. |
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28. Mai 2008
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Die Auswahlarbeit für das Märchenbuch ist abgeschlossen. In zum Teil zähem Ringen haben Judith Ott und ich uns aus folgende Autoren und Texte geeinigt: Brügmann-Eberhardt, Lotte - Wie der Käfer Schietenkleier zu seiner leuchtenden Farbe kam ...... Clemens, Cathrin - Der Mann im Mond ...... Cohel, Tom - Die Lichterwölfe ...... Cosmann, Xenia D. - Wind, Mond und Alf ...... Eder, Gabriele - Der kleine König und die Mondprinzessin ...... Erwin, Birgit - Eine Art von Prinzessin ...... Erwin, Birgit - Die Phasen des Mondes ...... Flögel, Andreas - Der Zauberer, der den Mond verschwinden lassen sollte ...... Flögel, Andreas - Onkel Mond ...... Gogolin, Wolfgang A. - Mondtochter ...... Herkle, Matthias - Das Monddrachenmärchen ...... Hoyer, Ulrich - Weshalb die Vollmondnächte in Bonn am Rhein einen Augenblick länger dauern als anderswo ...... Kehrer, Karin - Der Mann im Mond ...... Kier, Laura - Die Perlmuttschmetterlinge ...... Kupniewski, Helga - Sternenlicht ...... Labowsky, Dorothee - Mäusemond ...... Labowsky, Juliane - Kurztrip zur Erde ...... Lafrentz, Manfred - Einsamer Vogel gebiert die Kinder des Mondes ...... Lauscher, Elvira - Der kleine Maulwurf ...... Leucht, Eberhard - Mondscheinzaubertraumzeit ...... Lind, Chris - Der Junge, die Füchsin und die Mondgöttin ...... Mader, Paula Bettina - Warum der Mond nur in der Nacht und die Sonne nur am Tag scheint ...... Meissl, Barbara - Mondlandung ...... Metzenthin, Melanie - Mondscheintarif ...... Müller, Jasmin I. - Bis in den Himmel ...... Müller, Mortimer M. - Das Feengras am Hundsheimer Berg ...... Muriel, Nadine - Ebbe und Flut ...... Nickolay, Eleonore - Wie der Mann in den Mond kam ...... Niebios, Markus - Neumondlicht ...... Piechuleck, Lidia - Die Nixe und Jan ...... Rapp, Michael - Das Mondkalb ...... Rapp, Michael - Das Zauberritual ...... Riedemann, Kai - Weint nicht um das Mondkind ...... Schäck, Andrea - Das Mädchen und der Mond ...... Schinko, Barbara - Die Meister der Nacht ...... Schleheck, Regina - Wie der Mond sein Herz verlor ...... Schneider Dr., Boris - M.O.N.D. ...... Siegmann-Gabriel, Claudia - Der Kaufmann und der Kristall des Mondknaben ...... Tillmanns, Andrea - Das kleine Schweinchen sucht den Mond ...... Vergin, Nicole - Die sieben Mondfrauen ...... Wolf, Leo - Der wachende Ritter und die Hexe Warum ...... Zeidler, Michael - Die Mondscheinallee. Herzlichen Glückwunsch! |
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24. Mai, Bericht vom Marburg-Con
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| Das Autorentreffen steckt mir noch etwas in den Knochen, als ich um 6 Uhr morgens meinen Micra auf den Parkplatz der Goetheschule rollen lasse. Ich wische mir den Schlaf aus den Augen. Bis hierher bin ich auf „Autopilot“ gefahren, aber ab jetzt muss ich beim Fahren auch noch denken. Nun, letztes Jahr habe ich Marburg auf Anhieb gefunden, da wird es dieses Jahr wohl auch klappen. Wenig später taucht der Wagen von Ulrikes Freund Michael auf. Wir verstauen ihr Gepäck zwischen den vielen Bücherkisten in meinem Kofferraum, dann geht es südwärts auf meiner geliebten A7. |
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Die Strecke ist relativ wenig befahren. Wir kommen gut durch und sind nach gut zweieinhalb Stunden am Bürgerhaus in Wehrda angelangt. Die Halle ist noch recht leer, aber den Stand der Vampirschlampen sehen wir schon im hinteren Bereich des Raumes. Heute Nachmittag haben wir zusammen eine Lesung: Jenni Schreiner, Tanya Carpenter, Nina Behrmann, Elke Meyer, Ulrike und ich haben uns zur gemeinsamen Lesung „Vampirschlampen und Phantastik Girls“ zusammengetan. „Satanische Prosa“ soll es geben. Und ich als einziges Girl zwischen den Blutsaugerinnen. Na, das mag ja heiter werden. |
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Ulrike und ich bauen unseren Tisch direkt neben dem Vampirschlampenstand auf. Ulrike hat Elfenschriften, ihre Vampirromane und die niedliche Geschichte vom kleinen Troll Flop und seiner Geburtstagsfeier mitgebracht. Ich lege meine beiden Movennabücher, haufenweise Märchen und die Satan-Anthologie aus. Außerdem habe ich die zweite Auflage des Phantastik-Girls-Heftes mitgebracht, das vor einem Jahr in Marburg seine Premiere erlebte. Wenig später stößt Elke zu uns. Sie kam mit dem Zug nachgereist, da sie frühmorgens noch ihre Pferde versorgen musste. Zum Con hat sie zwei Romane mitgebracht. |
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| Armin Rößler schleppt kistenweise Wurdack-Bücher herein. Das ist der einzige Stand, den ich heute gefahrlos anschauen darf, denn das Verlagsprogramm besitze ich bereits komplett. Aber schon kurz darauf werde ich von einem Comicverkäufer überfallen, der mich mit gebrauchten Bessy-Heften bedroht. Der Mann erleichtert mich um einen Betrag, den auszusprechen mir extrem peinlich wäre, und vier der Collie-Western verschwinden in meiner Tasche. |
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Als die Lautsprecherdurchsage die Lesung der apokalyptischen Schreiber ankündigt, habe ich gerade am Tresen mein heißes Chili erhalten. Sorry, Jungs, es tut mir extrem Leid, aber ich kann jetzt leider nicht weg vom Tisch. Aber wenigstens habe ich kurz danach noch Gelegenheit, Thomas „Hunger-Gus“ Backus zusammen mit Armin bei der Wurdack-Lesung zu hören. So schön wie Gus über Schokoriegel schreibt, kann das wohl nur ein Mensch tun, dem sie verboten sind … |
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| Um 16 Uhr sind wir dran. Sechs Autorinnen, zwei Stunden und jede Menge finstere Geschichten. Ich starte mit meiner Limbus-Story aus der Anthologie „Satan GmbH & Co. KG“, dann tragen Ulrike und Nina ihre Geschichten aus dem gleichen Buch vor. Begeistert war ich von Ninas perfekter Call-Center-Stimme, als sie die höllische Telefonistin mimte. Sie hat jahrelang in einem Call-Center gearbeitet, verriet sie mir. Gelernt ist eben gelernt. |
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Tanya hatte für eine szenische Lesung ihren Freund verpflichtet, und beide leiteten mit vampirischen und philosophischen Betrachtungen über zum zweiten Teil der Lesung, in dem Jenni und Elke ihre Romane vorstellten. Als Abschluss hatte ich meine Geschichte „Bis daß der Tod euch scheidet“ mitgebracht. Wenn man schon mit fünf Vampirschlampen zusammen unterwegs ist, dann muss man ja etwas morbide, erotoide Dinge vortragen. Jedenfalls hatten die Besucher etwas zum Lachen. |
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Der Tag geht rasend schnell, dahin. Schon ist es Zeit, die Sachen zu packen und den Saal freizugeben für die Preisverleihung. Doch zuvor hält Martin Dembowski einen Nachruf auf Werner Kurt Giesa. Tatsächlich, es ist unglaublich, dass der Mann mit den auffälligen Kopfbedeckungen nicht mehr da ist, und viele haben wohl doch immer wieder zur Tür geschaut, ob er nicht doch noch reinkäme … Einige junge Männer höre ich neben mir aufschniefen. Ich habe Werner nicht allzu gut gekannt. Aber als er mir auf dem letzten Buch-Con sagte: „Ich finde das ganz toll, was ihr vom Wurdack-Verlag macht“, das war schon toll. |
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Den Marburg-Award erhält diesmal Tom Cohel für seine Steampunk-Geschichte. Ich gestehe, dass ich nicht einmal im entferntesten wusste, was Steampunk ist, und daher gar nicht erst versucht habe, etwas für den Wettbewerb zu schreiben. Da ist es tröstlich, dass Tom erzählt, dass er auch erstmal nachschlagen musste. Übrigens ist Tom einer der Autoren, die in unserer neuen Märchenanthologie „Wovon träumt der Mond?“ vertreten sind. |
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| Leider müssen wir aufbrechen, bevor er seine Siegergeschichte vorlesen kann. Elke, Ulrike und ich verladen unsere Sachen und machen uns auf den Weg zurück nach Hildesheim, wo wir gegen 23.15 Uhr tatsächlich unversehrt anlangen. Ich lasse mich darauf vom Autopiloten nach Sillium kutschieren und falle sofort ins Bett. |
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22. Mai 2008, Bericht vom Nürnberger Autorentreffen
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| Der Morgen graut noch nicht, aber das Spektakel der Vögel am Derneburger Hauptbahnhof klingt, als habe die Rushhour schon angefangen. Es ist 5.18 Uhr, ich bin schon vor etwas über einer Stunde aus dem Bett gefallen. Der Zug ist erstaunlich pünktlich. Ich versuche zwar unterwegs zu schlafen, aber natürlich klappt es nicht. Aber ich habe ja für unterwegs etwas Sinnvolles eingepackt: die letzten Märchen zur Ausschreibung der Mond-Anthologie im Wurdack-Verlag. Bei 30 Märchen sind meine Kollegin Judith Ott und ich uns völlig einig, dass wir sie nehmen. Rund 20 weitere stehen noch auf der Kippe, darüber werden wir uns am Sonntag streiten. Während der Zug erst nord- und dann südwärts rumpelt, versuche ich mir darüber klar zu werden, warum ich einen bestimmten Text nun mit „super“ oder „grotenschlecht“ bewertet habe. Gar nicht so einfach. |
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Nürnberg – 95 Autoren haben es geschafft, einen Platz für das Autorentreffen zu ergattern, 15 stehen auf der Warteliste. Drei Referenten, tausend Fragen, acht Stunden Programm, zwei Mahlzeiten und viele viele Tassen Kaffee. Als ich um 8.25 Uhr mit immer noch nicht ganz geöffneten Augen aus dem Zug klettere, habe ich eine kleine Weltreise und drei Stunden Lesen und Dösen hinter mir. Es ist das dritte Mal, dass ich hier zu Gast bin, und ich weiß schon ungefähr, was mich erwartet. |
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| Ursula Schmid-Spreer erkennt mich sofort wieder. Beeindruckend, dieses Gesichtergedächtnis, immerhin hat sie mich erst zweimal gesehen. Die Ausstattung wird immer nobler, stelle ich fest. Diesmal hat das kleine Begleitbüchlein mit Vortragstexten und weiteren Aufsätzen sogar ein Farbcover. Und jeder erhält einen Kaffeebecher als Begrüßungsgeschenk, den ich mir sofort reichlich fülle. Das war nötig. |
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Unglaublich, was Ursula so alles erlebt hat, seit sie das Treffen organisiert. Gerade haben ein Autor und eine Autorin geheiratet, die sich auf diesem Treffen kennengelernt hatten. Köstlich die Geschichte von dem verwirrten Schriftsteller, der statt ins Bildungszentrum an Ursulas Privatadresse gefahren ist. Da saß er nun, der arme, verschüchterte Mann, auf dem Sofa, bewacht von einem Mädchen im Schlafanzug und einem kleinen, aber sehr furchteinflößend knurrenden Hund, und wagte sich nicht mehr zu rühren. Auch eine furchtbare Schnarcherin soll es mal auf dem Treffen gegeben haben, vor der ihre Zimmergenossin schließlich die Flucht ergriff. Wenn es mal ein Buch über das Treffen gibt, will ich es unbedingt haben. |
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Den ersten Vortrag hält Harald M. Landgraf. Es geht um Heftromane. Er hat in seinem Leben wohl 4000 davon geschrieben. Bergroman, Adelsroman, Heimatroman, allgemeiner Liebesroman – ich gebe zu, ich hatte so etwas noch nie in der Hand. Aber reizvoll klingt das schon. Auf 64 Seiten eine klar strukturierte Geschichte erzählen, möglichst ohne Nebenhandlungen, einen Höhepunkt, ein Happy End. Nun, gewisse Ähnlichkeiten zu meinem Novellenideal sehe ich da schon. Ein bayerisches Ferienparadies müsse man schaffen, auf keinen Fall dürfen die Bauern von Milchquoten oder einer Melkmaschine sprechen, verrät der Autor launig. Hier wird noch von Hand gemolken – Romantik pur. „Adjektive“ – spricht er das schlimme Reizwort aus, das in sämtlichen Schreibratgebern so übel wegkommt. Und grinst dann den Romanautor Titus Müller neckend an: „WIR dürfen das.“ Tabuthemen gebe es allerdings eine ganze Menge. Sexszenen haben im Heimatroman nichts verloren. Abtreibungen auch nicht. Außerdem ist es absolut out, seinen Roman mit einem Wetterbericht zu beginnen. |
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Titus Müller erzählt von der Entstehung seiner Romane. Der Mann hat eine beneidenswerte Beobachtungsgabe. Die Spinne, die er in seinem Badezimmer entdeckte und die aus einer Pfütze trank, die hätte ich gern selbst gesehen. Aber ich hätte sie mir wahrscheinlich nicht akribisch aufnotiert. „Wie machst du das, dass du eine Geschichte nicht kaputtplottest?“, wollte ich wissen. Immerhin habe ich, seit ich Movenna III in einem sauberen Konzept aufgedröselt und mehreren Kollegen zu Begutachtung vorstellte, das Gefühl, ich hätte den Roman getötet. Schließlich steht er ja jetzt bereits auf dem Papier – der drang ihn dann „nochmal“ aufzuschreiben, ist weg. Naja, Stephen King könne das mit dem Plotten auch nicht, das sei eben eine Typfrage, tröstete Titus. Nun, vielleicht brauche ich für meinen Roman einfach einen festen Abgabetermin, dann wird es wohl noch etwas … |
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Lektor Max Donner, der den dritten Vortrag halten sollte, war erkrankt. Kurzfristig sprang Sabine Franke vom Mitteldeutschen Verlag ein. Sie stellte uns sehr detailreich die Kalkulation für einen Gedichtband vor. Allen Unkenrufen über die Marktchancen von Fantasy-Romanen zum Trotz – da habe ich ja mit Movenna mehr Chancen, reich zu werden. Zum Glück bin ich kein Verseschmied und produziere höchstens alle fünf Jahre einmal ein Gedicht. |
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| Die Verpflegung war wieder gut und reichlich. Und Ursula hatte den guten Gedanken, diesmal Namenslisten mit den Bestellungen auszuhängen. Ich hätte beim besten Willen nicht mehr sagen können, was ich vor einem oder zwei Monaten ausgesucht hatte. Aber so finde ich meinen Schweinebraten mit Knödel und mein abendliches Chili problemlos. |
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| Schade, dass mein Zug schon um 20 Uhr abfuhr. Denn so hatte ich keine Zeit mehr für die Lesung. Dafür vergnügte ich mich auf der Zugfahrt mit einem Landgraf-Bergroman über eine schwangere 16-Jährige und las weiter fleißig Märchen. Kurz vor Mitternacht langte ich zu Hause an und kam zu dem Schluss, dass ich erstmal keinen Bergroman schreiben werde. |
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21. Mai 2008
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So, die Tasche ist gepackt. Morgen früh fahre ich nach Nürnberg zu Nürnberger Autorentreffen. Ich habe vor, abends noch etwas vorzulesen, vielleicht "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" oder "Furunkula Warzenkraish", mal sehen. Am Sonnabend bin ich übrigens auf dem Marburg-Con zu hören. Ulrike Stegemann, Elke Meyer und ich haben um 16 Uhr eine Lesung unter dem Titel "Satanische Prosa". Schaut doch mal im Bürgerhaus Wehrda vorbei. Ich werde voraussichtlich "Zwischen Limbus und Nirvana" vorlesen und als Ergänzung entweder "Bis dass der Tod euch scheidet" oder die gute alte "Furunkula" zu bringen. Lasst euch überraschen. |
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20. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
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| „Und lass dir nicht von den beiden auf der Nase herumtanzen“, ermahnt mich meine Nachbarin. Dann lässt sie uns drei allein. Ina und Julia sind eigentlich schon zu groß für einen Babysitter, die beiden könnten schon fast auf mich aufpassen. Aber wenn es sie beruhigt, bleibe ich halt bei den Kindern. Wir toben ausgelassen durchs ganze Haus, spielen Verstecken in den Schränken, schmaddern mit Spaghettisoße und fläzen uns genüsslich vor den Fernseher. Es läuft ein herrlicher Spielfilm. Und dann noch einer. Als der Abspann über die Mattscheibe flimmert, räuspert sich die kleine Julia und sagt leise zu ihrer großen Schwester: „Du, Ina, wir sollten jetzt ins Bett gehen. Sonst darf Petra nie wieder auf uns aufpassen.“ Wie gut, dass wenigstens einer von uns wie ein Erwachsener denkt. |
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20. Mai 2008
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Heute ist mein Artikel "Drachenschweiß und Feenfleiß" im Newsletter "Tempest" erschienen. Ich berichte darin über meine Erfahrungen als Herausgeberin des Märchenbuchs "Drachenstarker Feenzauber". Eine leidgeprüfte Herausgeber-Kollegin schrieb mir daraufhin: "Du hast mir aus der Seele gesprochen." Den "Tempest" könnt ihr kostenlos auf der Seite www.autorenforum.de abonnieren. Ältere Ausgaben sind auf der Homepage zu finden - lesenswert! |
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19. Mai 2008
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Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist online: Ausgabe 18 erscheint Anfang Juni. Das Cover-Bild gestaltete Bettina Schmidt. Das Heft hat den Schwerpunkt Träume und Vorahnungen. Ich bin mit einem Artikel über Träume im Gilgamesch-Epos, in der Ilias und in der biblischen Josephsgeschichte vertreten. Außerdem gibt es ein Künstlerporträt mit Bettina Schmidt sowie weitere Textbeiträge von Daniel Grassl, Fabienne Siegmund, Christiane Gref, Juliane Seidel, Christine Dorn, Rena Larf, Cora Gäbel und Erik Schreiber. Enthalten ist eine Projektvorstellung "Von mir an Dich" mit Interview. Außerdem gibt es Grafiken/Illustrationen von Bettina Schmidt, Nadja Iljina, Christel Scheja, Juliane Seidel, Tina Müllner, Michael Stegemann und Maren Frank. Ferner enthalten: Bücher- & Hörbuch-Ecke, Infos, Ausschreibungstipps. Das Heft kostet 2,50 Euro und kann auf www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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9. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
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Die kleine Julia ist ganz aufgeregt, seit der Familienrat beschlossen hat, wohin es dieses Jahr in den Sommerferien geht. „Nee, ich sag‘s dir nicht“, meint sie geheimnisvoll. Aber als wir nachmittags die Buntstifte auspacken, tritt ein träumerischer Glanz in ihre Augen. Sie malt einen großen blauen Teich. Mittendurch läuft eine gewundene Linie aus aufgestapelten Holzknüppeln. Und oben drauf huschen putzige kleine Pelztierchen herum. „Sind das Biber?“, frage ich. Ein verächtlicher Blick trifft mich. „Bist du aber dumm“, sagt sie. „Das ist das, wo wir im Urlaub hinfahren: Hamsterdamm.“ Ich hoffe, sie ist im Sommer nicht allzu enttäuscht. |
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6. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
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| Die kleine Julia hat es wahrhaftig nicht leicht als Nesthäkchen der Familie. Alle Menschen um sie herum sind viel größer als sie und glauben daher offenbar auch, dass sie sie immer und überall zurechtweisen müssen. Gestern Mittag beim Mittagessen platzte Julchen endlich der Kragen, als auch noch ihre große Schwester Ina sie gehässig aufforderte, sie solle gefälligst nicht so entsetzlich laut schlürfen. „Wartet‘s nur ab, bis ihr so klein seid wie ich!“, stieß Julchen finster hervor. Was für eine furchtbare Drohung. |
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4. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
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| Bedächtig putzt der ältere Herr, der neben mir einparken möchte, seine Brille, setzt sich dann sehr aufrecht hinter dem Steuer seines Oldtimers in Positur und lässt sein betagtes Gefährt sehr langsam, fast millimeterweise in die schmale Lücke rollen. Geschafft. Würdevoll schält sich der Senior aus dem Wagen, drückt beinahe zärtlich die Tür zu und schließt ab. Hupend bleibt ein leuchtend roter Sportflitzer neben ihm stehen, das Verdeck sommerlich zurückgefahren und am Steuer ein sonnenbebrillter, braun gebrannter Jungdynamiker. „Ey, Opa“, mault er kaugummikauend, „schraubst du noch oder fährst du schon?“ Die Blondine auf dem Beifahrersitz kichert. Doch der Senior bleibt gelassen. „Und du, Junge“, gibt er trocken zurück, „hast du deine Leasingrate schon überwiesen?“ So schnell habe ich noch keinen Sportflitzer davondüsen sehen. |
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3. Mai 2008
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| Heute war ich fleißig und habe meinen Befragungsbogen für Kürschners Autorenkalener ausgefüllt. Ist ganz schön etwas zusammengekommen seit dem letzten Mal. |
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2. Mai 2008
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Der Endspurt zur neuen Märchenanthologie im Wurdack-Verlag war überwältigend. Insgesamt sind 137 Märchen eingegangen, davon gut ein Drittel in der Zeit zwischen Sonntag und Himmelfahrt. Gestern war ich den ganzen Tag damit beschäftigt, Eingangsbestätigungen zu verschicken. Ab jetzt steht Märchen-Dauerlesen auf meinem Terminkalender. Das Cover gestaltet wieder Matthias Herkle, der auch für die zauberhafte Elfe vom "Drachenstarken Feenzauber" verantwortlich war. Der Entwurf sieht bereits klasse aus, Judith und ich waren begeistert. Auch der Titel steht schon fest: "Wovon träumt der Mond?" |
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2. Mai 2008
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Unser Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" ist vergriffen. Eine dritte Auflage ist bereits im Gespräch, sie könnte Mitte Juni erscheinen. Wer sich noch ein Exemplar sichern möchte, kann dies auf der Seite www.wurdackverlag.de tun.
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2. Mai 2008
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Eigentlich unmöglich: Wie packt man das Gilgamesch-Epos, die Ilias und die biblische Josephsgeschichte in 8000 Zeichen? Ich hab's versucht, und mein Artikel über Träume und Traumdeutung in der alten Literatur soll nun in der nächsten Elfenschrift erscheinen. Das Heft, inzwischen bereits Ausgabe 18, kommt Anfang Juni heraus. Das Cover-Bild ist bereits fertig, es stammt von Bettina Schmidt. Das Heft kostet 2,50 Euro und kann auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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30. April 2008
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Eine schöne Überraschung in meinem Postfach: Bartholomäus Figatowski schreibt mir, dass mein Märchen "Eine Hand voll Weihnachtssand" den Sprung in seine Schleswig-Holstein-Anthologie im Verlag Einundsiebzig geschafft hat. Das Märchen entstand im November 2007 auf Helgoland und handelt von der kleinen Meerjungfrau Nestis, die sich vom Weihnachtsmann ein paar hunderttausend Kubikmeter Sand wünscht, um die Helgoländer Düne nach einem furchtbaren Sturm wieder zu reparieren. Die Anthologie "Zwischen den Meeren und Zeiten" enthält phantastische Geschichten aus dem "Bindestrich-Land" mit regionalem oder lokalem Bezug. Infos zur Ausschreibung und zum Verlag gibt es unter www.verlag71.de. |
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21. April 2008, aus meinem Tagebuch
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| Seit Tagen wende ich nun schon die Einladungskarte hin und her. Soll ich wirklich zu dieser Geburtstagsfeier hingehen oder nicht? Eine alte Mitschülerin feiert. Man sollte sich eigentlich mal blicken lassen. Aber die Dame ist die schlimmste Tratschbase und Petze südlich des Nordpols gewesen, und im Alter kam auch noch die Zickigkeit dazu ... Soll ich mir das wirklich antun? Weniger Gewissensbisse hat sich da mein Freund Anders gemacht: „Leider kann ich nicht zu deiner Feier kommen. Ich muss wegen eines später angenommenen Termins absagen“, schrieb er ihr. Einfach und aufrichtig, ich beneide ihn. |
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18. April 2008, aus meinem Tagebuch
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| „Papa hat keine Zeit, der muss zur Arbeit“, hört die kleine Julia beim Frühstück. „Papa ist im Büro und kann nicht zum Mittagessen kommen“, hört Julia nach der Schule. „Julchen, es tut mir leid, aber es wird heute wieder später“, sagt Papa am Telefon, wenn er Julia keine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen kann. „Früher habe ich es schade gefunden, dass Papa so wenig Zeit für mich hat“, erklärt Julia in erwachsenem Tonfall dem Teddybären. „Aber jetzt weiß ich, dass er ganz viele Euros verdient – und dann kann ich mir die Stifte von Prinzessin Lilifee kaufen.“ Schade, dass Papa es nicht gehört hat. |
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17. April 2008, aus meinem Tagebuch
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„Wenn Sie zweimal im Jahr zum Zahnarzt zur Vorsorgeuntersuchung gehen, erhalten Sie 60 Euro zurück“, macht mir ein Mitarbeiter der Krankenkasse den Mund wässrig. Wenn ich den Hausarzt meide, gibt‘s ebenfalls Geld zurück. Dann ist der Urlaub ja gerettet, freue ich mich. Und zucke zusammen, als er mir für einen guten „Body-Mass-Index“ auch eine Belohnung verspricht. Für Frauen mit etwas mehr Format hat er offenbar kein Herz, denke ich. Ich hoffe, dass ich meine Gewichtspunkte nun nicht durch mehr Zahnarztbesuche ausgleichen muss. Das schaffe ich nicht mal in einem Schaltjahr. |
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13. April 2008
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Der Schelmen-Con war ein sehr kleiner und auch noch sehr neuer Con in Leverkusen. Viele Leute waren nicht da. Dafür gab's am Schluss für die Autoren leckeren Kuchen (Zitrone - mmmh!). Ich habe die Geschichte "Furunkula Warzenkraish" vorgelesen - die Geschichte einer movennischen Hexe, die durch ihren Gesang selbst Dieter Bohlen ín die Flucht schlagen würde. Außerdem waren Linda Budinger, Alexander Lohmann und Tanja Kummer mit von der Partie. Von Linda habe ich natürlich gleich ihr neues Hörspiel erstanden: Die erste CD zur "Mythras"-Serie - absolut hörenswert. |
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11. April 2008, Lesung in Leverkusen
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Morgen ist es also so weit: Zusammen mit Linda Budinger, Alexander Lohmann und Tanja Kummer habe ich morgen eine Lesung auf dem Schelmen-Con in Leverkusen. Ich werde aus meinem Fantasy-Roman "Ein Prinz für Movenna" vorlesen. Wer Lust hat, vorbeizukommen und uns zuzuhören, findet uns im Alten Bürgermeisteramt, Bergische Landstraße 28 (Fußgängerzone), in Leverkusen-Schlebusch. Unsere Lesung beginnt um 14 Uhr und dauert etwa zwei Stunden. |
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10. April 2008
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| Mein Erfahrungsbericht "Feenfleiß und Drachenschweiß", in dem ich die Entstehungsgeschichte des Märchenbuchs "Drachenstarker Feenzauber" erzähle, erscheint voraussichtlich in der Mai-Aussgabe des "Tempest". Ich berichte über die Sorgen und Nöte, aber auch über die schönen Momente des Herausgeber-Daseins, von unerwarteten Schwierigkeiten und schwierigen Ausschreibungsteilnehmern ;) Wer den kostenlosen Newsletter des Autorenforums noch nicht erhält, kann ihn auf der Seite www.autorenforum.de abonnieren. |
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20. März 2008, aus meinem Tagebuch
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| In Glaubensfragen soll man sich nicht streiten. Darum mache ich mich ganz klein und tue so, als ob ich gar nichts verstehe, als ich Ina von nebenan hinter der Ligusterhecke mit ihrer kleinen Schwester Julia streiten höre. „Ist ja gar nicht wahr!“, schimpft Julia. „Ist ja wohl wahr!“, blafft Ina. „Und wenn es keinen Osterhasen gibt – wer bitteschön bringt dann die Ostereier?“, giftet Julia wutschnaubend. Also, für mich ist der Fall völlig klar: So lange das Langohr aus Vollmilchschokolade mich aus dem Supermarktregal anlächelt und mir zuflüstert: „Iss mich“, so lange werde ich mir meinen Kinderglauben an den Osterhasen bestimmt bewahren. |
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16. März 2008, aus meinem Tagebuch
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Schienenstränge, Trafo, die kostbare Doppelkreuzweiche und meine alte schwarze Dampflok – wie lange haben diese Schätze auf meinem Dachboden gestanden? Als ich meinem Freund Anders von der Minitrix-Modelleisenbahn erzählte, die dort in Kisten verpackt auf den jüngsten Tag wartete, wurde er ganz aufgeregt. „Zeig doch mal, ach, komm schon, pack sie doch mal aus.“ Warum auch nicht? Wenig später war der Wohnzimmertisch leergeräumt, und die kleine Julia staute nicht schlecht, wie zwei fast erwachsene Leute plötzlich alles um sich herum vergessen können. Dann war der Kreis geschlossen, der Strom floss, und … „Halt!“, forderte Schaffner Anders unbarmherzig. „So geht das nicht – wir müssen erst einen Fahrplan aufstellen.“ Ich starre ihn verdattert an. Und während er fein säuberlich auf Karopapier seine Tabelle zeichnet und Uhrzeiten einträgt, schleiche ich mich aus dem Zimmer. Manchmal ist Alleinspielen doch schöner. |
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14. März 2008, aus meinem Tagebuch
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| „Was ist denn das für ein Ding?“, fragt die kleine Julia, als ich unsere Einkäufe aufs Fließband an der Supermarktkasse lege. Ich schiebe den vierkantigen Plastikstab als Trennung zwischen unsere Sachen und die Einkäufe des nächsten Kunden und erkläre ihr, dass dies Teil für die Kassiererin da ist – damit sie weiß, welche Sachen zu wem gehören. „Ja, aber wie heißt es?“, bohrt Julia geduldig nach. Die Verkäuferin lächelt. „Das ist ein Kundenteiler“, sagt sie. „Au weia“, flüstert Julia und fasst mich ganz fest bei der Hand. |
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10. März 2008
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Die neue Elfenschrift ist erschienen. Darin ist nicht nur mein Artikel "Wie kann man nur Varelian heißen?" enthalten, sondern in der Bücher-Ecke gibt es auch eine Buchvorstellung zum Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber". Außerdem ist das Heft rappelvoll mit Geschichten, Ausschreibungstipps und Infos über die Serie SunQuest. Das Heft kann unter www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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10. März 2007, aus meinem Tagebuch
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| „Wie bitte?“ Die junge Frau im Schreibwarengeschäft schaut mich an wie ein Huhn wenn‘s donnert. „Ich hätte gern ein Paket Schreibmaschinenpapier“, wiederhole ich betont langsam. Scheint wirklich etwas dran zu sein an diesen Blondinenwitzen, denke ich mit Blick auf die Haarfarbe der Frau. Das ist ein Schreibwarengeschäft, sie sollte doch zumindest das Standardsortiment kennen. Doch plötzlich geht ihr ein Licht auf. „Meinen Sie etwa Druckerpapier?“ Ich starre sie betroffen an. Irgendwie komme ich mir plötzlich uralt vor. Klar, dass eine Generation, die mit dem Computer aufgewachsen ist, auch nicht mehr von Schreibmaschinenpapier spricht. Wahrscheinlich bekomme ich morgen schon eine Einladung zum Seniorennachmittag. |
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4. März 2008, Lesungskalender
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Am Sonnabend, 12. April, lese ich auf dem "Schelmen-Con" in Leverkusen vor. Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest. Ich habe ein paar Märchen im Gepäck und natürlich Schelmisches aus Movenna. Eine weitere Lesung ist für Sonnabend, 24. Mai, auf dem Marburg-Con geplant. Ulrike Stegemann und ich denken über ein Programm unter dem Titel "Satanische Prosa" nach. Außerdem habe ich vor, am Donnersag, 22. Mai, beim Nürnberger Autorentreff etwas zum Besten zu geben. Wahrscheinlich stelle ich dann meinen Lieblingskobold, den kleinen Klabautermann Hinnerk Himmelblau vor. |
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3. März 2008, aus meinem Tagebuch
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| Die ersten Sonnenstrahlen – und schon gehen sie wieder auf Tour, die Radfahr-Rüpel auf meinem Bürgersteig. „Püüh, ihr seid doch alle gedopt!“, rufe ich einem sportlichen jungen Mann mit knackigen Waden nach, der auf seinem Rennrad locker an mir vorbeizieht. Doping ist seit der Tour de France mein Lieblingsschimpfwort, wenn ich mich nur noch durch einen Hechtsprung aus der Bahn wild klingelnder Fahrradrocker in Sicherheit bringen kann. „Ja, und Sie sind garantiert auch gedopt“, behaupte ich dreist, als eine würdige alte Großmutter auf mich zu gestrampelt kommt. „Oh ja!“, ruft sie fröhlich. „Mit Doppelherz!“ Ich blicke ihr verblüfft nach. So macht der Radfahrfrühling wieder Spaß. |
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17. Februar 2008
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Das Cover für die neue Elfenschrift ist fertig. In dem Heft ist mein Artikel "Wie kann man nur Varelian heißen?" zu finden. Ich befasse mich darin mit dem Unbehagen mancher Zeitgenossen gegenüber der Namensgebung in der Fantasy - gewissermaßen eine Kampfschrift gegen all die Ignoranten, mit denen man es als Phantastik-Autor immer wieder zu tun bekommt ;) Das Heft ist bereits die 17. Ausgabe der Elfenschrift und trägt den Titel "Die Welten der Anderen". Es erscheint Anfang März 2008. Das Cover-Bild stammt von Tatjana Willms. Aus dem Inhalt: Volkmar Kuhnle stellt die Serie SunQuest vor. Interviews mit Tatjana Willms, Stefanie Rafflenbeul und Sebastian Fitzek. Textbeiträge von Petra Hartmann, Tina Müllner, Sabrina Eberl, Sabine Völkel und Charlotte Engmann. Grafiken/Illustrationen von Tatjana Willms, Tina Müllner, Michael Stegemann und Christel Scheja. Bücher- & Info-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Zu bestellen unter: www.elfenschrift.de. |
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17. Februar 2008, aus meinem Tagebuch
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| Unglaublich, wie so ein Wasserrohrbruch das Alltagsleben auf den Kopf stellt. Mein Wannenbad kann ich mir heute wohl abschminken. Die Toilette wird mit schlickigem Wasser aus dem Gartenteich betrieben, und mein engagierter Versuch, die Kaffeemaschine mit Mineralwasser zu betreiben, endet in einer Sprudelkatastrophe. Nur die kleine Julia hat ihren Spaß an der Sache. Einmal hochoffiziell die Erlaubnis zur „Katzenwäsche“ zu bekommen, das war schon eine große Sache für die Kleine. Nur, dass sie statt des Mineralwassers zum Zähneputzen heimlich Cola genommen hat, das verrät sie ihrer Mutter dann lieber doch nicht. |
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6. Februar 2008, aus meinem Tagebuch
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| Wasserknappheit – so neu ist das Problem nicht. Eine meiner schönsten Urlaubserinnerungen ist die Geschichte eines alten Helgoländers, dessen Vater Trinkwasser sparen wollte und Meerwasser in die Toilettenspülung pumpte. Jedesmal, wenn im Sommer die Phosphoralgen für ein gewaltiges Meerleuchten sorgten, hatte der kleine Junge eine riesige Zirkusattraktion und konnte von seinen Freunden Eintritt für die geheimnisvoll leuchtende Kloschüssel verlangen. Und wissen Sie was? Heute morgen, als ich unter der Dusche stand und das Licht ausfiel, hätte ich etwas drum gegeben, wenn ich etwas Meerwasser genutzt hätte. |
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31. Januar 2008
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| Das Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" ist wieder zu haben. Außerdem ist die Anthologie "Immer diese Kobolde" ab jetzt wieder lieferbar. Wer noch märchenhaften Lesestoff braucht, findet ihn im Buchshop unter www.wurdackverlag.de. |
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28. Januar 2008
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| Judith Ott und ich - das Dreamteam von "Drachenstarker Feenzauber" - starten eine neue Märchenausschreibung. Hier der Ausschreibungstext: Der Mond - geheimnisvoll, freundlich, aber auch Augenzeuge mancher Dinge, die besser verborgen bleiben sollten - ist das Thema unserer Märchenausschreibung. Gesucht werden klassische und moderne Märchen für Erwachsene, lustige und traurige Geschichten, nachdenkliche und rabenschwarze, in denen der Erdtrabant eine Rolle spielt. Nicht erwünscht sind Horror, blutige Gemetzel und wüste Sexorgien. Auch Science Fiction und Fantasy haben in diesem Buch nichts verloren: Wir suchen Märchen - einfach nur Märchen. Autoren, deren Texte in das Buch aufgenommen werden, erhalten ein kostenloses Belegexemplar und können weitere Exemplare mit Autorenrabatt erwerben. Honorare können nicht gezahlt werden. Umfang: 7000 Zeichen incl. Leerzeichen. Schriftart: Times oder Arial (eure Texte werden nicht besser durch bunte Riesenblasenbuchstaben). Neue deutsche Rechtschreibung. Maximal zwei Texte pro Autor. Einsendeschluss: 30. April 2008. Einsendung als doc- oder rtf-Datei per Mail an folgende Adresse: hartmann.holle@t-online.de. Bitte eine fünfzeilige Kurzvita sowie Namen, Adresse, Mail und Telefonnummer in der Datei am Ende des Märchens einfügen. Herausgeber des Märchenbandes: Petra Hartmann und Judith Ott. |
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27. Januar 2008, aus meinem Tagebuch
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Die Augen geschlossen, ein stilles Gebet, und dann beherzt zum Stift gegriffen: „Lieber Gott, lass mich die richtigen Kreuze machen, dies eine Mal nur“, denke ich. Immerhin hängt meine Zukunft davon ab. Sicher, ich habe schon viel zu oft total daneben gelegen. Aber man muss es wenigstens versuchen. Also los, hier ein Kreuz, dort eins … Abends beim Fernsehen die große Enttäuschung. Natürlich gehöre ich wieder nicht zu den Gewinnern. Für manche Leute ist der Wahlsonntag nicht halb so enttäuschend wie der Sonnabend mit der Ziehung der Lottozahlen. |
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17. Januar 2008, aus meinem Tagebuch
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| „Aber du bist doch ‘ne Frau – du musst sowas doch wissen“, beklagt sich Anders. Woher soll ich denn wissen, wie viel 400 Milliliter sind? Da steht er nun verzweifelt in der Küche, die Bami-Goreng-Packung in der rechten Hand, den Telefonhörer in der linken, und kommt mit der Anweisung auf der Rückseite einfach nicht klar. Wissen die Hersteller überhaupt, in welche Verzweiflung sie einen jungen Menschen in einem unsortierten Single-Haushalt stürzen, wenn sie schreiben: „In 400 ml Wasser einrühren und zum Kochen bringen“? Zum Glück ist Anders pfiffig: Eine Mineralwasserflasche (700 ml) in eine leere Flasche „Küstennebel“ (500 ml) umgefüllt, den Rest in die Pfanne gegeben, das Ganze zweimal – fertig. Da soll noch einer sagen, im Matheunterricht lernt man nichts für‘s Leben. |
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16. Januar 2008
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| Die Bordbibliothek ist jetzt auf dem neuesten Stand. Die neue Anthologie "Satan GmbH & Co. KG" ist jetzt dort zu finden, außerdem wurden einige Presseartikel über das Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" eingestellt. Auch die Veröffentlichungsliste und das Hafenhandbuch wurden ergänzt. |
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11. Januar 2008
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Kennt ihr das: Ihr habt die schönste Fantasygeschichte der Welt geschrieben, und plötzlich kommt irgend ein Ignorant, für den Fantasy sowieso nur minderwertiges Zeug ist, rümpft die Nase und echauffiert sich darüber, dass ihr eure Helden Varelian, Ardua, Lournu oder Orh Jonoth b'Akkatossa nennt. Da habe ich mal zur Feder gegriffen. Meine kleine "Kampfschrift" mit dem Titel "Wie kann man nur Varelian heißen?" wird voraussichtlich im März in der nächsten "Elfenschrift" erscheinen. |
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10. Januar 2008
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Dies wird offenbar das Jahr der Neuauflagen: Ab dem 20. Januar soll die Anthologie "Im Bann des Nachtwalds" wieder erhältlich sein. Die von Elane unvergleichlich illustrierte Fantasy-Anthologie enthält unter anderem meine Geschichte "Gewitternacht", in der von der Geburt Varelians, des movennischen Kronprinzen, berichtet wird. Zu bestellen unter www.lerato-verlag.de. |
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4. Januar 2008
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Die Zweitauflagen sind beschlossene Sache: "Drachenstarker Feenzauber" und "Immer diese Kobolde" werden nachgedruckt. Das Auslieferdatum wird die letzte Woche im Januar sein. Zu bestellen auf: www.wurdackverlag.de. |
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1. Januar 2008, aus meinem Tagebuch
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| „Peng!“ Mit voller Wucht schleudert mir die kleine Julia einen Knallteufel vor die Füße und freut sich halb tot, als ich mich pflichtschuldig erschrecke und auf der Straße eine theatralische Sterbeszene improvisiere. Kaum zu glauben, dass sie ihr gesamtes Taschengeld für Knallteufel, Feuerkreisel und „wilde Hummeln“ ausgegeben hat. „Weißt du eigentlich, wie viel das in D-Mark ist?“, frage ich, und in meinem Gehirn verdoppelt sich die Summe sofort. Aber da komme ich bei Julia an die falsche Adresse. „Man darf das gar nicht umrechnen, sagt Mama!“, weist sie mich zurecht. „Dann wird einem nämlich übel.“ |
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29. Dezember 2007
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Vielleicht gibt es eine Zweitauflage der Märchenanthologie "Drachenstarker Feenzauber". Das wird sich voraussichtlich Mitte nächster Woche entscheiden. Falls das Buch neu aufgelegt wird, könnte es Ende Januar wieder erhältlich sein. Geplant ist auch eine Zweitauflage von "Immer diese Kobolde": Das Märchenbuch mit meiner Klabautermann-Geschichte "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" und mit den herrlichen Illustrationen von Matthias Herkle ist uns allen ans Herz gewachsen, und es hat so viele Nachfragen gegeben, dass es einfach noch einmal aufgelegt werden muss. |
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27. Dezember 2007, aus meinem Tagebuch
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| Julias Mutter hat die Nase gründlich voll. Unglaublich, was die Kinder heutzutage für Ansprüche stellen. Schockierend, wie selbstverständlich für die Kleinen unser hoher Lebensstandard geworden ist. Ja, wissen die denn überhaupt nicht, wie gut sie es haben? „Als ich in deinem Alter war …“, holt sie zu einer großartigen Moralpredigt aus und schildert all das Elend ihrer Jugendjahre und erzählt, was sie sich alles nicht leisten konnte. Julia schaut sie nur an. Ihre großen Augen füllen sich mit Tränen der Empörung. Endlich hat sie genug von der Standpauke. „Mama“, sagt sie vorwurfsvoll, „was kann denn ich dafür, dass du jetzt mehr Geld hast?“ |
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23. Dezember 2007
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Das ging aber schnell: "Drachenstarker Feenzauber" ist bis auf drei Exemplare ausverkauft. Wer schnell ist, bekommt noch ein Buch im Shop unter www.wurdackverlag.de. Oder er fragt mal bei mir an, ob ich nicht noch ein paar Bücher gebunkert habe ;) |
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20. Dezember 2007
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Neu erschienen: "Satan GmbH & Co. KG" mit meiner Geschichte "Zwischen Limbus und Niwana". Eine Geschichte, die in der Zeit entstand, als in der katholischen Kirche die Diskussion um die Abschaffung der Vorhölle aufkam. Betrachtet es bitte als kleine "Alternativ-Historie". Zum Inhalt: Jungteufelin Sulfuria sieht sich am Beginn einer steilen Karriere. Erstmals darf sie den Fahrstuhl in Satans Allerunheiligstes, das 34. Untergeschoss der Hölle, benutzen. Ihre Beförderung zur Chefteufelin der Vorhölle scheint sicher. Da verkündet der Papst, er will den Limbus abschaffen ... Bestellinformationen: Jennifer Schreiner (Hrsg.): Satan GmbH & Co. KG, Lerato-Verlag, 9,95 Euro. 30 höllisch gute Kurzgeschichten, 166 Seiten. ISBN: 978-3-938882-49-8. Erhältlich im Buchhandel oder unter www.lerato-verlag.de. |
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17. Dezember 2007, aus meinem Tagebuch
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| „Na, Julia“, frage ich tantenhaft, „hast du denn schon deinen Wunschzettel für den Weihnachtsmann geschrieben?“ Das Mädchen schaut mich an, als hätte ich die Bands „Tokio Hotel“ und „Monrose“ verwechselt. Kopfschüttelnd sagt Julchen: „Natürlich nicht, ich habe einen Zettel für Mama gemalt.“ Recht hat sie, denke ich, als ich später ihre Mutter im Spielwarenladen treffe. Es kommt im Leben einfach darauf an, dass man sich an die richtigen Leute wendet. Wahrscheinlich habe ich nur deshalb mein Rennrad nicht bekommen, weil ich den „An den Weihnachtsmann“ adressierten Brief einfach in den Briefkasten geworfen habe. |
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16. Dezember 2007
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| Habt ihr schon alle eure Weihnachtseinkäufe gemacht? Wer noch ein schönes Geschenk für einen lieben Menschen sucht und obendrein einem Kleinverlag im Kampf für Vielfalt und gegen die Literaturkartelle helfen möchte, findet im Verlagsshop des Wurdack-Verlags unter www.wurdackverlag.de die schönsten Präsente der Welt. Wie wäre es mit einem Märchenbuch wie "Drachenstarker Feenzauber", mit Geschichten über movennische Kronprinzen oder Science-Fiction abseits der eingetretenen Raumpfade? |
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14. Dezember 2007
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Die Deister-Leine-Zeitung aus Barsinghausen hat einen Artikel über Gerda Winters Märchen "Madere Hal" in "Drachenstarker Feenzauber" gebracht. Die Zeitung schreibt: "Egestorfer Autorin macht mit Märchen Karriere: Gerda Winter veröffentlicht "Madere Hal" in der Anthologie "Drachenstarker Feenzauber" Egestorf / Hannover (red). "Madere Hal", so nennt Gerda Winter ihr Märchen, das jetzt in der Anthologie "Drachenstarker Feenzauber" erschienen ist. Die gebürtige Egestorferin, die jetzt in Hannover lebt, ließ sich von orientalischen Märchen inspirieren, die sie durch ihren afghanischen Lebensgefährten kennen lernte. Und die 70-Jährige hatte Erfolg: Mit ihrer traurigen und stellenweise bitterbösen Geschichte um eine junge, rechtlose Frau, die ihren Mann verlässt und fortan als wahnsinniger Waldgeist in der Wildnis lebt, überzeugte sie die Märchenredakteurin des Wurdack-Verlags. Gerda Winter wurde am 10. November 1937 in Eges torf geboren. Sie ist geschieden und hat zwei Kinder. Seit 2004 nimmt sie an Schreibwerkstätten, Lyrik- und Märchenworkshops teil. Sie veröffentlichte ihre Werke in zwei Anthologien in der Literareon Lyrik-Bibliothek, Band III und IV, ist Mitglied der Gruppe "FederTräume" und absolvierte mehrere Lesungen. Sie stellte sich auch in der "Plattenkiste" des NDR Radio Niedersachsen vor. Weit über 170 Märchen waren auf dem Schreibtisch von Petra Hartmann gelandet. Die 37-jährige Literaturwissenschaftlerin aus Springe hatte im Februar über das Internet zu dieser Anthologie eingeladen. "Mit einem solchen Ansturm hatte ich nicht gerechnet", gesteht die Herausgeberin. "Ich habe mehrere Monate lang fast nur noch Märchen gelesen. Am Schluss habe ich manchmal schon von Drachen, Feen und Zwergen geträumt." Überrascht war Hartmann über die hohe Qualität der eingesandten Geschichten. "Es gab einige Texte, bei denen mir das Herz geblutet hat, als ich sie ablehnen musste. Aber mehr als 51 Geschichten hätten den Rahmen des Buches gesprengt." Die Herausgeberin, die inzwischen zwei Fantasy-Romaneüber das magische Land "Movenna" veröffentlicht hat, hatte vor acht Jahren selbst ihr literarisches Debüt in den Märchen- und Phantastik-Anthologien des Verlegers Ernst Wurdack. Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein. 51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters. Bestellinformationen: Petra Hartmann (Herausgeberin): Drachenstarker Feenzauber. ISBN 3-938065-28-1. 198 Seiten. Das Buch kostet 10,95 Euro. © Deister-Leine-Zeitung, 14.12.2007 |
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14. Dezember 2007
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Hier ein Bericht von der Weihnachtslesung in Bennigsen. Naja, wir drei Leserinnen hatten die vier Kinder ziemlich gut im Griff und eingekesselt - da konnte einfach keins weglaufen ;) ... "Eine Hand voll Sand für eine Hand voll Kinder: Bennigsen (kata). Da muss sich der Weihnachtsmann schon sehr wundern. Auf der Wunschliste der Meerjungfrau Nestis steht kein Rennrad oder Skateboard, sondern ganz, ganz viel Sand. Denn ein Sturm hat die Düne von Helgoland ins Meer gerissen. Während im vergangenen Jahr noch die Sitzreihen in der Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek mit Kindern gefüllt waren, bekamen Nils (7), Philipp (6), Jan-Niklas (7) und Björn (7) diesmal eine ganz private Weihnachtslesung mit Margrit Wittkugel, Gisela Scharsack und Petra Hartmann, die ihre Geschichte "Eine Hand voll Weihnachtssand" vortrug. So passten wenigstens alle Vorleserinnen und ihr Publikum auf das große kuschelige Sofa, und die Kekse mussten die vier Jungen auch mit niemandem teilen. Wittkugel und Scharsack beglückten die Kinder mit Klassikern wie "Elfie im Klo" und "Heiße Weihnachten".© Neue Deister-Zeitung, 14.12.2007" |
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11. Dezember: Lesung in der RvB-Bibliothek
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| Nicht vergessen: Morgen, Mittwoch, 12. Dezember, 15 Uhr, lesen Margrit Wittkugel, Gisela Scharsack und ich in der Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek Märchen für Schulkinder vor. Wer Lust zum Zuhören hat, ist herzlich willkommen. Die RvB-Bibliothek ist in den Räumen des ehemaligen Bahnhofsgebäudes am Bennigser Bahnhof untergebracht. |
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10. Dezember 2007
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| Neu in der Bordbibliothek: Die Märchensammlung "Drachenstarker Feenzauber" ist jetzt unter "Anthologien" zu finden. |
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4. Dezember 2007
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Neues von der Anthologie "Satan GmbH & Co. KG": Das Buch ist derzeit im Druck und wird am 12. Dezember ausgeliefert. Die höllische Kurzgeschichtensammlung kann beim Lerato-Verlag unter www.lerato-verlag.de bestellt werden. |
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2. Dezember 2007, aus meinem Tagebuch
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| So wütend habe ich meinen Onkel noch nie erlebt. Er hatte sich eine Lichterkette gekauft, sie über sein Rosenspalier gezogen, und damit der Steinmarder die Kabel nicht durchnagt, hat er extra einen Marder-Pieper darunter montiert, der mit fiesen Hochfrequenz-Tönen jedem Kleinsäuger im Umkreis von vier Metern das Trommelfell quält. Gut gedacht, aber: Das Haus mit der Steckdose ist sechs Meter vom Spalier entfernt. Heute morgen war das Verlängerungskabel direkt am Stecker abgebissen. Und als nichts mehr piepte, hat der Räuber ganz gelassen die Lichterkette zerlegt. So schlau wie mein Onkel ist so ein Marder schon lange. |
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31. November 2007, aus meinem Tagebuch
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| „Na, Kindchen, was möchtest du später mal werden, wenn du groß bist?“ Wie habe ich diese Fragen gehasst, als ich noch in Julias Alter war. Und irgendwann hatte ich auch das alberne Gelächter satt, wenn ich offen und ehrlich sagte, dass ich Polarforscher werden wollte. Ich spüre, wie Ärger in mir hochsteigt, als die Großmutter jetzt die kleine Julia zur Brust nimmt und über ihre Zukunftspläne befragt. Aber Julchen lässt sich gar nicht ins Bockshorn jagen. „Ich möchte Rentner werden“, sagt sie entschlossen. Donnerwetter, da haben wir beide ja das gleiche Ziel. |
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30. November 2007: Lesungen auf dem Waldweihnachtsmarkt
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| Nicht vergessen: Am Sonntag, 2. November, lese ich Weihnachtsmärchen auf dem Springer Waldweihnachtsmarkt. Ich bin um 14.30 Uhr und um 16.30 Uhr zu hören. Und bitte kein Spott über mein rotes Weihnachtsmannkostüm ;) |
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30. November 2007
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Für alle, die sich fragen, was ein Mensch eigentlich drei Wochen lang auf Helgoland treibt, stelle ich hier mal einen Teil meiner "Ausbeute" ins Logbuch. Einer alten Familientradition folgend, verfasse ich zum Beispiel jedes Mal, wenn ich im Spätherbst auf die Insel fahre, ein Helgoland-Märchen für meine kleine Schwester. Diesmal hat sich Sturmtief Tilo gewaltig eingemischt ...<
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Eine Hand voll Weihnachtssand
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Der Sturm tobte. Ein gewaltiges Orkantief hatte sich über der Nordsee zusammengebraut und wütete mit Heulen und Toben über den Inseln. Die Wellen schossen meterhoch in den Himmel hinein, weiße Gischt spritzte weit aufs Land hinaus, und krachend lösten sich schwere Steinbrocken von den Steilküsten und donnerten ins Meer. |
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Nestis, die kleine Meerjungfrau, hielt sich entsetzt die Augen zu. Selbst tief unten am Meeresgrund war die Wut des Orkans noch zu spüren. die Algenwälder wurden von den herumwirbelnden Flutströmen hin und hergerissen, und sogar im blauen Glaspalast des Meerkönigs klirrten die Scheiben und ächzten die Wände unter der Gewalt des Sturms. Nestis und ihre Geschwister hielten den Atem an. Tief vergruben sie sich in dieser Novembernacht in ihren Kissen, um nur ja nichts hören und sehen zu müssen. Aber jeder Windstoß erschütterte ihr Kinderzimmer aufs Neue, und sie konnten die ganze Nacht nicht schlafen. |
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Am Morgen danach war die See noch immer aufgewühlt. Wilde Sturmfetzen und eisgraue Gischtwellen fauchten über die Küste. „Ihr schwimmt mir heute nicht aus dem Haus!“, ordnete die alte Meergroßmutter an, und ihr Fischschwanz peitschte wild und drohend um sie herum, so dass die kleinen Meermädchen vor ihr noch mehr Angst hatten als vor dem Sturm. Nur Nestis, die mit neugierigen Blicken aus den blauen Glasfenstern gespäht hatte, fragte keck: „Aber warum denn nicht, Großmutter? Hast du etwa schon einmal gehört, dass ein Meermädchen im Wasser ertrinken kann?“ „Du bleibst hier und damit basta!“, entschied die Alte. Aber damit hatte sie Nestis’ Neugier erst recht geweckt. Sie glitschte aus dem Schlossfenster, schwamm hinaus ins Meer und tauchte nur wenige Minuten später vor der Helgoländer Düne aus dem Wasser auf. Eine gewaltige Sturzwelle packte sie, warf sie auf den Strand, wo sie über Kies und Muschelschalen rutschte und schließlich benommen liegenblieb. Mühsam richtete sie sich auf. Ihr Schädel brummte. War das hier die Helgoländer Düne? „Ach du heilige Makrele!“, stieß Nestis erschrocken aus. „Was ist denn hier passiert?“ Große Teile des Nordstands waren einfach weggebrochen. Der weiße Sand, in dem sie sich im Sommer so gerne geräkelt und gesonnt hatte, war verschwunden. Hatte die Sturmflut tatsächlich alles ins Meer gerissen? Und was sollte nun werden? |
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Ein leises Wimmern riss sie aus ihren Gedanken. Eben war eine junge Robbe den Strand heraufgekrochen. Das Tier blutete am Bauch, es musste sich im Sturm auf dem schroffen Kiesgrund böse verletzt haben. Und dort, der kleine Seehund daneben. Auch er hatte sich auf den Steinen den Bauch aufgerissen. Nestis weinte. Aber als echte Meeresprinzessin hatte sie gelernt, dass es ihre Pflicht war, für die Bewohner der Nordsee zu sorgen, und darum weinte sie nicht lange. Sie hatte wie alle Seejungfrauen in ihrer Fischschwanz-Tasche ein kleines Erste-Hilfe-Päckchen dabei, das sie jetzt hervorkramte. Dann legte sie dem Seehund ein weiches Pflaster aus Seealgen auf. Viele Robben waren verletzt. Nestis reinigte Wunden, legte Verbände an und schiente gebrochene Flossen. Und einer kleinen weißen Kegelrobbe, die sich am Tetrapodenwall ein blaues Auge geholt hatte, legte sie eine Augenklappe an, so dass sie wie ein echter Pirat aussah. Fast den ganzen Tag dauerte es, bis sie alle Robben notdürftig verarztet hatte. Dann ließ sie sich traurig zurück ins Wasser gleiten. Ja, die Wunden der Robben konnte sie verbinden. Aber wer würde den Strand wieder in Ordnung bringen? |
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In den Tagen darauf wurde das Ausmaß der Katastrophe erst richtig sichtbar. Mehrere Hunderttausend Kubikmeter Sand waren verschwunden, überall im Meer verteilt, und selbst mit Neptuns Dreizack würde man ihn nicht mehr zusammensammeln können. Die Stimmung war düster, als der Kronrat im Palast zusammentrat. |
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„Wir könnten die Strandameisen zur Hilfe rufen“, schlug ein alter Hummer vor. Sie sind zähe und sorgfältige Sammlerinnen und scheuen sich auch nicht vor solcher fitzeligen Kleinarbeit.“ „Firlefanz“, knirschte ein Steinbeißer mit den Zähnen. „Ameisen können unter Waser nicht atmen. Sie würden sofort ertrinken. Nein, wir sollten die Meermänner mit Spaten ausrüsten, damit sie den Sand wieder nach oben schaffen.“ „Na, das will ich sehen“, gluckste ein Delphin belustigt. „Meermänner haben ja gar keine Füße, wie sollen sie denn da den Spaten handhaben? Ich habe übrigens auch keine. Nein, ich denke, wir sollten uns einfach neuen Sand beim Baustoffhandel bestellen.“ „Na, typisch“, maulte die Miesmuschel. „Das war ja klar, dass wieder mal der Herr Delphin so einen Vorschlag machen musste. Haben Sie eigentlich mal überlegt, was so etwas kostet?“ Und sie klappte schnell ihre Schalen zusammen, damit niemand sah, dass sie sich ganz hinten am Scharnier noch eine Perle aufgehoben hatte, für schlechte Zeiten.“ „Es gibt überhaupt keinen Grund, dass Sie schon wieder eingeschnappt sind, meine Liebe“, blubberte ein Krake. „Wir könnten ja einen Kredit aufnehmen“, meinte ein junger, unerfahrener Wal. „Sinnlos bei dieser Meeresverschmutzung“, murmelte der Meerkönig. „Wir haben den Banken ja keinerlei Sicherheit mehr zu bieten. Außerdem haben wir bereits eine Hypothek auf der Nordsee, wie Sie wissen sollten.“ „Und wenn wir im Lotto spielen? Es sind gerade 18 Millionen Euro im Jackpott“, schlug Nestis vor. Alle starrten sie entgeistert an. Dann brach ein lautes Gelächter aus. „Kindchen, du glaubst wohl auch noch an den Weihnachtsmann, wie?“ Die kleine Meerjungfrau wurde rot wie ein gekochter Hummer. Dann ballte sie zornig die Fäuste. „Ja, warum eigentlich nicht? Dann rufe ich halt den Weihnachtsmann zur Hilfe!“ Das Gelächter der Ratsmitglieder hallte ihr nach, als sie mit dem Fischschwanz aufstampfte und wütend den Saal verließ. |
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Auf dem Weg in ihr Zimmer schnappte sie sich einen erschrocken aufqiekenden Tintenfisch. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch, drehte die acht Arme des Tintenfischs zu einem spitzen Füller zusammen und schrieb auf hellgrünes Algenpapier: „Lieber Weihnachtsmann, hiermit lade ich dich ganz herzlich zu unserem Weihnachtsfest ein. Bitte komm am 24. Dezember in unseren Kristallpalast, Algenstraße 1, Nordsee. Wegen eines Weihnachtsgeschenkes für mich brauchst du dir nicht allzu viel Mühe zu machen. Mit etwas Sand für meine Robbenküste bin ich vollkommen zufrieden. Mit vorzüglicher Hochachtung – Prinzessin Nestis. P.S.: Die Experten sagen, wir brauchen ein paar Hunderttausend Kubikmeter Sand.“ Sie rollte das Blatt zusammen, steckte es in eine Glasflasche, stopfte einen Korken in den Flaschenhals – fertig. Dann öffnete sie das Fenster des Kinderzimmers und ließ die Flasche zur Meeresoberfläche aufsteigen. |
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„Du hast – waaaas?“ Die Großmutter konnte es nicht fassten. „Einen Weihnachtswunschzettel geschrieben“, sagte Nestis unschuldig. „In aller Meergötter Namen – du hast einen christlichen Heiligen in unseren Palast eingeladen und ihn um eine Schlittenladung Sand gebeten? Ja bist du denn von allen guten Meergeistern verlassen? Großer Poseidon, diese Blamage! Wie in Ägirs Namen bist du denn bloß auf diese blödsinnige Idee gekommen? Mal abgesehen davon, dass er ohnehin nicht kommen wird. Wir haben doch noch nie unter dem Meer Weihnachten gefeiert.“ "Sankt Nikolaus ist aber der Freund aller Kinder“, sagte Nestis trotzig und schob die Unterlippe vor. „Und außerdem ist er der Schutzpatron der Seeleute. Er hilft uns bestimmt, den Strand zu reparieren.“ |
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In den Wochen vor Weihnachten verbreitete sich eine hektische Betriebsamkeit im Schloss. Jeden Tag sah man die Meeralte mit Schrubber und Putztuch durch die Flure huschen. Die Schränke und Tische aus Wrackholz wienerte sie mit Möbelpolitur ab, bis sie wieder glänzten wie neu. Und die Fenster und Glaswände polierte sie mit solcher Kraft, dass die Scherben beinahe darunter zerbrochen wären. |
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Eine Woche vor dem Weihnachtsfest warf sich die Großmutter in ihr kostbarstes Schuppenkleid, steckte sich einen Seestern und drei Korallen ins Haar und stieg in ihre von Seehunden gezogene Kutsche, um zum Einkaufen auf das Festland zu fahren. Sie kaufte Berge von Zimtsternen und Marzipankartoffeln, rote und silberne Christbaumkugeln und eine gut 20 Meter hohe Nordmannstanne für den Schlosshof. Und als der Verkäufer ihr auch noch eine Lichterkette mit elektrischen Tannenbaumkerzen vorlegte, weil das jetzt modern sei und viel sicher als Wachskerzen, griff sie ebenfalls mit beiden Händen zu. |
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„Sag mal, wer ist denn jetzt verrückt geworden, Nestis oder du?“, rief der Meerkönig aus, als er sie mit ihrer vollbeladenen Kutsche zurückkommen sah. „Und dieses Elektrodingsbums kommt mir nicht ins Schloss, damit du’s nur weißt. Das gibt einen Riesenkurzschluss, wenn wir die Lichterkette einschalten. Wir sind hier schließlich unter Wasser, Mutti, schon vergessen?" Aber die Meeralte hatte gar nicht zugehört, sie hatte schon mit dem Abladen begonnen. |
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„Potzhimmelundweihnachtsstern!“, fluchte der Weihnachtsmann, als er sah, wie elf Zwerge und neun Schneeelfen seinen Schlitten bis obenhin mit Sand vollschaufelten. „In aller acht Rentiere Namen, was zum Tannenbaum noch mal soll ich denn mit dem ganzen Sand im Schlitten. Ich bin doch nicht das Sandmännchen!“ „Doch, doch, das hat schon seine Richtigkeit“, brummte ein Eisbär mit gelbem Bauhelm und blauer Arbeitshose. Er hakte sorgfältig Posten für Posten auf der Liste der Weihnachtswünsche ab. „Weihnachtsgeschenk für Nestis, Tochter des Meerkönigs, Kristallpalast, Algenstraße 1, Nordsee. Jaja, die Wünsche werden auch immer ausgefallener. Früher haben sich die Kinder Skateboards zu Weihnachten gewünscht oder allenfalls noch ein Rennrad. Und jetzt sind es ein paar Hunderttausend Kubikmeter Sand. Jaja, es wird alles immer schlimmer, wo soll das noch hinführen ...?“ Der Weihnachtsmann runzelte die Stirn. „Heißt das, ich muss mit meinem Schlitten aufs Meer hinaus fahren?“ |
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Der Wind hatte enorm aufgefrischt, die Wellen tobten wie schon seit Wochen nicht mehr. Dunkle Wolken hatten sich über der Nordsee zusammengeballt, doch noch riss die Wolkendecke von Zeit zu Zeit auf, und ein leuchtender Vollmond wies dem Weihnachtsmann den Weg, Als der Rentierschlitten aber den Rand des Meeres erreichte, blieben die Rentiere plötzlich wie festgenagelt stehen. Stocksteif standen sie da, sie stemmten ihre Hufe tief in den Sand der Küste und ließen sich keinen Schritt vorwärts bewegen, weder durch gutes Zureden noch durch Zuckerstückchen und erst recht nicht, als der Weihnachtsmann zu schimpfen und zu toben begann. |
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Schließlich gab er es auf. Er spannte die Tiere aus, kramte aus dem Kofferraum des Schlittens einen kleinen Elektromotor hervor, verschraubte ihn fest am Schlitten-Heck und schloss ihn an eine alte LKW-Batterie an, die er einmal billig beim Schrotthändler erstanden hatte. „A-hoho-hoj!“, rief er aus und ließ den Motor auf Höchsttouren laufen. Nun sollte es sich doch zeigen, ob er seit seiner Sturmstillung damals in Myra alles verlernt hatte. |
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Die See wogte auf und nieder. Längst war der Sturm zum Orkan angeschwollen. Die kleine Nussschale des Weihnachtsmanns taumelte hilflos in den Wellenbergen dahin, und der Motor war leider viel zu schwach, das Schlittenschifflein auch nur halbwegs auf Kurs zu halten. „Ooooh!“, stöhnte der Weihnachtsmann, wenn eine Woge den Rentierschlitten in die Höhe warf. „Aaaah!“, röchelte er, wenn er gleich darauf in ein Wellental stürzte. „Keine Angst!“, hustete er, als ihm kübelweise eiskaltes Salzwasser ins Gesicht spritzte und ihm in Strömen den Rücken hinunterlief. „Keine Angst, Nestis, ich komme schon durch, Weihnachtsmänner werden nämlich niemals s...“ „Seekrank“, wollte er eigentlich sagen, doch in diesem Augenblick krampfte sicht sein Magen zusammen und schickte das Mittagessen wieder zurück nach oben. Der Weihnachtsmann hing mit giftgrünem Gesicht über dem Schlittenrand und würgte. Dann kam das Frühstück auch noch hoch, und dann ... |
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„Da kommt er!“ Ich habe es gewusst, dass es klappt!“, jubelte Nestis und klatschte vor Begeisterung in die Hände. Über dem Palast war der dunkle Schatten eines Rentierschlittens erschienen, vielleicht nicht unbedingt ein besonders seetüchtiges Gefährt, aber der Weihnachtsmann musste ja wissen, was er tat. |
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Der Meerkönig gab den Musikanten ein Zeichen, und sofort schmetterten sieben Tritonen auf Muschelhörnern mit Sturmgetöse ein „Stiii-hiiil-le Nacht!!!“ Schwertfische präsentierten ihre Nasenschwerter und in Ermangelung eines roten Teppichs für den Gast legten sich 1000 rotgetupfte Schollen auf den Meeresgrund, um den Weihnachtsmann willkommen zu heißen. Auf diesen Augenblick hatte die Meeralte gewartet. Als der Schlitten in die Algenstraße einbog, legte sie den Schalter um, und in gleißender Helle flammte die Lichterkette des Weihnachtsbaums auf – doch sofort gab es einen lauten Knall. „Rumms!“ Ein greller Blitz zuckte aus dem Sicherungskasten, und plötzlich war das ganze Schloss in rabenschwarze Finsternis gehüllt. |
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Der Elektromotor des Weihnachtsmanns fiel aus, der Schlitten trudelte davon, krachte gegen einen Unterwasserfelsen, und Hunderttausende Kubikmeter Sand versanken in der Tiefe. „Da, bitte, ich hab es dir ja gesagt, dass diese elektrischen Kerzen unter Wasser nicht funktionieren!“, schimpfte der Meerkönig. „Aber nein, du wolltest ja nicht hören.“ Als die Zitteraale für eine Notbeleuchtung gesorgt hatten, bot sich den Meerbewohnern ein trauriges Bild. Der Schlitten umgekippt. Der Sand in den Tiefen versunken. Und der Weihnachtsmann saß daneben wie ein bedröppeltes Häuflein Elend und würgte sein Abendessen vom vergangenen Tag hervor. Zwei Tümmler hoben ihn vorsichtig auf eine Trage und schafften ihn ins Schloss. Es dauerte einige Zeit, bis die Meeralte ihn mit Kakao und Zimtsternen wieder aufgepäppelt hatte. |
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Nestis sah ihn mit traurigen Augen an. „Es tut mir Leid“, sagte sie leise. „Ich dachte nur, wenn überhaupt jemand helfen kann, dann ist es der Weihnachtsmann.“ „Schon gut“, lächelte der alte Mann versöhnlich und rappelte sich wieder auf. „Weißt du, kleine Nestis, es ist noch nicht aller Tage Abend. Und wenn man ganz fest daran glaubt, dann gibt es vielleicht doch noch ein kleines Weihnachtswunder.“ Er schaute auf seine Armbanduhr und griff dann in die Tasche seines roten Mantels. Ein wenig Sand hatte sich darin gefangen. Zauber-Weihnachtssand. „Ihr habt doch sicher einen Fernseher hier im Palast, oder?“ Der König runzelte die Stirn. Er sah es gar nicht gern, wenn seine Kinder zu viel fernsahen. Doch schnell wurde das Gerät herbeigeschafft. Ein Zitteraal half, den Kasten zum Laufen zu bringen. |
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| Tatsächlich – es war genau der richtige Augenblick. „Sandmann, lieber Sandmann ...“, klang es aus dem Fernseher. Ein kleines Männchen mit spitzem Bart und Zipfelmütze griff in einen Sack voller Schlafsand und warf eine Handvoll davon in die Luft. In diesem Augenblick blies der Weihnachtsmann den letzten Rest Weihnachtssand gegen den Bildschirm, und plötzlich schwebten Wolken, Wolken und noch mehr Wolken feinsten Badestrandsands aus dem Fernseher. Feiner, weißer Sand rieselte den Meermenschen entgegen, flog und tanzte durch das Zimmer, und ein leichter Wind trieb die fliegenden Körnchen zum Fenster hinaus, die lange, lange Algenstraße entlang und hoch zur Meeresoberfläche, bis sich der Sand als helle Schneewolke über der Helgoländer Düne sammelte und mit leisem Klingen als feiner Sandregen herniederrieselte. |
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| Fassungslos starrte Nestis aus dem blauen Fenster des Kristallpalastes. Dann sprang sie auf den Weihnachtsmann zu und umarmte ihn stürmisch. „Danke Weihnachtsmann, danke. Ich wusste, du kannst meinen Wunsch erfüllen.“ „Hoho, hoho“, brummte der alte Mann verlegen. „Fröhliche Weihnachten, Nestis. Keine Ursache. Aber wenn du mir jetzt auch einen Wunsch erfüllen willst: Wünsch dir beim nächsten Mal bitte lieber ein Skateboard, oder meinetwegen auch ein Rennrad, in Ordnung?“ Nestis wackelte übermütig mit ihrem Fischschwanz. „Versprochen!“, strahlte sie. „Fröhliche Weihnachten!“ |
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28. November 2007, drei Weihnachtslesungen
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| Wer Lust auf noch niemals gehörte Weihnachtsmärchen hat, ist zu drei Lesungen eingeladen: Ich bin am Sonntag, 2. Dezember, als Märchenleserin am Stand der Neuen Deister-Zeitung beim Springer Wald-Weihnachtsmarkt vertreten. Um 14.30 Uhr und um 16.30 Uhr lese ich Kindern und jung gebliebenen Erwachsenen meine Geschichten vor. Außerdem bin ich voraussichtlich am Mittwoch, 12. Dezember, in der Bennigser Bibliothek mit meinem Weihnachtsprogramm zu hören. Der Förderverein Rudolf von Bennigsen lädt die Schulkinder um 15 Uhr ein. |
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27. November 2007
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Mein eigenes Märchenbuch - es ist fertig. Die Anthologie, die ich für den Wurdack-Verlag zusammenstellen durfte, ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. 51 Märchen, und jedes einzelne absolut empfehlenswert. Hier die Beselltinformationen: Petra Hartmann [Hg.]: Drachenstarker Feenzauber, Paperback, ISBN 978-3-938065-28-0, 10,95 Euro. Klappentext: "Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein. 51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters." |
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26. November 2007
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Da bin ich wieder. Ich habe die letzten drei Wochen auf Helgoland verbracht und wahrhaft stürmische Zeiten erlebt. Orkantief "Tilo" hat ganz schön gewütet über meiner Lieblingsinsel, und der Nordstrand der Sanddüne hat einiges abbekommen. Am Montag, 5. November, habe ich bereits einen nervenzerfetzenden Auftakt meiner Urlaubsreise gehabt, denn aufgrund der sagenhaften Pünktlichkeit der Bahn hätte ich beinahe die Fähre nicht bekommen. Wenn nicht ein paar Helgoländer im Zug gesessen und den Kapitän per Handy um ein paar Minuten Zeit gebeten hätten, wäre ich vermutlich für eine Woche in Cuxhaven hängen geblieben. Die Mittwochsfähre fiel schon aus wegen des Sturms, und am Freitag brach Tilo über uns herein. Die überspülten Hafenmolen, die meterhoch in den Himmel schießenden Wellen, ein unvergessliches Erlebnis. Am Tag darauf war ich drüben auf der Düne. Ein trauriger Anblick. Vor allem, als ich mehrere Robben mit blutigem Bauch entdeckte. Sie müssen im flachen Wasser ziemlich heftig über die Steine geschleift worden sein. Und sonst? Natürlich habe ich viel geschrieben. Rund 60 Seiten für ein Buch über Theodor Mundt sind fertig. Und einer kleinen Familientradition folgend verfasste ich wieder für meine Lieblingsschwester ein Weihnachtsmärchen auf der Insel. Diesmal geht es - wie originell - um einen ziemlich schweren Sturm. |
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1. November 2007
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So, jetzt ist alles erledigt, was von meiner Seite an dem Märchenbuch noch erledigt werden musste. Ein Letztes Mal Korrektur gelesen, das ganze an Ernst Wurdack zurückgeschicht, und ganz zum Schluss ist dann auch noch der Klappentext fertig geworden. Die Daten sind bereits in der Druckerei gelandet. Laut Prognose des Verlegers wird es Anfang Dezember erscheinen. Die Bestelldaten: Petra Hartmann [Hg.]: Drachenstarker Feenzauber, Paperback,ISBN 978-3-938065-28-0, 200 Seiten, 10,95 Euro. Der Klappentext: "Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein. 51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters." Bereits vorbestellbar auf www.wurdackverlag.de. |
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28. Oktober 2007, aus meinem Tagebuch
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| Die kleine Julia schmiegt sich eng an mich, schaut dann aus großen runden Augen zu mir auf und sagt aus vollem Herzen: „Du, Petra, ich hab dich sooo lieb.“ Das geht runter wie Öl. Und wenn einem sowas Gutes widerfährt, dann soll man es teilen, denke ich. Also schlage ich ihr vor: „Warum sagst du das nicht auch mal zu deiner Mutter? Die freut sich bestimmt ganz doll darüber.“ Julia blickt mich fragend an. Dann stiefelt sie zurück ins Haus. „Du, Mama, weißt du was“, höre ich durch das offene Küchenfenster, „die Petra, die hab ich sooo lieb … “ |
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13. Oktober 2007: Der Buchmesse-Con - so war's
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| 4.30 Uhr: Es ist stockfinster, und der Wecker klingelt. Ich unterdrücke den wütenden Urschrei und den Reflex, den Krachmacher an die Wand zu werfen, und quäle mich, leise vor mich hin nörgelnd, aus den Federn. Ein Silliumer, der pünktlich zum Buchmesse-Con auftauchen will, muss früh aus den Federn. Und wenn ich an Buchmesse, Lockführerstreik und die Baustellen auf der A3 denke, dann kann ich mich auf eine lange Anreise gefasst machen. Eine gute Stunde später habe ich mein Wannenbad beendet – bei dem ich noch einige Märchen für die neue Wurdack-Anthologie Korrektur las – und lasse den Motor meines Micra an. |
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Den Kofferraum voller Bücherkisten, die Augen voller Schlaf lasse ich mich auf die A7 rollen, lausche der Stimme von Andreas Fröhlich, der mir Kai Meyers „Drache und Diamant“ vorliest – und merke erst kurz vor Hannover, dass ich eigentlich in die andere Richtung muss. Schlimm. Aber 14 Jahre frühmorgendliche Autobahnfahrten in die Landeshauptstadt lassen sich nun einmal nicht aus den Knochen rauskriegen. Schon gar nicht um diese Zeit. |
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Charlotte Engmann und Christel Scheja hatten angekündigt, dass sie etwas später aufschlagen, so liegt die Verantwortung für den Tisch der Phantastik Girls in meinen zarten Händen. Ich bekomme einen Tisch genau an der Eingangstür zum großen Saal und wuchte eine Bücherkiste nach der anderen ins Bürgerhaus. Der perfekte Standort, denke ich. Immerhin ist mein Lieblingsverleger Ernst Wurdack unser direkter Nachbar. Naja, günstig für meinen Geldbeutel war die Nachbarschaft doch nicht. Denn noch während des Aufbauens kaufe ich ihm die Bände „S.F.X“ und „Andrade“ ab. Wenig später darf ich meine liebevoll aufgeschichteten Bücher wieder einpacken. Charlie hatte beim Buchen des Tischs abgemacht, dass wir einen Platz neben den „Vampirschlampen“ bekommen. So können wir nämlich bei unseren Lesungen gegenseitig auf die Bücher der anderen aufpassen. |
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Die Vampirschlampen sind gerade am Anrücken. Jennifer Schreiners Patent-Stand mit dem markanten Horror-Schriftzug kann man bestimmt nicht übersehen. Ich packe meine Bücher wieder aus: Märchen und Movenna-Bände. Auch noch ein paar Rest-Exemplare der „Nachtwald“-Anthologie. Außerdem habe ich von Ulrike Stegemann ein paar Elfenschriften und Vampirschlampen-Aufkleber sowie eine Leseprobe von „Club Noir“ mitgebracht. |
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Tätärätä und Tusch! Mitten zwischen die Bücher kann ich einen druckfrischen Stapel Werbepostkarten legen: Lotte und Jan, das Zwillingspärchen mit den Abenteuern in Raum und Zeit, erlebt heute seine Premiere. Ab dem 5. November können Kinder alle 14 Tage Post von Lotte und Jan erhalten. Susanne Schnitzler und ich schreiben seit März an der Serie und berichten aus Grönland, von karibischen Piratenschiffen, aus der Wikingerzeit oder dem Papiercontainer vor der Schule. Wer mag – und vielleicht ein Mädchen oder einen Jungen mit einem Abonnement beschenken möchte, kann ja mal auf www.lotteundjan.vorbeischaun. |
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Christel und Charlie haben ihren neuen Roman mitgebracht. „Sturmbrecher“ heißt der blutige Antikriegsroman, der unter dem Arbeitstitel „Gewitter der Gewalt“ entstand. Den erhalte ich kostenlos, als Honorar fürs Korrekturlesen. Buch Nummer drei meiner BuCon-Mitbringsel. Außer Charlies und Christels Werken sind auch die Romane von Linda Budinger, „Der Geisterwolf“ und „Goldener Wolf“ an unserem Stand zu erhalten. Und jetzt kommt auch Andrea Tillmanns vorbei, die vierte PG-Frau im Bunde. Sie steuert ihre beiden Taschenhefte aus dem Crago-Verlag und den Band „Tiere rund um unser Haus“ bei. Das Tiere-Buch schaffe ich mir sofort an. Vielleicht gibt mir das noch ein paar Anregungen für Lotte und Jan. |
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Immerhin kann ich die gewonnene Zeit nutzen und schwatze Oliver Hohlstein, meinem Lesepartner vom Odyssee-Con das Buch „Immer diese Kobolde“ auf. Da ich schon vermutet habe, dass ich ihn hier treffe, habe ich ihm eine CD mit den Fotos aus Berlin gebrannt. Als unsere Lesung beginnt, drücke ich ihm auch meine Kamera in die Hand. Seine Schnappschüsse von uns dreien könnt ihr hier bewundern. |
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„Wenn du wieder 'Goldauge' liest, schreie ich!“ So oder so ähnlich hatte Charlie ihren Wunschtitel aus „Ein Prinz für Movenna“ umschrieben. Okay, sie hat ja recht. Sie hat die Story auf dem Marburg-Con von mir gehört und im „Schicksalsberg“ in Köln. Hat sie beim Korrekturlesen für Movenna II durchstudiert und dann noch einmal beim Zusammenstellen für unser PG-Heft. Ich kann’s ihr nicht verargen. Also lese ich „Furunkula Warzenkraish“ vor. Die Geschichte von der schrecklichen Hexe, die sich für eine begnadete Sängerin hält. Klar, dass ich Furunkulas Lieder dann auch laut und falsch durchs Hangardeck gröle. Und schlecht singen kann ich gut. „Weißt du was?“ sagte Charlie später. „Lies beim nächsten Mal doch lieber wieder 'Goldauge'. Aber sing um Himmels Willen nicht noch einmal ...“ |
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Charlie und Christel lesen abwechselnd aus „Sturmbrecher“. Mal aus der Perspektive der Angreifer, mal geben sie den Verteidigern der Festung Teredin ihre Stimme. Der Wechsel der Stimmen verleiht dem Buch seine ganz eigene Dynamik. So viele Leichen, denke ich, aber es klingt unheimlich schön. Nach der Lesung ist Zeit für die zweite Bockwurst des Tages (die dritte ist während der Preisverleihung am Abend fällig). Inzwischen habe ich auch Christels Ikarus-Roman und die Weltenweber-Anthologie erstanden. Gespräche, Gesichter, Geschichten. Viele Leute, die man sonst nur über das Internet kennt, nehmen plötzlich Gestalt an. Ich signiere Bücher und komme zu dem Schluss, dass ich mir mal einen guten Spruch zum Reinschreiben ausdenken sollte. Ein "Liebesgruß", hm, das sollte man nicht so oft schreiben. Charlie schreibt heute fast jedem rein: „Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“ Der ist mir zu kompliziert, wie leicht könnte man A und B verwechseln. |
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Als mich der Jetlag von der langen Fahrt ereilt, gehe ich kurz nach draußen an den Ententeich. Habe die armen Tierchen wohl mit meinen Pseudo-Tai-Chi-Übungen fast zu Tode erschreckt. Auf der Toilette treffe ich Jennifer Schreiner, die sich gerade für die Vampirschlampenlesung umkleidet. Nicht ganz so offenherzig wie bei der Lesung in Marburg. Aber mit zwei verrucht hohen und saugefährlich glatten Goldstiefeln. |
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Im Hangardeck hat inzwischen die Lesung der Wurdack-SF-Crew begonnen. Andrea Tillmanns liest ihre Story „Geburtstag“, für die sie einen Cyberpunk-Preis erhalten hat. Sie habe keine Ahnung, was genau an der Geschichte Cyberpunk sei, gesteht sie. Ich weiß zwar absolut nicht, was Cyberpunk bedeutet. Aber wenn Andreas Geschichte so was ist, dann liebe ich Cyberpunk. |
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Danach lesen Bernd Schneider und Andreas Flögel. Anschließend stellt Armin seinen Roman „Andrade“ vor. Den muss er mir noch signieren, das hatte ich heute morgen vergessen. |
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Bei den Vampirschlampen nebenan im Teleporterraum ist inzwischen Jennifer mit ihrem Roman „Zwillimgsblut“ dran. Wie macht sie es bloß, solche Texte vorzulesen, ohne rot zu werden? mag sich mancher Zuhörer gefragt haben. Von den drei Lesungen, die ich an diesem Tag besucht habe, ist diese hier die vollste. Kein Wunder. |
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| Die anschließende Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises – manche sagten hinterher, sie sei zu lang gewesen. Lang fand ich sie zwar nicht, auch wenn ich mich kurz vor Schluss in die Kantine hinüberstahl und tatsächlich noch das letzte Bockwürstchen ergatterte. Aber ziemlich laut war es. Egal, vielleicht werde ich irgendwann einmal dort oben stehen und den Preis für den besten Roman entgegennehmen. Vielleicht für Movenna VII. Nur die Ruhe, das sollte keine Drohung sein. |
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| Kurz nach 20 Uhr ist dann auch der letzte Bücherkarton im Kofferraum verstaut. Im CD-Spieler dreht sich immer noch Andreas Fröhlich. Ich fahre einfach nur noch geradeaus, stur die A3 hoch, die sich irgendwann in meine Heimatautobahn A7 verwandelt. Einen Titel für meine Autobiografie habe ich schon, denke ich: „Begrabt mein Herz an der A7.“ Als ich kurz nach Mitternacht in Sillium ankomme, ist meine Mutter noch wach. „Wie war’s denn?“ will sie wissen. |
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12. Oktober 2007, aus meinem Tagebuch
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| Seit ich der kleinen Julia meinen alten Verbandskasten geschenkt habe, hat sie sich in eine richtige kleine Halbgöttin in Weiß verwandelt. Ihre Barbie-Puppe ist von Kopf bis Fuß in eine Mullbinde eingerollt und sieht aus wie eine ägyptische Mumie. Ken trägt Kopfverband und Augenklappe, und mir wollte sie schon einen Kratzer am Finger verpflastern – für eine Praxisgebühr von einem Euro. Gestern Nachmittag sah ich sie und ihren Teddybären am „Krankenbett“ ihres Cousins Leon ernste Blicke tauschen. „Schwester Brummi, wann ist der Patient das letzte Mal gestorben?“, fragte Julia und gab sich mit dunkler Brummbärenstimme selbst die Antwort: „Um 12.92 Uhr.“ Muss ich mir jetzt Sorgen machen? |
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11. Oktober 2007, Lesung
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Die Sachen sind gepackt, das Leseprogramm zusammengestellt, jetzt muss ich nur noch den Wecker stellen und darf mich nicht verfahren: Am Sonnabend lesen Charlotte Engmann, Christel Scheja und ich auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich. Charlie und Kris wollen ihren Gemeinschaftstroman "Sturmbrecher" vorstellen, und ich steuere etwas aus "Ein Prinz für Movenna" bei. Und damit Charlie nicht ausrastet, lese ich diesmal auch nicht das Kapitel "Goldauge", versprochen. Schaut doch einfach mal rein: 12 Uhr, Hangardeck, Bürgerhaus Spendlingen. Eine Anfahrtsbeschreibung findet ihr auf www.buchmessecon.info. Und nach der Lesung seid ihr auch herzlich am Stand der Phantastik Girls und des Wurdack-Verlags willkommen. |
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9. Oktober 2007, aus meinem Tagebuch
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| Kennen Sie das? Sie sind in einer fremden Stadt, kurven mit dem Auto hilflos durch verwirrende Straßen und entdecken plötzlich – Hurra, die Rettung naht! – eine Tankstelle. „Entschuldigung, wie komme ich bitte zur Goethestraße?“, frage ich den freundlichen jungen Mann hinter der Kasse. Der schaut mich kurz an, taxiert meine Orientierungsfähigkeit und antwortet schließlich mit besorgter Hilfsbereitschaft: „Am besten mit dem Bus.“ Danke, das habe ich jetzt gebraucht. |
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6. Oktober 2007, aus meinem Tagebuch
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| Eigentlich ist dieser Sommer doch gar nicht so schlecht. Ich habe noch keinen Mückenstich bekommen. Noch keine Sonnenbrille verbummelt. Noch keinen Sonnenbrand gehabt. Den Rasen nicht sprengen müssen. Keine Angst vor Waldbrandgefahr gehabt. Und als ich diese Woche durch den strömenden Regen laufen musste und klitschenass in der Redaktion auftauchte, da fühlte ich mich unwillkürlich an meine Schulzeit erinnert. Damals, als ich mich für den Wettbewerb „Miss wet T-Shirt“ bewerben wollte. Es hat nicht sollen sein … |
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5. Oktober 2007, aus meinem Tagebuch
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| Diese herrlichen Kellnerwitze von Fliegen, Haaren und Hörgeräten in der Suppe – mögen Sie die eigentlich auch so gern wie ich? Gestern Abend haben wir uns halb totgelacht, als wir bei einem Freund am Küchentisch saßen. Aber mal ganz im Ernst: Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben in einen Drei-bis-vier-Sterne-Restaurant gespeist, und der Ober kommt an den Tisch und fragt: „Hat es Ihnen geschmeckt?“ Und dann stehen Sie langsam auf. Legen ihm die Hände auf die Schultern, sehen ihm ernst ins Auge und sagen mit ruhiger, fürsorglicher Stimme: „Ich finde Ihre Frage sehr mutig, mein Freund …“ Mal ganz ehrlich: Wären Sie so mutig? |
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3. Oktober 2007, aus meinem Tagebuch
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| Den Faden um den Henkel gelegt, dann das Ende mit dem Etikett darunter durchgezogen, schon sitzt der Pfefferminzteebeutel bombenfest, das heiße Wasser kann fließen. Die kleine Julia schaut mir mit großen Augen zu. „Das ist ein mittelfriesischer Teeknoten“, kläre ich sie auf. „Er war bereits im frühen 15. Jahrhundert gebräuchlich und wird auf König Harro den Grünkohlverheerer zurückgeführt. Heute wird er noch gelegentlich bei den friesischen Spielen im Teebeutelweitwurf verwandt, wurde aber inzwischen weitgehend durch den westfriesischen Teeknoten verdrängt …“ „Ach, jetzt flunkerst du aber“, mault Julia. Schade. Wodurch habe ich mich nur verraten? |
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1. Oktober 2007, aus meinem Tagebuch
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| „Ach, Sie sind Frau Hartmann?“ Die ältere Dame neben mir rückt ein Stück näher. „Ich habe Ihren Artikel gelesen.“ Meinen Artikel? Ein gütiges Schicksal verhinderte, dass mich in diesem Augenblick jemand fotografiert hat. Sämtliche Gesichtszüge müssen mir in die Hose gerutscht sein, und ich werde ausgesprochen dämlich aus der Wäsche geschaut haben. Sechs Jahre Arbeit bei der NDZ, oft von morgens bis abends geschrieben, Hornhaut an den Fingern vom vielen Tippen. Und jetzt das. „Meinen Artikel?“, frage ich vorsichtig. „Ja“, strahlt sie, „der war wirklich gut.“ Ach so, denke ich, den Artikel meint sie. |
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25. September 2007, aus meinem Tagebuch
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| Was wäre die Welt ohne Verschwörungen? Schon Wochen vorher hatten wir uns verabredet: Wenn Svenja heute ihren 30 Geburtstag feiert, dann schleppen wir sie zur Rathaustreppe, und da soll sie fegen, bis alles blitzblank ist. Ach, ich liebe dieses fiese Brauchtum. Wer mit 30 Jahren noch nicht unter der Haube ist, der muss zum Besen greifen, Ehrensache. Und natürlich habe ich richtig viel Zeugs gesammelt, das man dann auf den Stufen verteilen konnte. Das Konfetti war noch das Harmloseste Der Bürgermeister hat schon etwas strafend geguckt. Aber dann kam Svenja mit ihrem strahlenden Lachen auf mich zugesteuert. Und mit einem richtig schadenfrohen Grinsen rieb sie mir ihre Heiratsurkunde unter die Nase. Raten Sie mal, wer den Unrat vor dem Rathaus dann wieder wegfegen musste … |
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21. September 2007, Hörtipp
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"Ein Prinz für Movenna" in "Radio Flora": Christoph Huppert, der kürzlich den Radio-Bericht über mein Buch bei "Radio Aktiv" gemacht hat, hat mir gemailt: "Die Hör-Rezension über Ihren Fantasy-Roman läuft bei Flora am Sonntag zweimal." Für alle, die das Lokalradio in Hannover empfangen können, also hier der Tipp: Einschalten. Leider weiß ich die genauen Sendezeiten noch nicht, aber vielleicht erfahre ich sie noch rechtzeitig zum Ankündigen. Und wer bei dem Sender mal hereinschnuppern möchte, findet ihn unter www.radio-flora.de. |
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19. September 2007, aus meinem Tagebuch
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| Dieser weiße Kugelschreiber mit dem schwarzen Gummi-Antirutschprofil im Fingerbereich und dem blauen Firmenaufdruck liegt noch immer unbewegt da. Unheimlich, dieses Ding. Ich kann mir einfach nicht erklären, wo er herkommt. „Freu dich doch einfach, nimm ihn und schreib los“, rieten alle Kollegen. Keiner will der Besitzer dieses geheimnisvollen Schreibwerkzeugs sein. Und keiner kann sich erklären, dass ich ihm nicht über den Weg traue. Seit fast sechs Jahren verschwinden regelmäßig Stifte von meinem Schreibtisch. Spurlos. Und ohne dass ich irgend jemanden als Dieb überführen könnte. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sie einfach nach einer gewissen Zeit in ein paralleles Universum hinüberdiffundieren und auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Und jetzt taucht plötzlich aus dem Nichts dieser unheimliche Wiedergänger auf. Meine Sorgen möcht‘ ich haben … |
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15. September 2007, Conbericht I
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Eine Fahrt zur Odyssee – „Du bist doch schon zweimal dagewesen, da musst du doch wissen wie das geht“, sagte mir eine Bekannte ein paar Tage vor unserer Lesung. Stimmt aber nicht. Jede Lesung ist anders und jede Odyssee ein neues Abenteuer. Der Morgen begann für mich mit einem heißen Bad und dem letzten Überfliegen meiner Lesetexte. Stimmübungen in der Badewanne sind ein Geheimtipp, leider irritiert es meine Familie und vor allem den Hund ungeheuer, wenn da einer lange vor Sonnenaufgang im Bad vor sich hinbrabbelt. Sorry, Mama, für’s Aufwecken. |
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15. September 2007, Con-Bericht II
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Kurz nach 8 Uhr stand ich mit meinem Micra vor Ulrikes Haustür, wenig später rollen wir auf den Parkplatz am Elzer Bahnhof. In Hannover dann umsteigen in den ICE. Dummerweise steigen wir in den falschen Wagen und wegen der zwei gekoppelten Züge haben wir keine Chance, unsere reservierten Sitzplätze zu erreichen. Naja, das Bistro ist auch ganz nett, das Rustikalfrühstück absolut genießbar, bei der Pepsi-Cola dreht sich mir allerdings immer der Magen um, ich hätte schon lieber eine Coke zum Frühstück gehabt. Egal, ich bin jedenfalls nicht gestorben an dem Hustensaft-Geschmack. |
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15. September 2007, Con-Bericht III
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Am Bahnhof erwartete uns schon Autorenkollegin Kerstin Dirks, die uns auch im letzten Jahr unter ihre Fittiche genommen hat. Toll: Sie hat demnächst ein Date mit Lilo Wanders, erzählt sie. Davon kann ich erst mal nur träumen. Dass Ulrikes Portemonnaie unterwegs den Geist aufgab, veranlasste uns zu einer Stippvisite bei Karstadt, wo sie eine neue Geldbörse erwarb. Dann, eine halbe Stunde vor Lesungsbeginn erreichen wir die Villa Folke Bernadotte. Ist das eigentlich ein Zufall , dass Folke Bernadotte (gest. 1848) nur zwei Tage nach unserer Lesung seinen 159. Todestag hat? Das fand ich nämlich am Sonntag beim Wochenenddienst in der „Pinnwand“ der Neuen Deister-Zeitung. |
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15. September 2007, Con-Bericht IV
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Oliver Holhlstein, unser Lokalmatador und der Dritte im Bunde, ist schon da. Er probiert gerade irgend ein Kartenspiel aus, dessen Regeln ich nicht verstanden habe. Es geht um Städtenamen auf Spielkarten, die nach irgend einem System auf den Tisch gelegt werden. Und er soll schon einmal Kaffee darüber verschüttet haben, was zur guten Laune beitrug. |
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15. September 2007, Con-Bericht V
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Das rote Sofa, auf dem wir lesen, ist ein Traum. Man sinkt tief ins Polster ein, hat es warm und kuschelig und möchte am liebsten gar nicht mehr aufstehen. Die Akustik ist allerdings eher ein Alptraum. Wir lesen im Speiseraum, kämpfen mit unseren Stimmen gegen den Lärm der Kantine, gegen knarrende Bodenbretter und quietschende Schuhe an. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen und die Geräuschkulisse der Tischgespräche. Ulrike, die mit „Spieglein, Spieglein“ den Auftakt mach, kassiert gleich ein paar Zwischenrufe: „Lauuter!!“ Ich brülle mir, als ich „Gewitternacht“ aus „Ein Prinz für Movenna“ vortrage fast die Seele aus dem Leib. Wenigstens kommen die Lacher an den Stellen, die ich vorgesehen hatte. Das Publikum ist zwar klein und hat von hinten einen Wahnsinnskrach zu ertragen, aber unsere Zuhörer sind mit dem besten Willen hergekommen, etwas zu hören. Oliver trägt seine Geschichte aus der gerade erschienenen „Formel des Lebens“ vor. Herrliche Erinnerungen an meine Jugendzeit. Nena-Songs, Disneys „Tron“ und ein gefährlicher Kabelsalat unter dem Computer. Naja, was letzteres angeht, bin ich wohl noch jung geblieben. Ulrike legte mit „Mondlicht auf meiner Seele“ eine Werwolfsgeschichte nach. Und dann prickt mich doch der Hafer. Immerhin habe ich in den letzten Jahren immer steif und fest behauptet, dass mir erotische Geschichten nicht liegen. Jetzt muss ich doch mal in die geheime Schublade greifen und trage mit „Bis daß der Tod euch scheidet“ eine meiner Jugendsünden vor. Die Geschichte sorgt für brüllendes Gelächter. Ich muß doch mal sehen, ob ich nicht mal eine Anthologie dafür finden kann. Das letzte Wort hat Oliver: Mit seiner Geschichte über die Elfe Calya, die einen Werwolf erledigt, schlägt er den Bogen zurück zu Ulrike Story. Wir ernten Applaus, danken artig und räumen das Sofa. |
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15. September 2007, Con-Bericht VI
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Einige nette Gespräche bei einem heißen Kaffee schließen sich an. Den legendären Feuertopf bestelle ich heute allerdings nicht. Kerstin, Ulrike und ich wollen uns noch einen Besuch beim Thailänder gönnen. Leider verquatschen wir uns etwas. Am Ende bleibt nur noch Zeit für eine fettige Pizza im Berliner Hauptbahnhof. Dann rollt auch schon unser Zug heran und bringt uns zurück nach Elze. |
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13. September 2007, aus meinem Tagebuch
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| Eine der spannendsten Geschichten des gestrigen Tages hat die Polizei in Hannover erlebt. Ihr Polizeibericht erzählt von einem furchterregenden Mann, der um 3.30 Uhr mit laufender Kettensäge durch die Innenstadt streifte. Ein Bürger sah den Unhold in der Bahnhofstraße und rief die Ordnungshüter zur Hilfe. Mehrere Streifenwagen rückten aus und stellten den Massenmörder. Allerdings: Es stellte sich heraus, dass er gar kein Kettensägen-Massaker geplant hatte. Das grausig knatternde Gerät erwies sich als motorbetriebener Handbläser, der überwältigte Nachtschwärmer war nur ein fleißiger Arbeiter der „aha“, der zu dieser Zeit immer dort aufräumt, wo die Kehrmaschine nicht hinkommt. Immerhin, endlich hat der fleißige Mann einmal die Aufmerksamkeit erhalten, die er verdient. |
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4. September 2007, aus meinem Tagebuch
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| „Lass das doch mit den Pferden“, begehrt die kleine Julia auf. „So was hat doch heute kein Mensch mehr.“ „Na gut“, seufze ich gottergeben. Warum soll man seine Gute-Nacht-Geschichten nicht etwas moderner gestalten. Ich lasse also meinen furchtlosen Drachentöter in die S-Bahn nach Hannover einsteigen. Furchtlos klettert er ohne seine Mutter in den Zug. Furchtlos betritt er das Abteil und verstaut seine Lanze. Er hat auch keine Angst vor dem bösen Kampfhund seines Mitreisenden. Doch plötzlich rutscht ihm das Herz in die Rüstung. Er wird ganz klein auf seinem Sitz. Dann springt der Drachentöter auf, rennt durch den Gang – Gott sei Dank, gerade noch rechtzeitig öffnet sich die Tür, und der Held hechtet auf den Bennigser Bahnsteig. Mit dem eisenbewehrten Handrücken wischt er sich den Angstschweiß ab. „Das war knapp“, stößt er hervor. Denn vor einem Zugschaffner haben selbst furchtlose Drachentöter Angst, wenn sie ihre Fahrkarte vergessen haben. |
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3. September
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| Erledigt. Die Märchenanthologie im Wurdack-Verlag ist - was meinen Part betrifft - fertig ;) Jetzt ist erstmal Ernst Wurdack am Zug und kann ein Buch daraus machen. Das Manuskript ist fertig, alle 51 Märchen sind lektoriert und korrekturgelesen, es gibt inzwischen schon einen Titel ("Drachenstarke Feenmärchen"), und Matthias Herkle ist auch schon am Titelbild dran. Puuuh, jetzt gönne ich mir eine extrakalte Cola, und dann wird ausgeruht. |
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2. September 2007, aus meinem Tagebuch
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Die kleine Julia ist jetzt eine große Julia und geht zur Schule. „Ich kann jetzt nicht mehr so viel mit die spielen, ich bin nämlich jetzt schulpflichtig“, sagte sie mit wichtiger Miene, als sie auf unserer kleinen Einschulungsparty mit ihrem großen Tornister im Wohnzimmer hin und her stolziert. „Ich muss jetzt ganz viel lernen und Hausaufgaben machen.“ Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn, seufzte leise und blickte dann zu ihrer Großmutter auf. „Ach Oma, du hast es gut, du hast das alles schon hinter dir, Kindergarten, Schule …“ |
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28. August 2007
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| Der Hebräisch-Kurs war toll. Es hat gutgetan, mal wieder fünf Tage lang an den uralten Texten zu arbeiten. Diesmal hatten wir uns die Josephsgeschichte vorgenommen. Da passte es ganz gut, dass ich mich ein paar Wochen zuvor mit Thomas Manns "Joseph und seine Brüder" als Hörbuch verwöhnt hatte. Ich hatte aber auch noch Zeit, anderthalb Geschichten für "Lotte und Jan" zu schreiben - die neue Kinderserie, an der ich gemeinsam mit Susanne Schnitzler arbeite. |
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24. August 2007
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Der Lerato-Verlag meldet: Die Anthologie "Im Bann des Nachtwaldes" ist ausverkauft. Es wird aber schon nachgedruckt. Und ich sage erstmal "Tschüs" - ich bin für die nächsten fünf Tage zum Hebräischkurs nach Lilienthal verschwunden. |
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23. August 2007
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| So, die Bordbibliothek ist auf den neuesten Stand gebracht. Der Radio-Beitrag von Christoph Huppert ist unter dem Buch "Ein Prinz für Movenna" eingestellt. |
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20. August. 2007, Radiotipp
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| "Radio Aktiv" möchte einen Beitrag über "Ein Prinz für Movenna" bringen. Heute morgen habe ich mich mit dem Kollegen Christoph Huppert getroffen, der mir das Mikrofon unter die Nase hielt und mich über Homer, Harry Potter und Petra Hartmann befragte. Im Hintergrund heulte immer wieder die Espresso-Maschine des "Key Largo" auf und brachte uns ziemlich schnell zu der Überzeugung, dass eine American-Coffee-Bar nicht unbedingt der beste Ort für ein Radio-Interview ist. Die zweite Hälfte unseres Gesprächs verlegten wir dann auf den alten Springer Friedhof, wo das Rauschen der Bäume, ein paar kampfzwitschernde Schwarzdrosseln und ein Wasserbecken für eine passende Geräuschkulisse sorgten, als ich einen Absatz aus "Gewitternacht" vorlas. Der Beitrag wird vermutlich morgen Früh in der Abteilung "Paperback" in der Reihe "Espresso" zu hören sein, wahrscheinlich irgendwann zwischen 8.40 und 9.40 Uhr. Wer im Raum Hameln-Pyrmont lebt und Lust auf einen Kurztrip ins Land Movenna hat, ist herzlich zum Mithören eingeladen: UKW 100,0 + 94,8 MHz, Kabel 102,9 + 101,45 MHz. |
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20. August 2007, aus meinem Tagebuch
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| „Schimpf doch nicht so mit dem Hund, er hat es doch nicht böse gemeint“, mahnt meine Mutter. Doch, das hat der hinterhältige Köter bestimmt. Dass er auf den Wohnzimmertisch gesprungen ist und alle Muffins geklaut hat, nehme ich ihm nicht übel. Dass er sie in der ganzen Wohnung verteilt hat, kann ich ihm verzeihen. Aber dass er den dicken Marzipanmuffin mitten auf meine Waage gestellt hat – das war Absicht, garantiert. Morgen gibt‘s nur die halbe Ration Chappi. |
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17. August, aus meinem Tagebuch
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| Meine kleine Schwester hat es als Kind immer gehasst, wenn sie meine alten Klamotten erben sollte. Darum bin ich besonders diplomatisch, als mir die kleine Julia im Kleidchen ihrer großen Schwester entgegenkommt. „Mensch, Julia, bist du aber gewachsen, dass dir schon Inas Sachen passen“, sage ich. Doch Julia schaut mich nur vorwurfsvoll an. „Ich bin nicht gewachsen, das Kleid ist für Ina zu klein geworden“, stellt sie klar. |
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16. August 2007, Lesung geplant
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Charlotte Engmann hat für die Phantastik Girls auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich einen Tisch reserviert. Wir wollen uns auch auf einer Lesung vorstellen. Wer Lust auf Fantasy vom Feinsten (und Texte von mir ;) hat, ist am Samstag, 13. Oktober, auf dem Hangardeck willkommen. Charlotte Engmann und Christel Scheja lesen aus ihrem gemeinsam verfassten Roman "Sturmbrecher". Ich werde - überraschenderweise - etwas aus "Ein Prinz für Movenna" vortragen. Allerdings habe ich Charlie versprechen müssen, nicht noch einmal "Goldauge" vorzulesen. Sie hat die Story schon zweimal bei Lesungen anhören müssen, hat sie für unser "PG-Heft" zum Marburg-Con bearbeitet und obendrein schon mal den gesamten Movenna-Band Korrektur gelesen. Kein Wunder, dass ihr die Tentakeln langsam zu den Ohren herauskommen. Naja, Movenna ist ja ein weites Land. Ich werde wohl "Gewitternacht", "Furunkula Warzenkraish" oder "Raubwürger" vorlesen. |
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16. August 2007, aus meinem Tagebuch
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| Die kleine Julia schaut erschrocken zu mir auf. Wir stehen nebeneinander auf der Rolltreppe des Kaufhauses, als plötzlich die schockierende Durchsage ertönt: „Der ungefähr vierjährige Jonas wird von seiner Mutter gesucht. Sie wartet auf ihn an Kasse vier in der Spielwarenabteilung.“ So vor den Kopf gestoßen habe ich sie noch nie gesehen. Ihre Hand greift nach meiner, die Augen glänzen verdächtig feucht. Was mag sie jetzt über Mütter denken? Dann bricht es aus ihr hervor: „Du, Petra, glaubst du, dass meine Mutter auch nur ungefähr weiß, wie alt ich bin …?“ |
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10. August 2007, aus meinem Tagebuch
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Die kleine Julia soll nach den Ferien in die Schule gehen. Ich nutze jede Gelegenheit, ihr ein paar Brocken Buchstabenlehre mit auf den Weg zu geben. Gestern haben wir eine Tüte „russisches Brot“ verputzt, diese herrlichen Buchstabenkekse. „Guck mal“, sage ich und schnappe mir P, E, T, R und A, „das sind Buchstaben aus meinem Namen, darum gehören sie mir.“ Julia greift tief in die Tüte. Naja, man kann nicht gerade behaupten, dass Julia mit X, G, F, H, O, D, S und K geschrieben wird. „Das ist doch Rechtschreibreform“, meint sie locker. Eigentlich weiß sie schon jetzt alles, was man im Leben braucht. |
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9. August 2007, Lesungsankündigung
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Das Märchentrio vom Vorjahr wird zu einem düsteren Terzett: Zum Odyssee-Con in Berlin planen Oliver Hohlstein, Ulrike Stegemann und ich eine Lesung mit dunklen Texten - passend zum Con-Thema "Dunkelheit". Da passt es gut, dass Ulrike gerade eine "Elfenschrift" mit dem Motto "Endlose Nacht" konzipiert hat. Ich will unbedingt die Story "Gewitternacht" aus "Ein Prinz für Movenna" vorlesen. Und Vielleicht noch "Dunkelheit" (veröffentlicht in der "Legendensänger-Edition") oder "Italien" (erschienen in "Lesestoff"). Lassen wir es auf uns zukommen. Die Odyssee-Crew lädt am Wochenende vom 14. bis 16. September in die Villa Folke Bernadotte (Jungfernstieg 19, 12207 Berlin) ein. Wir werden voraussichtlich am Sonnabend lesen, wohl am frühen Nachmittag. Mehr Infos zur Odyssee: www.odyssee-con.de. Alle, die gern Geschichten hören, sind herzlich willkommen. |
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6. August 2007
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Dieses Wochenende war ich fleißig. Ich habe jetzt alle 51 Märchen für die Anthologie im Wurdackverlag lektoriert. Judith ist derweil fleißig am Korrekturlesen, und Matthias Herkle grübelt schon über ein Titelbild nach. Ernst Wurdack, Mathhias und und zerbrechen uns auch schon die Köpfe über einen Titel für das Buch. Der augenblickliche Favorit ist "Märchenfeen und Monsterspaß". |
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1. August 2007, aus meinem Tagebuch
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Dieses Schlagzeugsolo eben im Radio - wow, das hat alte Erinnerungen wieder hochkommen lassen. Und manchmal glaube ich tatsächlich, ich habe es nur meinem mangelnden diplomatischen Geschick zu verdanken, dass ich damals das Instrument meiner Träume nicht bekam. Andererseits, hätte ich überhaupt noch feinfühliger sein können? "Kind, wer soll denn den Krach den ganzen Tag aushalten?", fragte meine Mutter entsetzt. War es nicht sehr rücksichtsvoll von mir, dass ich versprach: "Ach, Mama, mach dir mal keine Sorgen - ich übe nur, wenn du schläfst ..."? |
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30. Juli 2007, aus meinem Tagebuch
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| Regen, Regen, Regen. Die kleine Julia hockt am Fenster, und wir beiden fantasieren in die Welt hinaus. „Du, Petra“, fragt sie, „wie viele Tiere hatte Moses in seiner Arche?“ Woher soll ich das denn wissen? Die Dinosaurier hat er jedenfalls nicht mehr untergekriegt. Wenn man alle Tierarten retten wollte, käme man nicht einmal mit einem Flugzeugträger aus. „Naja“, murmele ich, „von jeder Art zwei Stück.“ Da fängst Julia an zu grinsen. „Ääätsch, reingefallen, Moses hatte ja gar keine Arche, sondern bloß ein Binsenkörbchen – der mit der Arche war Noah.“ Das war ganz schön fies von ihr. |
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28./29. Juli 2007
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Das Wochenende habe ich mit den Phantastik Girls im "Hotel Engmann" verbracht. Schon beeindruckend, wie Charlie, ohne mit der Wimper zu zucken, haufenweise Autorinnen unterbringen kann (und musste nur mal eben ihre Eltern ausquartieren). Es war toll, mal wieder ein paar Gleichgesinnte zu treffen. Besonders beeindruckt hat mich Linda Budingers Bericht über ihre neue Fantasy-Hörspielproduktion, in der aus technischen Gründen keine Pferde vorkommen dürfen. Offenbar habe ich so doll darüber nachgegrübelt, dass mich die Sache noch im Schlaf verfolgte. Mir träumte nämlich folgendes: Eine Gruppe von Drachentötern war von einem Geschäftsmann engagiert worden, einen Drachen zu töten. Doch aus extremer Sparsamkeit erhielten die Helden lediglich das Niedersachsenticket der Bahn und mussten mit einem kleinen Metronom über die Lande juckeln, anstatt wenigstens stolz mit dem ICE zum Kampf hinaus zu jagen. So hatten sie schließlich auch eine Stunde Aufenthalt im Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen. Da gingen ihnen freilich die Augen über. "Mönsch, guckt mal, ein Pippi-Langstrumpf-Haus!" rief einer der Helden. Aber dann fingen sie furchtbar an zu streiten, und zwar darüber, was denn nun der "USP" dieser Heldengruppe sei und wie ihre "Corporate Identity" aussehe ... Davon bin ich aufgewacht. Gottseidank haben die PGs keinen USP ... |
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23. Juli 2007
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Eine kurze Zwischenbilanz zum Märchenbuch im Wurdack-Verlag: Ich habe inzwischen 40 von 51 Märchen lektoriert. 22 davon habe ich danach schon "abgesegnet" von den Autoren zurückbekommen. Davon sind nun sechs durch Judith Otts Korrektur-Abteilung gewandert und dürften jetzt keine Rechtschreibfehler mehr enthalten. |
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19. Juli 2007
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Oh, da hatte ich gedacht, mit der "Satan GmbH & Co. KG" wäre schon alles in trockenen Tüchern. Aber jetzt hat mich Herausgeberin Jennifer Schreiner angemailt und noch eine Kurzbiographie angefordert. Habe kurz mein Leben Revue passieren lassen und versucht, die Sache relativ knapp zu halten. Jetzt bin ich gespannt, ob das tatsächlich klappt mit dem 27. Juli als Erscheinungstermin ... |
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15. Juli 2007
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Movenna-Echo im Doppelpack: Heute ist in der Hildesheimer Sonntagszeitung "Kehrwieder" ein Artikel über mich erschienen (Nachzulesen unter http://www.kehrwieder-am-sonntag.de/epaper/pdf/0715_Kewi_HP_12.pdf). Und in den "Phantastik News" kam heute die erste Rezension zu "Ein Prinz für Movenna", verfasst von Christel Scheja, heraus (http://www.phantastik-news.de/modules.php?name=Reviews&rop=showcontent&id=1600). |
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15. Juli 2007, aus meinem Tagebuch
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| „Erzähl mir von Lotte und Jan“, fordert die kleine Julia jedesmal, wenn ich den Babysitter spielen und sie ins Bett bringen muss. Julia liebt Gutenachtgeschichten. Eigene, versteht sich, keine aus Büchern, die alle anderen Kinder auch vorgelesen kriegen könnten. So entstand das Zwillingspaar Lotte und Jan. Du liebe Zeit, wohin habe ich die beiden frechen Welt-Auskundschafter schon geschickt, in die Wüste, aufs Meer, sogar auf den Mond. Aber jetzt muss ich es mit meiner Fabulierkunst doch etwas übertrieben haben. Gestern schaute mich Julchen nämlich ganz ernst an und fragte: „Was bekomme ich eigentlich von Lotte und Jan zum Geburtstag ...?“ |
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13. Juli 2007, aus meinem Tagebuch
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„Ich glaube, Petrus ist in den Ruhestand gegangen – und jetzt sitzt da irgend ein Azubi an den Wetterhebeln“, meint meine Kollegin Marita Scheffler düster. Stimmt: Der irre Wettermix der letzten Tage stammt nicht von einem Fachmann. Aber vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen, denke ich. Wer soll am Klimawandel denn Schuld gehabt haben, wenn nicht Petrus? Vielleicht laufen da oben schon die Vorstellungsgespräche für den verantwortungsvollen Posten? Kachelmann hat sich vielleicht beworben, vielleicht auch der NDZ-Wetter-Tiger Klimo. Ich hoffe bloß allen Frauenförderprogrammen zum Trotz, dass nicht ausgerechnet Frau Holle den Job kriegt. |
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2. Juli 2007
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| An diesem Wochenende habe ich schwer geschuftet und fünf weitere Märchen lektoriert. Sechs sind inzwischen von ihren Autoren "abgesegnet" zurückgekommen und befinden sich jetzt in unserer "Korrekturabteilung" bei Judith Ott, die sich vor ein paar Wochen freiwillig gemeldet hat. Danke, Judith! Als Illustrator ist inzwischen Matthias Herkle mit im Boot. Er macht sich bereits Gedanken über das Titelbild. Illustrationen im Innenteil wird es diesmal nicht geben. Das war mit ein Grund dafür, dass wir diesmal Märchen "für Erwachsene" gesucht haben ... Aber wenn alles klappt, werden wir ein schönes Rankenornament für die Überschriften bekommen. |
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25. Juni 2007, Lesungsankündigung
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Beim Gemeindefest rund um St. Martin in Bennigsen bin ich als Märchenleserin am Stand des Rudolf-von-Bennigsen-Förderverein mit dabei. Ich werde vermutlich "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" (aus "Immer diese Kobolde") und das Märchen vom "Leuchtturm am Rand der Welt" (aus "Ein Prinz für Movenna") vorlesen. Vielleicht ist auch noch Platz für das Hexen-Märchen "Furunkula Warzenkraish". Die Lesung am Sonnabend, 29. Juni, beginnt voraussichtlich um 15 Uhr. |
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25. Juni 2007
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Das Eldagser Schützenfest habe ich knapp überlebt. Wer wissen möchte, was ich das Wochenende über getrieben habe, kann sich ja die Bildergalerie auf www.ndz.de/Neue_Deister-Zeitung anschaun. Der Schnappschuss nebenan stammt von der Kollegin Brigitte Kieth, die mich beim Schmaddern mit den Jungschützen geknipst hat. Danke, Brigitte.
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22. Juni 2007
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Neues zur Anthologie "Satan GmbH & Co.KG": Das Cover ist fertig und kann links bewundert werden. Über den Inhalt der Anthologie schreibt der Lerato-Verlag: "Manch einer glaubt sich bereits jetzt in der Hölle; andere vermuten, ihr Job sei teuflisch, ihr Computer besessen oder ihre Arbeit unmoralisch; und wieder andere glauben, es sei besser in der Hölle zu herrschen, als im Himmel zu dienen. In der Anthologie „Satan GmbH & Co. KG“ präsentieren renommierte Autoren und hoffnungsvolle Nachwuchstalente dreißig im Wortsinne fantastische Erzählungen und Kurzgeschichten. Von biblischen Offenbarungen und kriminellen Versuchungen über Horror-Satiren bis hin zu erotischen Verstrickungen und den Alp-Traumwelten der Fantasy reicht dabei das Themenspektrum." Herausgeberin ist Jennifer Schreiner. Das Buch hat die ISBN: 978-3-938882-49-8, kostet 9,95 Euro und soll am 27. Juli erscheinen. Enthalten sind dreißig höllische Kurzgeschichten, darunter meine Story "Zwischen Limbus und Nirwana" - die wir inzwischen als eine Art "Alternativ-Historie" betrachten können. Denn der Papst hat nun entschieden, was aus Sulfurias "Traum-Arbeitsplatz", dem Limbus infantium, werden soll ... Das Buch kann bereits unter www.lerato-verlag.de bestellt werden. |
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21. Juni 2007
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Ich selbst werde beim Kulturfest in Hannover (eldagsenbedingt) nicht dabei sein - aber die Kollegin Frauke Baldrich-Brümmer wird am Sonnabend, 23. Juni, ein Märchen von mir vorlesen. Literaturfans sind herzlich willkommen zu dem Fest: In der ehemaligen Sehbehindertenschule, zu erreichen über den Hof der Südstadtbücherei in der Krausenstraße 1o in 30171 Hannover, Südstadt, findet am Samstag von 14 bis 20 Uhr ein großes Kulturfest statt. Fraukes Märchenlesung mit Chansons und Klangschalen gibt es im Raum 17 von 19 bis 20 Uhr. Sie macht im selben Raum von 15 bis 15.45 Uhr eine literarische Modenschau. An diesem Tag gibt es in der ganzen Schule Theater, Musik, Lesungen und etwas für Kinder. Der Eintritt ist überall frei, das Motto lautet: "Kulturzentrum für einen Tag". Das Märchen "Bellos Spickzettel", das ich beisteuere, handelt von einem jungen Bernhardiner, der furchtbare Angst davor hat, dass er seine Rettungshundsprüfung bei der Bergwacht vergeigt. Doch die weise Waldohreule Eulalia verspricht, ihm zu helfen ... |
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18. Juni 2007
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| Entwarnung: Birgit ist wieder aufgetaucht. Eine Suche im Olympiadenforum hat ganz schnell geholfen ;) |
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17. Juni 2007
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An diesem Wochenende habe ich die ersten sechs Texte für die Märchenanthologie lektoriert - und die erste Autorin ist verschollen: Birgit Erwin, falls du das hier liest, bitte melde dich bei mir. Ich bekomme alle Emails zurück. |
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11. Juni 2007
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| Zwei kleine Ergänzungen in der Bordbibliothek: Die Elfenschrift-Artikel über "Ein Prinz für Movenna" und "Im Bann des Nachtwalds" wurden eingestellt. Seit einigen Tagen ist übrigens auch die Abteilung "Neues aus Movenna" online. Und falls jemand fragt: Nein, das Foto stammt natürlich nicht von der Kiesinsel, ich habe es vor zwei Jahren bei meinem Helgoland-Urlaub geschossen ;) |
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10. Juni, aus meinem Tagebuch
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| Schweinefleisch mir Bambus und chinesischen Pilzen dampft vor mir auf dem Teller. Die kleine Julia hat sich für Hühnerfleisch süßsauer entschieden. Genussvoll breche ich mein Essstächen-Set auseinander, um ihr zu zeigen, wie gut ich mich in der fernöstlichen Welt auskenne. „Willst du nicht auch mal versuchen, mit Stäbchen zu essen?“, frage ich. Julia runzelt die Stirn und sagt missbilligend: „Nee, mit dem Essen spielt man nicht“. Recht hat sie, denke ich. Mit der Gabel geht es doch besser. |
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9. Juni 2007
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| Die Arbeiten an der Märchenanthologie schreiten langsam voran, aber stetig. Heute habe ich erstmal eine Datei für die aufgenommenen Texte eingerichtet. Es sind bisher 250 Seiten Text. Für den ersten Arbeitsgang hatte ich mir zwei Monate als Zeitlimit gesetzt. Ich hoffe, dass ich damit durchkomme. Außerdem habe ich heute 52 Emails geschrieben. 50 davon an die Gewinner, zwei waren Anfragen von anderen Teilnehmern, die wissen wollten, wie es ausgegangen ist. Gar nicht so einfach, wenn man nur die Wochenenden zum Arbeiten hat. |
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7. Juni 2007
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Die neue "Elfenschrift" ist erschienen. Darin ist als Lesetipp ein Hinweis auf "Ein Prinz für Movenna" enthalten. Außerdem gibt es eine Rezension zur Anthologie "Nachtwald", in der meine Geschichte "Gewitternacht" abgedruckt ist. Das 14. Elfenschrift-Heft (ISSN: 1613-3293) trägt den Titel "Elfenmusik", stellt unter anderem die Gruppen Elane, Nightwish und Schandmaul vor, klärt über das geheimnisvolle neue Instrument "Hang" auf, berichtet in Lyrik und Prosa von musizierenden Zauberwesen und ist phantastisch illustriert - gewissermaßen ein optischer Ohrenschmaus. Die Elfenschrift kostet 2,50 Euro und ist unter www.elfenschrift.de zu bestellen. |
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5. Juni 2007, aus meinem Tagebuch
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| Ina von nebenan hat sich den Zorn ihrer Mutter zugezogen. Die wütende Frau hat sich vor ihr aufgebaut und schimpft lautstark auf die junge Dame ein, dass die Wände wackeln. Furchtbar, wie laut Mütter werden können, wenn man ihren teuersten Lippenstift zu ausgiebig benutzt. Einzig die kleine Julia zeigt Verständnis für die erzieherischen Sorgen und Nöte der Erwachsenen. Sie geht zu ihrer Mutter hinüber und fasst sie bei der Hand. „Weißt du was?“, sagt sie, „ich helfe dir.“ Helfen – wobei? „Na, beim Schimpfen“, strahlt Julia stolz. Welche Mutter könnte jetzt noch weiterschimpfen? |
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3. Juni 2007
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So, die Lesearbeit ist abgeschlossen, die Auswahl fertig. Folgende Autoren und Texte habe ich für die Märchenanthologie im Wurdack-Verlag ausgesucht: Thomas Backus: Das Socken-Monster ---Alexandra Balzer: Geschäft ist Geschäft --- Torben Brückner: Der Lügenschmied --- Herbert Danker: Drei gleich Eins --- Roselinde Dombach: Das Abenteuer mit dem Drachen --- Arno Endler: Don Rose --- Annie Erlenburg: Es war einmal Joselie --- Birgit Erwin: Der zweite Sohn --- Bettina Ferbus: Das Herz des Musikanten --- Andreas Flögel: Ein kleines Büromärchen --- Isabella v. Földváry: Die Querflötistin, das Kind und die Prophezeiung --- Maren Frank: Der Glücksbringer --- Ruth M. Fuchs: Goldzahn --- Manuela Gantzer: Kampf dem Feenstaub --- Ira Garlic: Ein Öko-Märchen oder wie die Schneefee den Winter rettet --- Frank Hebben: Die Rechenmühle --- Carolina Hein: Wo die Besenheide wächst --- Josef Herzog: Der Schornsteinfeger und der Bäcker --- Oliver Hohlstein: Feengeflüster --- Sebastian P. Krebs: Der kleine schwarze Käfer --- Dorothee Labowsky: Der Buchhalterin wundersamer Bildschirm --- Manfred Lafrentz: Jankowski und der Engel --- Elvira Lauscher: Der alte Mann unter dem Apfelbaum --- Ulla Leber: Die Prinzessin in der Glaskaraffe --- Eberhard Leucht: Im Zeichen der Rose --- Chris Lind: Der Sommer des Elefanten --- Sabine Ludwigs: Serafina --- Barbara Meissl: Die Tochter der Brandung --- Melanie Metzenthin: Der Tauchende Russe --- Nele Mint: Luna die Silberkatze --- Monika Müller: Der Schutzengel --- Eleonore Nickolay: Die Fee --- Aileen O`Grian: Geliebter Kühlschrank --- Judith Ott: Die Liebenden von Dordikon --- Lidia Piechulek: Der Heiler und der Tod --- Sabine Poethke: Das verrückte Klavier --- Antja Prenzer: Der dicke Mönch und die Bierhexe --- Michael Rapp: Ein Wappen für Ritter Tebald --- Kai Riedemann: Spiegelhaft --- Maria Sassin: Die alte Minka --- Regina Schleheck: Laura Schlüsselkind --- Boris Schneider: Der Mann, der nicht 'Ja' sagen konnte --- Susanne Schnitzler: Die letzte Prinzessin und der Zwirrrrrrl --- Andreas Seiller: Besuch im Süßigkeitenland --- Evangelista Sie: Die drei Schurken und der unglückliche Mann --- Barbara Siwik: Die Ausreißerin --- Chris J. Stone: Der Ritter in der goldenen Rüstung --- Andrea Tillmanns: Die Traumsammlerin --- Claus Will: Neues von der Prinzessin auf der Erbse --- Karin Wimmer: Ring der Entscheidung --- Gerda Winter: Madere Hal. ---------- Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. Und ein großer Dank an alle, die mitgemacht haben. Ihr habt mir die Entscheidung gar nicht leicht gemacht, und bei vielen war es nur eine Haaresbreite, die dann den Ausschlag für oder gegen die Aufnahjme sprach. |
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1. Juni (und das Davor und Danach)
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| Mein Ausflug nach Köln war sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Am Mittwoch kam ich abends viel später als erwartet bei meiner Gastgeberin Charlotte Engmann an - statt drei Stunden, wie erwartet, habe ich gut fünfeinhalb Stunden für die Autobahn gebraucht. Vor allem die A 1 war die Hölle. Am Donnerstag hat Charlie mir ihr geliebtes Phantasialand vorgestellt. Wir haben gut acht Stunden auf den Achter-, Hoch-, Kurven-, Seil- und Wildwasserbahnen zugebracht, und als ich hinterher ins Auto stieg, war mir ganz ohne Alkohol ein wenig schummrig zumute (böse Zungen behaupten, ich sei danach auch entsprechend gefahren). Am Freitag schauten wir uns die Burganlage Zons an und verbrachten den Nachmittag bei Linda Budinger. Linda, Charlie und alex haben mir eine Nachhilfestunde in Ringkunde verpasst. Jetzt habe ich Teil 1 vom HdR-Film endlich auch gesehen und kann mitreden. Abends dann die Lesung im Schicksalsberg. Ich las "Goldauge" und einen Teil von "Wulfrics Schwert" aus "Ein Prinz für Movenna" vor. Hm, vielleicht war es tatsächlich keine gute Idee, den Schiffsjungen ausgerechnet Sparrow zu nennen. Aber das erste Kapitel ist so uralt, da war Jack Sparrow noch gar nicht geboren, was soll man machen? Die Lesung war klein und "kuschelig", will heißen: Es hätten´mehr Leute da sein können. Aber es war nett. Und Alexandra Balzer, die ebenfalls an diesem Abend las, kennen zu lernen, war auch ein Gewinn. Auf dem Rückweg von Köln war noch ein Abstecher nach Solingen drin: Ich besuchte Christel Scheja, und wir hatten ein paar schöne Stunden bei Gesprächen über Fantasy, SF, Romane und Anthologien, die Legendensänger-Edition und und und ... |
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25. Mai 2007, aus meinem Tagebuch
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| Der blöde Baumstumpf steht natürlich mal wieder an der dümmsten Stelle. Ein stechender Schmerz fährt mir durch den Zeh, und ich schreie laut auf. "Hast du dir wehr getan?", fragt die kleine Julia mitfühlend. Warum musste ich auch so übermütig in Badelatschen durch den Garten laufen. Als sie auf meinen Fuß guckt, stellt sie fest: "Der Ringzeh wird schon ganz rot." Während sie aus Leibeskräften pustet, ebbt der Schmerz langsam ab. Immerhin, wenigstens habe ich jetzt einen Namen für das, was so weh tut. Und wie gut, dass es nicht der "Zeigezeh" war, dann könnte ich die Badelatschen jetzt wegwerfen. |
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23. Mai 2007
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Neuigkeiten zur "Satan GmbH & Co. KG": Das Buch, das im Lerato-Verlag erscheint, soll 9,95 Euro kosten. Es hat rund 200 Seiten und die ISBN13: 978-3-938882-49-8. Buchformat: A5, Paperback. Erscheinungstermin ist voraussichtlich der 27. Juli. Von mir ist die Geschichte "Zwischen Limbus und Nirvana" enthalten: Jungteufelin Sulfuria sieht sich am Beginn einer steilen Karriere. Erstmals darf sie den Fahrstuhl in Satans Allerheiligstes, das 34. Untergeschoss der Hölle, benutzen. Ihre Beförderung zur Chefteufelin der Vorhölle scheint sicher. Da verkündet der Papst, er will den Limbus abschaffenn ... |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, sechzehntletzter Teil
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| Was ich aus Nürnberg mitgebracht habe? Zunächst einmal einen Muskelkater in den Beinen, am Rücken, in den Schultern. Wer schon einmal mit einer schweren Tasche voller Bücher eine Dreiviertelstunde durch eine fremde Stadt geirrt ist, wird es mir nachfühlen können. Letztes Jahr hatte ich noch pragmatisch in ein Taxi geworfen, „Zum Gewerbemuseumsplatz 2, bitte“ gemurmelt und mich um die Sorge des Wegsuchens einfach nicht gekümmert. Aber diesmal hatte Elvira Reck, eine Autorenkollegin aus Gronau, uns ein Doppelzimmer im „Schwänlein“ besorgt. „Das ist gleich hier um die Ecke“, konnte sie stolz melden. „Wir können noch vor dem Autorentreffen einchecken.“ Die Idee war gar nicht so schlecht. Dumm war nur, daß die „Hintere Sterngasse“ ein so enges, unscheinbares Gäßchen ist, daß wir schlicht und einfach daran vorbeigelaufen sind. Mitten in der Innenstadt gibt es, um unsere Verzweiflung perfekt zu machen, auch noch eine „Vordere Sterngasse“, die mit der „Hinteren“ in keinerlei Verbindung steht. Meine Blicke auf die Uhr werden immer nervöser. Und jeder Passant, den wir nach dem Weg fragen, kennt sich entweder überhaupt nicht aus – oder beschreibt uns den Weg zur „Vorderen“. Endlich geben wir die Suche nach dem Hotel vorerst auf und fragen nach dem Tagungszentrum. Aber die Straße „Gewerbemuseumsplatz“ ist hier noch unbekannter als die Sterngassen. Und diese furchtbar netten Süddeutschen können nicht einfach „keine Ahnung“ knurren und weiterlaufen, wie es ein Hannoveraner gemacht hätte. Nein, jeder Passant, den wir nach dem Weg fragen, erzählt uns noch gut zwei Minuten lang, wie sehr er das bedauert, dass er uns nicht helfen kann, und rät uns, doch jemand anderen zu fragen. Inzwischen hat das Autorentreffen längst angefangen. Endlich entdecke ich einen Plan der Innenstadt und finde die richtige Straße verzeichnet. Oh Wunder: Das ist hier gleich um die Ecke, stellen wir fest. Und diesmal stimmt es auch. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, fünfzehntletzter Teil
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Ursula Schmid-Spreer strahlt über das ganze Gesicht, als die beiden verschollenen Autorinnen doch noch aufkreuzen. Leise schleichen wir in den Raum, in dem Titus Müller über das Schreiben von historischen Romanen spricht. Was darf man erfinden? Was muß man recherchieren? Die Zuhörer löchern den Autor mit Fragen. Details sind besonders wichtig, betont Titus. Sie verleihen der Erzählung Glaubwürdigkeit. Besonders wenn ich Phantastisches oder Unglaubliches berichte, ist es wichtig, daß die Details stimmen. Dem kann ich als Fantasy-Autor nur zustimmen. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, vierzehntletzter Teil
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| Der zweite Programmpunkt ist die Frage: Was tut eine Literaturagentur? Die Agentur Waltraud Grill stellt sich vor, die sich hauptsächlich mit der Vermittlung von Kinder- und Jugendbüchern befaßt. Ich bin immer noch nicht sicher, ob ich mir einen Agenten nehmen soll oder nicht. Andererseits, schaden kann es wohl nicht. Obwohl ich, falls es einen dritten Movenna-Band geben wird, sowieso erstmal mit Ernst Wurdack reden würde. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, dreizehntletzter Teil
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Marc Albrecht (Web-Site-Verlag) verrät uns danach in seinem Referat etwas über Exposees. Das war zweifellos der Vortrag, aus dem ich am meisten gelernt habe. Bisher habe ich mich in dieser Textgattung nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ehrlich gesagt habe ich erst ein einziges verfaßt, und zwar für Movenna III beim RomanTisch. Also, ab jetzt wird professionell exponiert. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, zwölftletzter Teil
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| Eigentlich wollte ich ja abends bei der Lesung ein Kapitel aus „Ein Prinz für Movenna“ vorstellen. Doch die Angestellten der Stadt wollten plötzlich das Seminarhaus abschließen, und so kamen gerade mal die ersten vier oder fünf Autoren auf Ursulas Vorleseliste in den Genuß, ihre Werke zu präsentieren. Naja, es gibt ja noch Marburg, dachte ich, als ich zusammenpackte. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, elftletzter Teil
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| Der schrecklichste Teil des Tages und der Nacht standen mir jedoch noch bevor. Seit gut zwei Jahrzehnten kämpfe ich dagegen an, mit guten Freunden in einem Doppelzimmer zu schlafen. „Ach, das stört mich doch nicht“, behauptet jeder, ausnahmslos jeder, wenn ich ihn darauf hinweise, daß ich schnarche. Bisher hat niemand, ausnahmslos niemand, diesen Satz am Morgen danach wiederholt. Elvira wollte ja nicht hören. Und wer nicht hören will, muß hören ... Aber daß sie mich die ganze Nacht hindurch im Zwei-Minuten-Rhythmus immer wieder weckte – das hätte beinahe zu einer nächtlichen Rauferei geführt. Gegen sechs Uhr morgens tat sie schließlich das einzig Vernünftige: Sie stand auf und unternahm einen frühmorgendlichen Spaziergang durch die wunderschöne mittelalterliche Stadt Nürnberg und genoß den Sonnenaufgang. Und ich genoß zwei Stunden ungestörten Tiefschlaf mit bunten, spannenden Träumen. Herrlich. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, zehntletzter Teil
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| Der Mittag bescherte uns einen Besuch in der benachbarten Stadt Lauf in einem traumhaften Wein-und-Schokolade-Paradies (www.mundi-weine.de) und eine leckere türkische Vorspeisenplatte, dann war es schon Zeit für den Aufbruch. Auf der Zugfahrt las ich die erste Hälfte von Elviras Roman „Dunkles Halbkreuz“, das ich gegen ein Exemplar von „Ein Prinz für Movenna“ eingetauscht hatte. Um 18.32 Uhr erreichten wir Hildesheim, eine halbe Stunde später war ich zu Hause. Allerdings: An Schlaf war vorerst nicht zu denken. Kaum berührte mein Kopf das Kopfkissen, war ich schon wieder hellwach. Und das war dumm, denn ich hatte meinen Wecker für Samstagmorgen auf 4 Uhr gestellt. Damit begann das Abenteuer „Marburg-Con“. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, neuntletzter Teil
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Okay, ich habe gelogen. Ich habe den Wecker nicht auf 4 Uhr, sondern auf 4.15 Uhr gestellt, ein bißchen mehr Schlaf wollte ich nun doch haben. Duschen und ein extrastarker Kaffee bringen mich halbwegs wieder zur Besinnung, so daß ich um 5 Uhr Richtung Gronau starten kann. Ulrike Stegemann wird heute meine Co-Pilotin sein. Mit einer Streckenausarbeitung von meiner Lieblingsschwester Yvonne und der Information, daß es einfach nur immer auf der B3 geradeaus geht, kann gar nichts passieren. So verstauen wir Ulrikes Vampirkleid – extrascharf :)= – im Kofferraum und düsen auf der A7 südwärts. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, achtletzter Teil
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Ulrike hat für heute Abend einen Auftritt mit den „Vampirschlampen“ (www.vampirschlampen.de) geplant und wird aus „Michelles Verführung“ lesen. Ich habe „Ein Prinz aus Movenna“ für die Lesung der „Phantastik Girls“ im Gepäck. Und haufenweise Märchen. Die A7 ist um diese Zeit nur schwach befahren, und auch die B3 ab Kassel ist ein Traum in Asphalt. Wir brauchen deutlich weniger als die vom ADAC errechneten drei Stunden und sind schon eine Viertelstunde vor Con-Beginn in Marburg-Wehrda. An dieser Stelle auch ein dickes Lob an die Organisatoren des Cons: Die Anfahrtsbeschreibung auf www.marburg-con.de war absolut idiotensicher. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, siebtletzter Teil
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Armin Rössler ist schon da und breitet die Bücher des Wurdack-Verlags auf seinem Tisch aus. Die „Geschichten aus Movenna“ hat er auch dabei, aber den brandneuen „Prinzen“ noch nicht. Der wird ja auch offiziell erst am Montag verkauft. Und Jennifer Schreiners tollen Stand kann man auch schon von weitem sehen. Herzförmige Lutscher, beklebte Kondome und rote Rosenblätter – die Dekoration läßt schon einiges erwarten für die lustvolle Blutsaugerlesung. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, sechstletzter Teil
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Charlotte Engmann hat für die Phantastik-Girls zwei Tische bestellt. Zusammen mit Andrea Tillmanns bilden wir ein Drittel der „Girls“. Christel Scheja, die Vierte im Bunde, schafft es heute leider nicht – Marburg ist einfach zu weit weg. Linda Budinger ist wenigstens „virtuell“ mit vertreten, wir haben den „Goldenen Wolf mit ausgelegt. Als Charlie ihr Material auspackt, können wir endlich auch das „PG-Heft“ live und in Farbe bewundern. Das lindgrüne Heft stellt auf 48 Seiten die Phantastik Girls vor. Jede von uns ist mit einem Kurzporträt und einer Geschichte darin vertreten (von mir ist „Goldauge“ aus dem „Prinzen“ drin), und Charlie hat auch eine Übersicht von phantastischen Anthologien mit PG-Beteiligung erstellt. Mit Metallic-Stiften malen wir die Buchstaben „P“ und „G“ des Titels „Phantastische Geschichten“ aus. Und ich habe so gut wie gar nicht übergemalt *stolz*. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, fünftletzter Teil
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| Das Chili con Carne war super. Daß die vegetarische Ausgabe davon fast genauso schmeckt, wie es das Küchenteam des Cons behauptet, will ich gern glauben, aber bestimmt nicht ausprobieren ;) Ulrike verbeißt sich derweil in einem Käsebrötchen. Daß die Verfasserin solcher blutiger Geschichten Vegetarierin ist, erstaunt mich immer wieder. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, viertletzter Teil
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Das Lesungsprogramm beginnt mit den Lokalmatadoren: Die Apokalyptischen Schreiber erzählen von Krieg und Hunger, Pestilenz und Tod. Zombiarmeen, ein Hexensabbat, ein verzweifelter Heiler und ein kreativer Todbringer – alles, was man braucht, um den Weltuntergang heraufzubeschwören. Und das Outfit der vier Kuttenträger ist echt schräg. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, drittletzter Teil
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Wir Girls sind um 17 Uhr dran. Charlie hat ihren Vampirroman „Für eine Handvoll Seele“ mitgebracht. Michail Vladescu im Kampf gegen drei vorwitzige Putten – köstlich. Und als Zweitstory Michails Auseinandersetzung mit dem Höllenfürsten. Andrea liest aus den Story-Olympiaden-Bänden vor: Mit „Freiheit für die Unterschicht“ und „Neulich im Zauberschnupperkurs“ hat sie alle Lacher auf ihrer Seite. Ich trage „Goldauge“ vor und habe damit mindestens genau so viele Tentakeln in meiner Lesung wie Dirk van den Boom, der zeitgleich im Untergeschoß aus seinem Science-Fiction-Buch rezitiert. Und um den blutigen Kampf gegen den Riesenkraken auszubalancieren, schiebe ich „Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau“ nach. |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, vorletzter Teil
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Abends, nach der Preisverleihung für den Marburg Award (herzlichen Glückwunsch an Bernhard Weißbecker), gehört der große Saal den Vampirschlampen. Jennifer zeigt Beine bis zu den Ohrläppchen, Ulrike bietet tiefe Einblicke in ihr Dekolleté, Charlie geht als strenge Gouvernante eines Vampirinnenpensionats, erinnert mich ein wenig Mina Harker und hat bereits zwei Lesungen hinter sich (oder waren es jetzt doch drei). Erstaunlich, daß die Frau noch bei Stimme ist. Und was die drei Ladys dann auspacken, ist hammerhart. Charlie beginnt noch recht zart mit einer Michail-Geschichte und einer barbusigen jungen Frau. Ulrike setzt mit „Michelles Verführung“ nach. Jennifers Hardcore-Porno sorgt vollends dafür, daß das vorwiegend männliche Publikum trotz der fortgeschrittenen Zeit bei der Stange bleibt. („Wenn ich den ersten Satz rausbringe, dann schaffe ich den Rest auch“, hat sie sich vor dem Auftritt immer wieder gesagt. Und danach erzählt sie viel von dem, was ihre Verlegerin ihr über „Einhandleser“ mit auf den Weg gegeben hat). |
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17. bis 20. Mai, Bericht aus Nürnberg und Marburg, letzter Teil
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Der Rest des Abends versinkt in Plaudereien, Aufbruchsstimmung und Doch-nicht-zum-Abschied kommen. Mit Bernd Rothe tausche ich Erinnerungen an die DeWeZet in Hameln aus (wie klein ist doch die Welt). Mit einer Marburger Architektin, die sich versehentlich auf den Con verirrt hat, weil sie sich über Architektur- und Stadtschilderungen in Zukunftsromanen informieren wollte, und nun die Vampirschlampen erlebte, fachsimpele ich über die Wichtigkeit von Detailgenauigkeit gerade in phantastischen Geschichten (Titus Müller wäre stolz auf mich ;)) Und ich erzähle mindestens drei Con-Teilnehmern von dem jungen Aral-Tankwart, den wir auf der mittäglichen Fahrt zum Hotel nach dem Weg gefragt haben. „Wie kommen wir von hier nach Michelbach?“ – „Am besten mit dem Bus.“ „Und mit dem Auto?“ – Hm, also, da müssen Sie durch die Stadt. Aber wenn ich Ihnen das erkläre, das kapieren Sie sowieso nicht ...“ Aber wir haben dank seiner Beschreibung trotzdem den Weg gefunden. Die Nacht im Hotel „Stümpelstal“ war die angenehmste seit drei Tagen. Das Frühstück am anderen Morgen gut. Die Rückfahrt verlief problemlos. Tja, und hier sind wir wieder. |
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13. Mai 2007
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"Ein Prinz für Movenna" ist da! Eben habe ich eine Mail von Ernst Wurdack bekommen: Die Bücher sind gestern von der Druckerei geliefert worden. Meine Exemplare werden morgen zur Post gebracht und sind dann voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch bei mir. Jedenfalls hoffe ich, dass meine Briefträgerin das Paket noch vor Himmelfahrt bringt. Vielleicht lege ich ihr ein Stückchen Schokolade auf den Briefkasten als Bestechung? |
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9. Mai 2007
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Die Einsendefrist für die Märchen-Anthologie im Wurdack-Verlag ist zu Ende, und ich bin bereits eifrig mit dem Sichten und Sortieren beschäftigt. Hier die erste Info, die ich auch im Forum der Storyolympiade gepostet habe: Es sind 155 Texte eingegangen. Die genaue Autorenzahl kann ich noch nicht sagen, da manche Leute zwei Märchen eingereicht haben, einige in zwei verschiedenen Mails. An Textmenge sind es - einfach in den verschiedenen Formatierungen hintereinanderkopiert - erstmal 520 Seiten. Ich werde mir das jetzt so bald wie möglich in Normseiten umbauen, damit es lesbarer wird (Donnerwetter, ich habe inzwischen angefangen, knallbunte Blasenbuchstaben und lustige Riesengif-Anhänge zu hassen. ;)) Die Qualität schwankt zwischen unterste Talsohle und überwältigend schön, es ist ein bisschen von allem dabei. Fünf Verfasser habe ich wegen Überlänge disqualifiziert (Spitzenreiter: Weit über 20 000 Zeichen bei erlaubten 7000). Zwei Geschichten sind rausgeflogen, weil bereits in Anthologien veröffentlicht. Rund 10 Mails konnte ich nicht öffnen (Weiß einer von euch, was "ISO-885" bedeutet?). Heißen Dank an Helene Jordan für Umleitungs- und Öffnungshilfe. Zwei Geschichten haben mich auf dem Postweg (gelbe Post ;)) erreicht beziehungsweise sind gerade unterwegs, eine davon über den Umweg über die "Elfenschrift"-Redaktion, in der die Ausschreibung auch abgedruckt war (Danke an Ulrike Stegemann für's Sekretärin-Spielen). Ein Autor hat mir zehnmal dieselbe Geschichte gemailt, innerhalb weniger Stunden, immer mit einer oder zwei veränderten Kleinigkeiten. Die habe ich jetzt noch nicht gelesen, aber sie muss schon verdammt gut sein, ... Ein paar Fantasy-Geschichten, Parabeln und Polit-Satiren sind darunter, ein bissel Porno, einige Parodien auf bekannte Märchen. Positiv überrascht bin ich von Satzbau und Sprachrichtigkeit in den eingereichten Texten. Da hatte ich mir im Vorfeld grausliche Szenen ausgemalt. Und bei vielen Texten, die mich total vom Hocker gerissen haben, stellte ich dann fest, dass die Autoren eben doch "alte Bekannte" waren. Obwohl ich ja nun unbedingt als Entdeckerin von "neuen" Autoren in die Literaturgeschichte eingehen wollte. Naja, ein paar neue Gesichter wird es wohl trotzdem geben. |
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8. Mai 2007, Lesungsankündigung
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| Die ersten Termine, bei denen ich "Ein Prinz für Movenna" vorstellen möchte, im Überblick: Am Himmelfahrtsabend, 17. Mai, lese ich zum Abschluss des Nürnberger Autorentreffens etwas aus meinem neuen Buch vor. Nur zwei Tage später - Samstag, den 19. Mai 2007 - bin ich auf dem Marburg-Con zu hören. Zusammen mit Charlotte Engmann und Andrea Tillmanns von den Phantastik Girls bestreite ich ab 17 Uhr im Saal 2 das Programm. Und am 1. Juni, ab 19 Uhr sind Alexandra Balzer und ich im Schicksalsberg in Köln zu hören. |
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18. April 2007
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So, ich habe jetzt "Ein Prinz für Movenna" definitiv zum letzten Mal Korrektur gelesen. Alle Fehler, die jetzt noch drin sind, werden also drin bleiben. Jetzt ist mein Verleger Ernst Wurdack am Drücker. Und im Mai könnt ihr selbst nachschaun, wie das Buch geworden ist.
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17. April 2007
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Das Plakat für meine Lesung in Köln (Schicksalsberg, 1. Juni, 19 Uhr) ist fertig. Die große Version findet ihr unter http://www.tanjakummer.de/download/plakat2.jpg Falls jemand von euch Lust und Möglichkeiten hat, das Plakat auszudrucken und an passender Stelle aufzuhängen wäre das natürlich ganz toll. Und wenn ihr vorbeikommt, freue ich mich erst recht. |
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17. April 2007, aus meinem Tagebuch
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Dieser alte Heimatfilm ist doch richtig was für‘s Herz: Ein paar junge Männer und Frauen in hübschen alten Bauerntrachten bei der Kirschen-Ernte, und eines der Mädchen lächelt verschmitzt und hängt sich zwei Kirschen am Stiel über das Ohr. „Kirsch-Ohrringe – das habe ich früher als Kind auch immer gemacht“, strahlt meine Mutter gerührt. „Ihr kennt das bestimmt gar nicht mehr.“ Da kommt sie allerdings bei meiner kleinen Schwester an die falsche Adresse. „Klar habe ich das als Kind auch gemacht – und ich habe das sogar mit Haribo-Kirschen gemacht.“ Und wer hat jetzt die schönere Kindheit gehabt? |
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12. April 2007
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So sieht es aus, das Cover für "Ein Prinz für Movenna", das Ernst Wurdack gestaltet hat. Ich lese gerade ein aller-allerletztes Mal den Text Korrektur und hoffe, dass ich tatsächlich alle Macken finde. Das Buch soll im Mai erscheinen. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit auf www.wurdackverlag.de.
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2. April 2007
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Die erste Lesung aus "Ein Prinz für Movenna" steht im Terminkalender: Ich lese am 1. Juni im "Schicksalsberg", einem Rollenspiel-Geschäft und Lesungstreff in Köln aus meinem neuen Buch vor. Mit von der Partie ist meine Autorenkollegin Alexandra Balzer. Den Schicksalsberg findet ihr in der Lindenstraße 69, 50674 Köln. Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Mehr zum "Schicksalsberg" unter http://www.schicksalsberg-koeln.de. |
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26. bis 30. März 2007
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Dieser Volkshochschul-Kurs hatte es wirklich in sich: Ich habe mich in Hildesheim bei einem fünftägigen Bildungsurlaub in die italienische Sprache einweihen lassen und 40 Stunden lang die Schulbank gedrückt. Wir haben in dieser Woche den Stoff eines normalen VHS-Semesters durchgenommen. Es hat einen Riesenspaß gemacht, sich das Gehirn mal wieder durchpusten zu lassen. War aber auch ganz schön anstrengend. Ich bin jeden Abend weit vor Mitternacht ins Bett gefallen und habe geschlafen wie ein Stein. |
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25. März 2007, aus meinem Tagebuch
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„Guck mal, was ich kann!“, kräht die kleine Julia stolz. Sie grinst mich breit an, dann stößt sie mit der Zungenspitze gegen ihren Schneidezahn, und plötzlich zeigt dessen Rückseite nach vorn. Der Milchzahn hängt nur noch an einem Nervenstrang und lässt sich nicht nur drehen, sondern auch ganz nach vorn kippen. „Igitt!“, quiekt ihre Mutter auf. „Julia, lass das, das ist ja eklig!“ Aber der Wackelzahn bleibt die Sensation in der ganzen Familie. „Guck mal, was ich ka-hann - guck mal, was ich ka-hann“, singt Julia und erschreckt nacheinander zwei Tanten und eine Nachbarin. Nur die Großmutter bleibt gelassen. „Und jetzt guck mal, was ich kann“, sagt sie und nimmt ihr Gebiss heraus. Julia war tief beeindruckt. |
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24. März 2007, aus meinem Tagebuch
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| Was ist besser – belohnen oder bestrafen? Manche Lehrer sagen ja, man soll ein Kind ganz doll loben, wenn es etwas gut gemacht hat. Und die Prügelstrafe für vergeigte Mathearbeiten ist sowieso abgeschafft, klar. Eine gute Idee. Warum gibt es nicht mehr davon? Stellen Sie sich vor, Sie finden heute hinter dem Scheibenwischer Ihres Autos einen 5-Euro-Schein und einen rosa Brief der Politesse Ihres Vertrauens: „Herzlichen Dank für vorbildliches Parken. Hochachtungsvoll – Ihre Stadt Springe“. Wäre das nicht ein Ansporn für die Zukunft? |
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16. März 2007
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Charlotte Engmann hat gerade alle Hände voll zu tun: Sie stellt ein Heft zusammen, in dem sich die "Phantastik Girls" präsentieren. Wir sind zehn sehr unterschiedliche Autorinnen, die gern - und ernsthaft - Fantasy schreiben. Das Heft wird 48 Seiten haben, darin sind Kurzbiographien und Geschichten der Girls und eine Vorstellung der Gruppe. Von mir ist die Story "Goldauge" enthalten, ein Seefahrerabenteuer aus Movenna. Wer sich die Girls anschauen möchte, wird hier fündig: http://www.mynetcologne.de/~nc-engmanch/autorinnen/Autorinnen.html |
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16. März 2007
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| Update in der Bordbibliothek: Die Nachtwald-Anthologie ist jetzt eingestellt, und ein erster Zeitungsartikel ist auch schon zu lesen. |
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15. März 2007
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Was es nicht alles gibt: Isabella Schuler, eine Autorenkollegin aus der Nachtwald-Anthologie ("Ervon"), möchte das Buch im Deutschunterricht vorstellen und dabei den Schülern auch meine Geschichte "Gewitternacht" vorstellen. Lournu als Lernstoff? Ich hoffe doch sehr, dass der Unterricht nicht auf ein Wildbesenrennen hinausläuft ...
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14. März 2007, aus meinem Tagebuch
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| Rechts ist da, wo der Daumen links ist, klar. Aber für die kleine Julia ist das ein ganz schön harter Brocken, obwohl sie jetzt ein rotes Bändchen am rechten Handgelenk trägt. Sie übt jedesmal fleißig, wenn ich sie mit dem Auto vom Kindergarten abhole. „Siehst du, und jetzt biegen wir nach rechts ab“, versuche ich zu helfen. „Und jetzt fahren wir links.“ Plötzlich strahlt sie über das ganze Gesicht. Ihr ist ein göbelhelles Licht aufgegangen. „Jetzt hab ich‘s kapiert, jetzt ist rechts hinten, stimmt's?“ |
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12. März 2007
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Ein tolles, volles Märchenwochenende liegt hinter mir. Im Sal(l)on 17 bei Frauke Baldrich-Brümmer in Hannover haben wir uns zwei Tage lang mit Märchentheorie und -praxis befasst, über Antimärchen gesprochen und - wie es sich gehört - auch selbst geschrieben. Bei mir ist zum Beispiel eine Geschichte über den jungen Bernhardiner Bello entstanden, der sich auf seine große Rettungshundeprüfung vorbereitet und vor Prüfungsangst fast umkommt. Aber da ist ja noch die kluge Waldohreule Eulalia, die sich hervorragend auf das Schreiben von Spickzetteln versteht ... |
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10. März 2007
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Eine höllische Geschichte habe ich letzte Woche für Jennifer Schreiner ausgekocht. Jennifer ist Herausgeberin der Anthologie "Satan GmbH & co. KG", die ursprünglich beim Intrag-Verlag erscheinen sollte und jetzt beim Lerato-Verlag ein neues zu Hause gefunden hat. Der Pferdefuß bei der Sache: Lerato macht nur Anthologien mit mindestens 30 Geschichten, Jenni hatte bloß 26, so kam ich ins teuflische Spiel. Vier durchgeschriebene Nächte, drei Liter Kaffee und Beethovens Fünfte in Endlosschleife - und jetzt ist sie fertig: die Story von der aufstiegsorientierten Karriereteufelin Sulfuria, die sich um den Posten des Chefteufels der Vorhölle beworben hat - zu einer Zeit, als Papst Benedikt gerade mit dem Gedanken spielt, Teile der Vorhölle abzuschaffen ... |
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4. März 2007
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Ein Paket vom Lerato-Verlag ist eingetroffen: Endlich halte ich die Anthologie "Im Banne des Nachtwaldes" in den Händen. Das Buch sieht sehr gut aus und enthält unter anderem meine Geschichte "Gewitternacht", ein Vorabdruck des Schlusskapitels von "Ein Prinz für Movenna": Die Hexe Lournu wird während eines furchtbaren Unwetters zu einem Notfall gerufen: Die Königin liegt in den Wehen, die Geburt des neuen Kronprinzen steht unmittelbar bevor ... Das Buch kann zum Preis von 9,95 Euro auf der Seite www.lerato-verlag.de bestellt werden. Außerdem solltet ihr unbedingt mal die Homepage zum Buch besuchen: www.imbanndesnachtwaldes.de.vu. |
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4. März 2007
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Post von Ulrike Stegemann: Das neue Heft der Elfenschrift ist erschienen. Mit dabei: Mein Märchen "Der Leuchtturm am Rand der Welt", ein Auszug aus dem ersten Kapitel von "Ein Prinz für Movenna": Es geht um Elektryon, den jungen Fischerssohn vom Sharkenthöckk-Riff, der unbedingt Leuchtturmwärter werden will. Doch zuvor muss er sich als Schiffsbauer, Drachenkämpfer und Prinzessinnenretter bewähren. Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werden. |
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1. März 2007, aus meinem Tagebuch
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| 3 Uhr nachts, Petra allein zu Haus. Es ist stockfinster draußen im Garten. Stille. Ich bin ganz sicher, dass ich eben ein Geräusch gehört habe. Da, tatsächlich, im Vorgarten bewegt sich eine dunkle Gestalt. „Verdammt, jetzt bell doch endlich!“, zische ich meinem Terrier-Mischling zu. Doch der schaut mich nur mit großen Augen an und wedelt mit der Schwanzspitze. Einen tollen Wachhund habe ich da zu meinem Schutz. Leise schleiche ich zum Telefon. Plötzlich ein lauter Schrei im Vorgarten. Ein schlimmes Wort mit „Sch…!“ Der Einbrecher liegt lang ausgestreckt auf dem Rasen, und mein Hund grinst in sich hinein. Meine arme Schwester wurde nach der Disco-Nacht das Opfer einer „Tretmine“. Was für ein fieser Wachhund … |
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25. Februar 2007
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Elektropost von Felix Woitkowski: "Im Bann des Nachtwaldes" ist in Druck und wird Mitte nächster Woche erscheinen. Das Buch ist mittlerweile über den Shop des Lerato-Verlages unter www.lerato-verlag.de vorbestellbar, aber auch bei www.amazon.de als Marketplace-Angebot und bald auch im örtlichen Buchhandel erhältlich. In den nächsten Tagen wird auf der Seite der Band von Joran/Hannah, unserer Illustratorin, (www.elane.org) ein Gewinnspiel starten, bei dem die Anthologie zweimal zu gewinnen sein wird. In der nächsten Ausgabe der "Elfenschrift"(www.elfenschrift.de) wird "Im Bann des Nachtwaldes" vorgestellt werden. Außerdem hat Felix eine Extra-Homepage zum Buch erstellt: www.imbanndesnachtwaldes.de.vu. |
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18. Februar 2007, aus meinem Tagebuch
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| Schimpfen, Tränen, eine Tür knallt. Stille. Der typische Mutter-Tochter-Konflikt, denke ich und streichele meinen karamellcremefarbenen Terrier, der mich fragend anblickt. Meine Schwester dürfte gerade heulend über ihrem selbst genähten Steinzeit-Kostüm aus falschem Leopardenfell zusammengebrochen sein. Warum sagt sie unserer Mutter auch nicht, wozu sie diesen Knochen vom Einkaufen mitbringen sollte? Gedacht war an einen weißen Piratenknochen, den sie sich in den Zopf stecken wollte. Wird sie jetzt mit dem türkisfarbenen Gummiquietschknochen im Haar zu der coolen Fete stiefeln? Mein Hund lächelt. Der Knochen bleibt wohl hier. |
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14. Februar 2007
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So sieht sie aus, die neue Elfenschrift. Ich bin mit dem Märchen "Der Leuchtturm am Rand der Welt" dabei. Ausgabe 13 des kleinen feinen Literaturheftchens erscheint Anfang März 2007. Das Cover-Bild stammt von Tanja Meurer. Das Heft hat den Schwerpunkt: "Wasser - Faszination und Tiefe". Aus dem Inhalt: Interview mit Katja Brandis, Textbeiträge von Sabine Kosmin, Alfred Zoppelt, Bianca Klose, Katja Leonhardt, Manuela P. Forst, Rena Larf, Birgit Kleimaier, Petra Hartmann, Thomas Backus und Erik Schreiber. Grafiken/Illustrationen von Tanja Meurer, Manfred Lafrentz, Manuela P. Forst, Katja Leonhardt, Rosi Dombach, Silvia Eskofier und Christel Scheja. Beiträge über Elfenmusik & Elane und "Die Anderweltler". Weitere Infos, Ausschreibungstipps und mehr ... Zu bestellen auf der Seite www.elfenschrift.de. |
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12. Februar 2007
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Ich bin dieses Jahr für die Märchen-Anthologie im Wurdack-Verlag zuständig, Heute ging die Ausschreibung online. Hier der Text: Märchenausschreibung, Herausgeberin: Petra Hartmann. Gesucht werden klassische und moderne Märchen für Erwachsene. Verwunschene Prinzessinnen und feuerspeiende Drachen sind ebenso willkommen wie zauberhafte Straßenbahnen, furchtlose Gerichtsvollzieherinnen oder fußballbegeisterte Roboter. Erweckt die Poesie des Mittelalters zum Leben – oder öffnet unseren Lesern die Augen für den Zauber der Europäischen Union. Humor ist garantiert nicht verboten, Melancholie und der Blick auf die traurigen Momente des Lebens sollen jedoch gleichfalls Einzug in diese Anthologie finden. Umfang: 7000 Zeichen incl. Leerzeichen. Neue deutsche Rechtschreibung. Maximal zwei Texte pro Autor. Einsendeschluss: 30. April 2007. Einsendung als doc- oder rtf-Datei per Mail an folgende Adresse: hartmann.holle@t-online.de. Bitte eine fünfzeilige Kurzvita sowie Namen, Adresse, Mail und Telefonnummer am Ende des Märchens einfügen. Jeder Autor erhält ein kostenloses Belegexemplar und kann weitere Exemplare zum reduzierten Autorenpreis erwerben. Ein Honorar kann nicht gezahlt werden. |
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7. Februar 2007, aus meinem Tagebuch
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Ich werde oft gefragt: "Gibt es die kleine Julia wirklich?" oder "Wie entstehen eigentlich Ihre Guten-Morgen-Geschichten?" Nun, wenn ihr euch mal den vorigen Eintrag anschaut, dann könnt ihr sehen, woher die folgende Julia-Geschichte stammt ;) : „Guck mal“, sage ich stolz zu Ina von nebenan: Auf dem Zeitungsfoto mit den langjährigen Vereinsmitgliedern bin ich diesmal selbst abgebildet, halte meine Urkunde hoch und grinse in die Kameralinse. Meine gesamte Familie musste sich diesen Artikel schon durchlesen, alle Kollegen, und jetzt sind die Nachbarn dran. Ina nickt anerkennend. Dann schiebt die kleine Julia ihr Köpfchen zwischen uns. Lange mustert sie das Foto, schaut dann mich an und sagt schließlich strahlend: „Du siehst ein bisschen aus wie ein Meerschweinchen.“ Stumm falte ich die Zeitung wieder zusammen. Heute werde ich sicher nicht mehr mit diesem Artikel angeben. |
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5. Februar 2007
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Die Bordbibliothek ist auf dem neuesten Stand und sieht jetzt viel übersichtlicher aus. Ab sofort purzeln meine Solo-Bücher, die Anthologien und Fanzines nicht mehr wie Kraut und Rüben durcheinander. Eingestellt sind auch die beiden Artikel über das Koboldsbuch und die beiden Berichte über meinen Theodor-Mundt-Vortrag. Auch wenn meine Lieblingsschwester Yvonne sagt, auf dem Foto im Deister-Anzeiger sehe ich aus wie ein Meerschweinchen. Grrr. |
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31. Januar 2007
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| Elektropost von Ulrike Stegemann: Sie hat meine Geschichte "Der Leuchtturm am Rand der Welt" in ihre Zeitschrift "Elfenschrift" aufgenommen. Das neue Heft, das von Wasser, Nixen und Meereszauber handelt, soll Anfang März erscheinen. Bei meiner Geschichte handelt es sich um eine Vorab-Veröffentlichung aus meinem neuen Roman "Ein Prinz für Movenna". Der Fischerjunge Elektryon lebt in einem kleinen Dorf am gefährlichen Sharkenthökk-Riff im Norden Movennas. Sein großer Traum ist es, dereinst einen Leuchtturm am Riff zu bauen. Aber der kleine Leuchtturmwärter erntet nur höhnisches Gelächter. Bis er sich als Drachenjäger beim movennischen König verdingt ... Mehr Infos und Bestellhinweise unter www.elfenschrift.de. |
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30. Januar 2007
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Endlich erledigt: Meine Anmeldung für das Nürnberger Autorentreffen ist abgeschickt, und jetzt kann ich mich zurücklehnen und mich auf einen schönen Himmelfahrtstag mit Gleichgesinnten freuen. |
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27. Januar 2007
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| Neue Deister-Zeitung und Deister-Anzeiger haben jeweils einen Artikel über den Abend in der RvB-Bibliothek gebracht. Heißen Dank an Annegret Brinkmann-Thies für den netten Bericht. Ich will die Texte so bald wie möglich in die Bordbibliothek einstellen, sowie mein Scanner sich wieder erholt hat. |
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26. Januar 2007
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Der Abend gestern in der Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek hat sehr viel Spaß gemacht. Ein bisschen Bedenken hatte ich ja, ob mein Vortrag über Theodor Mundt und die Zensurbehörde nicht zu dröge sein würde. Aber, klar, bei Mundt hebe ich natürlich ab, und die Zuhörer sind mitgegangen. Vielleicht habe ich ja das eine oder andere Herz für meinen Lieblingsjungdeutschen brechen können. Etwa 30 Leute waren gekommen, und im Anschluss gab es noch viel Raum für Gespräche über Literaturzensur - auch im 20. Jahrhundert. Und die RvB-Bibliothek ist ein richtig schnuckeliger Platz geworden. Zumal der Vereinsvorsitzende Peter Kimmel sich höchstpersönlich um das Zusammenschrauben der neuen Möbel gekümmert hat. "Ikea ist ganz schön schwierig", gab er zu. Der verpflasterte Mittelfinger verriet's. |
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24. Januar 2007, Vortragsankündigung
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Theodor Mundt und der Kampf um die Pressefreiheit, darum soll es morgen beim Förderverein Rudolf von Bennigsen gehen. Ich halte dort einen Vortrag über den Helden meiner Doktorarbeit. Wer Lust hat, auf den Spuren eines heute vergessenen Schriftstellers durch die kafkaesken, verschlungenen Gänge der Zensurbehörden zu wandeln, ist herzlich willkommen: Donnerstag, 24. Januar, 19.30 Uhr, in der RvB-Bibliothek im Bahnhofsgebäude in Bennigsen bei Springe. Und wem danach von dem wissenschaftlichen Kram der Kopf schwirrt, der kann sich anschließend zurücklehnen und eine Lesung der Schriftstellerin Rita Monika Hirsch genießen, die ihre Werke "Hab Mondschein im Herzen" und Begegnung am Vormittag" vorstellt. Ortsbürgermeister Hartmut Rieck hat versprochen, danach für alle Wein und Brot aufzutischen. |
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19. Januar 2007, aus meinem Tagebuch
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| Von einem amerikanischen Fernseh-Wetterfrosch erzählt man, dass er nach einem Tornado beinahe von einer wütenden Bauernschar aufgehängt worden wäre. „Jawohl!“, rief der Mann in höchster Not mit Donnerstimme. „Jawohl, ich habe Ihnen den Tornado geschickt. Und wenn Sie nicht gleich abhauen, dann schicke ich Ihnen noch einen!“ Daraufhin ließen sie ihn laufen. Wenn ich jetzt die Rechnung für meine Beule im Autodach an Herrn Kachelmann schicke, kommt Kyrill dann zurück? |
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17. Januar 2006
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Der Erscheinungstermin steht fest: Die Anthologie "Im Banne des Nachtwalds" soll nun Anfang März zu haben sein. Das Buch, das meine Erzählung "Gewitternacht" enthält, wird herausgegeben von Felix Woitkowski, enthält auf etwa 200 Seiten Fantasy-Geschichten von 30 Autoren und trägt die ISBN: 978-3-938882-40-5. Kosten wird es 9,95 Euro. Mehr Infos: www.lerato-verlag.de. |
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16. Januar 2007, aus meinem Tagebuch
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Ich starre verdattert auf den Radiolautsprecher, aus dem Rainhard Fendrich gerade sein unnachahmliches „Macho, Macho“ schmettert. Ist das wirklich wahr? Da hat der Österreicher doch tatsächlich klar und deutlich gesungen: „Er hat einen Hintern wie Apollo …“ Plötzlich ergibt das gesamte Lied einen Sinn. Dieser Supertyp, den er da besingt, hat also einen Knackarsch wie ein griechischer Gott. Ehrlich, ich habe mein Leben lang lauthals mitgesungen: „Er hat aan Hintern wie a Polo“ – und habe mich immer gefragt, warum die in dem Alpenstaat es so umwerfend erotisch finden, wenn ein junger Mann ein Gesäß wie ein Mittelklassewagen von VW hat. Manchmal braucht man eben Jahrzehnte, bis man einen Schlagertext richtig versteht. |
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15. Januar 2007, aus meinem Tagebuch
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| Niemals wieder gehe ich mit der kleinen Julia zum Einkaufen. Jedenfalls nicht in den Schreibwarenladen an der Ecke, wo die kleine rothaarige Frau hinter dem Tresen steht. Mit großen runden Augen baute sie sich vor der Frau auf, starrte sie stumm an, und als die Frau schließlich zurückstarrte, fragte Julchen: „Bist du die Mutter von Pumuckl?“ Ich glaube, ich hatte noch nie in meinem Leben einen so leuchtend roten Kopf wie bei diesem Einkauf. Wahrscheinlich hat mich die Verkäuferin für die Mutter von Winnetou gehalten. |
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11.Januar 2007
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| Heute ist in den "Holler Nachrichten" ein Bericht über "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" erschienen. Der Text, wie auch der Kehrwieder-Artikel, wird demnächst in meine Bordbibliothek eingepflegt. |
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9. Januar 2007, aus meinem Tagebuch
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| Ina von nebenan mag es gar nicht, wenn ihre Mutter sie nachmittags von der Schule abholt. Das Mädchen hat eine wahre Todesangst davor, dass die Frau vielleicht ihrer Klassenlehrerin begegnen kann. Ich nicke verstehend. In einem gewissen Alter sind Mütter eben peinlich. Und gefährlich für die Noten sind sie auch. Ich erinnere mich noch ganz genau an das Schulfest, an dem meine Mutter das erste Mal meinen Englischlehrer und seinen prächtigen, wuscheligen Vollbart sah. „Was ist denn das für ein Zausel?“, fragte sie nicht eben leise. Und ich bin heute noch felsenfest davon überzeugt, dass die Vier minus im Versetzungszeugnis nicht von meiner Faulheit stammt. |
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7. Januar
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| Heute ist im "Kehrwieder am Sonntag" ein Artikel über mich erschienen. Vorgestellt wird das Märchen "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau", das in der Anthologie "Immer diese Kobolde" abgedruckt ist. |
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1. Januar 2007
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| Es ist vollbracht. Heute Nacht habe ich die Arbeit an "Ein Prinz für Movenna" abgeschlossen. Jetzt muß meine Familie ran. Mein Rechtschreibfehler-Suchtrupp hat die Arbeit schon aufgenommen. |
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29. Dezember 2006, aus meinem Tagebuch
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| „Was wünscht du dir zu Silvester?“, fragt die kleine Julia und kaut nachdenklich an ihrem Buntstift. Tatsächlich, das Mädchen ist dabei einen Wunschzettel zu malen. Weil es mit dem Weihnachtsmann ja so gut geklappt hat letzte Woche. Aber warum eigentlich nicht? Also, falls diese Zeilen hier zufällig vom Silvestermann gelesen werden sollten: Ich wünsche mir für das neue Jahr einen ersten Spatenstich auf der Schille, einen städtischen Haushalt ohne rote Zahlen, eine Arbeitslosenkurve, die in den Keller geht, die Erleuchtung über Heinrich Göbels Patente, eine NDZ ohne Druckfehler und eine große Schachtel Pralinen. |
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28. Dezember 2006, aus meinem Tagebuch
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| „Jetzt ist es genug“, sagt meine Mutter wütend. Ich seufze. Wie soll ich je meine Musiker-Karriere starten, wenn sie mich nicht mal die einfachsten Flötentöne üben lässt? Und wozu hat mir meine Schwester die hübsche „Tin-Whistle“ geschenkt, wenn nicht zum Spielen? Sicher hätte meine Mutter selbst Friedrich dem Großen das Flötenspielen verboten, wenn er zur Sendezeit von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ im Wohnzimmer rumgefiept hätte. Das darf nur einer: Gelassen kommt ihr Hund hereinstolziert, in der Schnauze den nagelneuen quietschenden Gummiball. Eine halbe Stunde herrscht entsetzlicher Radau im Raum. Und meine Mutter lauscht gerührt wie bei einem Galakonzert. |
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28. Dezember 2006
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Neues von der Nachtwald-Anthologie im Lerato-Verlag. Der Titel "Im Bann des Nachtwaldes" steht bereits fest. "Das Lektorat der Geschichten ist sehr weit vorangeschritten", heißt es in einer Rundmail an die Autoren, "so dass wir nur noch auf die Endfassung der letzten Geschichten warten, bis das Buch endlich in den Satz gehen kann. Hannah Hasselberg hat das Titelbild fertig gestellt. Allerdings ist noch nicht gänzlich geklärt, ob der Schriftzug so bleibt, wie er nun ist. Auch die Illustrationen sind in Arbeit, wie uns Hannah berichtet. Leider wird uns wohl nicht möglich sein, jede der Geschichten mit einer Illustration zu versehen, da der Zeitaufwand, wie sich herausstellte, leider für Hannah zu groß ist." Auf www.lerato-verlag.de/nachtwald.htm gibt es ein kleines Update. Mittlerweile sind alle Autoren (in alphabetischer Reihenfolge) mit ihren Geschichten aufgeführt, ebenso der Klappentext. |
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27. Dezember 2006
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| Ich hatte arbeitsreiche Weihnachtstage. Das Fest über habe ich mich mit den letzten Abenteuern des Ritters "Demantin" befasst, der im Buch "Ein Prinz für Movenna" den mittleren Teil für sich reserviert hat. Anfang Januar, habe ich mit meinem Verleger Ernst Wurdack ausgemacht, soll das Manuskript fertig sein. Drückt mir die Daumen, daß ich es schaffe. |
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22. Dezember 2006
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| Kurz vor Weihnachten noch ein kleines Update: In der Bordbibliothek findet ihr jetzt die Bücher "Immer diese Kobolde" und "Das geteilte Königreich", außerdem sind die Veröffentlichungsliste und das Hafenhandbuch aktualisiert worden. |
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20. Dezember 2006
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Neues zur Nachtwald-Anthologie des Lerato-Verlags. Das Buch, das meine Geschichte "Gewitternacht" enthält, soll nun den Titel "Im Bann des Nachtwalds" tragen. Über das Buch schreibt der Verlag: "Geheimnisvoll erstreckt sich der Nachtwald über das Land. Nur die Alten wissen noch von den Wundern und Gefahren, von den Abenteuern und Wesen, die den Wanderer zwischen den Bäumen erwarten. Nicht oft wagen es Reisende, die gewundenen Pfade des Waldes zu beschreiten, und noch seltener kehrt einer von ihnen zurück, um von seinen Erlebnissen zu berichten. Mal bedrohlich, mal launig, voller Spannung und Phantasie schildern 30 Autoren ihre Geschichten aus den undurchdringlichen Gefilden des Nachtwaldes." Mehr Infos: www.lerato-verlag.de |
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18. Dezember, aus meinem Tagebuch
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| Schimpfend und total zerstochen kommt meine Mutter aus der Garage. Soeben hat sie ihren Weihnachtsbaum ausgeladen. „Ich habe schon wieder so ein furchtbares Stachelding gekriegt“, beschwert sie sich. Ich seufze. Es ist doch jedes Jahr das selbe. Sie geht zum Weihnachtsbaumverkäufer, sucht sich ein Nadelgewächs aus, der schlägt den Baum und packt ihn ihr in den Kofferraum. Warum merkt sie immer erst beim Ausladen, dass sie sich wieder einen Kaktus andrehen lassen hat? Und warum bin jedes Mal ich der arme Idiot, der das nadelbewehrte Monster dann in den Ständer zwängen muss? Für das nächste Jahr musste sie mir hoch und heilig versprechen, dass sie den Baum vorher umarmen und „probeknuddeln“ wird. Bei Teddybären macht sie das schließlich auch. |
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17. Dezember 2006, aus meinem Tagebuch
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| So ein Amerikaner ist eine feine Sache, besonders wenn viel Zuckerguss darauf ist. Das hat auch die kleine Julia längst herausgefunden. Beim Geburtstagskaffee von Großtante Edith hat sie den Teller mit den drei Gebäckstücken natürlich schon längst entdeckt. Der in der Mitte hat am meisten Zuckerguss. „Na, Julchen, hast du dir schon etwas ausgesucht?“, fragt die freundliche alte Frau. „Klar“, strahlt Julia. „Den da. Da ist mehr Schorf drauf.“ Hustenanfälle schütteln alle Tanten. Von den Amerikanern hat keiner mehr gegessen, und Julia bekam sie eingepackt. |
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17. Dezember 2006, aus meinem Tagebuch
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| Manche Rätsel sind einfach noch zu vertrackt für Julias kleines Köpfen. Wenn man sie so sieht, das Gesicht in grüblerische Falten gelegt und den Blick starr auf die blaue Domestos-Flasche gerichtet, dann weiß man gleich, dass die Welt noch lange nicht vollständig erklärt ist. „Du-u, Petra“, fragt sie, „warum kriege ich die Flasche nicht auf?“ „Da ist eine Kindersicherung dran“, sage ich. „Das Zeug ist nämlich ziemlich gefährlich.“ Julia nimmt respektvoll Abstand und zieht mich an der Hand aus dem Badezimmer heraus. Aber eines will sie doch noch wissen. „Aber woher weiß die Flasche eigentlich, dass ich noch ein Kind bin?“ |
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16. Dezember 2006
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Neu erschienen: "Die Rache der Heinzelmännchen" in: "Das geteilte Königreich". So viele Jahre haben die Heinzelmännchen fleißig in der Werkstatt des alten Schneiders gewerkelt. Doch jetzt hat die böse Stieftochter das Haus geerbt. Und sosehr die kleinen Wichte auch schuften und sich plagen, niemals finden sie ein Schälchen Milch auf dem Küchentisch. Aber ein Heinzelmännchen, das für seine Arbeit keinen Dank erhält, verwandelt sich in seiner Wut irgendwann in einen bösen Kobold. Die Schneiders-Stieftochter trifft eine Rache, furchtbarer als der Tod und gemeiner als jede Menschenbosheit ... Abgedruckt zusammen mit 59 anderen Märchen in: „Das geteilte Königreich“. Hrsg. v. Susanne Schnitzler. Lerato-Verlag, 2006. ISBN: 978-3-938882-30-6. 262 Seiten. 9,95 Euro. Erhältlich im Buchhandel oder unter www.lerato-verlag.de. |
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9. Dezember 2006, aus meinem Tagebuch
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Wie machen das die Eskimos bloß? Irgendeinen Trick müssen die freundlichen Arktis-Bewohner doch auf Lager haben, um dieses Problem zu lösen. Aber vielleicht werde ich es dieses Jahr doch noch einmal versuchen: Wenn genug Schnee liegt, dann gehe ich in den Garten und baue mir ein Iglu. Ein wunderschönes, kugelrundes, makellos weißes Haus aus Schnee. Und dann werde ich noch einmal meinen gesamten tierpädagogischen Ehrgeiz zusammennehmen und mit meinem Hund sprechen. Irgendwann muss er doch kapieren, dass er nicht an mein Iglu pinkeln darf. Wie bringen das bloß die Eskimos ihren Schlittenhunden bei? |
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8. Dezember 2006, aus meinemTagebuch
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Ein ausgedehnter Spaziergang mit meinem Hund, knackig kalte Luft und die Aussicht auf eine hügelige Landschaft ... Das Auge schweift frei über weite Felder und Wiesen, knorrige Kirschbäume säumen den schmalen Feldweg, und nirgendwo lässt sich eine Menschenseele blicken, geschweige denn ein Auto. Doch mittendrin in der menschenleeren Natur hat irgendein regelungswütiger Miesmacher ein Schild aufgepflanzt. Ein Dreieck mit grünem Rand und schwarzer Eule mahnt mich mit erhobenem Zeigefinger, dass dies hier ein Landschaftsschutzgebiet ist. Wie kann man eine Landschaft nur so verschandeln? |
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7. Dezember 2006, Lesungsankündigung
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Wer Lust hat, mich noch einmal Weihnachtsmärchen lesen zu hören, ist am Montag, 18. Dezember, in der Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek willkommen. Die Bibliothek ist im Bennigser Bahnhofsgebäude untergebracht. Los geht es um 16 Uhr. |
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6. Dezember 2006
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Heute ist die "Aktuelle Woche" besonders schön: Sie zeigt mich am NDZ-Stand in meinem Weihnachtsmannkostüm. Ich sitze mitten in einer Kindergruppe und lese aus der "Weihnachtseisenbahn" vor. Das Bild hat Frank Hermann geschossen, der es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Die Lesung hat viel Spaß gemacht, und nächstes Jahr soll es wieder einen Wald-Weihnachtsmarkt an der Deisterhütte geben.
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5. Dezember 2006, aus meinem Tagebuch
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Ina von nebenan ist heute ziemlich gestresst. Morgen steht in der Schule eine Mathearbeit an. „Weißt du was“, sagt sie, „Dominik hat gesagt, du musst die Nacht vorher mit dem Mathebuch unterm Kopfkissen schlafen, dann hast du bei der Arbeit alles im Kopf.“ Manche Aberglauben sind einfach nicht totzukriegen. Andererseits ... wenn ich damals statt des „Winnetou“ mein Mathebuch unter dem Kopfkissen gehabt hätte, ich hätte mir vielleicht manches erspart. Allerdings hätten meine Eltern wohl an meinem Verstand gezweifelt, wenn sie mich nachts dabei erwischt hätten, dass ich heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke mein Mathebuch lese. |
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3. Dezember, aus meinem Tagebuch
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„Palle wuh frangßäh?“, quatscht mich die kleine Julia an. Wo sie das nur wieder aufgeschnappt hat. „Äh ... wui!“, sage ich. Klar spreche ich Französisch. Ich habe mein erstes französisches Wort schon im Alter von fünf Jahren gelernt. Damals, auf dem Campingplatz in La Rochelle. Meine Eltern, meine kleine Schwester und ich beim Versuch, uns anzumelden: „Monsieur Achtmann?“, lächelt der freundliche Franzose meinen Vater an. Der schüttelt energisch den Kopf. „Nee, wir sind nur vier Mann.“ „Monsieur Achtmann“, wiederholt der Franzose nach erneutem Blick auf die Anmeldung, jedoch deutlich bestimmter. Vielleicht würden die zwei heute noch über die Größe unserer Familie streiten, wenn ich nicht plötzlich kapiert hätte, dass „Acht Mann“ einfach nur „Hartmann“ auf Ausländisch ist. Mein erstes Fremdwort. Mann, war ich stolz. |
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1. Dezember 2006, aus meinem Tagebuch
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| Im nassen Sand blinkt es grün auf, und bevor die zurückflutende See mir den Schatz wieder entführen kann, habe ich mich schon daraufgestürzt. Zupacken, den Sand wegpusten, und ab damit in die Anoraktasche. Ich habe immer noch nicht herausgefunden, wohin die vielen kleinen grünglitzernden Flaschenglassteinchen nach meiner Rückkehr verschwinden, aber ich habe ja meine Mutter im Verdacht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass, dass sie ihren geheimnisvollen Glanz verlieren, wenn sie trocken sind. Kein Wunder, dass sie zu Hause nicht mehr zaubern können, wenn meine Mutter meinen Krimskrams auspackt. "Nagellack", rät mir ein Urlauber, "Sie müssen die Dinger mit durchsichtigem Nagellack streichen." Das ist gar keine schlechte Idee. Und ich beschließe, dass ich dieses Jahr schneller bin: Bevor meine Mutter meinen Koffer plündert und alle Steine wegwirft, mache ich mich über ihren Schminkkoffer her und verwende ihn für etwas Sinnvolles. |
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28. November 2006, Lesungsankündigung
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So, ich sitze wieder an meinem Schreibtisch und arbeite für die Neue Deister-Zeitung. Für das Blatt werde ich am Wochenende auch vier Weihnachtslesungen in der Deisterhütte gestalten. Wer Zeit und Lust hat, kann gern hereinschneien und zuhören: Sonnabend, 2. Dezember, 14.45 Uhr und 16 Uhr und Sonntag, 3. Dezember, ebenfalls 14.45 Uhr und 16 Uhr. Gelesen wird jeweils eine halbe Stunde. Im Gepäck habe ich mein Märchen vom "Reserveweihnachtsmann" und - ganz neu - ein Mitbringsel von Helgoland: "Die Weihnachtseisenbahn". Die Deisterhütte findet ihr am alten Springer Trimmpfad. |
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27. November 2006
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Neu erschienen: "Immer diese Kobolde" mit meiner Geschichte "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" über einen jungen Klabautermann, der zum ersten Mal im Leben auf große Fahrt geht und von einer üblen Seekrankheit erwischt wird. Das Buch "Immer diese Kobolde! Geschichten für das Erstlesealter" wird herausgegeben von Sabina Luger und Thomas Hocke und ist illustriert von Matthias Herkle. Paperback, ISBN 3-938065-20-6. Bestellungen im Buchhandel oder auf der Seite www.wurdackverlag.de. |
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27. November 2006
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So sieht es aus, das Cover für die Märchenanthologie "Das geteilte Königreich". Das Buch, in dem mein Märchen "Die Rache der Heinzelmännchen" enthalten ist, soll pünktlich zum 6. Dezember im Lerato-Verlag erscheinen. Insgesamt findet man darin Märchen von 60 Autoren. Herausgeberin ist Susanne Schnitzler. Seitenzahl: 260, ISBN: 978-3-938882-30-6, Preis: 9,95 Euro. Bestellung unter www.lerato-verlag.de. |
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27. November 2006
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| Ich bin wieder da. Und ich bin ziemlich fleißig gewesen auf der Insel: Habe 55 Seiten zusammengeschrieben. Jetzt muss ich das alles nur noch abtippen ... Entstanden sind ein Gedicht, ein Weihnachtsmärchen und ein paar Abenteuer des Ritters Demantin, die für Movenna II bestimmt sind. |
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5. November 2006
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| So, ich sag' erstmal "Tschüs". Morgen früh fahre ich in den Urlaub. Drei Wochen Schreibferien auf Helgoland. Und wenn ich wiederkomme, ist "Ein Prinz für Movenna" fertig. Hoffe ich. Macht's gut bis dahin. |
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3. November 2006
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Neues zur Anthologie "Immer diese Kobolde": Das Märchenbuch, in dem meine Geschichte "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" abgedruckt ist, soll am 16. November nachmittags beim Verleger Ernst Wurdack angeliefert werden. Ernst will versuchen, alles innerhalb von drei Tagen versandfertig zu machen und zu verschicken. Die Geschichte handelt von dem jungen Klabautermann Hinnerk Himmelblau, der zum ersten Mal im Leben auf große Fahrt geht. Aber was kann der kleine Schiffskobold machen, wenn das Schiff plötzlich zu schwanken beginnt und sein Magen rebelliert? Ein seekranker Klabautermann - da lacht sogar der Schiffsjunge. Aber schließlich kann der kleine Kerl doch beweisen, dass er ein ganz großer Glücksfall für das Schiff ist ... Das Buch "Immer diese Kobolde! Geschichten für das Erstlesealter" wird herausgegeben von Sabina Luger und Thomas Hocke und ist illustriert von Matthias Herkle. Paperback, ISBN 3-938065-20-6. Bestellungen im Buchhandel oder auf der Seite www.wurdackverlag.de. |
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31. Oktober 2006, aus meinem Tagebuch
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| Mit finsterem Gesicht hockt meine Mutter am Tisch und starrt auf die Ansammlung von Socken. Was ist Memory und Schach gegen das anstrengendste Knobelspiel einer Hausfrau: Sockenraten? „Schau mal, ist das beides Schwarz?“ Ich schüttele zweifelnd den Kopf. Bei dem einen könnte es sich auch um ein sehr dunkles Blau handeln. Ich wette, dass wieder mindestens drei verwaiste Einzelstücke übrig bleiben. Eine ganze Schublade voll hat sie schon gesammelt. Vielleicht sollte sie es lieber so halten, wie mein Freund Anders? Der hat sich vor zwei Jahren 25 gleiche graue Sockenpaare gekauft und musste noch nie nach dem Waschen grübeln. Wahrscheinlich sind Männer einfach die besseren Hausfrauen. |
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28. Oktober 2006, aus meinem Tagebuch
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| „Petra, wach auf, die Sonne scheint, alle Vögel singen schon!“ „Das sind Nachtigallen“, knurre ich. Ich verkrieche mich in den Tiefen meines Schlafsacks und brumme verdrießlich: „Keine Lerchen.“ Das sind die Momente, in denen ich meine Gutmütigkeit verfluche. Warum habe ich mich auch breitschlagen lassen und habe nebenan übernachtet, um auf die kleine Julia aufzupassen? Seufzend rappele ich mich auf. Heute nacht hole ich das alles wieder auf. Es gibt wenige Nächte, die ich so genieße wie die Nacht, in der die Sommerzeit endet. Und falls ich morgen versehentlich eine Stunde zu früh aufwache, drehe ich mich einfach auf die andere Seite und schnarche weiter. |
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24. Oktober 2006, aus meinem Tagebuch
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| „Duuu, Petra“, fragt mich die kleine Julia, „sind 9,95 Euro eigentlich teuer?“ Das ist nämlich genau die Summe, die ihr kleines grünes Gummimonster gekostet hat, erinnere ich mich. „Naja“, sage ich, „das kommt darauf an.“ Ich versuche ihr zu erklären, dass auf diesem Planeten so ziemlich alles relativ ist. Und – unter uns – 20 Mark für so ein hässliches Ding, das ist schon relativ viel. Wenig später höre ich ihre Stimme hinter der Gartenhecke. „Sei vorsichtig mit Grusli“, sagt sie wichtigtuerisch zu ihrem Freund Lukas. „Der war nämlich relativ teuer.“ |
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23. Oktober 2006, aus meinem Tagebuch
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| Ich bin ja nun wirklich kein Hygienefanatiker. Aber die lustlose Art, mit der die kleine Julia ihre Finger unter den Wasserstrahl hält, nein, damit kriegt sie die viele Erde bestimmt nicht ab. Als sie das Wasser abstellt, sind ihre Finger immer noch recht dunkel. Gerade will mich beschweren, da trifft mich ein vorwurfsvoller Blick. „Nun warte doch erstmal, bis ich sie abgetrocknet habe“, fordert sie. |
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19. Oktober 2006
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| Mini-Update: In der Bordbibliothek ist jetzt das Legendensänger-Heft "Drachenelfen" mit meiner Geschichte "Raubwürger" eingestellt. Und im Hafenhandbuch gibt es ab jetzt einen Link zu Nina Horvaths Seite. Schaut doch mal rein. |
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19. Oktober 2006, aus meinem Tagebuch
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| In sicherem Abstand schlendere ich hinter zwei Stadtbediensteten die Straße zum Niedertor entlang. Ein Mann und eine Frau, die kleine Registrier-Maschine gezückt, mustern jede Parkscheibe. Und dann taucht vor uns das Alte Rathaus auf, und davor – nein, das kann nicht sein, so grausam kann doch keine Politesse sein … Davor steht ein dunkelblauer Mittelklassewagen, über und über mit Luftballons und Schleifen geschmückt. Die beiden treten näher an das Gefährt heran, dessen Insassen gerade im Standesamt die Ringe tauschen. Habt Mitleid, flehe ich stumm, sie werden es noch schwer genug haben. Da blickt der Mann seine Kollegin an und weist auf die Parkscheibe. „Das ist vorbildlich“, sagt er. |
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18. Oktober 2006
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Heute von Melanie die endgültige Fassung von "Gewitternacht" zugemailt bekommen und nochmal sehr kritisch Korrektur gelesen. Immer noch zwei Sachen zum Verbessern gefunden. Aber jetzt fasse ich die Geschichte nicht mehr an. |
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17. Oktober 2006
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Neues von der Märchenanthologie im Lerato-Verlag: Das Buch, in dem meine Geschichte "Die Rache der Heinzelmännchen" enthalten ist, soll am 8. Dezember erscheinen. Es trägt den Titel: "Das geteilte Königreich" und wird 9,95 Euro kosten. Noch ein paar Eckdaten: ISBN: 3-938882-30-1, ISBN13: 978-3-938882-30-6, Seitenzahl: ca.250, Buchformat: A5, Paperback. |
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16. Oktober 2006
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Gar nicht so einfach, aber ich habe die knifflige Aufgabe dann doch gelöst: Gerade habe ich meine Kurzbiographie für die Nachtwald-Anthologie des Lerato-Verlages verfasst. Ich sollte mich in 100 Wörtern darstellen. Und mein persönlicher Ehrgeiz war auch, diese Zahl exakt zu treffen. Das Buch enthält Geschichten von 29 Autoren. Ich bin mit der Story "Gewitternacht" vertreten, in der die Geburt des movennischen Prinzen Varelian beschrieben wird. |
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12. Oktober 2006, aus meinem Tagebuch
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| Was für ein Schreien und Flügelrauschen. Die kleine Julia steht im Garten und schaut fasziniert nach oben. Schon beeindruckend, wie diese Wildgänse über das Haus hinwegziehen. Aber der Radau, den die Viecher machen, ist kaum zum Aushalten. „Die fliegen jetzt nach Süden“, weil es ihnen in Deutschland zu kalt ist“, erklärt Julia mir. Hat sie wohl im Kindergarten gelernt. „Toll“, sage ich. „Aber müssen sie dabei so schreien?“ Julia nickt ernsthaft. „Ja, sonst verstehen sie sich nicht. Gänse haben schließlich keine Ohren.“ Ich wette, das hat sie nicht im Kindergarten gelernt. |
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11. Oktober 2006, aus meinem Tagebuch
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| Sie weiß es. Das Biest, das da auf dem Rand meiner Kakaotasse sitzt, weiß es ganz genau: Ich bin ein herzensguter Mensch und viel zu weich, ich könnte nie einer Fliege etwas zu Leide tun. Aber wenn ich sie da so sitzen sehe, mit diesen überheblich starren Augen... Fast glaube ich, ihr breites, freches Grinsen zu erkennen. Jetzt nimmt das Tier die Vorderbeine hoch und reibt sich auch noch die Hände. Niemand kann sich so impertinent die Hände reiben wie eine gewöhnliche Stubenfliege. Fühl dich nicht allzu sicher, hörst du? |
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10. Oktober 2006
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| Elektropost von Melanie Metzenthin. Sie hat die Geschichte "Varelian" für die Nachtwald-Anthologie lektoriert, eine Menge Fehler herausgenommen und mich davor bewahrt, medizinischen Blödsinn zu verbreiten. Wie gut, wenn man eine Ärztin in der Jury hat. Die Geschichte soll nun "Gewitternacht" heißen. Das Redaktions-Team hat sich vorgenommen, das Buch bis Silvester druckfertig zu bekommen. Die "Nachtwald"-Anthologie soll im Lerato-Verlag (www.lerato-verlag.de) erscheinen. |
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9. Oktober, Conbericht, erster und achtletzter Teil
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Wie war es nun auf dem BuchmesseCon in Dreieich? Hier ein paar Reiseimpressionen: Unsere Expedition in die fantastische Welt des Buchmesse-Con begann im Freitagmorgengrauen. Freitag? Ja, klar, immerhin hatten Ulrike Stegemann und ich unterwegs noch zwei Stationen eingeplant. Von Sillium und Gronau aus ging es via Hannover zuerst nach Solingen, in die Heimat der „Queen of Fandom“, Christel Scheja. Christels „Legendensänger-Edition“ und Ulrikes „Elfenschrift“ hatten einen gemeinsamen Tisch auf dem Con gebucht. Außerdem hatte Christel ein Auge auf den Deutschen Phantatik-Preis geworfen, dessen Vergabe jedes Jahr der Höhepunkt und Abschluss des Cons ist. Aber was heißt „ein Auge“? Christel hatte sogar zwei Eisen im Feuer und konnte sie am Ende anderthalbmal vergolden... |
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9. Oktober, Conbericht, siebtletzter Teil
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Die Kartons mit Elfenschriften im Kofferraum bekamen also Gesellschaft von einer Tasche voller Legendensänger-Editionen, dann legte Co-Pilotin Ulrike das Blatt mit der Anfahrtsbeschreibung zu Christels Wohnung aus der Hand, und wir düsten weiter nach Köln. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt bekam ich mit, dass Ulrike eine Beruhigungstablette schluckte. Aber das hat nichts mit meinem Fahrstil zu tun, ehrlich. Köln-Nippes (das heißt wirklich so, da gab’s nämlich mal eine Nippes-Fabrik) ist die Heimat von Charlotte Engmann, Autorin des Kjartan-Romans sowie einiger nicht ganz jugendfreier Schriften und Herausgeberin der legendären Vampir-Fanzines „Tales of Blood and Love“. Sie hatte uns freundlicherweise ein Quartier angeboten. Ich glaubte zu diesem Zeitpunkt noch, Köln sei ein Vorort von Frankfurt/Dreieich, und habe jetzt wieder was dazugelernt. Auf einer kleinen Privatführung erfuhren wir, dass die Welt untergehen würde, wenn der Kölner Dom irgendwann komplett fertig würde, und entwickelten interessante Theorien über das Aussterben der Saurier und über Kölner Dämonen. Ein rosafarbener Michelangelo-David und die Figuren von Tünnes und Schäl sind mir noch in Erinnerung – und natürlich die Geschichte der Heinzelmännchen. Der Abend war nett, die Nacht kurz, und niemand hat sich über mein Schnarchen beschwert. Allerdings guckte mich Ulrike ganz perplex an, als ich am nächsten Morgen aus dem Badezimmer kam. „Du singst ja wirklich unter der Dusche...“ Ja, klar. Und wenn ich die zweite Zeile von „Singing in the rain“ kennen würde, hätte ich auch noch viel länger gesungen. |
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9. Oktober, Conbericht, sechstletzter Teil
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Die Anfahrt zum Con – nun, die Formulierung „Die Weibelfeldschule liegt hinter dem Feuerwehrgerätehaus“ auf www.buchmessecon.de war schon etwas irritierend. Um hinter das Gerätehaus zu kommen, muss man nämlich exakt vor dem Gerätehaus rechts abbiegen. Immerhin, als ich meinen tapferen Micra auf dem Lehrerparkplatz ausrollen lasse und sage: „So, da wären wir, jetzt kann ich aufwachen“, ist es knapp eine halbe Stunde vor Con-Beginn. Die Kollegen vom Wurdack-Verlag sind schon da. Und Ernst Wurdack erkennt sogar den Karton wieder, in dem er mir vor zwei Jahren die ersten Exemplare der „Geschichten aus Movenna“ zugeschickt hat. Stabiles, unverwüstliches Zeug. Ich sorge erst mal für Umsatz und kaufe den neuen Band der Science-Fiction-Serie. Der geniale Klappentext geht auf das Konto von Heidrun Jänchen, erfahre ich. Klar, sie hatte mir damals auch meinen Klappentext von Movenna um die Ohren gehauen und solange geschimpft, bis ich die ultimative Version zusammengeschrieben hatte. |
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9. Oktober, Conbericht, fünftletzter Teil
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Was für ein winziger Ausstellungstisch. Kaum zu glauben, dass vier Autorinnen dort gemeinsam ihre Werke vorstellen können. Ulrike hat ihren Roman „Club Noir“ mitgebracht, Charlie hat „Kjartan, der Vitländer“ und ihren Myranor-Roman „Den Göttern versprochen“ im Gepäck. Dass sie ihren homoerotischen Episodenroman „Entführung nach Alhalon“ auspackt, habe ich bereits im Vorfeld verhindert, indem ich ihr am Tag zuvor ihr letztes Exemplar abgekauft habe. Christel hat ihre beiden Romane aus der Welt des „Schwarzen Auges“ mitgebracht: „Katzenspuren“ und – mein absoluter Liebling – „Das magische Erbe“. Der Knüller am Stand ist natürlich „Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik“, nominiert als beste Anthologie und für die beste Einzelgeschichte, Christels „Der Verfluchte von Tainsborough Manor“. Das heißt, die Anthologie war nur der zweitgrößte Knüller an unserem Stand. Am meisten interessierten sich die Leute dafür, wo wir diese genialen Mini-Staffeleien herhatten, auf denen die Bücher standen. Ulrike lüftete schließlich das Geheimnis: Die Dinger gibt es bei Ikea, sie kosten 1 Euro und sind der Hingucker auf jeden Buch-Infostand. |
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9. Oktober, Conbericht, viertletzter Teil
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Ein paar Besucher an unserem Stand: Da war zum Beispiel der „Hunger-Gus“, ein kugelrunder Typ in Mönchskutte, der zusammen mit drei Kollegen das Team der „Apokalyptischen Schreiber“ bildete und uns schon zum Marburg-Con im Mai 2007 einlud. Oder Verleger Alfred Wallon, der Ulrike mit den Worten: „Na, du treulose Tomate“ begrüßte. Bernd Rothe („Welt der Geschichten“), dem ich vielleicht mal eine heimatlose SF-Story anbieten werde. Jennifer Schreiner, die von der Auswahl der Geschichten für „Satan GmbH und Co. KG“ noch etwas geschafft wirkte und sich fragt, warum so viele Autoren am Thema vorbeischreiben. Oliver Hohlstein, unser Mitstreiter vom OdysseeCon, der mir allerdings keinen Gewinn von der Odyssee-Verlosung mitbringen konnte, Schade. Oder Dieter König, der mit professionell gedruckten Werbeexemplaren auf der Suche nach einem Verleger für seinen SF-Roman „Ringfalle“ war. Und und und. |
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9. Oktober, Conbericht, drittletzter Teil
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Die Lesung aus „Tabula rasa“ wollte ich natürlich in keinem Fall verpassen. Schockierend, wie viele Physiker sich in der Anthologie tummeln, da hatte Herausgeber Armin Rössler schon recht. Umwerfend komisch die „Duett-Lesung“ von Armin und Heidrun. Zwei Dialekte und zwei Welten prallen auf einander. Davor Nina Horvath mit ihrem schönen „Originalton Süd“ aus der austriakischen Story-Olympiaden-Abteilung, Bernhard Weißbecker und Andrea Tillmanns. Ich habe fleißig Fotos gemacht und mich gefreut, dass ich auf der anderen Seite der Linse stehe. Das mit dem Lächeln sieht bei mir immer so doof aus. Ulrike kriegt das Lächeln besser hin. Dafür macht sie dauernd die Augen zu, wenn ich abdrücke. |
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9. Oktober 2006, Conbericht, vorletzter Teil
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Charlie hat inzwischen alle Kjartans verkauft. Der Höhepunkt des Abends rückte näher. Im Transporterraum sammeln sich die Con-Besucher. Der Augenblick, dem alles mit Spannung entgegenfiebert ist da: Dirk van den Boom verkündet die Gewinner. Dass „Harry Potter“ mal wieder bester Roman international ist, war vorauszusehen. Christel trennen in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte nur vier oder fünf Stimmen von Jürgen K. Brandner, der für „Moordämonennacht“ (Anthologie: Wildes Land) Platz eins erhielt. „Der Verfluchte von Tainsborough Manor“ aus der Schattenchronik erhält einen ehrenvollen zweiten Platz. Wenig später steht Christel auf der Bühne und nimmt den Preis für die beste Anthologie entgegen. Die Schattenchronik hat das Rennen gemacht. Armin Rösslers Anthologie „Überschuss“ schaffte es nur auf Platz fünf. Birgit Erwin erhielt für den Thriller „Lichtscheu“ im Wurdack-Verlag den dritten Preis in der Kategorie „Bestes Romandebüt“. Mein Lieblingscomic „Wurmics - Born to be Worm“ von Matthias Herkle ging als drittbester Comic des Jahres ins Ziel und Ernst als viertbester Grafiker. |
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9. Oktober 2006, Conbericht, letzter Teil
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| Am Ende eines langen Con-Tages gossen sich die letzten Mohikaner einen tiefschwarzen Kaffee hinter die Binde und machten sich auf den Heimweg. Gegen Mitternacht schlugen wir in Gronau auf, eine Dreiviertelstunde später erreichte ich das verträumte Sillium und fiel in tiefen traumlosen Schlaf. Die Bilanz: Ich habe deutlich mehr Bücher erworben, als ich verkauft habe. Und hatte kurzfristig zwei Tischdecken mehr als vorher (Tschuldige, Charlie, das Paket ist schon auf der Post). Wir haben viele interessante und lustige Gespräche geführt und ein paar ganz tolle Leute kennengelernt und wiedergetroffen. Nächstes Jahr geht es wieder nach Dreieich. |
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5. Oktober
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| Elektropost von Felix Woitkowski: Meine Geschichte "Varelian" hat den Sprung in die "Nachtwald"-Anthologie des Lerato-Verlages geschafft. 139 Autoren hatten sich an der Ausschreibung beteiligt. Das Buch wird nun 30 Texte enthalten. Was ich jetzt als nächstes auszuknobeln habe, ist ein neuer Titel für die Geschichte. Zugegeben: Der Titel "Varelian" war nicht allzu geistreich, immerhin hieß so schon ein Kapitel ais Movenna I. Ich schwanke im Augenblick noch zwischen "Gewitternacht", Geburtsschmerz" und "Tapferer König". Mal sehen, vielleicht fällt mir noch etwas besseres ein. |
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4. Oktober 2006
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| Natürlich weiß ich, was der chinesische Glückskeks gemeint hat, als er mir prophezeit hat: "Andere werden dir deine Reise angenehm gestalten". Immerhin hat Ulrike Stegemann einen selbstgebackenen Kuchen für unsere gemeinsame Fahrt zum BuchmesseCon angekündigt, und Charlotte Engmann ist so lieb, uns für eine Nacht Quartier zu gewähren. Also, was kann noch angenehmer werden? Ich freue mich schon riesig auf den Con. Wer mich sucht, wird mich entweder beim Stand des Wurdack-Verlags antreffen, oder er findet mich am gemeinsamen Stand von Legendensänger-Edition und Elfenschrift. Übrigens: Wer schon einmal eine kleine Vorschau auf "Ein Prinz für Movenna" lesen will, kann sich dort die Juni-Ausgabe der Elfenschrift mit meiner Geschichte "Furunkula Warzenkraish" und die 130. Ausgabe der Legendensänger-Edition "Drachenelfen" mit meiner Story "Raubwürger" sichern. |
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2. Oktober 2006, aus meinem Tagebuch
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| Nanu, was steht denn da bei der Kollegin auf dem Schreibtisch? Neugierig greife ich in den Karton und fische mir einen der chinesischen Glückskekse heraus. Ich knacke ihn auf und finde einen Zettel. „Andere werden dir deine Reise angenehm gestalten“, prophezeit er mir. Nun ja. Aber der Keks schmeckt gar nicht schlecht. Der nächste verrät mir: „Alles wird gut, wenn du es mit den Augen der Liebe betrachtest.“ Auf dem dritten Zettel, den ich kauend studiere, erfahre ich, dass mir jemand meine Güte vergelten wird. Ich stünde mit beiden Beinen fest auf dem Boden, meint der vierte. Dieser nette kleine Aberglaube ist ganz schön spannend, denke ich mir. Schon interessant, was man auf diese Weise alles über seine Zukunft erfahren kann. Doch plötzlich bleibt mir der Bissen im Hals stecken. Im allerletzten Keks steckt ein Brief mit der Handschrift meiner Kollegin. „Schäm dich, Petra, du bist ganz schön verfressen“, steht darauf. |
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27. September 2006
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| Die Arbeiten an der Märchenanthologie des Lerato-Verlags schreiten voran. Gestern hat mir Susanne Schnitzler die lektorierte Fassung von "Die Rache der Heinzelmännchen" zugeschickt, die ich die Nacht über noch einmal Korrektur gelesen habe. Wenn es so weitergeht, kann das Buch wie geplant noch vor Weihnachten erscheinen. |
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16. September 2006
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Neu erschienen: Meine Geschichte "Raubwürger" ist im 130. Heft der "Legendensänger-Edition" abgedruckt worden. Raubwürger ist der Sohn des berühmtesten Drachentöters von Bernland. Sein größter Wunsch ist es, ebenfalls einmal ein solcher Held wie Lanner von Winterland zu werden, der sogar einen gefährlichen Eisdrachen mit bloßen Händen erwürgt haben soll. Aber dann erhält der junge Raubwürger sein erstes Zeugnis auf der Heldenschule in Akkatossa - mit einer Vier minus in Mut. Wie soll er seinem Vater je wieder unter die Augen treten ...? Abgedruckt zusammen mit neun anderen Geschichten von fünf Autoren in: "Drachenelfen". Legendensänger-Edition Band 130. Hrsg. v. Christel Scheja. ISSN 0944-5714. 64 Seiten, reich illustriert. Zum Preis von 3 Euro erhältlich bei kris.scheja@t-online.de. |
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15. September 2006
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Mein Märchen "Die Rache der Heinzelmännchen" ist in die Märchenanthologie des Lerato-Verlages aufgenommen worden. Für die einen ist es ein Märchen, für die anderen eine Parabel über die dunklen Seiten der Arbeitswelt. All die Jahre haben die Heinzelmännchen in der Werkstatt des alten Schneiders fleißig und glücklich gewerkelt. Doch als der Schneider stirbt, erbt die böse Stieftochter das Haus und die Werkstatt. Und obwohl die kleinen Wichte härter arbeiten als jemals zuvor, stellt die junge Frau ihnen nicht einmal ein Schälchen Milch auf den Frühstückstisch... Das Buch enthält Märchen von etwa 60 Autoren. Es soll noch vor Weihnachten erscheinen. Mehr Infos unter www.lerato-verlag.de. |
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14. September 2006, aus meinem Tagebuch
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| „Frau Hartmann, das hab ich schon am Klingeln gehört, dass Sie das sind …“, tönt es statt einer Begrüßung aus dem Telefonhörer. Eigenartig, denke ich. Woher weiß denn das Telefon, wie es zu klingeln hat, wenn ich am anderen Ende bin? Als ich nach dem Gespräch den Hörer auflege, ärgere ich mich dann doch ein wenig. Ich hätte fragen sollen, wie es sich denn anhört, wenn ich anrufe. Und ob das Klingeln dann irgendwie besonders freundlich und liebenswert tönt oder eher ultra-eklig und nervensägig? Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum manche Leute nie ans Telefon gehen, wenn ich sie sprechen will. Man sollte das mal erforschen, und dann… Entschuldigen Sie bitte, mein Telefon klingelt. Und dem Geräusch nach könnte meine Erbtante anrufen. |
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13. September 2006, aus meinem Tagebuch
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| Der schwarze BMW hinter mir füllt fast die gesamte Fahrbahnbreite und fährt so dicht auf, dass ich mir vorkomme wie in einem Agentenfilm. Im Spiegel kann ich sogar das verkniffene Gesicht des Fahrers erkennen, der mir am Heck klebt, als wolle er mich von der Straße abdrängen. Genussvoll lasse ich die Tachonadel um die 70er Marke pendeln und folge der gewundenen Landstraße. Da, endlich die Chance zum Überholen. Der Superschlitten zieht vorbei wie ein Tornado. Kurz darauf sehe ich ihn am Straßenrand wieder. Pech gehabt. Ich hatte die Polizeikontrolle schon auf dem Hinweg gesehen. |
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9. September 2006, aus meinem Tagebuch
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Langsam fange ich an zu glauben, dass Horoskope tatsächlich funktionieren. Vermutlich kann keiner lange mit Anders zusammen sein, ohne dass sein Sternen-Fimmel abfärbt. Und vielleicht kann er auch gar nichts dafür, dass er mir schon so lange meine Ausgabe von Schillers Wallenstein nicht zurückgegeben hat, sondern er hat einfach nur ein total schusseliges Sternzeichen. Was weiß denn ich, wie es mit dem Gedächtnis von Fischen aussieht? Jedenfalls hatte ich gründlich die Nase voll und habe ihm per Post ein Horoskop geschickt: „Sie kriegen bald mächtig Ärger mit einem Stier“, habe ich prophezeit. Raten Sie mal, was er mir gestern zerknirscht zurückgab. Toll, denke ich. Die Sterne lügen nicht. |
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9. September 2006
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Ein kurzer Zwischenbericht zu "Immer diese Kobolde": "Nach Sommerloch, Hitzewelle und Urlaub geht es mit dem Buch wieder voran", schreibt Verleger Ernst Wurdack heute in einer Mail an die Autoren. "Matthias Herkle versucht, die Illustrationen bis Ende September fertig zu haben. Dann noch eine letzte Korrektur und dann geht es in die Druckerei. Wenn alles so läuft wie geplant, sollte das Buch Anfang November erscheinen." Der Preis ist 9,95 Euro. Ich habe heute schon die ersten 18 Seiten des Buchblocks gesehen - einfach ein Märchenbuch zum Verlieben ;) Bestellen könnt ihr das gute Stück bei mir oder beim Verlag: www.wurdackverlag.de. |
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5. September 2006, aus meinem Tagebuch
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| Diese scheußliche Vase dort in der Ecke ärgert mich schon seit Jahren. Weiß gar nicht mehr, von wem ich das blöde Ding bekommen habe. Es war wohl ein Geschenk zur Einweihung, damals haben mir ja fast alle Verwandten ihren Sperrmüll geschenkt. „Sag mal“, frage ich Tante Clara, „kannst du dieses schaurig-schöne Stück nicht gebrauchen?“ Uups. Jetzt weiß ich, was der Satz: „Wenn Blicke töten könnten …“ bedeutet. |
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4. September 2006
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| Auf der Seite der Elfenschrift ist ein Bericht über unsere Fahrt zum Odyssee-Con erschienen. Wer meine Reiseimpressionen lesen will, findet sie auf www.elfenschrift.de unter "Elfenschrift unterwegs". |
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30. August 2006, aus meinem Tagebuch
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Ein unmöglicher Mensch, dieser Anders. Jetzt hat er sich in der Nähe einer Irrenanstalt eingemietet. Am Wochenende habe ich ihm beim Umziehen geholfen, und nun liegt nur noch dieser vertrackte Ikea-Schrank in Einzelteilen auf dem Wohnzimmerfußboden. Plötzlich ein Klingeln an der Haustür. Davor steht ein langhaariger junger Mann, der in ein Bettlaken gehüllt ist. „Sei mir gegrüßt, meine Tochter, siehe ich bin gekommen, dich verirrte Seele zum Licht zu führen.“ Ich starre ihn verdattert an, doch Anders spurt sofort. „Meister?“, fragt er. „Jesus, bist du‘s?“ Als der Fremde nickt, fragt Anders schamlos: „Du bist doch gelernter Zimmermann, oder?“ Ob es wirklich Jesus war? Ich weiß es nicht. Aber am Abend sah Anders‘ Bücherschrank besser aus, als wenn ich ihn zusammengebaut hätte. |
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29. August 2006, aus meinem Tagebuch
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| Kennen Sie das? Sie sitzen im Friseurstuhl, haben die Brille abgenommen, erkennen im Spiegel gerade mal die Umrisse ihres Kopfes, und eine nette junge Frau fragt Sie, wie sie es denn nun schneiden soll? Was weiß denn ich den Unterschied zwischen stufig oder fransig, ärgere ich mich. Ich frage sie ja auch nicht, wie ich meine Artikel schreiben soll. Kurz soll es halt werden, irgendwie. Egal, diesmal bin ich vorbereitet. Als meine Friseurin mich fragt: „Wie soll‘s denn werden?“, greife ich in die Tasche und ziehe mein Passfoto aus der Tasche. „So“, sage ich. Schweigen. Dann fragt sie scheinheilig: „Und hinten?“ |
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28. August 2006
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| Ich bin inzwischen wieder da aus Berlin. Wie es war auf der Odyssee? Hier ein kurzer Con-Bericht: Also, ich muss offenbar meine alten Vorurteile ausmisten. Ich war fest davon überzeugt, dass Rollenspieler nicht lesen und keine Bücher kaufen... Es war - verglichen mit der Lesung im Vorjahr - etwa die zwanzigfache Menge an Hörern gekommen (zur Erinnerung: damals hatten wir nur einen Freiwilligen ;))). Und ich habe nach der Lesung sogar haufenweise Bücher verkauft. Dabei habe ich sehr davon profitiert, dass Oliver und Ulrike keine Bücherkiste mitgebracht hatten (Hihi). Oliver hat sein Vorleseexemplar von "Noch mehr Gute Nacht Geschichten" an den Mann gebracht, und Ulrike, glaube ich, ein Exemplar ihres Vampirromans "Club noir". Sie hatte ein paar Elfenschriften ausgelegt, für die sich die Besucher sehr interessierten. Und eine Zuhörerin hat sie gelöchert, wie es zu ihrem Pseudonym "Emilia Jones" kam. Die Lesung stand unter dem Motto des Cons, also wollten wir Märchen mit dem Thema "Wasser" erzählen. Jeder hat zwei Texte mitgebracht, und wir haben das Thema bis auf eine Ausnahme auch tatsächlich durchgehalten ;) Oliver hat "Die Prinzessin von Pampelmusien" vorgelesen und ein noch unveröffentlichtes Märchen über einen Feuerzwerg und seinen Freund, einen Wassergeist. Ulrike hatte eine Geschichte über das Wasser des Lebens mitgebracht und stellte einen Text aus der Elfenschrift über eine schaurige Meerhexe vor. Ich hatte "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" aus der Koboldsanthologie mitgebracht und las das Märchen aus "Der Leuchtturm am Rand der Welt", ein Märchen aus dem ersten Kapitel von Movenna II, das ich erstmals bei einer Lesung "an lebenden Menschen" ausprobiert habe. Die Probefahrt ist gelungen, aber ein paar Ecken sind mir beim Lesen noch aufgefallen, die werden jetzt noch abgeschliffen. Und sonst? Der Feuertopf, der mich letztes Jahr fast umgebracht hätte, ist diesmal von einem echten Weichei zusammengerührt worden und hat richtig milde geschmeckt. Bei der Filmvorführung gab es zwei Kurzfilme, "Der Spieler" (sehr atmosphärisch, gut gemacht) und "Elephant's dream" (technisch ganz toll, ein 3 D-Trickfilm mit Superbildern, aber ich habe die Geschichte nicht richtig verstanden, lag vielleicht an meinen verkümmerten Englisch-Kenntnissen). Durch Berlin gefunden haben wir mit Hilfe von Kerstin Dirks. Es ist immer wieder beeindruckend, wie sich Einheimische mit traumwandlerischer Sicherheit durch das U-Bahn-Netz bewegen. Sie hat uns am Bahnhof abgeholt und hat uns hinterher noch ein bisschen von der Stadt gezeigt. Nach der Lesung haben wir noch ein paar Buchläden heimgesucht, einen Thailänder verspeist und in einer Kneipe neben einer ziemlich lauten Rockband gesessen. Auf der Rückfahrt noch anderthalb Stunden Aufenthalt in Hannover (Zugverspätung inklusive), dann eine nächtliche Autotour über die Dörfer, so dass ich gegen 1 Uhr morgens in Sillium aufschlug und ins Bett fiel. Fazit: Märchen, macht mehr Märchen! Die Dinger sind echt beliebt und gehen weg wie warme Semmeln. Jedenfalls wollen wir uns nächstes Jahr wieder auf der Odyssee treffen. |
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22. August 2006
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Die Lesung auf dem Odyssee-Con rückt naher. Inzwischen ist auf der Homepage zum Con auch die Ankündigung erschienen. Ulrike Stegemann, Oliver Hohlstein und ich lesen am Sonnabend, 26. August, in Berlin, im Haus der Jugend "Albert Schweitzer". Los geht es um 13 Uhr, wir haben uns für etwa anderthalb Stunden Lesematerial mitgebracht. Das Thema unserer Märchenlesung lautet - wie das Motto des gesamten Cons - "Wasser". Mehr zur Odyssee und eine Anfahrtsbeschreibung findet ihr auf www.odyssee-con.de. |
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21. August 2006
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Ein kleiner verspäteter Frühjahrsputz auf meiner Seite: Die Bordbibliothek ist auf den neuesten Stand gebracht worden, es gibt jetzt ein paar Links auf den Wurdack-Verlagsshop, außerdem findet ihr dort eine neue Rezension. Auf der Seite "Über mich" ist eine aktuelle Publikationsliste eingefügt. |
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18. August 2006
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Klingt irgendwie merkwürdig, wenn man seine eigenen Texte plötzlich auf Englisch vor sich sieht... Die Agentur Schmidt und Abrahams bemüht sich um die Vermarktung von Movenna ins Ausland und hat schon mal den Klappentext ins Netz gestellt: "Cursed witches! Why for heaven's sake must King Jurtak discover his liking for tradition exactly now? For centuries the Movennan have given their heir-apparent to the crown into the keeping of one of the old herbwifes, and the conqueror Jurtak is attatching great importance to the rites and customs of his new people, very much to the unbill of his son. A hard time is about to begin for young Ardua, fore his opinionated teacher Lournu is everything but squeamish about her lessons." Wer Interesse hat, findet die Agentur unter www.schrift-art.net. |
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14. bis 18. August 2006
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| Der Hebräischkurs in Lilienthal hatte es mal wieder in sich. Ich habe eine Woche buchstabiert und mich in Übersetzungen des Josua-Buches versucht. War eine schöne Zeit im Nies-Stensen-Haus. Im Januar geht es weiter... |
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10. August 2006
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Wer Vampirgeschichten liebt und schon immer mal meine "Transsilvanischen Briefe" lesen wollte, kann sich ein Schnäppchen sichern: Charlotte Engmann, die Herausgeberin der legändären "Tobal"-Serie (Tales of Blood and Love) hat noch ein paar Exemplare der Zweitauflage der "Vicious Tales of Blood and Love" vorrätig. Kurzinfo über meine Geschichte: Für Cornelia geht ein Traum in Erfüllung, als die begeisterte Fledermausforscherin ein halbjähriges Stipendium auf dem rumänischen Schloß Dunkelblut des Grafen Alexandru erringt. Eine faszinierende Welt voller Steinfledermäuse, Abendsegler und Hufeisennasen tut sich vor ihr auf, und Cornelia ist überzeugt, daß sie in diesem Fledermausparadies auf ein ganz besonderes Studienobjekt treffen wird: die sagenumwitterte "SpätfliegendeEbenholzfledermaus", die in diesem Teil Transsilvaniens gesichtet worden sein soll..." Zusammen mit sechzehn anderen Texten von elf weiteren Autoren abgedruckt in: Tales of Blood and Love # 10. Hrsg. von Charlotte Engmann. Köln: Edition Blauer Drache, 2000. 100 Seiten, reich illustriert. DIN A 4, Klebebindung. Zum Preis von 5 Euro (inkl. Porto und Verpackung) zu beziehen über cengmann@netcologne.de |
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8. August 2006
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Nach der Lesung ist vor der Lesung. Ich mache mir inzwischen schon Gedanken, was Oliver Hohlstein, Ulrike Stegemann und ich am Märchennachmittag auf dem Berliner OdysseeCon tun werden. Wir lesen am Sonnabend, 26. August. Passend zum Thema des Cons, "Wasser", will ich "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" lesen und ein bisschen Werbung für das Koboldsbuch machen, das im Herbst erscheint. Außerdem stelle ich die Geschichte "Der Leuchtturm am Rand der Welt" aus dem zweiten Movenna-Buch vor. |
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7. August 2006
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Ein kurzes Resümee der Lesung auf dem Fähramtmannsfest: Wir waren fünf Leute, die lasen. Ein ziemlich gemischtes Programm auf einer riesigen Festwiese mit haufenweise Ständen. Das ganze hatte ein bisschen den Charakter eines "Open Mikes", viel Laufkundschaft, manche kamen, manche gingen, eine Gruppe Punks im Publikum, ein paar Kinder wuselten herum usw. Ein "Wigwam", wie ich mir das vorgestellt hatte, war es nicht unbedingt, wir saßen unter einem offenen Familien-Campingzelt, und die Zuschauer saßen auf Stühlen unter freiem Himmel vor uns. Ein paar Regentropfen, aber unsere Befürchtungen blieben grundlos. Zum Start las ich "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau vor", gab dann die Bühne frei und kam später noch "Die Rache der Heinzelmännchen" wieder ins Zelt. Ich glaube, ich war ganz gut, jedenfalls sind die Kinder ganz gut mitgegangen. Die anderen haben Kurzprosa vorgelesen, zum Beispiel über einen jungen Mann der sich von seiner Freundin trennt, über eine herrlich absurde Einweihungsfeier in einem Esoterik-Zentrum und über eine missglückte Fahrt zum Open Mike nach Bielefeld. Einsamer Höhepunkt war allerdings, dass wir zum Schluss das Mikrofon freigaben für ein paar Fünfjährige, die begeistert Showstars spielten und "Alle meine Entchen" über den Platz bölkten. Jetzt weiß ich, warum "Kinderquatsch mit Michael" bei den Kleinen so ein Renner ist. |
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4. August 2006
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Das Programm für die morgige Lesung steht. Ich habe vor, mich auf "kleines Volk" zu spezialisieren. Als Hauptgeschichte werde ich "Die Rache der Heinzelmännchen" vorlesen, und als Zweitstory nehme ich "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" mit. Als Zugabe halte ich "Die Prinzessin aus dem Kaugummiautomaten" bereit - aber ich habe noch nie gehört, dass bei einer Lesung jemand "Zugabe!" geschrien hat ;) Wer Lust hat vorbeizukommen, findet mich morgen um 19 Uhr im "Wörterwigwam" beim Fähramtmannsfest auf dem Faust-Gelände in Hannover-Linden, Wilhelm-Blum-Straße. Das Zelt steht in der Nähe der 60er Jahre Halle. |
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4. August 2006, aus meinem Tagebuch
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| Praktisch veranlagt ist sie ja, die kleine Julia. Von ihrem Ausflug an die Nordsee hat sie mir einen wirklich außergewöhnlichen Stein mitgebracht, der ist glänzend schwarz und hat zwei weiße Stellen, die aussehen wie geheimnisvolle Unterwassertiere. „Den schenke ich dir – damit du nie vergisst, wie lieb du mich hast“, strahlt sie mich an. Mit einer solchen Gedächtnisstütze kann einem bestimmt kein Alzheimer der Welt etwas anhaben. |
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1. August 2006, aus meinem Tagebuch
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Was für ein Albtraum: Seit einer Woche hat Ina entsetzliche Angst. Ihr ist nachts eine fette Spinne über den Mund gelaufen. Sechs Nächte fast ohne Schlaf, das macht sich langsam bemerkbar. „Hör mal“, versuche ich es ganz vernünftig, „keine Spinne kriecht freiwillig in deinen Mund. Das ist dunkel und feucht und riecht komisch. Das haben Arachnologen wissenschaftlich erwiesen.“ „Echt?“, sagt Ina. Jetzt ist Inas Mutter sauer auf mich. Ina schläft zwar wieder, aber sie weigert sich vehement, abends die Zähne zu putzen. |
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31. Juli 2006
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Beim "Wörterwigwam" auf dem Fähramtmannsfest bin ich mit einer Lesung mit dabei. Wer Lust auf Märchen hat, trifft mich am Sonnabend, 5. Juli, auf dem Faust-Gelände in Hannover-Linden, Wilhelm-Blum-Straße. Das Zelt steht in der Nähe der 60er Jahre Halle. Die Lesung beginnt um 19 Uhr. |
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26. Juli 2006, aus meinem Tagebuch
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| Die alten Spiele sind doch immer noch die schönsten. Kennen Sie noch „Ich sehe was, was du nicht siehst“? Ina von nebenan und die kleine Julia kannten es bis gestern noch nicht. Aber sie haben schnell kapiert, wie man den Gegner richtig fies austricksen kann. „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist – schwarz“, murmelt Julia geheimnisvoll und starrt mich aus ihrem undurchdringlichen Pokerface an. Schwarz? Das Auto unseres Nachbarn? Nein. Mein Uhrenarmband? Die Schrift auf dem NDZ-Titel? Die Zukunft? Gut eine Stunde lässt Julia mich zappeln. Erst als ich entnervt aufgebe, verrät sie: „Deine linke Pupille.“ Ganz schön gemein, die Kleine. |
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24. Juli 2006, aus meinem Tagebuch
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| „Weißt du, was flüssiger als Wasser ist?“, hat mich Ina von nebenan vor ein paar Tagen gefragt. Klar weiß ich das, der Spruch ist schließlich älter als Methusalem. „Schule“, strahlt sie triumphierend. „Die ist nämlich überflüssig.“ „Ich weiß etwas, das ist noch viel überflüssiger als überflüssig“, mischt sich die kleine Julia ein. Und als uns darauf nichts einfällt, meint sie lässig: „Hühnerflügel.“ Ratlose Gesichter bei Ina und mir. „Na klar“, sagt Julia stolz, „man kann damit nicht fliegen, und zum Essen ist auch nicht genug dran.“ Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Ab jetzt werde ich mich bei jeder Packung Chicken-Wings fragen: „Was hat sich die Natur bloß dabei gedacht?“ |
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21. Juli 2006, aus meinem Tagebuch
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| Meine Freundin Svenja hat es heute schrecklich eilig. „Hallo, ihr beiden“, meint sie im Vorübergehen, als sie mich und die kleine Julia auf der Gartenmauer hocken und Eis schlecken sieht. „Sorry, hab‘ gerade keine Zeit zum Quatschen, ich habe gleich einen Termin bei meiner Kosmetikerin.“ Julia schaut sie mitfühlend an. „Na, da drücke ich dir aber ganz fest die Daumen“, sagt sie ernsthaft. |
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20. Juli 2006, aus meinem Tagebuch
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Wie, das soll alles gewesen sein? Ein bisschen Donnergrummeln und ein paar Tröpfchen aufs Pflaster – dafür haben wir alle tagelang so geschwitzt? Wäre das nicht herrlich, wenn jetzt die Schleusen des Himmels aufgingen, Wasserstürze herniederjagten und sich das Deisterland in eine wunderschöne Badeseenplatte verwandeln würde? Langsam kommt ein behäbiger Holzkahn die Bahnhofstraße entlanggeschippert, und ich sehe schon von weitem zwei Elefanten und zwei Giraffen über die Reling gucken. „Ahoi, Käpt‘n, darf ich an Bord kommen?“, frage ich den alten Mann, der am Bug steht. Der winkt ab. „Nee, Esel habe ich schon zwei an Bord.“ Naja, war halt nur ‘ne Idee. |
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18. Juli 2006, aus meinem Tagebuch
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Eigentlich habe ich mit Musik ja nie viel am Hut gehabt. Aber diese Schlager-CD, die Ina von nebenan mir gestern gebrannt hat, die hat es echt in sich. Kaum habe ich die Scheibe eingeschoben, bin ich auch schon lauthals am Mitsingen. Die Texte kenne ich alle, selbst die englischen. „Wow, das war prima, herzlichen Dank“, sage ich nach einer Stunde Musikgenuss pur. Ina nickt verständnisvoll. „Mama hat gesagt, dass dir das bestimmt gefällt“, meint sie. „Da sind lauter Oldies aus den 90ern drauf.“ Aua, das tat weh. Fühlt es sich so an, das Altwerden? |
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17. Juli 2006
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| Da bin ich wieder und hocke schon wieder hinter meinem Schreibtisch bei der Neuen Deister-Zeitung. Movenna II ist um ein gutes Stück gewachsen, und ich habe reichlich Heine-Studien betrieben und mich ein wenig mit meiner alten Freundin Erinna befasst. Am liebsten würde ich heute ja den Tag der deutschen Einheit feiern und noch ein wenig im Bett bleiben, aber das Datum hat sich ja vor 15 Jahren verschoben. Also, ran an die Arbeit. |
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11. Juli 2006
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| Das ist doch schon mal ein Anfang: "Ein Prinz für Movenna" erscheint zwar erst im Herbst 2007, aber bei mir sind bereits die ersten beiden Vorbestellungen eingegangen. Na, wenn das kein gutes Zeichen ist. |
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10. Juli 2006
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| Hab ich mir's doch gedacht: Alle Zeitungen haben vorne voll fett Schwarzrotgold und die Schwarzweißen drauf, und die Italiener ziemlich klein daneben und darunter. Von hier aus einen herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft vom Stiefel. Und ansonsten trainieren wir schon mal für Südafrika. Wie heißt das doch gleich auf Englisch? "Ssä boll is rauund"? Auf Afrikaans sagt man jedenfalls: "Die bal is rond." |
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9. Juli 2006
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| Mal ganz ehrlich: Ganz dicht sind wir doch alle nicht, oder? Ein vollbesetztes Fußballstadion grölt: „Stuttgart ist viel schöner als Berlin, schöner als Berlin, schöner als Berlin...“ Ich selbst summe permanent irgendetwas vor mich hin, das so klingt wie „Zweiunddreißig, fünfundvierzig, siebzig, zweitausendvier“, Günter Grass schwört das Volk bereits auf die Europameisterschaft ein. Und heute ist ganz Berlin ein Flaggenmeer, und sie feiern ihren dritten Platz tausendmal begeisterter, als sie es bei einem ersten je hingekriegt hätten. So hätten sie Berti Vogts nie gefeiert für eine Bronzemedaille. Naja, so ganz habe ich dem deutschen Fußballvolk und der deutschen Journaille halt nie verziehen, wie sie meinen Lieblingsbundestrainer kaputtgemobbt haben ;) Egal, die Fete für den „Weltmeister der Herzen“ ist schon eine ganz tolle Sache. Wahrscheinlich wird bereits nächsten Monat die Welt total vergessen haben, wer denn nun eigentlich heute das Finale gewonnen hat. Hand aus Herz: Erinnern Sie sich etwa noch, wer damals Gold geholt hat, als Busemann die Zehnkampf-Silbermedaille auf der Brust hatte? Ina von nebenan und die kleine Julia haben ihren Favoriten für heute Abend jedenfalls schon ausgesucht: „Ich bin für die Frankreicher“, sagt Julia entschlossen. Und mein türkischer Lieblingsgastronom am Bahnhof flaggt Schwarzrotgold und meint: "Futbol topu yuvarlaktir". |
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8. Juli 2006
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So, heute Abend soll es also steigen, das "Finale der Herzen". Ich gehöre ja nicht zu den Leuten, die für Fußballvereine beten. Aber heute habe ich doch mal die Bibel aus dem Regal hervorgeholt. Wollte mal schauen, ob da wirklich der Satz drin steht: "Und Gott sprach: Geh in den Kasten, Noah, ich will stürmen." Habe ihn allerdings nicht gefunden. Aber an anderer Stelle las ich tatsächlich in hebräischer Sprache: "hakadur hu agol." |
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7. Juli 2006
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Unsere Lesung auf dem OdysseeCon in Berlin nimmt langsam Gestalt an: Oliver Hohlstein, Ulrike Stegemann und ich planen einen Märchennachmittag am Sonnabend, 26. August. Da das Thema des Cons diesmal "Wasser" sein wird, habe ich vor, zwei maritime Stücke zu lesen: "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" erlebt noch vor dem Erscheinen des Koboldsbuchs seine Welturaufführung. Ebenfalls noch fast jungfräulich ist mein zweites Mitbringsel: Ich möchte "Der Leuchtturm am Rand der Welt" aus dem zweiten Movenna-Buch vorstellen. |
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5. Juli 2006
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Tja, das war wohl ein Schuß in den Ofen. Ina von nebenan hat das verlorene Spiel mit einen Zitat aus dem Lateinunterricht kommentiert: "Alea jacta est", meinte sie trocken. Aber vermutlich hat der olle Caesar beim Gang über den Rubicon ja auch nur verbissen gemurmelt: "Pila rotunda est"? |
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1. Juli 2006
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Na, das war ja ein Pulsbeschleuniger gestern Abend. Und heute haben "Les bleus" ganz schön abgeräumt. Wie sagt der Franzose? "Le ballon est rond." Nun ja, ich mache jetzt erstmal zwei Wochen Urlaub. Ich werde die meiste Zeit davon in der Landdesbibliothek verbringen und meinem neuen Buch über das Junge Deutschland den letzten Schliff geben. Und etwas an Movenna II will ich natürlich auch arbeiten. |
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26. Juni 2006
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Liebe Eldagser, ihr habt mich geschafft. Vier Tage Schützenfest, Lüttje Lagen und Jungschützen-Hits - ich fürchte, ich werde heute noch die ganze Nacht "Attacke!" schreien und "Wir sind die Eldagser" grölen. Das heißt: Ich würde es tun, wenn ich jetzt nicht schon im Koma liegen würde. Ich weiß, dass ihr auch heute noch bis vier Uhr morgens durchmachen werdet und dass es danach noch stundenlang im Ratskeller weitergeht, aber ich melde mich hiermit erstmal ab. Wenn ihr morgen aufwacht, findet ihr unter www.ndz.de/Neue_Deister-Zeitung meine 866 Fotos vom Fest. Horrido, gut Schuss und Waidmannsheil - hrt |
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26. Juni 2006
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| Wow, der Autokorso in Hildesheim war echt ansteckend: Immer wieder mit lautem Hupen, Schreien und Fahnenschwenken die Bahnhofstraße rauf und runter, das war schon mitreißend. Klar, dass ich den jubelnden Italienern aus vollem Halse entgegengeschrien habe: "Il pallone è rotondo." |
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25. Juni 2006
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| Tja, das war's wohl. Hier ein letzter Gruß an alle Holländer: "De bal is rond." |
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25. Juni 2006, aus meinem Tagebuch...
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| Können die Deistermusikanten wirklich Musik machen? Genauer: Können sie marschieren und gleichzeitig spielen? Immer, wenn sie im Umzug an mir vorbeimarschieren und ich sie ins Visier meiner Kamera nehme, hebt Wolfgang Nickees bedauernd die Schulter, wieder ist die Nachbarkapelle dran. Ein Härtefall, der nur durch die Schützengilde Eldagsen zu schlagen ist. Man stelle sich vor: Die perfekte Schussposition, Sonnenstand optimal, sie kommen in geschlosser Formation auf mich zu, ich hab sie im Sucher – plötzlich heult gegenüber eine Alarmanlage auf, und 30 Schützenköpfe rucken nach rechts. Ich hasse alle Autodiebe in Eldagsen. |
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22. Juni 2006, aus meinem Tagebuch
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So laut hat noch nie ein Kind im Nachbargarten geheult. Julia hat ihre Puppe im Arm. Eine, die lachen, weinen und in die Hose machen kann. Schockierend. Wie kann man Mädchen schon so früh auf die Rolle als Hausfrau und Mutter trimmen? Als Julia mich sieht, greift sie der Puppe unters Kleid. „Jetzt reicht‘s erstmal“, meint sie und drückt den Ausschalter. Die Sirene erstirbt. Das konnte meine Mutter noch nicht. |
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22. Juni 2006
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| Am Wochenende habe ich einen Kyudo-Bogenschießen-Kurs an der Volkshochschule in Hildesheim absolviert. War ganz schön anstrengend, und ich habe Muskeln gespürt, von denen ich nicht einmal wußte, daß ich sie habe ;) "Und, wie oft hast du getroffen?" fragte ein Freund. Nun ja, um ehrlich zu sein ... Ich habe zwei Tage lang etwa sieben Stunden täglich die einzelnen Bewegungsfolgen gelernt, aber ich habe noch kein einziges Mal den Pfeil losgelassen. Naja, echte Japaner trainieren etwa ein halbes Jahr, bis sie zum ersten Schuß kommen. Ich wünsche den Jungs von der Insel für heute jedenfalls ein herzliches "bôru wa marui". |
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20. Juni 2006, aus meinem Tagebuch
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Tja, das lässt sich wohl nicht mehr kleben. Mein Uhrenarmband hat endgültig den Geist aufgegeben. Zum Glück entdecke ich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Uhrengeschäft, und der freundliche Fachmann breitet sofort ein reiches Sortiment an schwarzen Streifen aus Gummi und Leder vor mir aus. „Das da gefällt mir“, entscheide ich. Er nickt freundlich. „Das ist etwas ganz Neues – aus Silikon“, preist er die Ware an. Ich schlucke. Etwas unheimlich ist mir die Sache schon. Hat jetzt etwa irgend ein Top-Model für meine Uhr ihr Leben lassen müssen? Nun gut, denke ich achselzuckend, die Frau von Welt trägt ihr Silikon halt am Arm. |
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19. Juni 2006
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Wir sind offenbar nicht allein ;) Heute schrieb mir meine Freundin aus Südkorea: "Dass die Deutschen nun ganz aus dem Häuschen sind, ist auch irgendwie nachvollziehbar. Aber was ich wirklich merkwürdig finde, ist, dass die Leute hier in Korea wegen WM total ausgeflippt sind." Hier ein kleiner Gruß an Hee-Jeong in Seoul: "Gong eun deung geul da". |
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17. Juni 2006, aus meinem Tagebuch
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| Ehrlich gesagt, ich habe die Könige nie auseinander halten können. Haben Sie etwa nie Heinrich IV. mit Heinrich VIII. verwechselt, und haben Sie das mit all‘ den Friedrichs, Wilhelms und Friedrich-Wilhelms kapiert? Als verwandte Seele im Königsknobeln erwies sich Springes Bürgermeister Jürgen Trotte: Er verwechselte Bürgerkönigs- und Schützenkönigskette und legte dem „bürgerlichen“ Matthias Krause die Insignien der Schützenmajestät Siegfried Zimmermann an, der dafür mit der Bürgerkette geschmückt wurde. Erst dreieinhalb Stunden später flog die Sache auf, als Ex-Bürgerkönig Thorsten Wiegmann noch einmal einen Blick auf seine Plakette werfen wollte und sie an Krauses Brust nicht fand. Wie gut, dass Jürgen Trotte und ich nicht den WM-Pokal übergeben müssen. |
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15. Juni 2006, aus meinem Tagebuch
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| Nein, ich habe noch keine Deutschlandfahne an meinem Auto. Neben meiner Toilette hängt kein Kicker-Klopapier mit Rasengeruch. Ich trage keine Spielergebnisse in Pläne ein, und den ulkigen Löwen im WM-Trikot habe ich mir auch nicht angeschafft. „Gib‘s auf“, sage ich zu meinem Freund Anders, „ich bleibe Fußballverweigerer.“ „Ach, komm schon, ich kenn‘ dich doch“, grinst er triumphierend. Dann streckt er mir langsam die Hand entgegen. Eine kleine schwarzweiße Kugel lächelt mich an. Okay, ich gebe auf. Wer kann schon einem Schokoladenfußball widerstehen? |
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14. Juni
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| Heute Abend steigt die große NDZ-Party mit Fußball-Übertragung. Ich habe mich inzwischen darüber aufklären lassen, dass es um das Spiel Deutschland gegen Polen geht. Wie's ausgeht? Nun... Pilka jest okragla. |
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13. Juni 2006
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| Mensch, was war meine Schwedisch-Lehrerin Monika traurig über das, was ihre Mannschaft bei der Fußball-WM gezeigt hat. "Aber im Eishockey sind wir gut", tröstet sie sich. Für Monika und alle Schweden ein kleiner Mutmacher: "Bollen är rund." |
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10. Juni 2006, aus meinem Tagebuch
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| Ina von nebenan hat ein Rezept für Pizzateig mitgebracht, das sie unbedingt ausprobieren will. Die kleine Julia und ich dürfen helfen. Herrlich, was auf so ein Blech alles draufgeht, denke ich und schaufele extra viel Käse und Schinken auf meine Portion. Julia ist da zurückhaltender. Irgendwie traut sie der Sache nicht. Aber schließlich verschwindet das Backblech doch im vorgeglühten Ofen. Julia hockt sich davor und starrt durch das Fenster, dann runzelt sie die Stirn. „Und wann werden die Dinger nun rund?“, fragt sie misstrauisch. |
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9. Juni 2006
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So, jetzt soll es also losgehen mit der Fußballweltmeisterschaft. Ich habe mich schon mal vorbereitet und nachgefragt: Wenn man zu den Fans aus Costa Rica "Der Ball ist rund" sagen will, dann tut man das am besten auf Spanisch. Das heißt dann: "El balón es redondo." Oder: "La pelota es redonda." |
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8. Juni 2006, aus meinem Tagebuch
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Schlimm, dieses grassierende Fußballfieber. Jetzt hat es offenbar auch die ganz Kleinen erwischt, und nicht einmal mit der lütten Julia kann ich als Sportverächter noch vernünftig reden. Wahrscheinlich muss ich jetzt doch heimlich die Abseitsregel auswändig lernen? Ich hatte ihr gerade mein Lieblingseis ausgegeben, das schöne grüne, das so auf der Zunge zergeht. Und da schiebt dieses Gör doch das Eis in den Mund, lutscht, lächelt und sagt: „Ui toll, das schmeckt nach Weltmeister!“ Morgen hole ich mir eine große Portion Erdbeereis. |
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6. Juni 2006
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Jetzt wird es Ernst mit "Movenna II": Die erste Ankündigung des Buches ist auf der Homepage des Wurdackverlags (www.wurdackverlag.de) erschienen. In der Vorschau für den Band "Ein Prinz für Movenna" heißt es: "Paperback, ISBN 3-938065-??-? Das Warten hat bald ein Ende, denn Movenna lebt! Und mit dem Land leben seine Legenden weiter, die sich um mächtige Götter, sagenhafte Könige, ruhmreiche Helden und verschrobene Hexen ranken." |
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28. Mai 2006
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Bilder vom Autorentreffen in Nürnberg sind ab jetzt unter www.autorentreffen06.de.vu zu finden. Wer Lust auf Fotos vom Nordcon hat, sollte auf den Seiten www.elfenschrift.de und www.renalarf.de mal vorbeisurfen. |
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26. Mai 2006, aus meinem Tagebuch
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| Die kleine Julia starrt fasziniert nach oben. Ein Hubschrauber kreist über uns. Natürlich kann ich es mal wieder nicht lassen, Blödsinn zu reden. „Weißt du, warum immer zwei Leute in einem Hubschrauber sitzen müssen?“, frage ich und erkläre ihr: „Der eine hupt, und der andere schraubt.“ Julia strahlt, lacht und blickt dem Helikopter nach, bis er hinter den Häuserdächern verschwindet. Ich hatte die Sache schon wieder vergessen, als wenig später Julias Mutter aus dem Haus kommt. „Mami, Mami!“, ruft Julia stolz. „Petra hat mir erklärt, warum immer zwei Leute in einem Flugzeug sitzen müssen: Der eine fliegt, und der andere zeugt.“ Jetzt werde ich wohl noch mehr erklären müssen. |
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26. Mai 2006, Teil IV
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Frisch ausgepackt: Ab heute ist die neue Elfenschrift zu haben. Mit dabei ist meine Hexe Furunkula Warzenkraish, deren Geschichte ich schon im ersten Movenna-Band kurz angerissen habe. Furunkula ist nicht nur eine besonders schreckliche Hexe, sie hat auch eine wahrhaft entsetzliche Stimme. Als sie auf die hirnrissige Idee kommt, eine Karriere als Sängerin zu starten, braut sich das Verhängnis über den Städten Bernlands und Movennas zusammen. Wird Furunkula, nachdem sie allen Tomatenwerfern Eselsohren angehext hat, trotzdem ein Publikum finden, das ihre Auftritte zu würdigen weiß? Das Heft ist zum Preis von 2,50 Euro erhältlich unter www.elfenschrift.de. |
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26. Mai 2006, Teil III
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Matthias Herkle hat seinen Zeichenstift für die Koboldsanthologie gezückt. Die ersten vier Illustrationen für das Buch "Immer diese Kobolde" sind bereits fertig. Links könnt ihr schon mal die Zeichnung für mein Märchen "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" bewundern. Wer das Kunstwerk mit dem seekranken Klabautermann in voller Lebensgröße genießen möchte, sollte sich im Herbst das Märchenbuch unbedingt anschaffen. Bestellungen: www.wurdackverlag.de |
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26. Mai 2006, Teil II
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Ein herrliches Gefühl, wenn einem mal wieder Rauchsäulen zwischen den Ohren aufsteigen: Das Autorentreffen in Nürnberg hatte es in sich, ein volles Programm über ca. 11 Stunden. Krimiautorin Gisa Klönne hat uns sehr lebendig in die Kunst des Leichen-Produzierens eingewiesen und erzählt, wie man einen Krimi spannend macht. Titus Müller verriet, wie man einen Roman fertig kriegt. Naja, für Movenna II wird es trotzdem nicht vor 2008 so weit sein ;) Und Marc Albrecht, der kurzfristig für Michael Borlik eingesprungen ist, hat uns haufenweise Hintergrundinfos über das Schreiben und Verlegen von Kinderbüchern gegeben. Ein gerappelt volles Programm mit Wissensdauerfeuer ... Bei der anschließenden Lesung waren wir vermutlich alle stehend k.o., aber als ich dann mit "Die Rache der Heinzelmännchen" nach vorne zum Mikrofon marschierte, jagten mir doch mehrere Liter Adrenalin durch die Adern, und ich war wieder hellwach. Man stelle sich vor: Ein Autor, der so müde und zerschlagen ist, dass er bei seiner eigenen Lesung einschläft ... |
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26. Mai 2006, Teil I
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Uuugh - was für ein Höllenritt! Jetzt weiß ich erst, wie weit Nürnberg von Sillium entfernt ist. Gestern morgen sind Ulrike Stegemann und ich um 5.20 Uhr in Hannover in den Zug geklettert. Die Nacht der Rückfahrt - grausam. Der Zug nach von Nürnberg nach Augsburg hatte etwa 20 Minuten Verspätung, und eigentlich hatten wir dort nur sechs Minuten Zeit, den Zug zu kriegen. Also statt Schlaf gut eine Stunde Panik, ob wir überhaupt noch nach Hause kommen. Und glaubt bloß nicht, dass irgendjemand vom Zugpersonal uns in irgend einer Weise etwas Hilfreiches sagen wollte. Naja, wenn man sich auf etwas verlassen kann, dann ist es die Unpünktlichkeit der Bahn ;) Der Nachtzug hatte nämlich auch 18 Minuten Verspätung... Statt um 5.28 Uhr kamen wir schließlich um 5.55 Uhr in Hannover an. Nach einem kleinen Schlenker über Gronau, um Ulrike abzusetzen, konnte ich um 7.30 Uhr in Springe ins Bett fallen, wo mich der Wecker um 9 Uhr wieder aus sanften Träumen riss. Seit 10 Uhr sitze ich wieder in der NDZ-Redaktion und baue die Sonnabend-Ausgabe... |
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23. Mai 2006
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Elektropost von Elfenschrift-Herausgeberin Ulrike Stegemann: Die Druckerei hat ihr geschrieben, dass das Juni-Heft bereits zur Post gegangen ist. Dann wird die gute Hexe Funrunkula wohl bald in meinem Briefkasten stecken. Vielleicht können wir beide ja übermorgen auf dem Nürnberger Autorentreffen den einen oder anderen Leser begeistern. Ich habe mein Märchen "Die Rache der Heinzelmännchen" im Gepäck, das an diesem Himmelfahrtstag seine Premiere erleben soll. Und ohne Movenna-Bücher in der Tasche gehe ich sowieso selten aus dem Haus. |
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22. Mai 2006
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Das Wochenende auf dem Nordcon in Hamburg hat sich echt gelohnt: Ich habe Ulrike Stegemann, Rena Larf und Thomas Kohlschmidt als schaurig-schöne Dämonenjäger erlebt, viele nette Leute getroffen und faszinierende Gestalten gesehen ;) Sündhaft viel Geld für ein edles Notizbuch ausgegeben, jetzt können die neuen Geschichten anrollen. Die Nudeln waren auch ganz in Ordnung, aber des berauschenden "Wikingerblutes" habe ich mich doch lieber enthalten... Mit Oliver Hohlstein habe ich mich gleich verabredet für eine gemeinsame Lesung auf dem OdysseeCon in Berlin. Letztes Jahr hatten wird dort die Story-Olympiade vorgestellt und aus der Wettbewerbs-Anthologie, aus Pandaimonion und - natürlich - aus Movenna vorgelesen. Diesmal planen wir eine Märchenlesung. Eine kleine Vorschau auf die Anthologie "Immer diese Kobolde!" ist auch eingeplant. |
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19. Mai 2006, aus meinem Tagebuch
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| Es reicht, jetzt mache ich ernst. Der Paketbindfaden kommt mir gerade zur rechten Zeit in die Finger. In meinem unaufgeräumten Haushalt geht das Ding einfach zu oft verloren, und das Suchen bei nervenzerfetzendem Piepen ist nichts für mich. Entschlossen ziehe ich den Doppelknoten zu. Perfekt. Jetzt verschwindet mein schnurloses Telefon bestimmt nicht mehr vom Telefonbänkchen. |
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15. Mai 2006, aus meinem Tagebuch
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| Schon dreimal bin ich jetzt mit den Rolltreppen auf und ab gefahren. Und dabei hatte ich gedacht, ich würde das Kaufhaus wie meine Westentasche kennen. Klar, die Bücherabteilung finde ich mit verbundenen Augen. Und das Schokoladenregal mit den gemeinen Dickmachern kann ich gar nicht verfehlen. Aber jetzt? Endlich überwinde ich meinen Stolz und steuere den Tisch mit dem großen „I“ an. „Im Unterge |