Letzte Aktualisierung: 04.02.2012 17:56

    4. Februar 2012
    Glaubt ihr noch an den Osterhasen? Für die Frühjahrs-Ausgabe der Elfenschrift habe ich mich mit dem Osterfest und speziell mit dem österlichen Eierbringer auseinandergesetzt. Herausgekommen ist ein Artikel, der sich dem heute nur noch wenig bekannten Osterfuchs widmet. Außerdem gehe ich der Frage nach, warum ausgerechnet der Hase das Rennen um diesen Job gewonnen hat, ich werfe einen Blick auf die nicht ganz so schönen Eigenschaften des Langohrs und stelle einen neueren ernsthaften Konkurrenten für den Ostereierbringer vor.

    Heft 33 der Elfenschrift steht unter dem Motto "Frühlings Erwachen" und erscheint Anfang März 2012. Infos und Bestellmöglichkeit unter www.elfenschrift.de.


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    29. Januar 2012
    Gestern Abend war ich zu Gast im Dojo der Holler Judoka. Der Verein hatte für seine U11-Mitglieder ein Schlaffest organisiert, und ich war als Märchenoma mit von der Partie.

    Als Nichtsportler war es für mich zunächst einmal ein etwas merkwürdiges Gefühl, als ich auf Socken durch den Trainingsraum lief. Ich hatte mir das ungefähr so vorgestellt wie eine kleine Turnhalle. Aber dass der Boden mit weichen Matten ausgelegt war, hat für einen hohen Wohlfühlfaktor gesorgt. Sehr gemütlich. Klar, die Kampfsportler wollen sich bei irgendwelchen Schulterwürfen ja nicht alle Knochen brechen. Wolfgang Ernst, mein Nachbar und Vater der Lambert-Brüder, der mich für den Abend eingeladen hatte, erzählte zunächst etwas über Christophe, der gerade an diesem Abend in Tiflis einem wichtigen Kampf für seine Olympia-Qualifikation entgegensah. Dummerweise war sein Flugzeug nach Ankara umgeleitet worden. Und als er den Wettkampfort doch noch erreichte, stellte sich heraus, dass sein Gepäck verschollen war. Ohne eigenen offiziellen Judo-Anzug mit eingesticktem Namen auf dem Rücken darf dort niemand teilnehmen. Leihen nützt also nichts ...

    Der Raum war stockfinster, nur für mich gab es in der Mitte der Halle einen Regiestuhl und eine Stehlampe. Ringsum an den Wänden entlang hatten sich die Jungen und Mädchen in ihren Schlafsäcken eingekuschelt. Ein etwas komisches Gefühl: Lesen für Menschen, die man nicht sieht. Man weiß also nie genau, ob die Kinder noch da sind und ob man sie nun gefesselt hat oder nicht. Moment, das ist so nicht ganz richtig: Ganz vorn rechts konnte ich im Schein meiner Stehlampe ein Jungengesicht sehen. Das war ein guter Ankerpunkt. Jedenfalls gab ich alles, und es war tatsächlich fast eine Stunde lang mucksmäuschenstill im Dojo.

    Später habe ich gehört, dass ich die Kinder eigentlich in den Schlaf hätte lesen sollen ... Hallo? Ich sollte langweilig und einschläfernd vorlesen? Keine Chance, bei mir schläft keiner ein, da habe ich auch meinen Ehrgeiz. Ich schrie und flüsterte, röhrte, fluchte, schimpfte und sang und habe den kleinen Zuhörern so ziemlich alles an Spannung geboten, was ich überhaupt aus meiner Stimme rausquetschen konnte.

    Als Einstieg hatte ich "Die Rache der Heinzelmännchen" gewählt, eine Geschichte, mit der man wirklich viele Emotionen schüren kann. Daraufhin bot ich als kleine Erholungspause "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" und schmetterte dann die bohlenverdächtige Hexenstory über "Furunkula Warzenkraisch" durch die Nacht. Als "Aussteiger" hatte ich mir "Die Prinzessin aus dem Kaugummiautomaten" ausgesucht, ein etwas ruhigeres Märchen gegen die Angst im Dunkeln.

    Insgesamt kamen die Geschichten wohl ganz gut an. Kann sein, dass ich bald mal wieder für die jungen Judoka lesen werde. Dann vielleicht mal etwas Abenteuerliches.


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    8. Januar 2012
    Mal wieder eine Lesung daheim: Am Sonnabend, 28. Januar, lese ich im Dojo der Holler Judoka. Die Unter-Elfjährigen wollen dort übernachten, und ich darf sie ab 21 Uhr mit Märchen auf die Nacht einstimmen. Väter und Mütter sind herzlich willkommen.

    Mitbringen werde ich ein ganzes Paket voller Märchenfiguren: Angelbären, Zappelzwerge, zornige Heinzelmännchen, seekranke Klabautermänner und Mini-Prinzessinnen aus dem Kaugummiautomaten habe ich im Gepäck, also eine gute Mischung aus den besten Wurdack- und Lerato-Anthologien. Vielleicht lese ich auch etwas über die movennische Hexe Furunkula Warzenkraish und ihre Gesangskarriere vor. Hängt davon ab, wie gut der Raum schallisoliert ist ...


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    25. Dezember 2011
    Na, habt ihr einen eReader zu Weihnachten bekommen? Dann habe ich hier die passende Füllung für euch: Die Sammlung "Best of electronic publishing" vereinigt die Siegergeschichten des 1. Deutschen eBook-Preises, darunter auch meine Novelle "Falkenfrühling", die auf Platz 5 landete.

    Hier die Liste der Titel und Autoren: Erich Bösch: Sie hat verbundene Augen, Thomas Nommensen: Eisige Falle, Andreas Kimmelmann: Aufgeblasenes Pack, Philipp Bobrowski: Auf dem Weg zum Örtchen, Karl Werner: Das Testament, Petra Hartmann: Falkenfrühling, Sybille Zimmermann: Berlin connections, Silke Heichel: Grüner wird’s nicht, Rüdiger Quilitzsch: Ostseewetter, Inga Brodersen: megaperle sensitive, Stephan Voß: Yochanan und Yeshua, Sarah Wedler/Nadine d'Arachart: Im Geisterhaus, Andreas Neuenkirchen: Aus, Cornelia Lotter: Ratten, Silke Porath: Grün ist das neue Pink, Andrea Rambau: Der Nachmieter, Robert Herbig: Seelenfarbe, Leila Emami: Todes-Ley, Oliver Buslau: Nach Norden! Zum Meer!, Kerstin Wendt: Dreh dich um!, Christine Bärenfänger: Fingerzeig einer Hülsenfrucht, Cornelia Kuhnert: Die Schweine sind los, Karen Erbs: Kino der Windschutzscheibe, Marcus Winter: Einmal ein Held sein, Volker Ferkau: Liebeskind, Lieselore Warmeling: Die Brücke, Uwe Kossmann: Sakura, Karl-Heinz Manier: Party.

    Das eBook gibt es für 2,99 Euro als Epub unter http://www.buecher.de/shop/ebooks/b-o-e-p-best-of-electronic-publishing-2011-ebook/e-book-preis-2011/products_products/detail/prod_id/34530297/ oder für den Kindle unter http://www.amazon.de/B-P-Electronic-Publishing-ebook/dp/B006LMIUHG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1324839771&sr=8-1.


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    23. Dezember 2011, aus meinem Tagebuch
    Weihnachtspost macht Arbeit, klar. Ich habe meine Postkarten kürzlich in einem kleinen Hildesheimer Café geschrieben, habe mir dazu einen heißen Kakao mit Sahnehäubchen und eine Zitronencremerolle kommen lassen und mich gut zwei Stunden lang durch mein Adressbuch gekämpft. Wie schön wäre es doch, dachte ich, wenn ich jetzt eine Sekretärin hätte, eine mit richtig schöner Handschrift, die das alles für mich erledigen könnte ... Seit heute Morgen bin ich da allerdings etwas anderer Ansicht. Seit ich die Weihnachtspost von meinem Freund Anders (Name aus Diskretionsgründen geändert) aus dem Briefkasten gefischt habe. Der Mann hat inzwischen Karriere gemacht, leitet ein bedeutendes Unternehmen und hat ein gut besetztes Sekretariat zur Verfügung. Nein, das ist jetzt kein Neid, es sei ihm gegönnt. Aber man kommt sich doch etwas komisch vor, wenn man von dem gleichen Menschen drei Weihnachtskarten in drei verschiedenen Handschriften bekommt. Manche Dinge sollte man wohl doch nicht delegieren ...

    In diesem Sinne: Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest. Ganz persönlich ;-)


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    13. Dezember 2011
    Was schenkt man Freunden, die eigentlich schon alles haben? Das Magazin "Markenpost" hat eine Liste witziger Weihnachtsgeschenke zusammengestellt. Zwischen Mondgrundstücken und Mikrowellenpuschen findet sich auch mein Journalistenroman "Die Schlagzeile".

    In dem Artikel heißt es: "Wer wollte nicht schon immer mal der Held in einem Krimi sein? Mit einem personalisierten Roman gar kein Problem mehr. So schlüpft eine Beschenkte etwa in die Rolle einer Journalistin, die mitten im Sommerloch versucht, die perfekte Schlagzeile zu finden, als ihr ein mysteriöser Fall in die Redaktion flattert. Den Krimiroman Die Schlagzeile von Autorin Petra Hartmann gibt es für 24,95 Euro. Die acht weiblichen und 19 männlichen Rollen können beliebig besetzt werden. Bei Personal Novel etwa gibt es eine Auswahl an Krimis, Liebesromanen oder auch Science Fiction, die mit Personen aus dem eigenen Freundeskreis bevölkert werden können."

    Den kompletten Artikel mit interessanten Weihnachtstipps findet ihr hier: http://www.markenpost.de/grundstuck-auf-dem-mond-gefallig-34002/


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    10. Dezember 2011
    Die erste Besprechung meines Romans "Die Schlagzeile" ist da. Im Blog von "Ladys Lit", in dem sich alles um Bücher von Frauen für Frauen dreht, heißt es:

    "Die aus dem Phantastik-Bereich bekannte Autorin Petra Hartmann gehört seit kurzem zu dem Kreis der PersonalNovel-Autoren. Fernab von Elfen, Drachen & Co. stellt sie hier in ihrem Roman "Die Schlagzeile" ihr humoristisches Können unter Beweis."

    Das Fazit der Rezensentin zu meinem Journalistenroman:

    "Petra Hartmann legt hier eine flott erzählte Geschichte vor. Sie bietet unglaublich lebendig wirkenden Figuren und viele Stellen zum Schmunzeln. Ein toller Roman zum Verschenken - und natürlich auch für alle, die sich selbst beschenken möchten!"

    Dem Kaufaufruf schließe ich mich natürlich gern an. Gönnt euch oder euren Lieben mal eine Schlagzeile zu Weihnachten.

    Die vollständige Rezension findet ihr hier: http://andromache.twoday.net/stories/55776364/





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    6. Dezember 2011
    Neu im Dezember: Das Weihnachtsbuch "Weihnachten mit der Elfenschrift" ist jetzt auch als eBook erhältlich. Die Anthologie, zu der ich die Märchen "Der Reserveweihnachtsmann" und "Die Weihnachtseisenbahn" beigesteuert habe, gibt es bei Amazon für den Kindle und als epub bei Thalia. Natürlich kann ich auch das Taschenbuch (erschienen bei BoD) empfehlen.




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    1. Dezember 2011
    "Aegirs Flotte" ist gesunken. Die Heftromanserie im Arcanum-Verlag ist eingestellt, und der Verlag ist ebenfalls Geschichte. Ich habe für den Fandom Observer einen Nachruf auf die Serie geschrieben, in der unter anderem mein Roman "Die letzte Falkin" erschienen ist. Und ich habe noch nie einen Artikel nach Redaktionsschluss so oft umgeschrieben wie diesen ...

    Eigentlich hatte ich, als ich am 15. November um 23.58 Uhr erleichtert aufgeatmet und gedacht: Geschafft. Zwei Minuten vor Redaktionsschluss, zugegeben: das war knapp, aber es war rechtzeitig. Gut so.

    Allerdings war die Serie da noch nicht hundertprozentig "abgewickelt", ich berichtete aus einem "schwebenden Verfahren". Als ich drei Tage später vom Verlag den Aufhebungsvertrag bekam, hatte ich fast ein schlechtes Gewissen, bei Manfred Müller anzuklopfen und zu fragen, ob ich noch einen Satz einflicken dürfte. Ich durfte. Atmete auf. Vergaß für ein paar Tage den Artikel. Am 20. November öffnete ich arglos meine Mailbox und fühlte, wie mir das Blut in den Adern gefror: Da verkündete Verleger Jens Salzmann, er habe Arcanum jetzt an den Scratch Verlag übergeben ... Erneutes Anklopfen beim Chefredakteur: "Ist noch was zu machen? Ich muss den Text nochmal umkrempeln." Und ich durfte krempeln. Glück gehabt. Ich flickte ein, strich, kürzte, walzte aus ...

    Die letzten zehn Tage habe ich in banger Erwartung verbracht und habe gehofft, dass sich nicht doch noch etwas Neues ergab und alles, was ich geschrieben hatte, plötzlich Schnee von gestern ist. Ein wenig bange wurde mir noch zumute, als Manfred Müller auf Twitter darüber plauderte, er habe meinen Text gekürzt - und er sei trotzdem um ein Sechstel länger geworden. Es ist aber nichts dabei kaputt gegangen.

    Ab heute ist der Text also online, ihr könnt ihn lesen, und ich werde ihn garantiert nicht mehr umschreiben.

    Der Fandom Observer Nummer 270 hat 34 Seiten und berichtet unter anderem über folgende Themen:

    MucCon 2011: Olaf Funke und Florian Breitsameter haben die Premiere besucht. Dazu ein Interview mit Miriam Pharo

    Vienna Fantasy Gaming Convention: Markus Widmer über das Spielprogramm und die Sorgen des Veranstalters

    Maras Feuerbringer: Katrin Hemmerling hat Tommy Krappweis interviewt und seine „Mara“-Trilogie gelesen

    Deutscher Phantastik-Preis 2011: Manfred Müller im Gespräch mit Preisträgerin Gesa Schwartz

    „Aegirs Flotte“: Petra Hartmanns Nachruf auf den Arcanum-Verlag und sein gescheitertes Serienprojekt

    Zum Fandom Observer Nummer 270 geht es hier lang: http://www.fandomobserver.de/pdf/270.pdf



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    29. November 2011
    Die neue Elfenschrift ist da. Das Heft steht unter dem Motto: "Es war einmal im Dezember ..." Aus meiner Feder ist darin ein Weihnachtsmärchen mit dem Titel "Das Schiff mit den silbernen Segeln" zu finden. Naja, eigentlich ist es ein Nikolausmärchen. Das kleine phantastische Literaturheftchen könnt ihr für 2,50 Euro (+ 1 Euro für Porto und Verpackung) auf der Seite www.elfenschrift.de bestellen.

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    21. November 2011
    Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist online. Heft 32 steht unter dem Motto: "Es war einmal im Dezember ..." und beinhaltet unter anderem mein Weihnachtsmärchen "Das Schiff mit den silbernen Segeln".

    Das Cover gestaltete Jan Hillen. Das Heft bietet Interviews mit Thomas Elbel, Bettina Hampl, Miguel Worms und dem Sphera Verlag sowie einen Artikel von Bettina Hampl. Weitere Textbeiträge stammen von W. Berner, Marie Haberland, Fabienne Siegmund, Volkmar Kuhnle und Inka-Gabriela Schmitt. Grafiken bzw. Illustrationen steuerten Miguel Worms, Christel Scheja und Michael Stegemann bei. Ferner gibt es einen Buchmesse-Bericht, ein Weihnachtsrätsel, die Bücherecke, Ausschreibungstipps und mehr.

    Elfenschrift 32 erscheint Anfang Dezember und kann zum Preis von 2,50 Euro (+ 1 Euro für Porto und Verpackung) auf www.elfenschrift.de bestellt werden.


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    7. November 2011
    Weihnachten wirft seine Schatten voraus: In der nächsten Elfenschrift bin ich mit einem Weihnachtsmärchen vertreten. Es trägt den Titel "Das Schiff mit den silbernen Segeln" und ist eine kleine Hommage an Freddy Quinn und mein Lieblingsweihnachtslied. Die 32. Elfenschrift steht unter dem Motto: "Es war einmal im Dezember ..." und wird zu Beginn des titelgebenden Monats erhältlich sein. Infos zum Inhalt folgen in Kürze. Nur so viel: Herausgeberin Ulrike Stegemann hatte vorgeschlagen, dass wir es uns "märchenhaft gemütlich machen." Das "kleine, phantastische Literaturheftchen" kostet 2,50 Euro (+ 1 Euro für Porto und Versand) und kann auf der Elfenschrift-Homepage unter www.elfenschrift.de bestellt werden.

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    4. November 2011
    Update in der Bordbibliothek: Mein neuer Roman "Die Schlagzeile" wurde eingestellt, außerdem gibt es ein paar neue Rezensionen zu "Der Fels der schwarzen Götter", "Darthula" und "Falkenfrühling". Im Hafenhandbuch findet ihr jetzt auch den Link auf die besuchenswerte Web-Heimat meiner Autorenkollegin Anni Bürkl. Schaut mal rein.

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    18. Oktober 2011
    Meine Novelle "Falkenfrühling" hat einen ehrenvollen fünften Platz beim Wettkampf um den ersten deutschen eBook-Preis belegt. Immerhin: Im Rennen waren über 350 elektronische Bücher. In der Endrunde waren nur noch 169 Beiträge am Start.

    Der erste Platz ging an die Geschichte "Sie hat verbundene Augen" von Erich Bösch, Platz zwei belegte Thomas Nommensen mit "Eisige Falle", und auf Platz drei landete Andreas Kimmelmann mit "Aufgeblasenes Pack". Herzlichen Glückwunsch den drei Preisträgern!

    Der 1. Deutscher E-Book-Preis 2011 wurde gestiftet von Satzweiss.com und der Agentur Chichili. Teilnehmen durften deutschsprachige Kurzgeschichten bis zum Umfang von 30 Seiten. Bedingung war, dass das eBook im Zeitraum vom 01.09.2010 bis 31.08.2011 erschienen war.


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    17. Oktober 2011 - Bericht vom BuCon
    Der BuchmesseConvent 2011 - ein toller voller Con, sehr gut organisiert, nette Gespräche, gute Freunde, alte Freunde, neue Freunde, schöne Lesungen - ach ja, und trotzdem wird meine bleibende Erinnerung an diesen Con vor allem mein furchtbarer Husten sein. Mein Husten, der mich fast verröcheln ließ, mein schmerzender Hals, die entsetzten Gesichter der neben mir Sitzenden, die entsetzlich hilfsbereiten jungen Männer vor der Tür zum Transporterraum, die mich mehrfach wie eine alte Oma fragten: "Möchten Sie ein Glas Wasser haben? Möchten Sie sich vielleicht hinsetzen? Möchten Sie nicht doch ein Glas Wasser?" Unverschämtheit, diese Siezerei, demnächst stehen sie noch auf, wenn ich im Bus keinen Sitzplatz kriege Eingefügtes Bild Egal, ich hab's überlebt.

    Mein Con-Tag begann mit dem Weckerpiepen um 5.30 Uhr und mit einem wütenden Knurren meinerseits, mit einem ausgiebigen warmen Wannenbad und einem letzten Probelesen aus der "Darthula" mit extra schön durch das warme, dampfende Wasser entspannten Stimmbändern. Mein Hals war rau, die Stimmbänder kieksten, die Stimme brach bei den hohen Tönen gnadenlos weg. Das war noch ein "Mitbringsel" vom OdysseeCon aus der Woche zuvor. Dort hatte ich die Lesung zwar gut über die Bühne gebracht, aber drei Stunden im ungeheizten McCafé im Berliner Hauptbahnhof, das hat meiner Stimme einfach das Genick gebrochen. Egal, die Sache musste jetzt durchgezogen werden - ohne Rücksicht auf Mensch und Maschine.

    Die Autobahn war erstaunlich frei. Ich bin ohne jeglichen Stau an Frankfurt vorbei gekommen. Unterwegs hörte ich mir das Mark-Brandis-Hörspiel "Unternehmen Sonnefracht" an, futterte Bonbons und versuchte, meine Anmoderation für die Weltenwanderer-Lesung noch einmal durchzugehen. Die Fahrt dauerte rund dreieinhalb Stunden. Mein absoluter Dreieich-Rekord. Ich war gerade in die Friedrich-Ebert-Straße eingebogen, als mich ein Handy-Anruf von Lilith Kirchner ereilte, für den ich gnadenlos rechts ranfuhr und eiskalt die Garagenausfahrt eines eben aufbrechen wollenden Sprendlingers blockierte. Lilith war schon auf Höhe von Frankfurt, Esther Schmidt, die Dritte im Bunde, war bereits vor Ort, sodass sich das Weltenwanderer-Trio schnell zusammenfand. Einige Absprachen, dann war alles klar für unsere Lesung.

    Wenig später nahmen wir das Hangardeck in Besitz. Esther (Gottseidank, sie war auch etwas heiser ...) startete mit einem Auszug aus ihrem Roman "Der Trollring", daraufhin trug ich eine Passage aus "Darthula" vor, anschließend war Litlith dran und las aus "Kinder der Dunkelheit". Zum Schluss hatte ich noch kurz Zeit, ein paar Absätze aus "Die letzte Falkin" zu Gehör zu bringen. Bianca Schlaeger, eine Freundin von Twitter und Facebook, war so lieb und machte ein paar Aufnahmen von uns.

    Am Signiertisch fanden sich nach der Lesung tatsächlich einige Hörer ein, die unsere Unterschriften - auf entsprechender literarischer Unterlage, versteht sich - mit nach Hause nehmen wollten. Das hat uns Autoren natürlich besonders gefreut.

    Den Rest des Tages nutzte ich zum ausgiebigen Bummel durch die Halle. Ich gestehe: Ich habe wieder unmäßige Mengen an Büchern eingekauft. Vielleicht sollte ich damit mal zum Suchttherapeuten gehen? Andererseits, manche Süchte möchte ich gar nichts loswerden.

    Ich erstand bei den Apokalyptischen Schreibern Thomas Backus' neuesten Streich, "Zombies", ein Buch mit tatkräftiger Unterstützung der anderen beiden Apokalyptiker. Dazu die Clockpunk-Anthologie "Uhrwerk Venedig" aus dem Ulrich-Burger-Verlag. Ich habe mich sofort in das Format verguckt. Schönes reclam-ähnliches Hosentaschenformat. Und Clockpunk? Hm. Schon wieder ein neues Genre? Ich werde vielleicht wirklich langsam alt. Egal, ich lese mich mal ein. Außerdem besitze ich jetzt eine Anthologie mit dem interessanten Titel "Sherlock Holmes und Old Shatterhand" sowie ein paar antiquarische Fundstücke.





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    Apropos "Fundstücke" - ich ließ mich von Simone Edelberg für eine unheimliche Anthologie vergattern, in der es sich um ominöse Fundstücke drehen soll. Mich gruselt schon beim Gedanken an das Teil, das sie mit viel Liebe für mich ausgesucht hat ... Simone hat sich übrigens köstlich darüber amüsiert, wie ich auf dem Con immer wieder an ihr vorbeigelaufen bin, ohne sie zu erkennen. Aber, Hand aufs Herz, habt ihr sie mit der üppigen Haarpracht wiedererkannt? Fieser Trick. Ihre Lesung am Nachmittag drehte sich um Zwerge, Kochkünste und Zombies. Einmal musste ich fluchtartig wegen eines Hustenanfalls den Raum verlassen, aber den größten Teil der Geschichten bekam ich mit.

    Besuche am Wurdack-Tisch waren ungefährlich, da habe ich das komplette Programm bereits zu Hause, einen Tag vor dem Con waren sogar schon die beiden neuen Mark-Brandis-Bücher bei mir eingetrudelt. Auch bei Gudrun Hirches Hexentor-Verlag konnte ich gefahrlos die Auslage bewundern. Am Tisch von Torsten Low musste ich dem Verleger unbedingt erzählen, wie toll seine Weltenbaum-Anthologie ist. Der Mann lächelte wissend in sich hinein, sagte aber nichts. Als die Sammlung spätabends gleich zweimal mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet wurde ("Beste Anthologie", "Beste Kurzgeschichte"), wusste ich, warum er sich so gefreut hatte.

    Mit Frank G. Gerigk hatte ich einiges zu klönen wegen unserer gemeinsamen Drachenanthologie, auch ein paar Autoren, die Geschichten eingereicht hatten, waren vor Ort anzutreffen und wollten wissen, wie es weiterging. Sage ich nicht. Oder erst später.

    Eigentlich wäre ich gern nach der DPP-Verleihung aufgebrochen. Aber da der arme Frank den undankbaren Leseplatz um 21 Uhr zu bestreiten hatte, wollte ich ihn auch nicht allein sitzen lassen. Eingefügtes Bild Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Er gab "Sasquatsch", eine Geschichte über flüchtige Ganoven in Einöde und Finsternis, zum besten, in der ein Bigfoot (oder vielleicht auch nicht) eine tragende Rolle spielt. Die Geschichte war spannend, und zwischendurch hatte ich Gelegenheit, beim Husten vor der Tür ein paar nette junge Männer kennen zu lernen, die mir mit Wasser und Stühlen zur Hülfe eilen wollten. Nach meinem dramatischen Sterbeversuch ging es aber wieder und ich konnte den Rest der Lesung fishermanlutschend ziemlich still verfolgen.

    Die Autobahnfahrt ins heimatliche Sillium verlief ohne größere Vorkommnisse, nur einmal stoppte ich zum Tanken von Super und Kaffee. Kurz nach 01.30 Uhr krabbelte ich aus dem Auto, torkelte in breitbeinigem John-Wayne-Gang ins Haus und ließ mich ins Bett fallen. Zum Husten war ich bald auch zu müde, ich schlief einfach nur ein.


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    12. Oktober 2011
    Nicht vergessen: Darthula-Lesung auf dem Buchmessecon: Unsere Lesung am Sonnabend, 15. Oktober, beginnt um 12 Uhr. Ich stelle zusammen mit Lilith Kirchner und Esther S. Schmidt die Heftromanreihe "Weltenwanderer" des Arcanum-Verlags vor. Außer meiner "Darthula" lernt ihr dort auch Esthers Roman "Der Trollring" und Liliths "Kinder der Dunkelheit" kennenn. Wir freuen uns auf euch. Programminfos und Anfahrtsbeschreibung: www.buchmessecon.info

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    10. Oktober 2011, Bericht vom OdysseeCon
    Die Lesung auf dem Odyssee-Con ist inzwischen schon eine lieb gewordene Tradition. Oliver Hohlstein und ich waren zum sechsten Mal dabei. Diesmal hatten wir - passend zum Con-Thema - ein paar Texte zusammengestellt, die irgendwie mit dem Thema "Licht" zu tun hatten. Gar nicht so einfach.

    Nun gut, ich hatte mir aus meinem brandneuen Roman "Die Schlagzeile" zwei Stellen herausgesucht, in denen Polizei und Blaulicht vorkamen. Und aus meinem germanischen Weltuntergangsroman "Die letzte Falkin" las ich das Kapitel vor, in dem der Leichendrache Nidhöggr aus der Finsternis ins Licht der Welt hervortritt. (Ich hatte noch einen Abschnitt in Reserve, in dem der Regenbogen zersplittert.) Oliver hatte zwei Märchen mitgebracht. Das erste war ein Text, der für die Ausschreibung "eROTische Märchen" bestimmt war. Es ging allerdings nicht allzu sehr um "Schweinkram", vielmehr war es eine sehr poetische Geschichte über einen Prinzen, der eine rote Perle im Haar seiner Prinzessin suchte. Außerdem las Oliver ein Märchen aus der Elfenschrift vor und brachte ein Kapitel aus seinem noch unveröffentlichten Roman "Hassfalter" zu Gehör. Ich bin schon gespannt darauf, das fertige Buch zu lesen.

    Die Lesung aus der "Schlagzeile" kam offenbar sehr gut an. Die Zuhörer wollten noch einen zweiten Auszug daraus hören und amüsierten sich köstlich über die skurrilen Kleinstädter, die meinen Roman bevölkern. Komisch, mir kamen die meisten eigentlich ganz normal vor ...? Hey, ich bin einer von denen ;-)

    Für einiges Gelächter sorgte meine Anekdote über einen ehemaligen Springer Stadtmanager, der gefeuert wurde wegen seiner Äußerung: "Verglichen mit meiner Heimatstadt Berlin ist Springe ein Kaff." Wobei mein größtenteils aus Berlinern bestehendes Publikum der Meinung war, dass der Mann damit im Prinzip ja Recht hatte ...

    Jedenfalls wurde mir vom Publikum bescheinigt, dass der Journalistenroman ausgesprochen authentisch geschrieben ist. Das freut mich. Ob das ein autobiographischer Roman sei, wollten die Zuhörer wissen. Ich antwortete mit einem entschiedenen "Jein". Klar, alle journalistischen Vorgänge habe ich so oder ähnlich mehrfach erlebt. Das Fotografieren an Unfallstellen oder das Beobachten einer Ortsratssitzung kenne ich aus eigener Erfahrung. Aber die Handlung ist natürlich frei erfunden, und ich habe im Laufe meiner langjährigen Arbeit in diversen Lokalredaktionen natürlich noch niemals den Diebstahl einer Heiligenstatue aufgeklärt.

    Dass der Roman "personalisierbar" ist, faszinierte die Zuhörer sehr. Und als ich verriet, dass man sich auch die Automarke der Heldin aussuchen kann, musste ich auf allgemeinen Wunsch sofort mein Manuskript ändern. Im zweiten Kapitel war meine Protagonistin dann nicht mehr mir einem schwarzen Fiat Panda, sondern mit einem gelben Lamborghini unterwegs.

    Meine selbstfabrizierten Flyer bin ich jedenfalls alle losgeworden. Jetzt muss ich mir für den BuCon noch ein paar neue drucken. Insgesamt hat die Lesung viel Spaß gemacht, und wenn nichts dazwischenkommt, sind wir bestimmt nächstes Jahr wieder dabei. Dann ist das Con-Thema Feuer. Aber fragt mich jetzt bloß nicht, wie ich meine nächsten Romane so hinkriege, dass ich eine feurige Stelle zum Vorlesen habe ...


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    7. Oktober 2011
    Die Tasche ist gepackt, die Texte ausgewählt: Morgen um 13 Uhr lesen Oliver Hohlstein und ich auf dem OdysseeCon in Berlin aus unseren Werken vor. Ich will etwas aus meinen Romanen "Die letzte Falkin" und "Die Schlagzeile" zu Gehör bringen. Zuhörer sind herzlich willkommen: Ihr findet uns im Haus der Jugend "Albert Schweitzer", Am Eichgarten 14, 12167 Berlin. Ich freu mich auf euch.

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    7. Oktober 2011
    Die zweite Rezension zu "Falkenfrühling" ist erschienen: Nico Zorn gibt meinem eBook 7-8 von 10 Punkten www.grimoires.de. Er nennt die Novelle "unepisch und nordisch" und merkt an, sie sei mit ihren 22 Seiten "eine sehr kurze Lektüre", aber episch müsse es ja nicht immer sein.

    In seiner Rezension schreibt er: "Diese Rettung ist keine Weltenrettung - nur ein Baby wurde von einem Adler entführt. Episch muss es auch gar nicht sein – der „Mini-Entwicklungsroman“ genügt und die nordische Welt wird gelungen eingefangen. Es entsteht hier nicht das Bild der gesamten Mythen sondern das Bild eines kleinen, abgeschiedenen Gehöfts, das aber deutlich in dieser Welt existiert. Namen und Stimmung passen und lassen den Gesamteindruck rund wirken und heben die Geschichte von Erzählungen ab, bei denen ein bekannter Hintergrund nur aufgesetzte wird."

    Sein Fazit: "'Falkenfrühling' ist sehr einfach gestrickt; schon die Länge schließt Komplexeres aus. Das macht aber nichts: Der Kurzroman bietet die Geschichte eines „starken Mädchens“ vor einem mythologischen Fantasy-Hintergrund und spielt in mancher Szene auf einige Klassiker an. Als Vorgeschichte zu "Die letzte Falkin" fehlt der Geschichte die direkte Verbindung (und einige Begriffe im Glossar sind überflüssig) – unterhaltsam ist sie trotzdem, vor allem durch die stimmige Welt."

    Die vollständige Rezension findet ihr unter http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=1064


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    5. Oktober 2011
    Da ist er: Mein Journalistenroman "Die Schlagzeile" ist ab heute zu haben. Das Buch ist im Verlag Personalnovel erschienen. Der Gag an der Sache: Ihr dürft euch aussuchen, wie die Personen heißen. Das perfekte, persönliche Geschenk für Journalistinnen und alle, die noch von der Macht der Medien träumen ...

    Hier der Klappentext: "Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Brise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht..."

    Das Werk hat 204 Seiten und ist ab 24,95 Euro zu haben. "Ab" bedeutet in diesem Falle: Ihr könnt euch die Ausstattung selbst zusammenstellen. Wer tiefer in die Tasche greifen möchte, kann diverse Softcover- und Hardcover-Varianten aussuchen, möglich sind z. B. Leinen-Einband, Hochglanz-Cover, eigenes Titel-Motiv und persönliche Widmung. Es gibt auch eine augenschonende Großdruck-Variante. Mehr Infos und eine Leseprobe findet ihr unter http://www.personalnovel.de/romane/book/444/die-schlagzeile


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    21. September 2011
    Oliver Hohlstein und ich lesen auf dem Odyssee-Con in Berlin. Diesmal steht der Con unter dem Motto "Licht", und ich werde mich bemühen, etwas Erleuchtendes zu der Veranstaltung beizutragen.

    Oliver hat angekündigt, dass er zwei Märchen vorlesen möchte. Bei mir wird es voraussichtlich Auszüge aus meinen Romanen "Die letzte Falkin" und "Die Schlagzeile" geben. Und wer neugierig geworden ist, wie ich das mit dem Con-Thema verbinde, ist herzlich eingeladen zur Lesung.

    Wir treffen uns am Sonnabend, 8. Oktober. Los geht es um 13 Uhr, und wir werden etwa zwei Stunden lesen. Wer brennende Fragen hat und erleuchtendes Antworten hören möchte, kann uns natürlich anschließend gern hinterher löchern.

    Veranstaltungsort ist das Haus der Jugend "Albert Schweitzer", Am Eichgarten 14, 12167 Berlin. Das Haus der Jugend befindet sich direkt am Stadtpark Steglitz. Eine Anfahrtsbeschreibung und Infos rund ums Programm findet ihr unter www.odyssee-con.de


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    20. September 2011
    Ist zwar noch lange hin, aber die Vorschau ist schon online: Im September 2013 erscheint die Anthologie "Die Eisfrau" im Fabylon-Verlag, in dem auch meine Story "Auf den Schwingen der Elim" enthalten ist. Die Geschichte entstand für das Projekt "Text for Art" auf www.literra.info zu einer Illustration von Gaby Hylla. Ich erzähle von Jicar, einem "Fußgänger", der die Angebereien des Flügelvolks von jenseits des Abgrundes leid ist: Mit den Schwanenschwingen seines Vaters wagt er sich hinauf zum Mondberg, um seiner Geliebten einen Strauß Sternenblumen zu pflücken ... Buch-Infos: "Text for Art I: Die Eisfrau." Hrsg. von Alisha Bionda. Fabylon-Anthologie - Band 10, Phantastische Erzählungen. Broschiert, 200 Seiten, 14.90 Euro.

    Die Vorschau findet ihr hier: http://www.literra.info/buecher/buch.php?id=10394


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    14. September 2011
    Eine neue Rezension zu "Darthula" ist erschienen. Im Blog von Blütenwelt heißt es: "Eine Geschichte wird lebendig, wenn ich diesen Kurzroman lese." Die Rezensentin hatte übrigens einen der Erstdrucke zur Hand, erkennbar daran, dass auf der ersten Seite ein - zugegeben - peinlicher Druckfehler zu finden ist ... "Aber ansonsten ist es ein packendes, greifendes und mitreißendes kleines Werk. Aufjedenfall sehr lesenswert", schreibt sie. Als Leseeindrücke hat sie festgehalten: "Ich hatte wirklich das Gefühl dabei zu sein und hatte auch die Bilder im Kopf. So konnte ich mir das ganze Geschehen sehr gut vorstellen. Man glaubt die Ruhe und Stille des Morgens zu spüren, doch mit einem Mal ändert sich alles: eine ganze Kriegsflotte kommt auf Selama zu…"

    Das Fazit: "eine sehr spannende Geschichte. Auf jedenfall für jeden Fantasyfan zu empfehlen, aber auch nicht Fantasyfans werden hier nicht enttäuscht."

    Die vollständige Rezension findet ihr auf http://bluetenwelt.wordpress.com


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    6. September 2011
    Sehen wir uns auf dem BuchmesseCon? Zusammen mit Esther S. Schmidt und Lilith Kirchner stelle ich dort die Reihe "Weltenwanderer" des Arcanum Fantasy Verlags vor. Klar, dass ich außer meinem Weltenwanderer-Roman "Darthula, Tocher der Nebel" auch die beiden Arcanum-Romane um die Falkin Valkrys ("Die letzte Falkin", "Falkenfrühling") erwähnen will. Und laut meiner Lektorin bei PersonalNovel wird auch mein Journalistenroman "Die Schlagzeile" pünktlich zum Con fertig werden.

    Hier die Originalankündigung aus dem Programm des BuchmesseCons:

    Arcanum Fantasy-Verlag: "Weltenwanderer"

    Der Stolz einer Prinzessin bringt den Krieg in die Nebellande, eine Elfe und ein Arenensklave fliehen durch die Ödnis und vor den eigenen Lügen, ein Waisenjunge mit besonderer Begabung wird als "Prophet der Dunkelheit" verfolgt.

    In der Reihe "Weltenwanderer" des Arcanum Fantasy Verlages erschafft jeder Autor eine andere, ganz eigene Welt: ungewöhnlich, originell und jedes Mal überraschend. 18 abgeschlossene Novellen laden ein zu Reisen in phantastische Welten. Das kurze Format sorgt für Dichte und Tempo in den Geschichten und ist doch lang genug, um gefangen zu nehmen. Kommen Sie und wandern Sie mit durch die Welten.

    Es lesen: Petra Hartmann: "Darthula"; Lilith Kirchner: "Kinder der Dunkelheit"; Esther Schmidt: "Der Trollring".

    Mehr Infos im Web: www.arcanum-fantasy-verlag.de


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    1. September 2011
    Der Titel für das Waldgeschichtenbuch der Deutschen Umweltstiftung steht fest: Es soll "Wichtel, Wurzeln, Waldgeschichten" heißen. Ich bin mit der Geschichte "Ein neues Zuhause" in dem Taschenbuch vertreten und erzähle von einem Fuchs, dessen erster eigener Bau beim Frühjahrshochwasser abgesoffen ist.

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    30. August 2011
    Die erste Besprechung zu "Falkenfrühling" ist da. In der neuen Elfenschrift schreibt Ulrike Stegemann über mein eBook folgendes:

    "Im März hatten wir Euch die Novelle 'Die letzte Falkin' von Petra Hartmann vorgestellt. Seit kurzem ist mit dem eBook 'Falkenfrühling' eine kleine, aber feine Vorgeschichte über die Walküre Valkrys erhältlich:

    [...]

    Schon als Kind träumt Valkrys den Traum vom Fliegen. Sie möchte eine Walküre sein und in einem prächtigen Federkleid hoch in den Lüften dahin gleiten. Ihre erste Erfahrung damit erfüllt sich jedoch auf eine unverhoffte und sehr unfreiwillige Art und Weise. Ein mächtiger Seeadler entführt ihren Bruder Ture, der noch ein Baby ist und nicht viel mehr als schreien kann. Valkrys Mutter verliert sich in ihrem Verlustschmerz, während ihr Vater vor Zorn tobt. Ohnehin hat er niemals viel von seiner Tochter und ihren Flausen, eine Walküre sein zu wollen, gehalten. In ihrer Not fällt Valkrys nichts besseres ein, als sich das nächste Pony zu schnapen und auf ihm den steilen Hang zum Adlernest hinauf zu galoppieren. Eine gewagte Aktion, die schon bald aussichtslos erscheint. Hätte sich Valkrys doch nur vorher einen Plan zurecht gelegt, wie sie den Adler überwältigen und danach mit Ture im Gepäck wieder zurück kommen könnte ...

    Einmal mehr beweist Petra Hartmann ihr Können, indem sie die germanischen Legenden mit Elementen der Fantasy verknüpft und daraus eine spannende Geschichte zaubert."

    Elfenschrift 31 ist ab sofort erhältlich und kann auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werden. Kostenpunkt: 2,50 Euro (+1 Euro für Porto und Verpackung). Die Septemberausgabe enthält unter anderem meinen Aufsatz "Unter der Eiche von Dodona".


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    29. August 2011
    Endspurt für das Waldbuch der "KinderMedienMacher": Laut Organisatorin Gitta Edelmann sind jetzt fast alle Illustrationen fertig. Sie will das Manuskript morgen abgeben. Heute habe ich noch meine Kurzbiographie verfasst und losgeschickt. Das Buch enthält Geschichten, Gedichte, Sachtexte und Spielanregungen rund um das Thema Wald. Es erscheint als Taschenbuch für Kinder unter der Ägide der Deutschen Umwelt-Stiftung und soll noch in diesem Jahr herauskommen.

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    27. August 2011
    Neue Rezension zu "Darthula": Bianca Schläger bespricht meinen Roman auf Roterdorn.de. Sie schreibt:

    "Auf 52 Seiten erzählt die Autorin und Journalistin Petra Hartmann die Geschichte der schönen Prinzessin und entführt den Leser in eine Welt voller Fantasie. Schon die Eingangsszene sorgt für ordentlich Kopfkino: Als wäre sie selbst stets an ihrer Seite, schildert Hartmann Darthulas Jagd auf einen Hirsch im Nebelwald. Auch spätere Szenen, wie etwa die Fahrt der Liebenden auf dem Meer, glänzen durch eine bildhafte und lebendige Sprache, die zu jeder Zeit dennoch genug Freiraum für eigene Vorstellungen lässt. Zum Träumen laden kurze Liedpassagen ein, die an mehreren Stellen die Handlung auflockern und ein klein wenig an die singenden Zwerge aus Tolkiens „Der kleine Hobbit“ erinnern.

    Wie bereits in „Geschichten aus Movenna“ und „Ein Prinz für Movenna“ – beide Werke erschienen im Wurdack Verlag – bietet Hartmann einen angenehmen Lesefluss. Insgesamt gibt es sechs Kapitel, die Sätze sind kurz und prägnant. Das Fachwissen de Autorin beispielsweise über das Segeln, ist deutlich spürbar, aber nie aufdringlich. Das Erzähltempo ist angemessen, hätte aber am Anfang zugunsten der Figuren etwas gebremst werden können. König Caibar etwa wirkt neben der Heldin Darthula etwas blass und oberflächlich. Vor allem bei seiner Kriegserklärung wäre ein wenig mehr Tiefe schön gewesen. [...]

    Mit „Darthula“ hat Petra Hartmann ein spannendes und bildhaftes Heldenepos geschaffen, dass es trotz der Beschränkung durch den Umfang schafft, sich zu entfalten und mit einer Mischung aus Altem und Neuem, Märchen und Erzählung, Liebe und Action überzeugt. Ein angenehmer fantastischer Lesestoff für Zwischendurch zu einem günstigen Preis!"

    Die vollständige Rezension findet ihr unter http://www.roterdorn.de/inhalt.php?xz=rezi&id=17776


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    14. August 2011
    Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist online. Ich beteilige mich an dem Heft, das unter dem Motto "Der Zauber von Pflanzen und Bäumen" steht, mit einem Artikel über einen ganz besonderen Baum. Ich widme mich nämlich der prophetischen Eiche des Zeus im antiken Dodona und erzähle etwas über das älteste und nach Delphi bedeutendste Orakel Griechenlands.

    Ausgabe 31 der Elfenschrift erscheint Anfang September 2011. Das Cover-Bild schuf Roselinde Dombach.

    Das Heft bietet ein Interview mit Emily Kay, eine Vorstellung des "Lesecafé Wiesbaden" von Juliane Seidel und Artikel von Petra Hartmann und Silke Hoffmann. Weitere Textbeiträge stammen von Roselinde Dombach, Thomas Backus, Susanne Haberland, Josef Herzog, Susann Obando Amendt, Rena Larf, Andrea Tillmanns, Katja Leonhardt und Stefan Bellack. Grafiken und Illustrationen steuerten Roselinde Dombach, Michael Stegemann, Christel Scheja und Jan Hillen bei. Es gibt eine Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ...

    Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro (+ 1 Euro für Porto und Verpackung) auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werde.


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    11. August 2011
    "Meine Lektorin ist schuld ..." Im Blog von PersonalNovel plaudere ich über meinen Roman "Die Schlagzeile" und erzähle etwas zur Entstehung dieses "Pseudokrimis mit Journalistin": http://blog.personalnovel.de/2011/08/schreibtischgefluster-autoren-berichten.html

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    10. August 2011
    Habe heute meine lektorierte Geschichte "Ein neues Zuhause" in der Mailbox gefunden. Jetzt nochmal kritisch Korrektur lesen, dann kann die Druckfreigabe erfolgen. Die Story erscheint in einem Taschenbuch der Deutschen Umwelt-Stiftung, das Kindern den Lebensraum Wald näher bringen soll. Freue mich schon drauf.

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    4. August 2011
    Mein Artikel: "Unter der Eiche von Dodona" erscheint in der nächsten Elfenschrift. Heft 31 kommt im September heraus und widmet sich dem Thema: "Der Zauber von Pflanzen und Bäumen". Das habe ich zum Anlass genommen, mich einmal näher mit dem ältesten Orakel Griechenlands, dem Zeus-Heiligtum zu Dodona, und seiner wahrsagenden Eiche zu widmen.

    Übrigens erschien in der aktuellen Federwelt eine sehr schöne Besprechung zur "Geburtstags-Elfie", dem Heft mit der Nummer 30. Dort heißt es: "Das Heftchen beweist, dass sich eine kleine Literaturzeitschrift etablieren lässt, wenn man eine Nische zu nutzen versteht."


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    21. Juli 2011
    Mein neuer Roman heißt "Die Schlagzeile". Er erscheint voraussichtlich im 4. Quartal 2011 im Verlag PersonalNovel. Mit der Geschichte wage ich mich auf das nicht-phantastische Terrain vor.

    Es geht um eine junge Journalistin, engagiert und hochmotiviert, etwas überarbeitet und unausgeschlafen, die mitten im Sommerloch vor dem Nichts steht. Wie soll sie ihre kleine Lokalzeitung füllen - und obendrein den Anforderungen ihres Chefredakteurs gerecht werden, für den ein Verkehrsunfall nur dann als Aufmacher infrage kommt, wenn es mindestens einen Toten gegeben hat? Da kommt ihr der Diebstahl einer mittelalterlichen Heiligenstatue wie ein Geschenk des Himmels vor. Ob der Pastor des kleinen Ortes etwas mit dem Verbrechen zu tun hat ...?

    Der Roman ist personalisierbar. Das heißt: Ihr könnt die Hauptrolle in der Geschichte selbst besetzen und das Buch jeweils passgenau für eure Freundinnen oder Verwandten bestellen. Und vielleicht kennt ihr ja jemanden, der sich als cholerischer Dorfbürgermeister, schwatzhafte Kirchenvorstandsdame oder despotischer Chefredakteur eignet? Ein sehr persönliches, individuelles Geschenk, das bestimmt bleibenden Eindruck hinterlässt.


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    7. Juli 2011
    Das Portal "MyHeimat" berichtet über meinen Roman „Der Fels der schwarzen Götter“. In dem Artikel von Helene Jordan wird ein besonderer Schwerpunkt auf meine Springer Vergangenheit gelegt. Im Text heißt es: "Die Autorin, die lange Zeit als Lokaljournalistin in Springe gearbeitet hat, legt mit diesem Buch den dritten Band ihrer Reihe über das Fantasy-Land Movenna vor. Und wer weiß, dass der Roman am Deister entstand, wird vieles aus der Springer Gegend wiedererkennen. [...] Inspiriert wurde die Journalistin zu der Geschichte unter anderem durch den Kampf gegen den Steinbruch bei Wülfingen, über den sie damals als Lokalredakteurin in Springe berichtete. "Ich habe oft genug in Alferde mit den Angehörigen der Bürgerinitiative 'Rettet die Finie' gesprochen, um mir den Kampf um die schwarzen Berge ausmalen zu können", erzählt die Autorin. Doch auch die Tierwelt ihres Fantasylandes verrät, dass die Schriftstellerin am Deister optimale Bedingungen für ihre Recherche vorfand: Die Wisente, auf die ihre Helden Jagd machen, und die Wildpferde lernte sie im Springer Wisentgehege kennen und lieben." Zum vollständigen Artikel geht es hier lang: http://www.myheimat.de/springe/kultur/qder-fels-der-schwarzen-goetterq-ein-roman-aus-dem-deisterland-d1988223.html.

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    7. Juli 2011
    Meine Geschichte "Ein neues Zuhause" erscheint in einer Wald-Anthologie der Deutschen Umweltstiftung. Das Taschenbuch soll noch dieses Jahr herauskommen. Es ist ein Buch, das Kinder an den Lebensraum Wald heranführen und sie mit seinen Bewohnern bekannt machen soll. Meine Story handelt von einem jungen Fuchs, dem im Frühjahr durch das Schmelzwasser sein Bau abgesoffen ist. Nass und durchgefroren macht sich der Rotrock auf die Suche nach einer neuen Bleibe und stellt dabei fest, dass es im Wald sehr viele verschiedene Arten von Tierwohnungen gibt - und die meisten sind nur sehr bedingt fuchstauglich ...

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    5. Juli 2011
    Update in der Bordbibliothek: Die Elfenschrift-Anthologie "Rosa Elfen" wurde ins Regal "Anthologien" eingestellt. Außerdem findet ihr unter "Meine Romane" jetzt drei Rezensionen zu "Die letzte Falkin" und eine neue Meinung zur "Darthula".

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    27. Juni 2011
    Bald ist es so weit: Im August erscheint mein Hörbuch "Der Fels der schwarzen Götter" im Action-Verlag. Der Roman aus der Welt Movenna wird gesprochen von Elke Antonia Bergmann, die Musik stammt von Florian Schober. Kosten wird das gute Stück in der CD/DVD-Version 15,95 Euro, der Mp3-Download ist für 12.95 Euro zu haben. Die Vorschau des Action-Verlags findet ihr hier: http://www.action-verlag.com/nc/unser-programm/buchdetail/buch/der-fels-der-schwarzen-goetter-petra-hartmann.html


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    21. Juni 2011
    Das Portal www.literra.info weist heute auf seiner Startseite auf mein neues eBook "Falkenfrühling" hin. Hier sind auch meine Kurzbiographie und Infos zu meinen anderen Büchern zu finden.

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    Bericht vom Marburg-Con, 18. Juni 2011
    Der Marburg-Con ist ein Con, den ich sehr mag. Ich besuche ihn seit ein paar Jahren regelmäßig. Daher war ich ziemlich traurig, als er im vergangenen Jahr ausfiel, und habe mich sehr gefreut, als ich die Ankündigung für dieses Jahr las. Am Samstag war es wieder so weit: Ich fuhr südwärts, den Kofferraum voller Bücher und im Gedanken noch immer an meinem Lesungsprogramm herumfeilend. Der Con war klein, sehr klein. Das Publikum bestand zu über 90 Prozent aus "üblichen Verdächtigen", ich habe sehr wenig "Laufkundschaft" gesehen. Das mag mit der Unterbechung im vergangenen Jahr zu tun gehabt haben, zum Teil wohl auch mit dem neuen Treffpunkt. Das Bürgerhaus Niederweimar wird vermutlich nur von Leuten gefunden, die genau wissen, was sie suchen. Wie gut, dass die Veranstalter in der Anfahrtsbeschreibung ausdrücklich vermerkt haben, es sei das Haus genau neben der Agip-Tankstelle.

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    Dafür waren die Leute umso netter, und es gab viel Raum für Gespräche und Austausch über Verleger und Buchprojekte. Das Verlegertrio vom Verlag Torsten Low war da (die jüngste Verlegerin hielt sich tapfer zwischen uns Großen und ließ sich bestaunen), Erik Schreiber stellte die drei Orion-Bände seines "Saphir im Stahl"-Verlags vor und riss ein großes Loch in meine Reisekasse, der Blitz-Verlag und die "Welt der Geschichten" waren da und eine knappe Handvoll Autoren. Neben meinem Tisch stellte Achim Köppen seine Bücher aus, mit dem ich im vergangenen Sommer eine Lesung in Minden bestreiten durfte.

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    Die Auftakt-Lesung bestritten Roselinde Dombach und Thomas "Gus" Backus mit einem Programm der Gegensätze. Auf Roselindes Vampirgeschichte folgten zauberhafte Kindermärchen, wobei vor allem die Regenwurm-Geschichten der beiden Autoren herzergreifend waren. Beeindruckend, wie die Märchensammlung von der Märchenwiese im Laufe ihres Lebens durch insgesamt vier Verlage wanderte und unerwartet auch noch zur Taschenbuchausgabe mutierte.


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    Meine Lesung war, im Rahmen der Möglichkeiten, ganz gut besucht. Ich habe ein paar Stellen aus dem ersten Viertel von "Der Fels der schwarzen Götter" vorgelesen und zum Abschluss den Anfang von "Falkenfrühling" vorgestellt. Komisches Gefühl, für ein eBook Werbung zu machen - man hat ja gar nichts zum Hochhalten in der Hand und muss immer wieder auf die Homepage des Arcanum-Verlags hinweisen. Die Frage, ob die Heldin es überlebt, konnte ich mit dem Hinweis aus den Roman "Die letzte Falkin" beantworten. Klar, ich in nicht so verrückt, meine Serienheldin schon in der Vorgeschichte zu killen. Aber ich verrate natürlich nicht, wie und warum sie überlebt ...


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    Die Lesung der Apokalyptischen Schreiber - diesmal nur drei, denn der Krieg hat den Kriegsdienst inzwischen quittiert - bot Begegnungen mit Zombies, Kannibalen und Borgmännchen. Komisch, ich hatte die Sammlung "In Blut geschrieben" der vier Kuttenträger ja schon gelesen. Aber erst beim Zuhören wurde mir klar, wie eklig Volker Ilses Geschichte "Fressen und gefressen werden" wirklich ist. Der arme Kerl, der sich sein Mittagessen zur Lesung mitgebracht hatte und seine Bockwurst verspeisen musste, während der Autor detailliert beschrieb, wie der Tagmensch dem Nachtmenschen die Augen herausdrückte und die Gallertkugeln sorgfältig zerkaute, hat mir etwas Leid getan.


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    Ebenfalls einen hohen Ekelfaktor hatte die Lesung der "Welt der Geschichten". Markus K. Korb trug seine Story "Der Kuss des Wurms" über die Leiche der schönen Lady Godiva vor (sehr schöne Stimme), woraufhin Bernd Rothe von einem offenbar geistesgestörten Mann erzählte, der seine Liebste entführt und sie wie eine ägyptische Mumie zubereitet, um sie in ewiger Schönheit zu erhalten. Krank, aber gut. Ich fand es sehr schade, dass ich nicht noch mehr Lesungen besuchen konnte. Aber nach drei passiven und einer aktiven Lesung war meine Aufnahmekapazität leider erschöpft. Außerdem wollte ich mich ja an meinem Büchertisch auch mal blicken lassen. Die Bockwurst danach war gut, vor dem Kartoffelsalat hatten mich einige Kollegen gewarnt, aber der Senf war in Ordnung.


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    Abends wurde der Vincent-Preis verliehen, danach wurden die Preisträger des Marburg-Awards vorgestellt. Auch hier war es schade, dass sich so wenig Leute beteiligt hatten. Schande auf mein Haupt, ich habe ja auch mit dem Gedanken gespielt, etwas zu schreiben, und dann ... So gab es nur vier Einsendungen zum Wettbewerb, der diesmal unter dem Motto "phantastische Mode" stand. Den ersten Platz belegte Susanne Haberland mit ihrer Story "Der Zopfpullunder des Schicksals", Zweite wurde Gabriele Behrend mit "Gefühlsecht", und den dritten Platz belegte Thomas Backus mit "Des Keysers neue Kleider". Die erst- und die drittplatzierte Story konnten wir nach der Siegerehrung anhören. Beide gefielen mir sehr gut, sie hätten sich bestimmt auch in einem größeren Teilnehmerfeld behaupten können. Also, nächstes mal will ich bestimmt eine Geschichte einreichen (finstere Drohung). Die Rückfahrt - nun, es war spät und dunkel, ich war hundemüde, aber die A7 ist ja ein Selbstläufer und weiß, wohin sie mich zu bringen hat. Auf jeden Fall habe ich vor, nächstes Jahr wieder nach Marburg zu fahren ...


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    15. Juni 2011
    Ich stelle mir langsam mein Programm für den MarburgCon zusammen. Am Sonnabend, 18. Juni, bin ich mit einem Infotisch vor Ort, und um 13 Uhr beginnt meine Lesung. Ich werde aus "Der Fels der schwarzen Götter" vorlesen und vielleicht noch ein Stück aus "Falkenfrühling" vorstellen. Ihr seid herzlich eingeladen zum Hören und Bücher-Durchstöbern ;-)

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    9. Juni 2011
    Der phantastische Bücherbrief widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe der neuen Elfenschrift. Über meine Ballade "Der Elfenzug" notiert Erik Schreiber: "Petra Hartmanns Gedicht DER ELFENZUG liest sich sehr schön."

    Über das Heft allgemein schreibt er: "Es ist, als wäre es gestern gewesen, als das kleine phantastische Literaturheftchen, wie es sich selbst nennt, den 25sten Geburtstag feierte. Und jetzt feiern wir schon wieder einen runden Geburtstag. Diesmal widmet sich das Heft den eigenen Ursprüngen. Das Thema sind Elfen. [...] Das Heft, mit vier Seiten Mehrumfang, ist wieder sehr abwechslungsreich, auch wenn ich nicht auf jeden Beitrag eingehe. Das gelungene Titelbild spricht sofort an, die Hintergrundinformationen sind wichtig und interessant, vor allem das Projekt von Rena Larf."

    Den kompletten Bücherbrief findet ihr unter http://www.sftd-online.de/buecherbriefe/569buecherbriefmai2011.pdf


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    6. Juni 2011
    Die Bordbibliothek ist um eine Abteilung reicher: Ab jetzt findet ihr dort auch meine Hörbücher und eBooks. Bisher wurden "Falkenfrühling" und "Weihnachten im Schneeland" eingefügt. Voraussichtlich im August folgt dann das Hörbuch "Der Fels der schwarzen Götter".

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    Nürnberger Autorentreffen, 2. Juni 2011
    Himmelfahrt in Nürnberg - eine Tradition, eine Institution. Eine Sucht? Gut möglich. Das Nürnberger Autorentreffen, organisiert von Ursula Schmid-Spreer, ging in die achte Runde. Für mich war es das fünfte Mal. Und voraussichtlich nicht das letzte.

    Grausam früh muss man freilich aufbrechen, wenn man vom Nabel der Welt (Sillium) aus anreist. Immerhin, so hatte ich im Zug noch einmal Gelegenheit, mein Manuskript für die abendliche Lesung zu studieren. Ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt - Abfahrt 5.24 Uhr - noch immer nicht entschieden, ob ich den Kollegen nach dem Seminar den Anfang von "Falkenfrühling" vortragen wollte oder lieber ein tragisches Gedicht, das meine Mutter ausgesprochen schockiert hat ...

    Als ich gegen 8.30 Uhr in Nürnberg anlandete, hatte ich allerdings dann doch die Zugfahrt größtenteils mit Schlafen verbracht und die Entscheidung auf den Abend vertagt.



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    Geboten wurden drei Vorträge, kulinarische Vollverpflegung mit Bildungsanspruch - wir lernten, was "Schäufele" und "Saure Zipfel" sind - sowie nette Gespräche mit Gleichgesinnten, außerdem Ursulas Komplettbetreuung, zu der auch das Rundum-Sorglos-Paket mit Heftpflaster, Kopfschmerztabletten, Alleskleber und Reservestrumpfhosen gehörte.

    Die Seminarthemen waren "Die Kunst des Whodunit-Krimis" ("Wer hat's getan?", also Ermittlungskrimi), "Selbstvermarktung vor und nach dem ersten Buch" und "Grundlagen des Prosaschreibens". Außer dem Stamm-Referenten Titus Müller waren der Krimi-Experte Oliver Buslau (TextArt, Remigius Rott-Krimis) und André Hille (Textmanufaktur) eingeladen.


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    Faszinierend war für mich vor allem der Vortrag von Oliver Buslau, hier habe ich am meisten dazugelernt, da ich auf dem kriminologischem Gebiet bisher vollkommen ahnungslos war (Enid Blytons "Geheimnis um ..."-Serie und gelegentliches Totalversagen beim Miträtseln im abendlichen "Tatort" einmal abgerechnet). Der Krimi-Autor machte uns vor allem klar, dass man beim Schreiben nicht mit dem Entwerfen eines ganz tollen, unvergesslichen Ermittlers beginnen sollte. Er riet stattdessen, den Mörder ins Zentrum zu stellen. Wenn erstmal geklärt ist, wie dieser Mensch sich entwickelt hat, welche Wendepunkte es in seiner Biographie gegeben hat, um ihn zum Mörder werden zu lassen, und wie die Tat schließlich geplant und ausgeführt wurde - wenn das alles klar ist, dann ist es wesentlich einfacher, den Detektiv nach und nach die Puzzlesteine finden zu lassen, die am Ende zur Aufklärung und Festnahme führen.


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    Einen besonderen Schwerpunkt legte Buslau auf die Psychologie und Motivation des Mörders. "Der Täter vertritt eigentlich einen positiven Wert", stellte er heraus. Ein Irrer oder auch einfach nur "böser" Täter tauge selten dazu, einen Krimi spannend zu machen und den Leser oder Zuschauer zu fesseln. Eher kämen Personen infrage, die eigentlich etwas suchten, was alle anderen Menschen auch suchen - Glück, Gerechtigkeit, Sicherheit -, aber dabei ins Extrem abgleiten. Ich musste spontan an Michael Kohlhaas denken, der aus Liebe zur Gerechtigkeit zum Mörder und Landesverwüster wird. Ein weiteres Beispiel wäre E. T. A. Hoffmans Novelle "Das Fräulein von Scuderi": Der Mörder ist ein Goldschmied, der es nicht ertragen kann, seine Kunstwerke in fremden Händen zu wissen. So wird ein eigentlich sehr edler Zug, die Liebe zur Kunst und die Hingabe des Künstlers an das eigene Werk, zum Mordmotiv.

    Eine Checkliste für den Mörder hatte Buslau ebenfalls parat. Vier Dinge sollte der Täter unbedingt klären, bevor er sein Opfer ins Jenseits befördert:

    1) Er sollte darauf achten, dass ihn niemand verraten kann. Das heißt zum Beispiel, dass er auf Komplizen verzichten sollte oder, sollte dies nicht möglich sein, zumindest dafür sorgen sollte, dass der andere nur Nebenaufgaben erledigt und vom "großen Ganzen" so wenig wie möglich weiß.

    2) Er darf nicht bei der Tat gesehen werden, bzw. sollte es zumindest anstreben. (Unerwartete Zeugen sind dagegen möglich und gehören zum Standardrepertoire der Krimiliteratur.)

    3) Er darf keine Spuren hinterlassen bzw. sollte sich zumindest darum bemühen.

    4) Er darf möglichst gar nicht in den Kreis der Verdächtigen geraten.


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    Als seine eigene Erfindung präsentierte der Referent augenzwinkernd das "Buslausche Kardinalindiz". Diese Wortschöpfung bezeichnet das Puzzleteil, das kurz vor Schluss des Krimis die gesamte Ermittlungsarbeit "umkippt" und plötzlich alle bisher entdeckten Indizien in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. In einem "Aha"-Erlebnis begreift der Ermittler etwa, dass der Gesuchte kein Mann, sondern eine Frau ist, dass ein Alibi nicht stimmen kann oder ähnliches, und daraufhin fallen alle anderen Puzzleteile an die richtigen Stellen.

    Ein typischer Krimi-Aufbau sieht demnach etwa folgendermaßen aus:

    1. Akt: Der Held kommt an den Fall.

    2. Akt: Der Ermittler beginnt zu ermitteln und scheitert granatenmäßig, verliert seine Reputation, wird degradiert. Verzweiflung, Zusammenbruch, Absturz, Alkoholexzess oder ähnliches.

    3. Akt: Selbstfindung, Wiederauferstehung. Der Held erinnert sich an seine Vergangenheit, vielleicht baut ihn eine gute Freundin wieder auf, er besinnt sich auf seine Stärken und nimmt die Arbeit mit neuer Entschlossenheit wieder auf.

    4. Akt: Das Kardinalindiz bringt die Erleuchtung, der Held findet den Täter, die Handschellen klicken.

    5. Akt: Alle losen Enden werden vernäht, Reputation des Helden wiederhergestellt, Degradierung aufgehoben, Freundin wieder da usw.


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    Übrigens werde ich dank dieses Referats nie wieder wie der Ochs vorm Berge stehen, wenn es gilt, beim "Tatort" mitzuraten. "Ihr erkennt den Mörder immer daran: Wenn eine Nebenfigur am Anfang von einem sehr prominenten Schauspieler gespielt wird, dann ist das der Täter", verriet Oliver Buslau. "Ein weniger guter Schauspieler kriegt nämlich den Zusammenbruch am Ende beim Geständnis nicht hin." Das klingt logisch. Ich probier's demnächst mal aus.

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    Titus Müller widmete sich anschließend in der ihm eigenen Mischung aus Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit dem Thema der Selbstvermarktung als Autor. Als wichtigste Punkte auf der Verlagssuche nannte er:

    1) Kenne dein Genre.

    Nichts schreckt einen Verleger mehr ab als ein Autor, der sein Werk mit den Worten anpreist: "Dieses Buch passt in kein Genre." Beim Verlag kommt dann als Botschaft an: "Es wird schwer, das Buch zu verkaufen. Der Autor ist schwierig." Absolut tödlich. Titus Müller: "Wenn ihr felsenfest überzeugt seid, ihr habt das neue Genre gefunden - sagt's nicht."

    2) Verschweige dein höheres Anliegen.

    Es ist zwar nicht verboten, mit seinen Büchern die Welt verbessern zu wollen - nur sollte man das dem Verleger nicht unbedingt auf die Nase binden. Der Verlag will etwas zum Verkaufen haben. Keinen Idealisten mit wirren Zielen und schwerverkäuflichen Thesen.

    3) Suche dir Wegbegleiter. Dies können Autoren sein, die ungefähr den gleichen Entwicklungsstand haben wie man selbst und mit denen man sich über das Schreiben und die Verlagssuche austauschen kann.

    4) Sei bereit, dein Buch in drei Sätzen zu pitchen.

    "Pitchen" ist Neudeutsch und bedeutet soviel wie: Inhalt und Verkaufsargument in Kurzfassung an den Mann bringen. Als Autor sollte man immer darauf vorbereitet sein, von einem Lektor nach einem neuen Buch gefragt zu werden. Dann muss der "Pitch" sitzen. Wir haben das gleich mal geübt und unseren Sitznachbarn von unseren aktuellen Projekten erzählt. Ich versuchte mich an einer Kurzfassung von "Nestis und die verschwundene Seepocke" (Sollte ein Lektor hier mitlesen: Es handelt sich um einen humorvollen Meermädchenroman für ca. Zehnjährige. Darin geht es um eine Nixe, die ihre kleine Schwester aus einer Aquariums-Show befreien muss.)

    5) Nimm dich ernst.

    Raus aus der Bittsteller-Haltung: "Du bist ein Geschäftsmann, der einen Geschäftsvorschlag zu machen hat." Merke ich mir.

    6) Die ersten Seiten müssen sitzen.

    7) Betone deine Stärken.

    8) Zeige, dass du ein Teamplayer bist.

    Zum Beispiel dadurch, dass man Verhandlungsbereitschaft beim Titel signalisiert oder den Lektor um Vorschläge bittet.

    9) Wie geht es nach diesem Buch weiter?

    Verlage sind eher interessiert an Autoren, die sich langfristig als "Marke" aufbauen lassen. Abschreckend wirken daher Antworten wie: "Ach, wenn das Buch draußen ist, habe ich eigentlich alles gesagt ..." Oder: "Naja, als nächstes möchte ich mich an einem Fantasy-Roman versuchen, und dann kommt ein Piratenroman, ich würde auch gern mal einen Krimi schreiben."

    10) Lass dich nicht entmutigen.

    20 bis 30 Absagen sind noch okay, so die Einschätzung des Referenten.


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    Anschließend gab Titus Müller Tipps zum Umgang mit der Presse. Als langjährige Lokalredakteurin konnte ich vieles davon "abnicken". Etwa den Ratschlag: "Knüpfe lokal an". Man kann es gar nicht oft genug sagen: Die einzige Botschaft, die mich als Lokajournalistin zum Aufhorchen bringt, ist die Information über den Ort, an dem etwas spielt. Die Botschaft muss also nicht lauten: "Petra Hartmann veröffentlicht Buch", sondern: "Petra Hartmann aus Sillium veröffentlicht Buch."

    Festhalten sollte man auch den Leitsatz "Menschen interessieren sich für Menschen." Nicht zufällig explodierten die Verkaufszahlen der "Harry Potter"-Bücher genau zu dem Zeitpunkt, als die Geschichte von J. K. Rowling als alleinerziehender Mutter mit Sozialhilfe aufkam. Interessant fand ich Titus' Idee, seinen Roman "Die Brillenmacherin" in Optikerfachzeitschriften vorzustellen. Was hieße das für mich? "Der Fels der schwarzen Götter" in einer Steinmetz-Fachzeitschrift oder der "Falkenfrühling" in einem ornithologischen Magazin? Schwierig, aber bedenkenswert.

    Bei den anschließenden Lesungstipps habe ich mir später den Satz: "Trinke kein Wasser mit Sprudel" dreimal unterstrichen. Ehrlich wahr, ich hatte bisher noch nie Probleme mit so etwas, aber als ich am Abend, mein Manuskript in der Hand, darauf wartete, dass ich ans Lesepult vortreten durfte, hatte sich mein Magen in einen Kohlensäurevulkan verwandelt. Der halbe Liter Cola zum Sauerbraten machte mir nachdrücklich klar, was Titus gemeint hatte ...

    Lesungs-Tipps:

    1) Sprich mit dem Publikum, nicht mit dem Buch.

    2) Sei persönlich und offen.

    3) Sprich frei.

    4) Wechsele Lesen und Interaktion ab.

    5) Bring die Leute zum Lachen.

    6) Markiere Besonderheiten im Text.

    7) Sei nicht geheimnistuerisch, sondern erzähle die Geschichte.

    8) Lasse eine entscheidende Frage offen.

    9) Lies im Stehen.

    10) Vermeide Barrieren (Pult, Tisch).

    11) Prüfe die Beleuchtung.

    12) Trinke kein Wasser mit Sprudel.

    13) Wünsche dir einen festen Tisch. (Bei 80 Prozent aller Lesungen wackelt der Tisch.)

    14) Notiere dir hinterher, wie es war.

    15) Sei freundlich zum Buchhändler.


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    André Hille widmete sich schließlich den Grundlagen des Prosaschreibens. Er ging auf Thema und Semantik eines Textes ein, auf Figuren und Story, auf Perspektive, Sprache und die Rolle des Autors.

    Einen Satz, den man sich eigentlich einrahmen und bei der Figurengestaltung immer wieder anschauen sollte, habe ich mir auf jeden Fall hinter die Ohren geschrieben: "Etwas ist lebendig, insofern es den Widerspruch in sich enthält." (Hegel)

    Der Vortrag ging auf Grundlagen wie die unterschiedlichen Arten von Konflikten ein (Äußerer Konflikt, Personaler Antagonist, Innerer Konflikt). Außerdem erfuhren wir etwas über Klischees und Kitsch, über Adjektive (am besten alle killen) und Verben. Der Vortrag war sehr gehaltvoll, allerdings auch zur fortgeschrittenen Stunde ziemlich harter Toback. Da war ich froh, den Text zum "Schwarz-auf-Weiß-getrost-nach-Hause-Tragen" im Begleitbuch des Autorentreffens zu finden


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    Nach dem sehr gehaltvollen Essen im "Barfüßer" und dem bereits erwähnten halben Liter Cola begann die Lesungsrunde. Den Auftakt machten Elvira Lauscher und Jörg Neugebauer mit einem Auszug aus ihrem "Wortkunstlauf"-Programm: Einfach köstlich, die beiden. Wenn ich mal nach Ulm komme, schaue ich mir mal ein volles Programm an. Es folgten Prosatexte über eine Schachpartie, Geschlechtsverkehr, Mord, ein Treffen zweier Leute, die sich in einer Internet-Partnerbörse kennen gelernt haben, lustige und nachdenkliche Gedichte ... Da Ursula rigoros darauf achtete, dass die Autoren höchstens sieben Minuten lang lasen, warf ich kurzentschlossen mein langes Gedicht über Bord. Ich unterdrückte die Kohlensäureexplosionen, schnappte mir das Mikrofon und missachtete bewusst Titus' guten Rat, auf Barrieren wie Pulte zu verzichten: Ein mehrseitiges DIN A 4-Manuskript ist ohne Ablagefläche nicht zu bändigen, wenn man in der anderen Hand das Mikro hält. Das Umblättern hätte dann doch zu unbeholfen ausgesehen.

    Das erste Kapitel von "Fakenfrühling" kam übrigens ziemlich gut an. Oliver Buslau hatte mich im Verdacht, dass ich aus einem Taschenbuch von Bastei-Lübbe vorlese ... Jedenfalls hatten die Zuhörer, die sonst nicht mit Verbesserungsvorschlägen geizten, am Text gar nichts auszusetzten. Gut. Hätte mich auch geärgert, da ich das eBook jetzt nicht mehr zurückholen kann.

    Abends saß ich noch eine Weile mit dem "harten Kern" zusammen und gönnte mir eine weitere Cola - jetzt durfte ich ja wieder. Weit nach Mitternacht konnte ich dann in meinen Zug klettern, staunte noch eine Weile über den daran hängenden Autotransporter voller chromblitzender Harley Davidsons, doch dann hatte ich keine Kraft mehr zum Träumen, ich schob die Rückenlehne zurück und fiel in tiefen, tiefen Schlaf.


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    30. Mai 2011
    Heute habe ich die neue "Elfenschrift" im Briefkasten gefunden. Das Heft, an dem ich mit der Ballade "Der Elfenzug" beteiligt bin, ist ein wunderschönes, rappelvolles Magazin mit Geschichten, Grafiken und Fachartikeln rund um die Elfe als solche. Das Cover schuf Bettina Schmidt. Außerdem findet ihr in der 30. Elfenschrift Interviews mit Inka-Gabriela Schmidt und La Piuma, Artikel von Alice Karen und Katja Leonhardt, weitere Textbeiträge von Bianca Schläger, Melanie van Roosendaal, Volkmar Kuhnle, Klara Alkin, Susanne Haberland und Gudrun Winklhofer sowie Grafiken/Illustrationen von Bettina Schmidt, Michael Stegemann, Dörte Herrmann, Christel Scheja, Manfred Lafrentz und Jan Hillen. Dazu gibt es die Bücher-Ecke und Ausschreibungstipps. Das Heft kann unter info@elfenschrift.de bestellt werden. Kostenpunkt: 2,50 Euro (+ 1 Euro für Porto und Verpackung).


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    29. Mai 2011
    Da ist sie: Die Novelle "Falkenfrühling" ist ab heute erhältlich. Das eBook kann auf der Seite des Arcanum-Verlags erworben werden. Der Preis: verbraucherfreundliche 99 Cent.

    Die Novelle erzählt die Vorgeschichte meines Romans "Die letzte Falkin", der im November in der Reihe "Aegirs Flotte" erschienen ist.

    Der Klappentext: "Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses. Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ..."

    Das eBook hat ein Vierfarb-Cover von Hans-Jürgen Unger, liegt im pdf-Format vor und trägt die ISBN: 978-3-939139-59-1. Auf 30 Seiten begegnet der Leser Odin, zwei Raben, zwei Wölfen, drei Adlern, einer Kuh, einem Islandpony, einem Skalden, einer jungen Walküre und sehr viel Heldenmut.

    Bekommen könnt ihr das eBook hier: http://www.arcanum-fantasy-verlag.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=177:falkenfruehling&catid=38:ebooks&Itemid=60


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    25. Mai 2011
    Die Fahrkarte ist gekauft, die Menüwahl getätigt. Jetzt steht meiner Fahrt zum Nürnberger Autorentreffen eigentlich nichts mehr im Wege. Ich freue mich auf den Himmelfahrtstag mit vielen netten Autorenkollegen und tollen Referenten. Wenn die Zeit es hergibt, will ich abends auch noch etwas vorlesen - für alle Hartgesottenen, die dann noch sitzen und zuhören können. Auf jeden Fall habe ich den "Fels der schwarzen Götter", die "Darthula" und "Die letzte Falkin" im Gepäck.

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    23. Mai 2011
    Beim MarburgCon bin ich mit einer Lesung und einem Büchertisch dabei. Ich stelle "Der Fels der schwarzen Götter" und "Die letzte Falkin" vor, vielleicht gebe ich auch eine Kostprobe aus meinem eBook "Falkenfrühling" zum Besten. Meine Lesung am 18. Juni beginnt um 13 Uhr. Eine undankbare Zeit, direkt nach dem Mittagessen - aber ich werde euch bestimmt aus dem "Suppenkoma" wieder zurück ins Bewusstsein lesen ;-)

    Die wichtigsten Infos zum Con:

    Datum: 17.-19. Juni. Haupt-Tag ist Samstag, 18. Juni.

    Treffpunkt ist diesmal das Bürgerhaus Weimar-Niederweimar, Herborner Straße 36.

    Einlass: 10.00 Uhr, Dauer open end


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    20. Mai 2011
    Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist online: Heft 30 steht unter dem Motto "Der Sommer der Elfen" und enthält unter anderem meine Ballade "Der Elfenzug". Das sehenswerte Cover stammt von der Künstlerin Bettina Schmidt. Außerdem bietet das Heft: Interviews mit Inka-Gabriela Schmidt und La Piuma, Artikel von Alice Karen und Katja Leonhardt, weitere Textbeiträge von Bianca Schläger, Melanie van Roosendaal, Volkmar Kuhnle, Klara Alkin, Susanne Haberland und Gudrun Winklhofer, Grafiken/Illustrationen von Bettina Schmidt, Michael Stegemann, Dörte Herrmann, Christel Scheja, Manfred Lafrentz und Jan Hillen, die Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Die 30. Elfenschrift erscheint Anfang Juni und kann unter info@elfenschrift.de bestellt werden. Kostenpunkt: 2,50 Euro (+ 1 Euro für Porto und Verpackung).

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    12. Mai 2011
    Fertig: Ich habe die letzte Seite für meinen Roman "Die Schlagzeile" geschrieben. Die Geschichte hat insgesamt 196 Seiten und 12 Kapitel und ist ausnahmsweise mal kein phantastisches Buch, sondern eine Story mit einem recht hohen Realitätsgehalt. Jetzt muss ich nur noch Korrektur lesen und ganz kräftig drüberbügeln.

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    7. Mai 2011
    Meine Ballade "Der Elfenzug" erscheint in der nächsten Elfenschrift. Das Heft ist bereits die 30. Ausgabe des "kleinen feinen Literaturheftchens" von Ulrike Stegemann und steht diesmal unter dem Motto "Der Sommer der Elfen". Da es wieder einige Sach-Artikel von anderen Autoren gab, habe ich mich erneut darum emüht, die Lyrik-Lücke zu schließen. "Der Elfenzug" ist inspiriert von der irischen Sage um Janet und Tam-Lin, ändert sie aber in einem entscheidenden Punkt ab. Hach, ich werde mir noch den Ehrentitel "Steputatwürger" verdienen.

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    5. Mai 2011
    Erledigt: Heute habe ich zum letzten Mal die Satzdatei von "Falkenfrühling" durchgelesen. Viel gefunden habe ich nicht mehr. Ich habe 1 Komma + 2 Buchstaben getilgt, 3 Anführungszeichen + 1 Lücke hinzugefügt, 2 zu große Lücken verkleinert, 1 falsche Trennung verschoben, 2 dumme Fehler verbessert und im Glossar etwas aufgeräumt. Die Eckdaten: "Falkenfrühling" erscheint als eBook im Arcanum Fantasy Verlag, es hat 30 Seiten (40 Normseiten) und ein stimmungsvolles Cover von Hans-Jürgen Unger. Die Novelle erzählt ein Jugendabenteuer der Walküre Valkrys und ist gewissermaßen eine "Episode Null" zum Roman "Die letzte Falkin". Kosten wird das eBook voraussichtlich geldbeutelfreundliche 99 Cent. Das nimmt man doch mit, oder?

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    28. April 2011
    Meine Story "Auf den Schwingen der Elim" ist im eBook "Fantasia 320e: Die Eisfrau" erschienen. Die Geschichte entstand für das Projekt "Text for Art" auf www.literra.info. Die Illustration von Gaby Hylla hat mir damals einige durchgrübelte Nächte beschert, bevor ich mich hinsetzte und die Geschichte von Jicar verfasste, einem "Fußgänger", der die Angebereien des Flügelvolks von jenseits des Abgrundes leid ist: Mit den Schwanenschwingen seines Vaters wagt er sich hinauf zum Mondberg, um seiner Geliebten einen Strauß Sternenblumen zu pflücken ... Das eBook "Fantasia 320e: Die Eisfrau" wurde herausgegeben von Alisha Bionda. Es hat 128 Seiten und enthält acht Geschichten von sieben Autoren sowie die dazugehörigen Illustrationen.

    Bereits in der vorigen Ausgabe "Fantasia 319e: Die Moorleichen" war ich mit der Geschichte "Das Märchen von der verzauberten Straßenlaterne" vertreten. In der Geschichte geht es um einen jungen Zauberer, der von einem karrieregeilen Kollegen so weit an die Wand gedrängt wird, dass er den Beruf aufgeben und umschulen muss. In der Silvesternacht kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung der beiden Rivalen an einer Straßenlaterne ...

    Beide eBooks gibt es beim EDFC unter http://www.edfc.de/frame-fantasia.htm.


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    18. April 2011
    Fünf neue Sterne in Amazonien für den "Fels der schwarzen Götter". Die Autorin, Bine, macht nicht viele Worte: Gut geschrieben und spannend, zu gruselig für Kinder, aber für den Rest der Fantasy-Fans "einfach super".

    Hier geht's zur Original-Rezension: http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A2D9V9TQK8W8JM/ref=cm_cr_pr_auth_rev?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview.


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    16. April 2011
    Ein "Helden-Epos im Stil von Homers Ilias mit neuem Gewand" nennt Isabella Benz meinen Roman "Darthula". Auf ihrer Homepage veröffentlichte sie eine Rezension zu der Geschichte und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Parallelen zu dem alten griechischen Epos. Irgendwie ist es faszinierend, dass inzwischen schon mehrere Rezensenten als erstes "Troja" assoziierten. Immerhin, als im 18. Jahrhundert die ossianischen Dichtungen erschienen, waren alle begeistert, endlich etwas "eigenes" im Norden zu haben, nicht immer nur Homer ... Aber die Zeit verwischt wohl langsam das Trennende.

    Isabella Benz schrieb über den Roman folgendes:

    "Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande …" - so beginnt der Klappentext des Kurzromanes von Petra Hartmann. Bereits dieser Einstieg zeigt Parallelen zu Homers Illias. Wie in dem Werk des griechischen Dichters handelt auch "Darthula" von Krieg und Leid ausgelöst durch eine schöne Frau. Beide Frauen scheinen sich zwar einer "Schuld" bewusst zu sein, doch dies reicht nicht tief genug, um über den Schatten zu springen und die Liebe zu vergessen. Allerdings beginnen hier auch schon entscheidende Unterschiede: Helena von Troja ist blond, flieht vor ihrem Ehemann in die Festung ihres Liebsten und greift nie selbst ins Kampfgeschehen ein. Darthula ist braunhaarig, unverheiratet (bringt also das Reich ihres Bruders in Gefahr) und ist eine begnadete Bogenschützin.

    So beginnt das Werk in den Wäldern der Nebellande, wo Darthula einen imposanten Hirsch für das Festmahl ihres Vaters erlegt: König Konna wird sein Amt niederlegen und die Krone seinem Sohn Truthil vermachen. Zu diesem Anlass hat er alle Könige der Nebellande in seine Burg geladen, auch den mächtigen König Temoras Cairbar. Der findet Gefallen an Darthula, will sie zu seinem Eigentum machen, doch sie weist ihn zurück. Zorn entbrannt reist er ab und droht dem kleinen Königreich mit Krieg. Unglücklicherweise macht er diese Drohung gerade dann wahr als all die anderen Reiche, die dem neuen König Truthil ihren Beistand versprochen haben, dank der ungünstigen Winde nicht in der Lage sind, übers Meer zu Hilfe zu eilen.

    Wie Troja versinkt auch Selama mehr und mehr im Unglück: zuerst verliert es seinen jungen König Truthil, der von einem Hünen vernichtet wird wie Hektor von Achilles, und schließlich stürzt auch der alte König wie Priamos. Wie die Griechen von Troja nur eine Ruine übrig ließen, hat Selama keine Chance. Der Kurzroman gleicht dem antiken Werk mit jeder Seite mehr. Vor- und Nachteil zugleich.

    Wer fantastische Welten mag, die auf solch alte Epen aufbauen und eine bezaubernde Atmosphäre schaffen, der wird dieses Werk lieben, denn es fehlt nicht einmal an epischen Gesängen, die außerdem an Szenen aus Tolkiens "Herr der Ringe" erinnern. Wem die Entwicklung von Charakteren und ihre Vielschichtigkeit wichtig ist, wird - wie bei den antiken Werken - bitter enttäuscht. Der dunkle Bösewicht zeigt kein Erbarmen. Die strahlende Heldin wird nicht gebrochen. Der Krieger stirbt im vollen Glanze. So ist die Schwarz-Weiß-Zeichnung bis zum Ende aufrecht erhalten. Passend zum Vorbild, doch nicht jedermanns Geschmack.

    Ein Blick in das Werk schadet allerdings auch dem nicht, den die antiken Epen nicht völlig vereinnahmen: Es ist kurzweilig und die Atmosphäre schön dicht gezeichnet, dass es beinahe wirkt als wandle man selbst mit den Nebeln über die Küsten und Felsen Selamas.

    Zur Original-Rezension: http://www.avaril.de/rezensionen/weltenwanderer/darthula.html


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    12. April 2011
    So sieht der Hör-Fels aus: Die Vorschau für mein Hörbuch "Der Fels der schwarzen Götter" ist online. Es erscheint voraussichtlich im August 2011 im Action-Verlag. Die Sprecherin ist Elke Antonia Bergmann, die Musik stammt von Florian Schober. Kosten wird es 15,95 Euro.

    Der Klappentext entspricht weitgehend dem der Buchvorlage:

    "Hochaufragende und steile Felswände, darin eingemeißelt über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend gen Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.

    Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.

    Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ..."

    Zur Verlagsvorschau: http://www.action-verlag.com/nc/unser-programm/buchdetail/buch/der-fels-der-schwarzen-goetter-petra-hartmann.html


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    1. April 2011
    Eine neue Rezension zu "Die letzte Falkin": Nico Zorn hat den Roman auf Grimoires.de besprochen. Er lobt, dass ich das nordische Flair und den Sagenhintergrund gut getroffen habe, findet die Charakterzeichnung der Personen angesichts der dürftigen Quellenlage gut, hätte jedoch gern mehr Spannung gehabt. Insgesamt erhält "Die letzte Falkin" sieben von zehn Punkten.

    Der Name Valkrys erinnert den Rezensenten interessanterweise an eine Klingonin aus Star Trek III. Hm. Nach den Assoziationen, die "Darthula" hervorgerufen hat - pfeilwerfender Vampir, scheidende Gesundheitsministerin Darth Ulla, die sich der dunklen Seite der Macht zuwandte - sollte ich wirklich mal darüber nachdenken, ob ich meinen nächsten Drachentöter nicht doch Fritz oder Karl nenne ;-)

    Nico Zorn schreibt: "Es gelingt der Autorin trotz der simplen Charaktere - immerhin sind Sagengestalten so gut wie immer auf wenige stark ausgeprägte Merkmale und Funktionen zusammengefasst worden - passendes Flair zu erzeugen." Er findet, dass der Roman einige Mythen "passgenau fortsetzt und keine moderne Moral aufsetzt, die zu Reibungen führen müsste" und stellt fest, auch die Nebenerzählungen und einige Einzelheiteiten vermittelten "das Bild, tatsächlich in der nordischen Sagenwelt zu sein - und das ganz unaufdringlich, die Figuren, Gegenstände und Ereignisse passen einfach."

    Sein Fazit: "'Die letzte Falkin' ist ein Kurzroman, der das nordische Flair der Reihe einfängt. Die Figuren bleiben feste Typen, dadurch dass sie stark an die Figuren aus den Sagas angelehnt sind. Während das Flair und viele Anspielungen den Roman durchgehend interessant bleiben lassen ist die Spannung bisweilen etwas niedrig. 'Die letzte Falkin' ist insgesamt eine kurzweilige Lektüre, welche die nordischen Sagen passend fortführt."

    Zur vollständigen Rezension: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=1039


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    31. März 2011
    Hier könnt ihr schon einmal einen ersten Blick auf das Cover zu "Falkenfrühling" werfen. Die Novelle erzählt eine Episode aus der Jugend der Walküre Valkrys und ist eine Art "Episode eins" zum Roman "Die letzte Falkin". (In meinen Notizen heißt es allerdings immer "Falkin 0"). Das Bild stammt von Hans-Jürgen Unger, der bereits das Cover zum Roman gestaltet hat. Ich bin schwer begeistert und denke, dass das genau die richtige Landschaft ist, um die junge Valkrys abheben zu lassen.


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    30. März 2011
    Update in der Bordbibliothek: Der Falkinnen-Roman wurde eingestellt. Außerdem ist meine Veröffentlichungsliste jetzt wieder auf dem neuesten Stand, und im Linkverzeichnis wurde etwas aufgeräumt.

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    29. März 2011
    Das eBook "Falkenfrühling" nimmt Gestalt an. Inzwischen habe ich den ersten Coverentwurf gesehen. Eine faszinierende Landschaft mit Meer und Bergen, in der ich mir meine Heldin gut vorstellen kann. Die Novelle erzählt ein Jugenderlebnis der Walküre Valkrys und ist gewissermaßen eine Vorgeschichte zu meinem Roman "Die letzte Falkin". Das eBook erscheint demnächst im Arcanum-Verlag.

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    13. März 2011
    Eine neue Rezension zu "Der Fels der schwarzen Götter": Der Verfasser , M. Thiessen, vergibt vier Sterne und schreibt:

    "Die entworfene Welt unterscheidet sich wohltuend von den Standard-Fantasywelten." Die Ask-Perspektive hat ihn oder sie offenbar mehr angesprochen als die Abenteuer des Schamanen Roc. Insgesamt wird festgestellt, dass Gut und Böse sehr klar verteilt sind.

    Das Fazit: "Was den Roman für mich besonders aufgewertet hat, ist das Ende. Ich will nicht zu viel verraten, nur so viel: Der im Fantasy-Genre so beliebte Reset-Knopf kommt nicht zum Einsatz. Eher ist es ein realistisches Ende, wenn man ähnliche Begegnungen von Naturvölkern und Zivilisationen der Erde zum Vorbild nimmt. Das 240 Seiten dünne Buch ist schnell gelesen. Fünf Sterne wie meine Vorgänger vergebe ich nur, wenn ich sehr schwer beeindruckt bin und ein Buch frei von allen Mängeln ist. Aber vier Sterne ist das Lesevergnügen allemal wert."

    Zur Original-Rezension: http://www.amazon.de/product-reviews/3938065648/ref=cm_cr_dp_hist_4?ie=UTF8&showViewpoints=0&filterBy=addFourStar


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    12. März 2011
    Neue Lesung aus dem "Fels der schwarzen Götter": Rena Larf stellte meinen Roman heute Morgen im Hamburger Literaturradio auf 1000 Mikes vor. Die Sendung ist jetzt online und kann unter

    http://de.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=223583

    angehört werde. Als Musik hat Rena "Lucifer Aeternam" und "Crystal World" von Lzn02 ausgewählt. Die Sendung dauert 30 Minuten. Viel Vergnügen!


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    3. März 2011
    Jetzt geht es ja Schlag auf Schlag. Auf Phantastiknews.de ist die zweite Rezension zu "Die letzte Falkin" erschienen. Christel Scheja schreibt über meinen Kurzroman:

    "In handlichen Broschüren hat Arcanum eine weitere kleine aber feine Fantasy-Reihe gestaltet. Herausgegeben von Gerald Meyer bietet „Aegirs Flotte“ eine Sammlung von in sich geschlossenen Kurzromanen vor dem Hintergrund des nordischen Sagenkreises. Den dritten Band hat Petra Hartmann beigesteuert.

    Eigentlich hat sich Valkrys ihren ersten Einsatz als Schlachtenjungfrau, als Walküre ganz anders vorgestellt. Doch das Schicksal und die Götterdämmerung im Schatten von Armageddon hat ihr eine andere Aufgabe bestimmt: Sie bringt keinen gefallenen Helden nach Wallhall, sondern rettet stattdessen einem schwerverletzten Krieger das Leben. Der junge Vidar ist einer der letzten überlebenden Götter aus dem Geschlecht des Göttervaters Odin und der jungen Walküre gegenüber sehr verschlossen. Doch nachdem er von dem Vermächtnis seiner Eltern erfährt und erst etwas finden muss, um es zu erfüllen wird die junge Kriegerin seine wichtigste Verbündete.

    Petra Hartmann, die bereits „Darthula“ zu der Serie „Weltenwanderer“ beisteuerte, zeigt wieder einmal wie bewandert sie in der nordischen Mythologie und der Beschreibung von Landschaft und Menschen ist. Schnörkellos aber doch lebendig erzählt sie die abenteuerliche Geschichte und gibt der Walküre und dem jungen Gott menschliche Züge, die beide sehr sympathisch erscheinen lassen.

    Die Figuren und kleine Details tragen auch die Handlung, weniger jedoch die Geschehnisse, die sehr geradlinig aneinandergereiht sind und einen sehr klassischen Verlauf nehmen, auch wenn es ein oder zwei Wendungen gibt, mit denen man nicht gleich rechnet.

    Deshalb dürfte „Die letzte Falkin“ vor allem Lesern gefallen, die vor allem charakterzentrierte Geschichten mit vielen kleinen aber stimmungsvollen Details mögen und nicht unbedingt viel Action oder epische Schlachtenschilderungen haben müssen."

    Zur Originalrezension: http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=2768:aegirs-flotte-3-die-letzte-falkin-petra-harmann&catid=42:rezensionen&Itemid=62



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    2. März 2011
    Die Rezension zu "Die letzte Falkin" aus der Elfenschrift ist jetzt auch bei Amazon.de zu finden. Ulrike Stegemann vergab das Urteil: *****

    http://www.amazon.de/Die-letzte-Falkin-Aegirs-Flotte/dp/3939139629/ref=pd_rhf_p_t_2

    Außerdem hat Elfenschrift-Herausgeberin Ulrike Stegemann auch ihre Besprechung zu meinem Roman "Darthula" (ebenfalls in dem Magazin erschienen) dort eingestellt.

    http://www.amazon.de/Darthula-Weltenwanderer-II-Petra-Hartmann/dp/3939139327/ref=pd_rhf_p_t_3


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    1. März 2011
    Im neuen "Rattus Libri" ist eine Rezension zu meinem Roman "Der Fels der schwarzen Götter" erschienen. Christel Scheja schreibt über das Buch folgendes:

    "Petra Hartman legt nach der Sammlung „Geschichten aus Movenna“ und dem Roman „Ein Prinz für Movenna“ nun ihr drittes langes Werk aus dieser Welt vor.

    „Der Fels der schwarzen Götter“ trägt diesmal zwar nicht den Namen des Landes im Titel, spielt aber nichtsdestoweniger in einer bisher wenig bedachten Ecke des Kontinents.

    Vor vielen Generationen flohen die Ahnen des Bergvolkes vor Invasoren in die Einöde und hofften, dort ihren Frieden zu finden. Durch die Visionen eines Schamanen in ihrer Mitte gelang es ihnen auch, endlich in Ruhe siedeln zu können. Schutz vor den Eisdämonen, die sie nun bedrohten, boten ihnen vor allem die Schwarzen Klippen, in die sie auf Geheiß ihres spirituellen Anführers die Gesichter ihrer unzähligen Götter schlugen.

    Nun - seit vielen Jahren - sind das alles bloß noch Geschichten, die man sich am Lagerfeuer erzählt, und die Felsen sind längst nicht mehr so furchteinflößend wie früher, so dass die Kinder sie für ihre Mutproben benutzen. Bei einer davon schlägt der junge Ask aus Versehen einem der Götter die Nase ab. Nach vielen Jahren des Friedens tauchen plötzlich Soldaten und Heere anderer Völker aus den Tälern und Steppen auf. Doch ihr Ziel ist nicht nur, die Bergvölker zu versklaven und sich das Land zu eigen zu machen, deren Herrscher interessieren sich viel mehr für die schwarzen Klippen und ihr ganz besonderes Gestein ...

    Eigentlich ist Petra Hartmann in erster Linie für ihre märchenhaften Geschichten bekannt; hier aber zeigt sich, dass sie auch anders kann, denn ihre Beschreibungen von Grausamkeit, Krieg und Gewalt sind zwar nicht explizit oder gar plakativ, reichen aber schon aus, um eine düstere Atmosphäre zu schaffen und den Leser mit den zwar nicht deutlich charakterisierten, aber dennoch sympathischen, weil menschlichen Figuren leiden zu lassen.

    Es hat einen Grund, warum Ask und sein direktes Umfeld – Familie und Freunde - nicht ganz so ausgearbeitet sind: Zu ihnen gesellen sich eine Menge anderer Personen, von denen längst nicht alle überleben dürfen.

    Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Ask und wenigen anderen Personen aus dem Bergvolk erzählt. So kommt auch der Leser erst nach und nach auf die Absichten der Feinde, deren Taten schließlich das Grauen vollständig machen.

    Dennoch kann die Autorin nicht ganz aus ihrer Haut. In die eigentliche Erzählung eingebettet sind natürlich auch noch viele kleine märchenhafte Geschichten und Legenden, die den Hintergrund der eigentlichen Handlung vertiefen und so manches von dem Geschehen verständlicher machen.

    Die Sprache ist sehr dicht, die Atmosphäre intensiv, so dass man immer wieder tief eintaucht und deutliche Bilder im Kopf hat, auch wenn vieles nur angedeutet wird. Aber Petra Hartmann ist eine Meisterin des Unausgesprochenen und braucht nicht alles explizit auszuführen, um das Grauen verständlich zu machen. Der Ablauf ist zudem logisch aufgebaut und findet schließlich ein passendes Ende, so dass man das Buch zufrieden schließen kann. Alles in allem wendet sich „Der Fels der schwarzen Götter“ an die High Fantasy-Leser, die es gerne tiefgründiger und komplexer als in den üblichen Epen lieben und auch eine logisch aufgebaute Handlung mit glaubwürdigen Figuren schätzen, ohne dass dabei die Geschichte an Spannung verliert."

    Zur März-Ausgabe des Rattus Libri: http://www.literra.info/bilder/mags/pdf/814d6c9c778889c.pdf


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    28. Februar 2011
    Die erste Rezension zu meinem Roman "Die letzte Falkin" ist erschienen. In der "Elfenschrift" schreibt Ulrike Stegemann:

    "'Die letzte Falkin' ist der dritte Band der Staffel 'Aegirs Flotte' aus der Reihe 'Drei Welten -ein Feind' und ist außerdem eine phantastische Fortschreibung der germanischen Legenden.

    Bei der Falkin in dieser Geschichte handelt es sich um eine Walküre. Walküren, um dies zu erklären, sind die Schlacht- und Schildjungfern der nordischen Mythologie. Sie wählen auf dem Schlachtfeld die Einherjer (= ehrenvoll Gefallenen) aus und bringen sie nach Walhalla. Petra Hartmanns Falkin Valkrys durchstreift auf ihrem ersten Flug das Feld, nachdem Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, geschlagen ist, und pickt sich einen Krieger heraus, der es ihr wert erscheint, nach Walhalla zu gelangen. Doch ausgerechnet dieser schlägt gleich nach seiner Entdeckung die Augen auf. Obendrein handelt es sich bei ihm um Vidar, Sohn und Erbe Odins. Valkrys nimmt die beschwerliche Rettung des neuen Götterkönigs auf sich und flieht mit ihm vor der alles erfassenden Zerstörung. Gemeinsam finden sie eine Botschaft Freyers, aus der sie zunächst nicht viel mehr als seltsames Gekritzel erkennen können. Sie machen sich also auf den Weg um herauszufinden, was Freyer Vidar hinterlassen hat.

    Nach 'Darthula' die zweite spannende Novelle von Petra Hartmann, bildhaft erzählt und mit einer überraschenden Auflösung."

    Das Heft steht diesmal unter dem Motto "Fabel-hafte Wesen". Darin finden sich außerdem eine Ballade von mir unter dem Titel "Pegasus", ein lesenswerter und sehr kluger Artikel von Christel Scheja über das Einhorn, ein von Bianca Schläger zusammengestellter Überblick über die verschiedenen Elfenarten, Interviews mit dem Verleger Erik Schreiber und der Cover-Künstlerin Alexandra Knickel, die das bezaubernde Drachenbild für den Umschlag schuf, Geschichten von Gudrun Winklhofer, Regina Pönnighaus, Amy Craven und Fabienne Siegmund sowie die Bücher-Ecke und Ausschreibungstipps.

    Infos und Bestellungen unter www.elfenschrift.de


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    19. Februar 2011
    Für alle, die meine Walküre Valkrys ins Herz geschlossen haben, gibt es demnächst ein Wiedersehen mit der "Falkin". Unter dem Titel "Falkenfrühling" erscheint eine Novelle als eBook im Arcanum Verlag, in der von Valkrys' Jugend auf dem isländischen Hof Gunnarsheim erzählt wird. Hier schon einmal der Klappentext:

    "Falkenschwingen ... Seit der alte Skalde auf dem Hof ihres Vaters von den Walküren gesungen hat, träumt die junge Valkrys davon, als Odins Schildjungfrau durch die Luft zu gleiten. Doch wie soll sie den Götterkönig auf sich aufmerksam machen? Ein Mädchen, das mit Mutters Bettlaken vom Dach des Langhauses springt, landet jedenfalls nicht in Walhall. Aber dann wird der kleine Ture entführt – und Valkrys wagt den Flug ihres Lebens.

    Die Novelle „Falkenfrühling“ erzählt die Vorgeschichte des Romans „Die letzte Falkin“ über die Walküre Valkrys und ihren Traum vom Fliegen."



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    15. Februar 2011
    Mein Roman "Der Fels der schwarzen Götter" wird ein Hörbuch. Die Geschichte soll demnächst im Action-Verlag erscheinen, der bereits mein Weihnachtshörbuch "Weihnachten im Schneeland" herausgebracht hat. Es wird sich um eine originalgetreue und ungekürzte Lesung handeln. Ich bin schon sehr darauf gespannt, wie der "Fels" klingt. Das Weihnachtshörbuch klang ja schon mal klasse. Weitere Infos folgen.

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    7. Februar 2011
    So sieht sie aus, die neue Elfenschrift. Ausgabe Nr. 29 steht unter dem Motto "Fabel-hafte Wesen" und erscheint Anfang März 2011. Das Covermotiv stammt von Alexandra Knickel. Ich bin mit der Ballade "Pegasus" im Heft vertreten. Weitere Infos zum Inhalt folgen in Kürze. Vorbestellungen nimmt Ulrike Stegemann jederzeit gerne über Mail unter info@elfenschrift.de entgegen (Kostenpunkt: 2,50 Euro zzgl. 1,00 Euro für Porto und Versand - innerhalb Deutschlands).


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    28. Januar 2010
    Meine Ballade "Pegasus" erscheint im März in der "Elfenschrift". Ursprünglich wollte ich ja einen Aufsatz für das Heft verfasssen, das unter dem Motto "Fabel-hafte Wesen" steht. Vorgeschwebt hatte mir eine Polemik gegen das Alicorn, also über die Unsitte, in Fantasy-Geschichten Flügelpferde mit einem Horn oder Einhörner mit Flügeln zu verunstalten. Da jedoch diesmal ungewöhnlich viele Artikel über Fabeltiere in der Redaktion eingegangen sind, hat Ulrike Stegemann mich gebeten, "etwas anderes" zu schreiben. Bitte, ich kann auch anders ;-) Herausgekommen ist eine Sänger- und Heldenmoritat, irgendwo zwischen Uhland und Erhardt. Das Heft erscheint voraussichtlich Anfang März, kostet 2,50 Euro und kann hier bestellt werden: www.elfenschrift.de





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    25. Januar 2011
    Morgen Nachmittag lese im im Gemeindehaus in Deinsen aus der "Darthula" vor. Eingeladen hatte mich meine alte Segelfreundin Lydia Mattern, die bei der dortigen Kirchengemeinde schon seit Jahren mit anpackt und den Seniorennachmittag organisiert. Ich werde ein bisschen zum Hintergrund erzählen, über Ossianbegeisterung, Herder und Karoline von Günderrode sprechen und, wenn die Anlage mitmacht, auch entsprechende Hörbeispiele von Brahms und Schubert auflegen, vielleicht auch den Thomas Linley jr.; Selim Palmgren lasse ich lieber weg, ist einfach zu depressiv. Wer Lust hat vorbeizuschauen, ist herzlich willkommen. Die Lesung beginnt um 15 Uhr, das Gemeindehaus steht in der Straße "Unter der Kirche" und ist genau neben der Kirche zu finden. Ich freue mich drauf.

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    22. Januar 2011
    Frisch ausgepackt: Heute ist "Mark Brandis: Der Spiegelplanet" bei mir gelandet. Das Buch sieht phantastisch aus, und ich werde es mir heute Abend ganz genüsslich durchlesen. Jetzt bin ich gespannt, wie ihr meinen Anhang mit dem Parforceritt durch die Geschichte der Gegenerde findet.

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    16. Januar 2011
    Neu erschienen: Band 17 der Serie "Mark Brandis" heißt "Der Spiegelplanet" und spielt auf einem Planeten, der der Erde gegenüber auf der anderen Seite der Sonne liegt. Ich habe das Nachwort zu dem Science-Fiction-Klassiker geschrieben und erzähle darin die Geschichte der Gegenerde in Philosophie, Film und phantastischer Literatur - von Pythagoras bis Pynchon. Das Buch hat die ISBN 978-3-938065-65-5, kostet 12 Euro und kann hier bestellt werden: http://62.75.219.232/ernstwurdack-p87h13s34-Mark-Brandis-Der-Spi.html

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    5. Januar 2011
    Christel Scheja bespricht meinen Roman "Der Fels der schwarzen Götter" auf phantastiknews.de. Sie beschreibt das Buch als düster und grausam, stellt jedoch auch fest, dass ich als Märchenerzähler "nicht aus meiner Haut kann" und daher auch Märchen- und Legendenhaftes eingebunden habe. In der Rezension heißt es:

    "Eigentlich ist Petra Hartmann in erster Linie für ihre märchenhaften Geschichten bekannt, hier aber zeigt sich, dass sie auch anders kann, denn ihre Beschreibungen von Grausamkeit, Krieg und Gewalt sind zwar nicht explizit oder gar plakativ, reichen aber schon aus, um eine düstere Atmosphäre zu schaffen und den Leser mit den zwar nicht deutlich charakterisierten aber dennoch sympathischen, weil menschlichen Figuren leiden zu lassen.

    Es hat einen Grund, warum Ask und sein direktes Umfeld – Familie und Freunde - nicht ganz so ausgearbeitet sind – zu ihnen gesellen sich eine Menge anderer Personen, von denen längst nicht alle überleben dürfen.

    Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Ask und einigen wenigen anderen Personen aus dem Bergvolk erzählt. So kommt auch der Leser erst nach und nach auf die Absichten der Feinde und deren Taten, die schließlich das Grauen vollständig machen. Dennoch kann die Autorin nicht ganz aus ihrer Haut. In die eigentliche Erzählung eingebettet sind natürlich auch noch viele kleine märchenhafte Geschichten und Legenden, die den Hintergrund der eigentlichen Handlung vertiefen und so manches von dem Geschehen verständlicher machen.

    Die Sprache ist sehr dicht, die Atmosphäre intensiv, so dass man immer wieder tief eintaucht und deutliche Bilder im Kopf hat, auch wenn vieles nur angedeutet wird. Aber Petra Hartmann ist eine Meisterin des Unausgesprochenen und braucht nicht alles explizit auszuführen, um das Grauen verständlich zu machen. Der Ablauf ist zudem logisch aufgebaut und findet schließlich auch ein passendes Ende, so dass man das Buch zufrieden schließen kann."

    Das Fazit der Rezensentin: "Alles in allem wendet sich „Der Fels der schwarzen Götter“ an die High-Fantasy-Leser, die es gerne tiefgründiger und komplexer als in den üblichen Epen lieben und auch eine logisch aufgebaute Handlung mit glaubwürdigen Figuren schätzen, ohne dass dabei die Geschichte an Spannung verliert."

    Die vollständige Besprechung findet ihr hier: http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=2507:petra-hartmann-der-fels-der-schwarzen-goetter-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62


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    4. Januar 2011
    "Gnadenlos und unausweichlich" nennt Martina Sprenger meine Art, die Geschichte vom "Fels der schwarzen Götter" zu erzählen. In ihrer Rezension auf Amazon.de schreibt sie:

    "Die Geschichte um den schwarzen Stein erzählt Petra Hartmann abwechselnd aus der Perspektive des jungen Ask aus dem Volk der Waldbewohner, der in dem entsetzlichen Krieg vorzeitig erwachsen werden muss und aus der Sicht des jungen Roc, der früh in seinem Leben die Rolle des Schamanen im Volk der Bergbewohner übernehmen muss. Kunstvoll verschränkt die Autorin diese beiden Erzählebenen, schildert eindringlich die Grausamkeit und Sinnlosigkeit dieses Krieges am Beispiel zweier unschuldiger Jungen, die fast noch Kinder sind. Hartmann treibt die Handlung gnadenlos und unausweichlich voran, und am Ende gibt es keine Sieger, nur Verlierer."

    Ihr Fazit: "Ein düsterer Roman, sehr spannend und fesselnd geschrieben."

    Die vollständige Rezension zu "Der Fels der schwarzen Götter" könnt ihr hier nachlesen:

    http://www.amazon.de/gp/product/3938065648/ref=s9_simh_gw_p14_d0_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-1&pf_rd_r=1CGKGKCWYNMTCBGYVJSV&pf_rd_t=101&pf_rd_p=463375193&pf_rd_i=301128


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    3. Januar 2011
    Jetzt mal ein Aufsatz von mir aus der Abteilung "Zornige alte Frau schimpft über den Zustand der Welt". Vielleicht kennt ihr die Situation ja: Ihr steht mitten im Buchladen, wollt euch eigentlich etwas Gutes gönnen, und ringsum liegen nur Massenware, Plastik-Bestsellerklone und Fantasy von der Stange. Vor ein paar Wochen habe ich mir auf Twitter meinen Frust von der Seele geschrieben. Woraufhin Manfred Müller vom Fandom Observer sagte: "Mach doch da mal einen Artikel draus." Jetzt könnt ihr meinen unartikulierten Frustschrei in etwas besser sortierter Form lesen. Der Zwischenruf "Ich habe die Nase voll" findet sich auf Seite 23 vom aktuellen Fandom Observer Nr. 259: http://www.sf-fan.de/fo/fo259.pdf

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    24. Dezember 2010
    Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und ein paar besinnliche Tage. Für alle, die noch an Weihnachtselefanten glauben, gibt es hier ein kleines Weihnachtsgeschenk von mir. Viel Spaß mit Paulchen - und habt keine Angst, wenn es auf eurem Dach etwas rumpelt ;-) http://www.literra.info/kurzgeschichten/short_story.php?id=450

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    19. Dezember 2010
    Die Zeitung "Kehrwieder am Sonntag" berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über meinen Roman "Der Fels der schwarzen Götter". Unter der Überschrift "Inspiriert vom Streit um den Steinbruch" weist der Verfasser besonders auf den Kampf um den Steinbruch bei Wülfingen (Elze) hin, den ich in meiner Zeit als Lokalredakteurin mehrere Jahre journalistisch begleitet habe. Dort hatte eine Steinbruchfirma beschlossen, Teile des Berges "Finie" abzubauen, und war auf den erbitterten Widerstand der dortigen Bürger gestoßen. Das Kalkgestein dient als Untergrundmaterial für den Straßenbau. Dass ein paar dörfliche Politiker und eine zwar große, aber eben unerfahrene Bürgerinitiative keine Chance hatten gegen eine Riesenfirma mit teuren Anwälten und gegen die Maschinerie der Hildesheimer Kreisverwaltung, mag mit Schuld gewesen sein, dass mein Roman etwas düster ausfiel ...

    Das Blatt schreibt: "Sillium. „Der Fels der schwarzen Götter“ heißt der neue Roman von Petra Hartmann. Die Silliumerin legt mit diesem Buch den dritten Band ihrer Reihe über das Fantasy-Land Movenna vor. Es geht um ein Bergmassiv aus schwarzem Stein im Norden des Landes, das als Steinbruch für das Grab eines berühmten Helden dienen soll. Doch für die Bewohner des Berglandes sind die Klippen ein Heiligtum. Die in die Steinwand eingegrabenen Göttergesichter wurden einst zum Schutz vor der Eiszeit geschaffen. Es kommt zum Krieg zwischen den einfachen Bergmenschen und der königlichen Armee. Inspiriert wurde die Journalistin zu der Geschichte unter anderem durch den Kampf gegen den Steinbruch bei Wülfingen/Elze, über den sie damals als Lokalredakteurin der Neuen Deister-Zeitung in Springe berichtete."

    Zum vollständigen Artikel über den "Fels der schwarzen Götter" geht es hier lang: http://www.kehrwieder-verlag.de/epaper/delivery.php?edition=20101219_kewi (Seite 10, rechts)


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    16. Dezember 2010
    Rena Larfs Lesung aus "Der Fels der schwarzen Götter" ist jetzt im Online-Archiv von "1000 Mikes" zu finden. Hört unbedingt mal rein! http://de.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=208967

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    15. Dezember 2010
    Bei Rena Larfs Lesung aus meinem Roman "Der Fels der schwarzen Götter" gab es gestern technische Probleme, sodass nur einige Leute die Sendung verfolgen konnten. Darum gibt es morgen um 9.15 Uhr eine Zweitauflage. Die etwa 30 Minuten lange Lesung wird, wenn alles klappt. danach auch im Archiv zu finden sein. Hier die Vorschau: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=74421

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    13. Dezember 2010
    Eva Bergschneider hat mich für die Phantastik-Couch interviewt. Sie wollte wissen, ob "Der Fels der schwarzen Götter" wirklich Fantasy ist - und wenn ja warum. Das wüsste ich selbst gern. Hier könnt ihr den Podcast anhören: http://www.phantastik-couch.de/podcast.html#www-phantastik-couch-de

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    8. Dezember 2010
    Alles einsteigen und die Türen schließen - die Weihnachtseisenbahn fährt ab: Rena Larfs Lesung aus meinem Weihnachtsmärchen findet ihr jetzt auf der Homepage des Hamburger Literatur-Radios: http://de.1000mikes.com/download/207332/P17204.mp3

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    7. Dezember 2010
    Nicht vergessen: Morgen um 12 Uhr liest Rena Larf im Weihnachtskalender des "Hamburger Literatur-Radios" mein Weihnachtsmärchen vor. "Die Weihnachtseisenbahn" könnt ihr hier anhören: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=71695

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    6. Dezember 2010
    "Knut, der kleine Tannenbaum" war Überraschungsgast auf der Weihnachtsfeier für die Silliumer Senioren. Die Anfrage, ob ich dort etwas aus meinen Werken vorlesen könnte, kam relativ kurzfristig vor ein paar Tagen, und da ich gerade zu Hause war, habe ich gern zugesagt. Als ich daraufhin meine zahlreichen selbstverfassten Weihnachtsmärchen (sieben) durchblätterte, war mir ziemlich schnell klar, dass eigentlich nur der "Knut" wirklich seniorentauglich war, der Rest ist vor allem für Kinder gedacht. Auch wenn die Kinder durchaus mal mein Alter haben dürfen ... Also Knut.

    Ich gestehe, ich war ziemlich aufgeregt, als ich kurz vor 15 Uhr mein Auto freischaufelte und mir dann auf rutschigen Schneepisten den Weg hinüber zum Gasthaus "Zur Linde" bahnte. Lesungen direkt vor der eigenen Haustür mache ich ja sonst so gut wie nie. Die Schneeflocken fielen so dicht, dass ich schon Sorge hatte, ob sich außer mir überhaupt ein Einwohner Silliums aus dem Haus gewagt hatte. Eine Sorge, die sich als völlig unbegründet erwies. Als ich die Tür zum Saal der "Linde" aufstieß, war schon alles rappelvoll.

    Am Tisch des Frauenchors, dessen Mitglieder den Nachmittag organisiert hatten, war noch ein Plätzchen frei für mich. Die Sängerinnen legten dann auch nach ein paar einleitenden Worten des Ortsbürgermeisters Wilhelm Söchtig gleich los mit "Nimm die Freude" und "Seht, die gute Zeit ist nah". Beim gemeinsamen Lied "Wir sagen euch an" machte ich allerdings nur tonlos mit. Ich kann es einfach nicht verantworten, vor hörfähigen Menschen zu singen.Gut gefallen hat mir die kleine Lisa Mund, die anschließend zwei Klavierstücke vortrug. Und beim Lied "In der Weihnachtsbäckerei" hätte ich fast mit meinem Vorsatz gebrochen und doch noch lauthals durch den Saal gegrölt: "Sind die Finger rein? - Du Schwein!" Ich hab es dann aber lieber bleiben lassen.

    Knut kam, glaube ich, ganz gut an. Jedenfalls waren die Gäste mucksmäuschenstill, als ich von dem armen krummen Krüppelbaum und seinen eingebildeten Tannengeschwistern erzählte. Knut wünscht sich nichts sehnlicher, als auch ein Weihnachtsbaum zu werden. Und die nett gemeinten Worte der alten Nordmanntanne, dass krumme Bäume, wenn sie ein gutes Herz haben, vielleicht später im Himmel Weihnachtsbaum werden dürfen, ach, die können den armen Knut nicht wirklich trösten ... Ein bisschen was für's Herz gehört in der Vorweihnachtszeit eben einfach dazu. Und natürlich habe ich den kleinen Baum am Ende glücklich gemacht. Märchenerzählerehrenwort.


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    Nach mir stürmte der Silliumer Kindergarten die Bühne. Die Jungen und Mädchen von der Gruppe "Wirbelwind" wirbelten die Feier ganz schön durcheinander. Zauberhafte kleine Schneeflocken im weißen Kleid tanzten herum und deckten mit weißen Decken die Tiere zu, die der alte Bauer der Einfachheit halber "Eins", "Zwei", "Drei", "Vier" und "Fünf" genannt hatte, woraufhin der auf dem Hof stehende Baum namens "Baum" mit Goldpapierketten in einen echten Weihnachtsbaum verwandelt wurde. Es war ein Theaterstück nach dem Buch "Traumschnee" von Eric Carle, dem Vater der kleinen Raupe Nimmersatt.

    Die kleinen Wirbelwinde freuten sich riesig, als nach ihrer Aufführung ein Mann mit weißem Bart und rotem Mantel auftauchte. Allerdings hätte es beinahe Streit gegeben, als der Ankömmling fragte: "Wisst ihr denn, wer ich bin?" "Der Weihnachtsmann!", rief die eine Hälfte. "Der Nikolaus!", brüllte die andere. Wie die theologische Grundsatzdiskussion ausging, habe ich in dem Trubel nicht recht mitbekommen, jedenfalls wollte der Geschenkebringer vor dem Auspacken noch ein Gedicht hören. Die kleine Maren war als erste dran. "Sonne, Sonne ...", sagte sie zur allgemeinen Überraschung und verstummte dann. Okay, das war vielleicht nicht besonders lang, der Germanist in mir musste dem Mädchen allerdings bescheinigen, dass es sich bei "Sonne-Sonne" immerhin um einen stepputat-konformen "identischen Reim" handelte. Ob denn jemand ein längeres Gedicht wüsste?, frug der Rotberockte. Da kam er bei dem pfiffigen Kilian genau an die richtige Adresse. Der Junge rückte seine runde Brille gerade, warf sich in die Brust und verkündete: "Sonne, Mond und Sterne." Als das dritte Kind erneut sagte "Sonne, Sonne", gab der Weihnachtsmann auf und öffnete seinen Sack, der voller Schoko-Nikoläuse war. Die kleinen Wirbelwinde waren begeistert.

    An Darbietungen muss ich jetzt unbedingt noch Ruth Wiesner erwähnen, die den Weihnachtsklassiker vom fehlenden Lametta vortrug, und Claudia Maaß mit ihrer Weihnachtsgeschichte.

    Ihr seht, es war ganz schön viel los, an diesem Nachmittag. Und als ich abends wieder nach Hause wollte, war mein Micra mit einer weißen Schneedecke zugedeckt, genau wie "Eins", "Zwei", "drei", "Vier" und "Fünf" im Weihnachtsschnee-Märchen.


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    24. November 2010
    In der Elfenschrift ist eine Rezension zu meinem Roman "Der Fels der schwarzen Götter" erschienen. In der "Bücher-Ecke" schreibt die Herausgeberin Ulrike Stegemann:

    "Wie schon in ihrem Kurzroman "Darthula" erzählt sie [Petra Hartmann] auch hier eine fantastische Geschichte voller Tragik. Hauptfigur ist der junge Ask, der bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler begeht: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab und macht damit den ungewollten Angfang eines blutigen Krieges. Schon sehr bald fallen die Steppenreiter über das Land her, angeführt von einer Prinzessin, die vom Wahnsinn getrieben scheint. Der arme Ask steckt fortan nicht viel mehr als Prügel ein, und selbst seine stetigen Bemühungen, die Situation irgendwie zu retten, verpuffen im Nichts. So bleibt ihm nur mitzuerleben, wie sein Volk ins Unglück stürzt.

    Petra Hartmann nimmt uns einmal mehr mit auf eine Reise in das Land Movenna und lässt uns voller Anspannung mitfiebern, bangen und hoffen.

    - Eine fantastische Geschichte voller Dramatik!"


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    24. November 2010
    Heute brachte mir die Post die neue Ausgabe der "Elfenschrift". Diesmal bin ich an dem kleinen phantastischen Literaturheftchen mit einem Artikel über die Bewohner des Erdtrabanten beteiligt. Anhand von Texten antiker Philosophen und Schriftsteller gehe ich der Frage nach, warum Mondmenschen kein Klo brauchen.

    Das Dezember-Heft steht unter dem Motto "Sonne, Mond und Sterne", enthält Kurzgeschichten, in denen Himmelskörper eine Rolle spielen, Berichte von der Buchmesse und vom BuchmesseCon, sehr sehenswerte Illustrationen, Büchertipps, Ausschreibungen und ein Weihnachtsrätsel.

    Elfenschrift Ausgabe 28, Dezember 2010. ISSN 1613-3293. 40 S., Euro 2,50 (+ 1 Euro für Porto und Verpackung). Bestellen unter info@elfenschrift.de


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    23. November 2010
    Tataa! Da ist sie, die letzte Falkin: Mein Kurzroman über die junge Walküre Valkrys ist ab sofort erhältlich.

    Der Klappentext: "Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus … Die letzte Falkin von Petra Hartmann ist der dritte Band der Staffel „Aegirs Flotte“ aus der Reihe „Drei Welten – Ein Feind“. Tauchen Sie ein in eine spannende Schilderung einer neuen Ära, in eine phantastischen Fortschreibung der germanischen Legenden!"

    Buch-Infos: Petra Hartmann: Die letzte Falkin. Aegirs Flotte III. Heftroman. 60 S. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010. ISBN 978-3-939139-62-1. Euro 4,95.


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    20. November 2010
    In meinem Blog findet ihr eine "Hommage an die Glücksnuss", in der dich ein bisschen über die Rolle von Facebook bei der Entstehung meines Romans "Die letzte Falkin" erzähle. Ehre, wem Ehre gebührt ;-) http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann/index.php?showentry=4678


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    19. November 2010
    Heute habe ich den letzten Blick auf die Druckdatei für "Die letzte Falkin" geworfen. Gefunden habe ich nur noch zwei falsche Trennungen und zwei falsche Anführungszeichen. Damit kann der Roman in die Druckerei gehen.

    Erfahrungsgemäß arbeiten die Leute von Arcanum sehr schnell, daher gehe ich davon aus, dass das Büchlein schon nächste Woche zu haben ist. Jedenfalls war es bei der "Darthula" so.

    Eine Abweichung gegenüber dem Manuskript: Ich hatte die Schreibweise "Widar" für Odins Zweitgeborenen gewählt. Mit Hinblick auf den in der gleichen Serie erscheinenden Roman "Thorgrim Vidarson" von Michael Bauer habe ich beim Verlag eine Vereinheitlichung vorgeschlagen, der jetzt das W zum Opfer fiel. Eigentlich mag ich die W-Variante ja lieber, und sie ist mir geläufiger. Aber, zugegeben, "Vidar und Valkrys" sieht natürlich viel besser zusammen aus. Auch wenn meine beiden Helden sonst nicht immer harmonieren.

    Noch ein paar Infos zum Text: Im Druck wird die Geschichte einen Umfang von 60 Seiten haben. Das Manuskript hatte 87 Normseiten, es ist also etwas kleiner gedruckt, aber sehr gut lesbar. Das Buch enthält 18 Kapitel, die jeweils mit einer Initiale beginnen, und ist einspaltig auf 80-Gramm-Papier gedruckt. Die stimmungsvolle Coverillustration stammt von Hans-Jürgen Unger, außerdem gehören zur Ausstattung zwei Zeichnungen von Kristina Ruprecht, beide fast seitenhoch und sehr ansprechend.

    Außerdem gibt es ein zweiseitiges Glossar für die weniger eddafesten Leser. Wobei darin auch Gestalten aus den beiden vorigen Heften, "Lokis Fluch" und "Odins Waisen" erwähnt sind. Mein eigenes Personal ist sehr beschränkt, es kommen nur vier Personen darin vor, dazu ein paar Unholde und Wenigholde ... Erwähnt werden allerdings noch ein paar Leute mehr.

    Das Heft hat die ISBN 978-3-939139-62-1, kostet 4,95 Euro und kann auf www.arcanum-fantasy.de bestellt werden.


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    18. November 2010
    Mein Weihnachtsmärchen "Die Weihnachtseisenbahn" - für alle Literaturfreunde in Hamburg und weltweit: Rena Larf liest die Geschichte im "Hamburger Literatur-Radio" vor. Die Sendung ist ab 8. Dezember auf der Homepage von "1000 Mikes" zu hören. Los geht's um 12 Uhr.

    Held der Geschichte ist der fünfjährige Lukas König, der sich zu Weihnachten eine elektrische Eisenbahn wünscht. Und da er schon lange nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt, entwickelt er einen totsicheren, wissenschaftlich fundierten Plan, um seinen Wunsch zu erfüllen ...

    Die Sendung dauert neun Minuten und ist danach im Archiv von "1000 Mikes" weiterhin abrufbar.

    Als musikalische Untermalung dazu hat Rena Musik: "Oh Xmas..." von Kevin MacLeod (incompetech.com) ausgesucht.

    Zur Vorschau des Hamburger Literatur-Radios auf 1000 Mikes: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=71695

    Übrigens: Wer das Märchen von der Weihnachtseisenbahn selbst lesen oder verschenken möchte, findet es gedruckt in der Anthologie "Weihnachten mit der Elfenschrift".


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    17. November 2010
    Heute erschienen: Rupert Schwarz bespricht meinen Roman "Der Fels der schwarzen Götter" auf Fictionfantasy.de. Er gibt dem Buch acht von zehn möglichen Punkten. In der Rezension schreibt er:

    "Petra Hartmanns Roman bewegt sich fernab des Mainstreams der üblichen Fantasy und die düstere, fatalistische Erzählung bietet frische Ideen. In gekonnter Weise und mit gutem Stil erzählt die Autorin von dem Konflikt zweier ungleicher Parteien, wobei Asks Stamm ebenso hilflos ist wie einst die Indianer Amerikas. Während die Handlung fortschreitet und die Ereignisse immer größere Dimensionen annehmen, werden die Protagonisten gewechselt, was der Roman gut tut und so dem Leser Abwechslung beschert. Eigentlich muss man von dem Buch eher als einem Episoden-Roman sprechen, denn die Geschichte wird in Form von vier Erzählungen präsentiert. Die Episoden haben jedoch einen starken inneren Zusammenhang."

    Er kommt zu dem Urteil: "'Der Fels der schwarzen Götter' ist ein durchaus gelungener Roman. Petra Hartmann wartet mit ungewöhnlichen, düsteren Ideen auf und bietet einen gelungenen Kontrast zu den recht abgenutzten üblichen Fantasy-Klischees. Bleibt zu hoffen, dass man von der Autorin noch mehr zu lesen bekommt."

    Die vollständige Rezension findet ihr unter http://www.fictionfantasy.de/fels-der-schwarzen-goetter


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    12. November 2010
    Der Podcast der Phantastik-Couch stellt mein Buch "Der Fels der schwarzen Götter" vor. Darin sagt die Rezensentin Anja Helmers:

    "Aus der Sicht von zwei Leuten der Berg- und der Waldwohner wird eine traurige Geschichte erzählt, die sehr echt wirkt, und zwar in kleinen Details. Wenn Waldbeschreibungen kommen, wenn Tiere beschrieben werden, dann spürt man am Text: Da spricht jemand, der weiß, wovon er spricht, der kennt einen Dachs, der weiß, wie sich Wald anfühlt, und das merkt man beim Lesen. Die Helden wirken auf mich echter als in vielen Fantasy-Werken."

    Die gesamte Sendung unter dem Motto "Fantasy meets reality" (MP3, 11,69 MB, 12:44 Minuten) könnt ihr hier herunterladen und anhören:

    http://www.phantastik-couch.de/podcast.html


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    11. November 2010
    Das Cover zum Roman "Der Spiegelplanet" aus der Reihe "Mark Brandis" ist fertig. Der Science-Fiction-Roman, zu dem ich ein Nachwort über die Gegenerde in Philosophie, Film und phantastischer Literatur beisteuerte, erscheint im Dezember als 17. Band der "Weltraumpartisanen" im Wurdack-Verlag und kostet 12 Euro. Zur Vorschau: http://62.75.219.232/shop2/index.php?user=ernstwurdack&weiteres=1

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    10. November 2010
    Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist online. Ausgabe 28 des kleinen, feinen Literaturhefts erscheint Anfang Dezember 2010. Das Cover stammt von Jan Hillen. Das Heft widmet sich dem Thema: "Sonne, Mond & Sterne". Ich gehe in meinem Artikel der Frage nach, warum Mondmenschen kein Klo brauchen. Außerdem enthält das Heft ein Interview mit Silke Alagöz, Textbeiträge von Josef Herzog, Oliver Hohlstein, Volkmar Kuhnle, Ilona Bicker, Silas Matthes und Mark-Denis Leitner. Illustrationen steuerten Jan Hillen, Michael Stegemann, Manfred Lafrentz, C. Alexander Smolan und Christel Scheja bei. Es gibt Berichte zur Buchmesse und zum BuchmesseCon, ein Weihnachts-Rätsel, die Bücherecke und Ausschreibungstipps. Das Heft erscheint Anfang Dezember. Vorbestellungen nimmt Ulrike Stegemann gerne über Mail unter info@elfenschrift.de entgegen (Kostenpunkt: 2,50 Euro zzgl. 1,00 Euro für Porto und Versand - innerhalb Deutschlands).


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    5. November 2010
    Frisch ausgepackt: Die "Rosa Elfen" sind da. Heute brachte mir unsere Postbotin das Päckchen mit meinen Exemplaren des Elfenschrift-Buchs. Es sieht einfach phantastisch aus. Das Titelbild von Manuela P. Forst und die Innen-Illustrationen von Kerstin Dirks gefallen mir richtig gut. Jetzt kann geschmökert werden. Das Buch könnt ihr auf der Homepage der Elfenschrift www.elfenschrift.de, über Amazon oder BoD oder im Buchhandel bestellen.

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    4. November 2010
    Im Dezember erscheinen zwei Aufsätze von mir, für die ich mich tief in die Astronomiegeschichte und die Philosophie der Vorsokratiker vergraben habe: Für den Mark-Brandis-Roman "Der Spiegelplanet" habe ich das Nachwort "Der Traum vom zehnten Planeten" verfasst, in dem ich eine kurze Geschichte der Gegenerde in Philosophie, Film und Phantastik vorstelle. Und für die Dezember-Elfenschrift schrieb ich einen Text, in dem ich erkläre, warum die Mondmenschen in der Antike kein Klo brauchten. Hört sich komisch an, ist aber mit Zitaten von vielen alten Philosophen belegt. Schaut halt mal rein ;-)

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    3. November 2010
    Eine "schwarze Perle" nennt Anja Helmers meinen Roman "Der Fels der schwarzen Götter". Heute ist ihre Rezension zum dritten Movenna-Buch auf der "Phantastik-Couch" erschienen. Der Roman ist "Buch des Monats" in der Novemberausgabe der Phantastik-Couch und wurde mit 92 Grad (von 100) bewertet, was auf der Scala des Portals soviel bedeutet wie "Granate".

    Die Geschichte sei "Prägnant und straff erzählt, aufgelockert durch gekonnt in die Handlung eingeflochtene Mythen und stimmungsvolle Szenen", schreibt Anja Helmers. Und über ihre Leseeindrücke notiert die Rezensentin:

    "Die Erzählperspektive beschränkt sich bis auf den Epilog auf zwei Protagonisten: Auf Ask, Jaran-Dem und Roc, Haran-Dem. Beide sind jung und ungestüm, beide, wenn auch auf unterschiedliche Art sympathisch, aber vor allem sind sie wenig pathetische Helden. Sie werden so lebendig und glaubhaft geschildert, dass man beim Lesen als mitfühlender Mensch die Ohnmacht, den Unglauben und die Wut über das Geschehen förmlich im eigenen Bauch spürt. Meine Sympathien waren von Anfang an stark an die primitiven Bewohner der Wälder und Berge gebunden. Friedliche Menschen, die im Einklang mit der Natur leben und bisher einzig gegen harte Winter ums Überleben kämpfen mussten. Die fremden Eindringlinge dagegen sind klassische Eroberer. Stolze Steppenkrieger mit einem starken Ehrenkodex und ihrer Anführerin, Prinzessin Ziri, bedingungslos ergeben. [...] Ich habe im Bereich Fantasy selten eine so gelungene Darstellung eines so komplexen Themas in so knapper und erzähltechnisch gleichzeitig so ansprechender Form gelesen. Nach Beendigung des Epilogs, der dem Leser wenigstens ein kleines Gefühl von Gerechtigkeit gönnt, musste ich das Gelesene erst einmal sacken lassen.

    Dann kamen Fragen auf: Wieso hat Roc so gehandelt, wie er gehandelt hat? Er erkennt die Brisanz eines belauschten Gesprächs und handelt für einen modernen, aufgeklärten Menschen völlig unverständlich. Wieso hat die Sippe Asks sich so stur verhalten, als er von seinem Auftrag zurückkam? Da möchte man aufschreien als heutiger Mensch: „Seht ihr nicht, was auf euch zukommt.“ Sich in die animistische Weltsicht einer archaischen Sippe einzudenken und sie authentisch darzustellen, ist schwierig. Und ich kenne einige Beispiele, wo dieser Versuch kläglich daneben gegangen ist. Aber in Petra Hartmanns „Fels der schwarzen Götter“ fühlt sich das Verhalten der Jaran-Dem und der Haran-Dem echt an und das macht einen Teil des Lesevergnügens dieser wundervollen, düsteren Geschichte aus."

    Ihr Fazit: "Petra Hartmann gelingt mit „Der Fels der schwarzen Götter“ ein Roman, der fantastisch ist im Sinne von hervorragend. Ein Buch deutlich abseits von ´gehypter’ massentauglicher und seichter Fantasy-Lesekost. Realistisch anmutend im gnadenlos bitter verlaufenden Geschehen und mit einem schonungslosen Ende, weit entfernt von simpler Schwarz-Weiß-Malerei. Eine erbarmungslose Tragödie, wie sie sich immer wieder in ähnlicher Form abgespielt hat und noch heute abspielt. Eine wundervolle Geschichte für die dunkle Jahreszeit, die nachhaltig wirkt und für die man sich Zeit nehmen sollte."

    Zur vollständigen Rezension auf der "Phantastik-Couch": http://www.phantastik-couch.de/petra-hartmann-der-fels-der-schwarzen-goetter.html


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    Bericht vom Mindener Literaturfest, 29. Oktober bis 1. November 2010
    "Minden ist eine feste Burg,

    hat gute Wehr und Waffen.

    Mit preußischen Festungen hab ich jedoch

    nicht gerne was zu schaffen ..."


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    Die Verse aus Heinrich Heines Epos "Deutschland. Ein Wintermärchen" waren das einzige, was ich bis dahin über die Stadt gehört hatte, die Schauplatz des "ersten Mindener Literaturfestes" war. Ich war also ziemlich neugierig auf Minden und muss sagen, dass die Stadt, in der ich aus "Der Fels der schwarzen Götter" vorlesen wollte, sehr hübsch ist. Schönes, altes Fachwerk, eine gemütliche Einkaufsstraße und die Martinstreppe, die ich im Laufe des Tages bestimmt 15 mal hoch und runter stapfte. Um 10.15 Uhr schaffte ich es noch pünktlich zum Pressefoto mit den meisten beteiligten Autoren, hockte mich strategisch günstig vor den riesenhaften, pelzigen, kuscheligen Grüffelo und hoffte, dass ich ein halbwegs ordentliches Lächeln hinbekam.

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    Danach hörte ich mir die Lesung von Birgit Oldenburg und Peter Küstermann an, die eine sehr interessante, alle Sinne ansprechende Performance boten. Lyrik und Prosa, dazu zwölf sehr unterschiedliche Gemälde von Birgit Oldenburg luden ein zu einer Reise durch das Jahr, und für die Moderation sorgte ein waschechter mittelalterlicher Minnesänger: Oswald von Wolkenstein (Rolf Miethe) malträtierte seine Gitarre ("Der Name Eisenfaust wurde mir nicht von meinen zahlreichen Lehrern der Kampfkünste verliehen, sondern von meinem Musiklehrer"), wies auf die Bilder hin und stolperte auf seinem Gang durchs Publikum glatt über meine Monstertasche: "Schließet die Augen, öffnet die Ohren ... und nehmet eure Taschen unter meinen Füßen fort", knurrte er im Flug.

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    Die Mindener Minipressemesse erwies sich als heimtückischer Anschlag auf meine Reisebörse: Ich erstand den handgebundenen Gedichtband "Gedanken fliegen" von Gisela Gülpen (Auflage: 66 Exemplare, ich bekam Nummer 12) und die deutsch-griechische Dichtung "Achilleus und Thetis" von Peter Völker, etwas für Liebhaber. An den Ständen sah ich sehr schöne, liebevoll gestaltete Unikate, handgeschriebene Mini-Bücher, selbstgeschöpftes Papier, Leporellos und andere Druckerzeugnisse, denen man die viele teure Handarbeit ansah. Sicher war alles allein aufgrund der Abeitszeit seinen hohen Preis wert. Allerdings, das streichholzbriefgroße Miniheft mit Pappeinband und zwei Gedichten für 30 Euro, das nahm ich dann doch nicht mit.

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    Den Nachmittag verbrachte ich im Geschäft "Das Buch", wo sich auf der "Leserampe III" sehr unterschiedliche Autoren mit Lyrik und Prosa präsentierten. Ich hörte einen grottenschlechten Lyriker und eine esoterische Autorin, die über eine Wunderheilung las. Begeistert hat mich die umwerfend komische Lesung von Jörg Borgerding, der mit bayerischer Mundart über seine verzweifelten Versuche berichtete, die Unterlagen für eine Briefwahl korrekt auszufüllen und einzutüten. Faszinierend auch die Lesung von Matthias Bronisch. Er erzählte aus dem ehemaligen Jugoslawien, hatte aber auch Moritaten aus der Mindener Gegend im Gepäck und las Dichtungen über den Mindener Bischof und die "dicke Ottensche" vor, eine Mindener Schmugglerin, die in der Märzrevolution in die Politik ging.

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    Achim Köppen, einen meiner drei Mitleser für den Abend im "Hamburger Hof", hatte ich bereits am Morgen bei der Jahreszeiten-Lesung kennengelernt. Als ich im Lokal eintraf, trudelte auch Sven Klöpping ein, und wir drei nahmen das Terrain erstmal in Augenschein. Der "Hamburger Hof" entpuppte sich als eine sehr urige Künstlerkneipe mit liebevoll gestalteter Inneneinrichtung. Wirt Mehdi Mazlumsaki hatte unter anderem seine Gemälde an die Decke gehängt, und auch sonst gab es noch allerlei zu entdecken. Als vierte im Bunde traf Julia Sander ein, sie hatte ihren unveröffentlichten Roman "Codierung des Herzens" mitgebracht, der noch einen Verleger sucht.

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    Guido Niemeyer, der die Moderation übernahm, hat als Conferencier schon einige Erfahrung. Schon in frühen Jahren stand er in der Manege eines Kinderzirkus und führte durch das Programm, und inzwischen ist er Mitglied der Mindener Kabaretts "Die Stichlinge". So moderierte er auch bei unserer Lesung souverän und stellte uns vor.

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    Achim machte den Anfang. Sein Roman "Der Parzival-Code" handelt von einer geheimnisvollen Reliquie, die bei den Externsteinen versteckt liegen soll, von Templern, Gralssuchern und modernen Wissenschaftlern.

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    Das Kontrastprogramm dazu lieferten die Science-Fiction-Storys von Sven. In seinem MegaFusion-Universum gibt es unter anderem "molekularen Rotwein", der sich sehr gut schmuggeln lässt.

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    Ich las zwei Abschnitte aus "Der Fels der schwarzen Götter" vor und schloss, weil ich die Zuhörer nicht mit einem so bedrückenden Text entlassen wollte, mit dem Märchen "Furunkula Warzenkraish" aus "Ein Prinz für Movenna". Ich glaube, die Leute mochten den "Prinzen" lieber.

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    Julias Romanauszug bildete den Abschluss. Das Buch ist kein phantastischer Roman, sondern die Geschichte eines Schriftstellers, der eine Schauspielerin anheuert, um seine Protagonistin zu werden. Viel kann ich noch nicht sagen über das Werk, aber Satzbau und Vortrag wirkten schon mal sehr ansprechend.

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    Kurz nach 21 Uhr räumten wir die Bühne. Nach uns gab es ein Konzert, das ich aber nicht mehr "mitnahm". Ich war rechtschaffen müde von dem langen Tag und hatte noch anderthalb Stunden Autobahnfahrt vor mir. Insgesamt hat mir der Tag in Minden gut gefallen, und es war schade, dass ich nicht alle drei Tage miterlebt habe. Bleibt zu wünschen, dass dieses erste Mindener Literaturfest nicht das letzte war.

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    22. Oktober 2010
    Die "Rosa Elfen" sind da. Das zweite Buch der Elfenschrift enthält meine Geschichte "Bis dass der Tod euch scheidet", in der ich ein bekanntes Märchen der Brüder Grimm ... sagen wir mal: interpretiere.

    Der Klappentext des Buches: Eine Sammlung fantastischer Geschichten über Elfen, Halblinge, Untote und andere Gestalten - erzählt mit Humor und Augenzwinkern. Lassen Sie sich verzaubern ... von den AutorInnen Thomas Backus, W. Berner, Michael Buttler, Kerstin Dirks, Charlotte Engmann, Manuela P. Forst, Petra Hartmann, Mark-Denis Leitner, Ednor Mier, Fabienne Siegmund, Ulrike Stegemann, Andrea Tillmanns und Mona Vara.

    Buch-Infos: Rosa Elfen. Hrsg. v. Ulrike Stegemann. Norderstedt: Books on Demand, 2010. ISBN 978-3-8423-3039-9, Paperback, 124 Seiten, Euro 8,50.


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    21. Oktober 2010
    Heute habe ich vom Arcanum-Verlag die Coverentwürfe für meinen Falkinnen-Roman bekommen. Es gab zwei Motive zur Auswahl, beide waren super, den Ausschlag gab vor allem das Format des Bildes. Düster, heroisch, schöne Sword&Sorcery-Kunst, ganz etwas anderes als die eher klassisch-romantische Darthula. Ich habe mich jetzt in diese Walküre verguckt. Der Roman wird Ende dieses Monats als dritter Teil der Serie "Aegirs Flotte" erscheinen. Der endgültige Titel lautet: "Die letzte Falkin" (nur "Die Falkin" war leider schon vergeben). Das Heft kostet 4,95 Euro und kann auf der Homepage des Arcanum-Verlags www.arcanum-fantasy.de bestellt werden.

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    19. Oktober 2010
    Heute bekam ich ein Päckchen vom Action-Verlag: Meine Belegexemplare des Hörbuchs "Weihnachten im Schneeland" sind da. Das Hörbuch mit meinen Geschichten "Der Reserveweihnachtsmann", "Die Weihnachtseisenbahn", "Eine Handvoll Weihnachtssand" und "Paulchen mit den blauen Augen" ist als mp3-Download und als CD-ROM erhältlich. Ich habe es mir natürlich gleich angehört und bin begeistert von der Stimme der Sprecherin Karen Sünder. Es klingt einfach toll, wenn sie dem tollpatschigen Weihnachtselefanten Paulchen oder dem ängstlichen Osterhasen Leben einhaucht. Dazu die leise, zurückhaltende musikalische Untermalung von Simon Daum - ach, das werde ich mir bis Weihnachten noch hundertmal anhören ;-)


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    18. Oktober 2010
    Auf Amazon ist eine neue Rezension zum "Fels der schwarzen Götter" erschienen. "Sternenbiest" schreibt: "Das Buch bedient sich zwar bei klassischen High-Fantasy-Elementen, punktet aber vor allem mit vielen Passagen, die deutlich ins Märchenhafte driften. Besonders gefallen die Passagen um den Jungen Ask, der anfangs aus seinem Dorf verbannt wird und sich eine ganze Weile selbst durch die Wildnis schlägt und dabei allerhand lernen muss, um außerhalb des Dorfes zu überleben. Auch wenn der Roman mit 240 Seiten recht kurz erscheint, sollte man sich für diese Geschichte etwas Zeit nehmen, nur so kann man die Fabulierkunst von Petra Hartmann so richtig genießen." http://www.amazon.de/Fels-schwarzen-G%C3%B6tter-Petra-Hartmann/dp/3938065648/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1287415022&sr=1-1


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    Bericht vom Odyssee-Con, 16. Oktober 2010
    "Luft" - das war das Thema des Rollenspiel-Cons "Odyssee" in Berlin. Am Sonnabend haben Ulrike Stegemann, Oliver Hohlstein und ich dort aus unseren Werken vorgelesen und passend zum Jahresmotto viel "Luftiges" herausgesucht. Ulrike und ich trafen uns morgens, kurz nach 9 Uhr, am Hildesheimer Hauptbahnhof, kletterten in den ICE und - lag es am Thema Luft, lag es daran, dass wir uns so lange nicht gesehen hatten? - die Fahrt verging tatsächlich wie im Fluge.

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    Vom Berliner Hauptbahnhof schloss sich dann eine etwas längere Odyssee durch die Stadt an, wir fanden aber die U-Bahn zum Steglitzer Rathaus, den dort abfahrenden Bus und dann den in der Anfahrtsbeschreibung erwähnten beschaulichen Weg durch den Park problemlos, zumal wir bald das auffällig rot gestrichene "Haus der Jugend - Albert Schweitzer" zwischen den Bäumen aufblitzen sahen. Ab dem Steglitzer Rathaus begleitete uns die Berliner Autorenkollegin Kerstin Dirks ("Wolfskriegerin", "Teuflische Lust"), die so freundlich war, uns während unserer Lesung zu fotografieren.

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    Oliver Hohlstein wartete bereits auf uns. Unsere Lesung war für 13 Uhr angesetzt. Wir hatten noch etwas Zeit zum Umdekorieren, die wir nutzten, um einen Lesetisch und massenweise Stühle auf die Bühne zu tragen. Die Akustik auf der Bühne war recht gut, wie wir schnell durch Ausprobieren feststellten. Nur an ein oder zwei Stellen wurde es in der unten im Saal sitzenden Rollenspiel-Runde etwas turbulent. Inwieweit wir die Spieler durch unsere spannenden Storys von ihrem Abenteuer ablenkten, weiß ich nicht ;-)

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    Oliver machte den Anfang. Er las Auszüge aus seiner Geschichte "Mit Begleitung". Sie stammt aus der neuen Steampunk- Anthologie "Von Feuer und Dampf" des Arcanum-Verlags - als Abenteuer aus dem Dampfzeitalter geradezu prädestiniert für eine Luftlesung. Außerdem las Oliver ein noch unveröffentlichtes Märchen vor. Die Geschichte um eine Prinzessin, die Schönheit, Reichtum und Glück sucht, entstand als Beitrag zu einem Weihnachtskalender für eine schwer erkrankte Freundin in einem Internet-Forum.

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    Ulrike stellte ihren neuen Vampir-Roman "The Black Club, London" vor und hatte als Einstieg eine Szene gewählt, in der sich ihr Vampir in eine Krähe verwandelt und nach London fliegt. "Ich mache jetzt etwas, was ich sonst nie mache", kündigte sie augenzwinkernd an. "Ich fange mit dem Anfang an." Außerdem las sie eine Passage vor, in der Libba, die weibliche Hauptperson, einen ungeahnt gefährlichen Auftrag erhält.

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    Ich hatte mir zum Luft-Thema den "Fels der schwarzen Götter" noch einmal kritisch angeguckt und mich dann für zwei Szenen entschieden, in denen es um "Fliegendes" geht, nämlich die Eingangsszene mit einem fliegenden Käuzchen und eine Erzählung der Bogenbauerin Tenella über fliegende Pfeile und Sonnenstrahlen. Zusätzlich las ich etwas vor über Luft, die es eilig hat: einen Auszug aus dem Roman "Darthula", in dem der Wind in den Segeln eines kleinen Schiffs tobt und die Titelheldin auf dem Meer hin und her treibt.

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    Bei der anschließenden Diskussion gab es viele Fragen aus dem Publikum. So wollten die Hörer wissen, wie wir auf das Thema "Luft" kamen. Zugegeben, das ist nicht unsere Idee, sondern eine Con-Tradition, die sich an den vier Elementen und an den drei Helligkeitszuständen orientiert. Nächstes Jahr wird "Licht" dran sein, übernächstes Jahr das Element Feuer. Wir haben in den vergangenen Jahren schon Lesungen zu den Themen Wasser, Dunkelheit, Erde und Zwielicht gehabt. Außerdem wollten die Gäste mehr über die Autorengruppe "Geschichtenweber" erfahren, die für die Steampunk-Anthologie verantwortlich war.

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    Während der Lesung nutzten wir auch die Gelegenheit, auf die "Rosa Elfen" aufmerksam zu machen. Das Buch enthält Geschichten von Ulrike, Kerstin, Oliver, mir und weiteren Autoren, die über skurrile Märchenwesen und andere phantastische Gestalten berichten. Die von der Elfenschrift herausgegebene Anthologie wird in den nächsten Tagen erscheinen, wir konnten schon ein paar Werbepostkarten verteilen.

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    Nach der Lesung ging es zu einem asiatischen Gastronomiebetrieb an der Friedichstraße, wo ich ein interessantes und wohlschmeckendes Huhn mit Ingwer, Chili und Knoblauch genoss. Anschließend deckten Ulrike und ich noch mit einer Auswahl an Donuts ein (Pflicht-Mitbringsel aus Berlin), und dann war auch schon die Zeit gekommen, in den Zug zu steigen. Unglaublich, wie schnell so ein Tag vorbei ist. Vielleicht machen wir ja nächstes Jahr eine Mitternachtslesung, dann bleiben wir über Nacht.

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    15. Oktober 2010
    Letzte Vorbereitungen für den Odyssee-Con: Meine Sachen sind gepackt, und ich habe zwei Stellen aus dem "Fels der schwarzen Götter" und eine aus der "Darthula" zum Vorlesen ausgesucht. Ich denke, es passt ganz gut zum Con-Thema "Luft". Freue mich schon auf morgen.

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    13. Oktober 2010
    Auf Amazon.de ist eine Rezension zu "Der Fels der schwarzen Götter" erschienen. Der Autor oder die Autorin, "Bücherwurm", hat dem Buch fünf Sterne gegeben. In der Besprechung heißt es:

    "Nachdem Petra Hartmann mit "Geschichten aus Movenna" und "Ein Prinz für Movenna" zwei heitere, märchenhafte Geschichtensammlungen vorgelegt hat, ist der neue Roman deutlich düsterer und erwachsener ausgefallen.

    Aus einem dummen Zufall heraus wird hier immer neues Unheil geboren, werden immer neue Kriege angezettelt, bei denen die Hauptpersonen meist nicht die strahlenden Sieger sind. Obwohl man oft das Unglück vorausahnt, in das die Akteure laufen, schafft es Hartmann durch ihre dichte Sprache und die intensive Erzählweise, die immer nah an den Personen bleibt, den Leser zu fesseln.

    So lässt sich der Roman trotz seines Umfangs an einem Tag lesen - und bleibt, im Gegensatz zu vielen anderen Fantasy-Romanen, dank seiner eindringlichen und nichts beschönigenden Schilderungen noch lange im Gedächtnis."

    Zur Rezension: http://www.amazon.de/Fels-schwarzen-G%C3%B6tter-Petra-Hartmann/dp/3938065648/ref=cm_lmf_tit_3_rlrsrs0


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    Bericht vom BuchmesseCon, 9. Oktober 2010
    Der BuchmesseCon - Lesungen, Buchstände, Signiertische, Preisverleihungen. Verkaufen, kaufen, tauschen, Rezensionsexemplare verteilen. Viele Gespräche, alte Freunde, neue Freunde, Kollegen, Leser, Phantastik-Fans - du liebe Zeit, war das wirklich nur ein einziger Tag? Die Zeit ist wie im Rausch verflogen, und am Ende sitzt man wieder daheim mit vollem Kopf und durcheinanderwirbelnden Gedanken und versucht zu ordnen, was einem im Hirn herumschwirrt.

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    Ein paar bekannte Gesichter blitzten in der Menge auf. Ernst Wurdack hatte seinen Stand ganz vorn im Hauptsaal aufgebaut. Jetzt weiß ich auch endlich, wie seine Frau Gisela aussieht. Klar, dass ich mich auf die drei Neuerscheinungen des Verlags gestürzt habe: die Siegeranthologie der Storyolympiade "Rache!", den Krimiband "Killer, Köter, Kleinstadtpaten" und die von David Bowie inspirierte Anthologie "Hinterland" (extradick!). Eine Kiste mit "Der Fels der schwarzen Götter" hielt Ernst außerdem für mich bereit. Ich merkte schon, dass ich von diesem Con eine ganze Menge Bücher mit nach Hause bringen würde ...

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    Andrea und ich waren ziemlich spät dran. Kaum Zeit, unsere Bücher zu ordnen. Letzte Absprachen für die Lesung. Um 13 Uhr starteten wir im Hangardeck. Unser Timing war perfekt: Nach einem Auszug aus Andreas Jungendroman "Erik im Land der Drachen", zwei Kapiteln aus dem "Fels" und einer Kurzgeschichte aus Andreas Anthologie "Talivan", waren exakt die 50 Minuten vergangen, die der enge Zeitplan des Con-Teams uns zugeteilt hatte.

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    Direkt im Anschluss übernahmen die Geschichtenweber die Regie im Hangardeck: Sie stellten ihre Anthologien "Die Saga der Drachenschwerter", "Killer, Köter, Kleinstadtpaten", "Von Feuer und Dampf" und "Das ist unser Ernst!" vor. Die Steampunk-Anthologie "Von Feuer und Dampf" hatte ich vor ein paar Tagen schon gelesen und empfehle sie hiermit ausdrücklich. Chris Schlicht in stilechtem parahistorischem Kostüm - weiter Rock und Fliegerbrille - war nicht nur literarisch, sondern auch optisch ein Highlight.

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    Nina Horvaths Schwertergeschichte (Asien-Fantasy mit austriakischem Zungenschlag und einer furchterregenden Klinge in der Hand) macht auf jeden Fall Lust auf mehr, und richtig fies war natürlich, dass Wolfgang Schröders Krimi um eine Hundeentführung nicht zu Ende vorgelesen wurde. Muss ich also in den nächsten Tagen lesen.

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    Höhepunkt war natürlich die Lesung aus "Das ist unser Ernst!" Martin Witzgall und Henry Bieneck lasen aus unserem Dankeschön-Buch für Ernst Wurdack vor - den Text eines gewissen Luigi Bleifuß, in dem ein legendäres Amazonen-Cover unseres Helden die Hauptrolle spielt. Ernst hatte uns dazu freundlicherweise ein großes Plakat mit dem Motiv von "Griff nach der Macht" zur Verfügung gestellt.

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    Sehr schön und stimmungsvoll fiel auch die Siegerehrung der Storyolympiade aus. Martin Witzgall und Tatjana Stöckler überreichten die Medaillen an unsere Erst- und Drittplatzierte Martina Sprenger und Silke Walkstein - und sie schafften es sogar, den sonst recht bühnenscheuen Ernst Wurdack nach oben zu locken. Martina bekam zusätzlich zur Medaille die "Victor"-Statuette. Silbermedaillengewinnerin Daniela Herbst, die leider nicht teilnehmen konnte, hatte ein Grußwort geschickt, das mit den zungenbrechenden Worten begann: "Da legsch di nieder und stesch nemme auf" (schwäbisches Augsburg-Bayrisch). Beim anschließenden Fototermin waren die beiden Olympioniken sehr begehrt, ich habe aber doch noch ein paar Bilder machen können.

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    Und sonst? Ein bisschen "Namedropping": Ich hatte endlich Gelegenheit, Jens Salzmann vom Arcanum-Verlag und Simone Edelberg vom WortKuss Verlag zu treffen, die ich beide bisher nur durch Email-Kontakt und Telefonate kannte. Simones Anblick war allerdings nichts für schwache Gemüter, da sie sich passend zu ihrem Buch "Auch Zombies brauchen Liebe" geschminkt hatte und mit aufgerissener, blutüberströmter Wange für Respekt vor dem Unleben warb.

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    Die apokalyptischen Schreiber waren diesmal ohne "Krieg" unterwegs. Ich erstand von dem Trio die Anthologie "In Blut geschrieben" (Hardcover! *Neid*) und ließ sie mir mit blutroter Tinte signieren - jedenfalls hoffe ich, dass es Tinte war. Und ich hoffe, dass das Gehirn, in das Hunger-Gus (Thomas Backus) seine Schreibfeder tauchte, wirklich eine Nachbildung war ... Außerdem warteten die drei mit der guten Nachricht auf, dass es nächstes Jahr wieder einen Marburg-Con geben wird. Der hat mir diese Jahr echt gefehlt. Das Datum steht noch nicht fest, es wird im Mai oder Juni sein.

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    Ju Honisch habe ich leider nur kurz sprechen können, sie las zeitgleich mit uns im Nebenraum. Ich habe Esther Schmidt getroffen, die mich mit ihrem Weltenwanderer-Roman "Der Trollring" begeistert hat. Sie kündigte mir eine Fortsetzung an, vielleicht gibt es sogar einen dritten Teil. Fein, darauf freue ich mich. Mit Bettina Ferbus fachsimpelte ich etwas über "Aegirs Flotte", in der sie mit dem Roman "Auf verschlungenen Pfaden" vertreten sein wird, ich bin ja Ende Oktober mit "Die letzte Falkin" dran. Von Armin Rössler konnte ich leider noch kein Erscheinungsdatum für seinen vierten Argona-Band erfahren. Zu viel Stress im Beruf. Kenne ich ... Christian Kathan ("Goliath") war kurz an meinem Stand und erzählte von seinen Fortschritten. Ich drücke die Daumen für den großen Wurf bei einem großen Publikumsverlag. Und Balthasar von Weymarn von meiner absoluten Lieblings-Hörspielserie "Mark Brandis" habe ich versucht, den Fels als Grundlage für ein neues Hörspiel anzudrehen. Hm, ich glaube nicht, dass er's macht. Aber es war den Versuch wert ;-)

    Fazit: Schön war's. Ich bin immer noch total k.o. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.


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    7. Oktober 2010, aus meinem Tagebuch: Buchmessegedanken
    "Mann, habe ich dieses Jahr schon viel veröffentlicht", erzähle ich beim Gassigehen stolz meinem Hund. "Darthula, der Fels der schwarzen Götter, demnächst erscheint auch noch die letzte Falkin." Benji trottet gleichmütig dahin, die Nase am Boden. "Hey, Kleiner", fahre ich fort, "sag schon, was hast du eigentlich in der Welt der Literatur geleistet?" Benji hebt an einem Grasbüschel ein Bein, sieht aus seinen dunkelbraunen Augen konzentriert in die Luft, und ich sehe förmlich, wie eine Denkblase aus seinem kleinen hellbraunen Schädel aufsteigt. "Ich habe meine Memoiren an den Silliumer Kirschenberg gepinkelt", denkt er würdevoll. Ich seufze. Wahrscheinlich hat er mehr Leser als ich ...

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    7. Oktober 2010
    So sieht sie aus, die neue Anthologie der "Elfenschrift". Das Bucht trägt den Titel "ROSA ELFEN & andere skurrile Gestalten" und hat die ISBN 978-3-8423-3039-9. Von mir ist die Geschichte "Bis dass der Tod uns scheidet" darin enthalten.

    Der Klappentext: "Eine Sammlung fantastischer Geschichten über Elfen, Halblinge, Untote und andere Gestalten - erzählt mit Humor und Augenzwinkern. Lassen Sie sich verzaubern ... von den AutorInnen Thomas Backus, W. Berner, Michael Buttler, Kerstin Dirks, Charlotte Engmann, Manuela P. Forst, Petra Hartmann, Mark-Denis Leitner, Ednor Mier, Fabienne Siegmund, Ulrike Stegemann, Andrea Tillmanns und Mona Vara."

    Erhältlich ab ca. Mitte / Ende Oktober 2010. Bestellungen: www.elfenschrift.de


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    6. Oktober 2010
    Die Anthologie der Storyolympiade ist da: Das Buch mit den drei Siegertexten und 25 weiteren ausgewählten Beiträgen zur Storyolympiade wird auf dem BuchmesseConvent am 9. Oktober vorgestellt.

    Der Klappentext: „Das wirst du büßen!“ Wer hat nicht schon einmal lauthals nach Rache geschrien? Schmerz, Wut, Hass, der unbeugsame Wille zur Vergeltung und auch die kleine, hinterhältige Revanche am Nachbarn oder das eiskalte genießerische Zugrunderichten des Kontrahenten: Alles war erlaubt beim Kurzgeschichtenwettbewerb der Storyolympiade unter dem Motto „Rache!“, und das Ergebnis ist wahrhaft phantastisch. Liebe, Tod und Teufel führten die Autoren ins Feld, schrieben Fantasystorys über Elfen, Hexen und Voodoozauber, schildern eine düstere Zukunft und auch die kleine Alltags-Gemeinheit. Die vorliegende Anthologie präsentiert die drei Siegergeschichten und 25 weitere ausgewählte Rachephantasien des Wettbewerbs. Ein teuflisches Vergnügen. Nicht nur für Rachsüchtige."

    Folgende Autoren sind in dem Buch vertreten: Martina Sprenger, Daniela Herbst, Silke Walkstein, Juliane Stadler, Ilona Bicker, Maximilian Weigl, Bernd Illichmann, Nathalie Gnann, Heike Pauckner, Marco Ansing, Sabine Blaeser, Annabelle, Alexandra Wolf, Sebastian von Arndt, Sylvia Donner, Tobias Herrmann, Aileen Kopera, Roman Schaupp, Holger Mossakowski, Eckhard Bartkowski, Arndt Waßmann, Stephanie Böhnlein, Günter Wirtz, Carla Heinzel, Florian Heller, Sabine Lohrke, Michael Mauch, Peter Brand.

    Buch-Infos: Rache! Die besten Geschichten der Storyolympiade 2009/2010. Ca. 200 Seiten, ISBN 978-3-938065-71-6. 12,95 Euro. Zu bestellen unter www.wurdackverlag.de


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    5. Oktober 2010
    Eben das neue Cover zu meinem Weihnachtshörbuch "Weihnachten im Schneeland" gesehen. Das Motiv zur DVD-Ausgabe sieht etwas anders aus als das Bild zum MP3-Download, aber es zeigt auch einen Schneemann. Wenn's fertig ist, stelle ich es hier zur Ansicht ein.

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    27. September 2010
    Rena Larf liest aus "Der Fels der schwarzen Götter" vor: Die Lesung im "Fantasy Channel" auf Radio 1000 Mikes könnt ihr am 14. Dezember hören, los geht es um 10 Uhr. Als musikalisches Intro hat Rena "The Sky City" von "Butterfly Tea" ausgesucht. Die Lesung dauert eine halbe Stunde. Die Vorschau findet ihr hier: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=63661


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    25. September 2010
    Heute ist die erste Rezension zu meinem Buch "Der Fels der schwarzen Götter" erschienen. Sie stammt von Olaf Menke und ist auf www.phantastiknews.de zu finden. Darin heißt es unter anderem: "Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Junge namens Ask, der bei einer Mutprobe an der schwarzen Felswand einem der „Götter“ die Nase aus dem Steingesicht schlägt und damit eine Kettenreaktion in Gang setzt, die dazu führt, dass oben besagte Steppenreiter ins Land einfallen und diese Steine stehlen wollen. Wer sich widersetzt bekommt die Peitsche oder Schlimmeres zu spüren. Am Ende werden die Steppenreiter zwar in einem Tal in Brand gesetzt - ein rechtes Happy End gibt es hier aber nicht." Er kommt zu dem Fazit: "Das Buch bedient sich zwar bei klassischen High-Fantasy-Elementen, punktet aber vor allem mit vielen Passagen, die deutlich ins Märchenhafte driften. Besonders gefallen die Passagen um den Jungen Ask, der anfangs aus seinem Dorf verbannt wird und sich eine ganze Weile selbst durch die Wildnis schlägt und dabei allerhand lernen muss, um außerhalb des Dorfes zu überleben. Auch wenn der Roman mit 240 Seiten recht kurz erscheint, sollte man sich für diese Geschichte etwas Zeit nehmen, nur so kann man die Fabulierkunst von Petra Hartmann so richtig genießen." Besonders gefreut hat mich auch der Satz: "Ich kannte übrigens die ersten beiden Bände vorher nicht, das hat der Lektüre allerdings keinen Abbruch getan (bei Gelegenheit werde ich mir aber zumindest mal den Storyband nachbesorgen)."

    Die vollständige Rezension findet ihr hier: http://tinyurl.com/3ad983j


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    25. September 2010
    Authentisch, prägnant, bilderreich und von beeindruckender Tiefe - so nennt Marc-Florian Wendland meinen Kurzroman "Darthula". Seine Rezension ist heute auf www.webcritics.de erschienen. Darin heißt es unter anderem:

    "Mit „Darthula“ legt Petra Hartmann einen ungewöhnlich authentisch anmutenden Kurzroman vor. Ohne viele Worte zu verlieren, begegnet der Leser der Hauptfigur in den Wäldern ihres Heimatlandes. Bereits nach wenigen Sätzen schafft es die Autorin der schönen Tochter des Königs Kolla von Selema eine beeindruckende Tiefe und Plastizität zu verleihen. Ein Talent, das ich in dieser Form bislang nur bei wenigen Schriftstellern entdeckt habe. Gleiches gilt für das Settings – den Nebellanden, insbesondere der Festung Selema und die umliegenden Klippen und Ländereien; stets tauchte vor meinem inneren Auge das gewaltige Oslo-Fjord auf, wenn Petra Hartmann zu erzählen begann. In kurzen, prägnanten und doch charakteristischen Sätzen skizziert die Autorin das schroffe Klima, die widrigen Bedingungen und das unaufhörlich gegen die Klippen und Riffe peitschende Wasser. Herrliche Bilder." Er kommt zu dem Fazit: "Darthula ist ein prägnanter, konziser und bildreicher Kurzroman, der viel Freude bereitet. Die Autorin besticht durch ihre abgerundete Schreibweise, die den Leser selten (bis gar nicht) aus dem Lesefluss reißt. Ein Paradebeispiel hochwertiger Fabulation."

    Die vollständige Rezension findet ihr hier: http://webcritics.de/page/book.php?id=3947


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    22. September 2010
    Meine Geschichte "Bis dass der Tod euch scheidet" erscheint demnächst in der zweiten Anthologie der "Elfenschrift". Das Buch heißt "Rosa Elfen" und vereinigt ein paar freche, ungewöhnliche Storys in sich. Meine Geschichte ist eine ziemlich morbide Interpretation eines allseits bekannten Grimm-Stoffs. Das Buch kommt voraussichtlich im Oktober heraus.

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    21. September 2010
    Alles klar für den großen Rache-Rundumschlag: Das Cover und der Klappentext für die Anthologie der Storyolympiade sind fertig. Ich habe im Vorwort die Geschichte der Storyolympiade aufgearbeitet und gebe einen kurzen Überblick über ein phantastisches Jahrzehnt im Geiste des olympischen Gedankens. Das Buch, das voraussichtlich im Oktober erscheint, enthält die Geschichten der drei Siegerinnen und 25 weitere ausgewählte Beiträge zum Schreibwettbewerb, der unter dem Motto "Rache!" stand. Das Cover stammt von Ernst Wurdack, der allerdings meine Fragen nach der Adresse seines Modells abschlägig beschied: "Der ist nicht echt. Du wärst enttäuscht."

    Der Klappentext: „Das wirst du büßen!“ Wer hat nicht schon einmal lauthals nach Rache geschrien? Schmerz, Wut, Hass, der unbeugsame Wille zur Vergeltung und auch die kleine, hinterhältige Revanche am Nachbarn oder das eiskalte genießerische Zugrunderichten des Kontrahenten: Alles war erlaubt beim Kurzgeschichtenwettbewerb der Storyolympiade unter dem Motto „Rache!“, und das Ergebnis ist wahrhaft phantastisch. Liebe, Tod und Teufel führten die Autoren ins Feld, schrieben Fantasystorys über Elfen, Hexen und Voodoozauber, schildern eine düstere Zukunft und auch die kleine Alltags-Gemeinheit. Die vorliegende Anthologie präsentiert die drei Siegergeschichten und 25 weitere ausgewählte Rachephantasien des Wettbewerbs. Ein teuflisches Vergnügen. Nicht nur für Rachsüchtige.

    Buch-Infos: Rache! Die besten Geschichten der Storyolympiade 2009/2010. Ca. 200 Seiten. ISBN 978-3-938065-71-6. 12,95 Euro.


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    7. September 2010
    Angebaut und aufgeräumt: Ab heute findet ihr unter "Movennas schwarze Klippen" Leseproben und Infos zu meinem Roman "Der Fels der schwarzen Götter". Die Bordbiblibliothek ist jetzt auf dem neuesten Stand. Außerdem habe ich mal im Hafenhandbuch für Klarschiff gesorgt, tote Links beseitigt und neue, besuchenswerte Zielhäfen aufgenommen.

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    6. September 2010
    Auf www.literra.info ist eine Rezension zur aktuellen Elfenschrift erschienen. Darin schreibt Alisha Bionda: "Von Petra Hartmann stammt die „Kleine Zombie-Kunde“ und zeigt wieder einmal wie informativ auch ein kurzer Artikel sein kann." Die komplette Besprechung findet ihr hier: http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?id=4758

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    5. September 2010
    Nachtrag zur Zweitauflage von "Der Fels der schwarzen Götter": Die neuen Bücher werden in der dritten Septemberwoche aus der Druckerei kommen.

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    3. September 2010
    Das ging aber schnell: Mein Verlag hat gerade die zweite Auflage von "Der Fels der schwarzen Götter" bei der Druckerei in Auftrag gegeben. Gut, dass ich noch ein paar Exemplare der Erstauflage gehamstert habe ;-)

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    1. September 2010
    Ab heute ist auf www.literra.info meine Kurzgeschichte "Gewitternacht" zu lesen: Die Story stammt aus der inzwischen vergriffenen Nachtwald-Anthologie, wurde später als Schlusskapitel in "Ein Prinz für Movenna" integriert und ist nun Teil der "Wiederauferstehung des Nachtwalds" auf Literra. Die stimmungsvolle Illustration daneben stammt von Joran Elane und war bereits in der Original-Anthologie zu sehen. Zur Gewitternacht geht's hier lang: http://www.literra.info/kurzgeschichten/short_story.php?id=413

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    30. August 2010
    Die neue Elfenschrift ist da: Das Heft zum Thema "Zombies und Dämonen" enthält einen Zombie-Artikel von mir, Interviews mit Lothar Bauer, Torsten Low und Jan Hillen, dazu Textbeiträge von Hendrik Lambertus, Jerk Götterwind, Rena Larf, Friederike Stein, Christiane Kromp und Michael Pick sowie Grafiken/Illustrationen von Lothar Bauer, Michael Stegemann, Jan Hillen, Manfred Lafrentz, Mark Pepper, C. Alexander Smolan und Christel Scheja. Das Heft hat 40 Seiten und kann zum Preis von 2,50 Euro (plus 1 Euro für Porto und Verpackung) auf www.elfenschrift.de bestellt werden.

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    28. August 2010
    Frisch ausgepackt: Mein Fantasy-Roman "Der Fels der schwarzen Götter" ist da.

    Der Klappentext: "Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich. Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ..."

    Buch-Infos: Petra Hartmann: Der Fels der schwarzen Götter. Ein Roman aus Movenna. ISBN 978-3-938065-64-8. 240 Seiten. 13,95 Euro.


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    24. August 2010
    Der endgültige Name für meinen Roman "Die Falkin" steht jetzt fest: Die Geschichte erscheint unter dem Titel "Die letzte Falkin" als dritter Band der Serie "Aegirs Flotte". Das Büchlein soll Ende Oktober herauskommen.

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    23. August 2010
    "Der Fels der schwarzen Götter" steht ab jetzt im Wurdack-Shop und kann dort bestellt werden. Hier könnt ihr euch den Einkaufswagen füllen: http://62.75.219.232/ernstwurdack-p89h14s21-Der-Fels-der-schwarz.html

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    19. August 2010, Lesungskalender
    Hier eine Vorschau über meine nächsten Lesungen:

    Am Sonnabend, 9. Oktober, bin ich mit den "Phantastik Girls" auf dem BuchmesseCon in Frankfurt-Dreieich. Wir haben einen Infotisch und stellen unsere neuesten Werke vor. Außerdem gibt es eine Lesung mit Charlotte Engmann und mir. Wir lesen ab 13 Uhr im "Hangardeck". Ich werde "Der Fels der schwarzen Götter" vorstellen und am Stand natürlich auch die "Darthula" präsentieren.

    Am Sonnabend, 30. Oktober, bin ich zu Gast auf dem Mindener Literaturfest. Außer mir lesen in der Programmabteilung "Leserampe Science Fiction und Fantasy" im Hamburger Hof Achim Köppen aus Kirchlengen, Sven Klöpping aus Gernsbach im Schwarzwald und Julia Sander aus Hannover. Unsere Lesung beginnt um 18 Uhr und dauert - mit Unterbrechungen bis 21 Uhr. Ich werde eine movennische habe Stunde mit dem "Fels" gestalten.

    Am 26. Januar bin ich zu Gast in der Kirchengemeinde Densen. Die Lesung im Gemeindehaus begnnt um 15 Uhr. An diesem Nachmittag lese ich aus "Darthula", aber ich werde die Gelegenheit natürlich nutzen, um auch den "Fels" vorzustellen. Außerdem kann ich dann schon den Kurzroman "Die Falkin" vorstellen, der Ende Oktober erscheint.


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    19. August 2010
    "Der Fels der schwarzen Götter" wird voraussichtlich nächste Woche aus der Druckerei kommen. Ich freue mich schon sehr auf das Buch. Und vor allem freue ich mich darüber, dass es schon so viele Vorbestellungen gegeben hat. Wer ein signiertes Exemplar des dritten Movenna-Bandes haben möchte, kann sich gern bei mir melden, ich habe den Stift schon gezückt.

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    14. August 2010
    Die Vorschau für die neue "Elfenschrift" ist online. Das Heft steht unter dem Motto "Zombies und Dämonen". Ich habe mich mit dem Artikel "Kleine Zombiekunde" darin verewigt und verrate, wie man Zombies macht und wie man sich vor Zombifizierung schützen kann ... Ausgabe 27 erscheint Anfang September 2010. Cover: Lothar Bauer. Thema: Zombies & Dämonen. Aus dem Inhalt: Künstlerportraits / Interviews mit Lothar Bauer, Torsten Low und Jan Hillen, Zombie-Artikel von Petra Hartmann, weitere Textbeiträge von Hendrik Lambertus, Jerk Götterwind, Rena Larf, Friederike Stein, Christiane Kromp und Michael Pick, Grafiken/Illustrationen von Lothar Bauer, Michael Stegemann, Jan Hillen, Manfred Lafrentz, Mark Pepper, C. Alexander Smolan und Christel Scheja, Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Anfang September wird das Heft erhältlich sein. Bestellungen unter info@elfenschrift.de (Kostenpunkt: 2,50 Euro zzgl. 1,00 Euro für Porto und Versand - innerhalb Deutschlands).

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    11. August 2010
    Mein Aufsatz "Kleine Zombiekunde" erscheint in der nächsten Elfenschrift. Das Heft steht unter dem Motto "Zombies und Dämonen". Ausgabe 27 kommt Anfang September heraus. Das Cover schuf Lothar Bauer.

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    7. August 2010
    Elektropost vom Arcanum-Verlag: Mein Kurzroman "Die Falkin" wird der dritte Band der Serie "Aegirs Flotte" sein und erscheint Ende Oktober. Teil zwei ist Mitte September dran. Habe eben noch ein Glossar erstellt.

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    2. August 2010
    Elektropost von Ernst Wurdack: "Der Fels der schwarzen Götter" kommt heute in die Druckerei. Dann kann es ja nicht mehr lange dauern, bis ich das Buch in den Händen halte.

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    31. Juli 2010
    Der "Nachtwald" blüht wieder auf: Meine Geschichte "Gewitternacht" aus der legendären Anthologie im leider verstorbenen Lerato-Verlag erscheint am 1. September auf der Seite www.literra.info. Zu sehen ist auch die stimmungsvolle Original-Illustration von Elane aus dem Buch. Herausgeber Felix Woitkowski hat einen Großteil der damaligen Autoren überzeugen können, ihre Geschichte zur Verfügung zu stellen. Ich freue mich auf das Wiedersehen und -lesen.

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    29. Juli 2010
    Eben vom Verleger den Umschlag für "Der Fels der schwarzen Götter" bekommen. Cover und Klappentext sind okay, das Bild sieht einfach umwerfend aus, von mir also grünes Licht. Noch zwei Infos für Leute, die "Der Fels der schwarzen Götter" bestellen wollen: Das Buch hat die ISBN 978-3-938065-64-8 und kostet 13,95 Euro.

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    29. Juli 2010
    Mein neuer Roman "Die Falkin" erscheint demnächst in der Reihe "Aegirs Flotte" im Arcanum-Verlag. Inzwischen ist der Klappentext fertig:

    "Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen.

    Die Reihe startet Ende dieses Monats mit "Lokis Fluch" von Thomas Vaucher. Bisher sind zehn Titel geplant. Der konkrete Erscheinungstermin der "Falkin" steht noch nicht fest. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit: www.arcanum-fantasy.de.


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    23. Juli 2010
    Eben habe ich den Vertrag vom Arcanum-Verlag und die lektorierte Fassung meines Kurzromans "Die Falkin" bekommen. Die Geschichte, die sich locker an die germanische Mythologie anlehnt, handelt von der Walküre Valkrys, die ausgerechnet am Tag von Ragnarök ihren ersten Flugeinsatz hat. Zusammen mit Odins Zweitgeborenem Widar muss sie sich in der zerstörten Welt Midgard durchschlagen und nach dem Erbe des offenbar etwas weltfremden Wanengottes Freyer suchen. Die Geschichte erscheint als Heftroman in der neuen Serie "Midgard - Aegirs Flotte" im Arcanum Fantasy Verlag.

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    20. Juli 2010
    Rena Larfs Lesung aus meiner "Darthula" ist jetzt im Online-Archiv von "1000 Mikes" zu finden. Nachhören könnt ihr die Sendung hier: http://de.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=162231

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    17. Juli 2010
    Eine neue Rezension zu "Das ist unser Ernst!" Ralf Bodemann schreibt: "Eine seltene Liebeserklärung von Autoren an ihren Verleger. Eine gelungene Hommage, die Ernst auch verdient hat. Ungewöhnlich die gute Zusammenarbeit zwischen den Autoren, die ihre Einzelbeiträge gut in eine Rahmenhandlung einpassten. Dank auch an Simone Edelberg vom Wortkuss-Verlag, die sich bereit erkärte, dieses launige Buch zu verlegen."

    Die komplette Rezension ist unter http://ralvieh.kulando.de/post/2010/07/14/lesefutter-juni-2010#9 zu finden.


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    8. Juli 2010
    Nicht verpassen: Rena Larf liest aus meinem Roman "Darthula, Tochter der Nebel" vor: 20. Juli, ab 10 Uhr, im Fantasychannel auf "1000 Mikes". Mehr Infos unter: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=44520


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    5. Juli 2010
    Mein Kurzroman "Die Falkin" ist angenommen: Die Geschichte entstand als Beitrag zur Ausschreibung "Aegirs Flotte" des Arcanum-Verlags. Es geht um eine Walküre, die ausgerechnet am Tag von Ragnarök ihren ersten Einsatz hat und sich zusammen mit Odins Sohn Widar in einer zerstörten Welt durchschlagen muss.

    Die Serie wird nach Auskunft des Verlags Ende des Monats starten und folgende Kurzromane beinhalten:

    "Odins Weisen" von Tanja Rast

    "Fafnirs Erbe" von Marco Wehrens

    "Heimdalls Vermächtnis" von Thomas Vaucher

    "Schwestern des Schicksals" von Arndt Waßmann

    "Widar" von Petra Hartmann

    "Auf verschlungenen Pfaden" von Bettina Ferbus

    "Lokis Fluch" von Thomas Vaucher

    "Thorgrim Vidarson" von Michael Bauer

    "Das Erbe Yggdrasils" von Nathalie Gnann

    "Der Splitter" von Stefan Obermayr

    Den Anfang wird "Lokis Fluch" von Thomas Vaucher machen.


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    29. Juni 2010
    Update in der Bordbibliothek: Mein Roman "Darthula" wurde eingestellt, außerdem findet ihr dort jetzt Rezensionen zum Buch und als Bonusmaterial meine Übersetzung der literarischen Vorlage.

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    27. Juni 2010
    Dieses Wochenende habe ich viel gelesen: Erst bekam ich von meiner Agentin die ersten 50 lektorierten Seiten von "Nessa und die verschwundene Seepocke", danach von Ernst Wurdack die ersten 61 Seiten von "Der Fels der schwarzen Götter" in der Druckfassung. Beide Male habe ich keine welterschütternden Klopfer mehr gefunden. Ein Nachtrag zum "Fels": Das Buch wird laut Verleger insgesamt 240 Seiten haben und rechtzeitig zum Buchmesse-Con erscheinen. Gut so. Und ein Nachtrag zum Meermädchen-Roman: Ihr habt euch nicht verlesen, Nestis heißt in der neuen Version Nessa. Das ist einfacher für den jugendlichen Leser. Jetzt muss sich bloß noch die alte Autorin umgewöhnen ;-)

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    23. Juni 2010
    Im Herbst erscheint mein neuer Roman "Der Fels der schwarzen Götter". Das Cover ist bereits fertig - ein echter Wurdack.

    Der Klappentext dazu:

    "Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.

    Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

    Petra Hartmann, Jahrgang 1970, lebt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politik und promovierte mit einer Arbeit über Theodor Mundt (1808 – 1861). Die ausgebildete Redakteurin arbeitete sieben Jahre lang für eine Tageszeitung und ist jetzt freie Journalistin und Autorin. Infos: www.petrahartmann.de"

    Zur Verlagsvorschau: http://62.75.219.232/shop2/index.php?user=ernstwurdack&weiteres=1




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    22. Juni 2010
    "Darthula" ist der heutige Lesetipp auf "Lady's Lit": Außer einer Rezension von Emila Jones gibt es auch eine Verlosung, bei der ihr ein signiertes Exemplar meines Romans gewinnen könnt. Schaut einfach mal rein unter: http://andromache.twoday.net/stories/6391697/

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    21. Juni 2010
    Ich habe für meinen Meermädchen-Roman "Nestis und die verschwundene Seepocke" eine Agentin gefunden: Ab jetzt regelt Anja Koeseling von der Agentur Scriptzz das Verhandlungstechnische, Rechtliche und Finanzielle. Verlagsanfragen bitte unter www.scriptzz.de.

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    8. Juni 2010
    Eine neue Rezension zur "Darthula": Elvira Lauscher nennt den Kurzroman in ihrer Besprechung auf Suite101 ein "atmosphärisches Heldenepos". Sie kommt zu folgendem Urteil:

    "Petra Hartmann gelingt es, den Fantasy-Kurzroman atmosphärisch dicht zu erzählen. Als Leser ist man mit dabei, mit allen Sinnen hineingezogen in dieses andere Land: „Es roch nach Salz und feuchter Luft, nach verwesenden Algen und totem Fisch, nach Freiheit und Tod.“ Und auch die wilde Fahrt über das Meer, als Darthula gemeinsam mit ihrem Geliebten Nathos und seinen Brüdern fliehen will, ist atmosphärisch dicht erzählt. Die knapp fünfzig Seiten des Kurzromans sind spannend geschrieben und schnell verschlungen. Man wird hineingezogen in dieses andere Land und die ganz eigene Atmosphäre des Romans. Da verzeiht man auch gerne die manchmal zu schwach skizzierten Charaktere der Figuren, die im Sinne des epochalen Stoffes zurücktreten. Dass die Geschichte kein wirklich gutes Ende nimmt und es vorwiegend um Schlachten, Tod und Verderben geht, ist in sich schlüssig und passt zu der ganzen Atmosphäre des Buches, in dem Darthula als schöne und edle Heldin herausleuchtet."

    Die komplette Besprechung findet ihr unter: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/darthula-von-petra-hartmann-ein-atmosphaerisches-heldenepos?sms_ss=email


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    4. Juni 2010
    Eine schöne Erfolgsmeldung von einer Autorenkollegin:

    Chris Lind / Linda C. Decker, die in meinen Märchen-Anthologien „Drachenstarker Feenzauber“ und „Wovon träumt der Mond?“ vertreten ist, hat ihren ersten Roman veröffentlicht: Christiane Lind: Die Geliebte des Sarazenen: Wagnisse der Liebe.

    Worum es geht: Eine Frau zwischen Orient und Okzident. Braunschweig zur Zeit der Kreuzzüge: Die junge Leonore von Calven begibt sich auf Wallfahrt nach Jerusalem. Was niemand weiß: Leonore trägt ihr Pilgergewand nur zum Schein. Der wahre Grund ihrer Reise muss verborgen bleiben. Viele Gefahren lauern auf dem Weg in die Heilige Stadt. Doch die junge Frau findet hilfsbereite Gefährten - und sie ist nicht die Einzige, die ein Geheimnis hütet ... Als Leonores Leben bedroht wird, rettet sie der Karawanenführer Nadim. Durch ihn taucht sie ein in eine faszinierende fremde Welt. Aber der Friede im Heiligen Land ist zerbrechlich. Und Leonore muss sich der Frage stellen, ob eine Christin einen Sarazenen lieben darf. Der Roman ist im Buchhandel erhältlich.

    Herzlichen Glückwunsch an Chris. Toll, dass du es geschafft hast.

    Infos: http://www.rowohlt.de/buch/Christiane_Lind_Die_Geliebte_des_Sarazenen.04062010.2805955.html


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    1. Juni 2010
    Wer ich bin, was ich mit Büchern mache und wie das Internet meine Arbeit verändert ...? Ich habe den Fragebogen von "Ich mach was mit Büchern" ausgefüllt. Hier könnt ihr meine Antworten lesen und erfahrt obendrein noch etwas über mein allererstes "Manuskript": http://tinyurl.com/39b7j25


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    31. Mai 2010
    In der "Elfenschrift" ist eine neue Rezension zu meinem Roman "Darthula" erschienen. Ulrike Stegemann schreibt:

    "Auch wenn mich der Name „Darthula“ zuerst an einen altbekannten Blutsauger erinnerte, hat diese Geschichte absolut nichts mit Vampiren zu tun. Vielmehr steckt dahinter eine sagengleiche Erzählung à la Troja. Der mächtige König Caibar hat Prinzessin Darthula zu seiner Braut auserkoren. Doch die ist nicht nur schön, sondern auch stolz. Sie denkt gar nicht daran, dem eingebildeten Hünen gefällig zu sein. Sie schlägt seinen Antrag aus und weckt damit seinen Zorn. Er verlässt den Hof von Darthulas Familie, nur um kurze Zeit später zurückzukehren und diesen mit seiner gewaltigen Armee zu überrennen. Alles, was er übrig lässt, sind Tod und Elend – und Darthula, als einzige Überlebende ihrer Familie. Sie flieht mit ihrem Geliebten übers Meer. Doch es dauert nicht lange, ehe es zur alles entscheidenden Gegenüberstellung kommt.

    Petra Hartmann hat sich schon immer darauf verstanden, den Leser in ihre fantastischen Welten zu entführen. Sie erzählt von Helden und Bösewichten und von einer Frau, die nicht nur tatenlos daneben steht, sondern selbst in den Kampf eingreift. Auch wenn die Geschichte etwas tragisch daher kommt, überzeugt sie durch den hervorragenden Schreibstil der Autorin.

    Um Missverständnissen vorzubeugen, sei erwähnt, dass es sich bei „Darthula“ um den zweiten Band aus der Reihe „Weltenwanderer“ des Arcanum Fantasy Verlages handelt. Dies sind keine Romane in Taschenbuchform, sondern eigenständige Novellen, aufgemacht in stabilem Heftformat. Gute Unterhaltung für zwischendurch und günstig im Preis."

    Erschienen in: Elfenschrift, Ausgabe 26, Juni 2010. Das Heft kann für 2,50 Euro (+1 Euro für Porto und Verpackung) auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werden.


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    28. Mai 2010: Lesung in Minden
    Beim Mindener Literaturfest ziehen Nearith, Bergbarbaren und movennische Hexenbesen in den "Hamburger Hof" ein. Das Lesespektakel, bei dem die Stadt von Literatur übersprudeln soll, wird vom 29. Oktober bis zum 1. November gefeiert. Nach Auskunft der Organisatorin Birgit Oldenburg werden an diesen Tagen über 70 Autoren aus verschiedenen Genres zu hören sein.

    Ich lese am Sonnabend, 30. November, im Hamburger Hof, und zwar im Programmteil "Leserampe IV - SF und Fantasy". Die Uhrzeit steht noch nicht genau fest, irgendwann zwischen 18 und 21 Uhr werde ich eine movennische halbe Stunde gestalten, und es ist auch Zeit für Fragen der Zuhörer eingeplant - also, liebe Zuhörer, denkt euch schon mal etwas aus. (Fragen nach meinem Gewicht werden nicht beantwortet.)

    Im Gepäck haben werde ich den dann voraussichtlich bereits erschienen Roman "Der Fels der schwarzen Götter", den dritten Band meiner Movenna-Reihe. Wahrscheinlich werde ich auch die "Darthula" mitnehmen.

    Außer mir lesen in dieser Programmabteilung Achim Köppen aus Kirchlengen, Sven Klöpping aus Gernsbach im Schwarzwald und Julia Sander aus Hannover. Bisher habe ich noch keinen der Kollegen kennen gelernt, ich bin sehr gespannt auf ihre Lesungen und hoffe, dass ich an dem Tag noch weitere interessante Darbietungen hören kann.


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    19. Mai 2010
    Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist online. Aus meiner Feder sind im Heft ein Bericht zum Ernstbuch und ein Interview mit der Verlegerin Simone Edelberg enthalten. Außerdem hat mir Ulrike Stegemann eine Rezension zu meinem Roman "Darthula" angekündigt, und ich habe ein Exemplar des Büchleins für eine Verlosung gestiftet.

    Ausgabe 26 des kleinen feinen Literaturheftchens erscheint Anfang Juni 2010. Das Cover-Bild stammt von Ralph Haselberger. Das Heft steht unter dem Motto: "Alles fauler Zauber?!" und enthält ein Künstlerporträt über die "Apokalyptischen Schreiber", einen Artikel von Bianca Schläger und weitere Textbeiträge von Thomas Backus, Ilona Bicker, Daniel Plaßmann und Mark-Denis Leitner, außerdem einen Werkstattbericht von Janine Höcker sowie Illustrationen von Ralph Haselberger und Christel Scheja, dazu die Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ...

    Vorbestellungen unter info@elfenschrift.de (Kostenpunkt: 2,50 Euro zzgl. 1,00 Euro für Porto und Versand - innerhalb Deutschlands).




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    16. Mai 2010
    Eine Lesung aus meinem Roman "Darthula" gibt es am 20. Juli auf 1000 Mikes: Rena Larf wird der Geschichte ab 10 Uhr Leben einhauchen. Ich bin schon gespannt darauf. Die Vorschau findet ihr hier: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=44520

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    14. Mai 2010
    80 Autoren und Leute, die es werden wollen, drei Referenten, kulinarische Überraschungen für Nicht-Süddeutsche, dazu Lesungen aus Fantasy-Romanen, Kurzgeschichten und der eigenen Lyrik-Produktion, vor allem aber viele Gespräche mit alten und neuen Freunden - das Nürnberger Autorentreffen ist inzwischen eine Tradition, und die meisten Teilnehmer sind überzeugte "Wiederholungstäter". Meinen Bericht über das Treffen findet ihr hier: http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann/index.php?showentry=4201

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    13. Mai 2010
    Rena Larfs Lesung mit meinen Märchen "Angelbär und Zappelzwerg" und "Das Märchen von der Gleichgültigkeit" sind ab jetzt im Online-Archiv von "1000 Mikes" zu finden. Hören könnt ihr die Radio-Sendung hier: http://de.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=142445

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    5. Mai 2010
    Nicht vergessen: Nächste Woche gibt es ein Radioprogramm mit Angelbären, Zapelzwergen und Kabbelfischen aus meiner Feder: Rena Larf, die traumhafte Märchenstimme vom Webradio "1000 Mikes" lädt in den Märchengarten ein. Am 13. Mai liest sie meine Geschichten "Angelbär und Zappelzwerg" (aus dem legendären Storyolympiade "Spezial"-Buch "Märchenzauber") und "Das Märchen von der Gleichgültigkeit" (aus "Mystische Märchen", hrsg. v. Ursula Schmid-Spreer) vor. Mehr Infos zur Sendung gibt es hier: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=36972

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    1. Mai 2010, aus meinem Tagebuch
    Schade, dass ich kein Werbefilm-Macher bin. Manchmal fallen mir so schöne Spots ein, die wohl nie gedreht werden ... Dieser hier wird wohl daran scheitern, dass der Hauptdarsteller etwas teuer ist ;-)

    Eine vierköpfige Familie beim Mittagessen: Vater, Mutter, hübsche blonde Teenie-Tochter, kleiner Junge vom Typ Intellektueller mit großen runden Brillengläsern ... Plötzlich klopft es an der Tür. Nein, es klopft nicht, es donnert regelrecht, sodass das ganze Haus erzittert und das Geschirr auf dem Tisch klirrt.

    Vorsichtig öffnet der Vater die Tür einen Spalt breit. Davor steht ein riesiger Elefant mit sorgenvoll gerunzelter Stirn und leidendem Gesichtsausdruck. Der fragt mit tiefer Benjamin-Blümchen-Stimme: „Entschuldigung, dürfte ich bitte einmal Ihre Toilette benutzen?" Heftiger Protest von Seiten der Eltern. Befürchtung: Er wird die ganze Schüssel auseinandersprengen bei seinem Gewicht. Aber der kleine Junge (mit großen runden Augen hinter den Brillengläsern) ist ganz begeistert von dem Elefanten und sagt freundlich: „Klar, passt schon.“

    Der Elefant drängelt sich also am Vater vorbei, schiebt sich über den Flur, dass die Wände ächzen, und quetscht sich ins Badezimmer. Man hört beängstigend Geräusche. Schließlich die Spülung. Die Tür geht auf. Der Elefant sagt: „Dankeschön“ und stapft davon. Die Kamera zeigt die Toilette, unzerstört und glänzend wie frisch geputzt. Auf dem Bildschirm erscheinen die Worte:

    „Brille: Fielmann“


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    27. April 2010
    Die zweite Rezension zur "Darthula" ist erschienen. Maren Frank schreibt:

    "Darthula ist Prinzessin von Selama, einem kleinen Königreich in den Nebellanden. Cairbar, König eines der anderen reiche, wirbt um sie. Doch Darthula hat gute Gründe, ihn abzuweisen; zum einen gehört ihr Herz bereits einem anderen, zum anderen weiß sie, dass Cairbar ein Widerling ist. Wie niederträchtig er wirklich ist, stellt sich dann auch kurz darauf heraus, denn Cairbar beginnt einen Krieg gegen Selama. Hilflos muss Darthula zusehen, wie geliebte Menschen im Hagel der Pfeile fallen. Ihr selbst bleibt schließlich nur die Flucht, doch Cairbar gibt nicht auf. Er setzt alles daran, Darthula endlich zu besitzen ...

    An Petra Hartmanns Heftroman fällt zuerst einmal das sehr stimmungsvolle und schöne Cover auf. Der Roman ist geheftet, im A5-Format und lässt sich so gut in die Hand nehmen und auch prima mitnehmen.

    Die Geschichte wird flott erzählt, es ist von Anfang an recht viel Tempo drin, was ein klein wenig auf Kosten der Figuren geht. Dies ist aber auch dem recht geringen Umfang geschuldet und stört nicht weiter.

    Das Ende stellt dann eine ziemliche Überraschung dar, ist aber sehr gelungen und gibt der Geschichte etwas Rundes.

    So ist „Darthula“ ein netter kleiner Fantasy-Lesehappen für Zwischendurch, der vor allem jenen Lesern gefallen wird, die atmosphärische Fantasy mit Kriegen und Kämpfen mögen. Neben dem Schlachtengetümmel gibt es aber auch sehr schön eingeflochtene Szenen vom Leben in Selama, den Festen und den Gesängen der Barden.

    Zum Original-Artikel: http://buecher-lesen.blog.de/2010/04/27/darthula-petra-hartmann-8464706/


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    21. April 2010
    Die erste Rezension zu meinem Roman "Darthula" ist erschienen. Christel Scheja schreibt in den Phantastiknews:

    Die 1970 geborene Journalistin Petra Hartmann hat sich schriftstellerisch dem phantastischen Genre zugewandt. Vor allem Märchen und Fantasy für Jugendliche und Erwachsene haben es ihr angetan. Ihr neustes Werk, die Novelle "Darthula", entstand für einen Kurzroman-Wettbewerb. Weil so viele interessante Beiträge eintrafen, entschied man sich im Arcanum Verlag, einige der Geschichten zusätzlich in einer eigenen Heftromanreihe unter dem Titel "Weltenwanderer" herauszugeben.

    In den Nebellanden geht es vielleicht rau und ungestüm zu, aber bisher herrschte Frieden und Freundschaft zwischen den meisten der unzähligen kleinen Königreiche, die man immer wieder in Festen und Zusammenkünften feiert. Bei einer solchen Gelegenheit wirbt der mächtige König Cairbar um die schöne und stolze Prinzessin Darthula von Selama, doch diese weist ihn höflich, aber entschieden zurück, da sie ihr Herz bereits einem anderen geschenkt hat.

    Erbost über die Zurückweisung - und vielleicht auch aus Machtgier -, erklärt Cairbar von Temora dem kleinen Reich den Krieg und überzieht es bald mit Feuer und Schwert. Darthula muss miterleben, wie ihr Bruder Truthil und die jungen Krieger fallen, schließlich auch der Rest des Reiches. Sie wird von Cairbar gefangengenommen. Am Ende bleibt ihr nur die Flucht in den Tod ... Doch genau das ist der Anfang einer abenteuerlichen Reise mit ihrem Geliebten und seinen Brüdern.

    "Darthula" ist ein kleines, aber fein durchkomponiertes Heldenepos, das ein wenig an die keltisch-nordischen Sagen und Legenden erinnert, in denen es auch mutige Prinzessinnen gab, welche nicht dazu bereit waren, sich in das klassische Schicksal der Frauen besiegter Reiche zu fügen und viel lieber einen anderen Weg wählten, um Herrin über ihr Leben zu bleiben.

    Vielleicht ist die Geschichte für den erfahrenen Leser vorhersehbar, aber sie wird sehr stimmig und atmosphärisch erzählt. Durch immer wieder in die abenteuerliche Handlung eingeflochtene Details erweckt die Autorin die Welt und ihre Bewohner zum Leben und macht sie vorstellbar, erinnert sehr deutlich daran, das Krieg und Kampf auch eine andere Seite haben.

    Daher kann man ruhig einmal einen Blick in "Darthula" wagen, vor allem wenn man tragisch-epische Fantasy mag."

    Zum Original-Artikel geht es hier lang: http://tinyurl.com/y3emab2



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    13. April 2010
    Dieses Jahr gilt die Ausrede "Weihnachten kommt immer so plötzlich" nicht: Mein Weihnachtshörbuch "Weihnachten im Schneeland" ist ab jetzt zu haben. "Der Reserveweihnachtsmann", "Die Weihnachtseisenbahn", "Eine Handvoll Weihnachtssand" und "Paulchen mit den blauen Augen" warten auf euch: http://www.action-verlag.de/unser-programm/buchdetail/buch/weihnachten-im-schneeland-petra-hartmann.html

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    12. April 2010
    Mein Zwischenruf "Ach, Sie schreiben auch ...?" ist auf www.literra.info erschienen. Es geht um Leute, die früher sehr schöne Deutschaufsätze geschrieben haben. Die Illustration schuf Crossvalley Smith. http://www.literra.info/artikel/artikel.php?id=68


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    9. April 2010
    Erik Schreiber schreibt im "Phantastischen Bücherbrief" über "Balladen und Bänkelsänger":

    "Einen Band herauszugeben, der sich mit Fantasy und Mystik beschäftigt ist in der heutigen Zeit schon Gang und Gäbe. Einen Band mit Gedichten und Balladen erscheint dennoch sehr mutig. Das Buch selbst ist relativ dünn ausgefallen, es fanden sich wohl nicht sehr viele Autorinnen und Autoren, die den Sprung von einer Kurzgeschichte zu einem Gedicht wagten. Es reicht ja auch nicht aus, dass sich die Zeilen reimen, sie sollen in sich doch auch eine Geschichte erzählen. Ich erwartete an dieser Stelle natürlich keinen neuen Friedrich Schiller.

    Das Buch bietet mit den Autoren Wolfgang Uster, Michael Dignal, Ingo Laabs, Michael Zeidler, Arndt Waßmann, Barbara Siwik, Marco Ansing, Charlotte Erpenbeck, Tina Alba, Angelika Diem, Sabrina Zill, Mortimer M. Müller, Linda Budinger, Maja Ilisch, Paul Tobias Dahlmann, Kira Silberstern, Manfred Lafrentz, Robert Heracles, Petra Hartmann, Kathrin Ludwig und Esther Schmidt einundzwanzig mutige Personen, die sich an das schwierige Thema heran wagten.

    Mit zweiunddreissig Beiträgen wurde der Band sehr abwechslungsreich gestaltet. Über Gedichte, Versmass, Reime und ähnliches liesse sich sehr viel sagen, doch möchte ich daran keine Kritik üben. An manchen Stellen hapert es, wenn man es laut liest, doch bleibt das Gedicht und die Ballade ein gelungenes Werk. Einige der Namen kenne ich von Kurzgeschichten und freue mich, auf die Ausflüge dieser Damen und Herren in den Bereich des gereimten Wortes. Andere Namen sind mir unbekannt und erinnern mich eher an Pseudonyme.

    Der schmale Band ist preiswert, lesenswert und vor allem empfehlenswert. Ich kann ihn durchaus empfehlen. Die Zeit der Gedichte scheint schon lange vorbei. Mit diesem Band könnten sie, zumindest in der Phantastik vielleicht wieder aufleben.

    Dem Herausgeber Jens Salzmann gratuliere ich zu seinem Band der innerhalb der Reihe MYSTISCHE SCHRIFTEN erschien. Ich drücke ihm die Daumen, dass das Buch die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient."

    Quelle: http://www.homomagi.de/buecherbrief/536-buecherbrief-maerz-2010.pdf


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    9. April 2010
    Im "Phantastischen Bücherbrief" ist eine Rezension zur Anthologie "Das ist unser Ernst!" erschienen. Erik Schreiber sagt:

    "Dies sind die Geschichten des Ernst Wurdack. Ernst ist ein sehr umtriebiger Mann, der mit seinem Verlag bereits vielen Menschen zu einer Veröffentlichung verholfen hat. Jetzt helfen ihm seine Autorinnen und Autoren zu einem gewissen Ruhm, denn wer kann schon sagen, der Held in vierundzwanzig Erzählungen zu sein? Jede dieser Geschichten erschien im Wurdackverlag in einer Kurzgeschichte oder in einem Roman. So ist es nicht nur interessant zu sehen, wie sich Ernst, oft gar nicht so ernst, durch die Handlung schlägt. Gleichzeitig ist es für einen Kenner der Erzählungen ein wunderbares wiedererkennen mit den Helden der Geschichten.

    Henry Bieneck lässt Ernst zu einem EMPFANG anreisen, wobei die einladende Gesellschaft ein nettes Wortspiel darstellt. Er bekommt ein Buch, dieses Buch, in die Hand und möchte sich damit beschäftigen. Dabei gerät er in eine Geschichte nach der anderen. Der Auftakt ist gut gelungen sowie der Übergang in die nächste Geschichte. Michael Mühlehner adelt Ernst und befördert ihn zum LORD WURDAG. Allerdings findet sich Ernst sehr schnell in einer Seeschlacht wieder. Das Kaperschiff Isabel ist plötzlich sein Standort. Gefährlich und pulverdampfgeschwängert. Aber nicht lange, denn Maike Schneider entführt ihn in die Geschichte ISABELLAS ERSTER VERSUCH - DIE FORMEL DES LEBENS. Er gerät dabei in ein Ritual. Ernst van Wurdack als Verleger in einem Buch nicht von ihm verlegt. Doch schon entführt ihn Tatjana Stöckler zu einem MONSTER IM APFELBAUM. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Ernst hier, Ernst da, Ernst in Haft, ich meine Ernsthaft und humorvoll.

    Eine phantastische Reise durch Bücher aus dem Wurdackverlag. Amüsant zu lesen und sehr zu empfehlen, auch wenn vieles nur von den sogenannten "Insidern" verstanden wird. Martin Witzgall ist zu beglückwünschen für die Idee und die Umsetzung und der vielen Phantasten, die sich beteiligten.

    Mein lieber Ernst. Wer solche Freunde hat, ist nur zu beglückwünschen. Ich hoffe Du hast viel Freude an dem Buch. Bilder von der Übergabe, im Internet zu sehen, zeugen zumindest von einer gelungenen Überraschung."

    Quelle: http://www.homomagi.de/buecherbrief/536-buecherbrief-maerz-2010.pdf


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    8. April 2010
    Hurra! Heute kam das Päckchen mit meinen Exemplaren: "Darthula" ist da und sieht echt schnuckelig aus. Wer ein signiertes Exemplar haben möchte - ich halte den Stift schon gezückt ;-)

    Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel. Ein ossianischer Roman. Dortmund: Arcanum-Verlag, 2010. 52 Seiten - ISBN 978-3-939139-32-4. Euro 4,95.


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    6. April 2010
    Die "Phantastik News" berichten über "Das ist unser Ernst!". In dem Artikel heißt es: "Ein Buch für Ernst Wurdack – dieser Gedanke ließ die Organisatoren und Autoren der Storyolympiade nicht mehr los, als sich der Verleger und Mitbegründer des Wettbewerbs im vergangenen Jahr aus dem Team verabschiedete. Unter dem beziehungsreichen Titel "Das ist unser Ernst!" liegt jetzt nach über einem Jahr Arbeit die Anthologie vor und wurde dem Titelhelden bei einer kleinen Feierstunde in München übergeben.

    Das im Münchner WortKuss Verlag erschienene Buch enthält 22 Geschichten von Autoren der Storyolympiade und langjährigen Weggefährten Wurdacks, die in ihren Storys einen sehr persönlichen Blick auf den Verleger werfen. Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt: Wurdack wird auf einen Ball eingeladen und bekommt dort ein Buch in die Hand gedrückt, wird plötzlich in die Geschichte hineingesogen und stürzt in eine Odyssee durch die unterschiedlichen Welten, aus denen er bereits Romane und Kurzgeschichten gedruckt hat.

    Mal taucht er unverhofft im Argona-Universum des Autors Armin Rößler auf, mal landet er im Land der Drachen von Melanie Metzenthin, begegnet Gestalten aus dem Roman "Der eiserne Thron", die von Heidrun Jänchen und Andrea Tillmanns erneut heraufbeschworen wurden, ist blinder Passagier im Raumschiff von Petra Vennekohls Helden Arit oder entsteigt in der Hexenküche in Petra Hartmanns Welt Movenna einem alten Zauberbuch. Aber auch über Vorlieben und Abneigungen des Verlegers erfährt man so einiges, zum Beispiel als der Weltenreisende in einem Märchen von Susanne Schnitzler plötzlich in Verzweiflung ausbricht und erstmal radikal alle schwülstigen Adjektive wegstreicht, oder als sich der Verleger auf dem Bildschirm von Jörg Olbrich in eine nervige Word-Büroklammer verwandelt und fragt: "Anscheinend möchtest du einen Roman schreiben. Brauchst du Hilfe?" Wurdack reist durch Pampelmusien, das Reich der Unterirdischen, die Welt der Familie Dragovan aus "Die Formel des Lebens" und erlebt weitere Szenarien aus den Anthologien der Reihe "Pandaimonium". Nicht fehlen durfte auch eine Reminiszenz an die leichtbekleidete Amazone auf dem Cover der Anthologie "Der Griff nach der Macht", die nun dem Verleger und Coverkünstler gehörig den Kopf wäscht ob ihres zu knappen Outfits. Schon beim ersten Blick ins Buch brach Wurdack in Gelächter aus – er hatte Anspielungen entdeckt, die selbst dem Herausgeber Martin Witzgall verborgen geblieben waren."

    Zum Artikel: http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=98:erschienen-qdas-ist-unser-ernstq&catid=36:literatur&Itemid=56


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    2. April 2010
    Neue Rezension zu "Das ist unser Ernst!" auf amazon.de. Maren Frank schreibt:

    "Dieses Buch ist im doppelten Sinne keine gewöhnliche Anthologie. Zum einen schließen die einzelnen Kurzgeschichten so aneinander an, dass man es wie einen Roman lesen kann. Zum anderen ist es ein Dankeschön an den Verleger Ernst Wurdack. Ihn und die in diesem Buch erwähnten Geschichten gibt es also wirklich.

    Dennoch ist das Buch alles andere als nur für Insider interessant. Auch wer von Ernst Wurdack, seinem Verlag und jenen Büchern noch nie etwas gehört hat, wird sicherlich Spaß an den Geschichten haben."

    Die komplette Rezension: http://www.amazon.de/product-reviews/3942026031/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1


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    31. März 2010
    Erschienen: Mein neuer Roman "Darthula" ist da.

    Der Klappentext: "Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Kairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

    Darthula von Petra Hartmann ist der zweite Band der Reihe „Weltenwanderer“.

    Werden Sie zu einem Wanderer zwischen den Welten und lassen Sie sich verzaubern von der Vielfalt der unterschiedlichen Einblicke, von dem Ideenreichtum der Autorinnen und Autoren!"

    Petra Hartmann: Darthula. Dortmund: Arcanum-Verlag, 2010. 52 Seiten - ISBN 978-3-939139-32-4. Euro 4,95.


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    28. März 2010
    Heute habe ich zum ersten Mal das Cover zu meinem Roman "Darthula, Tochter der Nebel" gesehen. Ist es nicht schön? Das Buch erscheint Ende des Monats in der Reihe "Weltenwanderer" des Arcanum-Verlags. Wer ein wenig zum Hintergrund der Geschichte erfahren möchte, erhält in meinem Blog Einblicke in das alte ossianische Kleinepos: http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann/index.php?showentry=4067

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    27. März 2010
    Wer als Fantasy-Autor unter Mittelalter-Fachleute gerät, muss sich warm anziehen: Mein Artikel "Oh, was bin ich verrucht ..." berichtet von einer Recherche zu meinem Roman "Der Fels der schwarzen Götter", für die ich in einem Forum für Mediävisten und Mittelalterfans Rat gesucht habe. Die Illustration dazu schuf Crossvalley Smith: http://www.literra.info/artikel/artikel.php?id=67

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    25. März 2010
    Neue Rezension zum Ernstbuch: In der "Eule" (Schülerzeitung am Ludwig-Georg-Gymnasium, Darmstadt) schreibt Diana I. Franze:

    "Das ist unser Ernst!" – DER Geheimtipp

    Kurze, miteinander verwobene Geschichten zum Ablachen aus allen Kategorien der Phantastik, rund um den Verlagsgründer Ernst Wurdack, das ist – unser Ernst! Eigentlich nicht zum Verkauf gedacht, sondern als Geschenk an ihren Verleger, haben die erfolgreichen Autoren der Story-Olympiade ein einzigartiges Werk geschaffen, das in Internet-Foren als DER Geheimtipp überhaupt gehandelt wird und schon jetzt für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert ist. Auch ich bekam beim Lesen vor Lachen fast keine Luft mehr ...

    Alles beginnt damit, dass Ernst zu einem Empfang geladen wird. Hier soll er überraschend sein neuestes Buch vorstellen – das aber gar nicht von ihm stammt! Als er jedoch aus Neugier zu lesen beginnt, versinkt er buchstäblich darin und findet sich in einer fantastischen Seeschlacht wieder! Ganz durch Zufall rettet er jemandem das Leben …

    Kaum hat er jedoch ein Abenteuer überstanden, bringt ihn dieses Buch in die nächste Geschichte. Jede Episode kommt ihm seltsam bekannt vor – kein Wunder, denn er hat sie ja selbst verlegt.

    Die Kurzgeschichtensammlung hat mir sehr gefallen und ich kann sie wirklich nur jedem empfehlen. Das Buch ist leider nicht im Buchhandel vorrätig, man muss es sich bestellen.

    (Diese Woche erschienen in der "Eule - Die Schülerzeitung am LGG" (Ludwig-Georg-Gymnasium in Darmstadt, Ausgabe 1/2010, ISSN 1619-3148, Auflage 400!)


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    16. März 2010
    Mein Artikel "Wie kann man nur Varelian heißen?" ist jetzt auf literra.info erschienen. Die Illustration mit der "Lady Winnetou" stammt von Crossvalley Smith: http://www.literra.info/artikel/artikel.php?id=66

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    13. März 2010
    Neu im Blog: "Wie kann man nur Varelian heißen?" Eine Betrachtung über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php?autocom=blog&req=showblog&blogid=70

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    10. März 2010
    Die Bordbibliothek ist wieder auf dem neuesten Stand. Es wurden die Anthologien "Balladen und Bänkelsänger" und "Das ist unser Ernst!" sowie zahlreiche Rezensionen zu "Wenn die Biiken brennen" eingestellt. Außerdem ist meine Veröffentlichungsliste aktualisiert worden.

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    8. März 2010, aus meinem Tagebuch
    Manchmal sollte man ja gar nicht hinhören, wenn sich Halbstarke unterhalten. Aber als das Wort "Fahrschule" fällt, spitze ich doch die Ohren. Immerhin, dieses Bildungsinstitut habe ich selbst besucht. Und einen Abschluss habe ich auch: rosa und mit Passfoto, jawohl.

    Also, da sitzen diese beiden muskulösen Typen am Nebentisch in der Kneipe, und der eine, der jüngere, meint verzweifelt: "Das mit dem Rückwärts-Einparken, das ist schon verdammt kompliziert." "Ach", beruhigt ihn der andere und grinst schief zu mir herüber, "als Mann kann man das lernen. Nur Frauen kapieren das nicht."

    Männer sind echt das Allerletzte, habe ich gedacht, bin wütend rausgerannt und habe mich hinters Steuer geklemmt. Irgendwann werde ich es diesem miesen Chauvi schon zeigen, habe ich mir vorgenommen. Irgendwann, wenn mich keiner beobachtet, werde ich das mal ausprobieren, dieses Rückwärts-Einparken.


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    7. März 2010
    Eine neue Rezension zum Ernstbuch gibt es in "Janetts Meinung" unter http://www.janetts-meinung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1476:das-ist-unser-ernst-von-martin-witzgall&catid=42:fantasy&Itemid=106

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    7. März 2010
    Rena Larf, die traumhafte Märchenstimme vom Webradio "1000 Mikes" lädt in den Märchengarten ein. Am 13. Mai liest sie meine Geschichten "Angelbär und Zappelzwerg" (aus dem legendären Storyolympiade "Spezial"-Buch "Märchenzauber") und "Das Märchen von der Gleichgültigkeit" (aus "Mystische Märchen", hrsg. v. Ursula Schmid-Spreer)vor. Mehr Infos zur Sendung gibt es hier: http://de.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=36972

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    1. März 2010
    Die neue Elfenschrift ist da. In dem Heft widme ich mich einem der bekanntesten Teufel und erzähle, warum Mephistopheles in Wirklichkeit eine tragische Gestalt ist. Außerdem ist in der aktuellen Ausgabe meine Rezension zum Roman "Dämonen über Luxemburg" von Charlotte Engmann enthalten.

    Das Heft steht unter dem Motto "Engel & Teufel". Aus dem Inhalt: Künstlerportraits / Interviews mit Manuela P. Forst, Sandra Henke und Andy Lettau, Artikel von Petra Hartmann und Kerstin Dirks, weitere Textbeiträge von Josef Herzog, Mark-Denis Leitner, Andrea Grochla, B.M. Veruca und Peter Hoeft, Grafiken/Illustrationen von Michael Stegemann, Manuela P. Forst, Manfred Lafrentz und Christel Scheja Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Infos und Bestellungen: www.elfenschrift.de


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    20. Februar 2010
    Neu im Blog: Mein Interview mit Simone Edelberg, der Verlegerin von "Das ist unser Ernst!" über Verleger, Druckereien, Autoren und ein ganz besonderes Buch: http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann/index.php?showentry=3999

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    20. Februar 2010
    Die erste Rezension zu "Das ist unser Ernst!" ist im "Geisterspiegel" erschienen. Darin schreibt Wolfgang Brandt:

    "Die Kurzgeschichten in »Das ist unser Ernst!« sprechen für sich selbst, ergänzen sich. Dem Autorenteam ist dies hervorragend gelungen. Die Autoren greifen die Story ihres Vorgängers auf, ohne diese allzu sehr zu wiederholen. Es sind kleine Facetten und Nuancen, die den jeweiligen Opener bilden und »Das ist unser Ernst!« als Ganzes erscheinen lassen.

    Fazit: »Das ist unser Ernst!« ist ein exzellenter Phantastik-Genremix, der zu keiner Zeit übertrieben oder langweilig erscheint und so manches Lächeln hervorruft. Die Kurzgeschichtensammlung ist eine Verbeugung all jener Autoren gegenüber den Leistungen des Verlegers Ernst Wurdack. Prädikat: Besonders empfehlenswert und reif für den DPP.

    Die komplette Rezension: http://www.geisterspiegel.de/background/rezis/anthologien/das_ist_unser_ernst.html


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    19. Februar 2010
    Jetzt erschienen: "Das ist unser Ernst!" - ein Buch das eigentlich nur auf einen Leser zugeschnitten ist: 22 Storyolympioniken haben sich in einem konspirativen Unterforum der Geschichtenweber getroffen und ein Dankeschön-Buch für Ernst Wurdack zusammengestellt, der nach zehn Jahren die Organisation der Storyolympiade abgegeben hat. Ich bin mit einer Geschichte namens "Pfefferkuchen" dabei, die in Movenna spielt und eine Vorgeschichte zu dem Abenteuer "Die Krone Eirikirs" ("Geschichten aus Movenna") erzählt.

    Der Klappentext: "Bücher sind sein Leben! Doch als der Verleger Ernst Wurdack bei einer Preisverleihung im wahrsten Sinne des Wortes in einem Buch versinkt, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise durch zauberhafte und unglaubliche Geschichten. Und merkwürdig, jede der Erzählungen kommt ihm auffällig bekannt vor …

    Die Glückwunschanthologie der Story-Olympioniken ist nicht nur ein Dankeschön an den engagierten Verleger Ernst Wurdack, sondern auch ein rundum fesselndes, phantastisches Lesevergnügen!"

    Mit dabei: Henry Bienek: Der Empfang, Michael Mühlehner: Lord Wurdag, Maike Schneider: Isabellas erster Versuch, Tatjana Stöckler: Das Monster im Apfelbaum, Petra Vennekohl: Fast ein Shakespeare, Frank Lauenroth: State of mind, Jörg Olbrich: Der digitale Er(n)sthelfer, Luigi Bleifuß: Der Griff nach dem Arsch, Armin Rößler: Was Ernst immer schon über Argonomen und Meurg wissen wollte, Heidrun Jänchen: Von Socken und Suppen, Nadine Muriel: Medusenzauber, Anja Labussek: Danse macabre reloaded, Olaf Trint: Baby Pan und die Vampire, Petra Hartmann: Pfefferkuchen, Susanne Schnitzler: Dornröschen im Trog, Dieter Schmitt: Der Berghammer, Andrea Tillmanns: Von Zwergen und Menschen, Claudia Hornung: Wurdagg unterirdisch, Melanie Metzenthin: Der bärtige Drache, Timo Bader: Die Formel des Schreibens, Oliver Hohlstein: Ernst in Pampelmusien, Martin Witzgall: Ende in Sicht, Henry Bienek: Was lange gärt wird endlich Bier oder: Ein Ende für Ernst.

    Buch-Info: "Das ist unser Ernst!" Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. 128 S. ISBN-13: 978-3-942026-02-4 (Softcover), 978-3-942026-03-1 (Hardcover). Preis: 12,90 Euro (Softcover), 24,90 Euro (Hardcover)



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    18. Februar 2010
    Mein Gedicht "Die ganze lange Nacht" aus der Fantasy-Lyrik-Anthologie "Balladen und Bänkelsänger" könnt ihr jetzt auf www.literra.info finden. Die visionäre Illustration dazu schuf Andrä Martyna: http://www.literra.info/buecher/leseprobe.php?id=561


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    14. Februar 2010
    Mein Artikel "Mephistopheles - ein tragischer Teufel" erscheint in der nächsten Elfenschrift. Außerdem könnt ihr in der Ausgabe meine Rezension zu Charlotte Engmanns Roman "Dämonen über Luxemburg" lesen. Ausgabe 25 des kleinen, feinen Literaturheftches erscheint Anfang März. Das Cover-Bild stammt von Manuela P. Forst. Das Heft widmet sich dem Thema "Engel & Teufel". Aus dem Inhalt: Künstlerportraits / Interviews mit Manuela P. Forst, Sandra Henke und Andy Lettau, Artikel von Petra Hartmann und Kerstin Dirks, weitere Textbeiträge von Josef Herzog, Mark-Denis Leitner, Andrea Grochla, B.M. Veruca und Peter Hoeft, Grafiken/Illustrationen von Michael Stegemann, Manuela P. Forst, Manfred Lafrentz und Christel Scheja Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Infos und Bestellungen: www.elfenschrift.de

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    11. Februar 2010
    Der Klappentext für meinen Roman "Darthula" ist fertig:

    "Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Kairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ..."

    Der Roman erscheint im März im Arcanum-Verlag und gehört zu den ersten drei Titeln der Reihe "Weltenwanderer", die insgesamt 18 Kurzromane umfasst. Es handelt sich übrigens um keine Serie, sondern um 18 völlig selbstständige, unter einander nicht verbundene Geschichten, die vor rund einem Jahr als Beiträge zu einem Wettbewerb des Verlags eingereicht wurden.


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    8. Februar 2010
    Elektropost von Bartholomäus Figatowski: Ja, es wird eine neue Auflage von "Wenn die Biiken brennen" geben. Das ist schön, die Anthologie hat's wirklich verdient.

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    5. Februar 2010
    Die Anthologie "Wenn die Biiken brennen" ist nach nur neun Monaten vergriffen. Schade eigentlich. Aber schön, dass sie so schnell wegging. Das Buch enthielt unter anderem mein Helgoland-Märchen mit der Meerjungfrau Nestis. Der Verlag 71 schreibt auf seiner Homepage, das Buch sei "z. Zt." vergriffen. Da hoffe ich mal auf eine Zweitauflage ...

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    1. Februar 2010
    Wer mal in die Fantasy-Lyrik-Anthologie "Balladen und Bänkelsänger" reinschnuppern möchte, findet jetzt auf der Homepage des Arcanum-Verlags einige Leseproben. Mein Gedicht "Die ganze lange Nacht" könnt ihr euch hier anschaun: http://www.arcanum-fantasy-verlag.de/content/images/stories/download/petra_hartmann.pdf


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    20. Januar 2010
    Twitter macht Spaß - aber 140 Zeichen sind manchmal zu wenig: Ich bin jetzt doch unter die Blogger gegangen. Unter http://tinyurl.com/petrasweblog findet ihr künftig Rezensionen zu Büchern und Hörbüchern, Gedanken über alles mögliche und unmögliche und den einen oder anderen Hintergrundtext zum aktuellen Movenna-Roman. Schaut doch mal vorbei. Die Lang-Adresse lautet: http://www.scifinet.org/scifinetboard/blog/petrahartmann

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    16. Januar 2010
    Hier könnt ihr schon einmal das Cover zu "Weihnachten im Schneeland" bewundern. Das Hörbuch gibt es entweder kostenlos (mit Werbung) oder zum Preis von 5,95 Euro (werbefrei). Es hat die ISBN: 9878-86210-066-8. Die Laufzeit beträgt etwa eine Stunde, das Manuskript umfasste rund 30 Seiten. Reinhören könnt ihr hier: http://www.action-verlag.de/unser-programm/buchdetail/?tx_sfbooks_pi1%5BshowUid%5D=54&cHash=e5abb13946


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    12. Januar 2010
    Eben den Vertrag für mein Weihnachtshörbuch erhalten. Es heißt "Weihnachten im Schneeland" und erscheint im Oktober 2010 im Action-Verlag.

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    12. Januar 2010
    Und noch ein Weltraumtrip, diesmal einer der ganz anderen Art: Eoin Colfer setzt Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis" fort. Ich fand's nicht so toll. Warum ich "Und übrigens noch was" nicht für den größten Knaller seit dem Urknall halte, steht hier: http://buecher-science-fiction-klassiker.suite101.de/article.cfm/eoin_colfer_setzt_douglas_adams_anhalter_fort

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    10. Januar 2010
    Die letzten Tage habe ich an Bord eines Diskusschiffs verbracht und bin durch uralte schwarzweiße Zukunftsvisionen geglitten ... Ich hatte das Raumschiff Orion im CD-Player. Wie der Trip war und was ich von der neuen Hörspielbox halte, könnt ihr hier nachlesen: http://hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/raumschiff_orion_im_cdplayer

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    3. Januar 2010
    Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid gut reingekommen ins neue Jahr. Für mich war 2009 ein sehr arbeitsreiches Jahr: Ich habe insgesamt vier Romane geschrieben, von denen der letzte in der Silvesternacht fertig geworden ist. Zeit, etwas zu verschnaufen und nach vorn zu schauen. Was bringt das neue Jahr? Drei Erscheinungstermine kann ich schon mal ankündigen: Im 1. Quartal 2010 erscheint mein Kurzroman "Darthula, Tochter der Nebel" im Arcanum-Verlag. Im dritten Quartal dieses Jahres kommt "Der Fels der schwarzen Götter" als dritter Band der Movenna-Reihe im Wurdack-Verlag heraus. Und die Fans meiner Weihnachtsmärchen können sich auf ein Weihnachts-Hörbuch im Action-Verlag freuen, das ab Oktober zu haben ist: Die Schauspielerin Karen Sünder hat "Der Reserveweihnachtsmann", "Die Weihnachtseisenbahn", "Eine Handvoll Weihnachtssand" und "Paulchen mit den blauen Augen" eingesprochen. Und Simon Daum steuerte zauberhafte Musik dazu bei.

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    23. Dezember 2009
    Der Baum ist im Ständer, die Geschenke verpackt, die letzte Weihnachtspost ist geschrieben und abgeschickt - jetzt kann es Weihnachten werden. Ich wünsche euch allen ein frohes Fest. Lasst es euch gutgehen und nehmt euch einfach ein bisschen Zeit zum Durchatmen. Weihnachten ist schön, wenn man erstmal die letzten Einkäufe hinter sich hat ;-)

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    19. Dezember 2009
    Charlotte Engmanns Anthologie "Zwölf Zauberzeichen" ist das bisher schönste Buch aus der "Edition Blauer Drache". Hier steht, was ich von den Zauberzeichen halte: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/charlotte_engmann_zwoelf_zauberzeichen

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    18. Dezember 2009
    Als ich den Sommer über mit Begeisterung "meine" Dachse in Wald und Feld beobachtet habe, wusste ich noch nicht, dass Meister Grimbart zum "Wildtier des Jahres 2010" ausgerufen werden würde. Jetzt nehme ich die Ernennung zum Anlass, ein Porträt dieses liebenswerten und unverwechselbaren Gesellen zu veröffentlichen: http://raubtiere.suite101.de/article.cfm/der_dachs_wildtier_des_jahres_2010

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    8. Dezember 2009
    Fertig: Heute habe ich den letzten Satz meines Romans "Der Fels der schwarzen Götter" geschrieben. Der dritte Band der Movenna-Reihe wird voraussichtlich im dritten Quartal 2010 im Wurdack-Verlag erscheinen. Ich mache mich jetzt an die Feinarbeiten, poliere kräftig nach und hoffe, dass ich das Manuskript noch vor Jahresende abschicken kann.

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    6. Dezember 2009
    Weil ich gerade meine ???-Sammlung zur Hand habe: Hier meine Meinung zur 134. Folge - "Der tote Mönch": http://krimi-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/die_drei_hoerspiel_der_tote_moench

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    5. Dezember 2009
    Ab heute zu haben: Die Fantasy-Lyrik-Anthologie "Balladen und Bänkelsänger" im Arcanum-Verlag. Das Buch, in dem ich mich mit der Ballade "Die ganze lange Nacht" verewigt habe, enthält phantastische Gedichte von 21 Autoren, hat 86 Seiten, kostet 7,90 Euro und trägt die ISBN ISBN: 978-3-939139-10-2 Mehr Infos und Bestellungen: http://www.arcanum-fantasy-verlag.de/cms/index.php?artikel=402

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    4. Dezember 2009
    Ich oute mich mal als "Cassettenkind": Habe gerade die neue ???-Folge "Fluch des Piraten" gehört und musste dazu einfach etwas sagen. Hier mein Senf dazu: http://krimi-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/die_drei_hoerspiel_fluch_des_piraten

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    3. Dezember 2009
    Heute habe ich mit gespitzen Ohren vor dem Computer gesessen und Renas Lesung mit meinen Weihnachtsmärchen gehört. Wer die Sendung nicht live mitverfolgt hat, findet sie jetzt im Archiv von 1000 Mikes:http://www.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=86302

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    2. Dezember 2009
    Morgen ist Märchentag: Rena Larf liest meine Weihnachtsmärchen vor: 3. Dezember, 10 Uhr, auf Radio 1000 Mikes im Märchenkanal. Wer noch nie mit einer Weihnachtseisenbahn gefahren ist, wer nicht weiß, dass man den Stern von Betlehem kidnappen und erpressen kann, wer miterleben will, wie der Weihnachtsmann 500 000 Kubikmeter Sand mit seinem Schlitten ausliefert, oder wer einfach einmal einen waschechten Weihnachtselefanten bei der Arbeit beobachten möchte, sollte sich diese Sendung in keinem Fall entgehen lassen. http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=20881


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    2. Dezember 2009
    Neil Gaiman und sein "Graveyard-Buch" haben viele Fans. Ich war nicht ganz so begeistert. Hier meine Rezension zum Hörbuch (gesprochen von Jens Wawrczeck): http://kinder-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/neil_gaiman_das_graveyardhoerbuch

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    1. Dezember 2009
    Eine Hommage an Hansrudi Wäscher, den Schöpfer von Sigurd, Nick, Falk & Co ist mir kürzlich im Comicshop meines Vertrauens in die Hände gefallen. Hier kommt mein Senf zu dem Album "Wäscher - Pionier der Comics": http://tinyurl.com/yhxzhu9

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    1. Dezember 2009
    Heute erschienen: Die neue Elfenschrift zum Thema "Hexenliebe". Ich widme mich in einem Artikel der historischen "Hexe" Sidonia von Borcke, die angeblich ein gesamtes Herzogsgeschlecht ausgerottet hat. Außerdem findet ihr darin ein Künstlerportrait mit Athena /Regine Rost und Eugenia Beraz, Kurzgeschichten von Gabriele Eder, Paula Sanker, Claudia Toman und Sarah Gerszat, einen LARP-Artikel von Arne Hoppmann, ein Interview mit Gudrun Hirche vom Hexentorverlag, Grafiken/Illustrationen von Regine Rost, Christel Scheja, Manfred Lafrentz und Michael Stegemann, die Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr. Das Heft kann für 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden.


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    1. Dezember 2009
    Email vom Arcanum-Verlag: Die Fantasy-Lyrik-Antho "Balladen und Bänkelsänger" kommt am 4. Dezember raus. Ich bin mit einem Wirtshauslied dabei. In "Die ganze lange Nacht" wäscht die moralische Jungfer Edelschön ihrem Hans Liederjahn ganz gewaltig den Kopf wegen einer durchzechten Nacht. Mehr Infos: www.arcanum-fantasy.de


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    21. November 2009
    Linda Budingers Jugend-Fantasy-Roman "Die Nebelburg" hat mir gut gefallen. Hier meine Rezension dazu: http://tinyurl.com/yg9rwsr

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    16. November 2009
    Elektropost vom Arcanum-Verlag: Die "Balladen und Bänkelsänger" sind jetzt in der Druckerei. Die Fantasy-Lyrik-Anthologie erscheint im Dezember. Ich bin mit dem Gedicht "Die ganze lange Nacht" vertreten. "Balladen und Bänkelsänger - Mystische Schriften 4", hat die ISBN: 978-3-939139-10-2, enthält ca. 86 Seiten und kostet 7,90 Euro. Infos und Bestellung: www.arcanum-fantasy.de

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    15. November 2009
    Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist jetzt komplett. Ausgabe 24 erscheint Anfang Dezember 2009. Das Cover-Bild stammt von Regine Rost. Das Heft steht unter dem Motto: Hexenliebe. Aus dem Inhalt: Künstlerportrait mit Athena / Regine Rost und Eugenia Beraz, Artikel von Petra Hartmann, Kurzgeschichten von Gabriele Eder, Paula Sanker, Claudia Toman und Sarah Gerszat, LARP-Artikel von Arne Hoppmann, Interview mit Gudrun Hirche vom Hexentorverlag, Grafiken/Illustrationen von Regine Rost, Christel Scheja, Manfred Lafrentz und Michael Stegemann, Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden.

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    13. November 2009
    Wollt ihr mal etwas wirklich bitterböses lesen? Mein Buchtipp: Regina Schlehecks Kurzgeschichtensammlung "Klappe zu - Balg tot". Hier meine Rezi dazu: http://tinyurl.com/ydezecc

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    11. November 2009
    Achtung: Meine Email-Adresse hartmann.holle@t-online.de ist nicht mehr gültig. Ich bin aber weiterhin über die Flaschenpost und über die im Impressum angegebene Mailadresse zu erreichen.

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    9. November 2009
    Die Vorschau zum Buch "Das ist unser Ernst!" ist online. Mit dem eigens für Ernst Wurdack gestalteten Buch sagen die Autoren der Storyolympiade ihrem langjährigen Organisator "Dankeschön" für die viele Arbeit. Ich bin mit der Movenna-Story "Pfefferkuchen" dabei. Infos unter http://wortkussverlag.wordpress.com/buecher/

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    9. November 2009
    Charlotte Engmanns Anthologie "Dreizehn Blutstropfen" ist erschienen. Was ich davon halte, könnt ihr hier nachlesen: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/charlotte_engmann_anthologie_13_blutstropfen

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    7. November 2009
    Die beiden neuen Mark-Brandis-Bände im Wurdackverlag sind erschienen. Einen fand ich grottig, einen einfach großartig. Hier mein Senf zu "Vorstoß zum Uranus": http://buecher-science-fiction-klassiker.suite101.de/article.cfm/mark_brandis_roman_vorstoss_zum_uranus und hier steht, was ich von "Operation Sonnenfracht" halte: http://buecher-science-fiction-klassiker.suite101.de/article.cfm/mark_brandis_roman_operation_sonnenfracht

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    6. November 2009
    Auf www.geisterspiegel.de ist eine neue Rezension zur Anthologie "Wenn die Biiken brennen", in der mein Helgoländer Weihnachtsmärchen um die Meerjungfrau Nestis enthalten ist, erschienen. Darin heißt es: "In »Wenn die Biiken brennen« findet man Gruseliges, Düsteres, Schauriges, Unterhaltsames, Irreales - doch lässt sich zum Beispiel in der Story »Weihnachtssand für Helgoland« von Petra Hartmann ein Augenzwinkern und Lächeln wirklich nicht vermeiden." Das Fazit des Geisterspiegels: "Der Herausgeber Bartholomäus Figatowski hat für die Anthologie »Wenn die Biiken brennen« eine brillante Auswahl an Kurzgeschichten getroffen. Jede Story steht für sich selbst, drückt in vielfältiger Hinsicht die Liebe des jeweiligen Autors zu Schleswig-Holstein aus. Die ausgewählten Kurzgeschichten ergänzen sich untereinander und geben dem Leser einen kleinen, interessanten Einblick in die Mythen und Sagen des nördlichsten Bundeslandes." Die komplette Besprechung findet ihr unter http://www.geisterspiegel.de/background/rezis/anthologien/wenn_die_biiken_brennen.html



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    6. November 2009
    Die Vorschau für die Fantasy-Lyrik-Anthologie im Arcanum-Verlag ist jetzt online. Das Buch, in dem ich mit dem Gedicht "Die ganze lange Nacht" vertreten bin, heißt: "Balladen und Bänkelsänger – Mystische Schriften 4", hat die ISBN: 978-3-939139-10-2, enthält ca. 86 Seiten und kostet 7,90 Euro. Es soll im Dezember erscheinen. Inhalt: Die ganze lange Nacht – Petra Hartmann, In einem Mantel blau und golden – Manfred Lafrentz, Sieben Sterne – Manfred Lafrentz, Dämmerung – Linda Budinger, Unheimliches Spiegelkabinett – Linda Budinger, Die Wandlung – Wolfgang Uster, Das Lied vom bösen Herzen – Michael Dignal, Vom fernen lichten Land – Ingo Laabs, Das verschenkte Herz – Ingo Laabs, Handrun der Tapfere – Michael Zeidler, Ein Hobbit ging in den Keller – Michael Zeidler, Der Harfner der Hölle – Arndt Waßmann, Hartwin der Sänger – Kira Silberstern, Die Nornen – Barbara Siwik, Römischer Zeitreisender – Barbara Siwik, Das Haar von Ritter Kunibert – Marco Ansing, Der Flaschengeist – Marco Ansing, Der Werwolf – Marco Ansing, Die Gaukler sind in der Stadt – Marco Ansing, Ehrbare Piraten – Marco Ansing, Sein oder Schein – Marco Ansing, Ritter-Ballade – Marco Ansing, Windzeit – Charlotte Erpenbeck, Traurig Wasser – Robert Heracles, Fluch von Godwald – Tina Alba, Abspann – Kathrin Ludwig, Walzer für den letzten Ork – Kathrin Ludwig, Morgentau – Paul Tobias Dahlmann, Der Jäger – Esther Schmidt, Schuld und Sühne – Maja Ilisch, Heldenpflicht – Angelika Diem, Des Menschen Fluch – Sabrina Zill, Knochenknackers Rüttelreim – Mortimer Müller.


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    4. November 2009
    Das Cover für die Dezember-Elfenschrift ist schon online. Ich bin in dem Heft zum Thema "Hexenliebe" mit dem Aufsatz "Liebesspielverderberin" vertreten und widme mich darin der historischen "Hexe" Sidonia von Borcke, die ein komplettes Herzogsgeschlecht mit Unfruchtbarkeit geschlagen und ausgerottet haben soll. Zur Elfenschrift-Vorschau: http://tinyurl.com/ygzfcuo

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    4. November 2009
    Eine Entdeckung in meinem CD-Player: "Die Stimmen der Tiere. Europa" - eine faszinierende Lauschsafari durch die einheimische Tierwelt von der Ruderwanze über die Maulwurfsgrille bis hin zum Star, der ein Auto nachmacht. Hier meine Rezension dazu: http://sach-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/so_klingen_maulwurf_wolfsspinne_und_ruderwanze

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    2. November 2009
    Mein Hörbuchtipp der Woche ist "Titanic" von Maja Nielsen. Hier meine Rezension dazu: http://sach-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/maja_nielson_titanicuntergang_als_hoerabenteuer

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    1. November 2009
    Ich bin wieder da von der Odyssee - und Dank der Bahn war's diesmal eine richtige Odyssee. Viel gelernt unterwegs. Z.B., dass Salzgitter-Ringelheim weiter hinterm Mond liegt als Sillium. 45 Minuten ohne Windschutz bei Minus 1 Grad warten ... Ich hätte Lust, den Schaltermenschen, der mir die Tour zusammengestellt hat, wegen "fahrlässiger Körperverletzumg" zu verklagen.

    Die Lesung selbst war klein aber fein. Wir konnten jedem einzelnen Hörer noch persönlich erklären, was wir uns bei unseren Texten gedacht haben. Ich las eine Nestis-Geschichte (ja, die aus den "Biiken") vor, danach "Wie kann man nur Varelian heißen?" und einen ersten Auszug aus "Der Fels der schwarzen Götter".

    Es war nett, mal wieder mit Oliver Hohlstein zu plaudern (ein Jahr ist's her). Außerdem habe ich Christian Kathan endlich live kennen gelernt (Twitterkollege) und durfte gleich zum William Voltz Award gratulieren. Zuletzt hat sich ein Wegelagerer namens Hugendubel mit meiner Reisekasse aus dem Staub gemacht, nachdem er mich mit Büchern bedroht hatte ;)


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    24. Oktober 2009
    Das neue Hörspiel aus der Mark-Brandis-Reihe heißt "Testakte Kolibri" und hat mich geradezu umgehauen. Hier mein Testbericht dazu: http://hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/mark_brandis_hoerspiel_testakte_kolibri

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    19. Oktober 2009
    Charlotte Engmanns neuer Roman "Die Gralsdienerin" ist erschienen. Hier meine Rezension dazu: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/charlotte_engmann_roman_die_gralsdienerin

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    14. Oktober 2009
    Rena Larf lädt ein zur Weihnachtsmärchenlesung: Am 3. Dezember trägt sie auf www.1000mikes.de meine Geschichten "Die Weihnachtseisenbahn", "Eine Handvoll Weihnachtssand" und "Paulchen mit den blauen Augen" vor. Los geht es um 10 Uhr. Unbedingt reinhören auf: http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=20881



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    13. Oktober 2009
    Die neue Folge von Elea Eluanda ist draußen. Hier mein Senf dazu: http://kinder-hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/elea_eluanda_hoerspiel_zechy_in_der_krise

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    11. Oktober 2009
    Elektropost vom Arcanum-Verlag: Meine Ballade "Die ganze lange Nacht" wurde aufgenommen in die Anthologie "Mystische Schriften IV", die sich dem Thema Balladen und Bänkelsänger widmet. Das Buch soll im Dezember 2009 erscheinen. Ich freue mich schon drauf.

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    10. Oktober 2009
    Eine meiner Lieblings-SF-Serien ist "Mark Brandis". Was ich vom neuen Hörspiel "Aufstand der Roboter" halte, könnt ihr hier nachlesen: http://hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/mark_brandis_hoerspiel_aufstand_der_roboter

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    30. September 2009
    Wer wissen will, wie mir der neue DSA-Roman "Eiswolf" von Linda Budinger gefallen hat, findet hier meine Rezension dazu: http://fantasy-literatur.suite101.de/article.cfm/linda_budinger_eiswolf

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    28. September 2009
    Heute hatte ich den unterschriebenen Vertrag von Arcanum im Briefkasten. Prima, dann ist mit "Darthula" ja jetzt alles unter Dach und Fach. Der Kurzroman nach einem ossianischen Gesang soll im ersten Quartal 2010 erscheinen. Bin schon sehr gespannt darauf. "Der Fels der schwarzen Götter", der dritte Band meiner Fantasy-Serie aus dem Land Movenna, wird dann im dritten Quartal 2010 herauskommen.

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    25. September 2009
    So, jetzt funktioniert mein Gästebuch wieder. Ich freue mich auf Freunde, die sich darin verewigen wollen.

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    22. September 2009
    Widerwärtig: Seit gestern haut mir irgend ein Sex-Robot mein Gästebuch mit seinem Dreck voll. Etwa 70 Einträge mussten gelöscht werden. Traurig, dass dabei auch Einträge von Freunden und Kollegen verloren gegangen sind. Das Gästebuch ist erstmal deaktiviert. Voraussichtlich gibt es morgen ein neues, abschaumgesichertes.

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    21. September 2010
    Gerade meinen Vertrag beim Arcanum-Verlag unterschrieben: Der Roman "Darthula, Tochter der Nebel" erscheint im ersten Quartal 2010 in der neuen Heftromanreihe des Verlags. Insgesamt sind bisher 16 Bände für die Reihe vorgesehen.

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    17. September 2009
    Theodor Mundts "Madonna" - das Hauptwerk meines Leib- und Magenautors - ist in einer Neuausgabe bei Zenodot erschienen. Was ich von dem Bucht und der Aufmachung halte, könnt hier hier lesen: http://romantik-biedermeier-poetischer-realismus.suite101.de/article.cfm/theodor_mundts_verbotene_madonna

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    17. September 2009
    Heute ist meine erste Rezension auf Suite101 erschienen: Dantes "Göttliche Komödie" ist schon ein ganz schöner Brocken. Wer sich den spröden Klassiker lieber bequem als Hörbuch zu Gemüte führen möchte, kann jetzt die Ausgabe des Hörbuch-Verlags, gesprochen von Rolf Boysen, genießen und mit dem Meister durch Hölle, Fegefeuer und Himmel wandern. Allerdings ist dem Reiseführer durch das Jenseits an einigen Stellen nicht über den Weg zu trauen. Ich sage euch wo. Und zwar hier: http://hoerbuecher.suite101.de/article.cfm/dantes_hoellenfahrt_als_sechsstuendige_lesereise

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    15. September 2009
    Meine Geschichte "Bärentanz und Silbervogel" ist heute auf www.literra.info erschienen. Eine meiner ganz seltenen Science-Fiction-Storys. Außerirdische Echsenwesen und ein Clan menschlicher Bärenjäger treffen auf einer urzeitlichen Erde aufeinander. Laserstrahlen gegen Schamanenlieder - was ist stärker? Die Illustration stammt von Crossvalley Smith. Die Geschichte könnt ihr hier nachlesen: http://www.literra.info/kurzgeschichten/short_story.php?id=272

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    15. September 2009
    Heute ist in der Deister-Leine-Zeitung ein großer Artikel über meine Lesung in Deinsen erschienen. Der Text wird demnächst in meine Bordbibliothek gestellt.

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    13. September 2009
    Mein Roman "Darthula" wird voraussichtlich demnächst im Arcanum-Verlag erscheinen. Die Geschichte kam im Kurzroman-Wettbewerb des Verlags von über 180 Einsendungen unter die letzten 15. Den ersten Platz belegte "Weißblatt" von Peter Hohmann. Herzlichen Glückwunsch an den Autor! Der Verlag möchte aber auch meinen Beitrag haben und ihn als Heftroman herausbringen.

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    13. September 2009
    Die Lesung in Deinsen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die dortige Bibliothek feierte ihr einjähriges Bestehen, ein sehr schöner, gemütlicher Leseraum. Als ein Holzkünstler der Gemeinde seine neuen Krippenfiguren stiftete, war ich fast versucht, mein Programm umzuwerfen und ein paar Weihnachtsgeschichten vorzulesen. Aber dann trug ich doch lieber meine Märchen über die "Rache der Heinzelmännchen", das "Schiff für Hinnerk Himmelblau" und die "Prinzessin aus dem Kaugummiautomaten" vor. Den Kindern hat's gefallen. Und den ca. 30 Erwachsenen offenbar auch. Außerdem schaute ich mir den alten Wehrturm (ca. 1150) an und kletterte hinauf zu den Glocken. Beeindruckendes Uhrwerk.


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    8. September 2009
    Eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen". Die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW meint: "Die Geschichte "Weihnachtssand für Helgoland" von Petra Hartmann hebt sich überraschend von den restlichen mythischen Geschichten ab: Bei einem gewaltigen Orkantief werden große Teile des Nordstrandes weggebrochen, niemand aus der Unterwasserwelt weiß Rat. Doch die kleine Meerjungfrau Nestis hat einen Plan, und obwohl sie dafür von allen ausgelacht wird, wünscht sie sich kurzerhand vom Weihnachtsmann fünfhunderttausend Kubikmeter Sand. Die Meeresbewohner staunen nicht schlecht, als am Weihnachtsabend der Weihnachtsmann tatsächlich eine große Ladung Sand bringt. Petra Hartmann erzählt mit viel Humor und kindlicher Naivität und versetzt den Leser geschickt in seine eigene Kindheit zurück." Die komplette Rezension unter: http://www.verlag71.de/verlageinundsiebzig/buecher/regionales/biiken.php



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    6. September 2009
    Ordne gerade meine Texte für die Lesung in Deinsen (Gronau). Ich lese am "Tag des offenen Denkmals" (Sonntag, 13. September), ab 15.30 Uhr in der Bibliothek Märchen zum Thema "Kleines Volk" vor. Mit dabei sind Kobolde, Zappelzwerge, seekranke Klabautermänner, zornige Heinzelmännchen und vielleicht noch eine winzig kleine Prinzessin ...

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    27. August 2009
    So sieht es aus, das Cover des neuen TextArt-Magazins. Von mir ist ein Aufsatz mit dem Titel "Die Kunst der Kurzmeldung" darin. Eine kleine Rückbesinnung auf meine journalistischen Wurzeln ... Das Heft kostet 4,40 Euro und ist im Zeitschriftenhandel oder unter http://textartmagazin.eomis.de/ erhältlich.

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    24. August 2009
    Die neue Elfenschrift ist da: Heft 23 steht unter dem Motto: "Majestäten und Untertanen". Von mir ist ein Aufsatz mit dem Titel: "Kaiser, König, Kanzler - oder gar kein Herrscher?" darin, der sich mit den Herrschaftsformen in Fantasy-Klassikern befasst. Das Cover-Bild stammt von Michael Stegemann. Aus dem Inhalt: Künstlerportrait mit Susanne und Norbert Hayduk sowie mit Marlies Eifert, Textbeiträge von Marlies Eifert, Christine Dorn, Mortimer M. Müller, Josef Herzog, Friederike Stein, Christian Künne und Andrea Tillmanns, Grafiken/Illustrationen von Michael Stegemann, Manuela P. Forst,DoroFee und Manfred Lafrentz Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Zu bestellen auf www.elfenschrift.de.

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    13. August 2009
    Mein Kurzroman "Darthula" ist in der Endausscheidung des Romanwettbewerbs im Arcanum-Verlag gelandet. Außer mir sind noch 14 andere Autoren im Rennen. Drückt mir die Daumen.

    Laut Mail von Arcanum waren es über 180 Romane. Oh mein Gott, das mussten die beiden in der kurzen Zeit alles lesen. Und dazu die Gedichte für die Fantasy-Lyrik-Anthologie.

    Mehr Infos unter: www.arcanum-fantasy.de



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    13. August 2009
    Im Forum des TextArt-Magazins steht schon die Vorschau für das neue Heft. Angekündigt werden: "Praxis: Hier haben wir etwas Schönes über die Kunst, seine Leser zu quälen (nicht wie Ihr denkt, sondern ANGENEHM quälen). Außerdem gibts was über Journalismus und Kurzgeschichten schreiben.

    Die Autorin Ulrike Dietmann, die Ihr schon vom Heldenreisen-Artikel aus der Ausgabe 1/2009 und aus unserem Forum kennt, hat einen Erfahrungsbericht geschrieben, in dem es um "Schreiben mit Pferden" geht. Ich war auch überrascht, als ich das zuerst gelesen habe. Ihr werdet Euch wundern!

    Interviews gibt es mit der Lyrikern Sigrid Lichtenberg und dem englischen Science-Fiction-Autor Stephen Baxter. Ihr seht: Ich achte immer auf Kontraste.

    Darüber hinaus gehen wir der Frage nach, wie schreibende Frauen in Geschichte und Gegenwart ihre Tätigkeit mit der Rolle als Frau zusammenbringen, wie man "Geschenke aus Worten" machen kann (es berichtet die Oldenburger Texterin Laelia Kaderas, die so das im Auftrag macht), wir erfahren etwas über ein besonderes Schreibprojekt aus Wiesbaden -und dann gibts natürlich die Werkstatt, Lehrbücher ... "

    Das "was über Journalismus", das bin ich. Und auf die anderen Texte bin ich auch gespannt. Das Heft erscheint Anfang September.


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    12. August 2009
    Ernst Wurdack hat heute Movenna III in die Vorschau auf seiner Verlagsseite gestellt. Das Buch soll im 3. Quartal 2010 erscheinen. Als Titel haben wir uns jetzt auf "Der Fels der schwarzen Götter" geeinigt. Schaut einfach ab und zu unter www.wurdackverlag.de rein für neue Infos. Oder natürlich hier.

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    11. August 2009
    Manche Dinge muss man einfach mal ausprobieren. Ich habe heute meine ersten Gehversuche auf Twitter unternommen. Eigentlich gar nicht so schlimm ;) Schaut doch mal rein unter www.twitter.com/PetraHartmann.

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    9. August 2009
    Gedichte "passieren" mir ja eher selten. Umso mehr freue ich mich, dass jetzt zwei meiner Balladen in die Endauswahl für die Fantasy-Lyrik-Anthologie des Arcanum-Verlags gekommen sind. Das Thema für die "Mystischen Schriften IV" lautete "Balladen und Bänkelsänger". Ich hatte eine Sage aus dem Land Movenna mit dem Titel "Der Untergang der Stadt Venta" und einen eher burlesken Kneipensong, "Die ganze lange Nacht", eingereicht. Insgesamt sind über 170 Beiträge beim Verlag eingegangen. Die Anthologie wird voraussichtlich 2010 erscheinen. Lyrik herauszugeben - das ist schon für "realistische Literatur" mehr als ein Wagnis. Daher bewundere ich den Mut und überhaupt die Idee, ein Buch mit Fantasy-Lyrik zu machen, ganz besonders und drücke den beiden Verlegern beide Daumen. Mehr Infos zum Projekt gibt es unter www.arcanum-fantasy.de.

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    7. August 2009
    Die Vorschau zur neuen Elfenschrift ist online. Ausgabe 23 erscheint Anfang September und widmet sich dem Thema "Majestäten & Untertanen". Das Cover-Bild schuf Michael Stegemann. Von mir ist ein Artikel über Herrscher und Regierungsformen in Fantasy-Klassikern enthalten. Außerdem gibt es im Heft ein Künstlerportrait mit Susanne und Norbert Hayduk sowie mit Marlies Eifert, Textbeiträge von Marlies Eifert, Christine Dorn, Mortimer M. Müller, Josef Herzog, Friederike Stein, Christian Künne und Andrea Tillmanns, Grafiken/Illustrationen von Michael Stegemann, Manuela P. Forst, DoroFee und Manfred Lafrentz, die Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Zu bestellen auf www.elfenschrift.de.


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    4. August 2009
    Auf www.phantastik-news.de ist eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen" erschienen. Darin schreibt Christel Scheja: "Geister und Schatten umgeben die Protagonisten, die die wildromantische Landschaft einfach nur genießen wollen oder in ihr leben, doch ihre Gesichter sind so vielfältig wie die Geschichten. Mag die eine humorvoll und augenzwinkernd auf menschlichen Schwächen herum reiten, die andere lässt dafür schaudern und schlucken. Denn auch wenn die Begegnung mit dem Übernatürlichen glimpflich bleibt, so behalten die Menschen doch eine besondere Erinnerung zurück. Die Auswahl der Texte ist jedenfalls gelungen und sehr vielfältig, so dass jeder seine Favoriten finden kann und nicht ganz von der Anthologie enttäuscht ist. Man merkt, dass die Autoren mit Begeisterung und dem richtigen Gefühl für die vielen Gesichter Schleswig-Holsteins an die Arbeit gegangen sind und durchaus Unterschiede heraus gearbeitet haben. Weil auch der phantastische Aspekt bei den meisten Erzählungen gut durchdacht und stimmig mit den Mythen und Sagen der Region verbunden worden sind, kann man voll und ganz sagen, dass die Anthologie „Wenn die Biiken brennen“ ihrem Anspruch mehr als gerecht wird." Die komplette Rezension findet ihr unter: http://www.phantastik-news.de/modules.php?name=Reviews&rop=showcontent&id=3248



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    3. August 2009
    Mein Aufsatz "Kaiser, König, Kanzler - oder gar kein Herrscher?" ist in der nächsten Elfenschrift zu lesen. Ich befasse mich darin mit den Regierungsformen bekannter Fantasywelten wie Mittelerde, Narnia oder Märchenmond. Ausgabe 23 erscheint Anfang September. Das Heft hat das Thema: "Majestäten & Untertanen" und kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden.




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    20. Juli 2009
    Meine Geschichte "Bärentanz und Silbervogel" erscheint demnächst auf www.literra.info. Alisha Bionda schreibt, sie habe die Story für den 15.9. vorprogrammiert. Es handelt sich um eine meiner gaaanz seltenen Science-Fiction-Storys. Es kommen Außerirdische, Raumschiffe und Sterne darin vor - und ein Steinzeit-Schamane, der sich mit dem Bärenzauber auskennt.


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    14. Juli 2009
    Mein Aufsatz "Die Kunst der Kurzmeldung" erscheint in der September-Ausgabe des TextArt-Magazins. Sehr hilfreich für jeden, der einmal in einer Zeitungsredaktion arbeiten möchte. Infos zum Heft und zur aktuellen Ausgabe findet ihr unter http://textartmagazin.eomis.de

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    12. Juli 2009, Lesung in Deinsen
    Deinsen bei Gronau ist mein nächster Lesungsort: Ich bin von der dortigen Kirchengemeinde zum "Tag des offenen Denkmals" (Sonntag, 13. September) eingeladen worden. Ab 15.30 Uhr könnt ihr mich in der Bibliothek antreffen - mich und einige Kobolde, Zappelzwerge, seekranke Klabautermänner, zornige Heinzelmännchen und vielleicht noch eine winzig kleine Prinzessin ...

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    6. Juli 2009
    Noch eine Rezension zu den "Biiken", diesmal im Fördeflüsterer. Anna-Kathrin Gellner schreibt: "Erklärlich ist nichts – spannend dagegen schon. Der Herausgeber Bartholomäus Figatowski spricht von einem literarischen Streifzug zwischen den Meeren und den Zeiten und betont, dass trotz der ausschweifenden Phantastik die Geschichten nie die Perspektive auf die Situation des modernen Menschen, seine Antriebe, Sehnsüchte und Widersprüche, verlieren. Die Autoren verbindet allesamt ihre Liebe zu Schleswig-Holstein – egal ob sie dort leben oder dort einfach gern ihren Urlaub verbringen. Daher ist diese Anthologie vor allem für Liebhaber des Nordens gedacht und für die, die ihre Heimat mal aus einer ganz anderen Perspektive sehen wollen.". Die komplette Rezension findet ihr unter: http://foerdefluesterer.de/Artikel/News/Rettung-von-Geisterhand.1446.html


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    6. Juli 2009
    Im Nordseewolf-Magazin findet sich heute eine Rezension zu "Wenn die Biiken brennen". Darin heißt es: "In dieser Anthologie, herausgegeben von Bartholomäus Figatowski, erwarten den Leser 17 phantastische, mystische, gruselige Kurzgeschichten aus Schleswig-Holstein. Die Märchen, Sagen, Grusel- und Sci-Fi-Geschichten spielen an unterschiedlichen Orten des nördlichsten Bundeslandes. So reist der Leser auf die Nordseeinseln Amrum, Föhr, nach Flensburg und besucht sogar die sagenumwobene Stadt Rungholt, die dem Untergang geweiht ist. Hier wird jeder Nordsee-Fan seine Lieblingsgeschichte finden und sich entweder im Strandkorb oder aber im Winter vor dem Kamin angenehm gruseln und eintauchen in die phantastische Welt Schleswig-Holsteins. [...] Einige der Autoren wie Petra Hartmann und Claus Beese haben sich schon durch Romane und verschiedene Auszeichnungen einen Namen gemacht. Herausgeber Bartholomäus Figatowski (geb. 1976) ist Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung und seit 2004 freier Verlagslektor. In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit dem Thema der kinder- und jugendliterarischen Science-Fiction." Die komplette Rezension findet ihr unter: http://www.nordseewolf.de/magazin/06-07-2009/wenn-die-biiken-brennen-bartholomaus-figatowski-hrsg/

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    4. Juli 2009
    Heute fand ich im Briefkasten mein Belegexemplar der neuen "phantastisch!". In dem Heft blicke ich zurück auf zehn Jahre Storyolympiade, auf Wettbewerbe, phantastische Geschichten, Erfolge, Fehlschläge und überhaupt ein abenteuerliches Jahrzehnt. Das Heft "phantastisch! neues aus anderen Welten" Nummer 35 hat 68 Seiten, trägt die ISSN 1616-8437 und kann zum Preis von 4,90 Euro auf www.phantastisch.net bestellt werden. Viel Spaß beim Lesen!


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    27. Juni 2009, aus meinem Tagebuch
    Unglaublich - diese Frau glaubt wirklich, sie kann sich alles erlauben. Mitten im Springer Wisentgehege sitzt eine junge Mutter auf der Bank, hat das T-Shirt dezent angehoben und stillt ihr Baby. Vorwurfsvolle Blicke streifen sie, aber Mutter und Kind lassen sich nicht stören. Dem Kleinen schmeckt es auch offensichtlich. Nun gut, in dem Alter kann man noch nicht erwarten, dass jemand lesen kann. Aber dass die Mutter sich ausgerechnet vor dem grünen Schild mit der Aufschrift "Strenges Fütterungsverbot" hinsetzen musste, das ist schon ein starkes Stück, oder?

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    26. Juni 2009
    Eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen". Rudolf van Nahl schreibt auf www.alliteratus.com: Wer auf Grund des Buchtitels glaubt, etwa mehr über den nordfriesichen Brauch des Biikebrennens zu erfahren, sieht sich enttäuscht. Selbst die Titelgeschichte sagt nichts Näheres darüber aus, als dass am 21. Februar in den Küstenregionen der Nordsee am Abend große Feuer angezündet werden. Dieses Buch ist eine Anthologie von siebzehn „phantastischen Geschichten aus Schleswig-Holstein“ (so der Untertitel), die alle einen Hauch von Unwirklichkeit enthalten, mal mehr oder weniger in den Vordergrund der Erzählung gerückt. Man könnte sie Spukgeschichten nennen, angesiedelt in einer Realität der Jetztzeit. Verlag und Herausgeber haben sich bemüht, siebzehn Erzählungen etwa gleicher Art in diesem Band zu vereinen. Hervorgegangen ist diese Geschichtensammlung aus einem vom Verlag veranstalteten Erzählwettbewerb. Der Herausgeber hatte eine glückliche Hand, solche Erzählungen aus dem Wettbewerb auszuwählen, in denen neben der banalen Wirklichkeit etwas Unheimliches, nicht Erklärbares, Bedrohliches eine Rolle spielt. Selbst ein so harmlos klingender Titel wie „Das Tagebuch meiner Großtante“ birgt innerhalb der Erzählung Rätselhaftes und sogar Gefährliches, in einer Weise, das für die Beteiligten nicht vorhersehbar ist. Es sind siebzehn Geschichten von den Küsten Schleswig-Holsteins, wobei sowohl die Nordsee als auch die Ostsee eine nicht unwichtige Rolle spielen. Die in den Erzählungen angegebenen Orte sind bis auf wenige Ausnahmen in der Regel real existierende Orte, die auch beim Namen genannt werden, wie zum Beispiel Morsum auf Sylt, Utersum auf Föhr oder das Holstentor in Lübeck. Deshalb wirkt das Irreale, was sich dort ereignet, umso erstaunlicher. Das Bedrückende mancher Geschichten wird durch das offenkundig Irrationale der Handlung gemildert, so dass das Interesse, auch die anderen im Buch enthaltenen Erzählungen zu lesen, bleibt. [...]" Die komplette Rezension unter: http://www.alliteratus.com/pdf/tb_jl_ferien_2009.pdf

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    20. Juni 2009
    Heute ist in der Neuen Deister-Zeitung ein Artikel über das Buch "Wenn die Biiken brennen" erschienen. Darin heißt es:

    "Maritimes vom Deister: Gleich zwei in Springe bekannte Schriftsteller haben mit ihren Geschichten den Einzug in das neue Schleswig-Holstein-Lesebuch "Wenn die Biiken brennen" geschafft. Petra Hartmann und Claus Beese gehören zu den insgesamt 17 Autoren der Anthologie, die Märchen, moderne Sagen, Gruselgeschichten, aber auch Science-Fiction-Storys über das nördlichste Bundesland in sich vereinigt.

    Hartmann ist 39 Jahre alt, promovierte Literaturwissenschaftlerin und Journalistin. Sie veröffentlichte bisher sieben Bücher, darunter auch zwei Fantasy-Romane. Für ihre Arbeit wurde sie im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet. Ihr Beitrag zum neuen Buch ist das Märchen "Weihnachtssand für Helgoland", das sie 2007 erstmals in der Bennigser Bibliothek und auf dem Springer Weihnachtsmarkt vortrug.

    Beese, geboren 1955 in Bennigsen, lebt inzwischen in Bremen und arbeitet dort abei einem Energieversorger. In seiner Freizeit schreibt er Bücher über das Segeln und abenteuerliche Törns mit dem Motorboot, aber auch Geschichten über Elfen und Klabautermänner. Er hat bisher fünf Bücher veröffentlicht. In der Geschichte "Das Zeitfenster" beschreibt er das Zusammentreffenden eines Anglers aus der Zukunft mit einem Wikingerschiff, dessen Besatzung in der Nähe der frühmittelaterlichen Stadt Haithabu einen Handelsfahrer überfällt.

    Infos zum Buch: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. 12,90 Euro." (www.ndz.de)


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    19. Juni 2009
    "Zehn Jahre Storyolympiade" - Zeit für eine erste Bilanz des Wettbewerbs: Für die Zeitschrift "phantastisch!" habe ich einen Aufsatz über ein olympisches Jahrzehnt voller phantastischer Geschichten geschrieben. "phantastisch!" Nr. 35 ist ab Juli 2009 erhältlich. Das Heft hat die ISSN 1616-8437. Es hat 68 Seiten und ein umwerfendes Vierfarb-Cover von David von Bassewitz. Inhalt: Carsten Kuhr: Interview mit Matthew Rilley; Susanne Picard: Interview mit Claudia Kern; Nicole Rensmann: Interview mit Bernd Rümmelein; Johannes Rüster: phantastisch! leben: Babyturnen; Christian Hoffmann: Beinahe unsere Welt: Thomas Pynchon; Olaf Kemmler: Wie viel Science verträgt die Fiction? – Teil 3; Petra Hartmann: 10 Jahre Storyolympiade; Nicole Rensmann: Corpus Delicti in Utopia – Juli Zeh im Porträt; Christian Endres: J. G. Ballard – Ein Nachruf; Jochen Adam: Die Osten-Ard-Saga; Achim Schnurrer: Klassiker der phantastischen Literatur: Jean Paul -Teil 1; Phantastische Nachrichten zusammengestellt von Horst Illmer; Rezensionen; Carsten Polzin: Meilensteine des phantastischen Films: »Die Delegation« sowie Storys von Frank G. Gerigk (»Die Geschichte vom Ogel«) und Heidrun Jänchen (»Im dreizehnten Stock«). Das Heft kann auf der Seite www.phantastisch.net bestellt werden.




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    15. Juni 2009
    Im Fantasy-Forum ist eine neue Rezension von Warin zu "Wenn die Biiken brennen" erschienen. Darin heißt es: "Wenn die Biiken brennen" entführt uns an vertraute Plätze im schönen Schleswig-Holstein, nach Sylt, Pellworm, Westerhever oder an die Kieler Förde. Aber nicht Urlaubsstimmung steht im Vordergrund, sondern das gepflegte Hervorrufen einer Gänsehaut. [...] Ein Großteil der Geschichten ist aus der Ich-Perspektive verfasst, Erzählungen von Wiedergängern und Geistern sind ein wenig in der Überhand, so dass man sich über eine niedliche Idee wie den "Weihnachtssand für Helgoland" um so mehr freut. Fazit: Eine unterhaltsame Lektüre, ideal für den nächsten Urlaub in Schleswig-Holstein oder die Vorfreude darauf." Die komplette Rezension findet ihr unter: http://www.fantasy-forum.net/showthread.php?t=2591

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    15. Juni 2009, aus meinem Tagebuch
    Ein Urlaub in Dänemark kann so schön sein. Wenn man nicht unbedingt meine Freundin Svenja dabei an der Backe hätte. Und wenn ich vorher nicht so maßlos mit meinen dänischen Sprachkünsten angegeben hätte ... Stellt euch vor, es ist ein wunderschöner Juninachmittag, strahlender Sonnenschein über Kopenhagen, lauter fröhlich gestimmte Menschen um euch herum, und die Verkäuferin im Geschäft lächelt so freundlich, dass ich tatsächlich allen meinen Mut zusammennehme. Ich öffne also den Mund und frage in fließendem Dänisch: "Hvad koster det?" "Na, dat kann ich auch!", plustert sich da Svenja neben mir auf und fragt burschikos: "Wat kost'n dat?" Ich bin lange nicht mehr so knallrot angelaufen wie an diesem Tag.


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    8. Juni 2009
    Update in der Bordbibliothek:
    Die Bücher "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" und "Wenn die Biiken brennen" wurden eingestellt.

    Außerdem gibt es zwei Rezensionen zu den "Biiken" und eine über das Märchenbuch "Wovon träumt der Mond?" zum Lesen.



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    4. Juni 2009
    Eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen". Horst Illmer schreibt auf "Temporamores" und amazon.de: "Erwartungsgemäß beschäftigen sich die Geschichten viel mit den Naturgewalten Meer und Sturmwind, spielen auf dem nur schwach besiedelten »meerumschlungenen« Festland oder auf den einsamen Inseln und haben der nordischen Sagenwelt und der klassischen Gespenstergeschichte mehr zu verdanken als aktuellen Trends der Science Fiction oder Fantasy. So begegneten mir unter anderem sprechenden Möwen, uralte Wassermänner und ewigjunge Meerjungfrauen - und aus der Titelstory von Verena Wolf habe ich erfahren, was es mit den Amrumer »Biikefeuern« für eine Bewandtnis hat. Die überwiegend sehr kurzen Erzählungen konzentrieren sich zumeist auf eine Idee oder Aussage, sind häufig sehr düster - fast immer ist auch »schlechtes« Wetter - und gruselig-unterhaltsam. Genau das Richtige für einen Tag am Strand, wenn die Sonne scheint und man ein paar Minuten entspannen will." Komplett nachzulesen unter: http://www.amazon.de/Wenn-Biiken-brennen-Phantastische-Schleswig-Holstein/dp/3928905767/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1244122933&sr=8-1

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    30. Mai 2009
    Heute steckte die neue Elfenschrift in meinem Briefkasten. Das Heft, das unter anderem meinen Aufsatz über Erzählerfiguren im Märchen enthält, hat 40 Seiten, ist reich illustriert und bietet Geschichten, Interviews und mehr rund um das Thema "Die Geschichtenerfinder". Außerdem wird darin die neue Schleswig-Holstein-Anthologie "Wenn die Biiken brennen" vorgestellt, in der ich mit einem Helgoland-Märchen vertreten bin. Die Elfenschrift kann zum Preis von 2,50 Euro auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werden. Übrigens: Wer die Geschichten aus der Elfenschrift einmal vorgelesen bekommen möchte, sollte am 7. Juli im Fantasy-Channel zuhören. Ab 10 Uhr liest Rena Larf aus dem aktuellen Heft vor: www.1000mikes.com/show/fantasy_channel1


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    25. Mai 2009
    Es gibt eine neue Rezension zu "Wenn die Biiken brennen" bei amazon.de. Darin heißt es über mein Helgoland-Märchen: "Eine Geschichte hebt sich wohltuend von dem mystischen Touch der anderen ab, man wird in seine Kindheit zurückversetzt und wartet gespannt mit der Meerjungfrauenprinzessin auf den Weihnachtsmann. Ein wirklich bezaubernde Geschichte, aus der die Freude und der Glaube an den Weihnachtsmann und an Wunder nur so heraussprudelt. Man wird in eine zauberhafte Unterwasserwelt versetzt, aus der man eigentlich gar nicht wieder auftauchen möchte." Der komplette Text ist zu finden unter http://www.amazon.de/Wenn-Biiken-brennen-Phantastische-Schleswig-Holstein/dp/3928905767/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1243284284&sr=8-1



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    25. Mai 2009
    Die Vorschau zur neuen Elfenschrift ist online: Ausgabe 22 enthält einen Aufsatz von mir zum Thema "Erzähler-Figuren in Märchen". Außerdem finden sich in dem Heft, das unter dem Motto "Die Geschichtenerfinder" steht, Porträts der Künstler und Autoren Sina Geiß, Andrea Tillmanns, Annette Eickert, Ruth M. Fuchs und Erik Schreiber. Der UlrichBurger-Verlag stellt sich vor. Es gibt Textbeiträge von Sina Geiß, Volkmar Kuhnle, Fabienne Siegmund, Michael Pick, Sabine Völkel, Marius Kuhle, Rena Larf und Mark-Denis Leitner. Grafiken und Illustrationen steuerte * Sina Geiß, Christel Scheja und Michael Stegemann bei. Außerdem gibt es die Bücher-Ecke und Ausschreibungstipps. Das Cover stammt von Sina Geiß. Das Heft erscheint Anfang Juni 2009 und kann unter www.elfenschrift.de bestellt werden.



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    24. Mai 2009
    Marburg hat was, keine Frage. Ein kleiner, feiner Con mit vielen phantastischen Begegnungen und tollen Lesungen. Ich war jetzt zum dritten Mal da, und es hat jedesmal eine Riesenspaß gemacht. Charlotte Engmann, Andrea Tillmanns und ich hatten auf unserem Tisch die neuesten Erzeugnisse der Phantastik Girls aufgebaut. Zwischen vss-Verlag und der Welt der Geschichten hatten wir einen guten Standort und nette Nachbarn mit empfehlenswertem Lesestoff. Ich hatte meine Kiste mit "Wenn die Biiken brennen" ausgebracht - und bin auch bis auf mein Leseexemplar alle Bücher losgeworden. Schleswig-Holstein ist als Reiseziel offenbar sehr beliebt. Dazu hatte wohl auch beigetragen, dass ich mir nicht nehmen ließ, auf unserer Lesung mein Helgoland-Märchen vorzutragen. Naja, wenn Charlie schon eine "fun-tastische Lesung" ankündigt, dann kann man auch ruhig ein Weihnachtsmärchen auspacken. Außerdem trug ich ein paar spitze Bemerkungen über die Namensgebung in Fantasy-Romanen und die bösen Kommentare von fachfremden Lesern bei. Charlie wurde natürlich wieder begleitet von ihrem Lieblingsvampir Michail, der bei Luthers Thesenanschlag tatkräftig Heimwerker-Hilfe leistete, und las außerdem eine Zwergengeschichte vor, die ausgesprochen "kurz"weilig war. Frühmorgens hatte sie schon zusammen mit Andea eine Lesung bestritten, in der Andrea ihren neuen Roman "Hinter den Schatten" präsentierte. Ein Highlight für mich war die Lesestunde der "Apokalyptischen Schreiber": Hier habe ich gelernt, warum man in Schlachtereien für Ratten lieber Schokoköder auslegen sollte (sofern man keinen Lehrling als Köder zur Hand hat) und warum man Kindern niemals drohen sollte: "Ich zähle bis drei ..." Sehr schön war auch die letzte Lesung des Abends: Spontan ließen sich die Erst- und die Drittplatzierte des Marburg-Awards breitschlagen, ihre Siegerstorys vorzutragen: Bettina Ferbus hatte mit einer extrem schwarzhumorigen Geschichte über eine Mumie die Jury gespalten, und war so "nur" auf dem dritten Platz gelandet. Doch das Publikum bog sich vor Lachen, als der weltfremde Professor den vermeintlichen illegalen Immigranten in dem Sarkophag entdeckte und ihm die Binden abreißen wollte. Sehr ernst und sensibel dagegen kam der mit dem ersten Platz ausgezeichnete Beitrag von Chris Schlicht daher. Sie erzählte von einem Rabenmenschen, der von einem Assassinenführer als Totenbefrager missbraucht wird. Zwischen dem Sohn des Mörder-Hauptmanns und dem Mischwesen entspinnt sich eine zarte Gefühlsbindung ...



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    20. Mai 2009
    Die Bücherkisten sind bereits gepackt, am Sonnabend geht es nach Marburg. Ich werde außer meinem neuesten Werk, dem Helgolandmärchen aus "Wenn die Biiken brennen", auch ein Paket von Ulrike Stegemanns "Elfenschriften" mitbringen und natürlich jede Menge anderen Lesestoff. Wer Lust hat, mich zu treffen, findet mich am Stand der Phantastik Girls. Und ihr seid herzlich eingeladen zu unserer "Fun-tastischen Lesung" (der Titel stammt von Charlotte Engmann) um 18 Uhr. Infos und Anfahrtsbeschreibung: www.marburg-con.de.

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    19. Mai 2009
    Noch eine Lesungsankündigung: Oliver Hohlstein und ich planen wieder eine literarische Stunde für den Odyssee-Con in Berlin. Wir werden am Sonnabend, 31. Oktober, etwas zum Con-Thema "Zwielicht beitragen.

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    8. Mai 2009
    Sehen wir uns auf dem Marburg-Con? Am 23. Mai bin ich dort am Stand der Phantastik Girls vertreten. Wir haben auch eine Lesung geplant. Näheres zum Con und eine Anfahrtsbeschreibung gibt es unter www.marburg-con.de.

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    24. April 2009
    Heute brachte die Postbotin ein Paket vom Verlag 71 aus Plön: "Wenn die Biiken brennen" ist erschienen, ein Taschenbuch mit phantastischen Geschichten aus Schleswig-Holstein. Das Buch gefällt mir sehr gut und liegt gut in der Hand. Von mir ist - passend zur nach-österlichen Zeit - ein Weihnachtsmärchen enthalten: "Weihnachtssand für Helgoland" entstand im Dezember 2007, als Sturmtief Tilo die Helgoländer Düne verwüstet und große Teile des Nordstrands ins Meer gerissen hatte. Seejungfrau Nestis ist entsetzt, der Kronrat hilflos, doch eine Hoffnung gibt es noch. Und so schreibt Nestis einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann und wünscht sich 500 000 Kubikmeter Sand ... "Wenn die Biiken brennen", hrsg. v. Bartholomäus Figatowski, enthält siebzehn bislang unveröffentlichte Geschichten von Claus Beese, Jonas-Philipp Dallmann, Conny Franken, Martin Gregor-Ax, Petra Hartmann, Jule Jenders, Karl-Otto Kaminski, Rolf Kamradek, Manfred Lafrentz, Chris Lind, Judith Merchant, Kai Riedemann, Rainer Schorm, Nadja Sennewald, Jörg Weigand, Karla Weigand und Verena Wolf. ISBN: 978-3-928905-76-3. Seitenzahl: 200. Verarbeitung: Broschur, 4-farbiger Umschlag. Preis: 12,90 Euro. Zu bestellen auf www.verlag71.de, unter hartmann.holle@web.de oder im Buchhandel.


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    23. April 2009
    Renas Märchenlesung ist jetzt online. Hört doch mal rein unter http://www.1000mikes.com/app/archiveEntry.xhtml?archiveEntryId=30728

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    22. April 2009
    Nicht vergessen: Morgen um 10 Uhr beginnt im "Märchengarten" eine Radiosendung mit meinen Geschichten. Rena Larf liest "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau", "Die Rache der Heinzelmännchen" und "Die Prinzessin aus dem Kaugummiautomaten" vor: http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=9490


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    21. April 2009, aus meinem Tagebuch
    Herrlich, so ein Nachmittag im Solebad. Am Ende setze ich mich in das kleine, warme Sprudelbad, räkele mich auf der Bank und lasse mich von dem Wasser aus den Düsen so richtig massieren. Hier will ich gar nicht wieder weggehen. Bis ich einen Gesprächsfetzen von zwei alten Damen aufschnappe, die mir gegenübersitzen. "Ach, ist das herrlich", meint die eine. "Ja", pflichtet die andere bei, "jetzt gehen endlich mal meine Geschwüre auf." So schnell wie an diesem Tag bin ich noch nie aus dem Becken gesprungen.

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    20. April 2009
    Heute ist die neue Ausgabe des "Tempest" erschienen. Darin findet ihr unter anderem den zweiten Teil meines Aufsatzes über journalistisches Schreiben und typische Anfängerfehler. Wer den Newsletter noch nicht bekommt, kann ihn kostenlos unter www.autorenforum.de abonnieren.

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    11. April 2009, aus meinem Tagebuch
    Die kleine Julia hat die Qual der Wahl. Sie steht im Schreibwarengeschäft und versucht, die schönsten Einladungskarten für ihre Geburtstagsfeier zu finden. Endlich entscheidet sie sich für ein Päckchen blaue Klappkarten in Elefantenform. "Lädst du mich denn auch ein zu deinem Geburtstag?", versucht die Verkäuferin mit dem Mädchen zu flirten. Da kommt sie bei Julia aber an die falsche Adresse. "Nee", sagt sie empört. "Ich muss schon viel zu viele Erwachsene einladen!"

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    22. März 2009
    Ohren auf: Rena Larf plant eine Radiosendung mit meinen Märchen. Die 30-minütige Sendung läuft am 23. April im "Märchengarten" auf "1000 Mikes". Los geht es um 10 Uhr. Der Beitrag trägt den Titel: "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau". Außer meinem gleichnamigen Märchen aus dem Wurdack-Buch "Immer diese Kobolde!" wird Rena auch "Die Rache der Heinzelmännchen" (Aus: "Das geteilte Königreich", Lerato-Verlag) und "Die Prinzessin aus dem Kaugummiautomaten" ("Noch mehr Gute Nacht Geschichten", Wurdack) vorlesen. Ich freu mich schon drauf. Die Sendung fidet ihr unter http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=9490






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    20. März 2009
    Heute ist der neue "Tempest" erschienen. Darin findet sich der erste Teil meines kleinen Schreibkurses "Journalistisches Schreiben für Einsteiger - Typische Anfängerfehler und wie sie vermieden werden können". Teil zwei erscheint im nächsten Monat. Den Tempest könnt ihr auf der Seite www.autorenforum.de kostenlos abonnieren.

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    18. März 2009
    Die Post war da: Heute ist das Paket mit meinen Belegexemplaren für mein neues Buch angekommen. Es gefällt mir sehr gut, und ich habe beim ersten Reinschauen auch noch keinen Druckfehler gefunden. Das Buch "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" (ursprünglich: "Jungdeutsche Studien") ist im Ibidem-Verlag erschienen und sollte spätestens nächste Woche überall im Buchhandel zu haben sein. Der Klappentext: "Das Junge Deutschland - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte. Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr Markenzeichen - ihren Stil - zu bewahren." Das 164-seitige Buch hat die ISBN 978-3-89821-958-7 und kostet 24,90 Euro.




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    10. März 2009
    Auf Suite101.de ist eine neue Rezension zum Märchenbuch "Wovon träumt der Mond?" erschienen. Was die Autorin Monika Hermeling schreibt, könnt ihr hier nachlesen: http://landwirtschaft-forstwirtschaft.suite101.de/article.cfm/rezension_wovon_traeumt_der_mond


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    28. Februar 2009
    Ab heute ist die neue Elfenschrift erhältlich. Das Heft steht unter dem Motto "Elfenstaub und Märchenzauber". Ich habe dazu einen Artikel über Elfen beigetragen, in dem ich den eigenartigen spitzohrigen Wesen von ihrem ersten Auftreten in der Edda als "Alfen" bis hin zur High-Tech-Untergrund-Polizei in Eoin Colfers Artemis-Fowl-Bänden nachspüre. Außerdem bietet das Heft Künstlerportraits mit Charlotte Engmann und Tanja Meurer, Textbeiträge von Friederike Stein, Karina Richter, W. Berner, Simone Edelberg, Josef Herzog, Thomas Backus, Charlotte Engmann und Christel Scheja sowie Grafiken/Illustrationen von Nadja Iljina, Manuela P. Forst und Michael Stegemann, eine Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden.


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    27. Februar 2009
    Heute habe ich zum letzten Mal mein Märchen "Weihnachtssand für Helgoland" Korrektur gelesen. Hoffentlich habe ich alle Ecken und Kanten gefunden und ausgebügelt. Ich freue mich schon auf die Schleswig-Holstein-Anthologie "Wenn die Biiken brennen", die im April im Plöner Verlag 71 (www.verlag71.de) erscheinen wird. Vorbestellungen werden bereits entgegengenommen.

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    26. Februar 2009
    Endspurt für die Schleswig-Holstein-Anthologie: Das Buch, in dem auch mein Helgoland-Märchen erscheint, ist, wie der Herausgeber Bartholomäus Figatowski mitteilt, nunmehr von Herrn Duwe vom Verlag 71 gesetzt worden und wird auf der Verlagshomepage angekündigt: http://www.verlag71.de/verlageinundsiebzig/buecher/regionales/biiken.php. Die atmosphärische Illustration für das Cover hat der Grafiker Rainer Schorm zur Verfügung gestellt, der in der Anthologie auch als Autor vertreten ist. Verena Wolfs Geschichte "Wenn die Biiken brennen" lieferte den Titel für das ganze Buch. Die Anthologie wird knapp 200 Seiten umfassen - in der alten Verlagsankündigung sind es noch 136 Seiten - und 12,90 EUR kosten. Die ISBN lautet: 978-3-928905-76-3. Erscheinungstermin ist April 2009.


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    20. Februar 2009
    Die Vorschau zur neuen Elfenschrift, in der auch ein Elfen-Artikel von mir erscheint, ist jetzt online. Ausgabe 21 erscheint Anfang März 2009 und widmet sich dem Thema "Elfenstaub und Märchenzauber. Inhalt: Künstlerportraits mit Charlotte Engmann und Tanja Meurer, Elfen-Artikel von Petra Hartmann, weitere Textbeiträge von Friederike Stein, Karina Richter, W. Berner, Simone Edelberg, Josef Herzog, Thomas Backus, Charlotte Engmann und Christel Scheja, Grafiken/Illustrationen von Nadja Iljina, Manuela P. Forst und Michael Stegemann, Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden.

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    11. Februar 2009
    Das Cover für die neue Elfenschrift ist online. Ausgabe 21 erscheint Anfang März 2009. Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Das Heft widmet dich dem Thema: Elfenstaub und Märchenzauber. Von mir ist ein Artikel über Alfen, Elfen und Elben enthalten. Zu bestellen zum Preis von 2,50 Euro unter www.elfenschrift.de.

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    10. Februar 2009
    Heute habe ich die Druckfreigabe für mein neues Buch "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" erteilt. Auch das Cover ist jetzt fertig. Das Buch erscheint voraussichtlich im März im ibidem-Verlag, hat 164 Seiten und trägt die ISBN 978-3-89821-958-7. Es kostet 24,90 Euro.

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    6. Februar 2009
    Meine Geschichte "Auf den Schwingen der Elim" ist inzwischen bei www.literra.info online gegangen. Ich beteilige mich damit an dem Projekt "Text for Art", das Alisha Bionda ins Leben gerufen hat. Das Bild stammt von der Künstlerin Gaby Hylla und war tatsächlich ausgesprochen inspirierend. Schaut doch einmal herein unter: http://www.literra.info/kurzgeschichten/short_story.php?id=229


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    2. Februar 2009
    Update in der Bordbibliothek: Die beiden Bücher "Weihnachten mit der Elfenschrift" und "Wovon träumt der Mond?" wurden eingepflegt. Außerdem sind jetzt mein Lebenslauf und meine Veröffentlichungsliste auf dem neuesten Stand.

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    1. Februar 2009
    Mein Aufsatz "Über Alfen, Elben und Elfen" erscheint in der nächsten Elfenschrift. Das Heft ist voraussichtlich Anfang März zu haben und steht unter dem Motto: "Elfenstaub und Märchenzauber". Mehr Infos und Bestellungen unter www.elfenschrift.de.

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    31. Januar 2009
    Die Arbeiten an meinem neuen Buch "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" gehen dem Ende zu. Der Klappentext ist schon fertig: „Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte. Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren." Das Buch hat die ISBN 978-3-89821-958-7, kostet 24,90 euro und wird demnächst beim Ibidem-Verlag erscheinen.


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    18. Januar 2009
    Elektropost von Alisha Bionda: Sie teilt mit, dass meine Geschichte "Auf den Schwingen der Elim" am 5. Februar erscheinen wird. Wer Lust hat, meine Fantasy-Story über arrogante Engelswesen und einen von Hybris ergriffenen Fußgänger lesen will, ist herzlich auf die Seite www.literra.info eingeladen.


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    16. Januar 2009
    Heute habe ich die ersten Cover-Vorschläge für mein neues Buch bekommen. Mein Favorit ist der blaue Entwurf, es gibt aber auch Varianten in Rot, Weiß und Weiß-Orange. Ich grübele noch ein wenig. Das Buch "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" soll im Frühjahr im Ibidem-Verlag erscheinen.



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    8. Januar 2009, Lesung
    Ich lese am 15. Januar auf einer Veranstaltung des Vereins "Mentor - die Leselernhelfer" aus meinem Buch "Ein Prinz für Movenna" vor. „Mentor – die Leselernhelfer Hannover e.V.“ ist ein landesweit erfolgreiches Projekt für Lese- und Sprachförderung. Förderungsbedürftige Kinder zwischen 8 und 16 Jahren treffen sich wöchentlich mit ihren persönlichen MentorInnen, die ehrenamtlich für die gute Sache arbeiten. Dieses System hat auch in Springe bereits Früchte getragen: Zur Zeit unterstützen 48 MentorInnen 55 Kinder an 7 Schulen im Springer Stadtgebiet Für viele der betreuten Kinder ist es jedoch nicht selbstverständlich, ein eigenes Buch zu besitzen. Die Beziehung zum Lesen wird durch den Besitz von eigenen Büchern jedoch entscheidend gestärkt. Der Verein Mentor in Springe hat nun für eine Bücherspende - bestehend aus einer großen Anzahl von Exemplaren meiner Bücher "Drachenstarker Feenzauber" und "Ein Prinz für Movenna" - das Unternehmen AWD gewonnen, dessen Stiftung "Kinderhilfe" dieses Projekt stützt. Die AWD-Stiftung unterstützt Kinder, die in ihren Existenz- und Entwicklungschancen ohne solche Hilfe nachhaltig beeinträchtigt sind. Unternehmensvertreter werden anwesend sein, um die Bücherspende den Leselernhelfern für ihre Lesekinder zu übergeben. Die Übergabe mit Lesung beginnt um 17 Uhr in der Aula der Grundschule „Hinter der Burg“ in Springe.

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    2. Januar 2009, aus meinem Tagebuch
    Unglaublich, was es in diesem Kosmetik-Geschäft für Unmengen an Badezusätzen gibt: Salz aus dem Toten Meer, kombiniert mit Olivenöl. Drachensprudelbad für Kinder und kleine Drachen, das knistert und zischt wie Brausepulver. Rosenöl und Lavendel. Und so ziemlich alles, was man sonst eher in den Mund als in die Wanne steckt: Vanille, Brombeer, Himbeer, Erdbeer, Orange, Apfel-Zimt, Kokos. Und dann entdecke ich tatsächlich ein edles Fläschchen, das mir Badeträume in Schokolade verspricht. Schokolade macht glücklich, denke ich mir, ich kann es einfach nicht stehenlassen. Peinlich wurde es allerdings, als die kleine Julia mich gestern Morgen besuchte und natürlich prompt ins Badezimmer spaziert kam. Nachdenklich musterte sie die abfließende braune Flüssigkeit und blickte dann an mir hoch. "Sag mal, Petra", fragte sie zweifelnd, "wann warst du eigentlich das letzte Mal in der Badewanne ...?"

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    26. Dezember 2008
    Heute habe ich den Klappentext für meine "Jungdeutschen Studien" überarbeitet, die nächstes Jahr unter dem Titel "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension" im Ibidem-Verlag erscheinen sollen. Außerdem habe ich noch ein wenig an meiner Kurzbiographie feilen müssen. Laut Zeitplan des Verlages soll ich Anfang des neuen Jahres die Druckfahnen erhalten. Dann ist wieder Korrekturlesen angesagt.

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    25. Dezember 2008
    Heute war ich fleißig und habe einem Artikel über journalistisches Schreiben und typische Anfängerfehler den letzten Schliff gegeben. Der Text wird voraussichtlich als Zweiteiler in der März- und April-Ausgabe des "Tempest" erscheinen. Wer den kostenlosen Newsletter noch nicht erhält, kann ihn auf der Seite www.autorenforum.de abonnieren.

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    23. Dezember 2008, aus meinem Tagebuch
    Julias Cousin Leon ist immer noch erschüttert. Der Kleine steht vollkommen neben sich und macht ein Gesicht, als würde er gleich in Tränen ausbrechen. Eben haben ihm seine Eltern gebeichtet, dass es gar keinen Weihnachtsmann gibt. Ich habe noch nie im Leben ein Kind gesehen, das so schockiert war. Nein, das mit dem Weihnachtsmann, das kann er schon verschmerzen, versichert er tapfer. Und dann bricht es aus ihm hervor: "Aber dass mich meine Eltern so angelogen haben ..." Morgen Abend bei der Bescherung werde ich meine Eltern einmal ganz herzlich knuddeln als Dankeschön dafür, dass sie mir ihre Geschenke immer offen und ehrlich überreicht haben. Fröhliche Weihnachten!

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    18. Dezember 2008
    Die NDZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von der Lesung in Bennigsen. Katharina Peter schrieb darüber: "Elefant Paulchen schlittert in die Katastrophe/ Bennigsen (kata). Das hatte sich Paulchen schon immer gewünscht: Einmal eine ganz große Rolle an Weihnachten spielen. Da kommt der Streik der Rentiere ganz recht. Doch weil Paulchen ein etwas tollpatschiger Elefant ist, endet die Schlittenfahrt mit dem Weihnachtsmann in einer mittleren Katastrophe. Während Autorin Petra Hartmann beim Weihnachtslesen des RvB-Fördervereins die elf kleinen Zuhörer, die gestern in die Bennigser Bibliothek gekommen waren mit ihrer eigenen Geschichte "Paulchen mit den blauen Augen" zum Lachen brachte und in ihren Bann zog, schnappten sich ihre zwei Vorlese-Mitstreiterinnen Margit Wittkugel und Gisela Scharsack Klassiker wie "Hilfe, die Erdmanns kommen" und Geschichten von Astrid Lindgren." © Neue Deister-Zeitung, 18.12.2008


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    14. Dezember 2008
    Meine Geschichte "Das Märchen von der verzauberten Straßenlaterne" könnt ihr jetzt auf www.literra.info nachlesen. Surft einfach mal vorbei: http://www.literra.info/kurzgeschichten/short_story.php?id=202

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    14. Dezember 2008: Zwei Lesungen
    Für die nächste Woche stehen mir zwei Lesungen bevor: Am Mittwoch, 17. Dezember, bin ich beim Rudolf-von-Bennigsen-Förderverein zu hören. Die Lesung beginnt um 16 Uhr. Der Verein hat die Grundschulkinder in die Bibliothek im Bahnhofsgebäude eingeladen. Und am Donnerstag, 18. Dezember, lese ich in der Springer Stadtbibliothek den Kindern etwas vor. Los geht es um 15 Uhr. Mit dabei ist auf alle Fälle mein neues Weihnachtsmärchen: "Paulchen mit den blauen Augen."

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    10. Dezember 2008
    Eine Benefiz-Lesung für "KinderLeben", das ambulante Kinderhospiz in Hamburg: Rena Larf liest am 13.12. ab 17 Uhr in den Räumen des Hospizes am Eidelstedter Marktplatz. Zum Programm gehört auch mein Märchen "Die Weihnachtseisenbahn". Unter dem Titel „ Und auf einmal riecht’s nach Himmel...“ entführt Rena Larf die Gäste der Lesung stimmungsvoll in das bevorstehende Weihnachtsfest. Der komplette Erlös der Veranstaltung kommt KinderLeben, Hamburgs erstem ambulanten Kinderhospiz für todkranke Kinder mit sozialen und therapeutischen Einrichtungen für die ganze Familie, zugute. Eintritt: € 15 (inklusive Bratapfel, Gebäck, Getränke und Lesung) Reservierungen ab sofort unter: KinderLeben • Ambulantes Kinderhospiz Hamburg e.V. Alte Elbgaustrasse 14 22523 Hamburg Tel.: 040 / 35 56 37 75 Fax: 040 / 390 02 35 E-Mail: info@hamburg-kinderleben.de. Die Lesung wird live auf http://www.1000mikes.com/app/scheduleEntry.xhtml?scheduleEntryId=5968 gesendet.

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    10. Dezember 2008
    "Wovon träumt der Mond?" könnt ihr jetzt auch hören: Rena Larf widmet unserem Märchenbuch eine Sendung in ihrem Online-Radioprogramm "Der Märchengarten". Die Sendung läuft am Donnerstag, 11. Dezember, von 10:45 bis 11:15 Uhr. Hört einfach mal rein unter http://www.1000mikes.com/show/der_maerchengarten (Und wer nicht live dabei ist, kann die Sendung auch später noch auf der Seite finden ;))


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    8. Dezember 2008, aus meinem Tagebuch
    „Kannst du dir vorstellen, was Julia angestellt hat!“, schimpft meine Nachbarin. „Sie hat mir die ganze Kühltruhe mit Schnee vollgeschaufelt. Angeblich sollte das ein Weihnachtsgeschenk sein …“ Ich erröte. Zugegeben, ich hatte vor zwei Wochen gesagt, dass ich mir weiße Weihnachten wünsche. Ärgerlich, wenn unromantische Mütter einem jede Weihnachtsüberraschung verderben. Darum werde ich ihr auch ganz bestimmt nicht erzählen, dass ich mir noch einen Schneeball für Julia eingefroren habe – als Osterüberraschung.

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    1. Dezember 2008, aus meinem Tagebuch
    Manche Weihnachtserinnerungen prägen für das ganze Leben: Nie werde ich die Tränen meiner Mutter vergessen, als einmal am Heiligen Abend unsere Tannenbaumspitze zerbrach. Noch im Jahr darauf glaubte ich, dass das Schlimmste auf der Welt ein Weihnachtsbaum ohne so ein glänzendes gläsernes Wunderding sei. Zu der Zeit sollten wir in der Grundschule unsere Wunschzettel schreiben. Ich weiß noch ganz genau, wie komisch mich unser alter Schuldirektor angeguckt hat, als er auf meinem Blatt nur die Worte „Wasserpistole“ und „Tannenbaumspitze“ las. Spätestens da wird sich bei ihm wohl der Gedanke verfestigt haben, ich sei etwas verschroben. Aber sagen Sie selbst: So ein Tannenbaum ohne Spitze, das ist doch nichts, oder?

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    27. November 2008
    Neues zur Schleswig-Holstein-Anthologie: Meine Geschichte "Eine Handvoll Weihnachtssand" heißt jetzt "Weihnachtssand für Helgoland". Sie wird voraussichtlich im April 2009 erscheinen. Das Buch trägt den Titel "Wenn die Biiken brennen". Es wird herausgegeben von Bartholomäus Figatowski. ISBN: 978-3-928905-76-3, Seitenzahl: ca. 136, Verarbeitung: Broschur, 4-farbiger Umschlag, Preis: 12,90 Euro. Eine Anthologie mit phantastischen Kurzgeschichten aus Schleswig-Holstein. Die landschaftliche Schönheit und das kulturelle Erbe Schleswig-Holsteins bieten viele Anreize. »Die Geschichten zeigen ein mythenumwobenes Bild des nördlichsten Bundeslandes«, sagt Bartholomäus Figatowski, Literaturwissenschaftler und Herausgeber der Anthologie. Unter anderem: ... die Geschichte der Biikenfeuer auf Amrum, die zwei unerwartete Gäste aus dem Meer anlocken. ... die Geschichte eines Föhrurlaubers, der einen geheimnisvollen Anhalter mitnimmt. ... die Geschichte eines Ehepaares, das Sylt besucht und dem Wiedergänger eines Kindes begegnet, das in der Vergangenheit in einen Damm eingemauert wurde. ... und noch ein Dutzend Geschichten mehr. Folgende Autorinnen und Autoren sind im Buch vertreten: Claus Beese, Jonas-Philipp Dallmann, Conny Franken, Martin Gregor-Ax, Petra Hartmann, Jule Jenders, Karl-Otto Kaminski, Rolf Kamradek, Manfred Lafrentz, Chris Lind, Judith Merchant, Kai Riedemann, Rainer Schorm, Nadja Sennewald, Jörg Weigand, Karla Weigand, Verena Wolf. Vorbestellungen: www.verlag71.de.

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    24. November 2008
    Mein neues Buch über das Junge Deutschland ist auf der Zielgeraden. Jetzt habe ich vom Verlag den fertig eingerichteten Text bekommen und muss nur noch einmal ganz kritisch darüberlesen. Der Titel steht bereits fest: "Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension. Die verbotenen jungdeutschen Autoren nach 1835". Der Text hat 164 Seiten und wird nächstes Jahr im Ibidem-Verlag erscheinen.

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    24. November 2008
    Neu erschienen: "Weihnachten mit der Elfenschrift". Die Anthologie, die von Ulrike Stegemann herausgegeben wurde, enthält meine Weihnachtsmärchen "Der Reserveweihnachtsmann" und "Die Weihnachtseisenbahn". Die weihnachtliche Kurzgeschichten-Sammlung hat die ISBN 978-3-8370-7096-5. Das Buch hat 84 Seiten und kann zum Preis von 6,80 Euro bei BoD, Libri oder amazon bestellt werden - oder mit Widmung durch eine Mail an info@elfenschrift.de. Der Klappentext: "Eine Zauberfee und ein Troll streiten sich darum, wer an Weihnachten die Geschenke bringen darf. Ein Waisenjunge schließt Freundschaft mit einem verlassenen Hund. Eine Krüppeltanne verwandelt sich in einen traumhaften Weihnachtsbaum. Und der Weihnachtsmann bricht sich das Bein und bestimmt den Osterhasen zu seiner Vertretung ... das alles und mehr erzählen die Autorinnen in diesem zauberhaften Weihnachtsbuch." Autoren: Ulrike Stegemann, Elke Meyer, Rena Larf, Petra Hartmann, Fabienne Siegmund, Anita Aeppli, Nelli Henke, Kerri & Ulli. Künstler: Tina Müllner, Michael Stegemann.

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    24. November 2008
    Neu erschienen: Das Märchenbuch "Wovon träumt der Mond?", das ich zusammen mit Judith Ott herausgegeben habe, ist ab jetzt zum Preis von 12,95 Euro zu haben. Das Taschenbuch hat die ISBN 978-3-938065-37-2, ist im Buchhandel erhältlich und kann unter www.wurdackverlag.de bestellt werden. Der Klappentext: "Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben."

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    24. November 2008
    Ich bin aus dem Urlaub wieder da. Ich habe drei Wochen Schreibferien auf Helgoland verbracht, habe mir den Wind um die Nase wehen lassen, 17 Tintenpatronen leergeschrieben, die ersten 84 Seiten meines neuen Romans verfasst, außerdem drei Briefe für die Serie "Lotte und Jan" zu Papier gebracht und ein neues Weihnachtsmärchen erfunden. Der Urlaub hat sich also rundum gelohnt.


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    31. Oktober 2008
    So, das Manuskript für meine "Jungdeutschen Studien" ist in trockenen Tüchern. Gestern Nacht habe ich das Manuskript an den Ibidem-Verlag gemailt. Ein paar Ideen für einen Titel habe ich auch schon ...

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    27. Oktober 2008, aus meinem Tagebuch
    Falkner im Wisentgehege – ein Traumjob für viele. Allerdings, als Ministerpräsident Christian Wulff sich die Flugvorführung im Falkenhof anschaute, da hätte ich um nichts in der Welt in der Haut von Kristof Schreiber stecken mögen. Der junge Mann tauchte plötzlich auf dem Dach des Falkenhofs auf und sollte eigentlich nur die gewaltige Seeadlerdame Edda in Empfang nehmen. Haben Sie schon einmal einen Leibwächter gesehen, wenn er nervös wird? „Den Typ da oben bitte nicht vom Dach knallen, das ist der Falkner und kein Attentäter“, warnte Wisentgehege-Leiter Thomas Hennig zum Glück rechtzeitig. Nein, ich lieber werde doch kein Falkner. Da bringe ich lieber meinem Wellensittich bei, dass er auf meinem Finger sitzt.

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    24. Oktober 2008
    Meine Geschichte "Das Märchen von der verzauberten Straßenlaterne" erscheint demnächst auf www.literra.info. Es geht um einen arroganten Zauberer namens "Magus der Einzigartige" und um den kleinen Zauberhans, der wegen Magus seine Karriere aufgeben und umschulen musste. Jahre später kommt es in einer Silvesternacht an einer Straßenlaterne zum Showdown - und zu einer äußerst fiesen Rache. Alisha Bionda mailte: "Ich habe deine verzauberte Laterne für den 9.12. vorprogrammiert." Schaut einfach mal rein.

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    23. Oktober 2008
    Wer noch nicht weiß, was er seinen Freunden und Verwandten zu Weihnachten schenken soll, dem empfehle ich das Weihnachtsbuch der Elfenschrift. Von mir sind die Märchen "Der Reserve-Weihnachtsmann" und "Die Weihnachtseisenbahn" enthalten. Das Buch heißt: "Weihnachten mit der Elfenschrift", wurde herausgegeben von Ulrike Stegemann, hat die ISBN 978-3-8370-7096-5 und ist bei Books on Demand in Noderstedt erschienen. Es hat 84 Seiten und kostet 6,80 Euro. Inhalt: "Eine Zauberfee und ein Troll streiten sich darum, wer an Weihnachten die Geschenke bringen darf. Ein Waisenjunge schließt Freundschaft mit einem verlassenen Hund. Eine Krüppeltanne verwandelt sich in einen traumhaften Weihnachtsbaum. Und der Weihnachtsmann bricht sich das Bein und bestimmt den Osterhasen zu seiner Vertretung ... das alles und mehr erzählen die Autorinnen Ulrike Stegemann, Elke Meyer, Rena Larf, Petra Hartmann, Fabienne Siegmund, Anita Aeppli, Nelli Henke und Kerri & Ulli in diesem zauberhaften Weihnachtsbuch." Für die Illustrationen sorgten die Künstler Tina Müllner und Michael Stegemann.


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    19. Oktober 2008, Bericht vom Buchmesse-Con
    Es hat geklappt! Gestern Abend hieß es tatsächlich: "Der Gewinner ist - "Drachenstarker Feenzauber!" Ihr glaubt gar nicht, wie mir das Herz gebubbert hat, als ich die Treppe zur Bühne hochgegangen bin. Ich habe nur gedacht: Jetzt bloß nicht stolpern und plötzlich vor Dirk van den Boom auf dem Boden liegen ...


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    Die Laudatio auf unser Buch hat Eric Schreiber gehalten. Er hat aber nicht viel gesagt, nur den Titel genannt, gratuliert und mir die Trophäe in die Hand gedrückt. Es handelt sich um eine Art Steinquader (Marmor?) in den Maßen 7,5 x 7,5 x 3 Zentimeter, auf dem eine längliche, rechteckige, goldschimmernde Metallplatte aufragt. Darauf ist eine etwas kleinere silberne Platte aufgeklebt. Eingeprägt ist darauf in Goldbuchstaben: "Deutscher Phantastik-Preis 2008 Beste Kurzgeschichten-Sammlung Petra Hartmann (Hrsg.): Drachenstarker Feenzauber". Das Teil ist ziemlich schwer. Man hat schon das Gefühl, ein ganz ordentliches Gewicht in der Hand zu halten. Ich habe es eben nachgewogen: 630 Gramm, das sind knapp zweieinhalb Feenzauber-Bände.


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    Sehen tut man auf dieser Bühne so gut wie nichts. Der Publikumsraum liegt im Dunkel, und ein paar heftige Scheinwerfer sind genau auf das Gesicht des Preisträgers gerichtet. Ich stammelte meinen Dank an den Verleger und die Autoren ins Mikrofon, bedankte mich auch bei unseren Lesern und vor allem unseren Wählern, wies dezent darauf hin, dass wir schon die vierte Auflage erreicht haben und kündigte für November schon mal den Folgeband "Wovon träumt

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    Ein paar von euch durfte ich gestern persönlich kennen lernen. Es war schön, einmal die Gesichter sehen, die hinter den Geschichten stecken. Mit einigen Autoren haben wir danach noch Fotos mit Preis und Buch für die Presse gemacht.

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    Besonders schön war, als sich herausstellte, dass wir gleich zwei Preisträger in unseren Reihen haben: Regina Schleheck ("Laura Schlüsselkind") hat nämlich auch den Preis für das beste Hörspiel erhalten. Sie ist die Autorin von "Mark Brandis: Bordbuch Delta VII" (Ich hatte gerade zwei Wochen vorher das Buch gelesen und bin sofort ein Fan der Serie geworden).

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    Außerdem habe ich mich gefreut, dass mein "Wurdack-Kollege" Jörg Olbrich den Preis für die beste Kurzgeschichte erhalten hat(Pandaimonion VIII: "Die Formel des Lebens").

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    Der Tag im Bürgerhaus in Frankfurt-Dreieich war sehr schön. Für mich war es der dritte Buchmesse-Con, und ich habe mir fest vorgenommen, auch im nächsten Jahr wieder da zu sein. Als Schreiber steht man ja sonstim "normalen" Leben immer ziemlich allein da - aber hier kann man ratsächlich auf Gleichgesinnte treffen ;)

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    Feenzauber war am Stand des Wurdack-Verlags zu haben und am Stand der Phantastik Girls. Mit den Girls hatte ich an dem Nachmittag noch eine Lesung im Raum "Hangardeck", die mit 25 Zuhörern ganz gut besucht war. Ich habe zusammen mit Christel Scheja ("Raumkreuzer Ikarus"), Charlotte Engmann("Liederkreis des Todes") und Andrea Tillmanns ("Erik im Land der Drachen") gelesen. Und nachdem Kris und Charlie ihre blutigen Gemetzel vorgetragen hatten, fand ich, es sei mal Zeit für etwas Niedliches und las aus "Ein Prinz für Movenna" meinen "Raubwürger" vor.

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    Leider hatte ich keine Zeit, die Lesungen der Kollegen zu besuchen (Entschuldigung, Gus). Die "Apokalyptischen Schreiber", die "Vampirschlampen" und natürlich die Wurdack-SF-Lesung hätte ich schon gern gehört.

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    Die Verleihung war gegen 20.30 Uhr zu Ende, dann räumten wir langsam unsere Stände ab. Das Konzert danach habe ich nicht mehr erlebt. Ich lud meine kleine Schwester Yvonne als Dankeschön fürs Fotoschießen und für die Standbetreuung noch zu einem Menü bei MC D' ein, dann ging es auf die Autobahn. Kurz vor 2 Uhr sind wir wieder in Sillium angekommen.

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    14. Oktober 2008, Lesung
    Sehen wir uns auf dem BuchmesseCon? Ich bin am Sonntag, 18. Oktober, am Stand der "Phantastik Girls" in Frankfurt-Dreieich vertreten. Klar, ich hoffe ja auch darauf, dass ich den Deutschen-Phantastik-Preis für "Drachenstarker Feenzauber" bekomme. Außerdem planen wir eine Lesung, die um 16 Uhr beginnen soll. Ich werde voraussichtlich aus Movenna II vorlesen. Hier der Ankündigungstext: "Horror, Grusel, aber auch Märchenhaftes und Humorvolles bieten die Phantastik Girls: Charlotte Engmann, Christel Scheja , Andrea Tillmanns und Petra Hartmann lesen aus ihren Werken vor. Charlotte Engmann wird ihren neuen Horror-Roman „Liederkreis des Todes“ (Hary Productions) vorstellen. Die Autorin wurde 1971 in Neuss geboren. Sie wuchs in Erftstadt-Liblar auf. Nach dem Abitur studierte sie einige Semester Germanistik, Anglistik und Geschichte an der Universität zu Köln. Danach absolvierte sie eine Ausbildung zur Verlagskauffrau. 1997 zog sie nach Köln, wo sie heute noch lebt, schreibt und arbeitet. Bisher hat sie sechs Bücher veröffentlicht. Info: www.charlotte-engmann.de. Andrea Tillmanns hat gerade ihren Fantasy-Roman „Erik im Land der Drachen“ veröffentlicht. Sie wurde 1972 in Grevenbroich geboren und lebt nun in Würselen. Im "Brotberuf" ist sie Diplom-Physikerin. 2003 Erschien ihr Debütroman „Der eiserner Thron“ (zusammen mit Heidrun Jänchen und Christian Savoy), außerdem erschienen zwei Taschenhefte im Crago-Verlag und ein Kinderbuch „Tiere rund um unser Haus“. Info: www.andreatillmanns.de. Christel Scheja lebt in Solingen und wurde bekannt durch ihre DSA-Romane „Katzenspuren“ und „Das magische Erbe“. Sie studierte in Paderborn und Mathematik, ehe sie zur Datenverarbeitungskauffrau umschulte. Die vielseitige Autorin, die mit der „Legendensänger-Edition“ seit 1988 eines der langlebigsten Fanzines herausgibt, ist auch in der Science Fiction („Raumkreuzer Ikarus“) zu Hause und veröffentlichte im vergangenen Jahr zusammen mit Charlotte Engmann den Fantasy-Roman „Sturmbrecher“.Info: www.legendensaenger.privat.t-online.de. Petra Hartmann, Jahrgang 1970, lebt in Sillium und Springe. Die Literaturwissenschaftlerin und Journalistin ist Redakteurin einer Tageszeitung. Sie veröffentlichte die Fantasy-Romanen „Geschichten aus Movenna“ und „Ein Prinz für Movenna“ und ist Herausgeberin zweier Märchen-Anthologien im Wurdack-Verlag: „Drachenstarker Feenzauber“ ist nominiert für den Deutschen Phantastik-Preis als beste Anthologie des Jahres 2007; „Wovon träumt der Mond?“ erscheint voraussichtlich im November 2008. Info: www.petrahartmann.de." Mehr Infos auf der Seite www.buchmessecon.info.


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    12. Oktober 2008, aus meinem Tagebuch
    Die kleine Julia hat Geburtstag, und das schönste Geschenk von allen kommt diesmal von der Großmutter: eine Wasserpistole mit Zielfernrohr und Riesentank. Unglaublich, wie zielsicher das Mädchen ist. In der guten Stube ist kaum ein Fleckchen vor ihr sicher. „Mutter, ich kann wirklich nicht verstehen, wie du ihr so etwas schenken konntest“, empört sich Julias Mama und blickt die Großmutter streng an. „Hast du denn ganz vergessen, wie du dich damals geärgert hast, als ich mit meiner Wasserpistole in der Wohnung gespielt habe?“ „Nein“, lächelt die alte Frau weise. „Nein, das habe ich nicht vergessen.“

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    5. Oktober 2008
    Das Buch "Wovon träumt der Mond?" nimmt langsam Gestalt an. Rechtzeitig zum Wochenende habe ich den Buchblock zugemailt bekommen. Judith Ott, Matthias Herkle, Ernst Wurdack und ich geben uns Mühe, auch noch die letzten Druckfehler aufzuspüren. Wenn alles klappt, wird das Buch wie geplant Ende November erscheinen können.

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    4. Oktober 2008
    Die vierte Auflage von "Drachenstarker Feenzauber" ist da. Das Märchenbuch kann unter www.wurdackverlag.de oder unter hartmann.holle@web.de bestellt werden. Die Anthologie ist für den "Deutschen Phantastik-Preis" nominiert, der am 18. Oktober auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich verliehen wird. Drückt die Daumen, dass wir es schaffen ;)

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    18. September 2008
    Heute bekam ich einen Anruf vom Ibidem-Verlag: Sie haben mein neues Manuskript akzeptiert. In ein paar Monaten wird in dem Verlag mein Buch über das Junge Deutschland erscheinen. Nur über einen knackigen Titel muss ich mir noch Gedanken machen. "Jungdeutsche Studien" klingt noch arg akademisch und staubtrocken. Fällt euch etwas besseres ein?


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    17. September 2008
    Es wird eine neue Auflage zum Buch "Drachenstarker Feenzauber" geben. Die Märchenenthologie ist für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert. Klar, dass wir auf dem Buchmessecon am 18. Oktober nicht ohne Bücher dastehen wollen. Wer sich schon ein Exemplar der vierten Auflage sichern möchte, kann das Buch unter www.wurdackverlag.de bestellen.

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    16. September 2008
    Heute morgen habe ich mit gespitzen Ohren vor dem Computer gesessen und gestaunt: Rena Larf las im Fantasy-Channel aus "Ein Prinz für Movenna" und "Geschichten aus Movenna" vor. Wow - Rena kann's einfach! Wer die Sendung noch nicht gehört hat, sollte unbedingt auf http://www.1000mikes.com/show/fantasy_channel_1 vorbeisurfen und reinhören.



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    14. September 2008, aus meinem Tagebuch
    „Ich gehe heute Abend zum Springer Weinfest“, sagte ich zu der kleinen Julia. So traurig hat mich meine Nachbarstochter noch niemals angesehen wie in diesem Moment. Dann kommt sie zu mir, nimmt mich ganz lieb in den Arm und drückt mich fest an sich. „Was ist denn los?“, wundere ich mich. „Weißt du was“, schlägt sie endlich vor, „wenn du ausgeweint hast, dann kommst du noch rüber zu uns, und dann feiern wir zusammen ein Lachfest, ja?“

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    13. September 2008, aus meinem Tagebuch
    Jenni, die Dackeldame im Haus gegenüber, hat Welpen bekommen. Seitdem ist die kleine Julia kaum von dem Körbchen mit den wuseligen Hundebabys wegzukriegen. Und irgendwann stellt sie natürlich die Frage, wie die kleinen Hundebabys denn in die Mama überhaupt reingekommen sind. „Naja“, druckst ihre Mutter herum, „der Waldi und die Jenni, die haben sich halt sehr lieb …“ Ein Aufklärungsunterricht aus der Dackelperspektive folgt, und langsam kapiert Julia. „Sag mal“, fragt sie mit großen Augen, „wenn ich ganz lieb zu dem Leon bin – kriege ich dann auch einen kleinen Dackel?“

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    11. September 2008
    Auf eine Notiz in der WAZ zum Buch "Drachenstarker Feenzauber" hat mich Chris Lind hingewiesen. Das Blatt schrieb: „Die Gelsenkirchener Autorin Chris Lind ist für den Deutschen Fantastik-Preis für Literatur „Drachenstarker Feenzauber" nominiert. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober in Frankfurt vergeben. Das Talent schickte seine Geschichte „Der Sommer des Elefanten" an die Jury. Einsendetermin war der 31. August." (WAZ, Lokales am 1.09.2008) *seufz*

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    3. September 2008
    Auch die dritte Auflage von "Drachenstarker Feenzauber" ist ausverkauft. Ich hoffe, dass es bald eine vierte geben wird. Ein paar Exemplare habe ich noch zu Hause gebunkert. Wer also ein Märchenbuch haben möchte, kann zwischenzeitlich auch unter hartmann.holle@web.de eines bestellen.

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    3. September 2008
    Die neue Elfenschrift ist erschienen. Das Heft steht unter dem Motto: "Schattenseiten". Darin enthalten ist mein Artikel "Schattenseele - Seelenschatten". Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Weiterhin sind enthalten: Künstlerportraits mit Nadja Iljina, Timo Denz und Fabienne Siegmund. Bericht über den Colonia Con von Volkmar Kuhnle. Weitere Textbeiträge von Mortimer M. Müller, Thomas Backus, Katja Leonhardt, Nadine Hamers, Sabine Völkel und Christel Scheja. Grafiken/Illustrationen von Nadja Iljina, Christel Scheja, Tina Müllner, Nina Behrmann und Michael Stegemann. Bücher-Ecke, Infos, Ausschreibungstipps und mehr ... Die 19. Elfenschrift kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden.


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    31. August 2008, aus meinem Tagebuch
    Kaum zu glauben, was das Rote Kreuz der Region alles kann: Katastrophenschutz, Reiter, Hundeführer, Taucher, Walking- und Yoga-Übungsleiterinnen, Köche und Rettungssanitäter stellten sich am Gründungstag des Regions-DRK vor. „Ich vermisse eigentlich nur noch eine Bergwacht“, merkte Stephan Weil, der Oberbürgermeister von Hannover an. Immerhin habe die Region ja mit dem Deister ein ganz beachtliches Gebirge aufzuweisen. Die Idee hat etwas Bestechendes. Ich kann es mir jedenfalls sehr gut vorstellen: Ein heißer Sommertag, Windstille, brütende Hitze, eine vollkommen unsportliche NDZ-Redakteurin am Ende ihre Kräfte, sie sinkt am Wegrand nieder, ihr schwinden die Sinne. Doch plötzlich fährt ihr eine raue, feuchte Zunge übers Gesicht. Sie blickt auf: Vor ihr steht ein riesiger Bernhardiner mit großen treuen Augen – und mit einem Fässchen eisgekühlter Cola am Halsband. Ja, liebe Rotkreuzler, gebt uns endlich eine Bergwacht am Deister.

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    28. August 2008
    Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet über Barbara Siwik und das Buch "Drachenstarker Feenzauber". Hier der Artikel: "Nominiert für den Phantastik-Preis/ Märchen der Braunsbedraer Autorin Barbara Siwik in Anthologie veröffentlicht - Publikum entscheidet/ erstellt 27.08.08, 17:32h, aktualisiert 27.08.08, 20:45h/Braunsbedra/MZ/dd. Die Braunsbedraer Autorin Barbara Siwik hat die Chance auf den Deutschen Phantastik-Preis. Sie ist mit ihrem Märchen "Die Ausreißerin" nämlich maßgeblich beteiligt am Erfolg des Buches "Drachenstarker Feenzauber", das jetzt als "Beste Anthologie 2007" für diese Auszeichnung nominiert wurde. Das teilt die Herausgeberin des Werkes, Petra Hartmann, mit. Der Deutsche Phantastik-Preis ist eine der angesehensten Auszeichnungen für deutschsprachige Autoren der Genres Science-Fiction, Fantasy oder eben auch Märchen. Er wird jährlich vergeben von den Lesern des Internet-Portals Phantastik-News und ist der einzige Publikumspreis im Bereich der deutschsprachigen Phantastik. Die Abstimmung läuft noch bis zum 31. August. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober auf der Buchmesse in Frankfurt / Main verliehen. Barbara Siwik leitete viele Jahre die Stadtbibliothek Merseburg und ist heute im Ruhestand. Sie kann bereits auf einige Veröffentlichungen in Anthologien verweisen, schreibt Gedichte, Erzählungen, Märchen und Kinderliteratur. Vergangenes Jahr veröffentlichte die 69-Jährige gemeinsam mit Wolfgang Reuter satirische Gedichte im Buch "High-matt-Land" (die MZ berichtete). In ihrem "Ausreißer"-Märchen erzählt Barbara Siwik von einer Prinzessin, die keine Lust hat, sich mit einem wildfremden Prinzen verheiraten zu lassen. Das selbstbewusste Königskind greift in die Staatskasse, läuft weg und findet als Gehilfe bei einem der seltenen ehrlichen Anwälte des Landes Unterschlupf. Als sie ihrem Vater schließlich den Advokaten als neuen Schwiegersohn präsentiert, ist der nicht sehr erbaut... Herausgeberin der Märchensammlung "Drachenstarker Feenzauber" ist Petra Hartmann. Die 38-jährige Journalistin hatte für das Buch die Qual der Wahl unter mehr als 170 Einsendungen, wie aus ihrer Pressenotiz hervorgeht. Offensichtlich hatte sie dabei ein glückliches Händchen: Das Buch "Drachenstarker Feenzauber", das 51 Autoren im Alter von zwölf bis 76 Jahren vereinigt, ist 2007 im Wurdack-Verlag erschienen und inzwischen bereits in der dritten Auflage zu haben. Berichtet wird darin über verschiedene Öko-, Büro-, Todes- und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen. Die Herausgeberin, die inzwischen zwei Fantasy-Romane über das magische Land "Movenna" veröffentlicht hat, gab übrigens vor neun Jahren selbst ihr literarisches Debüt in den Märchen- und Phantastik-Anthologien des Verlegers Ernst Wurdack. Buch "Drachenstarker Feenzauber", ISBN 3-938065-28-1, Preis: 10,95 Euro. Link: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1219676806987 Der Artikel erschien auch im Naumburger Tageblatt: 'http://www.naumburger-tageblatt.de/artikel?id=1219676806987'

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    27. August 2008
    Der Sauerlandkurier berichtet über Eleonore Nickolay und den "Drachenstarken Feenzauber". Hier der Text: "Auszeichnung für "Die Fee"? Brilon, 27.08.2008/ Eleo­nore Nickolay hat die Chance auf den Deut­schen Phan­tas­tik-Preis. Die Autorin aus Brilon war mit ihrem Märchen "Die Fee " maßgeb­lich betei­ligt am Erfolg des Buches "Dra­chen­starker Feen­zau­ber", das jetzt als "Beste Antho­logie 2007" für die Auszeich­nung nomi­niert wurde. Der Deutsche Phantastik-Preis ist eine der angesehensten Auszeichnungen für deutschsprachige Autoren der Genres Science Fiction, Fantasy oder eben auch Märchen. Er wird jährlich vergeben von den Lesern des Internet-Portals Phantastik-News und ist der einzige Publikumspreis im Bereich der deutschsprachigen Phantastik. Die Abstimmung läuft noch bis zum 31. August auf der Homepage www.deutscher-phantastik-preis.de. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich verliehen. Eleonore Nickolay wurde am 24. April 1957 in Koblenz geboren. Sie arbeitet als Lehrerin in der Erwachsenenbildung, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Eleonore Nickolay ist Mitglied des Literarischen Fördervereins Brilon und der Christine-Koch-Gesellschaft, Arnsberg. In ihrem Feenmärchen erzählt sie von einer todkranken alten Frau, an deren Sterbebett plötzlich eine Zauberfee erscheint. Ein neues Leben verspricht sie der Kranken — allerdings müsse die Frau jemanden bestimmen, der ersatzweise für sie sterben solle. Herausgeberin der Märchensammlung "Drachenstarker Feenzauber" ist Petra Hartmann aus Sillium (bei Hildesheim). Die 38-jährige Journalistin hatte für das Buch die Qual der Wahl unter mehr als 170 Einsendungen." Link: http://www.sauerlandkurier.de/auszeichnung-fuer-die-fee-sauerlandkurier_kat121_id63193.html

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    20. August 2008, Hörtipp
    Rena Larf stellt movennische Abenteuer auf dem Fantasy-Channel vor. Wer hören möchte, wie Renas traumhafte Stimme die Hexe Furunkula Warzenkraish, den jungen Heldenschüler Raubwürger und den Königssohn Wulfric zum Leben erweckt, sollte die Lesung auf http://www.1000mikes.com/show/fantasy_channel_1 nicht verpassen. Die Sendung am Freitag, 16. September, 10.30 bis 11 Uhr stellt die Geschichten "Furunkula Warzenkraish", "Raubwürger" und "Föj lächelt" aus den Büchern "Geschichten aus Movenna" und "Ein Prinz für Movenna" vor. Übrigens: 1000MIKES wurde nominiert als Preisträger des Wettbewerbs Wege ins Netz 2008 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. "Digitale Integration" ist das Leitmotiv des hoch angesehenen Wettbewerbs, der dieses Jahr zum fünften Mal stattfindet und in sieben Kategorien "beispielhafte Initiativen und Projekte" auszeichnet, "die mehr Menschen für das Internet und seine Möglichkeiten begeistern". http://blog.1000mikes.com/

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    20. August 2008
    Die Vorschau der neuen "Elfenschrift" ist online. Ausgabe 19 erscheint Anfang September 2008. Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Das Heft hat das Thema: Schattenseiten. Aus dem Inhalt: Künstlerportraits mit Nadja Iljina, Timo Denz und Fabienne Siegmund. Schatten-Artikel von Petra Hartmann. Bericht über den Colonia Con von Volkmar Kuhnle. Weitere Textbeiträge von Mortimer M. Müller, Thomas Backus, Katja Leonhardt, Nadine Hamers, Sabine Völkel und Christel Scheja. Grafiken/Illustrationen von Nadja Iljina, Christel Scheja, Tina Müllner, Nina Behrmann und Michael Stegemann. Bücher-Ecke, Infos, Ausschreibungstipps und mehr ... Das Heft kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden.

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    18. August 2008
    In der Leine-Deister-Zeitung ist am Sonnabend folgender Artikel über das Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" erschienen: "Feenzauber" als beste Anthologie nominiert./ Gronauer Autorin Elvira Reck greift nach dem Deutschen Phantastik-Preis. Gronau. Märchenhexe Ira Garlic (Elvira Reck) hat die Chance auf den Deutschen Phantastik-Preis. Die Gronauerin war mit ihrem Öko-Märchen „Wie die Schneefee den Winter rettet“ maßgeblich beteiligt am Erfolg des Buches „Drachenstarker Feenzauber“, das jetzt als „Beste Anthologie 2007“ für die Auszeichnung nominiert wurde. Der Deutsche Phantastik-Preis ist eine der angesehensten Auszeichnungen für deutschsprachige Autoren der Genres Science Fiction, Fantasy, oder eben auch Märchen. Er wird jährlich vergeben von den Lesern des Internet-Magazins Phantastik-News und ist der einzige Publikumspreis im Bereich der deutschsprachigen Phantastik. Die Abstimmung läuft noch bis zum 31. August auf der Homepage www.deutscher-phantastik-preis.de. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich verliehen. Die Gronauerin schrieb über Naturzerstörung und Klimawandel – und dennoch in einem bezaubernd märchenhaften Tonfall. Die Autorin ist 1963 geboren, verheiratet und Mutter einer Tochter. Sie machte bereits durch zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und durch zwei Romane auf sich aufmerksam. Im Internet ist sie unter www.elvirareck.de zu finden, und als Märchenhexe „Ira Garlic“ besucht sie Kindergärten, Schulen und Basare. Herausgeberin der Märchensammlung ist Petra Hartmann aus Springe. Die 38-jährige Journalistin hatte für das Buch die Qual der Wahl unter mehr als 170 Einsendungen. Der Erfolg bestätigt, dass sie dabei ein glückliches Händchen hatte: Das Buch „Drachenstarker Feenzauber“, das 51 Autoren im Alter von 12 bis 76 Jahren vereinigt, ist Ende November 2007 im Wurdack-Verlag erschienen und inzwischen bereits in der dritten Auflage zu haben. Berichtet wird über Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen.

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    15. August 2008
    Ich habe die letzten Korrekturarbeiten an meinem Artikel "So kommt euer Buch in die Zeitung" erledigt. Der Text soll in der Oktoberausgabe des Newsletters "Tempest" in der Sparte "Autorenwissen" erscheinen. Der Newsletter ist kostenlos und wird jeweils am 20. des Monats verschickt. Wer ihn noch nicht erhält, kann ihn unter www.autorenforum.de abonnieren. Der Artikel ist hervorgegangen aus einem Beitrag zum Thema "Wie Lokaljournalisten ticken" für das inzwischen leider verstorbene Forum der Story-Olympiade. Kürzlich habe ich das Thema noch einmal von Grund auf neu bearbeitet und zu einem "Chrash-Kurs Lokaljournalismus" für den Romanautoren-Stammtisch umgearbeitet. Jetzt könnt ihr im Tempest die leicht gekürzte und etwas aufpolierte Version lesen.

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    14. August 2008
    Mein Artikel "Schattenseele - Seelenschatten" wird in der nächsten "Elfenschrift" erscheinen. Das Septemberheft hat das Thema: "Schattenseiten". Das Cover-Bild stammt von Nadja Iljina. Die 19. Elfenschrift ist ab September zu haben und kann zum Preis von 2,50 Euro auf www.elfenschrift.de bestellt werden.

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    13. August 2008
    In der Deister-Leine-Zeitung ist heute ein Artiklel über "Drachenstarker Feenzauber" erschienen. Darin heißt es: "Egestorfer Autorin greift nach dem Deutschen Phantastik-Preis / "Drachenstarker Feenzauber" von Gerda Winter als beste Anthologie nominiert / Egestorf (wk). Gerda Winter hat die Chance auf den Deutschen Phantastik-Preis. Die 70-jährige gebürtige Egestorferin war mit ihrem Märchen "Madere Hal" maßgeblich beteiligt am Erfolg des Buches "Drachenstarker Feenzauber", das jetzt als "Beste Anthologie 2007" für die Auszeichnung nominiert wurde. Der Deutsche Phantastik-Preis ist eine der angesehensten Auszeichnungen für deutschsprachige Autoren der Genres Science Fiction, Fantasy, oder eben auch Märchen. Er wird jährlich vergeben von den Lesern des Internet-Portals Phantastik-News und ist der einzige Publikumspreis im Bereich der deutschsprachigen Phantastik. Die Abstimmung läuft noch bis zum 31. August aufder Homepage www.deutscher-phantastik-preis.de. Die Auszeichnung wird am 18. Oktober auf dem Buchmesse-Con in Frankfurt-Dreieich verliehen. Für "Madere Hal" ließ sich Gerda Winter, die jetzt in Hannover lebt, von orientalischen Märchen inspirieren, die sie durch ihren afghanischen Lebensgefährten kennenlernte. Es handelt sich um eine traurige und stellenweise bitterböse Geschichte um eine junge, rechtlose Frau, die ihren Mann verlässt und fortan als wahnsinniger Waldgeist in der Wildnis lebt und Männer tötet. Gerda Winter wurde am 10. November 1937 in Egestorf geboren. Sie ist geschieden und hat zwei Kinder. Seit 2004 nimmt sie an Schreibwerkstätten, Lyrik- und Märchenworkshops teil. Sie veröffentlichte ihre Werke in zwei Anthologien in der Literareon Lyrik-Bibliothek, Band III und IV, ist Mitglied der Gruppe "FederTräume" und absolvierte mehrere Lesungen. Sie stellte sich auch in der "Plattenkiste" des NDR Radio Niedersachsen vor. Herausgeberin der Märchensammlung ist Petra Hartmann aus Springe. Die 38-jährige Journalistin hatte für das Buch die Qual der Wahl unter mehr als 170 Einsendungen. Der Erfolg bestätigt, dass sie dabei ein glückliches Händchen hatte: Das Buch "Drachenstarker Feenzauber", das 51 Autoren im Alter von 12 bis 76 Jahren vereinigt, ist Ende November 2007 im Wurdack-Verlag erschienen und inzwischen bereits in der dritten Auflage zu haben. Berichtet wird über Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen. Die Herausgeberin, die inzwischen zwei Fantasy-Romaneüber das magische Land "Movenna" veröffentlicht hat, hatte vor neun Jahren selbst ihr literarisches Debüt in den Märchen- und Phantastik-Anthologien des Verlegers Ernst Wurdack. Petra Hartmann (Herausgeberin): Drachenstarker Feenzauber. 198 Seiten. ISBN 3-938065-28-1. Das Buch kostet 10,95 Euro. © Deister-Leine-Zeitung, 13.08.2008


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    11. August 2008
    Fertig: Gestern Nacht habe ich das Märchenmanuskript zusammengesetzt und die 41 Mondmärchen an den Verleger Ernst Wurdack geschickt. Damit ist für Judith Ott und mich die schwierigste Etappe des Buches bewältigt. Ernst macht sich jetzt an die Satzarbeiten. Wenn alles planmäßig läuft, wird "Wovon träumt der Mond?" im November erscheinen. Vorbestellungen: www.wurdackverlag.de.

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    10. August 2007, Conbericht
    Der Sonnabend auf dem Odyssee-Con: Das Publikum bei unserer Lesung war klein, aber sehr interessiert. Wir hatten acht Zuhörer, davon zwei ganz kleine, die auch tatsächlich bis zum Schluss sitzen geblieben sind. Oliver war ja in der glücklichen Position, dass er sich als Doppelt-Nominierter vorstellen konnte: Er ist in beiden Wurdack-Anthologien, die für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert sind, vertreten - "Drachenstarker Feenzauber" und "Die Formel des Lebens". Da wir zwei sehr kleine Zuhörer hatten, warfen wir das "Erdprogramm" um und starteten erstmal mit Märchen. Oliver las "Die Fee" (aus "Drachenstarker Feenzauber") und "Finn und der Zwerg" (aus "Immer diese Kobolde vor"). Aus dem Koboldsbuch las ich mein Märchen "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau". Als wir die Kleinen bespielt hatten, legte ich dann doch noch etwas "Irdisches" vor: "König Surbolds Grab" aus "Movenna I". Und Oliver bot eine gekürzte Version von "Der Steinprinz" dar, einer zauberhaften, aber grausamen Liebesgeschichte ohne Happy End. Den Schluss machte ich dann mit der schrecklichen, bohlenverdächtigen und allseits gefürchteten Gesangsdarbietung von "Furunkula Warzenkraisch" aus "Movenna II". Sonst habe ich noch in einen Workshop der Rollenspieler reingeschaut. Ich weiß jetzt, warum Shadowrunner alle mehr oder weniger paranoid sind und dass man als Spielleiter die Rolle des verschwundenen Sohnes des Königs nicht unbedingt am ersten Tag auf einen Spieler übertragen darf, der am letzten Tag gar nicht mehr da ist. Der Nudelsalat war lecker, der gefürchtet-geliebte Feuertopf stand diesmal nicht auf der Speisekarte. Nächstes Jahr wird das Thema wahrscheinlich "Zwielicht" sein.


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    7. August 2008, aus meinem Tagebuch
    „Du, Petra, wie alt bis du eigentlich?“, fragt mich die kleine Julia arglos. Ihr Cousin Leon schaut sie entsetzt an. Dann zupft er sie am Arm und flüstert vorwurfsvoll: „Julia, das darf man alte Frauen nicht fragen. Das ist nämlich sehr unhöflich.“ Die Kavaliere der alten Schule sterben offenbar nicht aus.

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    5. August 2008: Lesung auf der Odyssee
    Oliver Hohlstein und ich lesen am Samstag, 9. August, auf dem Odyssee-Con in Berlin. Wir haben uns - passend zum Con-Thema - eine Lesung rund um das Motto "Erde" zusammengestellt. Los geht es um 14 Uhr. Wir lesen im Haus der Jugend "Albert Schweitzer", Am Eichgarten 14, 12167 Berlin. Das Haus der Jugend befindet sich direkt am Stadtpark Steglitz. Mehr zur "Odyssee" unter www.odyssee-con.de.

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    28. Juli 2008
    Am Wochenende sind wieder ziemlich viele Mondmärchen von unseren Autoren überarbeitet zurück gekommen. Bisher sind 32 von 42 Märchen "abgesegnet". Die Satzarbeiten sollen Mitte August beginnen, wie liegen also ganz gut in der Zeit. Wenn alles klappt, kann "Wovon träumt der Mond?" im November erscheinen.



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    28. Juli 2008, aus meinem Tagebuch
    „Petra, kannst du schon bis Hundert zählen? Ich kann schon bis Hundert zählen, willst du mal hören, wie ich bis Hundert zählen kann?“ Ich nicke gottergeben und mache mich auf einen sehr langen Vortrag der kleinen Julia gefasst. Allerdings – sie hat nicht mit ihrem Cousin Leon gerechnet, der just in diesem Moment alle Zahlen hersagen will, die er schon kennt: „Sieben, eins, zwei acht, elf, neun!“, quäkt der Kleine stolz dazwischen, und spätestens, als sie bei 25 angekommen ist, hat sich Julia so verhaspelt, das sie nicht mehr weiter weiß. „Das war ganz toll“, lobe ich aufmunternd. „Und Leon, du kannst das ja auch schon richtig gut für dein Alter.“ Julia schaut mich mit einem vernichtenden Blick an. „Gut?“, schnaubt sie verächtlich. „Der hat doch bloß Telefonnummern gesagt!“

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    25. Juli 2008
    Ich fasse es nicht: Da bietet jemand tatsächlich die Erstauflage von "Drachenstarker Feenzauber" für 31,50 Euro bei amazon.de an, Zustand: "gebraucht, gut". Ist das jetzt ein Zeichen, dass das Buch endlich Kultstatus erlangt hat? Wer nicht ganz so viel hinblättern möchte, kann sich auch für schlappe 10,95 Euro die Drittauflage bei www.wurdackverlag.de bestellen. Und wer dem Buch etwas Gutes tun möchte, kann uns gern seine Stimme beim "Deutschen Phantastikpreis" geben. Wir sind nominiert in der Kategorie "Beste Original-Anthologie" und können jede Hilfe gebrauchen, die wir kriegen können. Bitte helft uns und surft mal vorbei auf www.deutscher-phantastik-preis.de. Dankeschön!



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    21. Juli 2008
    Manchmal liebe ich meinen Beruf ;) Stellt euch vor, ihr seid gerade aus dem Urlaub zurück, wacht frühmorgens vom Handyklingeln auf, und eine Stimme sagt: "Frau Hartmann, Sie müssen heute nach Norderney fliegen." Die Familie Luhm aus Alvesrode hat bei Hit-Radio Antenne einen Flug zur Insel gewonnen, und ich durfte mitfliegen und die Bilder machen. Leider hat es nicht geklappt mit meinem Vorsatz, mich später an Bord des Plattbodenschiffs "Verandering" als blinder Pasagier zu verstecken und einfach dazubleiben. Ich bin also brav wieder zurück in den Hubschrauber geklettert, gegen 19.30 Uhr in die NDZ-Redaktion zurückgekehrt und habe eine 4/5-Seite über die vier Glückspilze geschrieben. Ach, ich könnte grün und gelb werden vor Neid.


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    20. Juli 2008
    Eine Woche Urlaub, die es in sich hatte: Ich habe die Hälfte der Zeit in der Landesbibliothek in Hannover verbracht und ansonsten sehr viel geschrieben: Ein Aufsatz über Heinrich Heine und einer über den Zusammenhang von Schatten und Seelen in der Glaubens- und Aberglaubenswelt verschiedener Völker sind entstanden. Danach habe ich einen Vortrag über Pressearbeit für Autoren überarbeitet, den ich vor zwei Wochen beim Roman-Stammtisch in Hannover gehalten habe. Gestern bin ich noch einmal mit sehr spitzem Rotstift über mein Helgoland-Märchen "Eine Handvoll Weihnachtssand" gegangen. Bartholomäus Figatowski vom Verlag 71 in Plön hat den Text dankenswerterweise von oben bis unten mit Verbesserungsideen angereichert. Das Märchen soll in einer Anthologie über das phantastische Bundesland Schleswig-Holstein erscheinen. Außerdem habe ich in dieser Woche die letzten lektorierten Texte für die Anthologie "Wovon träumt der Mond?" verschickt. Die Märchensammlung, die Judith Ott und ich herausgeben, soll Ende November im Wurdack-Verlag erscheinen. Bisher haben bereits 21 der 42 Autoren ihre lektorierten Texte abgesegnet. Wir gehen davon aus, dass wir unseren Zeitplan einhalten und Mitte August mit den Satzarbeiten beginnen können.



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    4. Juli 2008
    Die dritte Auflage des Märchenbuchs "Drachenstarker Feenzauber" ist bald wieder zu haben. Das Buch soll am 21. Juli ausgeliefert werden. Bestellungen sind unter www.wurdackverlag.de oder bei mir möglich. Und wer dem Buch etwas Gutes tun will: Die Anthologie ist nominiert für den Deutschen Phantastik-Preis und braucht jede Stimme. Bitte stimmt für uns ab unter www.deutscher-phantastik-preis.de. Vielen Dank!

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    18. Juni 2008
    Die Märchen-Anthologie "Drachenstarker Feenzauber" ist für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert worden. Wer wie ich glaubt, dass das Buch klasse ist, kann uns helfen und uns seine Stimme geben: http://www.deutscher-phantastik-preis.de. Ich freue mich über jede Stimme. Herzlichen Dank!

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    17. Juni 2008
    Wer mich einmal als Andrea-Tillmanns-Fachfrau hören möchte, der kann mich auf der Seite www.zeilen-sprung.de finden. Ich gebe Christoph Huppert für die Radiosendung Paperback ein Interview über das Buch "Erik im Land der Drachen".

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    13. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
    Die kleine Julia fühlt sich schon richtig groß. Zumindest wenn sie ihrem noch kleineren Cousin Leon das Wisentgehege erklärt. „Das da sind Wisente, die heißen so, weil sie Wiesen fressen“, gibt sie munter an. „Und das da sind Wildschweine, die darf man nicht mit Kastanien füttern, das steht da auf dem Schild“, spielt sie ihre schon ganz ordentlichen Lesekünste aus. Leon nickt eifrig. „Und das da?“ Julia stutzt. „Das sind Wölfe“, flüstert sie. „Die Erwachsenen reden nicht so gern darüber, aber ich glaube, die fressen Rotkäppchen …“

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    11. Juni 2008
    Die Bordbibliothek ist jetzt auf dem neuesten Stand: Es sind eine ganze Menge Presse-Artikel zum Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" eingestellt worden.

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    11. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
    Die kleine Julia kommt mir freudestrahlend entgegengerannt und verliert dabei fast ihren übergroßen Hut aus Zeitungspapier. „Guck mal“, sagt sie stolz und baut sich vor mir auf wie ein kleiner Napoleon, „heute hast du aber eine schöne Zeitung gemacht.“ So ein kleines Lob zur rechten Zeit, das freut einen Menschen doch.

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    10. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
    Für Arbeit gibt es Geld, das hat die kleine Julia schon kapiert. „Was kriege ich dafür?“, fragt sie daher auch sofort geschäftstüchtig, als ihre Mutter sie zum Geschirrabtrocknen auffordert. „Was du dafür kriegst?“, ist die Mutter empört. „Was bekomme ich denn? Ich putze, koche, wasche deine Sachen, räume die Wohnung auf, bügele, kaufe ein, fahre dich zur Schule, helfe dir bei den Hausaufgaben, erzähle dir Gute-Nacht-Geschichten, binde dir die Schuhe zu – und was bekomme ich dafür? Nichts!“ „Doch“, entgegnet Julia ungerührt. „Du bekommst Kindergeld.“ Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

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    8. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
    Lukas hat sich zum Geburtstag eine Autorennbahn gewünscht. Im Geiste sieht er sich schon wie ein kleiner Schumi seine Runden drehen. Leon ist erst im nächsten Monat dran und hätte lieber eine elektrische Eisenbahn mit Doppelkreuzweiche und vielen kleinen Häuschen und Bäumen und einem Tunnel. „Und was wünscht du dir?“, fragen sie die kleine Julia. Die strahlt über das ganze Gesicht: „Ich wünsche mir eine elektrische U-Bahn“, verkündet sie triumphierend. Wie gut, dass sie mich noch nicht eingeladen hat.

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    4. Juni 2008
    Das Cover für unser neues Märchenbuch ist schon fertig: Im November 2008 soll es erscheinen. Die Titelillustration stammt von Matthias Herkle, die Covergestaltung liegt in den Händen von Ernst Wurdack. Informationen zum Buch: "Wovon träumt der Mond?". Märchen. Herausgegeben von Petra Hartmann & Judith Ott. Taschenbuch. ISBN 3-938065-37-0. Zu bestellen unter www.wurdackverlag.de.


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    2. Juni 2008
    Heute hatte ich Besuch von Christoph Huppert von "Radio Aktiv". Er wollte wissen, was ich als "Fantasy-Expertin" von Andrea Tillmanns' Fantasy-Roman "Erik im Land der Drachen" halte. Das Interview wird morgen um 9.30 Uhr in der Reihe "Paperbacks" auf Radio Aktiv zu hören sein und voraussichtlich am Wochenende auf Radio Flora.

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    2. Juni 2008, aus meinem Tagebuch
    Entsetzlich: Großtante Waltraud kommt zu Besuch. Schon seit Stunden werden Ida und Julia von ihrer Mutter dazu angehalten, ihre Zimmer aufzuräumen. Julia weiß schon genau, wie der Besuch ablaufen wird: „Als erstes sagt sie: ‚Mein Gott, Julia, was bist du groß geworden‘, garantiert“, mault Julia, die den Spruch inzwischen auswendig kann. Und dann wird das arme Kind umarmt und abgeknutscht. Buäh! Da, schon fährt das Taxi vor, und die furchtbare Verwandte entsteigt dem Fahrzeug. Julias Gesicht nimmt einen gespannten Ausdruck an. „Mein Gott, Julia, was bist du groß geworden!“, ruft der Gast schon vom weitem. Und Julia reckt die Arme und triumphiert, dass es auch die ganze Straße hören kann: „Ich bin ein Hellseher!“

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    30. Mai 2008
    Die Juni-Ausgabe der Elfenschrift ist erschienen. Das Heft hat das Thema "Träume und Vorahnungen". Von mir ist unter dem Titel "Die ältesten Träume" ein Aufsatz über Träume und Traumdeutung im Gilgamesch-Epos, in der ilias und in der biblischen Josephsgeschichte enthalten. Bestellungen per Mail unter info@elfenschrift.de. Kostenpunkt: 2,50 Euro zzgl. 1 Euro für Porto und Versand.

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    29. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
    Julia und ihr Freund Lukas sitzen im Garten und fachsimpeln über die Fußball-Europameisterschaft. Ich als bekennender Nichtsportler und absoluter Fußball-Ignorant will mich möglichst schnell verdrücken. Aber ich bleibe doch stehen als ich folgenden bemerkenswerten Wortwechsel höre: „Ich find‘s ja schade, dass die Brasilianer nicht dabei sind“, meint Julia. „Wieso?“, fragt Lukas. „Haben die sich nicht qualifiziert?“ Zumindest mit dem Erdball kenne ich mich noch besser aus, wie tröstlich.

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    28. Mai 2008
    Die Auswahlarbeit für das Märchenbuch ist abgeschlossen. In zum Teil zähem Ringen haben Judith Ott und ich uns aus folgende Autoren und Texte geeinigt: Brügmann-Eberhardt, Lotte - Wie der Käfer Schietenkleier zu seiner leuchtenden Farbe kam ...... Clemens, Cathrin - Der Mann im Mond ...... Cohel, Tom - Die Lichterwölfe ...... Cosmann, Xenia D. - Wind, Mond und Alf ...... Eder, Gabriele - Der kleine König und die Mondprinzessin ...... Erwin, Birgit - Eine Art von Prinzessin ...... Erwin, Birgit - Die Phasen des Mondes ...... Flögel, Andreas - Der Zauberer, der den Mond verschwinden lassen sollte ...... Flögel, Andreas - Onkel Mond ...... Gogolin, Wolfgang A. - Mondtochter ...... Herkle, Matthias - Das Monddrachenmärchen ...... Hoyer, Ulrich - Weshalb die Vollmondnächte in Bonn am Rhein einen Augenblick länger dauern als anderswo ...... Kehrer, Karin - Der Mann im Mond ...... Kier, Laura - Die Perlmuttschmetterlinge ...... Kupniewski, Helga - Sternenlicht ...... Labowsky, Dorothee - Mäusemond ...... Labowsky, Juliane - Kurztrip zur Erde ...... Lafrentz, Manfred - Einsamer Vogel gebiert die Kinder des Mondes ...... Lauscher, Elvira - Der kleine Maulwurf ...... Leucht, Eberhard - Mondscheinzaubertraumzeit ...... Lind, Chris - Der Junge, die Füchsin und die Mondgöttin ...... Mader, Paula Bettina - Warum der Mond nur in der Nacht und die Sonne nur am Tag scheint ...... Meissl, Barbara - Mondlandung ...... Metzenthin, Melanie - Mondscheintarif ...... Müller, Jasmin I. - Bis in den Himmel ...... Müller, Mortimer M. - Das Feengras am Hundsheimer Berg ...... Muriel, Nadine - Ebbe und Flut ...... Nickolay, Eleonore - Wie der Mann in den Mond kam ...... Niebios, Markus - Neumondlicht ...... Piechuleck, Lidia - Die Nixe und Jan ...... Rapp, Michael - Das Mondkalb ...... Rapp, Michael - Das Zauberritual ...... Riedemann, Kai - Weint nicht um das Mondkind ...... Schäck, Andrea - Das Mädchen und der Mond ...... Schinko, Barbara - Die Meister der Nacht ...... Schleheck, Regina - Wie der Mond sein Herz verlor ...... Schneider Dr., Boris - M.O.N.D. ...... Siegmann-Gabriel, Claudia - Der Kaufmann und der Kristall des Mondknaben ...... Tillmanns, Andrea - Das kleine Schweinchen sucht den Mond ...... Vergin, Nicole - Die sieben Mondfrauen ...... Wolf, Leo - Der wachende Ritter und die Hexe Warum ...... Zeidler, Michael - Die Mondscheinallee. Herzlichen Glückwunsch!

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    24. Mai, Bericht vom Marburg-Con
    Das Autorentreffen steckt mir noch etwas in den Knochen, als ich um 6 Uhr morgens meinen Micra auf den Parkplatz der Goetheschule rollen lasse. Ich wische mir den Schlaf aus den Augen. Bis hierher bin ich auf „Autopilot“ gefahren, aber ab jetzt muss ich beim Fahren auch noch denken. Nun, letztes Jahr habe ich Marburg auf Anhieb gefunden, da wird es dieses Jahr wohl auch klappen. Wenig später taucht der Wagen von Ulrikes Freund Michael auf. Wir verstauen ihr Gepäck zwischen den vielen Bücherkisten in meinem Kofferraum, dann geht es südwärts auf meiner geliebten A7.

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    Die Strecke ist relativ wenig befahren. Wir kommen gut durch und sind nach gut zweieinhalb Stunden am Bürgerhaus in Wehrda angelangt. Die Halle ist noch recht leer, aber den Stand der Vampirschlampen sehen wir schon im hinteren Bereich des Raumes. Heute Nachmittag haben wir zusammen eine Lesung: Jenni Schreiner, Tanya Carpenter, Nina Behrmann, Elke Meyer, Ulrike und ich haben uns zur gemeinsamen Lesung „Vampirschlampen und Phantastik Girls“ zusammengetan. „Satanische Prosa“ soll es geben. Und ich als einziges Girl zwischen den Blutsaugerinnen. Na, das mag ja heiter werden.



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    Ulrike und ich bauen unseren Tisch direkt neben dem Vampirschlampenstand auf. Ulrike hat Elfenschriften, ihre Vampirromane und die niedliche Geschichte vom kleinen Troll Flop und seiner Geburtstagsfeier mitgebracht. Ich lege meine beiden Movennabücher, haufenweise Märchen und die Satan-Anthologie aus. Außerdem habe ich die zweite Auflage des Phantastik-Girls-Heftes mitgebracht, das vor einem Jahr in Marburg seine Premiere erlebte. Wenig später stößt Elke zu uns. Sie kam mit dem Zug nachgereist, da sie frühmorgens noch ihre Pferde versorgen musste. Zum Con hat sie zwei Romane mitgebracht.

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    Armin Rößler schleppt kistenweise Wurdack-Bücher herein. Das ist der einzige Stand, den ich heute gefahrlos anschauen darf, denn das Verlagsprogramm besitze ich bereits komplett. Aber schon kurz darauf werde ich von einem Comicverkäufer überfallen, der mich mit gebrauchten Bessy-Heften bedroht. Der Mann erleichtert mich um einen Betrag, den auszusprechen mir extrem peinlich wäre, und vier der Collie-Western verschwinden in meiner Tasche.

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    Als die Lautsprecherdurchsage die Lesung der apokalyptischen Schreiber ankündigt, habe ich gerade am Tresen mein heißes Chili erhalten. Sorry, Jungs, es tut mir extrem Leid, aber ich kann jetzt leider nicht weg vom Tisch. Aber wenigstens habe ich kurz danach noch Gelegenheit, Thomas „Hunger-Gus“ Backus zusammen mit Armin bei der Wurdack-Lesung zu hören. So schön wie Gus über Schokoriegel schreibt, kann das wohl nur ein Mensch tun, dem sie verboten sind …

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    Um 16 Uhr sind wir dran. Sechs Autorinnen, zwei Stunden und jede Menge finstere Geschichten. Ich starte mit meiner Limbus-Story aus der Anthologie „Satan GmbH & Co. KG“, dann tragen Ulrike und Nina ihre Geschichten aus dem gleichen Buch vor. Begeistert war ich von Ninas perfekter Call-Center-Stimme, als sie die höllische Telefonistin mimte. Sie hat jahrelang in einem Call-Center gearbeitet, verriet sie mir. Gelernt ist eben gelernt.

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    Tanya hatte für eine szenische Lesung ihren Freund verpflichtet, und beide leiteten mit vampirischen und philosophischen Betrachtungen über zum zweiten Teil der Lesung, in dem Jenni und Elke ihre Romane vorstellten. Als Abschluss hatte ich meine Geschichte „Bis daß der Tod euch scheidet“ mitgebracht. Wenn man schon mit fünf Vampirschlampen zusammen unterwegs ist, dann muss man ja etwas morbide, erotoide Dinge vortragen. Jedenfalls hatten die Besucher etwas zum Lachen.

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    Der Tag geht rasend schnell, dahin. Schon ist es Zeit, die Sachen zu packen und den Saal freizugeben für die Preisverleihung. Doch zuvor hält Martin Dembowski einen Nachruf auf Werner Kurt Giesa. Tatsächlich, es ist unglaublich, dass der Mann mit den auffälligen Kopfbedeckungen nicht mehr da ist, und viele haben wohl doch immer wieder zur Tür geschaut, ob er nicht doch noch reinkäme … Einige junge Männer höre ich neben mir aufschniefen. Ich habe Werner nicht allzu gut gekannt. Aber als er mir auf dem letzten Buch-Con sagte: „Ich finde das ganz toll, was ihr vom Wurdack-Verlag macht“, das war schon toll.

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    Den Marburg-Award erhält diesmal Tom Cohel für seine Steampunk-Geschichte. Ich gestehe, dass ich nicht einmal im entferntesten wusste, was Steampunk ist, und daher gar nicht erst versucht habe, etwas für den Wettbewerb zu schreiben. Da ist es tröstlich, dass Tom erzählt, dass er auch erstmal nachschlagen musste. Übrigens ist Tom einer der Autoren, die in unserer neuen Märchenanthologie „Wovon träumt der Mond?“ vertreten sind.

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    Leider müssen wir aufbrechen, bevor er seine Siegergeschichte vorlesen kann. Elke, Ulrike und ich verladen unsere Sachen und machen uns auf den Weg zurück nach Hildesheim, wo wir gegen 23.15 Uhr tatsächlich unversehrt anlangen. Ich lasse mich darauf vom Autopiloten nach Sillium kutschieren und falle sofort ins Bett.

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    22. Mai 2008, Bericht vom Nürnberger Autorentreffen
    Der Morgen graut noch nicht, aber das Spektakel der Vögel am Derneburger Hauptbahnhof klingt, als habe die Rushhour schon angefangen. Es ist 5.18 Uhr, ich bin schon vor etwas über einer Stunde aus dem Bett gefallen. Der Zug ist erstaunlich pünktlich. Ich versuche zwar unterwegs zu schlafen, aber natürlich klappt es nicht. Aber ich habe ja für unterwegs etwas Sinnvolles eingepackt: die letzten Märchen zur Ausschreibung der Mond-Anthologie im Wurdack-Verlag. Bei 30 Märchen sind meine Kollegin Judith Ott und ich uns völlig einig, dass wir sie nehmen. Rund 20 weitere stehen noch auf der Kippe, darüber werden wir uns am Sonntag streiten. Während der Zug erst nord- und dann südwärts rumpelt, versuche ich mir darüber klar zu werden, warum ich einen bestimmten Text nun mit „super“ oder „grotenschlecht“ bewertet habe. Gar nicht so einfach.

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    Nürnberg – 95 Autoren haben es geschafft, einen Platz für das Autorentreffen zu ergattern, 15 stehen auf der Warteliste. Drei Referenten, tausend Fragen, acht Stunden Programm, zwei Mahlzeiten und viele viele Tassen Kaffee. Als ich um 8.25 Uhr mit immer noch nicht ganz geöffneten Augen aus dem Zug klettere, habe ich eine kleine Weltreise und drei Stunden Lesen und Dösen hinter mir. Es ist das dritte Mal, dass ich hier zu Gast bin, und ich weiß schon ungefähr, was mich erwartet.

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    Ursula Schmid-Spreer erkennt mich sofort wieder. Beeindruckend, dieses Gesichtergedächtnis, immerhin hat sie mich erst zweimal gesehen. Die Ausstattung wird immer nobler, stelle ich fest. Diesmal hat das kleine Begleitbüchlein mit Vortragstexten und weiteren Aufsätzen sogar ein Farbcover. Und jeder erhält einen Kaffeebecher als Begrüßungsgeschenk, den ich mir sofort reichlich fülle. Das war nötig.

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    Unglaublich, was Ursula so alles erlebt hat, seit sie das Treffen organisiert. Gerade haben ein Autor und eine Autorin geheiratet, die sich auf diesem Treffen kennengelernt hatten. Köstlich die Geschichte von dem verwirrten Schriftsteller, der statt ins Bildungszentrum an Ursulas Privatadresse gefahren ist. Da saß er nun, der arme, verschüchterte Mann, auf dem Sofa, bewacht von einem Mädchen im Schlafanzug und einem kleinen, aber sehr furchteinflößend knurrenden Hund, und wagte sich nicht mehr zu rühren. Auch eine furchtbare Schnarcherin soll es mal auf dem Treffen gegeben haben, vor der ihre Zimmergenossin schließlich die Flucht ergriff. Wenn es mal ein Buch über das Treffen gibt, will ich es unbedingt haben.

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    Den ersten Vortrag hält Harald M. Landgraf. Es geht um Heftromane. Er hat in seinem Leben wohl 4000 davon geschrieben. Bergroman, Adelsroman, Heimatroman, allgemeiner Liebesroman – ich gebe zu, ich hatte so etwas noch nie in der Hand. Aber reizvoll klingt das schon. Auf 64 Seiten eine klar strukturierte Geschichte erzählen, möglichst ohne Nebenhandlungen, einen Höhepunkt, ein Happy End. Nun, gewisse Ähnlichkeiten zu meinem Novellenideal sehe ich da schon. Ein bayerisches Ferienparadies müsse man schaffen, auf keinen Fall dürfen die Bauern von Milchquoten oder einer Melkmaschine sprechen, verrät der Autor launig. Hier wird noch von Hand gemolken – Romantik pur. „Adjektive“ – spricht er das schlimme Reizwort aus, das in sämtlichen Schreibratgebern so übel wegkommt. Und grinst dann den Romanautor Titus Müller neckend an: „WIR dürfen das.“ Tabuthemen gebe es allerdings eine ganze Menge. Sexszenen haben im Heimatroman nichts verloren. Abtreibungen auch nicht. Außerdem ist es absolut out, seinen Roman mit einem Wetterbericht zu beginnen.


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    Titus Müller erzählt von der Entstehung seiner Romane. Der Mann hat eine beneidenswerte Beobachtungsgabe. Die Spinne, die er in seinem Badezimmer entdeckte und die aus einer Pfütze trank, die hätte ich gern selbst gesehen. Aber ich hätte sie mir wahrscheinlich nicht akribisch aufnotiert. „Wie machst du das, dass du eine Geschichte nicht kaputtplottest?“, wollte ich wissen. Immerhin habe ich, seit ich Movenna III in einem sauberen Konzept aufgedröselt und mehreren Kollegen zu Begutachtung vorstellte, das Gefühl, ich hätte den Roman getötet. Schließlich steht er ja jetzt bereits auf dem Papier – der drang ihn dann „nochmal“ aufzuschreiben, ist weg. Naja, Stephen King könne das mit dem Plotten auch nicht, das sei eben eine Typfrage, tröstete Titus. Nun, vielleicht brauche ich für meinen Roman einfach einen festen Abgabetermin, dann wird es wohl noch etwas …


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    Lektor Max Donner, der den dritten Vortrag halten sollte, war erkrankt. Kurzfristig sprang Sabine Franke vom Mitteldeutschen Verlag ein. Sie stellte uns sehr detailreich die Kalkulation für einen Gedichtband vor. Allen Unkenrufen über die Marktchancen von Fantasy-Romanen zum Trotz – da habe ich ja mit Movenna mehr Chancen, reich zu werden. Zum Glück bin ich kein Verseschmied und produziere höchstens alle fünf Jahre einmal ein Gedicht.

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    Die Verpflegung war wieder gut und reichlich. Und Ursula hatte den guten Gedanken, diesmal Namenslisten mit den Bestellungen auszuhängen. Ich hätte beim besten Willen nicht mehr sagen können, was ich vor einem oder zwei Monaten ausgesucht hatte. Aber so finde ich meinen Schweinebraten mit Knödel und mein abendliches Chili problemlos.

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    Schade, dass mein Zug schon um 20 Uhr abfuhr. Denn so hatte ich keine Zeit mehr für die Lesung. Dafür vergnügte ich mich auf der Zugfahrt mit einem Landgraf-Bergroman über eine schwangere 16-Jährige und las weiter fleißig Märchen. Kurz vor Mitternacht langte ich zu Hause an und kam zu dem Schluss, dass ich erstmal keinen Bergroman schreiben werde.

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    21. Mai 2008
    So, die Tasche ist gepackt. Morgen früh fahre ich nach Nürnberg zu Nürnberger Autorentreffen. Ich habe vor, abends noch etwas vorzulesen, vielleicht "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" oder "Furunkula Warzenkraish", mal sehen. Am Sonnabend bin ich übrigens auf dem Marburg-Con zu hören. Ulrike Stegemann, Elke Meyer und ich haben um 16 Uhr eine Lesung unter dem Titel "Satanische Prosa". Schaut doch mal im Bürgerhaus Wehrda vorbei. Ich werde voraussichtlich "Zwischen Limbus und Nirvana" vorlesen und als Ergänzung entweder "Bis dass der Tod euch scheidet" oder die gute alte "Furunkula" zu bringen. Lasst euch überraschen.

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    20. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
    „Und lass dir nicht von den beiden auf der Nase herumtanzen“, ermahnt mich meine Nachbarin. Dann lässt sie uns drei allein. Ina und Julia sind eigentlich schon zu groß für einen Babysitter, die beiden könnten schon fast auf mich aufpassen. Aber wenn es sie beruhigt, bleibe ich halt bei den Kindern. Wir toben ausgelassen durchs ganze Haus, spielen Verstecken in den Schränken, schmaddern mit Spaghettisoße und fläzen uns genüsslich vor den Fernseher. Es läuft ein herrlicher Spielfilm. Und dann noch einer. Als der Abspann über die Mattscheibe flimmert, räuspert sich die kleine Julia und sagt leise zu ihrer großen Schwester: „Du, Ina, wir sollten jetzt ins Bett gehen. Sonst darf Petra nie wieder auf uns aufpassen.“ Wie gut, dass wenigstens einer von uns wie ein Erwachsener denkt.

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    20. Mai 2008
    Heute ist mein Artikel "Drachenschweiß und Feenfleiß" im Newsletter "Tempest" erschienen. Ich berichte darin über meine Erfahrungen als Herausgeberin des Märchenbuchs "Drachenstarker Feenzauber". Eine leidgeprüfte Herausgeber-Kollegin schrieb mir daraufhin: "Du hast mir aus der Seele gesprochen." Den "Tempest" könnt ihr kostenlos auf der Seite www.autorenforum.de abonnieren. Ältere Ausgaben sind auf der Homepage zu finden - lesenswert!

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    19. Mai 2008
    Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist online: Ausgabe 18 erscheint Anfang Juni. Das Cover-Bild gestaltete Bettina Schmidt. Das Heft hat den Schwerpunkt Träume und Vorahnungen. Ich bin mit einem Artikel über Träume im Gilgamesch-Epos, in der Ilias und in der biblischen Josephsgeschichte vertreten. Außerdem gibt es ein Künstlerporträt mit Bettina Schmidt sowie weitere Textbeiträge von Daniel Grassl, Fabienne Siegmund, Christiane Gref, Juliane Seidel, Christine Dorn, Rena Larf, Cora Gäbel und Erik Schreiber. Enthalten ist eine Projektvorstellung "Von mir an Dich" mit Interview. Außerdem gibt es Grafiken/Illustrationen von Bettina Schmidt, Nadja Iljina, Christel Scheja, Juliane Seidel, Tina Müllner, Michael Stegemann und Maren Frank. Ferner enthalten: Bücher- & Hörbuch-Ecke, Infos, Ausschreibungstipps. Das Heft kostet 2,50 Euro und kann auf www.elfenschrift.de bestellt werden.

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    9. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
    Die kleine Julia ist ganz aufgeregt, seit der Familienrat beschlossen hat, wohin es dieses Jahr in den Sommerferien geht. „Nee, ich sag‘s dir nicht“, meint sie geheimnisvoll. Aber als wir nachmittags die Buntstifte auspacken, tritt ein träumerischer Glanz in ihre Augen. Sie malt einen großen blauen Teich. Mittendurch läuft eine gewundene Linie aus aufgestapelten Holzknüppeln. Und oben drauf huschen putzige kleine Pelztierchen herum. „Sind das Biber?“, frage ich. Ein verächtlicher Blick trifft mich. „Bist du aber dumm“, sagt sie. „Das ist das, wo wir im Urlaub hinfahren: Hamsterdamm.“ Ich hoffe, sie ist im Sommer nicht allzu enttäuscht.


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    6. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
    Die kleine Julia hat es wahrhaftig nicht leicht als Nesthäkchen der Familie. Alle Menschen um sie herum sind viel größer als sie und glauben daher offenbar auch, dass sie sie immer und überall zurechtweisen müssen. Gestern Mittag beim Mittagessen platzte Julchen endlich der Kragen, als auch noch ihre große Schwester Ina sie gehässig aufforderte, sie solle gefälligst nicht so entsetzlich laut schlürfen. „Wartet‘s nur ab, bis ihr so klein seid wie ich!“, stieß Julchen finster hervor. Was für eine furchtbare Drohung.

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    4. Mai 2008, aus meinem Tagebuch
    Bedächtig putzt der ältere Herr, der neben mir einparken möchte, seine Brille, setzt sich dann sehr aufrecht hinter dem Steuer seines Oldtimers in Positur und lässt sein betagtes Gefährt sehr langsam, fast millimeterweise in die schmale Lücke rollen. Geschafft. Würdevoll schält sich der Senior aus dem Wagen, drückt beinahe zärtlich die Tür zu und schließt ab. Hupend bleibt ein leuchtend roter Sportflitzer neben ihm stehen, das Verdeck sommerlich zurückgefahren und am Steuer ein sonnenbebrillter, braun gebrannter Jungdynamiker. „Ey, Opa“, mault er kaugummikauend, „schraubst du noch oder fährst du schon?“ Die Blondine auf dem Beifahrersitz kichert. Doch der Senior bleibt gelassen. „Und du, Junge“, gibt er trocken zurück, „hast du deine Leasingrate schon überwiesen?“ So schnell habe ich noch keinen Sportflitzer davondüsen sehen.

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    3. Mai 2008
    Heute war ich fleißig und habe meinen Befragungsbogen für Kürschners Autorenkalener ausgefüllt. Ist ganz schön etwas zusammengekommen seit dem letzten Mal.

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    2. Mai 2008
    Der Endspurt zur neuen Märchenanthologie im Wurdack-Verlag war überwältigend. Insgesamt sind 137 Märchen eingegangen, davon gut ein Drittel in der Zeit zwischen Sonntag und Himmelfahrt. Gestern war ich den ganzen Tag damit beschäftigt, Eingangsbestätigungen zu verschicken. Ab jetzt steht Märchen-Dauerlesen auf meinem Terminkalender. Das Cover gestaltet wieder Matthias Herkle, der auch für die zauberhafte Elfe vom "Drachenstarken Feenzauber" verantwortlich war. Der Entwurf sieht bereits klasse aus, Judith und ich waren begeistert. Auch der Titel steht schon fest: "Wovon träumt der Mond?"

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    2. Mai 2008
    Unser Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" ist vergriffen. Eine dritte Auflage ist bereits im Gespräch, sie könnte Mitte Juni erscheinen. Wer sich noch ein Exemplar sichern möchte, kann dies auf der Seite www.wurdackverlag.de tun.

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    2. Mai 2008
    Eigentlich unmöglich: Wie packt man das Gilgamesch-Epos, die Ilias und die biblische Josephsgeschichte in 8000 Zeichen? Ich hab's versucht, und mein Artikel über Träume und Traumdeutung in der alten Literatur soll nun in der nächsten Elfenschrift erscheinen. Das Heft, inzwischen bereits Ausgabe 18, kommt Anfang Juni heraus. Das Cover-Bild ist bereits fertig, es stammt von Bettina Schmidt. Das Heft kostet 2,50 Euro und kann auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werden.

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    30. April 2008
    Eine schöne Überraschung in meinem Postfach: Bartholomäus Figatowski schreibt mir, dass mein Märchen "Eine Hand voll Weihnachtssand" den Sprung in seine Schleswig-Holstein-Anthologie im Verlag Einundsiebzig geschafft hat. Das Märchen entstand im November 2007 auf Helgoland und handelt von der kleinen Meerjungfrau Nestis, die sich vom Weihnachtsmann ein paar hunderttausend Kubikmeter Sand wünscht, um die Helgoländer Düne nach einem furchtbaren Sturm wieder zu reparieren. Die Anthologie "Zwischen den Meeren und Zeiten" enthält phantastische Geschichten aus dem "Bindestrich-Land" mit regionalem oder lokalem Bezug. Infos zur Ausschreibung und zum Verlag gibt es unter www.verlag71.de.




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    21. April 2008, aus meinem Tagebuch
    Seit Tagen wende ich nun schon die Einladungskarte hin und her. Soll ich wirklich zu dieser Geburtstagsfeier hingehen oder nicht? Eine alte Mitschülerin feiert. Man sollte sich eigentlich mal blicken lassen. Aber die Dame ist die schlimmste Tratschbase und Petze südlich des Nordpols gewesen, und im Alter kam auch noch die Zickigkeit dazu ... Soll ich mir das wirklich antun? Weniger Gewissensbisse hat sich da mein Freund Anders gemacht: „Leider kann ich nicht zu deiner Feier kommen. Ich muss wegen eines später angenommenen Termins absagen“, schrieb er ihr. Einfach und aufrichtig, ich beneide ihn.

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    18. April 2008, aus meinem Tagebuch
    „Papa hat keine Zeit, der muss zur Arbeit“, hört die kleine Julia beim Frühstück. „Papa ist im Büro und kann nicht zum Mittagessen kommen“, hört Julia nach der Schule. „Julchen, es tut mir leid, aber es wird heute wieder später“, sagt Papa am Telefon, wenn er Julia keine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen kann. „Früher habe ich es schade gefunden, dass Papa so wenig Zeit für mich hat“, erklärt Julia in erwachsenem Tonfall dem Teddybären. „Aber jetzt weiß ich, dass er ganz viele Euros verdient – und dann kann ich mir die Stifte von Prinzessin Lilifee kaufen.“ Schade, dass Papa es nicht gehört hat.

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    17. April 2008, aus meinem Tagebuch
    „Wenn Sie zweimal im Jahr zum Zahnarzt zur Vorsorgeuntersuchung gehen, erhalten Sie 60 Euro zurück“, macht mir ein Mitarbeiter der Krankenkasse den Mund wässrig. Wenn ich den Hausarzt meide, gibt‘s ebenfalls Geld zurück. Dann ist der Urlaub ja gerettet, freue ich mich. Und zucke zusammen, als er mir für einen guten „Body-Mass-Index“ auch eine Belohnung verspricht. Für Frauen mit etwas mehr Format hat er offenbar kein Herz, denke ich. Ich hoffe, dass ich meine Gewichtspunkte nun nicht durch mehr Zahnarztbesuche ausgleichen muss. Das schaffe ich nicht mal in einem Schaltjahr.

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    13. April 2008
    Der Schelmen-Con war ein sehr kleiner und auch noch sehr neuer Con in Leverkusen. Viele Leute waren nicht da. Dafür gab's am Schluss für die Autoren leckeren Kuchen (Zitrone - mmmh!). Ich habe die Geschichte "Furunkula Warzenkraish" vorgelesen - die Geschichte einer movennischen Hexe, die durch ihren Gesang selbst Dieter Bohlen ín die Flucht schlagen würde. Außerdem waren Linda Budinger, Alexander Lohmann und Tanja Kummer mit von der Partie. Von Linda habe ich natürlich gleich ihr neues Hörspiel erstanden: Die erste CD zur "Mythras"-Serie - absolut hörenswert.

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    11. April 2008, Lesung in Leverkusen
    Morgen ist es also so weit: Zusammen mit Linda Budinger, Alexander Lohmann und Tanja Kummer habe ich morgen eine Lesung auf dem Schelmen-Con in Leverkusen. Ich werde aus meinem Fantasy-Roman "Ein Prinz für Movenna" vorlesen. Wer Lust hat, vorbeizukommen und uns zuzuhören, findet uns im Alten Bürgermeisteramt, Bergische Landstraße 28 (Fußgängerzone), in Leverkusen-Schlebusch. Unsere Lesung beginnt um 14 Uhr und dauert etwa zwei Stunden.


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    10. April 2008
    Mein Erfahrungsbericht "Feenfleiß und Drachenschweiß", in dem ich die Entstehungsgeschichte des Märchenbuchs "Drachenstarker Feenzauber" erzähle, erscheint voraussichtlich in der Mai-Aussgabe des "Tempest". Ich berichte über die Sorgen und Nöte, aber auch über die schönen Momente des Herausgeber-Daseins, von unerwarteten Schwierigkeiten und schwierigen Ausschreibungsteilnehmern ;) Wer den kostenlosen Newsletter des Autorenforums noch nicht erhält, kann ihn auf der Seite www.autorenforum.de abonnieren.

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    20. März 2008, aus meinem Tagebuch
    In Glaubensfragen soll man sich nicht streiten. Darum mache ich mich ganz klein und tue so, als ob ich gar nichts verstehe, als ich Ina von nebenan hinter der Ligusterhecke mit ihrer kleinen Schwester Julia streiten höre. „Ist ja gar nicht wahr!“, schimpft Julia. „Ist ja wohl wahr!“, blafft Ina. „Und wenn es keinen Osterhasen gibt – wer bitteschön bringt dann die Ostereier?“, giftet Julia wutschnaubend. Also, für mich ist der Fall völlig klar: So lange das Langohr aus Vollmilchschokolade mich aus dem Supermarktregal anlächelt und mir zuflüstert: „Iss mich“, so lange werde ich mir meinen Kinderglauben an den Osterhasen bestimmt bewahren.

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    16. März 2008, aus meinem Tagebuch
    Schienenstränge, Trafo, die kostbare Doppelkreuzweiche und meine alte schwarze Dampflok – wie lange haben diese Schätze auf meinem Dachboden gestanden? Als ich meinem Freund Anders von der Minitrix-Modelleisenbahn erzählte, die dort in Kisten verpackt auf den jüngsten Tag wartete, wurde er ganz aufgeregt. „Zeig doch mal, ach, komm schon, pack sie doch mal aus.“ Warum auch nicht? Wenig später war der Wohnzimmertisch leergeräumt, und die kleine Julia staute nicht schlecht, wie zwei fast erwachsene Leute plötzlich alles um sich herum vergessen können. Dann war der Kreis geschlossen, der Strom floss, und … „Halt!“, forderte Schaffner Anders unbarmherzig. „So geht das nicht – wir müssen erst einen Fahrplan aufstellen.“ Ich starre ihn verdattert an. Und während er fein säuberlich auf Karopapier seine Tabelle zeichnet und Uhrzeiten einträgt, schleiche ich mich aus dem Zimmer. Manchmal ist Alleinspielen doch schöner.

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    14. März 2008, aus meinem Tagebuch
    „Was ist denn das für ein Ding?“, fragt die kleine Julia, als ich unsere Einkäufe aufs Fließband an der Supermarktkasse lege. Ich schiebe den vierkantigen Plastikstab als Trennung zwischen unsere Sachen und die Einkäufe des nächsten Kunden und erkläre ihr, dass dies Teil für die Kassiererin da ist – damit sie weiß, welche Sachen zu wem gehören. „Ja, aber wie heißt es?“, bohrt Julia geduldig nach. Die Verkäuferin lächelt. „Das ist ein Kundenteiler“, sagt sie. „Au weia“, flüstert Julia und fasst mich ganz fest bei der Hand.

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    10. März 2008
    Die neue Elfenschrift ist erschienen. Darin ist nicht nur mein Artikel "Wie kann man nur Varelian heißen?" enthalten, sondern in der Bücher-Ecke gibt es auch eine Buchvorstellung zum Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber". Außerdem ist das Heft rappelvoll mit Geschichten, Ausschreibungstipps und Infos über die Serie SunQuest. Das Heft kann unter www.elfenschrift.de bestellt werden.

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    10. März 2007, aus meinem Tagebuch
    „Wie bitte?“ Die junge Frau im Schreibwarengeschäft schaut mich an wie ein Huhn wenn‘s donnert. „Ich hätte gern ein Paket Schreibmaschinenpapier“, wiederhole ich betont langsam. Scheint wirklich etwas dran zu sein an diesen Blondinenwitzen, denke ich mit Blick auf die Haarfarbe der Frau. Das ist ein Schreibwarengeschäft, sie sollte doch zumindest das Standardsortiment kennen. Doch plötzlich geht ihr ein Licht auf. „Meinen Sie etwa Druckerpapier?“ Ich starre sie betroffen an. Irgendwie komme ich mir plötzlich uralt vor. Klar, dass eine Generation, die mit dem Computer aufgewachsen ist, auch nicht mehr von Schreibmaschinenpapier spricht. Wahrscheinlich bekomme ich morgen schon eine Einladung zum Seniorennachmittag.

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    4. März 2008, Lesungskalender
    Am Sonnabend, 12. April, lese ich auf dem "Schelmen-Con" in Leverkusen vor. Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest. Ich habe ein paar Märchen im Gepäck und natürlich Schelmisches aus Movenna. Eine weitere Lesung ist für Sonnabend, 24. Mai, auf dem Marburg-Con geplant. Ulrike Stegemann und ich denken über ein Programm unter dem Titel "Satanische Prosa" nach. Außerdem habe ich vor, am Donnersag, 22. Mai, beim Nürnberger Autorentreff etwas zum Besten zu geben. Wahrscheinlich stelle ich dann meinen Lieblingskobold, den kleinen Klabautermann Hinnerk Himmelblau vor.


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    3. März 2008, aus meinem Tagebuch
    Die ersten Sonnenstrahlen – und schon gehen sie wieder auf Tour, die Radfahr-Rüpel auf meinem Bürgersteig. „Püüh, ihr seid doch alle gedopt!“, rufe ich einem sportlichen jungen Mann mit knackigen Waden nach, der auf seinem Rennrad locker an mir vorbeizieht. Doping ist seit der Tour de France mein Lieblingsschimpfwort, wenn ich mich nur noch durch einen Hechtsprung aus der Bahn wild klingelnder Fahrradrocker in Sicherheit bringen kann. „Ja, und Sie sind garantiert auch gedopt“, behaupte ich dreist, als eine würdige alte Großmutter auf mich zu gestrampelt kommt. „Oh ja!“, ruft sie fröhlich. „Mit Doppelherz!“ Ich blicke ihr verblüfft nach. So macht der Radfahrfrühling wieder Spaß.

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    17. Februar 2008
    Das Cover für die neue Elfenschrift ist fertig. In dem Heft ist mein Artikel "Wie kann man nur Varelian heißen?" zu finden. Ich befasse mich darin mit dem Unbehagen mancher Zeitgenossen gegenüber der Namensgebung in der Fantasy - gewissermaßen eine Kampfschrift gegen all die Ignoranten, mit denen man es als Phantastik-Autor immer wieder zu tun bekommt ;) Das Heft ist bereits die 17. Ausgabe der Elfenschrift und trägt den Titel "Die Welten der Anderen". Es erscheint Anfang März 2008. Das Cover-Bild stammt von Tatjana Willms. Aus dem Inhalt: Volkmar Kuhnle stellt die Serie SunQuest vor. Interviews mit Tatjana Willms, Stefanie Rafflenbeul und Sebastian Fitzek. Textbeiträge von Petra Hartmann, Tina Müllner, Sabrina Eberl, Sabine Völkel und Charlotte Engmann. Grafiken/Illustrationen von Tatjana Willms, Tina Müllner, Michael Stegemann und Christel Scheja. Bücher- & Info-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ... Zu bestellen unter: www.elfenschrift.de.

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    17. Februar 2008, aus meinem Tagebuch
    Unglaublich, wie so ein Wasserrohrbruch das Alltagsleben auf den Kopf stellt. Mein Wannenbad kann ich mir heute wohl abschminken. Die Toilette wird mit schlickigem Wasser aus dem Gartenteich betrieben, und mein engagierter Versuch, die Kaffeemaschine mit Mineralwasser zu betreiben, endet in einer Sprudelkatastrophe. Nur die kleine Julia hat ihren Spaß an der Sache. Einmal hochoffiziell die Erlaubnis zur „Katzenwäsche“ zu bekommen, das war schon eine große Sache für die Kleine. Nur, dass sie statt des Mineralwassers zum Zähneputzen heimlich Cola genommen hat, das verrät sie ihrer Mutter dann lieber doch nicht.

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    6. Februar 2008, aus meinem Tagebuch
    Wasserknappheit – so neu ist das Problem nicht. Eine meiner schönsten Urlaubserinnerungen ist die Geschichte eines alten Helgoländers, dessen Vater Trinkwasser sparen wollte und Meerwasser in die Toilettenspülung pumpte. Jedesmal, wenn im Sommer die Phosphoralgen für ein gewaltiges Meerleuchten sorgten, hatte der kleine Junge eine riesige Zirkusattraktion und konnte von seinen Freunden Eintritt für die geheimnisvoll leuchtende Kloschüssel verlangen. Und wissen Sie was? Heute morgen, als ich unter der Dusche stand und das Licht ausfiel, hätte ich etwas drum gegeben, wenn ich etwas Meerwasser genutzt hätte.

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    31. Januar 2008
    Das Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" ist wieder zu haben. Außerdem ist die Anthologie "Immer diese Kobolde" ab jetzt wieder lieferbar. Wer noch märchenhaften Lesestoff braucht, findet ihn im Buchshop unter www.wurdackverlag.de.

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    28. Januar 2008
    Judith Ott und ich - das Dreamteam von "Drachenstarker Feenzauber" - starten eine neue Märchenausschreibung. Hier der Ausschreibungstext: Der Mond - geheimnisvoll, freundlich, aber auch Augenzeuge mancher Dinge, die besser verborgen bleiben sollten - ist das Thema unserer Märchenausschreibung. Gesucht werden klassische und moderne Märchen für Erwachsene, lustige und traurige Geschichten, nachdenkliche und rabenschwarze, in denen der Erdtrabant eine Rolle spielt. Nicht erwünscht sind Horror, blutige Gemetzel und wüste Sexorgien. Auch Science Fiction und Fantasy haben in diesem Buch nichts verloren: Wir suchen Märchen - einfach nur Märchen. Autoren, deren Texte in das Buch aufgenommen werden, erhalten ein kostenloses Belegexemplar und können weitere Exemplare mit Autorenrabatt erwerben. Honorare können nicht gezahlt werden. Umfang: 7000 Zeichen incl. Leerzeichen. Schriftart: Times oder Arial (eure Texte werden nicht besser durch bunte Riesenblasenbuchstaben). Neue deutsche Rechtschreibung. Maximal zwei Texte pro Autor. Einsendeschluss: 30. April 2008. Einsendung als doc- oder rtf-Datei per Mail an folgende Adresse: hartmann.holle@t-online.de. Bitte eine fünfzeilige Kurzvita sowie Namen, Adresse, Mail und Telefonnummer in der Datei am Ende des Märchens einfügen. Herausgeber des Märchenbandes: Petra Hartmann und Judith Ott.

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    27. Januar 2008, aus meinem Tagebuch
    Die Augen geschlossen, ein stilles Gebet, und dann beherzt zum Stift gegriffen: „Lieber Gott, lass mich die richtigen Kreuze machen, dies eine Mal nur“, denke ich. Immerhin hängt meine Zukunft davon ab. Sicher, ich habe schon viel zu oft total daneben gelegen. Aber man muss es wenigstens versuchen. Also los, hier ein Kreuz, dort eins … Abends beim Fernsehen die große Enttäuschung. Natürlich gehöre ich wieder nicht zu den Gewinnern. Für manche Leute ist der Wahlsonntag nicht halb so enttäuschend wie der Sonnabend mit der Ziehung der Lottozahlen.

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    17. Januar 2008, aus meinem Tagebuch
    „Aber du bist doch ‘ne Frau – du musst sowas doch wissen“, beklagt sich Anders. Woher soll ich denn wissen, wie viel 400 Milliliter sind? Da steht er nun verzweifelt in der Küche, die Bami-Goreng-Packung in der rechten Hand, den Telefonhörer in der linken, und kommt mit der Anweisung auf der Rückseite einfach nicht klar. Wissen die Hersteller überhaupt, in welche Verzweiflung sie einen jungen Menschen in einem unsortierten Single-Haushalt stürzen, wenn sie schreiben: „In 400 ml Wasser einrühren und zum Kochen bringen“? Zum Glück ist Anders pfiffig: Eine Mineralwasserflasche (700 ml) in eine leere Flasche „Küstennebel“ (500 ml) umgefüllt, den Rest in die Pfanne gegeben, das Ganze zweimal – fertig. Da soll noch einer sagen, im Matheunterricht lernt man nichts für‘s Leben.

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    16. Januar 2008
    Die Bordbibliothek ist jetzt auf dem neuesten Stand. Die neue Anthologie "Satan GmbH & Co. KG" ist jetzt dort zu finden, außerdem wurden einige Presseartikel über das Märchenbuch "Drachenstarker Feenzauber" eingestellt. Auch die Veröffentlichungsliste und das Hafenhandbuch wurden ergänzt.

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    11. Januar 2008
    Kennt ihr das: Ihr habt die schönste Fantasygeschichte der Welt geschrieben, und plötzlich kommt irgend ein Ignorant, für den Fantasy sowieso nur minderwertiges Zeug ist, rümpft die Nase und echauffiert sich darüber, dass ihr eure Helden Varelian, Ardua, Lournu oder Orh Jonoth b'Akkatossa nennt. Da habe ich mal zur Feder gegriffen. Meine kleine "Kampfschrift" mit dem Titel "Wie kann man nur Varelian heißen?" wird voraussichtlich im März in der nächsten "Elfenschrift" erscheinen.


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    10. Januar 2008
    Dies wird offenbar das Jahr der Neuauflagen: Ab dem 20. Januar soll die Anthologie "Im Bann des Nachtwalds" wieder erhältlich sein. Die von Elane unvergleichlich illustrierte Fantasy-Anthologie enthält unter anderem meine Geschichte "Gewitternacht", in der von der Geburt Varelians, des movennischen Kronprinzen, berichtet wird. Zu bestellen unter www.lerato-verlag.de.

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    4. Januar 2008
    Die Zweitauflagen sind beschlossene Sache: "Drachenstarker Feenzauber" und "Immer diese Kobolde" werden nachgedruckt. Das Auslieferdatum wird die letzte Woche im Januar sein. Zu bestellen auf: www.wurdackverlag.de.


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    1. Januar 2008, aus meinem Tagebuch
    „Peng!“ Mit voller Wucht schleudert mir die kleine Julia einen Knallteufel vor die Füße und freut sich halb tot, als ich mich pflichtschuldig erschrecke und auf der Straße eine theatralische Sterbeszene improvisiere. Kaum zu glauben, dass sie ihr gesamtes Taschengeld für Knallteufel, Feuerkreisel und „wilde Hummeln“ ausgegeben hat. „Weißt du eigentlich, wie viel das in D-Mark ist?“, frage ich, und in meinem Gehirn verdoppelt sich die Summe sofort. Aber da komme ich bei Julia an die falsche Adresse. „Man darf das gar nicht umrechnen, sagt Mama!“, weist sie mich zurecht. „Dann wird einem nämlich übel.“

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    29. Dezember 2007
    Vielleicht gibt es eine Zweitauflage der Märchenanthologie "Drachenstarker Feenzauber". Das wird sich voraussichtlich Mitte nächster Woche entscheiden. Falls das Buch neu aufgelegt wird, könnte es Ende Januar wieder erhältlich sein. Geplant ist auch eine Zweitauflage von "Immer diese Kobolde": Das Märchenbuch mit meiner Klabautermann-Geschichte "Ein Schiff für Hinnerk Himmelblau" und mit den herrlichen Illustrationen von Matthias Herkle ist uns allen ans Herz gewachsen, und es hat so viele Nachfragen gegeben, dass es einfach noch einmal aufgelegt werden muss.

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    27. Dezember 2007, aus meinem Tagebuch
    Julias Mutter hat die Nase gründlich voll. Unglaublich, was die Kinder heutzutage für Ansprüche stellen. Schockierend, wie selbstverständlich für die Kleinen unser hoher Lebensstandard geworden ist. Ja, wissen die denn überhaupt nicht, wie gut sie es haben? „Als ich in deinem Alter war …“, holt sie zu einer großartigen Moralpredigt aus und schildert all das Elend ihrer Jugendjahre und erzählt, was sie sich alles nicht leisten konnte. Julia schaut sie nur an. Ihre großen Augen füllen sich mit Tränen der Empörung. Endlich hat sie genug von der Standpauke. „Mama“, sagt sie vorwurfsvoll, „was kann denn ich dafür, dass du jetzt mehr Geld hast?“

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    23. Dezember 2007
    Das ging aber schnell: "Drachenstarker Feenzauber" ist bis auf drei Exemplare ausverkauft. Wer schnell ist, bekommt noch ein Buch im Shop unter www.wurdackverlag.de. Oder er fragt mal bei mir an, ob ich nicht noch ein paar Bücher gebunkert habe ;)

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    20. Dezember 2007
    Neu erschienen: "Satan GmbH & Co. KG" mit meiner Geschichte "Zwischen Limbus und Niwana". Eine Geschichte, die in der Zeit entstand, als in der katholischen Kirche die Diskussion um die Abschaffung der Vorhölle aufkam. Betrachtet es bitte als kleine "Alternativ-Historie". Zum Inhalt: Jungteufelin Sulfuria sieht sich am Beginn einer steilen Karriere. Erstmals darf sie den Fahrstuhl in Satans Allerunheiligstes, das 34. Untergeschoss der Hölle, benutzen. Ihre Beförderung zur Chefteufelin der Vorhölle scheint sicher. Da verkündet der Papst, er will den Limbus abschaffen ... Bestellinformationen: Jennifer Schreiner (Hrsg.): Satan GmbH & Co. KG, Lerato-Verlag, 9,95 Euro. 30 höllisch gute Kurzgeschichten, 166 Seiten. ISBN: 978-3-938882-49-8. Erhältlich im Buchhandel oder unter www.lerato-verlag.de.

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    17. Dezember 2007, aus meinem Tagebuch
    „Na, Julia“, frage ich tantenhaft, „hast du denn schon deinen Wunschzettel für den Weihnachtsmann geschrieben?“ Das Mädchen schaut mich an, als hätte ich die Bands „Tokio Hotel“ und „Monrose“ verwechselt. Kopfschüttelnd sagt Julchen: „Natürlich nicht, ich habe einen Zettel für Mama gemalt.“ Recht hat sie, denke ich, als ich später ihre Mutter im Spielwarenladen treffe. Es kommt im Leben einfach darauf an, dass man sich an die richtigen Leute wendet. Wahrscheinlich habe ich nur deshalb mein Rennrad nicht bekommen, weil ich den „An den Weihnachtsmann“ adressierten Brief einfach in den Briefkasten geworfen habe.

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    16. Dezember 2007
    Habt ihr schon alle eure Weihnachtseinkäufe gemacht? Wer noch ein schönes Geschenk für einen lieben Menschen sucht und obendrein einem Kleinverlag im Kampf für Vielfalt und gegen die Literaturkartelle helfen möchte, findet im Verlagsshop des Wurdack-Verlags unter www.wurdackverlag.de die schönsten Präsente der Welt. Wie wäre es mit einem Märchenbuch wie "Drachenstarker Feenzauber", mit Geschichten über movennische Kronprinzen oder Science-Fiction abseits der eingetretenen Raumpfade?

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    14. Dezember 2007
    Die Deister-Leine-Zeitung aus Barsinghausen hat einen Artikel über Gerda Winters Märchen "Madere Hal" in "Drachenstarker Feenzauber" gebracht. Die Zeitung schreibt: "Egestorfer Autorin macht mit Märchen Karriere: Gerda Winter veröffentlicht "Madere Hal" in der Anthologie "Drachenstarker Feenzauber" Egestorf / Hannover (red). "Madere Hal", so nennt Gerda Winter ihr Märchen, das jetzt in der Anthologie "Drachenstarker Feenzauber" erschienen ist. Die gebürtige Egestorferin, die jetzt in Hannover lebt, ließ sich von orientalischen Märchen inspirieren, die sie durch ihren afghanischen Lebensgefährten kennen lernte. Und die 70-Jährige hatte Erfolg: Mit ihrer traurigen und stellenweise bitterbösen Geschichte um eine junge, rechtlose Frau, die ihren Mann verlässt und fortan als wahnsinniger Waldgeist in der Wildnis lebt, überzeugte sie die Märchenredakteurin des Wurdack-Verlags. Gerda Winter wurde am 10. November 1937 in Eges torf geboren. Sie ist geschieden und hat zwei Kinder. Seit 2004 nimmt sie an Schreibwerkstätten, Lyrik- und Märchenworkshops teil. Sie veröffentlichte ihre Werke in zwei Anthologien in der Literareon Lyrik-Bibliothek, Band III und IV, ist Mitglied der Gruppe "FederTräume" und absolvierte mehrere Lesungen. Sie stellte sich auch in der "Plattenkiste" des NDR Radio Niedersachsen vor. Weit über 170 Märchen waren auf dem Schreibtisch von Petra Hartmann gelandet. Die 37-jährige Literaturwissenschaftlerin aus Springe hatte im Februar über das Internet zu dieser Anthologie eingeladen. "Mit einem solchen Ansturm hatte ich nicht gerechnet", gesteht die Herausgeberin. "Ich habe mehrere Monate lang fast nur noch Märchen gelesen. Am Schluss habe ich manchmal schon von Drachen, Feen und Zwergen geträumt." Überrascht war Hartmann über die hohe Qualität der eingesandten Geschichten. "Es gab einige Texte, bei denen mir das Herz geblutet hat, als ich sie ablehnen musste. Aber mehr als 51 Geschichten hätten den Rahmen des Buches gesprengt." Die Herausgeberin, die inzwischen zwei Fantasy-Romaneüber das magische Land "Movenna" veröffentlicht hat, hatte vor acht Jahren selbst ihr literarisches Debüt in den Märchen- und Phantastik-Anthologien des Verlegers Ernst Wurdack. Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein. 51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters. Bestellinformationen: Petra Hartmann (Herausgeberin): Drachenstarker Feenzauber. ISBN 3-938065-28-1. 198 Seiten. Das Buch kostet 10,95 Euro. © Deister-Leine-Zeitung, 14.12.2007


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    14. Dezember 2007
    Hier ein Bericht von der Weihnachtslesung in Bennigsen. Naja, wir drei Leserinnen hatten die vier Kinder ziemlich gut im Griff und eingekesselt - da konnte einfach keins weglaufen ;) ... "Eine Hand voll Sand für eine Hand voll Kinder: Bennigsen (kata). Da muss sich der Weihnachtsmann schon sehr wundern. Auf der Wunschliste der Meerjungfrau Nestis steht kein Rennrad oder Skateboard, sondern ganz, ganz viel Sand. Denn ein Sturm hat die Düne von Helgoland ins Meer gerissen. Während im vergangenen Jahr noch die Sitzreihen in der Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek mit Kindern gefüllt waren, bekamen Nils (7), Philipp (6), Jan-Niklas (7) und Björn (7) diesmal eine ganz private Weihnachtslesung mit Margrit Wittkugel, Gisela Scharsack und Petra Hartmann, die ihre Geschichte "Eine Hand voll Weihnachtssand" vortrug. So passten wenigstens alle Vorleserinnen und ihr Publikum auf das große kuschelige Sofa, und die Kekse mussten die vier Jungen auch mit niemandem teilen. Wittkugel und Scharsack beglückten die Kinder mit Klassikern wie "Elfie im Klo" und "Heiße Weihnachten".© Neue Deister-Zeitung, 14.12.2007"



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    11. Dezember: Lesung in der RvB-Bibliothek
    Nicht vergessen: Morgen, Mittwoch, 12. Dezember, 15 Uhr, lesen Margrit Wittkugel, Gisela Scharsack und ich in der Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek Märchen für Schulkinder vor. Wer Lust zum Zuhören hat, ist herzlich willkommen. Die RvB-Bibliothek ist in den Räumen des ehemaligen Bahnhofsgebäudes am Bennigser Bahnhof untergebracht.

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    10. Dezember 2007
    Neu in der Bordbibliothek: Die Märchensammlung "Drachenstarker Feenzauber" ist jetzt unter "Anthologien" zu finden.

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    4. Dezember 2007
    Neues von der Anthologie "Satan GmbH & Co. KG": Das Buch ist derzeit im Druck und wird am 12. Dezember ausgeliefert. Die höllische Kurzgeschichtensammlung kann beim Lerato-Verlag unter www.lerato-verlag.de bestellt werden.


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    2. Dezember 2007, aus meinem Tagebuch
    So wütend habe ich meinen Onkel noch nie erlebt. Er hatte sich eine Lichterkette gekauft, sie über sein Rosenspalier gezogen, und damit der Steinmarder die Kabel nicht durchnagt, hat er extra einen Marder-Pieper darunter montiert, der mit fiesen Hochfrequenz-Tönen jedem Kleinsäuger im Umkreis von vier Metern das Trommelfell quält. Gut gedacht, aber: Das Haus mit der Steckdose ist sechs Meter vom Spalier entfernt. Heute morgen war das Verlängerungskabel direkt am Stecker abgebissen. Und als nichts mehr piepte, hat der Räuber ganz gelassen die Lichterkette zerlegt. So schlau wie mein Onkel ist so ein Marder schon lange.

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    31. November 2007, aus meinem Tagebuch
    „Na, Kindchen, was möchtest du später mal werden, wenn du groß bist?“ Wie habe ich diese Fragen gehasst, als ich noch in Julias Alter war. Und irgendwann hatte ich auch das alberne Gelächter satt, wenn ich offen und ehrlich sagte, dass ich Polarforscher werden wollte. Ich spüre, wie Ärger in mir hochsteigt, als die Großmutter jetzt die kleine Julia zur Brust nimmt und über ihre Zukunftspläne befragt. Aber Julchen lässt sich gar nicht ins Bockshorn jagen. „Ich möchte Rentner werden“, sagt sie entschlossen. Donnerwetter, da haben wir beide ja das gleiche Ziel.

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    30. November 2007: Lesungen auf dem Waldweihnachtsmarkt
    Nicht vergessen: Am Sonntag, 2. November, lese ich Weihnachtsmärchen auf dem Springer Waldweihnachtsmarkt. Ich bin um 14.30 Uhr und um 16.30 Uhr zu hören. Und bitte kein Spott über mein rotes Weihnachtsmannkostüm ;)

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    30. November 2007
    Für alle, die sich fragen, was ein Mensch eigentlich drei Wochen lang auf Helgoland treibt, stelle ich hier mal einen Teil meiner "Ausbeute" ins Logbuch. Einer alten Familientradition folgend, verfasse ich zum Beispiel jedes Mal, wenn ich im Spätherbst auf die Insel fahre, ein Helgoland-Märchen für meine kleine Schwester. Diesmal hat sich Sturmtief Tilo gewaltig eingemischt ...<

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    Eine Hand voll Weihnachtssand
    Der Sturm tobte. Ein gewaltiges Orkantief hatte sich über der Nordsee zusammengebraut und wütete mit Heulen und Toben über den Inseln. Die Wellen schossen meterhoch in den Himmel hinein, weiße Gischt spritzte weit aufs Land hinaus, und krachend lösten sich schwere Steinbrocken von den Steilküsten und donnerten ins Meer.

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    Nestis, die kleine Meerjungfrau, hielt sich entsetzt die Augen zu. Selbst tief unten am Meeresgrund war die Wut des Orkans noch zu spüren. die Algenwälder wurden von den herumwirbelnden Flutströmen hin und hergerissen, und sogar im blauen Glaspalast des Meerkönigs klirrten die Scheiben und ächzten die Wände unter der Gewalt des Sturms. Nestis und ihre Geschwister hielten den Atem an. Tief vergruben sie sich in dieser Novembernacht in ihren Kissen, um nur ja nichts hören und sehen zu müssen. Aber jeder Windstoß erschütterte ihr Kinderzimmer aufs Neue, und sie konnten die ganze Nacht nicht schlafen.

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    Am Morgen danach war die See noch immer aufgewühlt. Wilde Sturmfetzen und eisgraue Gischtwellen fauchten über die Küste. „Ihr schwimmt mir heute nicht aus dem Haus!“, ordnete die alte Meergroßmutter an, und ihr Fischschwanz peitschte wild und drohend um sie herum, so dass die kleinen Meermädchen vor ihr noch mehr Angst hatten als vor dem Sturm. Nur Nestis, die mit neugierigen Blicken aus den blauen Glasfenstern gespäht hatte, fragte keck: „Aber warum denn nicht, Großmutter? Hast du etwa schon einmal gehört, dass ein Meermädchen im Wasser ertrinken kann?“ „Du bleibst hier und damit basta!“, entschied die Alte. Aber damit hatte sie Nestis’ Neugier erst recht geweckt. Sie glitschte aus dem Schlossfenster, schwamm hinaus ins Meer und tauchte nur wenige Minuten später vor der Helgoländer Düne aus dem Wasser auf. Eine gewaltige Sturzwelle packte sie, warf sie auf den Strand, wo sie über Kies und Muschelschalen rutschte und schließlich benommen liegenblieb. Mühsam richtete sie sich auf. Ihr Schädel brummte. War das hier die Helgoländer Düne? „Ach du heilige Makrele!“, stieß Nestis erschrocken aus. „Was ist denn hier passiert?“ Große Teile des Nordstands waren einfach weggebrochen. Der weiße Sand, in dem sie sich im Sommer so gerne geräkelt und gesonnt hatte, war verschwunden. Hatte die Sturmflut tatsächlich alles ins Meer gerissen? Und was sollte nun werden?

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    Ein leises Wimmern riss sie aus ihren Gedanken. Eben war eine junge Robbe den Strand heraufgekrochen. Das Tier blutete am Bauch, es musste sich im Sturm auf dem schroffen Kiesgrund böse verletzt haben. Und dort, der kleine Seehund daneben. Auch er hatte sich auf den Steinen den Bauch aufgerissen. Nestis weinte. Aber als echte Meeresprinzessin hatte sie gelernt, dass es ihre Pflicht war, für die Bewohner der Nordsee zu sorgen, und darum weinte sie nicht lange. Sie hatte wie alle Seejungfrauen in ihrer Fischschwanz-Tasche ein kleines Erste-Hilfe-Päckchen dabei, das sie jetzt hervorkramte. Dann legte sie dem Seehund ein weiches Pflaster aus Seealgen auf. Viele Robben waren verletzt. Nestis reinigte Wunden, legte Verbände an und schiente gebrochene Flossen. Und einer kleinen weißen Kegelrobbe, die sich am Tetrapodenwall ein blaues Auge geholt hatte, legte sie eine Augenklappe an, so dass sie wie ein echter Pirat aussah. Fast den ganzen Tag dauerte es, bis sie alle Robben notdürftig verarztet hatte. Dann ließ sie sich traurig zurück ins Wasser gleiten. Ja, die Wunden der Robben konnte sie verbinden. Aber wer würde den Strand wieder in Ordnung bringen?

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    In den Tagen darauf wurde das Ausmaß der Katastrophe erst richtig sichtbar. Mehrere Hunderttausend Kubikmeter Sand waren verschwunden, überall im Meer verteilt, und selbst mit Neptuns Dreizack würde man ihn nicht mehr zusammensammeln können. Die Stimmung war düster, als der Kronrat im Palast zusammentrat.


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    „Wir könnten die Strandameisen zur Hilfe rufen“, schlug ein alter Hummer vor. Sie sind zähe und sorgfältige Sammlerinnen und scheuen sich auch nicht vor solcher fitzeligen Kleinarbeit.“ „Firlefanz“, knirschte ein Steinbeißer mit den Zähnen. „Ameisen können unter Waser nicht atmen. Sie würden sofort ertrinken. Nein, wir sollten die Meermänner mit Spaten ausrüsten, damit sie den Sand wieder nach oben schaffen.“ „Na, das will ich sehen“, gluckste ein Delphin belustigt. „Meermänner haben ja gar keine Füße, wie sollen sie denn da den Spaten handhaben? Ich habe übrigens auch keine. Nein, ich denke, wir sollten uns einfach neuen Sand beim Baustoffhandel bestellen.“ „Na, typisch“, maulte die Miesmuschel. „Das war ja klar, dass wieder mal der Herr Delphin so einen Vorschlag machen musste. Haben Sie eigentlich mal überlegt, was so etwas kostet?“ Und sie klappte schnell ihre Schalen zusammen, damit niemand sah, dass sie sich ganz hinten am Scharnier noch eine Perle aufgehoben hatte, für schlechte Zeiten.“ „Es gibt überhaupt keinen Grund, dass Sie schon wieder eingeschnappt sind, meine Liebe“, blubberte ein Krake. „Wir könnten ja einen Kredit aufnehmen“, meinte ein junger, unerfahrener Wal. „Sinnlos bei dieser Meeresverschmutzung“, murmelte der Meerkönig. „Wir haben den Banken ja keinerlei Sicherheit mehr zu bieten. Außerdem haben wir bereits eine Hypothek auf der Nordsee, wie Sie wissen sollten.“ „Und wenn wir im Lotto spielen? Es sind gerade 18 Millionen Euro im Jackpott“, schlug Nestis vor. Alle starrten sie entgeistert an. Dann brach ein lautes Gelächter aus. „Kindchen, du glaubst wohl auch noch an den Weihnachtsmann, wie?“ Die kleine Meerjungfrau wurde rot wie ein gekochter Hummer. Dann ballte sie zornig die Fäuste. „Ja, warum eigentlich nicht? Dann rufe ich halt den Weihnachtsmann zur Hilfe!“ Das Gelächter der Ratsmitglieder hallte ihr nach, als sie mit dem Fischschwanz aufstampfte und wütend den Saal verließ.


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    Auf dem Weg in ihr Zimmer schnappte sie sich einen erschrocken aufqiekenden Tintenfisch. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch, drehte die acht Arme des Tintenfischs zu einem spitzen Füller zusammen und schrieb auf hellgrünes Algenpapier: „Lieber Weihnachtsmann, hiermit lade ich dich ganz herzlich zu unserem Weihnachtsfest ein. Bitte komm am 24. Dezember in unseren Kristallpalast, Algenstraße 1, Nordsee. Wegen eines Weihnachtsgeschenkes für mich brauchst du dir nicht allzu viel Mühe zu machen. Mit etwas Sand für meine Robbenküste bin ich vollkommen zufrieden. Mit vorzüglicher Hochachtung – Prinzessin Nestis. P.S.: Die Experten sagen, wir brauchen ein paar Hunderttausend Kubikmeter Sand.“ Sie rollte das Blatt zusammen, steckte es in eine Glasflasche, stopfte einen Korken in den Flaschenhals – fertig. Dann öffnete sie das Fenster des Kinderzimmers und ließ die Flasche zur Meeresoberfläche aufsteigen.


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    „Du hast – waaaas?“ Die Großmutter konnte es nicht fassten. „Einen Weihnachtswunschzettel geschrieben“, sagte Nestis unschuldig. „In aller Meergötter Namen – du hast einen christlichen Heiligen in unseren Palast eingeladen und ihn um eine Schlittenladung Sand gebeten? Ja bist du denn von allen guten Meergeistern verlassen? Großer Poseidon, diese Blamage! Wie in Ägirs Namen bist du denn bloß auf diese blödsinnige Idee gekommen? Mal abgesehen davon, dass er ohnehin nicht kommen wird. Wir haben doch noch nie unter dem Meer Weihnachten gefeiert.“ "Sankt Nikolaus ist aber der Freund aller Kinder“, sagte Nestis trotzig und schob die Unterlippe vor. „Und außerdem ist er der Schutzpatron der Seeleute. Er hilft uns bestimmt, den Strand zu reparieren.“

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    In den Wochen vor Weihnachten verbreitete sich eine hektische Betriebsamkeit im Schloss. Jeden Tag sah man die Meeralte mit Schrubber und Putztuch durch die Flure huschen. Die Schränke und Tische aus Wrackholz wienerte sie mit Möbelpolitur ab, bis sie wieder glänzten wie neu. Und die Fenster und Glaswände polierte sie mit solcher Kraft, dass die Scherben beinahe darunter zerbrochen wären.

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    Eine Woche vor dem Weihnachtsfest warf sich die Großmutter in ihr kostbarstes Schuppenkleid, steckte sich einen Seestern und drei Korallen ins Haar und stieg in ihre von Seehunden gezogene Kutsche, um zum Einkaufen auf das Festland zu fahren. Sie kaufte Berge von Zimtsternen und Marzipankartoffeln, rote und silberne Christbaumkugeln und eine gut 20 Meter hohe Nordmannstanne für den Schlosshof. Und als der Verkäufer ihr auch noch eine Lichterkette mit elektrischen Tannenbaumkerzen vorlegte, weil das jetzt modern sei und viel sicher als Wachskerzen, griff sie ebenfalls mit beiden Händen zu.


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    „Sag mal, wer ist denn jetzt verrückt geworden, Nestis oder du?“, rief der Meerkönig aus, als er sie mit ihrer vollbeladenen Kutsche zurückkommen sah. „Und dieses Elektrodingsbums kommt mir nicht ins Schloss, damit du’s nur weißt. Das gibt einen Riesenkurzschluss, wenn wir die Lichterkette einschalten. Wir sind hier schließlich unter Wasser, Mutti, schon vergessen?" Aber die Meeralte hatte gar nicht zugehört, sie hatte schon mit dem Abladen begonnen.

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    „Potzhimmelundweihnachtsstern!“, fluchte der Weihnachtsmann, als er sah, wie elf Zwerge und neun Schneeelfen seinen Schlitten bis obenhin mit Sand vollschaufelten. „In aller acht Rentiere Namen, was zum Tannenbaum noch mal soll ich denn mit dem ganzen Sand im Schlitten. Ich bin doch nicht das Sandmännchen!“ „Doch, doch, das hat schon seine Richtigkeit“, brummte ein Eisbär mit gelbem Bauhelm und blauer Arbeitshose. Er hakte sorgfältig Posten für Posten auf der Liste der Weihnachtswünsche ab. „Weihnachtsgeschenk für Nestis, Tochter des Meerkönigs, Kristallpalast, Algenstraße 1, Nordsee. Jaja, die Wünsche werden auch immer ausgefallener. Früher haben sich die Kinder Skateboards zu Weihnachten gewünscht oder allenfalls noch ein Rennrad. Und jetzt sind es ein paar Hunderttausend Kubikmeter Sand. Jaja, es wird alles immer schlimmer, wo soll das noch hinführen ...?“ Der Weihnachtsmann runzelte die Stirn. „Heißt das, ich muss mit meinem Schlitten aufs Meer hinaus fahren?“

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    Der Wind hatte enorm aufgefrischt, die Wellen tobten wie schon seit Wochen nicht mehr. Dunkle Wolken hatten sich über der Nordsee zusammengeballt, doch noch riss die Wolkendecke von Zeit zu Zeit auf, und ein leuchtender Vollmond wies dem Weihnachtsmann den Weg, Als der Rentierschlitten aber den Rand des Meeres erreichte, blieben die Rentiere plötzlich wie festgenagelt stehen. Stocksteif standen sie da, sie stemmten ihre Hufe tief in den Sand der Küste und ließen sich keinen Schritt vorwärts bewegen, weder durch gutes Zureden noch durch Zuckerstückchen und erst recht nicht, als der Weihnachtsmann zu schimpfen und zu toben begann.


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    Schließlich gab er es auf. Er spannte die Tiere aus, kramte aus dem Kofferraum des Schlittens einen kleinen Elektromotor hervor, verschraubte ihn fest am Schlitten-Heck und schloss ihn an eine alte LKW-Batterie an, die er einmal billig beim Schrotthändler erstanden hatte. „A-hoho-hoj!“, rief er aus und ließ den Motor auf Höchsttouren laufen. Nun sollte es sich doch zeigen, ob er seit seiner Sturmstillung damals in Myra alles verlernt hatte.


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    Die See wogte auf und nieder. Längst war der Sturm zum Orkan angeschwollen. Die kleine Nussschale des Weihnachtsmanns taumelte hilflos in den Wellenbergen dahin, und der Motor war leider viel zu schwach, das Schlittenschifflein auch nur halbwegs auf Kurs zu halten. „Ooooh!“, stöhnte der Weihnachtsmann, wenn eine Woge den Rentierschlitten in die Höhe warf. „Aaaah!“, röchelte er, wenn er gleich darauf in ein Wellental stürzte. „Keine Angst!“, hustete er, als ihm kübelweise eiskaltes Salzwasser ins Gesicht spritzte und ihm in Strömen den Rücken hinunterlief. „Keine Angst, Nestis, ich komme schon durch, Weihnachtsmänner werden nämlich niemals s...“ „Seekrank“, wollte er eigentlich sagen, doch in diesem Augenblick krampfte sicht sein Magen zusammen und schickte das Mittagessen wieder zurück nach oben. Der Weihnachtsmann hing mit giftgrünem Gesicht über dem Schlittenrand und würgte. Dann kam das Frühstück auch noch hoch, und dann ...

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    „Da kommt er!“ Ich habe es gewusst, dass es klappt!“, jubelte Nestis und klatschte vor Begeisterung in die Hände. Über dem Palast war der dunkle Schatten eines Rentierschlittens erschienen, vielleicht nicht unbedingt ein besonders seetüchtiges Gefährt, aber der Weihnachtsmann musste ja wissen, was er tat.

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    Der Meerkönig gab den Musikanten ein Zeichen, und sofort schmetterten sieben Tritonen auf Muschelhörnern mit Sturmgetöse ein „Stiii-hiiil-le Nacht!!!“ Schwertfische präsentierten ihre Nasenschwerter und in Ermangelung eines roten Teppichs für den Gast legten sich 1000 rotgetupfte Schollen auf den Meeresgrund, um den Weihnachtsmann willkommen zu heißen. Auf diesen Augenblick hatte die Meeralte gewartet. Als der Schlitten in die Algenstraße einbog, legte sie den Schalter um, und in gleißender Helle flammte die Lichterkette des Weihnachtsbaums auf – doch sofort gab es einen lauten Knall. „Rumms!“ Ein greller Blitz zuckte aus dem Sicherungskasten, und plötzlich war das ganze Schloss in rabenschwarze Finsternis gehüllt.


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    Der Elektromotor des Weihnachtsmanns fiel aus, der Schlitten trudelte davon, krachte gegen einen Unterwasserfelsen, und Hunderttausende Kubikmeter Sand versanken in der Tiefe. „Da, bitte, ich hab es dir ja gesagt, dass diese elektrischen Kerzen unter Wasser nicht funktionieren!“, schimpfte der Meerkönig. „Aber nein, du wolltest ja nicht hören.“ Als die Zitteraale für eine Notbeleuchtung gesorgt hatten, bot sich den Meerbewohnern ein trauriges Bild. Der Schlitten umgekippt. Der Sand in den Tiefen versunken. Und der Weihnachtsmann saß daneben wie ein bedröppeltes Häuflein Elend und würgte sein Abendessen vom vergangenen Tag hervor. Zwei Tümmler hoben ihn vorsichtig auf eine Trage und schafften ihn ins Schloss. Es dauerte einige Zeit, bis die Meeralte ihn mit Kakao und Zimtsternen wieder aufgepäppelt hatte.

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    Nestis sah ihn mit traurigen Augen an. „Es tut mir Leid“, sagte sie leise. „Ich dachte nur, wenn überhaupt jemand helfen kann, dann ist es der Weihnachtsmann.“ „Schon gut“, lächelte der alte Mann versöhnlich und rappelte sich wieder auf. „Weißt du, kleine Nestis, es ist noch nicht aller Tage Abend. Und wenn man ganz fest daran glaubt, dann gibt es vielleicht doch noch ein kleines Weihnachtswunder.“ Er schaute auf seine Armbanduhr und griff dann in die Tasche seines roten Mantels. Ein wenig Sand hatte sich darin gefangen. Zauber-Weihnachtssand. „Ihr habt doch sicher einen Fernseher hier im Palast, oder?“ Der König runzelte die Stirn. Er sah es gar nicht gern, wenn seine Kinder zu viel fernsahen. Doch schnell wurde das Gerät herbeigeschafft. Ein Zitteraal half, den Kasten zum Laufen zu bringen.


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    Tatsächlich – es war genau der richtige Augenblick. „Sandmann, lieber Sandmann ...“, klang es aus dem Fernseher. Ein kleines Männchen mit spitzem Bart und Zipfelmütze griff in einen Sack voller Schlafsand und warf eine Handvoll davon in die Luft. In diesem Augenblick blies der Weihnachtsmann den letzten Rest Weihnachtssand gegen den Bildschirm, und plötzlich schwebten Wolken, Wolken und noch mehr Wolken feinsten Badestrandsands aus dem Fernseher. Feiner, weißer Sand rieselte den Meermenschen entgegen, flog und tanzte durch das Zimmer, und ein leichter Wind trieb die fliegenden Körnchen zum Fenster hinaus, die lange, lange Algenstraße entlang und hoch zur Meeresoberfläche, bis sich der Sand als helle Schneewolke über der Helgoländer Düne sammelte und mit leisem Klingen als feiner Sandregen herniederrieselte.

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    Fassungslos starrte Nestis aus dem blauen Fenster des Kristallpalastes. Dann sprang sie auf den Weihnachtsmann zu und umarmte ihn stürmisch. „Danke Weihnachtsmann, danke. Ich wusste, du kannst meinen Wunsch erfüllen.“ „Hoho, hoho“, brummte der alte Mann verlegen. „Fröhliche Weihnachten, Nestis. Keine Ursache. Aber wenn du mir jetzt auch einen Wunsch erfüllen willst: Wünsch dir beim nächsten Mal bitte lieber ein Skateboard, oder meinetwegen auch ein Rennrad, in Ordnung?“ Nestis wackelte übermütig mit ihrem Fischschwanz. „Versprochen!“, strahlte sie. „Fröhliche Weihnachten!“

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    28. November 2007, drei Weihnachtslesungen
    Wer Lust auf noch niemals gehörte Weihnachtsmärchen hat, ist zu drei Lesungen eingeladen: Ich bin am Sonntag, 2. Dezember, als Märchenleserin am Stand der Neuen Deister-Zeitung beim Springer Wald-Weihnachtsmarkt vertreten. Um 14.30 Uhr und um 16.30 Uhr lese ich Kindern und jung gebliebenen Erwachsenen meine Geschichten vor. Außerdem bin ich voraussichtlich am Mittwoch, 12. Dezember, in der Bennigser Bibliothek mit meinem Weihnachtsprogramm zu hören. Der Förderverein Rudolf von Bennigsen lädt die Schulkinder um 15 Uhr ein.

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    27. November 2007
    Mein eigenes Märchenbuch - es ist fertig. Die Anthologie, die ich für den Wurdack-Verlag zusammenstellen durfte, ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. 51 Märchen, und jedes einzelne absolut empfehlenswert. Hier die Beselltinformationen: Petra Hartmann [Hg.]: Drachenstarker Feenzauber, Paperback, ISBN 978-3-938065-28-0, 10,95 Euro. Klappentext: "Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein. 51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters."

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    26. November 2007
    Da bin ich wieder. Ich habe die letzten drei Wochen auf Helgoland verbracht und wahrhaft stürmische Zeiten erlebt. Orkantief "Tilo" hat ganz schön gewütet über meiner Lieblingsinsel, und der Nordstrand der Sanddüne hat einiges abbekommen. Am Montag, 5. November, habe ich bereits einen nervenzerfetzenden Auftakt meiner Urlaubsreise gehabt, denn aufgrund der sagenhaften Pünktlichkeit der Bahn hätte ich beinahe die Fähre nicht bekommen. Wenn nicht ein paar Helgoländer im Zug gesessen und den Kapitän per Handy um ein paar Minuten Zeit gebeten hätten, wäre ich vermutlich für eine Woche in Cuxhaven hängen geblieben. Die Mittwochsfähre fiel schon aus wegen des Sturms, und am Freitag brach Tilo über uns herein. Die überspülten Hafenmolen, die meterhoch in den Himmel schießenden Wellen, ein unvergessliches Erlebnis. Am Tag darauf war ich drüben auf der Düne. Ein trauriger Anblick. Vor allem, als ich mehrere Robben mit blutigem Bauch entdeckte. Sie müssen im flachen Wasser ziemlich heftig über die Steine geschleift worden sein. Und sonst? Natürlich habe ich viel geschrieben. Rund 60 Seiten für ein Buch über Theodor Mundt sind fertig. Und einer kleinen Familientradition folgend verfasste ich wieder für meine Lieblingsschwester ein Weihnachtsmärchen auf der Insel. Diesmal geht es - wie originell - um einen ziemlich schweren Sturm.

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    1. November 2007
    So, jetzt ist alles erledigt, was von meiner Seite an dem Märchenbuch noch erledigt werden musste. Ein Letztes Mal Korrektur gelesen, das ganze an Ernst Wurdack zurückgeschicht, und ganz zum Schluss ist dann auch noch der Klappentext fertig geworden. Die Daten sind bereits in der Druckerei gelandet. Laut Prognose des Verlegers wird es Anfang Dezember erscheinen. Die Bestelldaten: Petra Hartmann [Hg.]: Drachenstarker Feenzauber, Paperback,ISBN 978-3-938065-28-0, 200 Seiten, 10,95 Euro. Der Klappentext: "Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein. 51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters." Bereits vorbestellbar auf www.wurdackverlag.de.



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    28. Oktober 2007, aus meinem Tagebuch
    Die kleine Julia schmiegt sich eng an mich, schaut dann aus großen runden Augen zu mir auf und sagt aus vollem Herzen: „Du, Petra, ich hab dich sooo lieb.“ Das geht runter wie Öl. Und wenn einem sowas Gutes widerfährt, dann soll man es teilen, denke ich. Also schlage ich ihr vor: „Warum sagst du das nicht auch mal zu deiner Mutter? Die freut sich bestimmt ganz doll darüber.“ Julia blickt mich fragend an. Dann stiefelt sie zurück ins Haus. „Du, Mama, weißt du was“, höre ich durch das offene Küchenfenster, „die Petra, die hab ich sooo lieb … “

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    13. Oktober 2007: Der Buchmesse-Con - so war's
    4.30 Uhr: Es ist stockfinster, und der Wecker klingelt. Ich unterdrücke den wütenden Urschrei und den Reflex, den Krachmacher an die Wand zu werfen, und quäle mich, leise vor mich hin nörgelnd, aus den Federn. Ein Silliumer, der pünktlich zum Buchmesse-Con auftauchen will, muss früh aus den Federn. Und wenn ich an Buchmesse, Lockführerstreik und die Baustellen auf der A3 denke, dann kann ich mich auf eine lange Anreise gefasst machen. Eine gute Stunde später habe ich mein Wannenbad beendet – bei dem ich noch einige Märchen für die neue Wurdack-Anthologie Korrektur las – und lasse den Motor meines Micra an.

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    Den Kofferraum voller Bücherkisten, die Augen voller Schlaf lasse ich mich auf die A7 rollen, lausche der Stimme von Andreas Fröhlich, der mir Kai Meyers „Drache und Diamant“ vorliest – und merke erst kurz vor Hannover, dass ich eigentlich in die andere Richtung muss. Schlimm. Aber 14 Jahre frühmorgendliche Autobahnfahrten in die Landeshauptstadt lassen sich nun einmal nicht aus den Knochen rauskriegen. Schon gar nicht um diese Zeit.

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    Charlotte Engmann und Christel Scheja hatten angekündigt, dass sie etwas später aufschlagen, so liegt die Verantwortung für den Tisch der Phantastik Girls in meinen zarten Händen. Ich bekomme einen Tisch genau an der Eingangstür zum großen Saal und wuchte eine Bücherkiste nach der anderen ins Bürgerhaus. Der perfekte Standort, denke ich. Immerhin ist mein Lieblingsverleger Ernst Wurdack unser direkter Nachbar. Naja, günstig für meinen Geldbeutel war die Nachbarschaft doch nicht. Denn noch während des Aufbauens kaufe ich ihm die Bände „S.F.X“ und „Andrade“ ab. Wenig später darf ich meine liebevoll aufgeschichteten Bücher wieder einpacken. Charlie hatte beim Buchen des Tischs abgemacht, dass wir einen Platz neben den „Vampirschlampen“ bekommen. So können wir nämlich bei unseren Lesungen gegenseitig auf die Bücher der anderen aufpassen.


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    Die Vampirschlampen sind gerade am Anrücken. Jennifer Schreiners Patent-Stand mit dem markanten Horror-Schriftzug kann man bestimmt nicht übersehen. Ich packe meine Bücher wieder aus: Märchen und Movenna-Bände. Auch noch ein paar Rest-Exemplare der „Nachtwald“-Anthologie. Außerdem habe ich von Ulrike Stegemann ein paar Elfenschriften und Vampirschlampen-Aufkleber sowie eine Leseprobe von „Club Noir“ mitgebracht.



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    Tätärätä und Tusch! Mitten zwischen die Bücher kann ich einen druckfrischen Stapel Werbepostkarten legen: Lotte und Jan, das Zwillingspärchen mit den Abenteuern in Raum und Zeit, erlebt heute seine Premiere. Ab dem 5. November können Kinder alle 14 Tage Post von Lotte und Jan erhalten. Susanne Schnitzler und ich schreiben seit März an der Serie und berichten aus Grönland, von karibischen Piratenschiffen, aus der Wikingerzeit oder dem Papiercontainer vor der Schule. Wer mag – und vielleicht ein Mädchen oder einen Jungen mit einem Abonnement beschenken möchte, kann ja mal auf www.lotteundjan.vorbeischaun.

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    Christel und Charlie haben ihren neuen Roman mitgebracht. „Sturmbrecher“ heißt der blutige Antikriegsroman, der unter dem Arbeitstitel „Gewitter der Gewalt“ entstand. Den erhalte i